(57) Bei einem Verfahren zum Richten von Metallbändern mittels einer Rollenrichtmaschine,
bei dem das kontinuierlich längsbewegte Metallband zwischen einer Anzahl von in Bandlaufrichtung
hintereinander angeordneten Richtwalzen (14,13) hindurchgeführt wird, die voneinander
getrennt auf einem oberen und unteren Walzenstuhl (12,11) gelagert sind, werden zur
Erzielung eines guten Richtergebnisses bei Metallbändern mit variablen Banddickenverlauf
die Richtwalzen (14) an mindestens einem Walzenstuhl (12) so gesteuert, daß ihr Abstand
zu den ihnen zugeordneten Richtwalzen (13) am anderen Walzenstuhl (11) sich abhängig
vom Banddickenverlauf des Metallbandes (10) ändert. Die Richtmaschine weist hierzu
an ihrem Bandeinlauf und -auslauf angeordnete Keilpaare (27) auf, die mit ihrer Keilschräge
(27a) nach vorgegebenen Steuerprogrammen parallel zu den Achsen der Richtwalzen (14)
verschoben werden.
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