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(11) |
EP 0 939 290 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.05.2003 Patentblatt 2003/21 |
| (22) |
Anmeldetag: 18.02.1999 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)7: F41A 33/00 |
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Ausbildungseinrichtung für ein Kampffahrzeug mit einer schweren Waffe, insbesondere
für eine Panzerhaubitze
Training device for an armoured vehicle carrying a large calibre gun, in particular
a howitzer
Dispostif d'entraînement pour un véhicule blindé muni d'une arme à grand calibre,
notamment un obusier
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE ES FI FR GB GR IT NL |
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Priorität: |
25.02.1998 DE 19807976
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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01.09.1999 Patentblatt 1999/35 |
| (73) |
Patentinhaber: Krauss-Maffei Wegmann GmbH & Co. KG |
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34127 Kassel (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Hupfeld, Heinrich
34286 Spangenberg (DE)
- Liebel, Peter
34128 Kassel (DE)
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| (74) |
Vertreter: Feder, Wolf-Dietrich, Dr. Dipl.-Phys. et al |
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Dr. Wolf-D. Feder,
Dipl.-Ing. P.-C. Sroka
Dominikanerstrasse 37 40545 Düsseldorf 40545 Düsseldorf (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-B- 1 187 523 US-A- 4 128 040
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US-A- 2 863 394
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Ausbildungseinrichtung für ein Kampffahrzeug mit einer
schweren Waffe, insbesondere für eine Panzerhaubitze, wie z.B. im Dokument DE.A.11
87 523 offenbart.
[0002] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Ausbildungseinrichtung dieser Art
zu schaffen, die sehr einfach aufgebaut ist und mittels der im simulierten Betrieb
alle Bedienfunktionen der Hauptwaffe, der Munitionsfluß mit Ansetzvorgang im Automatikbetrieb
und aller Ersatzbetriebsarten geübt werden können. Außerdem soll ein simuliertes Kadenzschießen
mit einer vorgegebenen Anzahl von Übungsgeschossen zu seriengleichen Bedinungen ohne
Waffenrücklauf möglich sein.
[0003] Die Lösung dieser Aufgabe geschieht erfindungsgemäß mit den Merkmalen aus dem Patentanspruch
1. Vorteilhafte Weiterbildungen der erfindungsgemäßen Ausbildungseinrichtung sind
in den abhängigen Ansprüchen beschrieben.
[0004] Die erfindungsgemäße Ausbildungseinrichtung besteht im Prinzip aus vier miteinander
zusammenwirkenden Einrichtungsteilen, nämlich aus einem Kurzrohr, das anstelle des
Seelenrohres der schweren Waffe tritt; einem am äußeren freien Ende des Kurzrohrs
angeordneten Magazin zur Aufnahme angesetzter Übungsgeschosse; Übungsgeschossen, die
an die Einrichtung angepaßt sind aber in Gewicht und Abmessungen im wesentlichen einem
realen Geschoß entsprechen und einer Geschoßentnahmehilfe, mittels der die angesetzten
Übungsgeschosse wieder aus dem Magazin entnommen werden können.
[0005] Durch den Austausch des Seelenrohres der Waffe gegen das Kurzrohr der erfindungsgemäßen
Einrichtung kann beispielsweise jede Panzerhaubitze in ein Ausbildungsgeschütz umgewandelt
werden. Die erfindungsgemäße Ausbildungseinrichtung ist konstruktiv einfach aufgebaut,
ist leicht bedienbar und kann mit allen, den sicherheitstechnischen Anforderungen
entsprechenden Zusatzeinrichtungen ausgerüstet sein. Im folgenden wird anhand der
beigefügten Zeichnungen ein Ausführungsbeispiel für eine Ausbildungseinrichtung nach
der Erfindung näher erläutert.
[0006] In den Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 in einer stark schematisierten Seitenansicht eine Panzerhaubitze mit der erfindungsgemäßen
Ausbildungseinrichtung in zwei unterschiedlichen Elevationsstellungen des Kurzrohres;
Fig. 2 in einer Ansicht von vorne das Magazin der Ausbildungseinrichtung nach Fig.
1;
Fig. 3 eine Aufsicht auf das Magazin gemäß Fig. 2;
Fig. 4 einen Längsschnitt durch das Magazin nach den Fig. 2 und 3;
Fig. 5A das Kurzrohr und das Magazin der Ausbildungseinrichtung nach den Fig. 1 bis
4 im Längsschnitt in einer ersten Phase eines Ansetzvorgangs;
Fig. 5B das Magazin gemäß Fig. 5A im Querschnitt in der gleichen Phase des Ansetzvorgangs;
Fig. 6A in einer Schnittdarstellung analog Fig. 5A Kurzrohr und Magazin in einer zweiten
Phase des Ansetzvorgangs;
Fig. 6B in einer Darstellung analog Fig. 5B das Magazin in der Phase des Ansetzvorgangs
nach Fig. 6A;
Fig. 7A in einer Schnittdarstellung analog Fig. 5A Kurzrohr und Magazin in einer dritten
Phase des Ansetzvorgangs;
Fig. 7B in einer Darstellung analog Fig. 5B das Magazin in der Phase des Ansetzvorgangs
nach Fig. 7A;
Fig. 8A in einer Schnittdarstellung analog Fig. 5A Kurzrohr und Magazin in einer vierten
Phase des Ansetzvorgangs;
Fig. 8B in einer Darstellung analog Fig. 5B das Magazin in der Phase des Ansetzvorgangs
nach Fig. 8A;
Fig. 9A in einer Schnittdarstellung analog Fig. 5A Kurzrohr und Magazin in einer Phase
eines dritten Ansetzvorgangs;
Fig. 9B in einer Darstellung analog Fig. 5B das Magazin in einer Phase eines dritten
Ansetzvorgangs gemäß Fig. 9A;
Fig. 10A in einer Schnittdarstellung analog Fig. 5A Kurzrohr und Magazin in einer
Phase eines fünften Ansetzvorgangs;
Fig. 10B in einer Darstellung analog Fig. 5B das Magazin in einer Phase eines fünften
Ansetzvorgangs gemäß Fig. 10A;
Fig. 11 im Schnitt ein Übungsgeschoß für eine Ausbildungseinrichtung nach den Fig.
1 bis 10;
Fig. 12 das Übungsgeschoß nach Fig. 11 in Seitenansicht;
Fig. 13 in einer Seitenansicht eine Ausführungsform einer Geschoßentnahmehilfe für
die Ausbildungseinrichtung nach den Fig. 1 bis 10.
[0007] Fig. 1 zeigt eine Panzerhaubitze mit einer Fahrzeugwanne FW, die ein Kettenlaufwerk
L aufweist und auf der ein Turm T um eine vertikale Achse VA drehbar gelagert ist.
Im Vorderteil des Turmes T ist um eine Elevationsachse EL ein Wiegenkörper WK drehbar
gelagert, der an seinem inneren Ende einen üblichen Waffenverschluß WV trägt. In den
Wiegenkörper WK ist anstelle des Seelenrohres der Hauptwaffe ein Kurzrohr 1 eingesetzt.
Um hier einen möglichst leichten Austausch des Seelenrohres der Hauptwaffe gegen das
Kurzrohr 1 zu erreichen, besitzt das Kurzrohr 1 an seinem fahrzeugseitigen Ende die
gleichen, an die Aufnahmemittel des Wiegenkörpers angepaßten Befestigungsmittel, wie
das übliche Seelenrohr. Das Kurzrohr 1 ist als innen glatt durchbohrtes Rohr ausgebildet,
im Wiegenkörper WK gelagert und am serienmäßigen Waffenverschluß WV befestigt.
[0008] In Fig. 1 ist das Kurzrohr 1 in zwei Stellungen dargestellt, nämlich einmal in einer
Stellung mit einer Elevations von 20° und in gestrichelten Linien in der 0°-Stellung.
[0009] Am äußeren freien Ende des Kurzrohres 1 ist ein, allgemein mit Bezugsziffer 2 bezeichnetes
Magazin zur Aufnahme angesetzter Übungsgeschosse angeordnet, das im folgenden anhand
der Fig. 2 bis 4 näher erläutert wird.
[0010] Das Magazin 2 besitzt ein sich an ein Verbindungsrohrstück 2.4 anschließendes Aufnahmeteil
2.1, das fluchtend zur Seelenachse des Kurzrohres 1 liegt. Im vorderen Bereich des
Aufnahmeteils ist eine Abbremsvorrichtung für die im Aufnahmeteil 2.1 ankommenden
Übungsgeschosse angeordnet, die einen Stoßdämpfer 13 besitzt, an dem sich nach innen
eine in Längsrichtung des Aufnahmeteils 2.1 verschiebbare Abfangschale 14 abstützt.
Diese Abfangschale 14 ist mindestens teilweise als Halbschale ausgebildet und besitzt
an ihrem inneren Rand einen Anschlag 14.1, der sich in weiter unten beschriebener
Weise an eine Anschlagfläche 16.14 eines Übungsgeschosses 16.1 anlegen kann. Weiterhin
befindet sich im Aufnahmeteil eine Führungsschiene 7, auf die ein ankommendes Übungsgeschoß
aufgleitet, so daß es abgestützt und zentriert wird.
[0011] Zu beiden Seiten des Aufnahmeteils 2.1 sind Magazinschächte 2.2 und 2.3 angeordnet,
die jeweils zur Aufnahme von im Ausführungsbeispiel vier Übungsgeschossen ausgelegt
sind. Um, wie weiter unten erläutert, ein gutes Abrollen der im Aufnahmeteil 2.1 abgebremsten
Übungsgeschosse zu erreichen, sind die Magazinschächte 2.2 und 2.3 am Aufnahmeteil
2.1, zu der durch die Seelenachse des Kurzrohres 1 und die Elevationsachse EL aufgespannten
Ebene, um einen kleinen spitzen Winkel geneigt angeordnet.
[0012] Die Magazinschächte 2.2 und 2.3 besitzen an ihren äußeren Enden Entnahmeöffnungen,
die jeweils durch eine Schwenkklappe 3.1 und 3.2 verschließbar sind. Jede der Schwenkklappen
ist mit nach außen ragenden Schwenkarmen 4.1 und 4.2 verbunden, die ihrerseits über
eine Griffstange 5.1 und 5.2 miteinander verbunden sind. In der Schließstellung der
Schwenkklappen 3.1 und 3.2 sind die Schwenkarme über Verriegelungsvorrichtungen 6.1
bzw. 6.2 verriegelbar. Die Stellung der Schwenkarme 4.1 und 4.2 ist mittels Einstellschrauben
4.11 und 4.21 justierbar.
[0013] Die oben erwähnte Führungsschiene 7 stützt sich über Stützen 7.2, welche den Boden
des Aufnahmeteils 2.1 durchgreifen, auf einem Trägerstück 7.3 ab, das an den freien
Enden von Schwingen 8.1 und 8.2 befestigt ist, die jeweils an der Vorder- und Rückseite
des Magazins 2 im Bereich des ersten Magazinschachts 2.2 in einem Schwenkpunkt 8.3
angelenkt sind und gegen die Kraft von Zugfedern 9.1 und 9.2 nach unten abschwenkbar
sind. Mittels Einstellschrauben 7.41 und 7.42 ist die Führungsschiene 7 bezüglich
Höhe und Neigungswinkel justierbar.
[0014] Die Oberfläche der Führungsschiene 1 besitzt ein solches Profil 7.1, daß, wie weiter
unten näher erläutert, ein innerhalb des Aufnahmeteils 2.1 abgebremstes Übungsgeschoß
nach dem Absenken der Führungsschiene 7 in den ersten Magazinschacht 2.2 abrollt.
[0015] Im ersten Magazinschacht 2.2 sind entriegelbare Arretierklinken 11.1 bis 11.3 angeordnet
und im zweiten Magazinschacht 2.3 entriegelbare Arretierklinken 12.1 bis 12.3, welche
die Lage der Übungsgeschosse in den Magazinschächten festlegen.
[0016] Weiterhin ist am Eintrittsende des Aufnahmeteils 2.1 eine Rückfallklinke 10 zur Verhinderung
des Zurückrutschens eines abgebremsten Übungsgeschosses angeordnet.
[0017] Weiterhin sind in nicht eigens dargestellter Weise Sensoren und Lichtschranken vorhanden,
welche die Stellungen der Schwingen 8.1, 8.2, der Schwenkarme 4.1, 4.2, der Rückfallklinke
10, sowie der Lage von Übungsgeschossen im Aufnahmeteil 2.1 und den Magazinschächten
2.2 und 2.3 überwachen. Elektronische Steuerbauteile und Verbindungsstecker für diese
Sensorik sind oberhalb des Aufnahmeteils 2.1 unter einer Abdeckhaube 15 angeordnet.
[0018] Ein Übungsgeschoß, das zur Verwendung bei der oben beschriebenen Einrichtung konzipiert
ist, zeigen die Fig. 11 und 12. Dieses Übungsgeschoß ist speziell für das Übungsschießen
mit der Einrichtung entwickelt und bis auf wenige Ausnahmen eine Nachbildung eines
realen Geschosses, beispielsweise eines Bomblettgeschosses. Es besitzt eine Hülse
16.1 mit einer Ogive 16.12 am vorderen Ende und einem abnehmbaren Hülsenboden 16.13
am hinteren Ende, wobei im Bereich der Ogive eine eine Anschlagfläche 16.14 bildende
Eindrehung angeordnet ist. Die Ogive 16.12 ist mit der Hülse 16.1 über eine Verschraubung
verbunden, in deren Bereich sich die Eindrehung befindet, und auf die Anschlagfläche
16.14 ist ein auswechselbarer Dämpfungsring 17 aus Kunststoff aufgesteckt. Das Übungsgeschoß
kann mit einem einschraubbaren Zünder 16.15 versehen sein.
[0019] Im folgenden wird anhand der Fig. 5A bis 10B zunächst beschrieben, in welcher Weise
das Übungsschießen und das Sammeln der Übungsgeschosse im Magazin 2 durchgeführt wird.
[0020] Die Übungsgeschosse werden mittels einer üblichen Munitionstransportvorrichtung aus
den Geschoßmagazinen der Panzerhaubitze an den in den Fig. 5A bis 10A nicht genau
dargestellten Waffenverschluß herangeführt und einem mit A angedeuteten üblichen Ansetzer
zugeführt. Das Übungsgeschoß 16.1 gelangt in einer ersten Phase des Ansetzvorgangs
vom Ansetzer A in das Kurzrohr 1 und bewegt sich in diesem in Richtung auf das Magazin
2 weiter. Es wird, wie aus Fig. 6A und 6B zu entnehmen, in einer weiteren Phase des
Ansetzvorgangs durch das innen glatte Kurzrohr 1 in das Magazin 2 katapultiert. Im
Magazin 2 wird, wie aus Fig. 7A und 7B zu entnehmen, das Übungsgeschoß 16.1 abgebremst,
indem es mit seinem Vorderteil in die Abfangschale 14 eintritt und sich mit der Anschlagfläche
16.14 (Fig. 11) an den Anschlag 14.1 anlegt. Durch den Stoßdämpfer 13 wird die Restenergie
des Ansetzvorgangs verzehrt. Im Aufnahmeteil 2.1 ist das Übungsgeschoß 16.1 durch
die Führungsschiene 7 geführt. Die Rückfallklinke 10 verhindert ein Zurückrutschen
des Übungsgeschosses 16.1 nach dem Abbremsvorgang. Die Bewegungen der Rückfallklinke
10 werden elektronisch überwacht. Darüberhinaus wird die Lage des Übungsgeschosses
mittels einer senkrecht mittig angeordneten Lichtschranke überprüft.
[0021] Wie aus den Fig. 8A und 8B zu erkennen, wirkt nach dem Abbremsen des Übungsgeschosses
16.1 dessen Gewicht in der Weise, daß die Führungsschiene 7 nach abwärts bewegt wird,
wobei die Schwingen 8.1 und 8.2 gegen die Kraftwirkung der Zugfedern 9.1 und 9.2 um
den Schwenkpunkt 8.3 herum nach unten geschwenkt wird. Somit wird das Übungsgeschoß
16.1 auf den Boden des Magazins abgesenkt. Die Arbeitstakte der Schwingen 8.1 und
8.2 werden durch einen Sensor überwacht. Wie den Fig. 9A und 9B zu entnehmen, ist
die Oberfläche 7.1 der Führungsschiene 7 mit einem solchen Winkel versehen, daß nach
dem Absenken das Übungsgeschoß aus dem Aufnahmeteil 2.1 in dem bevorzugten ersten
Magazinschacht 2.2 abrollt. Dabei ist in den Fig. 9A und 9B die entsprechende Phase
bei dem dritten angesetzten Übungsgeschoß 16.3 dargestellt, während sich die vorher
angesetzten Übungsgeschosse 16.1 und 16.2 bereits im Magazinschacht 2.2 befinden.
Sie werden dort nacheinander abgelegt. Hierbei wird aus Sicherheitsgründen die geschlossene
Stellung der Schwenkklappe 3.1 durch Sensoren überwacht.
[0022] Wie den Fig. 10A und 10B zu entnehmen, ist der erste Magazinschacht 2.2 zur Aufnahme
von vier Übungsgeschossen 16.1, 16.2, 16.3 und 16.4 ausgelegt. Hierzu ist der erste
Magazinschacht 2.2 in Richtung quer zur Achse der in ihm gelagerten Übungsgeschosse
so dimensioniert, daß bei vier in ihm abgelegten Übungsgeschossen, wie aus Fig. 10B
zu entnehmen, für das fünfte in das Aufnahmeteil 2.1 einlaufende Übungsgeschoß 16.5
ein Mittenversatz zum gegenüberliegenden zweiten Magazinschacht 2.3 hin auftritt und
deshalb dieses Übungsgeschoß 16.5 in den zweiten Magazinschacht 2.3 abrollt. In ähnlicher
Weise, wie bereits beschrieben, kann nunmehr der zweite Magazinschacht 2.3 insgesamt
vier Übungsgeschosse aufnehmen. Beim Einbringen der Übungsgeschosse in den zweiten
Magazinschacht 2.3 wird wiederum die Geschlossenstellung der Schwenkklappe 3.2 sensorisch
überwacht.
[0023] Nach dem Ansetzen von acht Übungsgeschossen und deren Einbringen in das Magazin 2,
ist das Magazin gefüllt und muß vor dem Fortsetzen des Übungsschießens geleert werden.
[0024] Die Entnahme der Übungsgeschosse aus dem Magazin 2 geschieht mit einer eigenen, hierfür
vorgesehenen Geschoßentnahmehilfe, die in Fig. 13 näher dargestellt ist. Im folgenden
wird die Entnahmehilfe und ihr Einsatz näher erläutert.
[0025] Die in Fig. 13 dargestellte Geschoßentnahmehilfe besitzt ein auf Laufrollen 19 montiertes
Rahmengestell 18. Die Standfestigkeit des Rahmens wird zusätzlich durch ausklappbare
Bodenstützen 25 erhöht. Am Vorderteil des Rahmens sind ein vorderes Säulenpaar 21
und ein hinteres Säulenpaar 22 angeordnet. An den vier Säulen 21 und 22 ist ein Hubwagen
23 über Führungsrollen 23.1 geführt, der mittels eines zweistufigen hydraulischen
Teleskopzylinders 25 aus einer in Fig. 13 gestrichelt angedeuteten Ruheposition nach
oben in eine mit ausgezogenen Linien dargestellte Arbeitsposition gefahren werden
kann. Der Teleskopzylinder 25 ist über einen Lagerbock 25.1 am Rahmengestell 18 befestigt
und wird über eine Leitung 26 von einer Handpumpe 27 aus betätigt.
[0026] Am Hubwagen 23 ist eine Aufnahmeschale 24 zur Aufnahme von vier Übungsgeschossen
angeordnet, die Aufnahmeschale 24 besitzt eine schräg nach vorne abfallende Bodenplatte
und am hinteren Einfallsende für die Übungsgeschosse ist eine auf Stoßdämpfern 24.3
gelagerte Auffangwippe 24.2 angeordnet. Am hinteren Ende des Rahmengestells 18 ist
eine Leiter 30 angeordnet, die zu einer Arbeitsplattform 20 führt, die von einem Geländer
20.1 umgeben ist, auf der eine Bedienungsperson BP angedeutet ist.
[0027] Der Einsatz der oben beschriebenen Geschoßentnahmehilfe zum Entleeren des Magazins
2 geschieht in folgender Weise.
[0028] Zunächst wird das Kurzrohr 1 auf eine Elevation von -2,5° abgesenkt und der Turm
T der Panzerhaubitze zur Seite in eine Stellung geschwenkt, in welcher das Kurzrohr
1 unter 90° zur Längsrichtung der Fahrzeugwanne FW steht (drei Uhr-Stellung bzw. neun
Uhr-Stellung). Diese Stellung bietet optimale Platzverhältnisse zum sicheren Anfahren
der Geschoßentnahmehilfe an den entsprechenden Magazinschacht 2.2 bzw. 2.3 des Magazins
2. Die Geschoßentnahmehilfe wird an das Magazin 2 herangefahren und mittels der an
den Magazinschächten 2.2 bzw. 2.3 angeordneten, als Schubstangen-Spanner ausgebildeten
Befestigungsvorrichtungen 28, die in Langlöcher 21.1 am vorderen Säulenpaar 21 der
Geschoßentnahmehilfe angreifen, in der angesetzten Position festgelegt. Der Hubwagen
23 wird durch Betätigen der Handpumpe 27 vom Bodenniveau nach oben in die Arbeitsstellung
unterhalb des Magazinschachts gefahren. Über die Leiter 30 betritt die Bedienungsperson
BP die Arbeitsplattform 20. Die Höhe dieser Arbeitsplattform ist unter Berücksichtigung
der ergonomischen Verhältnisse für das Bedienungspersonal so ausgelegt, daß bei hochgefahrenem
Hubwagen 23 ein sicheres Entnehmen der Übungsgeschosse aus den Magazinschächten möglich
ist.
[0029] Wie aus Fig. 13 in Verbindung mit Fig. 10B gut zu erkennen, ergreift die Bedienungsperson
BP die Griffstange 5.1, die nach Lösen der Verriegelungsvorrichtung 6.1 nach oben
in eine Stellung geschwenkt werden kann, in welcher die Schwenkklappe 3.1 die Öffnung
des Magazinschachts 2.2 freigibt. Es kann nunmehr das Übungsgeschoß 16.1 aus dem Magazinschacht
2.2 herausfallen, wobei die Anordnung der Geschoßentnahmehilfe so ist, daß dieses
Übungsgeschoß auf die Auffangwippe 24.2 der Auffangschale 24 auffällt, dort wird sein
Aufprall mittels der Stoßdämpfer 24.3 abgebremst und das Übungsgeschoß rollt auf der
schrägen Bodenplatte 24.1 in den vorderen Bereich der Auffangschale 24.
[0030] Durch die im Magazinschacht 2.2 angeordneten Arretierklinken 11.1 bis 11.3 ist dafür
gesorgt; daß beim Öffnen der Schwenkklappe 3.1 jeweils nur ein Übungsgeschoß aus dem
Magazinschacht 2.2 herausfallen kann. Die übrigen werden mittels der Arretierklinken
festgehalten. Erst nach dem Wiederschließen der Schwenkklappe 3.1 werden die Arretierklinken
11.1 bis 11.3 entriegelt, so daß die noch im Magazinschacht 2.2 befindlichen Übungsgeschosse
nachrollen können und wiederum ein Übungsgeschoß an der untersten Position im Magazinschacht
2.2 liegt, das nach dem Entriegeln und Wiederöffnen der Schwenkklappe 3.1 in der gleichen
Weise entnommen werden kann, wie oben beschrieben. Auf diese Weisen können durch Auf-
und Abbewegen der Schwenkklappe 3.1 mittels der Griffstange 5.1 alle vier Übungsgeschosse
16.1-16.4 (in Fig. 13 gestrichelt dargestellt) aus dem Magazinschacht 2.2 entnommen
werden. Sodann wird durch Öffnen eines nicht dargestellten Handventils an der hydraulischen
Anlage die Abwärtsbewegung des Hubwagens 23 eingeleitet. In der Ruhestellung des Hubwagens
23 können dann die Übungsgeschosse aus der Aufnahmeschale 24 entnommen werden.
[0031] Die Entleerung des anderen Magazinschachts 2.3 erfolgt in der gleichen Weise, wie
oben beschrieben, nachdem die Geschoßentnahmehilfe vom Magazinschacht 2.2 gelöst und,
wie beschrieben, am Magazinschacht 2.3 positioniert ist.
1. Ausbildungseinrichtung für ein Kampffahrzeug mit einer schweren Waffe, insbesondere
für eine Panzerhaubitze,
gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
a) das Seelenrohr der schweren Waffe ist durch ein Kurzrohr (1) ersetzt, das an seinem fahrzeugseitigen Ende die gleichen, an die
Aufnahmemittel des Fahrzeugs angepaßten Befestigungsmittel aufweist, wie das Seelenrohr;
b) am freien Ende des Kurzrohrs (1) ist ein Magazin (2) zur Aufnahme angesetzter Übungsgeschosse
(16.1) angeordnet, in welchem die Übungsgeschosse abgebremst und außerhalb der Rohrseelenachse
liegenden Magazinschächten (2.2, 2.3) zugeführt werden;
c) es sind Übungsgeschosse (16.1) vorgesehen, die in Gewicht und Abmessungen im wesentlichen
einem realen Geschoß entsprechen und im Bereich ihres Vorderteils Mittel (16.14) für
den Angriff einer im Magazin (2) angeordneten Bremsvorrichtung (13-14-14.1) aufweisen;
d) es ist eine Geschoßentnahmehilfe vorgesehen zum Entnehmen der Übungsgeschosse (16.1)
aus dem Magazin (2) mit einem auf Laufrollen (19) laufenden Rahmengestell (18), das
eine Arbeitsplattform (20) für das Bedienungspersonal (BP) trägt und an dem ein hydraulisch
anhebbarer und absenkbarer Hubwagen (23) zur Aufnahme der aus dem Magazin (2) entnommenen
Übungsgeschosse (16.1) und zu ihrer Absenkung auf Bodenniveau angeordnet ist.
2. Ausbildungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Kurzrohr (1) als glatt durchbohrtes Rohr ausgebildet und fahrzeugseitig in der
gleichen Weise wie das Seelenrohr im Wiegenkörper (WK) gelagert und im serienmäßigen
Waffenverschluß (WV) befestigt ist.
3. Ausbildungseinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Magazin (2) ein fluchtend zur Seelenachse des Kurzrohres (1) angeordnetes und
mit diesem verbundenes Aufnahmeteil (2.1) aufweist in und/oder an dessen Vorderteil
die Abbremsvorrichtung (13-14) angeordnet ist und zu beiden Seiten des Aufnahmeteils
(2.1) Magazinschächte (2.2, 2.3) jeweils zur Aufnahme mehrerer Übungsgeschosse (16.1
bis 16.5) angeordnet sind, wobei Zuführungsmittel (7.1) zur Zuführung der Übungsgeschosse
zu den Magazinschächten (2.2, 2.3) vorgesehen sind.
4. Ausbildungseinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Magazinschächte (2.2, 2.3) am Aufnahmeteil (2.1) zu der durch die Seelenachse
des Kurzrohres (1) und die Elevationsachse (EL) aufgespannten Ebene um einen kleinen
spitzen Winkel geneigt angeordnet sind.
5. Ausbildungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß am äußeren Ende jedes Magazinschachts (2.2, 2.3) eine mittels einer Schwenkklappe
(3.1, 3.2) verschließbare Entnahmeöffnung angeordnet ist, und die Schwenkklappe (3.1,
3.2) mit nach außen ragenden Schwenkarmen (4.1, 4.2) verbunden ist, die über eine
Griffstange (5.1, 5.2) miteinander verbunden sind.
6. Ausbildungseinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkarme (4.1, 4.2) in der Schließstellung der Schwenkklappe (3.1, 3.2) über
eine Verriegelungsvorrichtung (6.1, 6.2) verriegelbar sind.
7. Ausbildungseinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß im Aufnahmeteil (2.1) eine Führungsschiene (7) zur Abstützung des in das Aufnahmeteil
einlaufenden und dort abgebremsten Übungsgeschosses (16.1) angeordnet ist, die gegen
Federkraft (9.1, 9.2) absenkbar ist und deren Oberfläche ein solches Profil (7.1)
besitzt, daß das abgebremste Übungsgeschoß nach dem Absenken der Führungsschiene (7)
in einen bevorzugten ersten Magazinschacht (2.2) abrollt.
8. Ausbildungseinrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Magazinschacht (2.2) in Richtung quer zur Achse der in ihm gelagerten Übungsgeschosse
(16.1 bis 16.4) so dimensioniert ist, daß bei einer vorgegebenen Maximalanzahl von
in ihn eingebrachten Übungsgeschossen für das nächste in das Aufnahmeteil (2.1) einlaufende
Übungsgeschoß ein Mittenversatz zum gegenüberliegenden zweiten Magazinschacht (2.3)
hin auftritt und das Übungsgeschoß (16.5) in diesen zweiten Magazinschacht (2.3) abrollt.
9. Ausbildungseinrichtung nach den Ansprüchen 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsschiene (7) auf den freien Enden zweier Schwingen (8.1, 8.2) gelagert
ist, die jeweils an der Vorder- und Rückseite des Magazins (2) im Bereich des ersten
Magazinschachts (2.2) angelenkt und gegen die Kraft von Zugfedern (9.1, 9.2) nach
unten abschwenkbar sind.
10. Ausbildungseinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß am Eintrittsende des Aufnahmeteils (2.1) eine Rückfallklinke (10) zur Verhinderung
des Zurückrutschens des abgebremsten Übungsgeschosses (16.1) angeordnet ist.
11. Ausbildungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß in jedem Magazinschacht (2.2, 2.3) entriegelbare Arretierklinken (11.1 bis 11.3;
12.1 bis 12.3) zur Festlegung der Lage der Übungsgeschosse im Magazinschacht angeordnet
sind.
12. Ausbildungseinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Abbremsvorrichtung einen Stoßdämpfer (13) aufweist, an den sich eine in Längsrichtung
des Aufnahmeteils (2.1) verschiebbare Auffangschale (14) abstützt, die an ihrer dem
ankommenden Übungsgeschoß (16.1) zugewandten Seite einen sich an einer Anschlagfläche
(16.14) am Übungsgeschoß (16.1) abstützenden Anschlag (14.1) aufweist.
13. Ausbildungseinrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 12, gekennzeichnet durch die Stellungen der Schwingen (8.1, 8.2) und/oder der Schwenkarme (4.1, 4.2) und/oder
der Rückfallklinke (10) und/oder die Lage der Übungsgeschosse (16.1) im Aufnahmeteil
(2.2) und/oder den Magazinschächten (2.2, 2.3) überwachende Sensoren.
14. Ausbildungseinrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß an der Oberseite des Magazins (2) unter einer Abdeckhaube (15) elektronische Steuerbauteile
und Verbindungselemente, insbesondere für die Sensorik, angeordnet sind.
15. Ausbildungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß das Übungsgeschoß eine Hülse (16.1) mit einer Ogive (16.12) am vorderen Ende und
einen abnehmbaren Hülsenboden (16.13) aufweist, wobei im Bereich der Ogive (16.12)
eine, die Anschlagfläche (16.14) bildende Eindrehung angeordnet ist.
16. Ausbildungseinrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Ogive (16.12) mit der Hülse (16.1) über eine Verschraubung verbunden ist und
sich die Eindrehung im Bereich der Verbindungsstelle befindet.
17. Ausbildungseinrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Anschlagfläche (16.14) ein auswechselbarer Dämpfungsring (17) aus Kunststoff
angeordnet ist.
18. Ausbildungseinrichtung nach einem der Ansprüche 15 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß das Übungsgeschoß (16) mit einem einschraubbaren Zünder (16.15) versehen ist.
19. Ausbildungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß am Rahmengestell (18) der Geschoßentnahmehilfe vier Säulen (21, 22) angeordnet sind,
an welchen der mit einer Aufnahmeschale (24) versehene Hubwagen (23) geführt ist und
im unteren Teil des Rahmengestells (18) die Hydraulikkomponenten (25, 26, 27) zum
Anheben und Absenken des Hubwagens (23) montiert sind.
20. Ausbildungseinrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmeschale (24) eine schräg verlaufende Bodenplatte (24.1) aufweist und am
Einfallende der Aufnahmeschale (24) für die Übungsgeschosse (16.1) eine über Stoßdämpfer
(24.3) gelagerte Auffangwippe (24.2) angeordnet ist.
21. Ausbildungseinrichtung nach Anspruch 19 oder 20, dadurch gekennzeichnet, daß an den Magazinschächten (2.2, 2.3) Justier- und Befestigungsvorrichtungen (28) für
das Rahmengestell (18) der Entnahmehilfe angeordnet sind, die mit Langlöchern (21.1)
ind den beiden vorderen Säulen (21) des Rahmengestells zusammenwirken.
1. Training device for a combat vehicle with a heavy weapon, in particular for a self-propelled
howitzer,
characterised by the following features:
a) the A-tube of the heavy weapon is replaced by a short barrel (1) which, at its
vehicle-side end, has the same fastening means adapted to the receiving means of the
vehicle as the A-tube;
b) at the free end of the short barrel (1) there is arranged a magazine (2) for receiving
rammed practice shells (16.1), in which the practice shells are stopped and fed to
magazine compartments (2.2, 2.3) lying outside the barrel bore axis;
c) there are provided practice shells (16.1) which are of substantially the same weight
and dimensions as a real shell and in the region of their front part have means (16.14)
for engaging on a stopping device (13-14-14.1) arranged in the magazine (2);
d) there is provided a shell removal aid for removing the practice shells (16.1) from
the magazine (2), having a framework (18) running on castors (19), which carries a
working platform (20) for the operating personnel (BP) and on which is arranged a
hydraulically liftable and lowerable lifting carriage (23) for receiving the practice
shells (16.1) removed from the magazine (2) and lowering them to ground level.
2. Training device according to Claim 1, characterised in that the short barrel (1) is designed as a smoothly bored-through tube and, on the vehicle
side, is mounted in the cradle (WK) and fastened in the standard breech (WV) in the
same way as the A-tube.
3. Training device according to Claim 1 or 2, characterised in that the magazine (2) has a receiving part (2.1) arranged in alignment with the bore axis
of the short barrel (1) and connected to the latter, in and/or on the front part of
which receiving part the stopping device (13-14) is arranged, and magazine compartments
(2.2, 2.3) for receiving in each case a plurality of practice shells (16.1 to 16.5)
are arranged on both sides of the receiving part (2.1), feeding means (7.1) for feeding
the practice shells to the magazine compartments (2.2, 2.3) being provided.
4. Training device according to Claim 3, characterised in that the magazine compartments (2.2, 2.3) are arranged on the receiving part (2.1) in
a manner inclined by a small acute angle with respect to the plane defined by the
bore axis of the short barrel (1) and the elevation axis (EL).
5. Training device according to one of Claims 1 to 4, characterised in that a removal opening which can be closed by means of a pivoting shutter (3.1, 3.2) is
arranged at the outer end of each magazine compartment (2.2, 2.3), and the pivoting
shutter (3.1, 3.2) is connected to outwardly projecting pivoting arms (4.1, 4.2) which
are interconnected by a handlebar (5.1, 5.2).
6. Training device according to Claim 5, characterised in that the pivoting arms (4.1, 4.2) can be locked in the closed position of the pivoting
shutter (3.1, 3.2) by a locking device (6.1, 6.2).
7. Training device according to Claim 3, characterised in that there is arranged in the receiving part (2.1) a guide rail (7) for supporting the
practice shell (16.1) which enters the receiving part and is stopped there, the guide
rail being lowerable against spring force (9.1, 9.2) and its upper surface having
a profile (7.1) such that the stopped practice shell rolls off into a preferred first
magazine compartment (2.2) after the guide rail (7) has been lowered.
8. Training device according to Claim 7, characterised in that the first magazine compartment (2.2) is dimensioned, in the direction transversely
to the axis of the practice shells (16.1 to 16.4) stored in it, such that, with a
prescribed maximum number of practice shells which have been introduced into it, for
the next practice shell entering the receiving part (2.1) a displacement from the
centre towards the opposite second magazine compartment (2.3) occurs and the practice
shell (16.5) rolls off into this second magazine compartment (2.3).
9. Training device according to Claim 7 or 8, characterised in that the guide rail (7) is mounted on the free ends of two swinging arms (8.1, 8.2) which
are respectively articulated to the front and rear of the magazine (2) in the region
of the first magazine compartment (2.2) and can be pivoted downwards against the force
of tension springs (9.1, 9.2).
10. Training device according to Claim 3, characterised in that a fall-back catch (10) for preventing the stopped practice shell (16.1) from sliding
back is arranged at the entry end of the receiving part (2.1).
11. Training device according to one of Claims 1 to 10, characterised in that there are arranged in each magazine compartment (2.2, 2.3) releasable arresting catches
(11.1 to 11.3; 12.1 to 12.3) for fixing the position of the practice shells in the
magazine compartment.
12. Training device according to Claim 3, characterised in that the stopping device has a shock absorber (13), on which there is supported a catching
dish (14) which is displaceable in the longitudinal direction of the receiving part
(2.1) and has, at its side facing the arriving practice shell (16.1), a stop (14.1)
bearing against a stop face (16.14) on the practice shell (16.1).
13. Training device according to one of Claims 5 to 12, characterised by sensors which monitor the positions of the swinging arms (8.1, 8.2) and/or the pivoting
arms (4.1, 4.2) and/or the fall-back catch (10) and/or the location of the practice
shells (16.1) in the receiving part (2.1) and/or the magazine compartments (2.2, 2.3).
14. Training device according to Claim 13, characterised in that electronic control components and connecting elements, in particular for the sensory
mechanisms, are arranged at the upper side of the magazine (2) under a covering hood
(15).
15. Training device according to one of Claims 1 to 14, characterised in that the practice shell has a case (16.1) with an ogive (16.12) at the front end and a
removable case bottom (16.13), a turned recess which forms the stop face (16.14) being
arranged in the region of the ogive (16.12).
16. Training device according to Claim 15, characterised in that the ogive (16.12) is connected to the case (16.1) by a screw connection and the turned
recess is situated in the region of the point of connection.
17. Training device according to Claim 16, characterised in that a replaceable damping ring (17) made of plastic is arranged on the stop face (16.14).
18. Training device according to one of Claims 15 to 17, characterised in that the practice shell (16) is provided with a screw-in fuse (16.15).
19. Training device according to one of Claims 1 to 18, characterised in that there are arranged on the framework (18) of the shell removal aid four columns (21,
22) on which the lifting carriage (23) provided with a receiving dish (24) is guided,
and the hydraulic components (25, 26, 27) for lifting and lowering the lifting carriage
(23) are mounted in the lower part of the framework (18).
20. Training device according to Claim 19, characterised in that the receiving dish (24) has a sloping base plate (24.1) and at the drop-in end of
the receiving dish (24) for the practice shells (16.1) there is arranged a catching
rocker (24.2) mounted via shock absorbers (24.3).
21. Training device according to Claim 19 or 20, characterised in that there are arranged on the magazine compartments (2.2, 2.3) adjusting and fastening
devices (28) for the framework (18) of the removal aid which cooperate with elongated
holes (21.1) in the two front columns (21) of the framework.
1. Dispositif d'entraînement pour un véhicule de combat avec une arme lourde, en particulier
pour un obusier de char,
caractérisé par les caractéristiques suivantes :
a) la chemise de l'arme lourde est remplacée par un tube court (1) qui présente, à
son extrémité du côté véhicule, les mêmes moyens de fixation que la chemise, adaptés
aux moyens de réception du véhicule ;
b) à l'extrémité libre du tube court (1) est disposé un magasin (2) pour recevoir
des projectiles d'entraînement (16.1) placés les uns à côté des autres, dans lequel
les projectiles d'entraînement sont freinés et amenés à des compartiments de magasin
(2.2, 2.3) situés à l'extérieur de l'axe du tube ;
c) les projectiles d'entraînement (16.1) prévus ont un poids et des dimensions qui
correspondent essentiellement à un projectile réel et présentent, dans la zone de
leur partie avant, des moyens (16.14) pour la saisie par un dispositif de freinage
(13-14-14.1) disposé dans le magasin (2) ;
d) il est prévu un dispositif permettant de prélever les projectiles d'entraînement
(16.1) du magasin (2), avec un bâti (18) circulant sur des galets de roulement (19)
qui porte une plate-forme de travail (20) pour le personnel de conduite (BP) et sur
lequel est disposée une plateforme hydraulique qui peut être levée et abaissée du
chariot de levage (23) pour recevoir les projectiles d'entraînement (16.1) enlevés
du magasin (2) et pour les abaisser au niveau du sol.
2. Dispositif d'entraînement selon la revendication 1, caractérisé en ce que le tube court (1) est formé comme un tube perforé lisse et est monté du côté véhicule
de la même manière que la chemise dans le corps en berceau (WK) et est fixé dans la
fermeture d'arme de série (WV).
3. Dispositif d'entraînement selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le magasin (2) présente une partie logement (2.1) disposée alignée avec l'axe du
tube court (1) et reliée avec celui-ci, dans et/ou sur la partie avant de laquelle
le dispositif de freinage (13-14) est disposé, et en ce que des compartiments de magasin (2.2, 2.3) destinés à recevoir chacun plusieurs projectiles
d'entraînement (16.1 à 16.5) sont disposés des deux côtés de la partie logement (2.1),
des moyens d'amenée (7.1) étant prévus pour amener les projectiles d'entraînement
vers les compartiments de magasin (2.2, 2.3).
4. Dispositif d'entraînement selon la revendication 3, caractérisé en ce que les compartiments de magasin (2.2, 2.3) sont disposés sur la partie logement (2.1)
avec une inclinaison d'un petit angle aigu par rapport au plan formé par l'axe du
tube court (1) et l'axe d'élévation (EL).
5. Dispositif d'entraînement selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce qu'une ouverture de prélèvement pouvant être fermée au moyen d'un clapet pivotant (3.1,
3.2) est disposée à l'extrémité extérieure de chaque compartiment de magasin (2.2,
2.3) et en ce que le clapet pivotant (3.1, 3.2) est relié avec des bras pivotants (4.1, 4.2) dépassant
vers l'extérieur, qui sont reliés entre eux par l'intermédiaire d'une barre de maintien
(5.1, 5.2).
6. Dispositif d'entraînement selon la revendication 5, caractérisé en ce que les bras pivotants (4.1, 4.2) peuvent être verrouillés dans la position de fermeture
du clapet pivotant (3.1, 3.2) par l'intermédiaire d'un dispositif de verrouillage
(6.1, 6.2).
7. Dispositif d'entraînement selon la revendication 3, caractérisé en ce qu'un rail de guidage (7), destiné à supporter le projectile d'entraînement (16.1) qui
entre dans la partie logement et y est freiné, est disposé dans la partie logement
(2.1) et peut être abaissé en s'opposant à la force de ressort (9.1, 9.2), la surface
dudit rail possédant un profil tel que le projectile d'entraînement freiné roule,
après abaissement du rail de guidage (7), dans un premier compartiment préféré du
magasin (2.2).
8. Dispositif d'entraînement selon la revendication 7, caractérisé en ce que le premier compartiment de magasin (2.2) est dimensionné, dans la direction transversale
à l'axe des projectiles d'entraînement (16.1 à 16.4) disposés dedans, de façon que,
pour un nombre maximal prédéfini de projectiles d'entraînement logés dedans, un déport
d'axe par rapport au deuxième compartiment de magasin (2.3) situé à l'opposé se produit
pour le projectile d'entraînement suivant qui entre dans la partie logement (2.1),
et que le projectile d'entraînement (16.5) roule dans ce deuxième compartiment de
magasin.
9. Dispositif d'entraînement selon les revendications 7 ou 8, caractérisé en ce que le rail de guidage (7) est monté sur les extrémités libres de deux bielles oscillantes
(8.1, 8.2) qui sont articulées, l'une du côté avant et l'autre du côté arrière du
magasin (2), dans la zone du premier compartiment de magasin (2.2), et peuvent pivoter
vers le bas en s'opposant à la force de ressorts de traction (9.1, 9.2).
10. Dispositif d'entraînement selon la revendication 3, caractérisé en ce qu'une clenche de retombée (10) est disposée à l'extrémité d'entrée de la partie logement
(2.1) pour empêcher le projectile d'entraînement freiné (16.1) de glisser en arrière.
11. Dispositif d'entraînement selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que des clenches d'arrêt déverrouillables (11.1 à 11.3 ; 12.1 à 12.3) sont disposées
dans chaque compartiment de magasin (2.2, 2.3) pour fixer la position des projectiles
d'entraînement dans le compartiment de magasin.
12. Dispositif d'entraînement selon la revendication 3, caractérisé en ce que le dispositif de freinage présente un amortisseur de chocs (13), sur lequel s'appuie
une cuvette de réception (14) mobile dans le sens longitudinal de la partie logement
(2.1), ladite cuvette présentant, de son côté tourné vers le projectile d'entraînement
arrivant (16.1), une butée (14.1) s'appuyant sur une surface de butée (16.14) située
sur le projectile d'entraînement (16.1).
13. Dispositif d'entraînement selon l'une des revendications 5 à 12, caractérisé par des capteurs contrôlant les positions des bielles oscillantes (8.1, 8.2) et/ou des
bras pivotants (4.1, 4.2) et/ou de la clenche de retombée (10) et/ou la position des
projectiles d'entraînement (16.1) dans la partie logement (2.2) et/ou les compartiments
de magasin (2.2, 2.3).
14. Dispositif d'entraînement selon la revendication 13, caractérisé en ce que des composants de commande électroniques et des éléments de liaison, en particulier
pour les capteurs, sont disposés sur la face supérieure du magasin (2), sous un capot
(15).
15. Dispositif d'entraînement selon l'une des revendications 1 à 14, caractérisé en ce que le projectile d'entraînement présente une douille (16.1) avec une ogive (16.12) à
l'extrémité avant et un fond de douille amovible (16.3), une gorge tournée dans la
masse formant la surface de butée (16.14) étant disposée dans la zone de l'ogive (16.12).
16. Dispositif d'entraînement selon la revendication 15, caractérisé en ce que l'ogive (16.12) est reliée à la douille (16.1) par l'intermédiaire d'un raccord fileté
et que la gorge tournée dans la masse se trouve dans la zone de la jonction.
17. Dispositif d'entraînement selon la revendication 16, caractérisé en ce qu'un anneau d'amortissement (17) remplaçable en matière plastique est disposé sur la
surface de butée (16.14).
18. Dispositif d'entraînement selon l'une des revendications 15 à 17, caractérisé en ce que le projectile d'entraînement (16) est muni d'une fusée (16.15) pouvant être vissée.
19. Dispositif d'entraînement selon l'une des revendications 1 à 18, caractérisé en ce que quatre colonnes (21, 22), sur lesquelles est guidé le chariot de levage (23) muni
d'une cuvette de réception (24), sont disposées sur le bâti (18) du dispositif permettant
de prélever les projectiles et en ce que les composants hydrauliques (25, 26, 27) pour lever et abaisser le chariot de levage
(23) sont montés dans la partie inférieure du bâti (18).
20. Dispositif d'entraînement selon la revendication 19, caractérisé en ce que la cuvette de réception (24) présente une plaque de fond orientée à l'oblique (24.1)
et qu'une bascule de réception (24.2) montée sur amortisseur (24.3) est disposée à
l'extrémité de chute de la cuvette de réception (24) pour les projectiles d'entraînement
(16.1).
21. Dispositif d'entraînement selon la revendication 19 ou 20, caractérisé en ce que des dispositifs de réglage et de fixation (28) pour le bâti (18) du dispositif permettant
de prélever les projectiles sont disposés sur les compartiments de magasin (2.2, 2.3),
lesdits dispositifs coopérant avec des trous oblongs (21.1) situés dans les deux colonnes
avant (21) du bâti.