(19)
(11) EP 0 939 050 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
10.04.2002  Patentblatt  2002/15

(21) Anmeldenummer: 99102997.6

(22) Anmeldetag:  16.02.1999
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)7B65H 29/58, B41F 33/00

(54)

Vorrichtung zur Probebogenentnahme an einem Ausleger einer Bogendruckmaschine

Device for taking a sample in a delivery device of a sheet printing machine

Dispositif de prélèvement d'échantillon dans un dispositif de sortie d'une machine à imprimer des feuilles


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT DE FR GB

(30) Priorität: 27.02.1998 DE 19808309

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
01.09.1999  Patentblatt  1999/35

(73) Patentinhaber: MAN Roland Druckmaschinen AG
63075 Offenbach (DE)

(72) Erfinder:
  • Weiss, Thomas
    63512 Hainburg (DE)

(74) Vertreter: Stahl, Dietmar 
MAN Roland Druckmaschinen AG, Abteilung RTB,Werk S Postfach 101264
63012 Offenbach
63012 Offenbach (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A- 0 741 098
GB-A- 725 703
US-A- 2 631 038
DE-C- 4 442 385
GB-A- 2 038 785
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Probebogenentnahme an einem Ausleger einer Bogendruckmaschine mit einer Bogenfördereinrichtung, einem in den Bogenablageweg über dem Bogenstapel einfahrbaren Bogenhochhalter und einem Bogenanschlag für die Vorderkante der Bogen, der aus einer an den Bogenstapel angestellten Anschlagposition in eine die Entnahme von Probebogen ermöglichende Entnahmeposition verfahrbar ist.

    [0002] Vorrichtungen zur Probebogenentnahme sind in unterschiedlicher Ausgestaltung bekannt. Sie dienen dazu, während des Druckbetriebs die Entnahme von Probebogen zur Kontrolle des Druckergebnisses zu ermöglichen.

    [0003] Bei einer aus der DE 42 13 032 A1 bekannten Vorrichtung der angegebenen Art wird zur Entnahme von Probebogen ein Hilfsanschlag eingeschwenkt und auf den dem Probebogen vorausgehenden Vorgängerbogen abgesetzt, wodurch die obersten Bogen auf dem Auslagestapel fixiert werden. Beidseitig des Hilfsanschlags angeordnete Bläser blasen in den Auslagestapel hinein und heben den ankommenden Probebogen über den Hilfsanschlag hinweg. Die Vorderanschläge werden so zurückgeklappt, daß der Probebogen diese nicht mehr erreicht und der Probebogen durch seine kinetische Energie über die Vorderkante des Stapelgrundrisses hinaus gefördert wird. Gleichzeitig werden Bogenhochhalter über dem Probebogen und unter dem ersten Folgebogen eingeschwenkt. Der auf diese Weise separierte Probebogen kann nun an seiner Vorderkante mit der Hand gegriffen und entnommen werden.

    [0004] Aus der DE 32 30 436 C2 ist weiterhin eine Vorrichtung zur Bogenablage und Probebogenentnahme bekannt, bei der die Bogen von einem Nachgreifer bis zu einem Bogenanschlag gefördert werden. Zur Probebogenentnahme wird der Bogenanschlag entfernt und eine pneumatische Bogentrenneinrichtung eingeschwenkt und der Nachgreifer derart umgesteuert, daß die Probebogen über die Vorderkante des Bogenauslagestapels hinaus gefördert und abgelegt werden. Nachdem eine wählbare Anzahl von Probebogen abgelegt ist, wird über diesen eine Hilfsanschlageinrichtung eingeschwenkt, auf der die nachfolgenden Bogen mit zurückgesteuertem Nachgreifer abgelegt werden. Die vorstehenden Probebogen können zwischen der Bogentrenneinrichtung und der Hilfsanschlageinrichtung herausgenommen werden.

    [0005] Das Entnehmen der Probebogen wird im allgemeinen von Hand durchgeführt. Nachdem der Drucker den Bogenanschlag in die Entnahmeposition gefahren hat, greift er mit der Hand über diesen hinweg in den Zwischenraum zwischen den von dem Bogenhochhalter hochgehaltenen Folgebogen und dem gegebenenfalls mit Hilfe von Blaseinrichtungen leicht angehobenen Probebogen, ergreift dann diesen und zieht ihn aus dem Ausleger heraus. Da sich in einem vergleichsweise geringem Abstand über dem Bogenstapel die Bewegungsbahn der die Bogen in den Ausleger tranportierenden Bogenfördereinrichtung, zum Beispiel eines Kettengreifersystems, befindet, besteht das Bedürfnis, Schutzvorrichtungen vorzusehen, die die Bewegungsbahn der Bogenfördereinrichtung abschirmen und eine Berührung der sich bewegenden Elemente der Bogenfördereinrichtung bei der Probebogenentnahme verhindern.

    [0006] Solch eine Schutzvorrichtung ist vom Dokument GB-A-2038785 bekannt.

    [0007] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art auf einfache und kostengünstige Weise weiterzubilden.

    [0008] Diese Aufgabe wird durch eine Vorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.

    [0009] Durch die erfindungsgemäße Anbringung eines Eingriffschutzes an dem Bogenhochhalter wird auf einfache Weise und mit geringem baulichen Aufwand eine sichere Abschirmung des Eingriffsbereichs für die Probebogenentnahme auch über dem Bogenstapel erreicht, ohne die normale Boganablage zu beeinträchtigen. Der Eingriffschutz kann erfindungsgemäß als geschlossene oder durchbrochene Wand, als Gitter, oder Gewebe ausgebildet und aus Blech, Draht oder Kunststoff hergestellt sein. Um auch während der Bogenauslage einen Eingriff in den Ablagebereich über dem Bogenstapel zu verhindern, kann nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung vorgesehen sein, daß der Bogenanschlag eine Vielzahl von in geringem Abstand parallel nebeneinander angeordneten Fingern aufweist und daß der Eingriffschutz in der ausgefahrenen Stellung des Bogenhochhalters bis dicht an die Finger des Bogenanschlags heranreicht.

    [0010] Nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung kann der über den Bogenstapel einfahrbare Eingriffschutz eine Betätigungsvorrichtung für einen verfahrbaren Hilfsanschlag bilden, an den Probebogen mit ihrer Vorderkante anlegbar sind, wobei der Hilfsanschlag durch Einfahren des Eingriffschutzes in den Bogenablageweg aus seiner Anschlagposition in eine die Probebogenentnahme zulassende Entnahmeposition verfahrbar ist. Diese Weiterbildung der Erfindung ermöglicht mit einfachen Mitteln die Anordnung eines vom Bogenstapel abgestellten Hilfsanschlags, der nach dem Abstellen des Bogenanschlags eine versetzte Probebogenauslage ermöglicht, ohne daß es hierzu aufwendiger Betätigungseinrichtungen zum Verfahren des Hilfsanschlags für die Probebogenentnahme bedarf. Der Hilfsanschlag besteht vorzugsweise aus einem drehbar gelagerten, zweiarmigen Hebel, dessen einer Hebelarm den Anschlag für die Probebogen bildet und dessen anderer Hebelarm durch den Eingriffschutz beim Einfahren in den Bogenablageweg verschwenkbar ist.

    [0011] Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert, die in der Zeichnung dargestellt sind. Es zeigen
    Figur 1
    eine erfindungsgemäße Vorrichtung zur Probebogenentnahme in Normalposition,
    Figur 2
    die Vorrichtung gemäß Figur 1 in der Entnahmeposition,
    Figur 3
    eine erfindungsgemäße Vorrichtung zur Probebogenentnahme mit einem durch den Eingriffschutz verfahrbaren Hilfsanschlag.


    [0012] Dem in Figur 1 ausschnittsweise dargestellten Ausleger 1 einer Bogendruckmaschine ist ein Kettenfördersystem 2 zugeordnet, das in stetiger Folge bedruckte Bogen 3 einem Bogenstapel 4 zuführt. Die Zuführung erfolgt hierbei in der Weise, daß die Bogen 3 in der durch einen Pfeil 5 angegebenen Richtung mit Hilfe von Greifern 6 über den Bogenstapel 4 transportiert und dann an einer bestimmten Stelle losgelassen werden. Unterstützt von Blaseinrichtungen fallen die Bogen 3 dann auf den Bogenstapel 4, wobei sie aufgrund ihres aus der horizontalen Förderbewegung resultierenden und gegebenenfalls durch eine Bremsvorrichtung verminderten Bewegungsimpulses mit ihrer Vorderkante an einem Bogenanschlag 7 anstoßen, der an die vordere Stapelfläche 8 des durch die abgelegten Bogen gebildeten Bogenstapels 4 angestellt ist. Der Bogenanschlag 7 besteht aus einer größeren Anzahl von in einem Abstand parallel nebeneinander auf einer drehbar gelagerten Welle 9 befestigten Fingern 10, die gemeinsam eine ebene Anschlagfläche 11 bilden. Der Zwischenraum zwischen den Fingern 10 ist so klein bemessen, daß man nicht mit der Hand hindurchgreifen kann.

    [0013] Auf der dem Bogenstapel 4 abgekehrten Seite des Bogenanschlags 7 und außerhalb des Schwenkbereichs desselben sind Bogenhochhalter 12 angeordnet, die an Armen 13 befestigt sind und mit diesen um eine zur Welle 9 parallele Achse am Ausleger 1 schwenkbar gelagert sind. An den Bogenhochhaltern 12 ist ein Eingriffschutz 14 angebracht. Der Eingriffschutz 14 besteht aus einem leicht abgekanteten Blech, das einen offenen Bereich zwischen dem Bogenanschlag 7 und einem im Abstand davon angeordneten Verkleidungselement 15 des Auslegers 1 über die gesamte Breite des Formats abdeckt und dadurch einen Eingriff in die Bewegungsbahn des Kettenfördersystems 2 von der Zugangsseite des Auslegers 1 her unmöglich macht.

    [0014] Für die Entnahme eines Probebogens wird, wie in Figur 2 gezeigt, zunächst der Bogenhochhalter 12 zusammen mit dem Eingriffschutz 14 in den Bogenablageweg über dem Bogenstapel 4 geschwenkt. Hierdurch werden die in der Folgezeit einlaufenden Folgebogen 17 hochgehalten, so daß der vordere Randbereich eines Probebogens 16 freiliegt. Anschließend wird durch eine Drehung der Welle 9 um etwa 90° der Bogenanschlag 7 von dem Bogenstapel 4 abgestellt. Der Probebogen 16 ist nun frei zugänglich und kann an seinem vorderen Rand mit der Hand gegriffen und aus dem Bogenstapel 4 herausgezogen werden. Bei diesem Vorgang ist der Eingriffsbereich durch den Eingriffschutz 14 zum Kettenfördersystem 2 hin vollständig abgedeckt. Nach der Probebogenentnahme wird der Bogenanschlag 7 in die Anschlagposition zurückgefahren und anschließend der Bogenhochhalter 12 zurückgezogen, wobei die hochgehaltenen Folgebogen 16 auf den Bogenstapel 4 herunterfallen.

    [0015] Bei dem in Figur 3 gezeigten Ausführungsbeispiel ist in einem Abstand von der vorderen Stapelfläche 8 des Bogenstapels 4 ein Hilfsanschlag 20 angeordnet, der als zweiarmiger Hebel ausgebildet ist und auf einer an einem Träger 21 befestigten zur Welle 9 des Bogenanschlags 7 parallelen Achse 22 schwenkbar gelagert ist. In seiner in der Zeichnung dargestellten Anschlagposition I ist der Hilfsanschlag 20 mit seiner Anschlagfläche 23 in einem geeigneten Abstand parallel zur vorderen Stapelfläche 8 ausgerichtet, wobei der kürzere Hebelarm 201 des Hilfsanschlags 20 von einer nicht dargestellten Schenkelfeder gegen einen Anschlag 24 am Träger 21 gedrückt wird. Gegenüber den Fingern des Bogenanschlags 7 ist der Hilfsanschlag 20 in axialer Richtung versetzt, so daß der Bogenanschlag 7 an dem Hilfsanschlag 20 vorbeigeschwenkt werden kann.

    [0016] Radial außerhalb des Schwenkbereichs des Bogenanschlags 7 befindet sich ein kombinierter Bogenhochhalter und Eingriffschutz 19, der aus einem gebogenen, sich über die Formatbreite hinaus erstreckenden Blech 25 besteht, dessen außerhalb des Formats liegende Enden an Armen 13 befestigt sind. Die Arme 13 sind mittels Zapfen 26 im Ausleger um eine zur Welle 9 parallele Achse schwenkbar gelagert sind. An dem Hilfsanschlag 20 weist das Blech 25 eine Öffnung 27 auf, durch die der kurze Hebelarm 201 des Hilfsanschlags 20 hindurchragt. Der Träger 21 ist ebenfalls in einer Öffnung des Blechs 25 angeordnet, die sich in Umfangsrichtung erstreckt, um eine Schwenkbewegung des Blechs 25 zu ermöglichen.

    [0017] Bei normaler Bogenauslage befinden sich der Bogenanschlag 7, der Hilfsanschlag 20 und das Blech 25 in den in der Zeichnung mit durchgezogenen Linien dargestellten Positionen. Soll ein Probebogen entnommen werden, so wird zunächst der Bogenanschlag 7 durch Drehen der Welle 9 von dem Bogenstapel 4 abgestellt und an dem Hilfsanschlag 20 vorbei in die gestrichelt dargestellte Position II geschwenkt. In dieser Stellung des Bogenanschlags 7 ist der Raum zwischen dem Bogenstapel 4 und dem Hilfsanschlag 20 frei, so daß ein nun folgender und mit ausreichendem Bewegungsimpuls zugeführter Probebogen 16 sich über die vordere Stapelkante 7 hinausbewegt und mit seiner Vorderkante an den Hilfsanschlag 20 anstößt. Bedingt durch die Position II des Bogenanschlags 7 ist hierbei aus Sicherheitsgründen zunächst ein Zugriff auf den oder die ankommenden Probebogen 16 nicht möglich, denn der Bogenanschlag 7 sperrt mit seinen in geringem Abstand parallel nebeneinander angeordneten Fingern in Verbindung mit dem Blech 25 in dieser Stellung den Eingriffsbereich für die Probebogenentnahme ab. Nach dem Ablegen eines Probebogens 16 oder mehrerer wird das Blech 25 mit Hilfe eines nicht näher dargestellten Antriebs in die gestrichelt dargestellte Entnahmeposition III über den Bogenstapel 4 geschwenkt, wodurch die Folgebogen 17 von dem Blech 25 hochgehalten werden. Bei dem Schwenkvorgang des Blechs 25 wird außerdem durch den an den kürzeren Hebelarm 201 des Hilfsanschlags 20 anstoßenden Rand der Öffnung 27 der Hilfsanschlag 20 um seine Achse 22 gedreht und in die gestrichelt dargestellte Entnahmeposition III gebracht, in der er mit seinem kurzen Hebelarm 201 an der konkaven Seite des Blechs 25 anliegt und dadurch gegen die Kraft der Schenkelfeder hochgehalten wird. Gleichzeitig wird der Bogenanschlag 7 durch Drehen der Welle 9 aus der Position II in die Entnahmeposition III bewegt. In der Entnahmeposition III ist somit der überstehende Rand des Probebogens 16 frei zugänglich, wobei der Eingriffsbereich nach oben durch das Blech 25 und nach unten durch den Bogenanschlag 7 geschützt ist, so daß es durch eine falsche Bewegung bei der Entnahme des Probebogens 16 mit der Hand nicht zu einer Verletzung kommen kann. Zusätzlich wird die Entnahme durch den definierten Überstand des Probebogens 16 erleichtert.


    Ansprüche

    1. Vorrichtung zur Probebogenentnahme an einem Ausleger (1) einer Bogendruckmaschine mit einer Bogenfördereinrichtung (2), einem in den Bogenablageweg über dem Bogenstapel (4) einfahrbaren Bogenhochhalter (12) und einem Bogenanschlag (7) für die Vorderkante der Bogen, der aus einer an den Bogenstapel (4) angestellten Anschlagposition in eine die Entnahme von Probebogen ermöglichende Entnahmeposition verfahrbar ist, wobei an dem Bogenhochhalter (12) ein gemeinsam mit diesem in den Bogenablageweg über dem Bogenstapel (4) einfahrbarer Eingriffsschutz (14) angebracht ist, der sich zwischen der Bogenfördereinrichtung (2) und dem Eingriffsbereich längs des Bogenanschlags (7) bzw. bei der Probebogenentnahme oberhalb und längs der Vorderkante des Bogenstapels (4) erstreckt,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass der Eingriffsschutz (14) im wesentlichen um eine parallel zur Vorderkante des Bogenstapels (4) angeordnete Schwenkachse gekrümmt und in Grundstellung in etwa horizontal angeordnet ist, wobei der Eingriffsschutz (14) unabhängig vom Bogenanschlag (7) schwenkbar ist, und dass der Eingriffsschutz (14) im wesentlichen tangential zur Bogenbahn in den Ausleger (1) einschwenkbar ist.
     
    2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Bogenanschlag (7) eine Vielzahl von in geringem Abstand parallel nebeneinander angeordneten Fingern (10) aufweist und daß der Eingriffschutz (14) in der ausgefahrenen Stellung des Bogenhochhalters (12) bis dicht an die Finger (10) des Bogenanschlags (7) heranreicht.
     
    3. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der über den Bogenstapel (4) einfahrbare Eingriffschutz (14) eine Betätigungsvorrichtung für einen verfahrbaren Hilfsanschlag (20) bildet, an den Probebogen (16) mit ihrer Vorderkante anlegbar sind, wobei der Hilfsanschlag (20) durch Einfahren des Eingriffschutzes (14) in den Bogenablageweg aus seiner Anschlagposition in eine die Probebogenentnahme zulassende Entnahmeposition verfahrbar ist.
     
    4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Hilfsanschlag (20) aus einem drehbar gelagerten, zweiarmigen Hebel besteht, dessen einer Hebelarm den Anschlag für die Probebogen bildet und dessen anderer Hebelarm (201) durch den Eingriffschutz (14) beim Einfahren in den Bogenablageweg verschwenkbar ist.
     


    Claims

    1. Device for sample sheet removal at a delivery (1) of a sheet printing press with a sheet feeding unit (2), a sheet upholder (12) which can be moved into the sheet deposition path above the sheet pile (4) and a sheet stop (7) for the front edge of the sheets which is movable from a stop position set against the sheet pile (4) into a removal position rendering the removal of sample sheets possible, wherein fitted to the sheet upholder (12) is an access protection (14) movable together with this into the sheet deposition path above the sheet pile (4), which extends between the sheet feeding device (2) and the access region along the sheet stop (7) or in the case of the sample sheet removal above and along the front edge of the sheet pile (4), characterised in that the access protection (14) is bent essentially around a swivel axis arranged parallel to the front edge of the sheet pile (4) and in the base position is arranged substantially horizontal, wherein the access protection (14) is swivellable independently of the sheet stop (7) and that the access protection (14) can be swung in essentially tangentially to the sheet path in the delivery (1).
     
    2. Device according to Claim 1, characterised in that the sheet stop (7) has a plurality of fingers arranged at small distances parallel adjacent one another and that the access protection (14) in the moved out position of the sheet upholder (12) reaches as far as closely adjacent the fingers (10) of the sheet stop (7).
     
    3. Device according to one of Claims 1 or 2, characterised in that the access protection (14) which can be moved in above the sheet pile (4) constitutes an actuation device for a movable auxiliary stop (20) against which sample sheets (16) can be laid with their front edge, wherein the auxiliary stop (20) is movable by moving the access protection (14) into the sheet deposition path from its stop position into a removal position permitting the sample sheet removal.
     
    4. Device according to Claim 3, characterised in that the auxiliary stop (20) consists of a rotatably two-armed mounted lever, of which one lever arm forms the stop for the sample sheets and the other lever arm (201) can be swivelled by the access protection (14) on moving into the sheet deposition path.
     


    Revendications

    1. Dispositif pour le prélèvement de feuilles échantillons à une sortie (1) d'une machine d'impression de feuilles, comportant un dispositif de transport de feuilles (2), un support de feuilles (12) pouvant être introduit dans la voie de dépose des feuilles au-dessus de la pile de feuilles (4) et une butée de feuilles (7) pour le bord avant des feuilles, qui est déplaçable d'une position de butée appliquée contre la pile de feuilles (4) dans une position de prélèvement permettant le prélèvement de feuilles échantillons, une protection de contact (14) pouvant être introduite en commun avec le support de feuilles (12) dans la voie de dépose des feuilles au-dessus de la pile de feuilles (4) étant agencée sur le support de feuilles (12), laquelle s'étend entre le dispositif de transport de feuilles (2) et la zone de contact le long de la butée de feuilles (7) ou, lors du prélèvement de feuilles échantillons, au-dessus et le long du bord avant de la pile de feuilles (4),
    caractérisé en ce que la protection de contact (14) est généralement cintrée autour d'un axe de pivotement agencé parallèlement au bord avant de la pile de feuilles (4) et, dans la position de base, est agencée généralement horizontalement, la protection de contact (14) pouvant pivoter indépendamment de la butée de feuilles (7), et en ce que la protection de contact (14) peut pivoter généralement tangentiellement au trajet des feuilles dans la sortie (1).
     
    2. Dispositif selon la revendication 1,
    caractérisé en ce que la butée de feuilles (7) présente une pluralité de doigts (10) agencés à faible distance parallèlement les uns à côté des autres et en ce que la protection de contact (14), dans la position sortie du support de feuilles (12), s'étend jusque contre les doigts (10) de la butée de feuilles (7).
     
    3. Dispositif selon une des revendication 1 ou 2,
    caractérisé en ce que la protection de contact (14) pouvant être introduite au-dessus de la pile de feuilles (4) forme un dispositif d'actionnement pour une butée auxiliaire déplaçable (20), contre laquelle des feuilles échantillons (16) peuvent s'appuyer par leur bord avant, la butée auxiliaire (20) étant déplaçable par introduction de la protection de contact (14) dans la voie de dépose des feuilles de sa position de butée dans une position de prélèvement autorisant le prélèvement de feuilles échantillons.
     
    4. Dispositif selon la revendication 3,
    caractérisé en ce que la butée auxiliaire (20) est constituée d'un levier à deux bras monté de façon rotative, dont un bras de levier forme la butée pour les feuilles échantillons et dont l'autre bras de levier (201) peut pivoter à travers la protection de contact (14) lors de l'introduction dans la voie de dépose des feuilles.
     




    Zeichnung