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(11) |
EP 0 939 171 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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12.05.2004 Patentblatt 2004/20 |
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Anmeldetag: 26.02.1999 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)7: E03D 1/012 |
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Spülsystem
Flushing system
Système de chasse d'eau
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE |
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Benannte Erstreckungsstaaten: |
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SI |
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Priorität: |
26.02.1998 DE 29803393 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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01.09.1999 Patentblatt 1999/35 |
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Patentinhaber: E. Missel GmbH & Co. |
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D-70374 Stuttgart (DE) |
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Erfinder: |
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- Die Erfinder haben auf ihre Nennung verzichtet
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Vertreter: Manitz, Finsterwald & Partner GbR |
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Postfach 31 02 20 80102 München 80102 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 532 375 CH-A- 257 069
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EP-A- 0 791 696 US-A- 1 506 220
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Spülsystem für eine Toilettenspülung, insbesondere
ein Einbauspülsystem nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Derartige Spülsysteme sind grundsätzlich sowohl als Aufputzsysteme wie auch als Unterputz-
oder Einbausysteme bekannt. Derartige bekannte Aufputzsysteme sind relativ laut, wirken
häufig optisch störend und verringern den in einer Toilette oder einem Badezimmer
zur Verfügung stehenden Raum. Die bekannten Unterputzsysteme besitzen eine relativ
große Einbaubreite von etwa 50 cm. Hierdurch ist die Möglichkeit nicht gegeben, bei
räumlich beengten Verhältnissen das Spülsystem platzsparend anzuordnen. Zudem ist
stets ein Vorwandaufbau erforderlich.
[0003] In der EP 0 532 375 A1 ist ein Spülsystem für eine Toilettenspülung mit einem inneren
und einem äußeren Behälter offenbart, wobei der innere Behälter eine in die Höhe verlängerte
Prismenform aufweist. Der das Spülmedium speichernde, innere Behälter weist an seiner
Oberseite eine Verbindung zum äußeren Behälter auf, um beim Befüllen überlaufendes
Spülmedium in den Raum zwischen innerem und äußerem Behälter ableiten zu können. Als
Betätigungselement für das Ablaufventil ist eine Schnur vorgesehen.
[0004] Es ist das der Erfindung zugrundeliegende Problem (Aufgabe), ein Spülsystem der eingangs
genannten Art zu schaffen, bei dem der Behälter minimiert und insbesonders platzsparend
in einer Raumecke angeordnet werden kann.
[0005] Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt durch die Merkmale des Anspruchs 1. Dadurch dass
das Betätigungselement des Ablaufventils als zweifach gegensinnig gekrümmtes Überlaufrohr
ausgebildet ist, ist es möglich, das Betätigungselement an dem oberhalb des Ablaufventils
befindlichen Füllventils vorbeizuführen, ohne jedoch die Funktion des Ablaufventils
beim Auslösen zu beeinträchtigen.
[0006] Mit dem erfindungsgemäßen Spülsystem ist es möglich, sehr kleine und hinsichtlich
der Behälterform optimierte Behälter zu schaffen, die beispielsweise in einer Wand
oder in einer Raumecke angeordnet werden können. Im Gegensatz zu den herkömmlichen
Spülsystemen, bei denen zwar der Schwimmer des Füllventils oberhalb des Ablaufventils
liegen kann, bei denen jedoch grundsätzlich Ablaufventil und Füllventil nebeneinander
bzw. versetzt zueinander angeordnet sind, kann erfindungsgemäß ein säulenartiger Spülbehälter
verwendet werden, der einen äußerst geringen Platzbedarf besitzt.
[0007] Vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung sind in der Beschreibung, den Zeichnungen
sowie den Unteransprüchen beschrieben.
[0008] Nach einer ersten vorteilhaften Ausführungsform kann das Betätigungselement des Ablaufventils
eine Verdrehsicherung aufweisen, damit auch bei einem mehrfachen Betätigen kein unerwünschtes
Verdrehen auftritt. Für diesen Zweck kann das Betätigungselement des Ablaufventils
an seinem oberen Ende in einer Führung gelagert sein, die an der Innenseite des Behälters
befestigt ist.
[0009] Das Ablaufventil kann einen Endstutzen aufweisen, der in einem am Behälterboden vorgesehenen
Rohrstutzen eingesetzt ist, wobei zur Abdichtung zwischen den beiden Stutzen ein Rollring
vorgesehen ist. Eine solche Ausbildung ermöglicht eine rasche Montage bzw. Demontage
(Revision), da durch Aufsetzen des Rollrings auf den Endstutzen und durch anschließendes
Einsetzen des Endstutzens in den Rohrstutzen das Ablaufventil bereits vollständig
in dem Behälterboden montiert und abgedichtet ist. Hierbei können in dem Endstutzen
des Ablaufventils zwei Ringnuten vorgesehen sein, so daß der Rollring beim Einsetzen
von der einen Ringnut in die andere Ringnut überrollt. Der Rollstutzen des Behälterbodens
weist vorzugsweise mehrere Führungsrippen auf, die den Endstutzen führen und den Rollring
beim Einsetzen abstützen, so daß dieser in die zweite Nut einrollt.
[0010] Mit dem erfindungsgemäßen Spülsystem ist es möglich, einen rohrförmigen Behälter
einzusetzen, der einen Innendurchmesser von etwa nur 150 mm aufweist. Spülbehälter
mit einer derart geringen Querschnittsfläche (die nicht notwendigerweise rund zu sein
hat) ermöglichen eine äußerst platzsparende Anordnung des Spülsystems, insbesondere
in Raumecken. Dennoch ist es möglich, den Behälter für ein Füllvolumen von 3 bis 101,
beispielsweise 6 l auszulegen, wobei durch die säulenartige Gestaltung des Behälters
eine Energiehöhe von etwa 50 cm problemlos gewährleistet werden kann.
[0011] Das Füllventil kann in einer in dem Behälter vorgesehenen Bohrung montiert sein,
wodurch sich insgesamt eine vormontierbare Einheit ergibt. Vorzugsweise sind in dem
Behälter zwei versetzt angeordnete Montagebohrungen für das Füllventil vorgesehen,
so daß dieses wahlweise auf beiden Seiten montiert werden kann. Die jeweils nicht
benötigte Montagebohrung kann durch einen Stopfen verschlossen sein.
[0012] Nachfolgend wird die Erfindung rein beispielhaft anhand einer vorteilhaften Ausführungsform
und unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Querschnittsansicht eines Spülsystems;
- Fig. 2
- eine um 90° gedrehte Querschnittsansicht des Spülsystems von Fig. 1; und
- Fig. 3
- eine Draufsicht auf das Spülsystem von Fig. 1.
[0013] Die Figuren zeigen ein Spülsystem für eine Toilettenspülung, insbesondere zum Einbau
in einem Montagegestell, mit einem Behälter 10, in dem ein Füllventil 12 und ein Ablaufventil
14 angeordnet sind. Der Behälter 10 ist zylindrisch bzw. rohrförmig ausgebildet und
weist einen Innendurchmesser von 150 mm auf. Die Höhe des Behälters 10 gemessen vom
Behälterboden 11 beträgt etwa 500 mm.
[0014] Wie die Fig. 1 und 2 zeigen, sind das Ablaufventil 14 und das Füllventil 12 im wesentlichen
übereinander und mittig innerhalb des Behälters 10 angeordnet. Hierzu besitzt der
Behälter 10 an seinem Behälterboden 11 einen angeformten Rohrstutzen 16, in den ein
Endstutzen 18 des Ablaufventils 14 eingesetzt ist. An der Innenseite des Rohrstutzens
16 sind mehrere Führungsrippen 20 angeformt, die den Endstutzen 18 des Ablaufventils
14 zentrieren. An der Außenseite des Endstutzens 18 des Ablaufventils 14 befinden
sich zwei parallele und umlaufende Ringnuten. Beim Einsetzen des Ablaufventils 14
in den Rohrstutzen 16 wird ein Rollring 22 in die untere Ringnut eingesetzt, so daß
dieser auf den Enden der Führungsrippen 20 aufliegt und am Außenumfang des Endstutzens
18 abrollt. Anschließend fügt sich der Rollring 22 in die obere Ringnut ein, so daß
zwischen dem Endstutzen 18 und dem Rohrstutzen 16 eine Abdichtung geschaffen ist.
An das untere Ende des Rohrstutzens 16 schließt sich ein herkömmlicher Rohrbogen 24
an.
[0015] Das Ablaufventil 14 wird durch vertikalen Druck nach unten betätigt. Um eine Betätigung
zu ermöglichen, ist ein Betätigungselement in Form eines Überlaufrohres 26 an dem
Ablaufventil 14 befestigt und in Richtung der Oberseite des Behälters 10 geführt.
Wie Fig. 1 zeigt, ist das Überlaufrohr 26 zunächst um einen Winkel á von der Vertikalen
weggekrümmt, so daß das Überlaufrohr 26 in Richtung der Behälterwand verläuft. Vor
der Behälterwand ist das Überlaufrohr 26 um einen Winkel â wieder in Richtung auf
die Vertikale gekrümmt, so daß dieses im Anschluß daran parallel zur Behälterwand
verläuft. Somit ist das als Betätigungselement dienende Überlaufrohr 26 zweifach und
gegensinnig gekrümmt ausgebildet. Die Winkel ä und ä besitzen hierbei den gleichen
Betrag.
[0016] An dem oberen Ende des Überlaufrohres 26 ist eine Verdrehsicherung 28 befestigt,
die in einer Führungsschiene 30 geführt ist, welche an der Behälterinnenwand befestigt
ist (vgl. auch Fig. 3). Hierdurch ist ein ungewünschtes Verdrehen des Ablaufventiles
14 beim Betätigen ausgeschlossen. Fig. 3 zeigt ferner ein Betätigungselement 32, das
mit einem (nicht dargestellten) Drücker verbunden ist, wodurch das Überlaufrohr 26
nach unten gedrückt werden kann, um das Ablaufventil 14 zu öffnen. Da sich das Überlaufrohr
26 über die normale Füllhöhe in dem Behälter 10 erstreckt, kann überschüssiges Wasser,
das unerwünscht in den Behälter gefüllt worden ist, durch das Überlaufrohr 26 und
das Ablaufventil 14 aus dem Behälter 10 austreten.
[0017] Das Füllventil 12 des Spülsystems, das mit einer Schwimmersteuerung versehen ist,
besitzt eine Gehäusedurchführung 34, die durch eine in der Behälterwand vorgesehene
Montagebohrung durchgeführt und dort verschraubt ist. Im Inneren des Behälters schließt
sich an die Gehäusedurchführung 34 eine Vorabsperrung 36 an, mit der die Wasserzufuhr
abgesperrt werden kann.
[0018] Um eine rechtsseitige und linksseitige Montage des Füllventils 12 in dem Behälter
10 zu ermöglichen, sind zwei um 120° versetzte Montagebohrungen zur Gehäusedurchführung
34 vorgesehen. Die jeweils nicht benötigte Montagebohrung ist mit einem Stopfen 38
verschlossen (vgl. Fig. 3).
[0019] Wie die Fig. 1 bis 3 zeigen, erstreckt sich in Draufsicht das Füllventil 12 im wesentlichen
über den gesamten Innendurchmesser des Behälters 10, wobei Füllventil 12 und Ablaufventil
14 im wesentlichen mittig und übereinanderliegend in dem rohrförmigen Füllbehälter
angeordnet sind. Durch die doppelt gekrümmte Ausbildung des Überlaufrohres 26 ist
eine sehr gedrängte Anordnung der einzelnen Bauelemente möglich, so daß der Behälter
10 minimiert und an beengte Einbauverhältnisse angepaßt werden kann. Durch die langgestreckte
Behälterform ist dennoch eine Energiehöhe von etwa 50 cm möglich, so daß für einwandfreie
Spülverhältnisse gesorgt ist.
1. Spülsystem für eine Toilettenspülung, mit
- einem Behälter (10);
- einem Füllventil (12); und
- einem Ablaufventil (14);
wobei das Ablaufventil (14) wie auch das Füllventil (12) im wesentlichen übereinander
in dem Behälter (10) angeordnet sind, und ein Betätigungselement (26) für das Ablaufventil
(14) vorgesehen ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Betätigungselement des Ablaufventils (14) als zweifach gegensinnig gekrümmtes
Überlaufrohr (26) ausgebildet ist.
2. Spülsystem nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß Ablaufventil (14) und Füllventil (12) im wesentlichen mittig in dem Behälter (10)
angeordnet sind.
3. Spülsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Überlaufrohr (26) eine Verdrehsicherung (28) aufweist.
4. Spülsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Überlaufrohr (26) vorzugsweise an seinem oberen Ende in einer Führung (30) gelagert
ist, die an dem Behälter (10) befestigt ist.
5. Spülsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Ablaufventil (14) einen Endstutzen (18) aufweist, der in einen am Behälterboden
(11) vorgesehenen Rohrstutzen (16) eingesetzt ist, wobei vorzugsweise zur Abdichtung
zwischen den beiden Stutzen ein Rollring (22) vorgesehen ist.
6. Spülsystem nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß in dem Endstutzen (18) zwei Ringnuten vorgesehen sind und daß der Rohrstutzen (16)
Führungsrippen (20) aufweist.
7. Spülsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Ablaufventil (14) durch eine vertikale Druckbewegung auslösbar ist.
8. Spülsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Behälter (10) im wesentlichen rohrförmig ist und vorzugsweise einen Innendurchmesser
von etwa 150 mm aufweist.
9. Spülsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Behälter (10) für ein Füllvolumen von 3 bis 10 l, vorzugsweise 6 l ausgelegt
ist.
10. Spülsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß dieses bei ordnungsgemäßer Befüllung eine Energiehöhe von etwa 50 cm aufweist.
11. Spülsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Behälter (10) einen Deckel aufweist, in dem vorzugsweise exzentrisch ein Betätigungsdrücker
angeordnet ist.
12. Spülsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Füllventil (12) in einer in dem Behälter vorgesehenen Bohrung montiert ist.
13. Spülsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß in dem Behälter (10) zwei vorzugsweise um etwa 120° versetzt angeordnete Montagebohrungen
für das Füllventil (12) vorgesehen sind, wobei vorzugsweise eine der Bohrungen durch
einen Stopfen (38) verschlossen ist.
1. Flushing system for a flushing toilet comprising
- a container (10);
- a filling valve (12); and
- a discharge valve (14);
wherein the discharge valve (14) and also the filling valve (12) are arranged in
the container (10) substantially above one another, and an actuating element (26)
is provided for the discharge valve (14),
characterized in that the actuating element of the discharge valve (4) is made as an overflow tube (26)
curved twice in opposite senses.
2. Flushing system in accordance with claim 1, characterized in that the discharge valve (14) and the filling valve (12) are arranged substantially centrally
in the container (10).
3. Flushing system in accordance with any one of the preceding claims, characterized in that the overflow tube (26) of the discharge valve (14) has a securing means (28) against
rotation.
4. Flushing system in accordance with one of the preceding claims, characterized in that the overflow tube (26) of the discharge valve (14) is preferably mounted at its upper
end in a guide (30), which is secured to the container (10).
5. Flushing system in accordance with any one of the preceding claims, characterized in that the discharge valve (14) has an end stub (18), which is inserted into a pipe stub
(16) provided at the container base (11), with a roll ring (22) preferably being provided
for the sealing between the two stubs.
6. Flushing system in accordance with claim 5, characterized in that two ring grooves are provided in the end stub (18), and in that the pipe stub (16) has guide ribs (20).
7. Flushing system in accordance with any one of the preceding claims, characterized in that the discharge valve (14) can be triggered by a vertical pressing movement.
8. Flushing system in accordance with any one of the preceding claims, characterized in that the container (10) is essentially tubular and preferably has an inner diameter of
about 150 mm.
9. Flushing system in accordance with any one of the preceding claims, characterized in that the container (10) is designed for a filling volume of 3 to 10 l, preferably 6 l.
10. Flushing system in accordance with any one of the preceding claims, characterized in that it has an energy height of about 50 cm with proper filling.
11. Flushing system in accordance with any one of the preceding claims, characterized in that the container (10) has a cover in which a depressable actuator is arranged, preferably
eccentrically.
12. Flushing system in accordance with any one of the preceding claims, characterized in that the filling valve (12) is mounted in a bore provided in the container.
13. Flushing system in accordance with any one of the preceding claims, characterized in that two installation bores for the filling valve (12), which are preferably arranged
displaced by about 120°, are provided in the container (10), with preferably one of
the bores being closed by a plug (38).
1. Système de chasse pour une chasse d'eau de toilettes, comprenant :
- un réservoir (10) ;
- un clapet de remplissage (12) ; et
- un clapet d'évacuation (14) ;
dans lequel le clapet d'évacuation (14) et le clapet de remplissage (12) sont
disposés sensiblement l'un au-dessus de l'autre dans le réservoir (10), et un élément
d'actionnement (26) étant prévu pour le clapet d'évacuation (14),
caractérisé en ce que l'élément d'actionnement du clapet d'évacuation (14) est réalisé sous la forme d'un
tuyau de trop-plein (26) à double coudage dans des sens inverses.
2. Système de chasse selon la revendication 1,
caractérisé en ce que le clapet d'évacuation (14) et le clapet de remplissage (12) sont disposés de façon
sensiblement centrale dans le réservoir (10).
3. Système de chasse selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le tuyau de trop-plein (26) présente un élément de sécurité antitorsion (28).
4. Système de chasse selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le tuyau de trop-plein (26) est monté, de préférence au niveau de son extrémité supérieure,
dans un élément de guidage (30), qui est fixé au réservoir (10) .
5. Système de chasse selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le clapet d'évacuation (14) présente un ajutage d'extrémité (18), qui est inséré
dans une tubulure (16) prévue contre le fond (11) du réservoir, et en ce qu'il est prévu, de préférence, un anneau à roulement (22) pour faire l'étanchéité entre
l'ajutage et la tubulure.
6. Système de chasse selon la revendication 5,
caractérisé en ce qu'il est prévu deux rainures annulaires dans l'ajutage d'extrémité (18) et en ce que la tubulure (16) présente des nervures de guidage (20).
7. Système de chasse selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le clapet d'évacuation (14) peut être déclenché par un mouvement vertical de pression.
8. Système de chasse selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le réservoir (10) est sensiblement de forme tubulaire et présente, de préférence,
un diamètre intérieur d'environ 150 mm.
9. Système de chasse selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le réservoir (10) est conçu pour un volume de remplissage de 3 à 10 litres et, de
préférence de 6 litres.
10. Système de chasse selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'il présente, pour un remplissage réglementaire, une hauteur de chute d'environ 50
cm.
11. Système de chasse selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le réservoir (10) présente un couvercle, dans lequel est disposé, de préférence de
manière excentrée, un poussoir d'actionnement.
12. Système de chasse selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le clapet de remplissage (12) est monté dans un alésage prévu dans le réservoir.
13. Système de chasse selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'il est prévu, dans le réservoir (10), deux alésages de montage pour le clapet de remplissage
(12), disposés de préférence avec un décalage d'environ 120° entre eux, et en ce que, de préférence, l'un des alésages est obturé par un bouchon (38).
