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EP 0 937 797 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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12.11.2003 Patentblatt 2003/46 |
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Anmeldetag: 19.02.1998 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)7: D03D 49/20 |
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Warenabzugsvorrichtung für eine Webmaschine und Webmaschine mit einer Warenabzugsvorrichtung
Draw-off device for the cloth on a loom and loom with such a device
Dispositif d'appel du tissu pour métier à tisser et métier à tisser avec un tel dispositif
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR SE |
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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25.08.1999 Patentblatt 1999/34 |
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Patentinhaber: Sultex AG |
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8630 Rüti (CH) |
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Erfinder: |
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- Baumann, Heinz
8404 Winterthur (CH)
- Favey, Lucien
8712 Stäfa (CH)
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Vertreter: Sulzer Management AG |
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KS/Patente/0007
Zürcherstrasse 12 8401 Winterthur 8401 Winterthur (CH) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 224 850 DE-A- 3 833 941 US-A- 2 293 666
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DE-A- 2 325 908 GB-A- 2 012 321
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Warenabzugsvorrichtung für eine Webmaschine, insbesondere
Breitwebmaschine, mit einer angetriebenen Gewebeabzugswalze, die quer zu ihrer Achsrichtung
beweglich angeordnet ist, mit je einem der Gewebeabzugswalze vor- und nachgeschalteten
Umlenkelement, die drehbar abgestützt sind, wobei der lichte Abstand zwischen den
Umlenkelementen kleiner ist als der Durchmesser der Gewebeabzugswalze sowie mit einer
Anpresseinrichtung mit einem sich im wesentlichen über die Länge der Gewebeabzugswalze
erstreckenden Anpressteil.
[0002] Eine derartige Warenabzugsvorrichtung gemäß Oberbegriff des unabhängigen Anspruchs
ist aus der EP-A-0 224 850 bekannt. Diese Vorrichtung enthält einen pneumatische Einrichtung
mit einem Druckschlauch, der unterhalb des Anpressteiles angeordnet ist und mit Druckluft
beaufschlagbar ist, um die Stoffabzugwalze gegen die Umlenkelemente zu pressen.
[0003] Ferner sind Warenabzugsvorrichtungen bekannt, bei welchen die Anpressung mittels
einer mechanischen Einrichtung erfolgt.
[0004] Bei Webmaschinen zur Herstellung hochdichter und schwerer technischer Gewebe, bei
welchen zur Erlangung der spezifizierten Gewebequalitätsmerkmale extrem hohe Zugspannungen
in der Gewebebahn erforderlich sind, genügen diese Warenabzugsvorrichtungen nicht
den Anforderungen, weil bei den vorstehend genannten Ausführungen die Haltekraft von
der Stelleinrichtung aufgebracht werden muss.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde eine Warenabzugsvorrichtung der eingangs
genannten Art zu verbessern.
[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruches
1 gelöst.
[0007] Die Vorteile der Erfindung sind im wesentlichen im einfachen Aufbau und in der Gewährleistung
des Anpressdruckes in der Betriebsstellung zu sehen.
[0008] Es ist von Vorteil, wenn die Anpresseinrichtung eine Mehrzahl von Stelleinrichtung
aufweist, so dass aufgrund der mehrfachen Abstützung der Durchmesser der Abzugswalze
als auch die Länge X des Warentisches verringert werden kann.
[0009] Eine Webmaschine mit einer derartigen Vorrichtung ist erfindungsgemäss durch die
Merkmale des Anspruches 8 gekennzeichnet.
[0010] Vorteilhafte Ausführungen der Erfindung ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen.
[0011] Nachfolgend wird die Erfindung anhand der beiliegenden Zeichnungen erläutert.
[0012] Es zeigen:
- Fig.1
- Einen Abschnitt einer Webmaschine mit einer erfindungsgemässen Warenabzugsvorrichtung
und einer Warenaufwickelvorrichtung;
- Fig.2
- eine Einzelheit A in Fig.1 im grösseren Massstab, wobei die Warenabzugswalze die Betriebsstellung
einnimmt;
- Fig.3
- eine Ansicht ähnlich jener von Fig.2, wobei die Warenabzugswalze die Ruhestellung
einnimmt und
- Fig.4
- eine Ausführung eine Anordnung zum Abstützen des Anpressteiles im Schnitt.
[0013] Die Fig.1 zeigt einen Abschnitt einer Webmaschine, die eine Warenabzugsvorrichtung
1 und eine Warenaufwickelvorrichtung 2 aufweist, die mit einem vollen Warenbaum 5
bestückt ist. Aus dieser Figur ist der Verlauf des Gewebes 3 von der Anschlagkante
4 bis zum Warenbaum 5 ersichtlich. Die Warenabzugsvorrichtung ist in Lagerschilden
6 angeordnet. Die Lagerschilde sind in gleichen Abständen am Gestell 7 der Webmaschine
befestigt, wobei die Anzahl der Lagerschilde von der Webbreite abhängig ist. Das Mass
"X" kennzeichnet die Länge des sogenannten Warentisches.
[0014] Wie die Figuren 2 und 3 zeigen, besteht die Warenabzugsvorrichtung 1 im wesentlichen
aus einer angetriebenen Gewebeabzugswalze 11, zwei Umlenkwalzen 12 und einer Anpresseinrichtung
13. Bei entspanntem Gewebe bzw. während dem Belegen mit Gewebe, ist die Gewebeabzugswalze
11 im Lagerschild 6 auf Hilfsstützrollen 14 abgestützt, wobei diese Stützerollen nur
im Bereich der nicht vom Gewebe umschlungenen Walzenenden angeordnet sind. Die Umlenkwalzen
12 sind in Lagerteilen 15 gelagert, die am Lagerschild angeordnet sind. Die Lagerstellen
sind so angeordnet, dass der lichte Abstand zwischen den Umlenkwalzen 12 kleiner ist
als der Durchmesser der Gewebeabzugswalze 11.
[0015] Die Anpresseinrichtung 13 enthält einen Anpressteil 16, der sich im wesentlichen
über die Länge der Gewebeabzugswalze erstreckt (Fig.4) und mindestens eine Stelleinrichtung
17, um die Gewebeabzugswalze in eine Betriebsstellung zu verlagern, so dass die Gewebeabzugswalze
11 unter Zwischenlage des Gewebes 3 an den Umlenkwalzen 12 anliegt. Die Stelleinrichtung
17 ist am Lagerschild 6 montiert und umfasst eine Anordnung 18, die in einer Ausnehmung
23 im Lagerschild 6 verschiebbar angeordnet ist und auf welchem der Anpressteil 16
drehbar angeordnet ist. Die Anordnung 18 enthält einen Halter 21, einen Abstützteil
22, der federnd im Halter 21 abgestützt ist einen Kniehebel 24, der einerseits an
den Halter 21 und andererseits ortsfest an das Lagerschild 6 angelenkt ist, eine Zahnstange
25, die mit dem Gelenk 26 des Kniehebels verbunden ist und einen Festanschlag z.B.
einen Bolzen 27. Die Zahnstange 25 ist mit einem Zahnrad 28 in Eingriff, das Bestandteil
einer Antriebsvorrichtung ist. Wie die Fig.4 zeigt ist der Abstützteil 22 auf einer
Feder 30 abgestützt und es ist ein Mittel 31 zur Einstellung der Federkraft vorgesehen.
Zur Veränderung der Federkraft können die Federn auch ausgetauscht oder die Anzahl
der eingesetzten Federn verändert werden.
[0016] Zur Verlagerung der Gewebeabzugswalze wird mittels der Antriebseinrichtung die Zahnstange
25 verschoben und dadurch der Kniehebel 24 an den Bolzen 27 angelegt. In dieser Lage
liegt eine Sperrung vor, wobei die Zahnstange entlastet ist.
[0017] Die beschriebene Ausführung der Warenabzugsvorrichtung mit einer Vielzahl von über
die Webbreite verteilten Lagerschilden ermöglicht einerseits geringe Walzendurchmesser
trotz hoher Zugkraft. Andererseits ergibt sich durch diese kompakte Bauweise, ein
mit Webmaschinen normaler Webbreite vergleichbar kurzer Warentisch "X".
[0018] Die in Fig.1 dargestellte Warenaufwickelvorrichtung weist zwei Stützwalzen 41 und
eine Zwischenwalze 42, die jeweils mit einem nicht dargestellten Antrieb gekoppelt
sind sowie eine erste Umlenkwalze 43, die auf einer in der Laufrichtung des Gewebes
abfallenden Ebene angeordnet ist und eine zweite Umlenkwalze 44 auf, welche auf der
Gewebebahn frei aufliegt und durch den Gewebezug mit der Stützwalze 41 und der Zwischenwalze
42 zur Anlage kommt und welche bei nachgebenden Gewebezug auf einer Stützschale 45
aufliegt.
[0019] Mit der vorstehend beschriebenen Warenaufwickelvorrichtung wird während des Betriebes
der Webmaschine die Spannung im Gewebe aufrechterhalten und auch ein Wechsel des Warenbaumes
ohne Stillsetzung der Webmaschine ermöglicht. Während des Betriebes der Webmaschine
wird die erste Umlenkwalze 43 aufgrund des vom Gewebe ausgeübten Zuges unter Zwischenlage
des Gewebes gegen die angetriebene Zwischenwalze 42 gezogen. Die erforderliche Gewebezugspannung
wird dabei mittels einer geeigneten Steuerung der Drehzahl der Gewebeabzugswalze 11
und der Zwischenwalze 42 erzeugt. Gleichzeitig wird die zweite Umlenkwalze 44 mittels
des umschlingenden Gewebes gegen die Zwischenwalze 42 und eine Stützwalze 41 gepresst.
[0020] Diese Anordnung ermöglicht somit das aufwickelseitige Durchtrennen des Gewebes und
die Wegnahme des Warenbaumes ohne Stillsetzung der Webmaschine. Das fertige Gewebe
kann also bedarfsweise auch lose weggeführt werden und während dem Anwickeln eines
leeren Wickelkernes ergibt sich keinerlei Betriebsunterbruch.
[0021] Die Warenabzugsvorrichtung umfasst eine angetriebene Gewebeabzugswalze 11, zwei Umlenkelemente
12, die drehbar abgestützt sind, wobei der lichte Abstand zwischen den Umlenkelementen
kleiner ist als der Durchmesser der Gewebeabzugswalze und eine Anpresseinrichtung
13 mit einem sich im wesentlichen über die Länge der Gewebeabzugswalze erstreckenden
Anpressteil 16. Die Anpresseinrichtung 13 weist mindestens eine Stelleinrichtung 17
mit einem Kniehebel 24 und einem Festanschlag 27 auf, um die Gewebeabzugswalze 11
aus einer Ruhestellung in eine Arbeitsstellung zu verlagern und in letzterer festzulegen.
[0022] Mit der Sperrung ist die Aufrechterhaltung des Anpressdruckes in der Betriebsstellung
gewährleistet.
1. Warenabzugsvorrichtung für eine Webmaschine, insbesondere Breitwebmaschine, mit einer
angetriebenen Gewebeabzugswalze (11), die quer zu ihrer Achsrichtung beweglich angeordnet
ist, mit je einem der Gewebeabzugswalze vor- und nachgeschalteten Umlenkelement (12),
die drehbar abgestützt sind, wobei der lichte Abstand zwischen den Umlenkelementen
kleiner ist als der Durchmesser der Gewebeabzugswalze sowie mit einer auf den Umfang
der Gewebeabzugswalze wirkenden Anpresseinrichtung (13) mit einem sich im wesentlichen
über die Länge der Gewebeabzugswalze erstreckenden Anpressteil (16), dadurch gekennzeichnet, dass die Anpresseinrichtung (13) mindestens eine Stelleinrichtung (17) mit einem Kniehebel
(24) und einem Festanschlag (27) aufweist, um die Gewebeabzugswalze (11) aus einer
Ruhestellung in eine Arbeitsstellung zu verlagern und in letzterer festzulegen, wobei
die Stelleinrichtung (17) ein Betätigungsorgan (25) enthält, das mit dem Gelenk (26)
des Kniehebels (24) verbunden ist und das mittels einer Antriebseinrichtung (28) bewegbar
ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Anpresseinrichtung (13) eine Mehrzahl von vorzugsweise gemeinsam verstellbaren
Stelleinrichtungen (17) aufweist.
3. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Kniehebel (24) einseitig ortsfest angeordnet ist und dass der Festanschlag als
ein Anschlagorgan (27) ausgebildet ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Anpresseinrichtung (13) einen Halter (21), der an den Kniehebel (24) angelenkt
und verschiebbar angeordnet ist und einen Abstützteil (22) enthält, der im Halter
federnd abgestützt ist und auf welchem der Anpressteil (16) abgestützt ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch ein federelastisches Element (30), das zwischen dem Abstützteil (21) und dem Halter
(22) angeordnet ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch Mittel (31) zum Einstellen der Federkraft.
7. Webmaschine mit einer Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, gekennzeichnet durch eine Warenaufwickelvorrichtung (2) mit einer ersten Umlenkwalze (43) und mit einer
zweiten Umlenkwalze (44) um die Zugspannung und Anpressung vom Gewebe (3) aufrechtzuerhalten,
um den Warenbaum (5) ohne Betriebsunterbruch der Webmaschine zu wechseln.
1. Cloth take-up apparatus for a weaving machine, in particular a broad loom, having
a driven cloth take-up roller (11) which is movably arranged transverse to its axial
direction, having one deflection element (12) placed before the cloth take-up roller
and one deflection element placed after the cloth take-up roller, the deflection elements
being rotatably supported, with the clearance between the deflection elements being
less than the diameter of the cloth take-up roller, and also having a pressing device
(13) acting on the periphery of the cloth take-up roller and a pressing part (16)
extending substantially over the length of the cloth take-up roller, characterised in that the pressing device (13) has at least one positioning device (17) with a toggle lever
mechanism (24) and a fixed abutment (27) in order to displace the cloth take-up roller
(11) out of a rest position into a working position and to fix it in the latter, with
the positioning device (17) containing an actuating member (25), which is connected
to the joint (26) of the toggle lever (24) and is movable by means of a drive device
(28).
2. Apparatus in accordance with claim 1, characterised in that the pressing device (13) has a plurality of positioning devices (17) which are preferably
jointly adjustable.
3. Apparatus in accordance with claim 1 or claim 2, characterised in that the toggle lever mechanism (24) is arranged at one end at a fixed location; and in that the fixed abutment is executed as an abutment member (27).
4. Apparatus in accordance with one of the claims 1 to 3, characterised in that the pressing device (13) contains a holder (21) which is pivotally connected to the
toggle lever mechanism (24) and is displaceably arranged and a support part (22) which
is resiliently supported in the holder and on which the pressing part (16) is supported.
5. Apparatus in accordance with claim 4, characterised by an elastic spring element (30) which is arranged between the support part (21) and
the holder (22).
6. Apparatus in accordance with claim 6, characterised by means (31) for setting the spring force.
7. Weaving machine with an apparatus in accordance with one of the claims 1 to 7, characterised by a cloth roll-up apparatus (2) having a first deflection roller (43) and a second
deflection roller (44) in order to maintain the drawing tension and pressing of the
cloth (3) and to be able to change the cloth beam (5) without interrupting the operation
of the weaving machine.
1. Dispositif de déroulement du tissu pour un métier à tisser, notamment un métier à
tisser en largeur, avec un cylindre dérouleur de tissu entraîné (11), qui est disposé
d'une manière mobile transversalement à sa direction d'axe, avec respectivement un
élément de renvoi (12) disposé en amont et en aval du cylindre dérouleur de tissu,
qui sont supportés d'une manière tournante, où l'écart intérieur entre les éléments
de renvoi est plus petit que le diamètre du cylindre dérouleur de tissu et avec une
installation d'application (13) agissant sur le pourtour du cylindre dérouleur de
tissu avec une partie d'application (16) s'étendant sensiblement sur la longueur du
cylindre dérouleur de tissu, caractérisé en ce que l'installation d'application (13) présente au moins une installation de positionnement
(17) avec un levier coudé (24) et une butée fixe (27) pour amener le cylindre dérouleur
de tissu (11) d'une position de repos en une position de travail et pour le fixer
dans celle-ci, où l'installation de positionnement (17) comporte un organe d'actionnement
(25) qui est relié à l'articulation (26) du levier coudé (24) et qui est déplaçable
au moyen d'une installation d'entraînement (28).
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'installation d'application (13) présente plusieurs installations de positionnement
(17) ajustables de préférence en commun.
3. Dispositif selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que le levier coudé (24) est disposé d'une manière fixe sur un côté et que la butée fixe
est réalisée comme un organe de butée (27).
4. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que l'installation d'application (13) comprend un support (21) qui est articulé au levier
coudé (24) et qui est disposé d'une manière déplaçable et qui comprend une partie
d'appui (22) qui est supportée d'une manière élastique dans le support et sur laquelle
prend appui la partie d'application (16).
5. Dispositif selon la revendication 4, caractérisé par un élément (30) d'une élasticité de ressort qui est disposé entre la partie d'appui
(21) et le support (22).
6. Dispositif selon la revendication 5, caractérisé par des moyens (31) pour le réglage de la force du ressort.
7. Métier à tisser avec un dispositif selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé par un dispositif d'enroulement de tissu (2) avec un premier rouleau de renvoi (43) et
avec un deuxième rouleau de renvoi (44) pour maintenir la contrainte de traction et
l'application du tissu (3) pour échanger l'ensouple (5) sans interrompre le fonctionnement
du métier à tisser.

