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(11) |
EP 0 936 301 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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26.11.2003 Patentblatt 2003/48 |
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Anmeldetag: 29.12.1998 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)7: D21F 1/02 |
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Vorrichtung zur Zufuhr einer Faserstoffsuspension auf eine Entwässerungseinrichtung
Apparatus for feeding a fibre suspension on a dewatering device
Appareil pour l' alimentation d' une suspension de fibres sur un dispositif d' essorage
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Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE ES FI FR GB IT LI SE |
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Priorität: |
05.02.1998 AT 20698
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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18.08.1999 Patentblatt 1999/33 |
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Patentinhaber: Andritz AG |
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8045 Graz (AT) |
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Erfinder: |
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- Mausser, Wilhelm, Dipl.-Ing.
8047 Graz (AT)
- Schmid, Manfred, Ing.
8045 Graz (AT)
- Writzl, Walter
8010 Graz (AT)
- Greimel, Rudolf, Dipl.-Ing.
8046 Graz-Stattegg (AT)
- Weigant, Harald
8045 Graz (AT)
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Vertreter: Schweinzer, Friedrich |
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Stattegger Strasse 18 8045 Graz 8045 Graz (AT) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 3 010 730 DE-A- 19 652 982 GB-A- 1 585 846
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DE-A- 3 704 462 DE-A- 19 652 983 US-A- 2 615 374
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Zweischicht- oder Mehrschichtstoffauflauf zur Zufuhr
einer Faserstoffsuspension auf eine Entwässerungseinrichtung, insbesondere für eine
Tissue-Maschine, mit einer oder mehreren Lamellenspitzen zur Trennung der einzelnen
Bereiche, wobei die Lamellenspitzen(n) als einteilige, keilförmige Lamellenspitze(n)
(12, 12') aus Stahl vorgesehen ist bzw. sind.
[0002] Derartige Vorrichtungen, auch Stoffauflauf genannt, beeinflussen die Papierbildung
und damit die Papierqualität wesentlich. Bei den bisherigen Stoffaufläufen ist eine
Regelung der Fließgeschwindigkeit der Faserstoffsuspension praktisch nur über den
Druck erreichbar. Bei Zwei- oder Mehrschichtstoffaufläufen, die eine Beeinflussung
der Qualität der Papieroberfläche ermöglichen ist allerdings eine unterschiedliche
Fließgeschwindigkeit, wie sie z.B. für unterschiedliche Qualitäten der Ober- und Unterseite
erforderlich sind, nicht realisierbar. So zeigt z.B. die DE 196 52 983 (VOITH SULZER
PAPIERMASCHINEN GMBH) ein Trennelement eines Mehrschichtstoffauflaufes, wobei hier
neben einer Bajonettverbindung zwischen zwei Bauteilen des Trennelementes bei der
offensichtlich bevorzugten Ausführungsform noch ein zusätzliches Spitzenbauteil vorgesehen
ist. Die Befestigung im Gehäuse erfolgt vermutlich analog der DE 37 04 462 (SULZER-ESCHER-WYSS).
Hier ist eine schwenkbare Trennwand und eine einstellbare Lippe vorgesehen.
[0003] Die Einstellung durch den vorgesehenen Mechanismus ist jedoch nur sehr ungenau. Außerdem
kann wegen der schwenkbaren Trennwand in den beiden Düsenräumen nur der gleiche Druck
eingestellt werden. Die US 2,615,374 (MALKIN) beschreibt weiters einen sogenannten
Stoffauflaufkasten mit freiem Auslauf der Faserstoffsuspension auf ein Sieb, wobei
sich zwischen Sieb und flexibler Auslaufplatte ein Auslaufspalt ergibt. Die Auslaufplatte
ist an einer Trägerwand montiert, wobei die gesamte Trägerwand mit Hilfe eines Exzenters
sowohl (von der Sieboberfläche) angehoben als auch in horizontaler Richtung geschwungen
werden kann. Die eigentliche Einstellung des Auslaufspaltes erfolgt mittels einer
konventionellen Einstellvorrichtung und ist dementsprechend unpräzise. Außerdem kann
ein derartiger Stoffauflaufkasten nicht bei einer Tissuemaschine eingesetzt werden,
bei der die Faserstoffsuspension zwischen zwei Siebe eingedüst wird. Die DE 30 10
730 (J.M.VOITH GMBH) zeigt einen Mehrschichtstoffauflauf mit verstellbarem Trennelement,
wobei neben einem konzentrisch angeordneten Lagerzapfen auch ein exzentrisch angeordneter
Lagerzapfen vorgesehen ist. Auch hier ist eine exakte Einstellung des Spaltes nur
schwer möglich.
[0004] Ziel der Erfindung ist es daher, den Anwendungsbereich und die Steuerungsmöglichkeiten
von Stoffaufläufen zu verbessern.
[0005] Die Erfindung ist daher dadurch gekennzeichnet, daß die Lamellenspitze(n) mittels
eines Zugankers gegen die Trennwand der Zuführvorrichtung vorgespannt sind und die
Lamellenspitze(n) und die Trennwand/wände somit ein starres Trennelement bilden. Damit
ist es möglich eine stabile Trennung und damit auch konstante Einstellung der Auslaufspalthöhen
auch bei unterschiedlichen Zulaufdrücken zu erzielen, so daß zwischen den einzelnen
Suspensionsströmen eine Differenzgeschwindigkeit eingestellt werden kann. Durch die
Vorspannung der Lamellenspitze(n) ist eine besonders stabile und dadurch exakte Einstellung
der Auslaufspalthöhen möglich.
[0006] Eine günstige Ausgestaltung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand
von Unterlippe und/oder Oberlippe zur Lamellenspitze einstellbar ist. Damit kann die
Lamellenspitze feststehend und sehr stabil ausgeführt werden.
[0007] Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß zur
Einstellung der Höhe des Auslaufspaltes zwischen einem Minimal- und Maximalwert eine
Exzenterwelle vorgesehen ist. Durch die Einstellung der Höhe des Auslaufspaltes läßt
sich in einfacher Weise die Fließgeschwindigkeit des Suspensionsstromes entsprechend
den Erfordernissen an das Endprodukt anpassen. Die Verwendung eines Exzenters gewährleistet
eine sehr genaue Einstellung der Auslaufspalthöhe.
[0008] Eine günstige Weiterbildung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Oberlippe
mittels Exzenter verstellbar ist, wobei auch alternativ oder zusätzlich die Unterlippe
mittels Exzenter verstellbar sein kann. Die Einstellung von Ober- und/oder Unterlippe
ermöglicht je nach Ausführung als Zwei- oder Mehrschichtstoffauflauf die optimalen
Bedingungen zur Regulierung der Fließgeschwindigkeit der einzelnen Schichten.
[0009] Eine günstige Ausgestaltung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß eine Trennwand
- Lamellenspitzen - Einheit mittels Exzenter verstellbar ist.
[0010] Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die
Exzenterwelle über die Maschinenbreite mehrfach abgestützt ist, wobei die Abstützung
in gleichmäßigen Abständen erfolgen kann.
[0011] Eine günstige Weiterbildung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Exzenterwelle
mit einem Getriebemotor verbunden ist. Damit kann auch während des Betriebes der Papiermaschine
die Auslaufhöhe und damit die Fließgeschwindigkeit der Faserstoffsuspension entsprechend
eingestellt bzw. geregelt werden.
[0012] Die Erfindung wird nun anhand der Zeichnungen beispieihaft beschrieben, wobei Fig.
1 einen Zweischichtstoffauflauf gemäß der Erfindung, Fig. 1a ein Detail in Fig. 1,
Fig. 2 einen Dreischichtstoffauflauf, Fig. 2a ein Detail in Fig. 2, Fig. 3 einen Schnitt
gemäß Linie III-III in Fig. 2 darstellt.
[0013] Fig. 1 stellt eine Vorrichtung zur Zufuhr von Faserstoffsuspensionen auf eine Entwässerungseinrichtung,
insbesondere für eine Tissue-Maschine, in Form eines Zweischichtstoffauflaufes dar.
Dabei wird die Suspension gleichzeitig über zwei Kanäle 1 quer zur Maschinenrichtung
eingespeist, dann wird die Fließrichtung der Suspension um 90 Grad in Maschinenrichtung
umgelenkt. In weiterer Folge wird die Suspension durch zwei Turbulenzerzeugerkammern
2 in die als Düsenräume ausgeführten Auslaufkammern 3, 4 geführt, wobei sie an deren
Ende die Vorrichtung verläßt und auf die Entwässerungseinrichtung auftrifft. Die beiden
Düsenräume 3, 4 werden durch eine Wand 8 getrennt, die mittels durchgebohrter Schrauben
9 gegen den Tragkörper 10 vorgespannt wird.
[0014] Am auslaufseitigen Ende der Trennwand 8 befindet sich eine einteilige, keilförmige
Lamellenspitze 12 aus Edelstahl, die mittels Zuganker 13 gegen die Trennwand 8 vorgespannt
wird. Die Trennwand 8 und die Lamellenspitze 12 bilden im zusammengebauten Zustand
ein festes Trennelement zwischen den beiden Düsenräumen 3, 4. Durch seine Vorspannung
gegenüber dem Tragkörper 10 wird es möglich unterschiedliche Betriebsdrücke (bis zu
0,5 bar) und dadurch unterschiedliche Fließgeschwindigkeiten der Faserstoffsuspension
in beiden Schichten einzusetzen.
[0015] Dazu ist es notwendig die Auslaufspalthöhen a bzw. b der beiden Düsenkammem 3, 4
unterschiedlich einzustellen. Dazu werden die Oberlippe 18 bzw. Unterlippe 18' um
die Gelenke 14, 14' geschwenkt. Ausgeführt wird diese Schwenkbewegung durch eine Exzenterwelle
16, 16', die über die Maschinenbreite, in regelmäßigen Abständen in Lagern 17, 17'
auf die starren Deckplatten 20, 20' der Vorrichtung abgestützt sind. Die Exzentrizität
e der Wellen ermöglicht eine Einstellung der Spalthöhen a bzw. b zwischen einem Minimal-
und Maximalwert.
[0016] Die Konstruktion ist derart ausgelegt, daß auch bei ständigem Weiterdrehen der Exzenterwelle
16, 16' durch einen Antrieb 22 die Oberlippe 18 und die Unterlippe 18' niemals in
Kontakt mit der Lamellenspitze 12 kommen und somit auch keine Beschädigungen auftreten
können.
[0017] Durch diese Ober- und Unterlippenverstellung über Exzenterwellen 16, 16' ist der
Konturwinkel α beim Zweischichtstoffauflauf kleiner als bei herkömmlichen Verstellungen
über Getriebemotore. Dies ermöglicht eine beträchtliche Verkürzung der freien Strahllänge
f des Stoffstrahls vom Austritt aus dem Stoffauflauf zum Kontakt mit den über Walzen
25, 25' laufenden Siebe oder Filze 24, 24'. Dies führt in weiterer Folge zu einer
besseren Stabilität des freien Strahls und damit zu einer Verbesserung der Papierqualität.
[0018] Durch die starre Lamellenspitze 12 und der dadurch gegebenen Möglichkeit in den beiden
Kammern (Düsenräumen) 3, 4 verschiedene Fließgeschwindigkeiten der Suspension vorzusehen,
ergibt sich eine Steigerung der Papierqualität bei der Betriebsart "gleiche Stoffsorten"
in beiden Kammern bzw. eine sehr gute Trennung (Abdeckung) der Schichten bei der Betriebsart
"verschiedene Stoffsorten" in beiden Kammern im Vergleich zu Einschichtstoffaufläufen
bzw. Mehrschichtstoffaufläufen mit flexiblen Trennelementen am Auslauf der Düsenräume,
die keine Differenz zischen den beiden Stoffschichten erlauben.
[0019] Fig. 1a zeigt ein Detail des Auslaufspaltes in Fig. 1. Es ist hier deutlich die unterschiedliche
Größe der Auslaufspalte a (Düsenraum 3) und b (Düsenraum 4) erkennbar.
[0020] Fig. 2 zeigt nun einen Dreischichtstoffauflauf, wobei die Suspension gleichzeitig
über drei Kanäle 1 quer zur Maschinenrichtung in die Vorrich tung, dann die Fließrichtung
der Suspension um 90 Grad in Maschinenrichtung umgelenkt wird. Die Suspension fließt
dann durch drei Turbulenzerzeugungskammem 2 in die Auslaufkammern genannten Düsenräume
3, 4, 5 an deren Ende sie die Vorrichtung verlassen und auf die Entwässerungsmaschine
auftreffen. Hier wird sie zwischen zwei Siebe 24, 24', die um zwei Walzen 25, 25'
laufen, eingespritzt.
[0021] Die beiden Düsenräume 4, 5 werden analog zur Ausführung in Fig. 1 durch eine Wand
8 getrennt, an deren Ende sich eine einteilige, keilförmige Lamellenspitze 12 aus
Edelstahl befindet. Die Trennwand 8 und die Lamellenspitze 12 bilden in zusammengebautem
Zustand ein festes, nicht verstellbares Trennelement zwischen den beiden Düsenräumen
4, 5.
[0022] Durch seine Vorspannung gegenüber dem Tragkörper 10 wird es ermöglicht, unterschiede
bis zu 0,5 bar und dadurch unterschiedliche Fließgeschwindigkeiten der Faserstoffsuspensionen
in beiden Schichten zu erzielen.
[0023] Die beiden Düsenräume 3, 4 werden durch eine Trennwand 6 getrennt, die um eine Achse
7 drehbar gelagert ist. Am auslaufseitigen Ende der Trennwand 6 befindet sich ebenfalls
eine einteilige Lamellenspitze 12 aus Edelstahl, die mittels Zuganker 11 gegen die
Trennwand 6 vorgespannt wird. Die Trennwand 6 und die Lamellenspitze 12 bilden somit
ein starres Trennelement, das jedoch als ganzes um die Drehachse 7 geschwenkt werden
kann. Ausgeführt wird diese Schwenkbewegung durch eine Exzenterwelle 15, die über
die Maschinenbreite in regelmäßigen
[0024] Abständen in Lagern 19 auf die starre Hinterwand 23 der Vorrichtung abgestützt sind.
[0025] Die Exzentrizität e ermöglicht eine Einstellung der Auslaufspalthöhe c des Düsenraumes
4 zwischen einem Minimal- und Maximalwert und eine Fixierung derselben. Die Auslaufspalthöhen
a und b der beiden Düsenkammern 3 und 5 können ebenfalls zwischen einem Minimal- und
Maximalwert eingestellt und fixiert werden. Dazu werden die Oberlippe 18 bzw. Unterlippe
18' um die Gelenke 14, 14' geschwenkt. Ausgeführt wird diese Schwenkbewegung durch
eine Exzenterwelle 16, 16', die über die Maschinenbreite in regelmäßigen Abständen
in Lagern 17, 17' auf die starren Deckplatten 20, 20' der Vorrichtung abgestützt sind.
Die Exzentrizität e der Wellen 16, 16' ermöglicht eine Einstellung der Spalthöhen
a und b zwischen einem Minimal- und Maximalwert.
[0026] Die Konstruktion ist derart ausgelegt, daß auch bei ständigem Weiterdrehen der Exzenterwellen
16, 16' durch einen Antrieb 22 die Oberlippe 18 und die Unterlippe 18' niemals in
Kontakt mit den Lamellenspitzen 12, 12' kommen und somit auch keine Beschädigungen
auftreten können. Dies gilt auch für alle Positionen der beweglichen Trennwand 6 mit
Lamellenspitze 12'.
[0027] Durch diese Ober- und Unterlippenverstellung über Exzenterwellen 16, 16' ist der
Konturwinkel β beim Dreischichtstoffauflauf kleiner als bei herkömmlichen Verstellungen
über Getriebemotore. Dies ermöglicht ebenfalls eine beträchtliche Verkürzung der freien
Strahllänge f des Stoffstrahls vom Austritt aus dem Stoffauflauf zum Kontakt mit den
über Walzen 25, 25' laufenden Siebe oder Filze 24, 24'. Dies führt in weiterer Folge
zu einer besseren Stabilität des freien Strahls und damit zu einer Verbesserung der
Papierqualität.
[0028] Somit ist es ebenfalls möglich, den Dreischichtstoffauflauf mit unterschiedlichen
Fließgeschwindigkeiten in der Innen- bzw. in den beiden Außenlagen zu betreiben.
[0029] Zu den bereits genannten Vorteilen beim Zweischichtstoffauflauf wie Papierqualität,
Abdeckung und Lagentrennung kommt beim Dreischichtstoffauflauf noch hinzu, daß in
der Mittelschicht Stoffarten minderer Qualität eingesetzt werden können, ohne daß
die Papierqualität beeinträchtigt wird.
[0030] Fig. 2a zeigt ein Detail des Auslaufspaltes in Fig. 2. Man sieht die unterschiedlichen
Einstellungen der Auslaufspalthöhen a (Düsenraum 3), b (Düsenraum 5) und c (Düsenraum
4).
[0031] Fig. 3 zeigt einen Schnitt gemäß Linie III-III in in Fig. 2. Hier ist die Exzenterwelle
16 dargestellt, die mehrfach über die Maschinenbreite in Lagern 17 abgestützt wird.
Auch ist ein Getriebemotor 22 gezeigt, mit dem die Spalthöhe des Auslaufspaltes eingestellt
werden kann.
[0032] Die Erfindung ist nicht auf die dargestellten Beispiele beschränkt. Es können auch
andere Arten der Lippenverstellung vorgesehen sein.
1. Zweischicht- oder Mehrschichtstoffauflauf zur Zufuhr einer Faserstoffsuspension auf
eine Entwässerungseinrichtung, insbesondere für eine Tissue-Maschine, mit einer oder
mehreren Trennwand/wänden mit je einer Lamellenspitze zur Trennung der einzelnen Düsenräume
(3, 4, 5), wobei die Lamellenspitze(n) als einteilige, keilförmige Lamellenspitze(n)
(12, 12') aus Stahl vorgesehen ist bzw. sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Lamellenspitze(n) (12, 12') mittels eines Zugankers (11, 13) gegen die jeweilige
Trennwand (6, 8) vorgespannt sind und die Lamellenspitze(n) und die Trennwand/wände
somit ein starres Trennelement bilden.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand von Unterlippe (18') und/oder Oberlippe (18) zur Lamellenspitze (12,
12') einstellbar ist.
3. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Einstellung der Höhe des Auslaufspaltes zwischen einem Minimal- und Maximalwert
eine Exzenterwelle (15, 16, 16') vorgesehen ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberlippe (18) mittels Exzenter (16) verstellbar ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterlippe (18') mittels Exzenter (16') verstellbar ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß eine Trennwand (6) - Lamellenspitzen (12') - Einheit mittels Exzenter (15) verstellbar
ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Exzenterwelle (15, 16, 16') über die Maschinenbreite mehrfach abgestützt ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Exzenterwelle (15, 16, 16') in gleichmäßigen Abständen abgestützt ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Exzenterwelle (15, 16, 16') mit einem Getriebemotor (22) verbunden ist.
1. Two-layer or multiple-layer headbox for feeding a pulp suspension to a dewatering
installation, particularly for a tissue machine, having one or several partitions
with one lamella tip each for separation of the individual nozzle areas (3, 4, 5),
with the lamella tip(s) being designed as one-piece, wedge-shaped lamella tip(s) (12,
12') made of steel, characterized by the lamella tip(s) (12, 12') being prestressed against the appropriate partition
(6, 8) by means of a tie rod (11, 13) and by the lamella tip(s) and the partition(s)
thus forming a rigid separating element.
2. Device according to Claim 1, characterized by the spacing of the bottom lip (18') and/or the top lip (18) to the lamella tip (12,
12') being adjustable.
3. Device according to one of Claims 1 or 2, characterized by an eccentric shaft (15, 16, 16') being provided to set the slice gap to between a
minimum and a maximum height.
4. Device according to one of Claims 1 to 3, characterized by the top lip (18) being adjustable using an eccentric (16).
5. Device according to one of Claims 1 to 4, characterized by the bottom lip (18') being adjustable using an eccentric (16').
6. Device according to one of Claims 1 to 5, characterized by a partition (6) and lamella tip (12') unit being adjustable by means of an eccentric
(15).
7. Device according to one of Claims 1 to 6, characterized by the eccentric shaft (15, 16, 16') being supported at several points across the machine
width.
8. Device according to Claim 7, characterized by the eccentric shaft (15, 16, 16') being supported at regular intervals.
9. Device according to one of Claims 1 to 8, characterized by the eccentric shaft (15, 16, 16') being connected to a gear motor (22).
1. Caisse de tête à deux ou à plusieurs couches, pour l'alimentation d'une suspension
de pâte vers une installation de déshydratation, surtout pour une machine à papier
tissu, ayant une ou plusieurs cloisons avec une pointe de lamelle chacune pour séparation
des aires à buses individuelles (3, 4, 5), la ou les pointes de lamelle étant désignée(s)
comme pointe(s) de lamelle cunéiforme(s) en une pièce (12, 12') en acier, caractérisée en ce que la ou les pointes de lamelle (12, 12') est/sont précontrainte(s) par rapport à la
cloison (6, 8) concernée moyennant un tirant (11, 13) et que la ou les pointes de
lamelle et la ou les cloisons forme(nt), de cette façon, un élément de séparation
rigide.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que la distance de la lèvre inférieure (18') et/ou supérieure (18) à la pointe de lamelle
(12, 12') est ajustable.
3. Dispositif selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce qu'un arbre d'excentrique (15, 16, 16') est prévu pour ajuster la fente de règle entre
une limite minimale et une limite maximale.
4. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que la lèvre supérieure (18) est ajustable moyennant un excentrique (16).
5. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que la lèvre inférieure (18') est ajustable moyennant un excentrique (16').
6. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que l'unité de cloison (6) - pointe de lamelle (12') est ajustable moyennant un excentrique
(15).
7. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que l'arbre d'excentrique (15, 16, 16') est appuyé à plusieurs points à travers la largeur
de la machine.
8. Dispositif selon la revendication 7, caractérisé en ce que l'arbre d'excentrique (15, 16, 16') est appuyé à des distances égales.
9. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que l'arbre d'excentrique (15, 16, 16') est connecté à un moteur à engrenage (22).