| (19) |
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(11) |
EP 0 939 699 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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19.12.2001 Patentblatt 2001/51 |
| (22) |
Anmeldetag: 28.10.1997 |
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE9702/535 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9818/624 (07.05.1998 Gazette 1998/18) |
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| (54) |
VERFAHREN ZUM BEDRUCKEN
PRINTING METHOD
PROCEDE D'IMPRESSION
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB |
| (30) |
Priorität: |
29.10.1996 DE 19644950
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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08.09.1999 Patentblatt 1999/36 |
| (73) |
Patentinhaber: Koenig & Bauer Aktiengesellschaft |
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97080 Würzburg (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- BOLZA-SCHÜNEMANN, Hans-Bernhard
D-97074 Würzburg (DE)
- JENTZSCH, Arndt
D-01640 Coswig (DE)
- NERGER, Reinhard
D-01445 Radebeul (DE)
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| (74) |
Vertreter: Schanze, Klaus |
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c/o KBA-Planeta AG, Friedrich-List-Strasse 47-49 01445 Radebeul 01445 Radebeul (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 226 233 DE-C- 554 237
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DE-A- 19 523 378 GB-A- 2 009 715
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- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 16, no. 346 (M-1286), 27.Juli 1992 & JP 04 105941 A
(SONY CORP.), 7.April 1992,
- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 7, no. 223 (M-247), 4.Oktober 1983 & JP 58 118254 A
(TOPPAN INSATSU KK), 14.Juli 1983,
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Bedrucken einer Bogenvorderseite und zum
Bedrucken einer Bogenrückseite.
[0002] Es sind Druckmaschinen allgemein bekannt (EP 051 2549), bei denen zum Bedrucken der
Bogenvorderseite und zum nachfolgenden Bedrukken der Bogenrückseite ein zweimaliger
Bogendurchlauf und ein Wenden des Stapels vor dem zweiten Bogendurchlauf zum Bedrucken
der Bogenrückseite erforderlich ist.
[0003] Nachteilig ist der hohe Aufwand für den zweiten Bogendurchlauf und insbesondere für
das Wenden des Bogenstapels mit einer zusätzlichen Stapelwendeeinrichtung.
[0004] Es sind auch Druckmaschinen bekannt (DD 54 703), bei denen der zu bedruckende Bogen
zuerst auf der Bogenvorderseite bedruckt, in der Druckmaschine gewendet, die Bogenrückseite
bedruckt und danach mit der Bogenrückseite nach oben auf einen Auslagebogenstapel
abgelegt wird.
[0005] Für kleine und/oder Kompaktmaschinen und/oder Druckmaschinen mit Bebilderung der
Druckplatte in der Druckmaschine ist der Aufwand für eine Wendeeinrichtung relativ
hoch und damit nachteilig.
[0006] Durch die JP 041 05 941 ist es bekannt, den Auslagestapel deckungsgleich über dem
Anlagebogenstapel anzuordnen und damit einen zweiten Bogendurchlauf zum Bedrucken
der Bogenrückseite zu ermöglichen.
[0007] Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung eines Verfahrens zum Bedrucken der Bogenvorderseite
und nachfolgenden Bedrucken der Bogenrückseite ohne großen Maschinentechnischen- und
Handlingsaufwand.
[0008] Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
[0009] Nachfolgend wird das erfindungsgemäße Verfahren an einem Ausführungsbeispiel näher
beschrieben.
[0010] In den Zeichnungen zeigen
- Fig. 1
- Bogendruckmaschine; Variante 1
- Fig. 2
- Stapeltransport
- Fig. 3
- Bogendruckmaschine; Variante 2.
[0011] Das Verfahren zum Bedrucken einer Bogenvorderseite und nachfolgendem Bedrucken einer
Bogenrückseite wird anhand der in den Figuren 1 und 3 dargestellten Bogendruckmaschinen
beschrieben.
[0012] Die Druckmaschine gemäß Fig. 1 enthält einen Anlegerbogenstapel 1, Förderelemente
2, weitere Förderelemente 3, einen als Druckzylinder ausgebildeten Bogenführungszylinder
4, der mit zwei Offsetzylindern 5 zusammenwirkt, wobei jedem Offsetzylinder ein Druckformzylinder
6 mit zwei Farb-/Feuchtwalzen 7 zugeordnet ist, zusätzliche Förderelemente 9 und einen
Auslagebogenstapel 11.
[0013] Der zu bedruckende Bogen 12 wird zuerst vom Anlegerbogenstapel 1 in Richtung des
Bogenführungszylinders 4 transportiert, diese Richtung wird mit Bogenlaufrichtung
14 bezeichnet. Die Übergabe der bedruckten Bogen vom Bogenführungszylinder 4 an die
nachfolgenden zusätzlichen Förderelemente 9 erfolgt entgegen der Bogenlaufrichtung
14, diese Richtung wird nachfolgend Bogentransportrichtung 15 genannt.
[0014] Durch die Änderung der Bogenbewegungsrichtung - Bogenlaufrichtung 14 in Bogentransportrichtung
15 - ist der Auslagebogenstapel 11 in Bogenlaufrichtung 14 gesehen vor dem Anlegerbogenstapel
1 angeordnet.
[0015] Des weiteren ist der Anlegerbogenstapel 1 und der Auslagebogenstapel 11 in gleicher
Stapelebene 10 angeordnet.
[0016] Die Bogenstapel 1; 11 sind jeweils einem Stapeltransportwagen 16 mit Rollen 17 zugeordnet,
die auf der Stapelebene 10 bewegbar sind.
[0017] Nach der in Fig. 3 dargestellten Ausführungsvariante enthält die Druckmaschine einen
Anlegerbogenstapel 1, Förderelemente 2 zur Bogenvereinzelung, weitere Förderelemente
3, einen als Druckzylinder ausgebildeten Bogenführungszylinder 4, der mit zwei Offsetzylindern
5 zusammenwirkt, wobei jedem Offsetzylinder ein Druckformzylinder 6 mit zwei Farb-/Feuchtwalzen
7 zugeordnet ist, zusätzliche Förderelemente 9 und einen Auslagebogenstapel 11. Auch
bei dieser Ausführungsform wird der Bogen wie bei Fig. 1 zuerst in Bogenlaufrichtung
14 und dann in Bogentransportrichtung 15 gefördert.
[0018] Die Stapel sind auf an Ketten 20 befestigten, vertikal bewegbaren Stapeltragplatten
18 angeordnet.
[0019] Eine vertikal bewegbare Stapeltragplatte ist als Stapeltrag- und - drehplatte 19
ausgebildet und in ihrer horizontalen Ebene drehbar.
[0020] Der vom Anlegerbogenstapel 1 zu dem Bogenführungszylinder 4 geförderte Bogen wird
auf Grund der beschriebenen Maschinenschemata bezogen auf die Lage des Bogens auf
dem Anlegerbogenstapel 1 zuerst auf der Bogenrückseite bedruckt und mit der bedruckten
Bogenrückseite nach oben auf dem Auslagebogenstapel 11 abgelegt. Dies bietet die Möglichkeit
den Auslagebogenstapel 11 durch Absenken oder Verschieben oder durch Drehen um 180°
und Verschieben oder Absenken und Drehen um 180° in die Position des Anlägebogenstapels
1 zu bringen und sofort den Nachfolgedruck der Vorderseite des Bogens in einem zweiten
Bogendurchlauf ohne Stapelwendung zu beginnen. Das Drehen des Stapels bietet den Vorteil,
daß die für einen qualitativ hochwertigen Druck relevante Anlagekante immer, d.h.
beim Bedrucken der Bogenvorderseite und beim Bedrucken der Bogenrückseite, in Bogenlaufrichtung
vorn liegt.
[0021] In Fig. 2 ist das Handling des Anlegerbogenstapels 1 und des Auslagebogenstapels
11 beim Bedrucken der Bogenvorderseite und Bogenrückseite schematisch dargestellt.
[0022] In der ersten Phase wird der Anlegerbogenstapel 1 in seine Ausgangsposition gefahren
und der Stapeltransportwagen 16 des Auslagebogenstapels 11 bereitgestellt. Danach
(Schema darunter) werden die beiden Stapel 1; 11 in ihre Betriebsposition gebracht.
Nunmehr beginnt der Druckvorgang, d.h. die zu bedruckenden Bogen 12 werden vom Anlegerbogenstapel
1 entnommen, auf der Bogenrückseite bedruckt - schematisch durch ein gestricheltes
Dreieck angedeutet - zum Auslagebogenstapel 11 gefördert und dort mit der bedruckten
Bogenrückseite nach oben - schematisch durch ein ausgefülltes Dreieck angedeutet -
abgelegt. Dieser Vorgang wird fortgesetzt bis der Anlegerbogenstapel 1 leer und der
Stapeltransportwagen 16 des Anlegerbogenstapels 1 in seiner oberen Position und der
Auslagebogenstapel 11 voll und in einer Zwischenposition ist; danach wird der Stapeltransportwagen
16 des Anlegerbogenstapels 1 auf die eingangs erwähnte Ausgangsposition-Stapelebene
10 - abgesenkt.
[0023] In der folgenden zweiten Phase wird der leere Stapeltransportwagen 16 des Anlegerbogenstapels
1 ausgefahren, der Auslagebogenstapel 11 abgesenkt und um 180° gedreht. Danach wird
(Schema rechts oben) der Auslagebogenstapel 11 in die Ausgangsposition des Anlegerbogenstapels
1 und der leere Stapeltransportwagen 16 des Anlegerbogenstapels 1 in die Ausgangsposition
des Auslagebogenstapels 11 verfahren und danach in die jeweilige Betriebsposition
gebracht.
[0024] Die zweite Phase ist in Fig. 2 in der Ausführung mit einem Drehtisch 13 und einer
Linearfördereinheit 8 dargestellt.
[0025] Die Unterseite der Stapeltransportwagen 16 des Anlegerbogenstapels 1 und des Auslagebogenstapels
11 ist dabei der Linearfördereinheit 8 und dem Drehtisch 13 zugeordnet; oder die Unterseite
der Stapeltransportwagen 16 ist der Linearfördereinheit 8 und die Rollen 17 der Stapeltransportwagen
16 dem Drehtisch 13 zugeordnet.
[0026] Nunmehr beginnt in der dritten Phase wieder der Druckvorgang, d.h. die zu bedruckenden
Bogen werden vom in der Position des Anlegerbogenstapels 1 befindlichen Auslagebogenstapel
11 entnommen, auf der nunmehrigen Bogenrückseite bedruckt, zum in der Position des
Auslagebogenstapels 11 befindlichen Anlegerbogenstapel 1 gefördert und dort mit der
nunmehrigen bedruckten Bogenrückseite nach oben - schematisch durch ein Dreieck angedeutet
- abgelegt. Dieser Vorgang wird fortgesetzt bis der Stapeltransportwagen des Auslagebogenstapels
11 leer und in seiner oberen Position und der Anlegerbogenstapel 1 voll und in einer
Zwischenposition ist; danach wird der Stapeltransportwagen 16 des Auslagebogenstapels
11 auf die eingangs erwähnte Ausgangsposition abgesenkt.
[0027] In der folgenden vierten Phase wird sowohl der leere Stapeltransportwagen 16 des
Auslagebogenstapels 11 als auch der Anlegerbogenstapel 1 mit den beidseitig bedruckten
Bogen ausgefahren.
[0028] Bei den übereinander angeordneten Bogenstapeln (Fig. 3) erfolgt das Verbringen des
Anlagebogenstapels 11 in die Position des Anlegerbogenstapels 1 durch Absenken des
Auslagebogenstapels sowie durch ein Drehen desselben um 180° vermittels der Stapeltrag-
und -drehplatte.
Bezugszeichenaufstellung
[0029]
- 1
- Anlegerbogenstapel
- 2
- Förderelement
- 3
- weiteres Förderelement
- 4
- Bogenführungszylinder
- 5
- Offsetzylinder
- 6
- Druckformzylinder
- 7
- Farb-/Feuchtwalze
- 8
- Linearfördereinheit
- 9
- zusätzliches Förderelement
- 10
- Stapelebene
- 11
- Auslagebogenstapel
- 12
- Bogen
- 13
- Drehtisch
- 14
- Bogenlaufrichtung
- 15
- Bogentransportrichtung
- 16
- Stapeltransportwagen
- 17
- Rolle
- 18
- Stapeltragplatte
- 19
- Stapeltrag- und - drehplatte
- 20
- Kette
1. Verfahren zum Bedrucken einer Bogenvorderseite und zum Bedrucken einer Bogenrückseite
eines von einem Anlegerbogenstapel über mindestens einen direkt oder indirekt mit
mindestens einem einfärbbaren Druckformzylinder zusammenwirkenden Bogenführungszylinder
zu einem Auslagebogenstapel geförderten Bogens, dadurch gekennzeichnet, dass der zu bedruckende Bogen vom Anlegerbogenstapel entnommen, dem Bogenführungszylinder
zum Bedrucken der Bogenrückseite zugeführt, die Bogenrückseite bedruckt, der bedruckte
Bogen mit einer Bogentransportrichtung zum Auslagebogenstapel entgegen der Bogenlaufrichtung
zum Bogenführungszylinder transportiert, auf den relativ zur Bogenlaufrichtung in
der gleichen Ebene vor dem Anlegerbogenstapel angeordneten Auslagebogenstapel mit
der bedruckten Bogenrückseite nach oben abgelegt und der Auslagebogenstapel zum Nachfolgedruck
der Bogenvorderseite in die Position des Anlegerbogenstapels verbringbar ist.
2. Verfahren zum Bedrucken nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbringen des Auslagebogenstapels in die Position des Anlegerbogenstapels eine
Drehung des Auslagebogenstapels um 180° einschließt.
3. Verfahren zum Bedrucken nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Stapelbewegung in und/oder quer und/oder senkrecht zur Bogenlaufrichtung durchgeführt
wird.
4. Verfahren zum Bedrucken nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Anlegerbogenstapel von einer zugeordneten Linearfördereinheit in und entgegen
der Bogenlaufrichtung transportiert und der relativ zur Bogenlaufrichtung vor dem
Anlegerbogenstapel angeordnete Auslagebogenstapel von einem zugeordneten Drehtisch
gedreht und anschließend von der Linearfördereinheit in Bogenlaufrichtung transportiert
wird.
5. Verfahren zum Bedrucken nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mittels des Drehtisches der Auslagebogenstapel gedreht und vertikal bewegt wird.
6. Verfahren zum Bedrucken nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Bogenstapel auf Stapeltransportwagen angeordnet sind.
7. Verfahren zum Bedrucken nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Rollen der Stapeltransportwagen der Stapelebene zugeordnet sind.
8. Verfahren zum Bedrucken nach Anspruch 4 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Linearfördereinheit und/oder der Drehtisch der Unterseite des Stapeltransportwagens
zugeordnet sind.
9. Verfahren zum Bedrucken nach Anspruch 4 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Linearfördereinheit der Unterseite des Stapeltransportwagens und die Rollen der
Stapeltransportwagen dem Drehtisch zugeordnet sind.
1. Method of printing a sheet front side and printing a sheet rear side of a sheet conveyed
from a feed sheet stack to a delivery sheet stack by way of at least one sheet feeding
cylinder co-operating directly or indirectly with at least one single-colour printing
cylinder, characterised in that the sheet to be printed is removed from the feed sheet stack, fed to the sheet guiding
cylinder for printing on the sheet rear side, the sheet rear side printed, the printed
sheet transported to the delivery sheet stack in a sheet transport direction opposite
to the sheet running direction to the sheet guiding cylinder, deposited with the printed
rear side upwards onto the delivery sheet stack arranged in the same plane in front
of the feed sheet stack with respect to the sheet running direction, and the delivery
sheet stack can be brought into the position of the feed sheet stack for subsequent
printing of the sheet front side.
2. Method of printing according to claim 1, characterised in that the bringing of the delivery sheet stack into the position of the feed sheet stack
includes a rotation of the delivery sheet stack through 180°.
3. Method of printing according to claim 1, characterised in that the stack movement is carried out in and/or transversely to and/or vertically to
the sheet running direction.
4. Method of printing according to claim 1, characterised in that the feed sheet stack is transported by an associated linear conveying unit in and
opposite to the sheet running direction and the delivery sheet stack arranged in front
of the feed sheet stack with respect to the sheet running direction is turned by an
associated turntable and subsequently transported by the linear conveying unit in
sheet running direction.
5. Method of printing according to claim 1, characterised in that the delivery sheet stack is turned and vertically moved by means of the turntable.
6. Method of printing according to claim 1, characterised in that the delivery sheet stacks are arranged on stack transport cars.
7. Method of printing according to claim 6, characterised in that the rollers of the stack transport cars are associated with the stack plane.
8. Method of printing according to claims 4 and 6, characterised in that the linear conveying unit and/or the turntable are associated with the underside
of the stack transport car.
9. Method of printing according to claims 4 and 6, characterised in that the linear conveying unit is associated with the underside of the stack transport
car and the rollers of the stack transport cars are associated with the turntable.
1. Procédé pour imprimer la première page d'une feuille ainsi que pour imprimer la dernière
page d'une feuille transférée à partir d'une pile de feuilles d'entrée par au moins
un cylindre de guidage de feuille coopérant directement ou indirectement avec au moins
un cylindre d'impression à une couleur, vers une pile de sortie de feuille,
caractérisé en ce qu'
- on prend la feuille à imprimer de la pile de feuilles d'entrée, pour la fournir
au cylindre de guidage de feuille pour imprimer la face arrière,
- on imprime la face arrière,
- on transporte la feuille imprimée à l'aide d'un dispositif de transport de feuille
vers la pile de sortie de feuille, dans la direction opposée à la direction de circulation
des feuilles par rapport au cylindre de guidage de feuille, sur la pile de feuilles
de sortie prévue dans la direction de circulation des feuilles, dans le même plan,
en avant de la pile de feuilles d'entrée, pile de feuilles de sortie dans laquelle
la face arrière imprimée de la feuille est déposée, tournée vers le haut, et
- la pile de feuilles de sortie est amenée, pour l'impression suivante de la face
avant de la feuille, dans la position de la pile de feuilles d'entrée.
2. Procédé d'impression selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
la mise en place de la pile de feuilles d'entrée dans cette position de la pile de
feuilles d'entrée, comprend une rotation de 180° de la pile de feuilles de sortie.
3. Procédé d'impression selon la revendication 1,
caractérisé en ce qu'
on effectue le mouvement de la pile dans et/ou transversalement et/ou perpendiculairement
à la direction de circulation des feuilles.
4. Procédé d'impression selon la revendication 1,
caractérisé en ce qu'
on transporte la pile de feuilles d'entrée d'une unité d'alimentation linéaire associée,
dans et contre la direction de circulation de feuille, et on fait tourner la pile
de feuilles de sortie située devant la pile de feuilles d'entrée pour le sens de circulation
des feuilles, avec un plateau tournant associé, puis on la transporte avec l'unité
d'alimentation linéaire dans la direction de circulation des feuilles.
5. Procédé d'impression selon la revendication 1,
caractérisé en ce qu'
on fait tourner la pile de feuilles d'entrée à l'aide du plateau tournant et on la
déplace verticalement.
6. Procédé d'impression selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
la pile de feuilles est disposée sur un chariot de transport de la pile.
7. Procédé selon la revendication 6,
caractérisé en ce que
des rouleaux sont associés au chariot de transport de la pile dans le plan de la pile.
8. Procédé selon l'une quelconque des revendications 4 et 6,
caractérisé en ce que
l'unité d'alimentation linéaire et/ou le plateau tournant sont associés au côté inférieur
du chariot de transport de la pile.
9. Procédé selon l'une quelconque des revendications 4 et 6,
caractérisé en ce que
l'unité d'alimentation linéaire est associée au côté inférieur du chariot de transport
de pile, et les rouleaux du chariot de transport de pile sont associés au plateau
tournant.