[0001] Die Erfindung betrifft die Verteilung von Sendungen, mit auf der Sendungsoberfläche
befindlichen Verteilinformationen, bei welchem die Verteilung nacheinander mit Hilfe
verschiedener Sortiermaschinen durchgeführt wird, insbesondere die Sortierung auf
eine Gangreihenfolge für den letzten Verteilpunkt.
[0002] Bei der Sortierung von Sendungen in Sortiermaschinen (z.B. Briefsortiermaschinen,
Großbriefsortiermaschinen,...) wird in der Regel für jede Sortierrichtung eine Ausscheidung
vorgesehen. Übersteigt die Zahl zu sortierender Sendungen das Fassungsvermögen des
Stackers, Bins oder Behälters an der Ausscheidung, dann wird das Behältnis automatisch
oder manuell gewechsel oder geleert.
In bestimmten Situationen kann es aber günstig oder sogar zwingend erforderlich sein,
den Sortierplan an die Zahl zu sortierender Sendungen und den Raum den diese einnehmen,
flexibel anzupassen.
Wenn bestimmte Sortierrichtungen besonders stark frequentiert sind, ist es günstig
dafür mehrere Sortierfächer oder -behälter vorzusehen, die so entleert werden, daß
die Sortierfächer unter Verwendung von Füllstandsmeldern möglichst selten zu leeren
sind (DE 195 28 803 A1). Wenn eine Gangfolgesortierung vorgenommen werden soll, dann
kann eine gleichmäßige Auslastung der Sortierfächer die Zahl erforderlicher Sortierfächer
oder Sortiergänge verringern. Da Sendungen bei der Gangfolgesortierung zwei und mehr
Maschinenläufe machen und dabei die Reihenfolge der Wiederzuführung von Sendungen
in die Maschinen strikt einzuhalten ist, ist in Bezug auf das Handling der Sendungen
insbesondere wünschenswert, daß der Sendungsstrom aus einer jeden Ausscheidung einen
bestimmten Raum nicht übersteigt. Bei automatischen Gangfolgesortiermaschinen ist
diese Forderung sogar zwingend, da die Maschine das gesamte Sendungsaufkommen während
und zwischen den Sortierläufen intern speichern muß, der Raum also offensichtlich
begrenzt ist.
Bei der Generierung der Sortierpläne werden bisher das Erfahrungswissen der Betreiber
oder Mengenstatistiken des täglichen Sendungsaufkommens der Vergangenheit herangezogen.
Der Nachteil hierbei besteht darin, daß keine dynamische Anpassung an das tatsächlich
vorliegende Sendungsaufkommen erfolgt.
Speziell bei der Gangfolgesortierung sind Lösungen bekannt geworden, bei denen während
des ersten Sortiergangs nach Aufnahme der Adressen eine Mengenstatistik erstellt wird
(Zahl der Sendungen pro Verteilpunkt), auf Basis derer dann die folgenden Sortiergänge
hinsichtlich Raumbedarf optimiert werden können (EP 0 533 536 B1 und US-A-5 363 971).
Auf Basis der Sendungsmengen kann die Optimierung jedoch nur sehr ungenau erfolgen,
da die Sendungen unterschiedliche Dicken aufweisen. Zur genaueren Abschätzung des
Raumbedarfs der Sendungen wurden in EP 0 661 106 A2, EP 0 718 049 A2 vorgeschlagen,
im ersten Sortiergang die Sendungsdicken durch eine geeignete Meßeinrichtung zu erfassen
und zur Optimierung der späteren Sortiergänge mit heranzuziehen.
Ein schwerwiegender Nachteil hierbei ist, daß im ersten Maschinenlauf keine Sortierpianoptimierung
möglich ist. Bei automatischen Gangfolgesortiermaschinen kann dies die Sortierung
unmöglich machen, obwohl durch geeignete Gestaltung des ersten Sortierplans eine Sortierung
möglich gewesen wäre.
[0003] Der Erfindung liegt daher das Problem zugrunde, die Verteilung der Sendungen in Sortierfächer
oder -behälter bei der Sortierung auf Verteilpunkte schon vor dieser Sortierung so
zu gestalten, daß die Sendungen möglichst gleichmäßig auf die Sortierfächer oder -behälter
mit Vermeidung von Überlaufsituationen verteilt werden können.
[0004] Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch die in den unabhängigen Ansprüchen 1 und 8
angegebene Lehre gelöst.
[0005] Durch das Messen der Sendungsdicken, das Ermitteln der Verteilpunkte, das Registrieren
und Speichern der den Verteilpunkten zugeordneten Dicken der Sendungen bei der ersten
Sendungsaufnahme, das Berechnen optimierter Sortierpläne für die den jeweiligen Verteilpunkten
zugeordneten Sortiermaschinen unter Berücksichtigung von Daten über die Sendungsdicken
und das entsprechende Sortieren der Sendungen sind die Voraussetzungen für die aufgabengemäße
Verteilung der Sendungen geschaffen worden, da die Kenntnis über die anfallenden Sendungsmengen
und -dicken bezogen auf die Verteilpunkte vor der ersten Bearbeitung dieser Sendungen
in den Sortiermaschinen der Verteilpunkte diese optimierte Verteilung ermöglicht.
[0006] Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindungen sind in den Unteransprüchen angegeben.
[0007] So werden nach den steuerungstechnischen Voraussetzungen in den Sortiermaschinen
bei der erstmaligen Aufnahme der Sendungen und in den Verteilpunkten zugeordneten
Sortiermaschinen nach Anspruch 2 die optimierten Sortierpläne und nach Anspruch 3
die den Verteilpunkten zugeordneten Daten über die Sendungsdicken übertragen.
[0008] Nach Anspruch 4 ist es vorteilhaft, zur Kennzeichnung jeder Sendung deren Dicke,
Verteilpunkt und einen aufgebrachten ID-Kode zu übertragen.
[0009] Gemäß Anspruch 5 ist es vorteilhaft, die Berechnung der optimierten Sortierpläne
zentral durchzuführen und die Sortierpläne dann an die Sortiermaschinen zu übertragen,
wodurch Ressourcen eingespart werden.
[0010] In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung nach Anspruch 5 werden als Daten über
die Sendungsdicken nur die Anzahl der Sendungen und die dazugehörenden statistisch
aufbereiteten Sendungsdicken für jeden Verteilpunkt verwendet.
[0011] Nach Anspruch 7 wird die Optimierung der Sortierpläne vorteilhaft dahingehend durchgeführt,
daß die Verteilung der Sendungen auf die Sortierfächer der jeweiligen Sortiermaschine
möglichst gleichmäßig bei Vermeidung des Überlaufens der Fächer erfolgt.
[0012] Im weiteren wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen nächer erläutert.
Dabei zeigen die Zeichnungen in
- FIG 1
- die Verfahrensschritte in Funktionsblockdarstellung mit optimierter Sortierplanerstellung
bei der ersten Sendungsaufnahme und Übertagung der optimierten Sortierpläne.
- FIG 2
- die Verfahrensschritte in Funktionsblockdarstellung mit Übertragung der Daten über
die Sendungsdicken und Erstellung der optimierten Sortierpläne in den Sortiermaschinen
für die Verteilpunkte
- FIG 3
- die Verfahrensschritte in Funktionsdarstellung mit zentraler optimierter Sortierplanerstellung.
[0013] Gemäß FIG 1 werden bei der erstmaligen Sendungsaufnahme Sendungen 30 während des
Transports 20 in einer Sortiermaschine 10 mittels optischer Meßmittel 40 zur Ermittlung
der auf den Sendungen 30 befindlichen Sortierinformationen abgetastet. Mit Hilfe weiterer
Meßmittel 50 werden die Sendungsdicken erfaßt.
[0014] In der Maschinensteuerung 60 werden zu jeder Sendung die Sortierinformation wie z.B.
Sortierziel, bei Bedarf ein Identifikationskode (ID-Kode) und die Sendungsdicke registriert,
gespeichert und gegebenenfalls statistisch aufbereitet. Danach erfolgt in einem Funktionsblock
110 der Maschinensteuerung 60 die Berechnung der optimierten Sortierpläne für die
nachfolgenden, den Sortierpunkten zugeordneten Sortiermaschinen 90. Die Daten dieser
Sortierpläne werden über ein Übertragungsmedium 70 an die Maschinensteuerung 100 der
betreffenden Sortiermaschine 90 übertragen. Als Übertragungsmedium 70 können Datennetzwerke,
Transponder oder Disketten dienen.
Die Sendungen 30 werden zur Sortiermaschine 90 für den jeweiligen Verteilpunkt in
Behältnissen 80 transportiert.
Bei der Sortierung in den bestimmten Sortierzielen zuständigen Sortiermaschinen 90
werden die Sendungsoberflächen der Sendungen 30 ebenfalls mit optischen Meßmitteln
40 abgetastet, um für jede Sendung die Sortierinformation (Sortierziel) zu ermitteln.
Mit Hilfe des übertragenen optimierten Sortierplans erfolgt dann die Sortierung.
[0015] Entsprechend der FIG 2 werden in den Maschinensteuerungen 60 der die Sendungen 30
erstmalig aufnehmenden Sortiermaschinen 10 nach der Ermittlung der Sortierinformationen
(Sortierziele) und der Sendungsdicken diese, bei Bedarf mit einem Identifikationskode
und nach statistischer Aufbereitung, über das Medium 70 an die Maschinensteuerungen
100 der für die jeweiligen Verteilpunkte zuständigen Sortiermaschinen 90 übertragen.
Erst dort werden in einem entsprechenden Funktionsblock 110 die optimierten Sortierpläne
berechnet, nach denen dann die Sendungen 30 nach Aufnahme ihrer Sortierziele (Verteilpunkte)
sortiert werden.
[0016] Wie der FIG 3 zu entnehmen ist, kann es bei größeren Verteilungssystemen günstiger
sein, die Sendungsdaten (einschließlich Dickeninformation) entsprechend der vorangegangenen
Beispiele an eine zentrale Verarbeitungseinheit 110 zur Ermittlung der optimierten
Sortierpläne zu übertragen, von wo aus die optimierten Sortierpläne an die Steuerungen
100 der nachfolgenden Sortiermaschinen übertragen werden.
[0017] Die nachfolgenden Tabellen zeigen mögliche Strukturen der übertragenen oder verarbeiteten
statistischen Daten.
[0018] Tabellen 1 und 2 zeigen mögliche Strukturen der übertragenen statistischen Daten.
Tabelle 1
| Nr. |
Sortierziel |
Zahl der Sendungen |
durchschnittliche Sendungsdicke |
| 1 |
78459 |
120 |
2,3 |
| 2 |
78476 |
89 |
1,9 |
| 3 |
78498 |
132 |
3,0 |
[0019] Jedes Sortierziel ist durch eine 5-stellige Zahl gekennzeichnet. Es werden nur die
Zahl der Sendungen und deren durchschnittliche Dicke (für jedes Sortierziel) übertragen.
Tabelle 2
| Nr. |
Sortierziel |
Zahl der Sendungen |
Folge der Sendungsdicken |
| 1 |
78459-123 |
5 |
2,3 |
| |
|
|
1,6 |
| |
|
|
1,0 |
| |
|
|
4,1 |
| |
|
|
2,1 |
| 2 |
78459-124 |
3 |
1,9 |
| |
|
|
1,1 |
| |
|
|
3,2 |
| 3 |
78560-100 |
|
2,1 |
| |
|
|
2,2 |
[0020] Jedes Sortierziel ist durch eine 8stellige Zahl definiert. Es werden zu jedem Sortierziel
die Zahl von Sendungen und die Folge der Sendungsdicken übertragen.
[0021] In der Tabelle 3 tragen oder erhalten die Sendungen zusätzlich einen Identifikationskode
(ID-Kode), der eine eindeutige Wiedererkennung einzelner Sendungen ermöglicht. Zu
jedem ID-Kode wird die Zielinformation in form einer 8-stelligen Dezimalzahl und die
Sendungsdicke vermerkt.
Tabelle 3
| ID-Code Nr. |
Sortierziel |
Sendungsdicke |
| 01.01.97-1001 |
78459-123 |
2,3 |
| 01.01.97-1003 |
78959-128 |
1,9 |
| 01.01.97-1004 |
78560-100 |
2,1 |
[0022] Die Sendungen tragen oder erhalten einen ID-Code, der eine eindeutige Wiedererkennung
einzelner Sendungen ermöglicht. Zu jedem ID-Code wird die Zielinformation in Form
der 8stelligen Dezimalzahl und die Sendungsdicke vermerkt. Zur Sortierplanoptimierung
seien zwei Beispiele angeführt:
Beispiel 1:
[0023] Es erfolge eine Feinsortierung von 10.000 Sendungen auf 250 Richtungen durch Sortierung
in einer Maschine mit 300 Fächern (z. B. Feinverteilmaschine der AEG). Im Schnitt
wird somit jedes Fach mit 40 Sendungen befüllt. Da das Fassungsvermögen eines jeden
Faches rund 100 Sendungen beträgt, muß die Maschine während des Sortierlaufs nicht
entleert werden.
Ist nun vor der Sortierung (durch die vorgeschlagene Übermittlung zuvor erfaßter Daten)
bekannt, daß z.B. 30 der 250 Richtungen besonders stark frequentiert sind, z.B. mit
je 160 Sendungen anstatt dem Mittelwert 40, dann kann der Sortierplan vor dem Sortierbeginn
derart modifiziert werden, daß zu den 30 stark frequentierten Richtungen zusätzliche
Fächer reserviert werden, insgesamt also z.B. 250 + 30 = 280 der 300 verfügbaren Fächer.
Diejenigen Fächer, die zu gleichen Sortierrichtungen gehören, können dabei nebeneinander
angeordnet werden, so daß die anschließende Entleerung der Maschine nach Richtungen
geschehen kann.
Beispiel 2:
[0024] Bei der Gangfolgesortierung nach dem "Radix-Sortverfahren" durchlaufen Sendungen
mehrmals die Sortiermaschine, wobei die Sendungen nach dem ersten Sortiergang entleert
und in der richtigen Reihenfolge der Maschine wieder zur Sortierung zugeführt werden.
Dabei ist das "Überlaufen" einzelner Fächer während des ersten Sortierganges besonders
unangenehm, da dann auf Reservefächer ausgewichen werden muß, die nach der späteren
Entleerung mühsam in die richtige Sequenz mit den regulären Fächern gebracht werden
müssen, um dann dem folgenden Sortiergang zugeführt zu werden.
Ist vor dem ersten Sortiergang durch Übermittlung zuvor gewonnener Information über
Sendungsmengen und -dicken bekannt, wieviel Raum für eine jede Sortierrichtung des
ersten Sortierganges vorzusehen ist, dann kann die Fachzuordnung im ersten Sortiergang
so erfolgen, daß die Fächer später in der Reihenfolge der geometrischen Anordnung
entleert und die Sendungen der Maschine für die weiteren Sortiergänge wieder zugeführt
werden können. Das gleiche gilt für die folgenden Sortiergänge: Wenn die Sendungsmengen
und der benötigte Stapelraum für jedes Sortierziel vorab bekannt sind, können die
Sortierfächer derart zugeordnet werden, daß Sendungen für das gleiche Sortierziel
im gleichen oder zumindest in benachbarten Fächern abgelegt werden.
1. Verfahren zur Verteilung von Sendungen mit auf der Sendungsoberfläche befindlichen
Verteilinformationen, bei welchem die Verteilung nacheinander mit Hilfe verschiedener
Sortiermaschinen durchgeführt wird, mit folgenden Verfahrensschritten:
a) Abtasten der Sendungsoberflächen und Ermitteln der Verteilpunkte, sowie Messen
der Sendungsdicken bei der ersten Sendungsaufnahme,
b) Registieren und Speichern der den Verteilpunkten zugeordneten Dicken der Sendungen
bei der ersten Sendungsaufnahme und Berechnen optimierter Sortierpläne für die den
jeweiligen Verteilpunkten zugeordneten Sortiermaschinen unter Verwendung von Daten
über die ermittelten Sendungsdicken,
c) Transportieren der Sendungen zu den den jeweiligen Verteilpunkten zugeordneten
Sortiermaschinen,
d) Sortieren der Sendungen auf die einzelnen Verteilpunkte auf der Basis der optimierten
Sortierpläne.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
bei dem die optimierten Sortierpläne in den Steuerungen der Sortiermaschinen bei der
ersten Sendungsaufnahme berechnet werden und die optimierten Sortierpläne an die Steuerungen
der zuständigen Sortiermaschinen übertragen werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1,
bei dem die den Verteilpunkten zugeordneten Daten über die Sendungsdicken an optimierte
Sortierpläne selbst berechnende Steuerungen der zuständigen Sortiermaschinen übertragen
werden.
4. Verfahren nach Anspruch 1 und 3,
bei dem die übertragenen Daten über die Sendungsdicken die Dicke jeder Sendung, deren
Verteilpunkt und deren bei der Aufnahme aufgebrachten ID-Kode beinhalten.
5. Verfahren nach Anspruch 1,
bei dem die den Verteilpunkten zugeordneten Daten über die Sendungsdicken an eine
zentrale Station zur Berechnung der optimierten Sortierpläne für die Sortiermaschinen
der Verteilpunkte übertragen werden, und bei dem dann die optimieren Sortierpläne
an die Steuerungen der betreffenden Sortiermaschinen übertragen werden.
6. Verfahren nach Anspruch 1 bis 5,
bei dem als Daten über die Sendungsdicken nur die Anzahl der Sendungen und die dazugehörenden
statistisch aufbereiteten Sendungsdicken für jeden Verteilpunkt verwendet werden.
7. Verfahren nach Anspruch 1 bis 5,
bei dem zur Optimierung der Sortierpläne eine Verteilung der Sendungen auf die Sortierfächer
möglichst gleichmäßig bei Vermeidung des Überlaufens der Fächer erfolgt.
8. Anordnung zur Verteilung von Sendungen mit auf der Sendungsoberfläche befindlichen
Verteilinformationen, bei welcher die Verteilung nacheinander mit Hilfe verschiedener
Sortiermaschinen durchgeführt wird, bestehend aus
- optischen Meßmitteln (40) zur Ermittlung der auf den Sendungen (30) befindlichen
Sortierinformationen zum Ermitteln der Verteilpunkte
- Meßmitteln (50) zur Ermittlung der Sendungsdicken
- Mitteln der Maschinensteuerung (60) der jeweiligen ersten Sortiermaschine (10) zum
Registrieren und Speichern der den Verteilpunkten zugeordneten Sendungsdicken
- Funktionsblöcken (110) zur Berechnung optimierter Sortierpläne, für die den jeweiligen
Verteilpunkten zugeordneten Sortiermaschinen (90) unter Verwendung der Daten über
die Sendungslücken
- Übertragungsmedien (70) zum Übertragen der den Verteilpunkten zugeordneten Daten
über die Sendungsdicken an die Funktionsblöcke (110) zur Berechnung optimierter Sortierpläne
oder zum Übertragen der optimierten Sortierpläne an die Maschinensteuerung (100) der
zuständigen Sortiermaschinen (90)
- Mitteln zum Transportieren der den Verteilpunkten zugeordneten Sendungen.
9. Anordnung nach Anspruch 8,
bei der in den Mitteln zum Registrieren und Speichern der den Verteilpunkten zugeordneten
Sendungsdicken zusätzlich statistische Daten zu den Sendungsdicken erzeugt und ausgegeben
werden.
1. Method of distributing items of mail having distribution information located on the
surface of the items of mail, in which the distribution is carried out successively
with the aid of various sorting machines, having the following method steps:
a) scanning the surfaces of the items of mail and determining the distribution points,
and measuring the thicknesses of the items of mail during the first mail recording,
b) registering and storing the thicknesses of the items of mail associated with the
distribution points during the first mail recording, and calculating optimized sorting
plans for the sorting machines associated with the respective distribution points,
using data relating to the determined thicknesses of the items of mail,
c) transporting the items of mail to the sorting machines associated with the respective
distribution points,
d) sorting the items of mail to the individual distribution points on the basis of
the optimized sorting plans.
2. Method according to Claim 1, in which the optimized sorting plans are calculated in
the controllers of the sorting machines during the first mail recording, and the optimized
sorting plans are transmitted to the controllers of the responsible sorting machines.
3. Method according to Claim 1, in which the data associated with the distribution points
relating to the thicknesses of the items of mail are transmitted to optimized sorting
plans of self-calculating controllers of the responsible sorting machines.
4. Method according to Claim 1 and 3, in which the transmitted data about the thicknesses
of the items of mail contain the thickness of each item of mail, its distribution
point and its ID code applied during the recording.
5. Method according to Claim 1, in which the data associated with the distribution points
and relating to the thicknesses of the items of mail are transmitted to a central
station for calculating the optimized sorting plans for the sorting machines of the
distribution points, and which the optimized sorting plans are then transmitted to
the controllers of the relevant sorting machines.
6. Method according to Claims 1 to 5, in which the data used as the data about the thicknesses
of the items of mail is only the number of items of mail and the associated, statistically
prepared thicknesses of the items of mail for each distribution point.
7. Method according to Claims 1 to 5, in which, in order to optimize the sorting plans,
the items of mail are distributed to the sorting compartments as uniformly as possible,
avoiding any overflow of the compartments.
8. Arrangement for distribution of items of mail having distribution information located
on the surface of the items of mail, in which the distribution is carried out successively
with the aid of various sorting machines, comprising
- optical measuring means (40) for determining the sorting information located on
the items of mail (30) in order to determine the distribution points
- measuring means (50) for determining the thicknesses of the items of mail
- means for the machine control (60) of the respective first sorting machine (10)
for registering and storing the thicknesses of the items of mail associated with the
distribution points
- functional blocks (110) for calculating optimized sorting plans for the sorting
machines (90) associated with the respective distribution points, using the data relating
to the thicknesses of the items of mail
- transmission media (70) for transmitting the data associated with the distribution
points relating to the thicknesses of the items of mail to the functional blocks (110)
for calculating optimized sorting plans, or for transmitting the optimized sorting
plans to the machine controller (100) of the responsible sorting machines (90)
- means for transporting the items of mail associated with the distribution points.
9. Arrangement according to Claim 8, in which, in the means for registering and storing
the thicknesses of items of mail associated with the distribution points, statistical
data relating to the thicknesses of the items of mail are additionally generated and
output.
1. Procédé de répartition d'envois dont la surface comporte des informations de répartition,
dans lequel la répartition est effectuée successivement à l'aide de diverses trieuses,
ledit procédé comportant les étapes suivantes consistant à :
a) explorer la surface des envois et détecter des points de répartition, ainsi que
mesurer l'épaisseur des envois lors de la première réception des envois,
b) enregistrer et mémoriser l'épaisseur des envois associée aux points répartition
lors de la première réception des envois et calculer des programmes de triage optimisés
pour les trieuses associées aux points de répartition respectifs en utilisant des
données sur l'épaisseur des envois détectés,
c) transporter les envois vers les trieuses associées aux points de répartition respectifs,
d) trier les envois aux points de répartition individuels sur la base des programmes
de triage optimisés.
2. Procédé selon la revendication 1, dans lequel les programmes de triage optimisés sont
calculés dans les dispositifs de commande des trieuses lors de la première réception
des envois et les programmes de triage optimisés sont transférés aux dispositifs de
commande des trieuses compétentes.
3. Procédé selon la revendication 1, dans lequel les données relatives à l'épaisseur
des envois, qui sont associées aux points de répartition, sont transférées aux dispositifs
de commande, calculant eux-mêmes les programmes de triage optimisés, des trieuses
compétentes.
4. Procédé selon les revendications 1 et 3, dans lequel les données transférées relatives
à l'épaisseur des envois sont l'épaisseur de chaque envoi postal, son point de répartition
et son code d'identification opposé à la réception.
5. Procédé selon la revendication 1, dans lequel les données relatives à l'épaisseur
des envois et associées aux points de répartition sont transférées à un poste central
pour calculer les programmes de triage optimisés pour les trieuses des points de répartition,
et dans lequel les programmes de triage sont ensuite transférés aux dispositifs de
commande des trieuses concernées.
6. Procédé selon les revendications 1 à 5, dans lequel il est utilisé comme données relatives
à l'épaisseur des envois pour chaque point de répartition uniquement le nombre des
envois et l'épaisseur traitée statistiquement associée des envois.
7. Procédé selon les revendications 1 à 5, dans lequel pour optimiser les programmes
de triage une répartition des envois est effectuée dans les casiers de triage le plus
régulièrement possible en empêchant le dépassement de la capacité des casiers.
8. Appareil pour répartir des envois comportant des informations de répartition se trouvant
à la surface des envois, dans lequel la répartition est effectuée successivement à
l'aide de diverses trieuses, ledit appareil comprenant :
- des moyens de mesure optique (40) pour détecter les informations de triage se trouvant
sur les envois (30) en vue de déterminer les points de répartition,
- des moyens de mesure (50) pour déterminer l'épaisseur des envois,
- des moyens du dispositif de commande (60) de la première trieuse respective (10)
pour enregistrer et mémoriser l'épaisseur des envois associée aux points de répartition,
- des blocs fonctionnels (110) pour calculer des programmes de triage optimisés destinés
aux trieuses (90) associées aux points de répartition respectifs en utilisant les
données relatives aux ruptures d'envois,
- des supports de transfert (70) pour transférer les données, associées aux points
de répartition et relatives à l'épaisseur des envois, aux blocs fonctionnels (110)
pour calculer des programmes de triage optimisés ou pour transférer les programmes
de triage optimisés au dispositif de commande (100) des trieuses compétentes (90),
- des moyens pour transporter les envois associés aux points de répartition.
9. Appareil selon la revendication 8, dans lequel des données statistiques en plus de
l'épaisseur des envois sont générées et délivrées dans les moyens pour enregistrer
et mémoriser l'épaisseur des envois.