| (19) |
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(11) |
EP 0 937 008 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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06.11.2002 Patentblatt 2002/45 |
| (22) |
Anmeldetag: 21.08.1998 |
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP9805/341 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9901/2837 (18.03.1999 Gazette 1999/11) |
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| (54) |
AUFSPULMASCHINE
SPOOLING MACHINE
BOBINEUSE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE IT LI |
| (30) |
Priorität: |
11.09.1997 DE 19739844
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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25.08.1999 Patentblatt 1999/34 |
| (73) |
Patentinhaber: B a r m a g AG |
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D-42897 Remscheid (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- SPAHLINGER, Jörg
D-42929 Wermelskirchen (DE)
- KAMPMANN, Roland
D-58455 Witten (DE)
- JASCHKE, Klemens
D-42499 Hückeswagen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Kahlhöfer, Hermann, Dipl.-Phys. et al |
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Patentanwälte
Kahlhöfer Neumann
Herzog Fiesser
Postfach 10 33 63 40024 Düsseldorf 40024 Düsseldorf (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 374 536 DE-C- 19 520 285
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WO-A-89/07573 GB-A- 2 015 046
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Aufspulmaschine zum Aufwickeln eines kontinuierlich zulaufenden
Fadens zu einer Spule gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 sowie ein Verfahren zum
Umlegen eines Fadens von einer Vollspule zu einer Leerhülse gemäß dem Oberbegriff
des Anspruchs 15.
[0002] Eine derartige Aufspulmaschine ist aus der EP 0 374 536 bekannt. Hierbei wird ein
kontinuierlich zulaufender Faden zu einer Spule aufgewickelt. Nachdem die Spule fertiggewickelt
ist, erfolgt automatisch ein Wechsel von der Vollspule zu einer Leerhülse. Hierzu
sind die Vollspule und die Leerhülse jeweils auf einer Spulspindel aufgespannt, die
auskragend drehbar an einem Spulrevolver gelagert sind. Zur Übergabe des Fadens wird
durch Drehung des Spulrevolvers die volle Spule aus dem Aufspulbereich in einen Wechselbereich
und die Leerhülse aus dem Wechselbereich in den Aufspulbereich verschwenkt. Nachdem
die Spulspindel mit der aufgespannten Leerhülse in eine Startstellung des Aufspulbereichs
verschwenkt ist, wird eine Fadenumlegeinrichtung in den Fadenlauf zwischen der Leerhülse
und der Vollspule eingeschwenkt, damit der Faden die Leerhülse teilumschlingt. Nachdem
eine Positioniereinrichtung den Faden aus der Changierung gehoben hat und den Faden
in eine Fangposition geführt hat, wird der Faden in einem Fangschlitz der Leerhülse
gefangen. Der Fadenwechselvorgang beginnt somit erst nachdem der Spulrevolver die
Startstellung des Aufspulbereichs erreicht hat.
[0003] Demgemäß ist es Aufgabe der Erfindung, die eingangs genannte Aufspulmaschine derart
weiterzubilden, daß das Umlegen des Fadens von der Vollspule zur Leerhülse in möglichst
kurzer Zeit erfolgt. Ein weiteres Ziel der Erfindung liegt darin, daß während der
Übergabe eine möglichst geringe Schwankung der Fadenzugkraft eintritt.
[0004] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Aufspulmaschine mit den Merkmalen des
Kennzeichens des Anspruchs 1 sowie durch ein Verfahren mit den Merkmalen des Anspruchs
15 gelöst.
[0005] Die Erfindung zeichnet sich dadurch aus, daß das Umlegen des Fadens von der Vollspule
zur Leerhülse bei Drehung des Spulenrevolvers erfolgt. Dadurch kann der Wechselvorgang
bereits vor Erreichen der Startstellung des Aufspulbereichs beginnen, und der Faden
kann vor Erreichen der Startstellung auf der Leerhülse gefangen werden. Die Fadenumlenkeinrichtung
der Aufspulmaschine wird hierzu aus einer Ruhestellung in eine Umlenkposition verschwenkt,
die durch einen am Spulrevolver befestigten Anschlag gebildet ist. Der Anschlag ist
hierbei so gewählt, daß der von der Fadenumlenkeinrichtung ausgelenkte Faden die Leerhülse
mit einer zum Fangen erforderlichen Mindestumschlingung umschlingt. Der Faden verläuft
sodann von der Andrückwalze zur Leerhülse und von dort über die Umlenkposition der
Fadenumlegeinrichtung zur Vollspule. Die Fadenumlegeinrichtung wird nun derart kraftschlüssig
an den Anschlag gelegt, daß die Lage der Umlenkposition mit Drehung des Spulrevolvers
sich verändert. Damit bleibt die Relation zwischen der Leerhülse und der Umlenkposition
im wesentlichen konstant, so daß die Umschlingung des Fadens an der Leerhülse im wesentlichen
unverändert bleibt. In dieser Phase läßt sich der Faden von der Vollspule zur Leerhülse
übergeben.
[0006] Die Weiterbildung der Aufspulmaschine nach Anspruch 2 besitzt den Vorteil, daß die
Relativbewegung zwischen dem Spulenrevolver und der Fadenumlenkeinrichtung, ohne wesentliche
Reibungskräfte zu erzeugen, ausgeführt wird. Der Ansatz könnte gegenüber dem Anschlag
zusätzlich einen Verschleißschutz an der Oberfläche aufweisen.
[0007] Durch die Ausgestaltung der Aufspulmaschine nach Anspruch 3 wird eine besonders schonende
Übernahme des Fadens erreicht. Durch die gekrümmte Anschlagfläche wird erreicht, daß
die Relation zwischen der Leerhülse und der Umlenkposition veränderbar ist. Somit
kann zu Beginn des Wechselvorgangs eine minimale Umschlingung des Fadens an der Leerhülse
eingestellt werden, die sich während der Drehung des Spulenrevolvers erhöht. Erst
nachdem die Positioniereinrichtung den Faden in die Fangposition geführt hat, wird
durch Drehung des Spulrevolvers die zum Fangen des Fadens erforderliche Umschlingung
an der Leerhülse erreicht. Dabei treten geringe Schwankungen der Fadenzugkraft auf.
[0008] Eine besonders vorteilhafte Weiterbildung der Aufspulmaschine nach Anspruch 4 sieht
vor, daß der Anschlag durch einen nicht rotierenden Abschiebering auf der Spulspindel
gebildet wird. Damit kann die Umlenkposition mit geringem Abstand zur Leerhülse positioniert
werden, so daß die zum Fangen erforderliche Umschlingung der Leerhülse bereits durch
eine relativ geringe Auslenkung des Fadens erreicht wird.
[0009] Die Ausführungsform der erfindungsgemäßen Aufspulmaschine gemäß Anspruch 5 bietet
den Vorteil, daß der Faden auch in der Umlenkposition changiert auf der Vollspule
aufläuft. Hierzu ist an einem außerhalb des Changierbereichs angeordneten Schwenkarm
der Fadenumlenkeinrichtung eine Fadenumlenkstange befestigt, die eine sich über die
Länge der Spule erstreckende Führungskante aufweist. Damit kann der changierte Faden
innerhalb des Changierhubes an der Führungskante entlang gleiten und somit ohne Bildung
eines Abbindewulstes auf der Vollspule abgelegt werden. Erst nachdem die Positioniereinrichtung
den Faden aus der Changierung gehoben hat, wird ein Abbindewulst auf der Vollspule
gewickelt, dessen Position von der Stellung der Positioniereinrichtung abhängig ist.
[0010] Die Ausgestaltung der Aufspulmaschine nach Anspruch 6 ermöglicht, daß die Fangposition
des Fadens, die durch die Positioniereinrichtung vorgegeben wird, außerhalb des Changierhubes
liegt, ohne daß der laufende Faden von der Vollspule abfällt. Somit wird der Faden
in der Fangposition an einer Leitkante einer Führungsnut oder einer Leitkante eines
Fadenführers geführt. Die im wesentlichen rechtwinkelig zur Führungskante ausgebildete
Leitkante begrenzt somit den Changierhub an dem zum Fangschlitz gewandten Spulende.
Zum Umlegen des Fadens kann somit die Positioniereinrichtung den Faden außerhalb des
Changierhubes in eine Fangposition führen, so daß der Faden von der Fangposition im
schrägen Lauf über die Leerhülse zur Umlenkposition läuft. Dabei gelangt der Faden
in den Bereich des Fangschlitzes der Leerhülse. In der Zeit, in welcher der Faden
an der Leitkante der Führungsnut bzw. der Leitkante des Fadenführers geführt wird,
wird auf der Vollspule ein Abbindewulst gewickelt.
[0011] Nachdem der Faden von dem Fangschlitz in der Leerhülse erfaßt ist, wird das Fadenstück
zwischen der Leerhülse und der Vollspule durch Drehung der Spulspindeln gespannt bis
der Faden reißt. Um zu verhindern, daß insbesondere bei Fäden mit großen Titern der
Faden durch die aufgebrachte Spannung wieder aus dem Fangschlitz der Leerhülse geführt
wird, ist gemäß dem Anspruch 7 quer zur Leitkante mit Abstand zur Führungskante ein
Fadenmesser angeordnet. Sobald der Faden auf der Leerhülse gefangen ist, wird das
Fadenstück zwischen der Leerhülse und der Vollspule von der Fadenumlenkstange weg
entlang der Leitkante des Fadenführers geführt bis der Faden das Fadenmesser erreicht
und geschnitten wird.
[0012] Die Weiterbildung der Aufspulmaschine gemäß Anspruch 8 besitzt den Vorteil, daß die
Fadenumlenkeinrichtung unabhängig von der jeweiligen Position des Fadens innerhalb
des Changierhubes in die Umlenkposition verschwenkt werden kann. Der Faden, der sich
beim Einschwenken der Fadenumlenkstange in der Randzone befindet, kann über die Abgleitkante
des Fadenführers sicher in die Umlenkposition gelangen.
[0013] Da eine Changierhubverkürzung für den auf der Vollspule abgelegten Faden nur in dem
Moment des Fadenfangens erforderlich ist, ist die Ausführungsvariante der Aufspulmaschine
gemäß Anspruch 9 besonders vorteilhaft. Der Fadenführer wird hierbei durch eine Dreheinrichtung
an der Fadenumlenkstange aus einer Ruheposition in eine Führungsposition verdreht.
In der Führungsposition wird der Changierhub verkürzt. Während der Fadenführer sich
jedoch in der Ruhesposition befindet, kann der Faden auf der gesamten Spulenlänge
der Vollspule abgelegt werden.
[0014] Um sicherzustellen, daß die Fadenumlenkeinrichtung in der Umlenkposition durch Drehung
des Spulenrevolvers bewegt werden kann, ohne daß der Kontakt zwischen der Fadenumlenkeinrichtung
und dem Anschlag verlorengeht, muß die Fadenumlenkeinrichtung mit einer Mindestkraft
an dem Anschlag anliegen. Die Mindestkraft ist jedoch derart gering, daß sie dem Weiterdrehen
des Spulrevolvers keinen wesentlichen Widerstand entgegensetzt. Bei einer besonders
bevorzugten Weiterbildung der Aufspulmaschine gemäß Anspruch 11 wird diese Mindestkraft
durch den Antrieb selbst aufgebracht.
[0015] Es ist jedoch auch möglich, die Mindestkraft unabhängig von dem Antrieb durch eine
an der Fadenumlenkeinrichtung angreifende Feder aufzubringen.
[0016] Bei der erfindungsgemäßen Aufspulmaschine gemäß Anspruch 13 ist besonders vorteilhaft,
daß die Fadenumlenkeinrichtung schwenkbar an dem Walzenträger der Andrückwalze angeordnet
ist. Damit ergibt sich durch die Bewegung des Walzenträger zusätzlich ein Parameter,
um die Fadenumschlingung an der Leerhülse, während der Faden in der Umlenkposition
an der Fadenumlenkeinrichtung geführt wird, zu verändern.
[0017] Durch Absenken des Walzenträgers wird beispielsweise die Fadenumschlingung an der
Leerhülse vergrößert.
[0018] Weitere vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen definiert.
[0019] Im folgenden sind einige Ausführungsbeispiele unter Hinweis auf die beigefügten Zeichnungen
näher beschrieben.
[0020] Es stellen dar:
- Fig. 1 und 2
- schematisch die Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Aufspulmaschine beim Umlegen
des Fadens;
- Fig. 3
- schematisch die Frontansicht der Aufspulmaschine aus Fig. 1 und 2;
- Fig. 4
- schematisch eine Seitenansicht eines weiteren Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen
Aufspulmschine beim Umlegen des Fadens;
- Fig. 5
- schematisch die Frontansicht der Aufspulmaschine aus Fig. 4;
- Fig. 6
- einen Querschnitt durch eine Fadenumlenkstange mit drehbarem Fadenführer;
- Fig. 7
- schematisch die Seitenansicht der Aufspulmaschine aus Fig. 1 beim Erstanlegen des
Fadens.
[0021] In allen Ausführungsbeispielen der erfindungsgemäßen Aufspulmaschine wird der Faden
1 ohne Unterbrechung mit konstanter Geschwindigkeit der Aufspulmaschine zugeliefert.
Der Faden 1 wird zunächst durch den Kopffadenführer 2 geführt, der die Spitze des
Changierdreiecks bildet. Sodann gelangt der Faden zu der Changiereinrichtung 3. Die
Changiereinrichtung 3 ist als sogenannte Flügelchangierung ausgebildet.
[0022] Hierbei wird der Faden 1 mittels zwei gegensinnig umlaufenden Flügeln 4 und 5 entlang
eines Leitlineals 6 hin- und hergeführt, wobei der eine Flügel die Führung in der
einen Richtung übernimmt und dann unter das Leitlineal 6 taucht, während der andere
Flügel die Führung in der anderen Richtung übernimmt und dann unter das Leitlineal
6 taucht. Die Flügel 4 und 5 werden durch zwei Rotoren, die durch ein Getriebe miteinander
verbunden sind, und dem Antrieb 7 angetrieben. Die Changiereinrichtung 3 ist an einem
Changierträger 8 befestigt.
[0023] Hinter der Changiereinrichtung wird der Faden 1 an einer Andrückwalze 10 mit mehr
als 90° umgelenkt und sodann auf der Spule 15 aufgewickelt. Im Aufwickelbetrieb liegt
hierbei die Andrückwalze 10 an der Spulenoberfläche der Spule 15 an.
[0024] Die Spulspindel 17 ist an einem drehbaren Spulrevolver 20 exzentrisch drehbar gelagert.
Die Spulspindel 17 wird durch einen Elektromotor (hier nicht gezeigt) angetrieben.
Am Spulrevolver 20 ist um ca. 180° versetzt zur Spulspindel 17 eine zweite auskragende
Spulspindel 18 exzentrisch drehbar gelagert. Auf der Spulspindel 18 ist eine Leerhülse
19 gespannt. Die Spulspindel 18 wird ebenfalls durch einen Elektromotor (hier nicht
gezeigt) angetrieben.
[0025] Der Spulrevolver 20 ist in dem Maschinengestell der Aufspulmaschine drehbar gelagert
und wird durch einen Antrieb in die mit Pfeil gekennzeichnete Drehrichtung verschwenkt.
Der Antrieb dient dazu, den Spulrevolver 20 in dem Sinne zu drehen, daß der Achsabstand
zwischen der Andrückwalze 10 und der Spulspindel 17 bei wachsendem Spulendurchmesser
im Normalbetrieb bei anliegender Andrückwalze an der Spulenoberfläche vergrößert wird.
Die Steuerung des Spulrevolvers erfolgt hierbei abhängig vom Durchmesser der Spule
15.
[0026] Die Andrückwalze 10 ist mit ihrer Achse 9 an einem Walzenträger 12 drehbar gelagert.
Der Walzenträger 12 ist an dem gegenüberliegenden Ende schwenkbar mit dem Maschinengestell
14 über das Schwenklager 13 verbunden. Somit kann die Andrückwalze 10 eine Bewegung
in radialer Richtung zu der Spule 15 ausführen. Die Andrückwalze 10 ist mit einem
Motor 50 verbunden, der die Andrückwalze 10 mit konstanter Umfangsgeschwindigkeit
antreibt. Der Walzenträger 12 ist mit dem Changierträger 8 verbunden. Damit ist gewährleistet,
daß bei Bewegung der Andrückwalze der Abstand zwischen der Andrückwalze und der Changierung
unverändert bleibt. An den Walzenträger 12 greift eine Entlastungseinrichtung 51 an,
die von unten gegen das Gewicht der Andrückwalze 10 und des Walzenträgers 12 einwirkt,
so daß die Anlagekraft zwischen der Andrückwalze 10 und der Spule 15 eingestellt werden
kann. Die Entlastungseinrichtung dient jedoch auch dazu, um die Andrückwalze 10 von
der Spule 15 zu heben.
[0027] Die Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäßen Aufspulmaschine nach Fig. 1 bis 5
sind jeweils in einer Stellung gezeigt, die das Umlegen des Fadens von der Vollspule
15 zu einer Leerhülse 19 zeigen. Hierzu wurde die Andrückwalze 10 von der Spulenoberfläche
mittels der Entlastungseinrichtung 51 abgehoben und die Spulspindel 17 mit der Spule
15 mittels des Spulrevolvers 20 aus dem Aufspulbereich in Richtung des Wechselbereichs
verschwenkt. Gleichzeitig wird dabei die Spulspindel 18 mit der Leerhülse 19 aus dem
Wechselbereich in den Aufspulbereich geschwenkt. Damit der von der Andrückwalze 10
zur Vollspule 15 ablaufende Faden mit der in den Aufspulbereich eingeschwenkten Leerhülse
19 in Kontakt gebracht wird, ist eine Fadenumlenkeinrichtung 21 an der Aufspulmaschine
vorgesehen, die in den Fadenlauf in Richtung zwischen der Leerhülse 19 und der Vollspule
15 aus einer Ruheposition 27 in eine Umlenkposition 28 verschwenkt wird.
[0028] Bei der Aufspulmaschine nach Fig. 1 bis 3 besteht die Fadenumlenkeinrichtung 21 aus
einem Schwenkarm 23 und einer Fadenumlenkstange 25. Der Schwenkarm 23 ist mit seinem
einen Ende mit einem Schwenkantrieb 22 verbunden. An dem gegenüberliegenden Ende befindet
sich die Fadenumlenkstange 28. Der Schwenkantrieb 22 und der Schwenkarm 23 sind an
dem Walzenträger 12 angeordnet. Sie können aber auch an einem mit dem Maschinengestell
fest verbundenen Träger befestigt sein. An der Fadenumlenkstange ist außerhalb des
Changierbereiches ein Ansatz 24 befestigt. Der Ansatz 24 liegt in der Umlenkposition
28 an einem Anschlag 29 an. In Fig. 1 ist die Situation kurz vor Anlage gezeigt. Der
Anschlag 29 ist auf dem Spulrevolver 20 befestigt. Der Schwenkarm 23 ist mit einer
Feder 26 gekoppelt, so daß der Ansatz 24 federbelastet an dem Anschlag 29 anliegt.
Die Fadenumlenkstange 25 besitzt eine zum Faden gewandte Führungskante 32, die sich
im wesentlichen über die Länge der Spule erstreckt (Fig. 3). Im Bereich des Spulenendes,
welches zum Fangschlitz 41 der Hülse 19 gewandt ist, ist in der Fadenumlenkstange
25 eine Führungsnut 33 eingebracht. Die Führungsnut 33 weist eine im wesentlichen
quer zur Führungskante 32 verlaufende Leitkante 35 auf. Somit kann der an der Führungskante
32 hin- und hergeführte Faden 1 nur bis zur Leitkante 35 der Führungsnut 33 geführt
werden. Dadurch wird der Changierhub zur Verlegung des Fadens auf der Spule 15 eingeengt.
Der Abstand zwischen dem Spulenende und der Leitkantenebene bildet eine Randzone,
auf die der Faden nicht abgelegt werden kann.
[0029] Im Bereich der Changierung 3 ist eine Positioniereinrichtung 11 mit einem beweglichen
Fadenführer angeordnet. Die Positioniereinrichtung ermöglicht, daß der Faden 1 aus
dem Eingriffsbereich der Changierung gehoben wird und anschließend in eine Fangposition
verfahren wird.
[0030] Die Betriebsweise der Aufspulmaschine aus Fig. 1 bis 3 beim Umlegen des Fadens ist
im folgenden beschrieben:
In Fig. 1 ist die Spulspindel 17 mit der Vollspule 15 aus dem Aufspulbereich verschwenkt.
Während der Spulrevolver 20 die Spulspindeln 17 und 18 verschwenkt, wird der Schwenkantrieb
22 der Fadenumlenkeinrichtung 21 aktiviert, so daß der Schwenkarm 23 aus seiner Ruheposition
27 in die durch den Anschlag 29 definierte Umlenkposition 28 verschwenkt. Nun wird
der Faden 1 zwischen der Andrückwalze und dem Auflaufpunkt auf der Vollspule 15 durch
die Fadenumlenkstange 25 bis zur Umlenkposition ausgelenkt. Der Faden läuft nun von
der Andrückwalze 10 zur Fadenumlenkstange 25. Hierbei wird die Leerhülse 19 vom Faden
in dem Bereich zwischen der Andrückwalze und der Fadenumlenkstange teilumschlungen.
Der Faden 1 befindet sich nach wie vor in der Changiereinrichtung 3 und wird somit
innerhalb des Changierhubes hin- und hergeführt. Dabei wird der Faden an der Führungskante
32 der Fadenumlenkstange geführt. Die Spulspindeln 18 und 17 werden mit Drehsinn entgegen
dem Uhrzeigersinn angetrieben.
[0031] In Fig. 2 ist die Aufspulmaschine aus Fig. 1 gezeigt, wobei die Spulspindeln 17 und
18 durch Drehung des Spulrevolvers 20 eine geänderte Stellung eingenommen haben. Die
Umlenkposition 28 ist im gleichen Maße verändert. Dadurch bleiben die Relationen zwischen
der Spulspindel 18 und der Umlenkposition 28 der Fadenumlenkeinrichtung 21 im wesentlichen
unverändert, so daß der Faden die Leerhülse 19 mit ca. gleichem ümschlingungsgrad
umschlingt. Die Positioniereinrichtung 11 hat nun den Faden aus der Changiereinrichtung
3 gehoben und in eine Fangposition verfahren.
[0032] Der Fadenlauf ist in Fig. 3 gezeigt. In Fig. 3 ist eine Aufspulmaschine gezeigt mit
mehreren Wickelstellen (gezeigt sind vier). Da der Ablauf zum Umlegen des Fadens von
der Vollspule zur Leerhülse in jeder der Wickelstellen gleich abläuft, wird das Umlegen
des Fadens an einer Wickelstelle beschrieben. Die Positioniereinrichtung 11 befindet
sich in der Fangposition außerhalb des Changierbereiches. Während die Positioniereinrichtung
11 in die Fangposition verfährt, gleitet der Faden 1 an der Führungskante 32 der Fadenumlenkstange
bis zur Leitkante 35 der Führungsnut 33. Die Fangposition der Positioniereinrichtung
11 liegt nun derart außerhalb des Changierbereiches versetzt zur Leitkante 35, so
daß der Faden 1 einen in Fig. 3 gezeigten schrägen Verlauf einnimmt. Hierbei läuft
der Faden 1 in den Bereich des Fangschlitzes 41 der Leerhülse 19 ein. Wie in Fig.
2 gezeigt, ist die Bewegungsrichtung des Fadens gleich der Bewegungsrichtung der angetriebenen
Leerhülse 19. Deshalb wird der hier beschriebene Vorgang als Gleichlauffangen bezeichnet.
[0033] Sobald der Faden 1 von dem Fangschlitz 41 in der Leerhülse 19 erfaßt ist, wird das
Fadenstück zwischen der Leerhülse 19 und der Vollspule 15 durch Drehung der Spulspindeln
17 und 18 verspannt und reißt. Nun führt die Positioniereinrichtung 11 den Faden 1
zurück zur Changierung. Hierbei wird auf der Leerhülse 19 ein sogenannter Abfallwickel
gewickelt. Die Spulspindel 18 mit der Leerhülse 19 ist mittlerweile durch den Spulrevolver
20 in die Startstellung des Aufspulbereichs verschwenkt. Nachdem die ersten Lagen
auf der Leerhülse gewickelt sind, wird die Andrückwalze 10 mittels der an dem Walzenträger
12 angreifenden Entlastungseinrichtung 51 in Kontakt mit der neu zu bildenden Spule
gebracht. Die Fadenumlenkeinrichtung 21 ist bereits durch den Schwenkantrieb 22 in
die Ruheposition 27 verschwenkt. Die neue Spulreise kann beginnen. Die Vollspule 15
steht nun zum Abräumen bereit.
[0034] In Fig. 4 und 5 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Aufspulmaschine gezeigt,
die den gleichen Aufbau besitzt wie die Aufspulmaschine nach Fig. 1 bis 3. Daher wird
auf die Beschreibung zu den Figuren 1 bis 3 Bezug genommen. Bei der in Fig. 4 gezeigten
Fadenumlenkeinrichtung 21 ist der Schwenkarm 23 mit einem Ritzel 42 verbunden. Das
Ritzel 42 ist an dem Walzenträger 12 drehbar gelagert. An dem Ritzel 42 greift eine
Zahnstange 43 ein, welche mittels einer Kolbenzylindereinheit 40 derart bewegt wird,
daß der am Ritzel 42 befestigte Schwenkarm 23 aus der Ruheposition 27 in die Umlenkposition
28 verschwenkt wird. Der Anschlag wird bei dieser Aufspulmaschine durch einen Abschiebering
31 gebildet, der nicht rotierend auf der Spulspindel 18 an dem Lagerende der Spulspindel
18 angeordnet ist. Der Abschiebering 31 besitzt eine gekrümmte Anschlagfläche 30,
so daß bei fortschreitender Drehbewegung der Ansatz 24 an der Anschlagfläche 30 entlanggleitet.
Durch die gekrümmte Anschlagfläche 30 wird erreicht, daß der Umschlingungsgrad mit
Drehung des Spulrevolvers zunimmt. Durch diese Anordnung kann erreicht werden, daß
zu Beginn der Wechselphase zunächst ein sehr geringer Umschlingungsgrad des Fadens
an der Leerhülse 19 eingestellt wird. Erst nachdem der Spulrevolver die Spulspindel
18 annähernd in die Startstellung des Aufspulbereichs verstellt hat, ist die für das
Fadenfangen erforderliche Umschlingung des Fadens an der Leerhülse erreicht. Durch
diese Anordnung kann die während des Wechselvorgangs auftretende Schwankungen der
Fadenspannung reduziert werden. Um den Faden 1 sicher auf der Vollspule 15 zu halten,
während die Positioniereinrichtung in die Fangposition verfährt, ist an der Fadenumlenkstange
25 ein Fadenführer 34 angeordnet. Der Fadenführer 34 ist mit einem Drehantrieb 39
verbunden, der den Fadenführer an der Fadenumlenkstange 25 aus einer Ruheposition
in die Betriebsstellung verschwenkt. Somit kann er bis zur Entnahme aus der Changiereinrichtung
auf der vollen Länge der Spule abgelegt werden. Erst nachdem die Positioniereinrichtung
11 den Faden aus der Changiereinrichtung 3 gehoben hat, wird der Fadenführer 34 in
seine Betriebsstellung verschwenkt. Sodann läßt sich die bereits zuvor beschriebene
Fangprozedur einleiten.
[0035] Der Abschiebering 31 dient zusätzlich dazu, die Vollspulen von der Spulspindel zu
schieben. Hierzu greift eine an einem Zylinder geführte Abschiebegabel (nicht gezeigt)
an den Abschiebering 31 an.
[0036] Wie in Fig. 6 gezeigt, wird der Faden 1 in der Fangposition der Positioniereinrichtung
11 an der Gleitkante 35 des Fadenführers 34 geführt. Die Fadenumlenkstange 25 ist
hohlzylindrisch ausgeführt. In ihrer Mantelfläche ist ein Langloch 47 eingebracht.
Durch dieses Langloch 47 greift ein mit dem Fadenführer 34 verbundener Zapfen 46 ein.
Der Zapfen 46 ist im Innern der Fadenumlenkstange 25 mit einer Welle 45 verbunden.
Die Welle 45 innerhalb der Fadenumlenkstange ist mit dem Drehantrieb gekoppelt.
Nachdem der Faden 1 auf der Leerhülse gefangen ist, wird durch Drehung der Spulspindel
18 der Faden 1 an der Leitkante 35 entlanggleiten bis der Faden 1 an ein in Abstand
zu der Führungskante 32 der Fadenumlenkstange angeordnetes Fadenmesser 37 gelangt.
Das Fadenmesser 37 bewirkt ein Trennen des Fadens 1. Der Abstand zwischen der Führungskante
32 und dem Fadenmesser 37 ist derart gewählt, daß auch ein Wechsel bei sehr klein
gewickeltem Spulendurchmesser der Spule 15 möglich ist, wie der gestrichelte Fadenlauf
in Fig. 4 zeigt. Bei dem in Fig. 4 gestrichelten Verlauf des Fadens wird der Faden
nicht an der Fadenführungskante der Fadenumlenkstange geführt. Der natürliche Fadenlauf
zwischen Andrückwalze und der mit kleinem Durchmesser gebildeten Spule 15 bewirkt
bereits die zum Fangen erforderliche Umschlingung an der Leerhülse 19.
[0037] Der Fadenführer 34 besitzt eine in Verlängerung der Führungskante 32 parallel angeordnete
Gleitkante 38. Die Gleitkante 38 ist derart lang, daß der Changierhub bzw. die Spulenlänge
im Bereich der Randzone überdeckt ist. Somit ist gewährleistet, daß ein Faden, der
sich in der Randzone der Spule 15 befindet, ungehindert in den Bereich der Leitkante
35 gelangen kann.
[0038] Bei der in Fig. 5 gezeigten Aufspulmaschine könnte der an der Fadenumlenkstange angebrachte
Ansatz 24 als Kontaktschalter ausgeführt werden. Der Kontaktschalter ist mit dem Drehantrieb
39 gekoppelt. Sobald der Kontaktschalter in Kontakt mit dem Abschiebering 31 gelangt,
wird der Drehantrieb aktiviert. und verschwenkt den Fadenführer 34 aus der Ruheposition
in die Betriebsstellung. Auch bei der in Fig. 5 gezeigten Aufspulmaschine sind wiederum
mehrere Aufwickelstellen nebeneinander gezeigt. Hierzu sind an der Fadenumlenkstange
25 mehrere in Abstand zueinander angeordnete Fadenführer 34 angebracht, die gemeinsam
über eine Welle mit dem Drehantrieb 39 gekoppelt sind.
[0039] In Fig. 7 ist die Aufspulmaschine aus Fig. 4 beim Erstanlegen des Fadens gezeigt.
Hierbei wird die Fadenumlenkeinrichtung 21 aus der Ruheposition 27 in eine Anlegposition
44 verschwenkt. In der Anlegposition 44 wird der Faden 1 aus dem Bereich der Changierung
und aus dem Bereich der Andrückwalze gehoben. Der Faden 1 läuft an der Führungskante
33 der Fadenumlenkstange 25 geführt zu einer Fadenpistole 49. Mittels der Fadenpistole
49 wird der Faden in eine Anlegeeinrichtung 48 gelegt. Die Anlegeinrichtung 48 besteht
hierbei aus einem längsseitig beweglichen Fadenführer, der den Faden oder die Fäden
in eine Anlegposition bringt. Nachdem der Faden 1 die Anlegposition erreicht hat,
wird die Fadenumlenkeinrichtung 21 aus der Anlegposition in die Umlenkposition verschwenkt.
Gleichzeitig wird der Spulrevolver mit der Spulspindel 18 und der Leerhülse 19 in
den Fadenlauf eingeschwenkt. Der Faden, der bei Verschwenken der Fadenumlenkeinrichtung
21 von der Positioniereinrichtung 11 übernommen und in die Fangposition gebracht wird,
wird sodann wie bereits zuvor beschrieben auf der Leerhülse 19 gefangen. Nachdem der
Faden auf der Leerhülse 19 gefangen ist, beginnt die Spulreise. Die Andrückwalze 10
wird mittels der Entlastungseinrichtung 51 in Kontakt mit der neu zu bildenden Spule
gebracht.
[0040] In der Anlegposition ist der Fadenführer 34 in seiner Ruheposition. Somit kann der
Faden 1 entlang der Führungskante 32 an der Fadenumlenkstange 25 entlanggleiten.
BEZUGSZEICHENLISTE
[0041]
- 1
- Faden
- 2
- Kopffadenführer
- 3
- Changiereinrichtung
- 4
- Flügel
- 5
- Flügel
- 6
- Leitlineal
- 7
- Changierantrieb
- 8
- Changierträger
- 9
- Achse
- 10
- Andrückwalze
- 11
- Fadenführer, Positioniereinrichtung
- 12
- Walzenträger
- 13
- Schwenklager
- 14
- Maschinengestell
- 15
- Spule, Vollspule
- 16
- Hülse
- 17
- Spulspindel
- 18
- Spulspindel
- 19
- Leerhülse
- 20
- Spulrevolver
- 21
- Fadenumlegeinrichtung
- 22
- Antrieb
- 23
- Schwenkarm
- 24
- Ansatz
- 25
- Fadenumlenkstange
- 26
- Feder
- 27
- Ruheposition
- 28
- Umlenkposition
- 29
- Anschlag
- 30
- Anschlagfläche
- 31
- Abschiebering
- 32
- Führungskante
- 33
- Führungsnut
- 34
- Fadenführer
- 35
- Leitkante
- 36
- Randzone
- 37
- Fadenmesser
- 38
- Abgleitkante
- 39
- Dreheinrichtung
- 40
- Kolbenzylindereinheit
- 41
- Fangschlitz
- 42
- Ritzel
- 43
- Zahnstange
- 44
- Anlegposition
- 45
- Welle
- 46
- Zapfen
- 47
- Langloch
- 48
- Anlegeeinrichtung
- 49
- Fadenpistole
- 50
- Motor
- 51
- Entlastungseinrichtung
1. Aufspulmaschine zum Aufwickeln eines kontinuierlich zulaufenden Fadens (1) zu einer
Spule (15),
mit einer Changiereinrichtung (3) und einer nachgeschalteten Andrückwalze (10), die
an einem Walzenträger (12) drehbar gelagert ist,
und mit zwei exzentrisch an einem Spulrevolver (20) drehbar gelagerten Spulspindeln
(17, 18),
wobei zum Fadenwechsel von einer auf einer der Spulspindel (17) aufgespannten Vollspule
(15) zu einer auf der anderen Spulspindel (18) aufgespannten Leerhülse (19) durch
Drehung des Spulrevolvers (20) die Spulspindel (17) mit der Vollspule (15) aus einem
Aufspulbereich in einen Wechselbereich und die Spulspindel (18) mit der Leerhülse
(19) aus dem Wechselbereich in den Aufspulbereich verschwenkt werden,
wobei der Faden (1) zur Übergabe von der Vollspule (15) an die Leerhülse (19) durch
eine Fadenumlegeinrichtung (21) zwischen der Vollspule (15) und der Leerhülse (19)
geführt wird, welche mittels eines Antriebes (22) aus einer Ruheposition (27) in den
Fadenlauf in eine Umlenkposition (28) bewegbar ist,
und wobei eine Positioniereinrichtung (11) benachbart zur Changiereinrichtung angeordnet
ist, um den Faden zum Wechsel aus der Changierung zu einer Fangposition zu führen,
in welcher der Faden (1) einen in der Leerhülse (19) eingebrachten Fangschlitz (41)
durchläuft,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Umlenkposition (28) der Fadenumlegeinrichtung (21) durch einen am Spulrevolver
(20) angebrachten Anschlag (29) bestimmt ist
und daß die Fadenumlegeinrichtung (21) derart kraftschlüssig an dem Anschlag (29)
anliegt, daß die Lage der Umlenkposition (28) mit Drehung des Spulrevolvers (20) änderbar
ist.
2. Aufspulmaschine nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Fadenumlegeinrichtung (21) einen Ansatz (24) aufweist, welcher in der Umlenkposition
(28) an dem Anschlag (29) gleitbar anliegt.
3. Aufspulmaschine nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Anschlag (29) eine gekrümmte Anschlagsfläche (30) aufweist.
4. Aufspulmaschine nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Anschlag (29) durch einen nicht rotierenden Abschiebering (31) gebildet wird,
welcher zum Abschieben der Vollspule (15) axial auf der Spulspindel (17, 18) bewegbar
angeordnet ist.
5. Aufspulmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Fadenumlegeinrichtung (21) durch einen am Maschinengestell (14) schwenkbar gelagerten
Schwenkarm (23) und eine am freien Ende des Schwenkarms (23) befestigte Fadenumlenkstange
(25), welche eine sich über die Länge der Spule (15) erstreckende Führungskante (32)
aufweist und welche den Faden (1) in der Umlenkposition (28) mit der Führungskante
(32) führt, gebildet wird, wobei der Ansatz (24) an dem Schwenkarm (23) und/oder an
der Fadenumlenkstange (25) angeordnet ist.
6. Aufspulmaschine nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Führungskante (32) innerhalb des Changierhubes an dem zum Fangschlitz (41) gewandten
Spulenende durch eine Führungsnut (33) oder einem Fadenführer (32) mit einer quer
zur Führungskante (32) ausgebildeten Leitkante (35) derart begrenzt ist, daß der changierte
Faden (1) in eine zwischen dem Spulenende und der Leitkante (35) gebildeten Randzone
(36) nicht verlegbar ist.
7. Aufspulmaschine nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Leitkante (35) der Führungsnut (33) oder die Leitkante (35) des Fadenführers (34)
im Abstand zur Führungskante (32) durch ein im wesentlichen parallel zur Führungskante
(32) ausgerichtetes Fadenmesser (37) begrenzt ist.
8. Aufspulmaschine nach Anspruch 6 oder 7,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Fadenführer (34) eine im wesentlichen quer zur Leitkante (35) ausgebildete Abgleitkante
(38) aufweist, welche sich zumindest vom Ende der Leitkante (35) über die Länge der
Randzone (36) erstreckt.
9. Aufspulmaschine nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Fadenführer (34) durch eine Dreheinrichtung (39) an der Fadenumlenkstange (25)
aus einer Ruhepositon in eine Führungsposition verdrehbar ist.
10. Aufspulmaschine nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Ansatz (24) der Fadenumlegeinrichtung (21) als Kontaktschalter ausgeführt ist,
welcher bei Kontakt mit dem Anschlag (29) die Dreheinrichtung (39) zur Verstellung
des Fadenführers (34) in die Führungsposition aktiviert.
11. Aufspulmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Antrieb der Fadenumlegeinrichtung (21) eine Kolben-Zylindereinheit (40) ist, welche
eine auf ein mit der Fadenumlegeinrichtung (21) verbundenes Ritzel (42) wirkende Zahnstange
(43) bewegt und welche eine zur Anlage der Fadenumlegeinrichtung (21) am Anschlag
(29) erforderliche Mindestkraft erzeugt.
12. Aufspulmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Fadenumlegeinrichtung (21) mit einer Feder (26) verbunden ist, welche eine zur
Anlage der Fadenumlegeinrichtung (21) am Anschlag (29) erforderliche Mindestkraft
erzeugt.
13. Aufspulmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 12,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Fadenumlegeinrichtung (21) schwenkbar an dem Walzenträger (12) gelagert ist und
das der Wälzenträger (12) seinerseits derart bewegbar am Maschinengestell (14) angeordnet
ist, daß die Position der Andrückwalze (10) veränderbar ist.
14. Aufspulmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 13,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Fadenumlegeinrichtung (21) beim Erstanlagen aus der Ruheposition (27) in eine
Anlegposition (44) verschwenkbar ist, wobei der Faden in der Anlegposition (44) außerhalb
der Changierung und der Andrückwalze durch die Fadenumleg- einrichtung (21) geführt
wird.
15. Verfahren zum Umlegen eines Fadens (1) von einer Vollspule zu (15) einer Leerhülse
(19) bei einer Aufspulmaschine mit einer Changiereinrichtung und mit zwei exzentrisch
an einem Spulrevolver (20) drehbar gelagerten Spulspindeln (17,18) zur Aufnahmne der
Vollspule und der Leerhülse,
bei welchem der Faden während der Aufwicklung am Umfang einer Andrückwalze (10) anliegt
bevor der Faden auf die Vollspule aufläuft,
bei welchem durch Drehung des Spulrevolvers (20) die Vollspule aus einem Aufwickelbereich
in einen Wechselbereich und die Leerhülse aus dem Wechselbereich in den Aufwickelbereich
verschwenkt werden,
wobei die Leerhülse in Kontakt mit dem auf die Vollspule auflaufenden Faden gebracht
wird,
und bei welchem der Faden (1) zwischen der Leerhülse (19) und der Vollspule (15) durch
eine Fadenumlegeinrichtung (21) in einer eine Umschlingung des Fadens an der Leerhülse
bestimmenden Umlenkposition geführt wird,
und bei welchem ein positionierbarer Fadenführer den Faden zum Wechsel aus der Changierung
zu einer Fangposition führt, in welcher der Faden einen in der Leerhülse eingebrachten
Fangschlitz (41) durchläuft,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Umlenkposition (28) der Fadenumlegeinrichtung (21) durch die Bewegung des Spulrevolvers
(20) derart verändert wird, daß der Grad der Umschlingung des Fadens an der Leerhülse
steuerbar ist.
1. Take-up machine for winding a continuously advancing yarn (1) to a package (15), with
a traversing device (3) and a contact roll (10) downstream thereof, which is mounted
for rotation on a support (12), and with two winding spindles (17, 18) mounted off
centre for rotation on a spindle turret (20), wherein for purposes of transferring
the yarn from a full package (15) mounted on the one winding spindle (17) to an empty
tube (19) mounted on the other winding spindle (18) by rotating the spindle turret
(20), the winding spindle (17) with the full package (15) is pivoted from a winding
range to a transfer range and the winding spindle (18) with the empty tube (19) from
the transfer range to the winding range, wherein for a transfer from the full package
(15) to the empty tube (19), the yarn (1) is guided between the full package (15)
and the empty tube (19) by a yarn transfer device (21), which is movable by means
of a drive (22) from an idle position (27) to a deflecting position (28) in the path
of the yarn, and wherein a positioning device (11) is arranged adjacent to the traversing
device for guiding the yarn for its transfer from the traversing device to a catching
position, in which the yarn (1) advances through a catching slot (41) arranged in
the empty tube (19), characterized in that the deflecting position (28) of the yarn transfer device (21) is defined by a stop
(29) arranged on the spindle turret (20), and that the yarn transfer device is in
frictional engagement with the stop (29) in such a manner that the location of the
deflecting position (28) is variable with the rotation of the spindle turret (20).
2. Take-up machine according to claim 1, characterized in that the yarn transfer device (21) comprises an extension (24) that lies in the deflecting
position (28) against the stop (29) for sliding movement therealong.
3. Take-up machine according to claim 1 or 2, characterized in that the stop (29) comprises a curved stop surface (30).
4. Take-up machine according to claim 3, characterized in that the stop (29) is formed by a non rotating push-off ring (31) that is axially arranged
for movement on the winding spindle (17, 18) for pushing off the full package (15).
5. Take-up machine according to one of claims 1 to 4, characterized in that the yarn transfer device (21) is formed by a rocker arm (23) pivotally supported
on the machine frame (14) and a yarn deflection bar (25) mounted on the free end of
the rocker arm (23), which yarn deflection bar comprises a guiding edge (32) extending
over the length of package (15), and which guides the yarn (1) in the deflecting position
(28) with the guiding edge (32), the extension (24) being arranged on the rocker arm
(23) and/or on the yarn deflection bar (25).
6. Take-up machine according to claim 5, characterized in that within the traverse stroke at the package and facing the catching slot (41), the
guiding edge (32) is defined by a guide groove (33) or a yarn guide (32) with a leading
edge (35) transverse of the guiding edge (32) in such a way, that the traversed yarn
(1) cannot be deposited in an end zone (36) formed between the package and the leading
edge (35).
7. Take-up machine according to claim 6, characterized in that the leading edge (35) of the guide groove (33) or the leading edge (35) of the yarn
guide (34) is defined at a distance from the guiding edge (32) by a yarn cutter (37)
being aligned substantially parallel to the guiding edge (32).
8. Take-up machine according to claim 6 or 7, characterized in that the yarn guide (34) comprises a slide-off edge (38) provided substantially transverse
of the leading edge (35), which slide-off edge extends at least from the end of the
leading edge (35) over the length of the end zone (36).
9. Take-up machine according to claim 8, characterized in that the yarn guide (34) is rotatable by a rotating device (39) on the yarn deflection
bar (35) from an idle position to a guiding position.
10. Take-up machine according to claim 9, characterized in that the extension (24) of the yarn transfer device (21) is formed by a contact switch,
which activates upon contact with the stop (29) the rotating device (39) for moving
the yarn guide (34) in its guiding position.
11. Take-up machine according to one of the claims 1 to 10, characterized in that the drive of the yarn transfer device (21) is a piston-cylinder unit (40) which moves
a rack (43) engaging on a pinion (42) connected with a yarn transfer device (21),
and which generates a minimum force necessary for the contact of the transfer device
(21) with the stop (29).
12. Take-up machine according to one of the claims 1 to 10, characterized in that the yarn transfer device (21) is connected with a spring (26), which generates a
minimum force for the contact of the yarn transfer device (21) with the stop (29).
13. Take-up machine according to one of the claims 1 to 12, characterized in that the yarn transfer device (21) is mounted for rotation on the contact roll support
(12), and that the contact roll support (12) itself is arranged for movement on the
machine frame (14) such that the position of the contact roll (10) is variable.
14. Take-up machine according to one of claims 1 to 13, characterized in that the yarn transfer device (21) is pivotable during an initial yarn thread up from
the idle position (27) to a thread up position (44), wherein the yarn is guided in
the thread up position (44) outside of the traversing device and the contact roll
by the yarn transfer device (21).
15. Method of transferring a yarn (1) from a full package (15) to an empty tube (19) in
a take-up machine with a traversing device and with two winding spindles (17, 18)
mounted off centre for rotation on the spindle turret (20) for receiving the full
package and the empty tube, wherein during the winding the yarn lies against the circumference
of a contact roll (10) before it advances onto the full package, wherein by rotating
the spindle turret (20) the full package is rotated from a winding range to a transfer
range and the empty tube from the transfer range to the winding range, wherein the
empty tube is brought into contact with the yarn advancing onto the full package,
wherein between the empty tube (19) and the full package (15) the yarn (1) is guided
by a yarn transfer device (21) in a deflected position that defines a looping of the
yarn about the empty tube, and wherein a positionable yarn guide guides the yarn for
its transfer from the traversing device to a catching position, in which the yarn
advances through a catching slot (41) arranged in the empty tube, characterised in that the deflecting position (28) of the yarn transfer device (21) is varied by the movement
of the spindle turret (20) in such a way that the degree of the looping of the yarn
about the empty tube is controllable.
1. Machine à embobiner pour embobiner un fil (1) en marche continue en une bobine (15)
comportant un dispositif de va-et-vient (3) et un cylindre-presseur (10) agencé en
aval et qui est monté avec possibilité de rotation sur un support de cylindre (12),
et deux broches de bobinage (17, 18) montées excentriquement avec possibilité de rotation
sur un revolver de bobinage (20), dans quel cas pour le transfert du fil d'une bobine
pleine (15) montée sur l'une broche de bobinage (17) sur un noyau vide (19) monté
sur l'autre broche de bobinage (18) la broche de bobinage (17) est pivotée avec la
bobine pleine (15) hors d'une zone d'embobinage dans une zone de transfert et la broche
de bobinage (18) est pivotée avec le noyau vide (19) hors de la zone de transfert
dans la zone d'embobinage, dans quel cas, pour être transféré de la bobine pleine
(15) au noyau vide (19) le fil (1) étant guidé entre la bobine pleine (15) et le noyau
vide (19) par un dispositif de transfert du fil (21) qui au moyen d'un moyen d'entraînement
(22) est amovible à partir d'une position de repos (27) en une position de déviation
(28) dans le trajet du fil, et dans quel cas le dispositif de positionnement (11)
est agencé de manière adjacente au dispositif de va-et-vient, afin de guider le fil
pour le transfert hors du dispositif de va-et-vient jusqu'à une position de captage,
dans laquelle le fil (1) parcourt une fente de captage (41) introduite dans le noyau
vide (19), caractérisée en ce que la position de déviation (28) du dispositif de transfert du fil (21) est définie
par une butée (29) agencée sur le revolver de bobinage (20) et en ce que le dispositif de transfert du fil (21) est appliqué par coopération de forces de
manière telle contre la butée (29) que l'endroit de la position de déviation (28)
est variable avec la rotation du revolver de bobinage (20).
2. Machine à embobiner selon la revendication 1, caractérisée en ce que le dispositif de transfert du fil (21) présente une rallonge (24) qui dans la position
de déviation (28) est appliquée de manière coulissante contre la butée (29).
3. Machine à embobiner selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que la butée (29) présente une surface de butée (30) courbée.
4. Machine à embobiner selon la revendication 3, caractérisée en ce que la butée (29) est formée par un anneau pousseur (31) qui ne tourne pas et qui pour
écarter par poussage la bobine pleine (15) est agencé de façon amovible axialement
sur la broche de bobinage (17, 18).
5. Machine à embobiner selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que le dispositif de transfert du fil (21) est formé par un bras pivotant (23) monté
avec possibilité de pivotement sur le bâti de machine (14) et par une barre de déviation
du fil (25) fixée à l'extrémité libre du bras pivotant (23), ladite barre de déviation
du fil (25) présentant un bord de guidage (32) s'étendant sur la longueur de la bobine
(15) et guidant le fil (1) dans la position de déviation (28) avec le bord de guidage
(32), dans quel cas la rallonge (24) est agencée sur le bras pivotant (23) et/ou sur
la barre de déviation du fil (25).
6. Machine à embobiner selon la revendication 5, caractérisée en ce qu'à l'intérieur de la course de va-et-vient à l'extrémité de la bobine orientée vers
la fente de captage (41) le bord de guidage (32) est limité de telle manière par une
rainure de guidage (33) ou par un guide-fil (32) avec un bord de conduite (35) formé
transversalement au bord de guidage (32) que le fil déplacé en va-et-vient (1) ne
peut pas être déposé dans une zone de bord (36) formée entre l'extrémité de la bobine
et le bord de conduite (35).
7. Machine à embobiner selon la revendication 6, caractérisée en ce que le bord de conduite (35) de la rainure de guidage (33) ou le bord de conduite (35)
du guide-fil (34) est limité à écart du bord de guidage (32) par une coupe-fil (37)
orienté sensiblement de façon parallèle par rapport au bord de guidage (32).
8. Machine à embobiner selon la revendication 6 ou 7, caractérisée en ce que le guide-fil (34) présente un bord de glissage (38) formé sensiblement de façon transversale
par rapport au bord de conduite (35), ledit bord de glissage (38) s'étendant au moins
à partir de l'extrémité du bord de conduite (35) sur la longueur de la zone de bord
(36).
9. Machine à embobiner selon la revendication 8, caractérisée en ce que le guide-fil (34) peut être tourné à partir d'une position de repos dans une position
de guidage au moyen d'un dispositif de rotation (39) sur la barre de déviation du
fil (25).
10. Machine à embobiner selon la revendication 9, caractérisée en ce que la rallonge (24) du dispositif de transfert du fil (21) est réalisée en tant que
touche à effleurement qui lors du contact avec la butée (29) active le dispositif
de rotation (39) pour déplacer le guide-fil (34) dans la position de guidage.
11. Machine à embobiner selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisée en ce que le moyen d'entraînement du dispositif de transfert du fil (21) est une unité piston-cylindre
(40) qui déplace une crémaillère (43) agissant sur un pignon (42) relié au dispositif
de transfert du fil (21) et qui génère une force minimum nécessaire pour l'application
du dispositif de transfert (21) contre la butée (29).
12. Machine à embobiner selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisée en ce que le dispositif de transfert du fil (21) est relié à un ressort (26), qui génère une
force minimum nécessaire pour l'application du dispositif de transfert du fil (21)
contre la butée (29).
13. Machine à embobiner selon l'une des revendications 1 à 12, caractérisée en ce que le dispositif de transfert du fil (21) est monté de manière pivotable sur le support
de cylindre (12) et en ce que le support de cylindre (12) de son coté est agencé de telle manière de façon amovible
sur le bâti de machine (14) que la position du cylindre presseur (10) peut être changée.
14. Machine à embobiner selon l'une des revendications 1 à 13, caractérisée en ce que lors de l'application initiale le dispositif de transfert du fil (21) est pivotable
de la position de repos (27) dans une position d'application (44), le fil étant guidé
dans la position d'application (44) hors du dispositif de va-et-vient et du cylindre
presseur au moyen du dispositif de transfert du fil (21).
15. Procédé destiné au transfert d'un fil (1) d'une bobine pleine (15) sur un noyau vide
(19) dans le cas d'une machine à embobiner comportant un dispositif de va-et-vient
et pour la réception de la bobine pleine et du noyau vide deux broches de bobinage
(17, 18), montées excentriquement avec possibilité de rotation sur un revolver de
bobinage (20), dans le cas duquel lors du bobinage le fil est appliqué sur la périphérie
d'un cylindre presseur (10) avant que le fil arrive sur la bobine pleine, dans le
cas duquel par la rotation du revolver de bobinage (20) la bobine pleine est tournée
d'une zone d'embobinage dans une zone de transfert et le noyau vide est tourné de
la zone de transfert dans la zone d'embobinage, le noyau vide étant mis en contact
avec le fil arrivant sur la bobine pleine et dans le cas duquel le fil (1) est guidé
entre le noyau vide (19) et la bobine pleine (15) au moyen d'un dispositif de transfert
du fil (21) dans une position de déviation définissant un enlacement du fil autour
du noyau vide et dans le cas duquel pour le transfert hors du dispositif de va-et-vient
un guide-fil positionnable guide le fil à une position de captage, dans laquelle le
fil parcourt une fente de captage (41) introduite dans le noyau vide, caractérisé en ce que la position de déviation (28) du dispositif de transfert du fil (21) est modifiée
de manière telle par le mouvement du revolver de bobinage (20) que le degré d'enlacement
du fil autour du noyau vide est contrôlable.