[0001] Die Erfindung betrifft ein Stapelhandling einer Druckmaschine zum Bedrucken einer
Bogenvorderseite und zum Bedrucken einer Bogenrückseite.
[0002] Es sind Druckmaschinen allgemein bekannt (EP 0 512 549), bei denen zum Bedrucken
der Bogenvorderseite und zum nachfolgenden Bedrucken der Bogenrückseite ein zweimaliger
Bogendurchlauf und ein Wenden des Stapels vor dem zweiten Bogendurchlauf zum Bedrukken
der Bogenrückseite erforderlich ist.
Nachteilig ist der hohe Aufwand für den zweiten Bogendurchlauf und insbesondere für
das Wenden des Bogenstapels mit einer zusätzlichen Stapelwendeeinrichtung.
[0003] Es sind auch Druckmaschinen bekannt (DD 54 703), bei denen der zu bedruckende Bogen
zuerst auf der Bogenvorderseite bedruckt, in der Druckmaschine gewendet, die Bogenrückseite
bedruckt und danach mit der Bogenrückseite nach oben auf einen Auslagebogenstapel
abgelegt wird.
Für kleine und/oder Kompaktmaschinen und/oder Druckmaschinen mit Bebilderung der Druckplatte
in der Druckmaschine ist der Aufwand für eine Wendeeinrichtung relativ hoch und damit
nachteilig.
[0004] Das Bedrucken einer Bogenvorderseite und das Bedrucken einer Bogenrückseite eines
von einem Anlegerbogenstapel über mindestens einen direkt oder indirekt mit mindestens
einem einfärbbaren Drückformzylinder zusammenwirkenden Bogenführungszylinder zu einem
Auslagebogenstapel geförderten Bogens ist auch dadurch möglich. daß der zu bedruckende
Bogen vom Anlegerbogenstapel entnommen, dem Bogenführungszylinder zum Bedrucken der
Bogenrückseite zugeführt, die Bogenrückseite bedruckt, der bedruckte Bogen mit einer
Bogentransportrichtung zum Auslagebogenstapel entgegen der Bogenlaufrichtung zum Bogenführungszylinder
transportiert, auf den relativ zur Bogenlaufrichtung in der gleichen Ebene vor dem
Anlegerbogenstapel angeordneten Auslagebogenstapel mit der bedruckten Bogenrückseite
nach oben abgelegt und der Auslagebogenstapel zum Nachfolgedruck der Bogenvorderseite
in die Position des Anlegerbogenstapels verbringbar ist.
[0005] Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung eines Stapelhandlings für eine Druckmaschine
zum Bedrucken der Bogenvorderseite und nachfolgendem Bedrucken der Bogenrückseite.
[0006] Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
[0007] Nachfolgend wird das erfindungsgemäße Stapelhandling an einem Ausführungsbeispiel
näher beschrieben.
In den Zeichnungen zeigen
- Fig. 1
- Bogendruckmaschine
- Fig. 2
- Stapeltransportschema
- Fig. 3
- Einrichtung zum Stapeltransport (Anfang Stapelwechsel)
- Fig. 4
- Einrichtung zum Stapeltransport (Ende Stapelwechsel)
[0008] Das Stapelhandling für Bogendruckmaschinen zum Bedrucken einer Bogenvorderseite und
nachfolgendem Bedrucken einer Bogenrückseite wird anhand der in Fig. 1 dargestellten
Bogendruckmaschine beschrieben.
Die Druckmaschine enthält einen Anlegerbogenstapel 1, Förderelemente 2, weitere Förderelemente
3, einen als Druckzylinder ausgebildeten Bogenführungszylinder 4, der mit zwei Offsetzylindern
5 zusammenwirkt, wobei jedem Offsetzylinder ein Druckformzylinder 6 mit zwei Farb-/Feuchtwalzen
7 zugeordnet ist, zusätzliche Förderelemente 9 und einen Auslagebogenstapel 11.
Der zu bedruckende bogen 12 wird zuerst vom Anlegerbogenstapel 1 in Richtung des Bogenführungszylinders
4 transportiert, diese Richtung wird mit Bogenlaufrichtung 14 bezeichnet. Die Übergabe
der bedruckten Bogen vom Bogenführungszylinder 4 an die nachfolgenden zusätzlichen
Förderelemente 9 erfolgt entgegen der Bogenlaufrichtung 14, diese Richtung wird nachfolgend
Bogentransportrichtung 15 genannt.
Durch die Änderung der Bogenbewegungsrichtung - Bogenlaufrichtung 14 in Bogentransportrichtung
15 - ist der Auslagebogenstapel 11 in Bogenlaufrichtung 14 gesehen, vor dem Anlegerbogenstapel
1 angeordnet.
[0009] Des weiteren ist der Anlegerbogenstapel 1 und der Auslagebogenstapel 11 in gleicher
Stapelebene 10 angeordnet.
Die Bogenstapel 1; 11 sind jeweils einem Stapeltransportwagen 16 zugeordnet, die auf
der Stapelebene 10 bewegbar sind.
Der vom Anlegerbogenstapel 1 zu dem Bogenführungszylinder 4 geförderte Bogen wird
aufgrund dieses Maschinenschemas, bezogen auf die Lage des Bogens auf dem Anlegerbogenstapel
1 zuerst auf der Bogenrückseite bedruckt und mit der bedruckten Bogenrückseite nach
oben auf dem Auslagebogenstapel 11 abgelegt. Dies bietet die Möglichkeit, den Auslagebogenstapel
11 durch Verschieben oder durch Drehen um 180° und Verschieben in die Position des
Anlagebogenstapels 1 zu bringen und sofort den Nachfolgedruck der Vorderseite des
Bogens in einem zweiten Bogendurchlauf ohne Stapelwendung zu beginnen. Das Drehen
des Stapels bietet den Vorteil, daß die für einen qualitativ hochwertigen Druck relevante
Anlagekante immer, d.h. beim Bedrucken der Bogenvorderseite und beim Bedrucken der
Bogenrückseite in Bogenlaufrichtung vorn liegt.
[0010] In Fig. 2 ist das Handling des Anlegerbogenstapels 1 und des Auslagebogenstapels
11 beim Bedrucken der Bogenvorderseite und Bogenrückseite schematisch dargestellt.
[0011] In der ersten Phase wird der Anlegerbogenstapel 1 in seine Ausgangsposition gefahren
und der Stapeltransportwagen 16 des Auslagebogenstapels 11 bereitgestellt. Danach
(Schema darunter) wird der Anlegerbogenstapel 1 und der Stapeltransportwagen 16 durch
eine Vertikalbewegung von der Unterseite 19 des jeweiligen Stapeltransportwagens 16
zugeordneten Kragarmen 18 (Fig. 3) in seine Betriebsposition gebracht.
Nunmehr beginnt der Druckvorgang, d.h. die zu bedruckenden Bogen 12 werden vom Anlegerbogenstapel
1 entnommen, auf der Bogenrückseite bedruckt - schematisch durch ein gestricheltes
Dreieck angedeutet - zum Auslagebogenstapel 11 gefördert und dort mit der bedruckten
Bogenrückseite nach oben - schematisch durch ein ausgefülltes Dreieck angedeutet -
abgelegt. Dieser Vorgang wird fortgesetzt bis der Anlegerbogenstapel 1 leer und in
seiner oberen Position und der Auslagebogenstapel 11 voll und in einer Zwischenposition
ist.
[0012] In der folgenden zweiten Phase wird eine obere Rollbahn 24 eingeschwenkt, der leere
Stapeltransportwagen 16 des Anlegerbogenstapels 1 von der Kragarmen 18 auf die obere
Rollbahn 24 abgesetzt und auf der oberen Rollbahn, die schräg angeordnet ist, bis
in die Betriebsposition des Auslagebogenstapels gebracht. Der Auslagebogenstapel 11
wird von den Kragarmen 18 auf den Drehtisch 13 abgesenkt, um 180° gedreht und auf
die Linearfördereinheit 8 abgesenkt. Danach wird der Auslagebogenstapel 11 in die
Ausgangsposition des Anlegerbogenstapels 1 verfahren und danach in die Betriebsposition
gebracht.
Die zweite Phase ist in Fig. 2 in der Ausführung mit einem Drehtisch 13 und einer
Linearfördereinheit 8 dargestellt.
Die Unterseite der Stapeltransportwagen 16 des Anlegerbogenstapels 1 und des Auslagebogenstapels
11 ist dabei der Linearfördereinheit 8 zugeordnet.
Dem Drehtisch 13 sind die Rollen 17 der Stapeltransportwagen 16 zugeordnet.
Nunmehr beginnt in der dritten Phase wieder der Druckvorgang, d.h. die zu bedruckenden
Bogen werden vom in der Position des Anlegerbogenstapels 1 befindlichen Auslagebogenstapel
11 entnommen, auf der Bogenrückseite bedruckt, zum in der Position des Auslagebogenstapels
11 befindlichen Anlegerbogenstapel 1 gefördert und dort mit der bedruckten Bogenrückseite
nach oben - schematisch durch ein Dreieck angedeutet - abgelegt. Dieser Vorgang wird
fortgesetzt bis der Auslagebogenstapel 11 leer und in seiner oberen Position und der
Anlegerbogenstapel 1 voll und in einer Zwischenposition ist; danach wird der Stapeltransportwagen
16 des Auslagebogenstapels 11 auf die eingangs erwähnte Ausgangsposition abgesenkt.
In der folgenden vierten Phase wird sowohl der leere Stapeltransportwagen 16 des Auslagebogenstapels
11 als auch der Anlegerbogenstapel 1 mit den beidseitig bedruckten Bogen ausgefahren.
In Fig. 3 und 4 ist die Einrichtung zur Realisierung des an Hand Fig. 2 beschriebenen
Ablaufes dargestellt, wobei in Fig. 3 die obere Teilfigur eine Seitenansicht mit dem
leeren Stapeltransportwagen 16 des Anlegerbogenstapels 1 in der Position Anlegerbogenstapel
und die untere Teilfigur eine Draufsicht mit Arbeitsstellung des Drehtisches 13 darstellt.
In Fig. 4 stellt die obere Teilfigur eine Seitenansicht mit dem leeren Stapeltransportwagen
16 des Anlegerbogenstapels in der Position Auslagebogenstapel und die untere Teilfigur
eine Draufsicht mit Ruhestellung des Drehtisches 13 dar.
Zur Ausführung der Vertikalbewegung der Bogenstapel 1; 11 ist im seitlichen Bereich
von Anlegerbogenstapel 1 und Auslagebogenstapel 11 jeweils ein symmetrisch zur Maschinenlängsachse
20 angeordneter Kragarm 18 angeordnet. Durch die Verwendung von Kragarmen 18 für die
Vertikalbewegung der Stapel 1; 11 ist eine freie Durchfahrt der Stapel 1; 11 im Anleger-
und Auslagebereich der Druckmaschine gewährleistet. Die Kragarme 18 sind der Unterseite
19 der jeweiligen Stapeltransportwagen 16 zugeordnet.
In Richtung quer zur Maschinenlängsachse 20 ist beidseitig neben den Kragarmen 18
eine Linearfördereinheit 8, beispielsweise als Rollbahn ausgebildet, und neben jeder
Linearfördereinheit 8 eine Laufbahn 21 für die Rollen 17 der Stapeltransportwagen
16 angeordnet.
Jede Laufbahn 21 ist seitlich von mindestens einer Leitschiene 22 begrenzt, wobei
die Rollen 17 der Leitschiene zugeordnet sind. Zu diesem Zweck sind die Rollen als
mit seitlichen Führungsröllen ausgestattete Kombirollen (Laufrollen und Führungsrollen)
ausgebildet.
Auf der Maschinenlängsachse 20 im Bereich des Auslagebogenstapels 11 ist der Drehpunkt
des Drehtisches 13 angeordnet. Der Drehtisch 13 ist als Dreh-/Hubtisch ausgebildet.
Der Drehtisch 13 ist mit vier Tragarmen 23 ausgestattet, die in der Arbeitsstellung
(Fig. 3, untere Teilfigur) mit den Rollen 17 der Stapeltransportwagen 16 korrespondieren.
In der Ruhestellung geben die Tragarme 23 die Laufbahnen 21 frei (Fig. 4, untere Teilfigur).
Im Bereich oberhalb der Stapel 1; 11 ist entgegengesetzt zur Maschinenlängsachse neben
jedem Kragarm 18 eine obere Rollbahn 24 zum Transport des Stapeltransportwagens 16
des Anlegerbogenstapels 1 in die Betriebsposition des Auslagebogenstapels 11 angeordnet.
Jede der vier oberen Rollbahnen 24 ist mit einer Einrichtung zur Vertikalbewegung
25 ausgestattet. Des weiteren sind die oberen Rollbahnen von einer horizontalen Stellung
bzw. geneigten Stellung in eine vertikale Stellung, in Fig. 4 obere Teilfigur gestrichelt
eingezeichnet, schwenkbar. Die Unterseite des Stapeltransportwagens 16 ist dabei den
oberen Rollbahnen 24 zugeordnet.
[0013] Die Wirkungsweise dieser Einrichtung wird nachfolgend beschrieben.
Der leere Stapeltransportwagen 16 des Anlegerbogenstapels 1 wird von den Kragarmen
18 auf die oberen Rollbahnen 24, die vorher aus ihrer vertikalen Stellung in die geneigte
Stellung eingeschwenkt wurden, abgesetzt. Dabei ist die Unterseite 19 des Stapeltransportwagens
16 der oberen Rollbahn 24 zugeordnet.
[0014] Danach wird der leere Stapeltransportwagen 16 auf den oberen Rollbahnen 24 in den
Bereich des Auslagebogenstapels 11 verbracht. In diesem Bereich wird der leere Stapeltransportwagen
16 von den Kragarmen 18 des Auslagebogenstapels 11 übernommen und in die Betriebsstellung
gebracht.
Nach der Übergabe des leeren Stapeltransportwagens 16 des Anlegerbogenstapels 1 an
die obere Rollbahn 24 werden die Kragarme 18 auf die Ausgangsstellung abgesenkt.
Der Stapeltransportwagen 16 des Auslagebogenstapels 11 wird mit seinen Rollen 17 durch
eine Vertikalbewegung der Kragarme 18 auf den sich in Arbeits- und Hubstellung befindlichen
Drehtisch 13 (Fig. 3 untere Teilfigur) abgesetzt und um 180° gedreht. Durch eine Vertikalbewegung
des Drehtisches 13 wird nunmehr die Unterseite 19 des Stapeltransportwagens 16 des
gedrehten Auslagebogenstapels auf die Linearfördereinheit 8 abgesetzt und nach einer
Drehbewegung des Drehtisches in seine Ruheposition (Fig. 4 untere Teilfigur) in die
Position des Anlegerbogenstapels 1 verbracht. Der Stapelwechsel ist damit beendet.
Bezugszeichenaufstellung
[0015]
- 1
- Anlegerbogenstapel
- 2
- Förderelement
- 3
- weiteres Förderelement
- 4
- Bogenführungszylinder
- 5
- Offsetzylinder
- 6
- Druckformzylinder
- 7
- Farb-/Feuchtwalze
- 8
- Linearfördereinheit
- 9
- zusätzliches Förderelement
- 10
- Stapelebene
- 11
- Auslagebogenstapel
- 12
- Bogen
- 13
- Drehtisch
- 14
- Bogenlaufrichtung
- 15
- Bogentransportrichtung
- 16
- Stapeltransportwagen
- 17
- Rolle
- 18
- Kragarm
- 19
- Unterseite
- 20
- Maschinenlängsachse
- 21
- Laufbahn
- 22
- Leitschiene
- 23
- Tragarm
- 24
- obere Rollbahn
- 25
- Einrichtung zur Vertikalbewegung
1. Stapelhandlingeinrichtung einer Druckmaschine mit hintereinander angeordneten Anlegerbogenstapel
und Auslagebogenstapel, dadurch gekennzeichnet, daß
- die Stapel (1;11) auf Stapeltransportwagen (16) angeordnet, die Stapeltransportwagen
(16) einer gemeinsamen Stapelebene (10) zugeordnet und in den seitlichen Bereichen
des Anlegerbogenstapels (1) und des Auslagebogenstapels (11) beidseitig symmetrisch
zur Maschinenlängsachse (20) jeweils ein der Unterseite (19) der jeweiligen Stapeltransportwagen
(16) zugeordneter Kragarm (18) mit einem Vertikalantrieb,
- in Richtung zur Maschinenlängsachse (20) neben jedem Kragarm (18) eine Linearfördereinheit
(8), neben der Linearfördereinheit eine Laufbahn (21) für Rollen (17) der Stapeltransportwagen
(16) und auf der Maschinenlängsachse der Drehpunkt eines den Rollen (17) des Stapeltransportwagens
(16) des Auslagebogenstapels zugeordneten, in seiner Ruhestellung die Laufbahn (21)
freigebenden Drehtisches (13) und
- neben jedem Kragarm (18) in Richtung entgegengesetzt zur Maschinenlängsachse (20)
im Bereich oberhalb der Stapel (1;11) je eine obere Rollbahn (24) zum Transport des
Stapeltransportwagens (16) des Anlegerbogenstapels (1) in die Betriebsposition des
Auslagebogenstapels (11) angeordnet ist.
2. Stapelhandlingeinrichtung einer Druckmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die oberen Rollbahnen (24) in Richtung zum Auslagebogenstapel (11) geneigt angeordnet
sind.
3. Stapelhandlingeinrichtung einer Druckmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die oberen Rollbahnen (24) der Unterseite (19) der Stapeltransportwagen (10) zugeordnet
sind.
4. Stapelhandlingeinrichtung einer Druckmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die oberen Rollbahnen (24) zur Vertikalbewegung mit Einrichtungen zur Vertikalbewegung
(25) ausgestattet sind.
5. Stapelhandlingeinrichtung einer Druckmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die oberen Rollbahnen (24) von einer Horizontalstellung bzw. geneigten Stellung
in eine Vertikalstellung schwenkbar sind.
6. Stapelhandlingeinrichtung einer Druckmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Linearfördereinheit (8) und die Laufbahn (21) sich in Richtung der Maschinenlängsachse
(20) über den Bogenanlegerbereich und den Bogenauslagebereich erstreckend angeordnet
sind.
7. Stapelhandlingeinrichtung einer Druckmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Laufbahn (21) seitlich von mindestens einer Leitschiene (22) begrenzt ist.
8. Stapelhandlingeinrichtung einer Druckmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Rollen (17) als mit seitlichen, der Leitschiene (22) zuordenbaren Seitenführungsrollen
ausgestattete Kombirollen ausgebildet sind.
9. Stapelhandlingeinrichtung einer Druckmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Drehtisch (13) als Hub-Drehtisch ausgebildet ist.
1. Pile handling of a printing press with feeder pile and delivery pile arranged one
behind the other, wherein
- the piles (1; 11) arranged on pile transport trolleys (16), the pile transport trolleys
(16) assigned to a joint pile level (10) and in the lateral areas of the feeder pile
(1) and the delivery pile (11) on both sides symmetrically to the longitudinal machine
axis (20) a cantilever (18) each assigned to the lower side (19) of the corresponding
pile transport trolley (16) and with a vertical drive,
- in the direction to the longitudinal axis of the machine (20) besides each cantilever
(18) a linear transport unit (8), besides the linear transport unit a running path
(21) for the rollers (17) of the pile transport trolley (16) and on the longitudinal
axis of the machine the pivot of a turntable (13) assigned to the rollers (17) of
the pile transport trolley (16) of the delivery pile releasing the running path (21)
in its parked position and
- besides each cantilever (18) in the direction opposite to the longitudinal machine
axis (20) in the area above the piles (1; 11) one upper rollway (24) each for the
transport of the pile transport trolley (16) of the feeder pile (1) in the operating
position of the delivery pile (11) is arranged.
2. Pile handling of a printing press as claimed in Claim 1 in which the upper rollways
(24) are arranged in an inclined way in the direction to the delivery pile (11).
3. Pile handling of a printing press as claimed in Claim 1 in which the upper rollways
(24) are assigned to the lower side (19) of the pile transport trolleys (10).
4. Pile handling of a printing press as claimed in Claim 1 in which the upper rollways
(24) are equipped for a vertical movement with facilities for a vertical movement
(25).
5. Pile handling of a printing press as claimed in Claim 1 in which the upper rollways
(24) can be swivelled from a horizontal position or inclined position, respectively,
into a vertical position.
6. Pile handling of a printing press as claimed in Claim 1 in which the linear transport
unit (8) and the running path (21) are arranged in the direction of the longitudinal
axis of the machine (20) extending over the sheet feeder area and the sheet delivery
area.
7. Pile handling of a printing press as claimed in Claim 1 in which the running path
(21) is limited laterally by at least one guide rail (22)
8. Pile handling of a printing press as claimed in Claim 1 in which the rollers (17)
are designed as combined rollers equipped with lateral side guide rollers assignable
to the guide rail (22)
9. Pile handling of a printing press as claimed in Claim 1 in which the turntable (13)
is designed as a lifting-turn table.
1. Dispositif de maniement de pile d'une machine à imprimer avec pile de feuilles de
margeur et pile de feuilles de réception disposées l'une derrière l'autre, caractérisé
par le fait que
- les piles (1,11) sont disposées sur des transporteurs de pile (16), les transporteurs
de pile (16) sont affectés à un niveau de pile commun (10) et dans les zones latérales
de la pile de feuilles de margeur (1) et de pile de feuilles de réception (11) est
disposé des deux côtés symétriquement à l'axe longitudinal de la machine (20) respectivement
un bras en porte-à faux (18) affecté à la face inférieure (19) des transporteurs de
pile (16) respectifs avec un entraînement vertical,
- dans le sens de l'axe longitudinal de la machine (20) à côté de chaque bras en porte-à
faux (18) une unité de convoyeur linéaire (8), à côté de l'unité de convoyeur linéaire
une voie de roulement (21) pour galets (17) des transporteurs de pile (16) et sur
l'axe longitudinal de la machine le pivot d'un plateau pivotant (13) libérant la voie
de roulement (21) dans sa position de repos et affecté aux galets (17) du transporteur
de pile (16) de la pile de feuilles de réception et
- à côté de chaque bras en porte-à-faux (18) est disposée en sens opposé à l'axe longitudinal
de la machine (20) dans la zone au-dessus des piles (1;11) respectivement une voie
de roulement à galets (24) pour le transport du transporteur (16) de pile de la pile
de feuilles de margeur (1) en position de service de la pile de feuilles de réception
(11).
2. Dispositif de maniement de pile d'une machine à imprimer conformément à la spécification
1, caractérisé par le fait que les voies de roulement à galets supérieures (24) sont
disposées dans le sens vers la pile de feuilles de réception (11).
3. Dispositif de maniement de pile d'une machine à imprimer conformément à la spécification
1, caractérisé par le fait que les voies de roulement à galets supérieures (24) sont
affectées à la face inférieure (19) du transporteur de pile (10).
4. Dispositif de maniement de pile d'une machine à imprimer conformément à la spécification
1, caractérisé par le fait que les surfaces de roulement à galets supérieures (24)
pour le mouvement vertical sont équipées de dispositifs pour le mouvement vertical
(25).
5. Dispositif de maniement de pile d'une machine à imprimer conformément à la spécification
1, caractérisé par le fait que les surfaces de roulement à galets supérieures (24)
sont pivotables dans une position verticale à partir d'une position horizontale ou
bien en partant d'une position inclinée.
6. Dispositif de maniement de pile d'une machine à imprimer conformément à la spécification
1, caractérisé par le fait que l'unité de convoyeur linéaire (8) et la voie de roulement
(21) sont disposées dans le sens de l'axe longitudinal de la machine (20) s'entendant
sur la zone du margeur de feuilles et celle de la réception de feuilles.
7. Dispositif de maniement de pile d'une machine à imprimer conformément à la spécification
1, caractérisé par le fait que la voie de roulement (21) est limitée latéralement
par au moins une glissière de guidage (22).
8. Dispositif de maniement de pile d'une machine à imprimer conformément à la spécification
1, caractérisé par le fait que les galets (17) sont équipés de galets latéraux de
guidage affectables à la glissière de guidage (22) et représentent des galets latéraux
combinés.
9. Dispositif de maniement de pile d'une machine à imprimer conformément à la spécification
1, caractérisé par le fait que le plateau pivotant (13) représente un plateau pivotant
élévateur.