[0001] Die Erfindung betrifft einen Kammerfüllstein für Schienen, insbesondere für Straßenbahnschienen,
nach dem Oberbegriffvon Patentanspruch 1.
[0002] Kammerfüllsteine der gattungsgemäßen Art sind in der Praxis und auch aus der Patentliteratur
in vielfältiger Ausbildung bekannt. So offenbaren beispielsweise die DE 37 11 190
A1 und auch die DE 40 04 208 C2 typische Schienenkörper für Straßenbahnschienen, nämlich
die sogenannten Rillenschienen. Solche Straßenbahnschienen werden im Regelfall ohne
einen eigenen Bahnkörper in Straßensysteme auf Beton verlegt, wobei die Zwischenräume
mit Beton bzw. Magerbeton, Pflaster und/oder Asphalt ausgefüllt werden. Dadurch werden
neben den Gleiszonen weitere ebene Verkehrsflächen erzielt.
[0003] Wie insbesondere aus der DE 40 04 208 C2 hervorgeht, werden in die beidseits eines
Schienensteges der Straßenbahnschiene gebildeten Kammern sogenannte Kammerfüllsteine
als vorgefertigte Formteile eingelegt. An die jeweils außenliegenden Oberflächen der
Kammerfüllstein wird jeweils der Fahrbahnunterbeton und darüber ein Gußasphalt in
einer oder mehreren Lagen angebracht. Zwischen dem Gußasphalt, der die Fahrbahnoberfläche
darstellt, und dem Schienenkopf wird jeweils zu beiden Seiten der Straßenbahnschiene
ein Fugenverguß aus einem elastischen Material eingebracht. Der Fugenverguß am Schienenkopf
ist das letzte Element in der Kette von Baumaßnahmen zur Einbettung einer Straßenbahnschiene
in eine Verkehrsstraße.
[0004] In der Praxis erfolgt der Fugenverguß dadurch, daß in den Kammerfüllstein oder in
den bis an den Schienenkopf herangebrachten Gußasphalt durch ein aufwendiges Maschinensystem
eine Längsnut eingefräst wird. In diese Nut wird sodann als letzter Arbeitsgang der
Fugenverguß eingebracht.
[0005] Diese Arbeitsweise ist technisch sehr aufwendig und bedeutet immer einen zusätzlichen
Maschinenarbeitsgang bei der Fertigungstellung eines Gleissystems. Als weiterer Nachteil
kommt hinzu, daß durch das Ausfräsen und die bei offener Nut auf den Gußasphalt auftretenden
Belastungen Risse im Gußasphalt und teilweise sogar im Fahrbahnunterbeton entstehen.
Diese Risse stellen eine ernsthafte Beschädigung des Straßenbelages dar und haben
zur Folge, daß bereits nach kurzer Zeit nach Fertigstellung des Gleiskörpers Reparaturarbeiten
erfolgen müssen.
[0006] Ausgehend von dem vorgenannten Stand der Technik ist es Aufgabe der Erfindung, einen
Kammerfüllstein der eingangs genannten Art zu schaffen, der das nachträgliche und
technisch aufwendige Nutenfräsen vermeidet.
[0007] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die Merkmale des Patentanspruches 1 gelöst.
Vorteilhafte Weiterbildungen und Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen
beschrieben.
[0008] Der Grundgedanke der Erfindung liegt darin, durch den Kammerfüllstein selbst die
obere Längsnut entlang des Schienenkopfes auszubilden. Zu diesem Zweck wird mit dem
Kammerfüllstein ein Kopfelement geschaffen, das mit dem Kammerfüllstein einstückig
sein kann oder aber auch von dem Kammerfüllstein getrennt ist. Bei der einstückigen
Bauart wird zwischen der Oberkante des Kammerfüllsteins und dem Kopfelement eine sogenannte
Sollbruchstelle geschaffen, um den Kammerfüllstein zur Ausbildung einer Nut für die
Vergußmasse einfach abziehen zu können.
[0009] Von besonderem Vorteil ist das als durchgehende Leiste ausgebildete Kopfelement,
das auf die Oberfläche des Kammerfüllsteines aufgelegt wird. Dabei kann diese Leiste
bzw. das Kopfelement in eine Nut eingesetzt sein oder aber auch einfach auf der Oberfläche
aufliegen. Dieses in Form einer Leiste ausgebildete Kopfelement hat den Vorteil, das
es mehrfach wiederverwendbar ist. Da durch das Einfüllen des Unterbetons und des Gußasphaltes
seitlich neben den Schienen und durch die hohen Drücke, mit dem diese Elemente in
die Straße eingebracht werden, gleichzeitig ein sehr großer seitlicher Druck auf das
Kopfelement ausgeübt wird, hat es sich als vorteilhaft erwiesen, zwischen dem Schienenkopf
und dem Kopfelement einen langgestreckten Körper aus plastisch nicht verformbarem
Material zwischenzufügen. Dadurch kann das Kopfelement nicht in die durch die Rundungen
des Schienenkopfes gebildeten Kammern gedrückt werden. Das Abnehmen des Kopfelementes
zur Ausbildung der Nut für die Vergußmasse wird dadurch wesentlich erleichtert.
[0010] In der Zeichnung ist ein Beispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigen:
- Figur 1
- eine Straßenbahnschiene im Schnitt mit beidseits angeordnetem Kammerfüllstein,
- Figur 2
- einen Schienenkopf einer Straßenbahnschiene mit mechanischen Befestigungsmitteln für
ein Kopfelement,
- Figur 3
- ein Kopfelement gemäß Figur 2 mit beigeordneter Leiste in perspektivischer Ansicht.
[0011] Die Straßenbahnschiene mit Rillenprofil besitzt einen Schienenkopf 5, an den sich
der Mittelsteg 7 anschließt, welcher seinerseits in dem Schienenfuß 12 endet. Zwischen
dem Schienenkopf und dem Schienenfuß sind zu beiden Seiten des Mittelsteges 7 Kammern
ausgebildet, in die ein Kammerfüllstein 1 eingelegt ist. Diese Kammerfüllsteine 1
stellen langgestreckte Formteile dar, deren Querschnitt im wesentlichen rechteckig
und den Kammern der Straßenbahnschiene angepaßt ist. Der Schienenfuß lagert unter
Zwischenfügung einer Vergußmasse 18 auf einem brettartigen Formteil 15. Das brettartige
Formteil 15 seinerseits liegt auf einer Betontragplatte oder einem sonstigen geeigneten
Untergrund fest auf. An den der Schiene abgewandten Außenflächen der Kammerfüllsteine
befindet sich jeweils der Fahrbahnunterbeton 14, der seitlich der Schiene auf der
Betontragplatte 23 aufsteht. Oberhalb des Fahrbahnunterbetons liegt der Gußasphalt
13 und bildet den Abschluß zur Fahrbahn und damit die Fahrbahndecke einer Straße.
Zwischen dem Gußasphalt und der seitlichen Begrenzung des Schienenkopfes wird zu beiden
Seiten der Schiene ein elastischer Fugenverguß eingebracht, wobei nach dem Stand der
Technik für den Fugenverguß eine Nut in Längsrichtung der Schiene in den Kammerfüllstein
oder den Gußasphalt eingefräst wird.
[0012] Nach den Merkmalen der Erfindung entfällt das Einfräsen der Längsnut. Statt dessen
erhält der Kammerfüllstein 1 ein Kopfelement 2, welches eine nach oben bzw. zur Fahrbahndecke
offene Kammer 8 oder Nut ausbildet. Das Kopfelement schließt oben bündig oder etwa
bündig mit der Lauffläche 4 bzw. der Oberfläche 6 der Rillenbegrenzung ab. Die Oberkante
3 des Kopfelementes 2 verläuft im wesentlichen bündig mit dem Gußasphalt 13.
[0013] Das Kopfelement 2 besteht in der Darstellung nach Figur 1, rechte Seite (Rillenprofilseite),
aus einer einstückig mit dem Kammerfüllstein 1 hergestellten Leiste. Um für das Einfüllen
der Vergußmasse eine Längsnut bzw. Kammer 8 zu schaffen, wird dieses Kopfelement 2
von dem Kammerfüllstein 1 abgetrennt. Dieses einfache Abtrennen erlauben Sollbruchstellen
in der Verbindung zwischen dem Kopfelement 2 und dem Kammerfüllstein 1. Zu diesem
Zweck sind die einander zugewandten Flächen des Kopfelementes 2 und des Kammerfüllsteines
1 mit Kerben, Schlitzen, Nuten 10 oder dergleichen ausgebildet. Solche Schlitze oder
Kerben 10 können von beiden einander abgewandten Außenflächen eingebracht werden,
wie dies in Figur 1 dargestellt ist. Die Kerben oder Schlitze 10 können alternativ
auch nur auf einer Außenfläche, entweder innen oder außen, vorgesehen sein. Ferner
ist es möglich, daß die Kerben oder Schlitze 10 nur am Kopfelement 2 oder nur am Kammerfüllstein
1 ausgeformt werden. Der wesentliche Gedanke liegt darin, daß nur eine sehr schmale
durchgehende Verbindung zwischen dem Kammerfüllstein 1 und dem Kopfelement 2 besteht,
die mit nur geringen Zugkräften vom Kopfelement 2 her abtrennbar ist.
[0014] Gemäß der linken Darstellung in Figur 1 kann das Kopfelement 2 ein von dem Kammerfüllstein
1 völlig getrennter Körper bzw. eine Leiste sein, die in eine in Längsrichtung parallel
zum Schienenkopf in den Kammerfüllstein eingebrachte Nut 11 eingelegt ist. Im einfachsten
Fall ist das Kopfelement 2 nur in die Nut eingelegt. Es kann aber auch vorgesehen
werden, daß das Kopfelement 2 durch besondere Befestigungsmittel in der Nut in Position
gehalten ist, wobei diese Befestigungsmittel derart ausgewählt werden, daß ein leichtes
Herausnehmen des Kopfelementes 2 aus der Nut 11 möglich ist.
[0015] Ferner ist es nicht zwingend notwendig, für das kopfseitige Auflegen des Kopfelementes
auf den Kammerfüllstein 1 eine Nut vorzusehen. Es kann an dieser Stelle auch einfach
die Oberfläche des Kammerfüllsteines 1 in einer im wesentlichen ebenen Fläche enden,
auf die das Kopfelement 2 flächig aufgelegt wird. Auch in diesem Fall wird das Kopfelement
2 durch mechanische Befestigungsmittel in Position gehalten. Als Befestigungsmittel
können entsprechend der Erfindung aufgerauhte Oberflächen, Klettverschlüsse, Schrauben,
Stifte oder dergleichen Mittel gewählt werden. Als Werkstoff für das Kopfelement 2
wird bevorzugt ein plastisch im wesentlichen nicht verformbares Material gewählt,
das den Drücken durch die bauseitige Anbringung von Fahrbahnunterbeton und Gußasphalt
Stand hält. Die ausgewählten Werkstoffe können Metalle, Kunststoffe, Verbundwerkstoffe
und andere sein.
[0016] In Figur 2 ist ein bevorzugtes Beispiel eines Kopfelementes 2 dargestellt. Das Kopfelement
2 besteht aus einem langgestreckten Körper mit einer rechteckförmigen Querschnittsfläche.
Dabei ist diese Querschnittsfläche des Kopfelementes 2 so gestaltet, daß die Seitenflächen
nach unten schräg verlaufen, so daß im Querschnitt im wesentlichen eine Keilform entsteht.
Natürlich sind auch andere Querschnittsformen denkbar. Die Befestigung des Kopfelementes
2 erfolgt in diesem Beispiel durch einen Stift 19, der in eine entsprechende Bohrung
20 im Kopfelement 2 eingeführt ist und mit seinem zugespitzten freien Ende in den
Kammerfüllstein 1 eingetrieben wird. Die Eindringtiefe wird durch die Auflage des
Kopfes 21 des Stiftes 19 bestimmt.
[0017] Dieses Kopfelement 2 mit der Befestigung durch Stifte liegt einmal auch bei baulichen
Belastungen korrekt in der vorgesehenen Position und kann dennoch relativ leicht durch
Entfernen der Stifte abgenommen werden.
[0018] Wie in der rechten Hälfte von Figur 2 zu erkennen ist, befindet sich zwischen dem
Kopfelement 2 und der Außenfläche der Rillenbegrenzung 22 der Schiene eine Leiste
oder ein Stab 17 mit einem beispielsweise runden Querschnitt. Dieser Körper 17 liegt
auf der Oberfläche des Kammerfüllsteines 1 auf und nimmt einstückig oder mehrstückig
hintereinander die Länge des Kopfelementes 2 ein. Dieser Stab 17 verhindert, daß das
Kopfelement 2 während der Anbringung des Gußasphaltes mit entsprechenden Walzvorgängen
zumindest teilweise in die engen Kammern unterhalb des Schienenkopfes gedrückt wird.
Dadurch würde einmal der Raum für die Vergußmasse verändert werden und außerdem wäre
die Entnahme des Kopfelementes 2 wesentlich erschwert. Der Stab bzw. der Körper 17
besteht aus einem plastisch nicht verformbaren Material, beispielsweise aus Metall,
Kunststoff oder aus einem Verbundmaterial. Der Stab bzw. Körper 17 ist ebenso wie
das Kopfelement 2 nach Entnahme wiederverwendbar. Eine genauere Darstellung sowohl
dieses keilförmigen Kopfelementes 2 als auch des Körpers 17 ist Figur 3 zu entnehmen.
[0019] Der Querschnitt des Stabes bzw. Körpers 17 kann rund, oval und auch mehreckig gebildet
sein. Wie dazu Figur 3 offenbart, kann der Stab aus mehreren axial hintereinander
gelegten Einzelelementen bestehen und sich in der Summe über die Länge des Kopfelementes
2 und darüber hinaus erstrecken.
[0020] Eine weitere Variante des Kopfelementes besteht darin, daß anstelle des bisher beschriebenen
einteiligen Kopfelementes auch mehrteilige Kopfelement 2 verwendet werden können.
Dabei ist immer darauf zu achten, daß eine einfache Entnahme der Kopfelemente 2 von
oben her möglich ist und außerdem eine Kammer bzw. Nut in der vorgeplanten Größe und
Gestaltung erzielt wird. Die mehrteiligen Kopfelemente ergänzen sich jeweils zu einer
Einheit eines die Nut ausfüllenden Kopfelementes 2.
1. Kammerfüllstein für in einem Wege- oder Straßen- oder Fahrbahn-Bett verlegte Schienen,
insbesondere für Straßenbahnschienen, im wesentlichen bestehend aus einem stangenförmigen
Formteil, das im Querschnitt im wesentlichen den Kammern der Schiene angepaßt ist
und in der Höhe vom Schienenfuß bis unterhalb des Schienenkopfes ausgebildet ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Kammerfüllstein (1) ein Kopfelement (2) aufweist, dessen Oberkante (3) bündig
oder nahezu bündig mit der Oberfläche (6) bzw. der Lauffläche (4) des Schienenkopfes
(5) der Schiene (7) abschließt und eine nach oben offene Kammer (8) für eine Vergußmasse
(9) in Längsrichtung der Schiene (7) ausbildet.
2. Kammerfüllstein nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Kopfelement (2) mit dem Kammerfüllstein (1) einstückig verbunden ist, wobei
zwischen Kopfelement (2) und Kammerfüllstein (1) zumindest an einer Längsseite eine
durchlaufende Nut, Kerbe, ein Einschnitt (10) oder dergleichen ausgebildet ist.
3. Kammerfüllstein nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß an den beiden sich gegenüberliegenden Längsseiten von Kopfelement (2) und Kammerfüllstein
(1) jeweils eine durchlaufende Nut, Kerbe, ein Einschnitt (10) oder dergleichen ausgebildet
ist.
4. Kammerfüllstein nach Anspruch 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Nut, Kerbe, der Einschnitt (10) oder dergleichen in der Trennlinie zwischen
Kopfelement (2) und Kammerfüllstein (1) in wahlweise nur im Kopfelement (2), nur im
Kammerfüllstein (1) oder sich ergänzend im Kopfelement (2) und im Kammerfüllstein
(1) vorgesehen ist.
5. Kammerfüllstein nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Kopfelement (2) mit dem Kammerfüllstein (1) zweiteilig als getrenntes Formteil
ausgebildet ist, das mit dem Kammerfüllstein (1) lösbar verbunden ist.
6. Kammerfüllstein nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Kopfelement (2) auf dem Kammerfüllstein (1) auflegbar ist.
7. Kammerfüllstein nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Kopfelement (2) in eine kopfseitige Längsnut (11) des Kammerfüllsteines (1)
einfügbar ist.
8. Kammerfüllstein nach Anspruch 6 oder 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Kopfelement (2) mit dem Kammerfüllstein (1) durch die Formgebung und/oder
Oberflächenbeschaffenheit der Verbindungsfläche verbindbar ist.
9. Kammerfüllstein nach Anspruch 6 oder 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Kopfelement (2) aus einem oder mehreren Einzelelementen besteht und mit dem
Kammerfüllstein (1) durch die Formgebung und/oder Oberflächenbeschaffenheit verbindbar
ist.
10. Kammerfüllstein nach einem der Ansprüche 6 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Kopfelement (2) mit dem Kammerfüllstein (1) durch mechanische Befestigungsmittel
(12) lösbar verbunden ist.
11. Kammerfüllstein nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Kopfelement (2) und der Kammerfüllstein (1) wahlweise aus einem gleichen oder
einem unterschiedlichen Werkstoff ausgebildet sind.
12. Kammerfüllstein nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Kopfelement (2) aus polyurethangebundenem Hartgummi gebildet ist.
13. Kammerfüllstein nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Kopfelement (2) aus Kunststoff, Metall, Holz, Gummi oder einem Verbundmaterial
gebildet ist.
14. Kammerfüllstein nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Befestigungsmittel (12) Stifte, Schrauben oder dergleichen Elemente sind,
die durch eine Bohrung oder Öffnung (16) im Kopfelement (2) hindurchsteckbar sind
und in die dem Kopfelement (2) zugewandte Oberfläche des Kammerfüllsteines (1) eindringen.
15. Kammerfüllstein nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Kopfelement (2) im Querschnitt ein Mehreck, vorzugsweise ein Rechteck mit
zum Kammerfüllstein (1) verjüngtem Querschnitt ist.
16. Kammerfüllstein nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß zumindest an einer Längsseite des Schienenkopfes (5) zwischen dem Kopfelement
(2) und der zugewandten Außenfläche des Schienenkopfes (5) ein Körper (17) eingesetzt
ist, der sich einstückig oder mehrstückig hintereinander zumindest über die Länge
des Kopfelementes (2) erstreckt.
17. Kammerfüllstein nach Anspruch 16,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Körper (17) einen runden, ovalen oder mehreckigen Querschnitt aufweist.
18. Kammerfüllstein nach Anspruch 16 oder 17,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Körper (17) aus einem plastisch nicht verformbaren Werkstoff, vorzugsweise
aus Metall gebildet ist.