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EP 0 940 632 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.11.2002 Patentblatt 2002/46 |
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Anmeldetag: 04.03.1999 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)7: F24C 15/20 |
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Dunstabzugshaube
Extractor hood
Hotte d'aspiration
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE ES FR GB IT SE |
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Priorität: |
05.03.1998 DE 19809562
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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08.09.1999 Patentblatt 1999/36 |
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Patentinhaber: BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH |
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81669 München (DE) |
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Erfinder: |
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- Klemm, Jochen, Dipl.-Ing. (FH)
75053 Gondelsheim (DE)
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Entgegenhaltungen: :
DE-A1- 3 625 975
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DE-U1- 7 802 041
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Dunstabzugshaube gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1.
[0002] Eine Dunstabzugshaube dieser Art ist aus dem Gebrauchsmuster DE-GM 78 02 041 U1 bekannt.
In ihr sind zwei Radialgebläse mit vertikalen Rotationsachsen parallel nebeneinander
angeordnet. Die Gehäuse der Radialgebläse sind je über ungefähr ein Drittel ihres
Umfanges offen. Ihre offenen Seiten sind einander zugewandt. Zwischen ihnen befinden
sich vertikale Schwenkachsen von zwei Klappen. Bei Umluftbetrieb-Stellung der Klappen
erstrecken sie sich vor einer Vertikalebene, in welcher die beiden Rotationsachsen
der Radialgebläse liegen, in die Radialgebläse hinein bis nahe zu deren Rotoren und
verhindem dadurch, daß deren Luftströme zwischen den beiden Rotoren hindurch in den
hinteren Teil der Dunstabzugshaube gelangen können. Die Luftströme der beiden Radialgebläse
prallen vor den Klappen frontal gegeneinander und strömen dann durch eine gelochte
Deckenplatte im vorderen Abschnitt der Dunstabzugshaube. Bei Abluftbetrieb-Stellung
der Klappen erstrecken sich ihre freien Enden nach vorne bis zu einem vorderen öffnungsrand
der Gebläsegehäuse, so daß sie die Luftströme von beiden Radialgebläsen zwischen deren
Rotoren hindurch in den hinteren Teil der Dunstabzugshaube leiten. Der Rotor des rechts
angeordneten Radialgebläses dreht sich in Draufsicht gesehen im Uhrzeigersinn, und
der Rotor des links angeordneten Radialgebläses in Draufsicht gesehen im Gegenuhrzeigersinn.
Die Gebläse haben Spiralgehäuse, durch welche der zwischen ihnen und ihren Rotoren
gebildete Abstand in Rotordrehrichtung zunehmend breiter ausgebildet ist. Ein Radialgebläse
mit Spiralgehäuse dieser Art ist auch aus dem Gebrauchsmuster DE-G 83 08 512.2 U1
bekannt. Der Boden der Dunstabzugshauben ist normalerweise durch ein Gitter oder Lochblech
oder ein anderes luftdurchlässiges plattenartiges Element gebildet, über welchem ein
Fettfilter angeordnet ist. Aus dem DE-Gebrauchsmuster 1 987 333 ist eine Dunstabzugshaube
mit einem Fettfilter, einem Geruchsfilter mit Aktivkohle zum Abscheiden von Gerüchen
und einem Gebläse bekannt, welche in dieser Reihenfolge in einem Gehäuse angeordnet
sind. Aus dem DE-Gebrauchsmuster 91 05 430.3 ist eine Dunstabzugshaube bekannt, bei
welcher ein Gebläse im Luftströmungsweg zwischen einem Fettfilter und einem Geruchsfilter
angeordnet ist. "Umluftbetrieb" bedeutet, daß die von der Dunstabzugshaube über einer
Kochstelle in einer Küche abgesaugte Luft, nachdem sie durch den Fettfilter und den
gegebenenfalls vorhandenen Geruchsfilter geströmt ist, wieder in die Küche zurückgeleitet
wird. "Abluftbetrieb" bedeutet, daß die in der Dunstabzugshaube gereinigte Luft aus
der Küche heraus in das Freie geleitet wird.
[0003] Dunstabzugshauben gemäß der Erfindung finden insbesondere als Unterbauhauben Verwendung,
welche unter einen Oberschrank montiert werden können, welcher über einer Kochstelle
in der Küche angeordnet ist.
[0004] Durch die Erfindung soll die Aufgabe gelöst werden, einen besseren Wirkungsgrad der
Luftströme für Umluftbetrieb und Abluftbetrieb zu erzielen, insbesondere in den Gebläsen
und an ihren Luftauslässen sowohl für Umluftbetrieb als auch für Abluftbetrieb die
gleichen Strömungsverhältnisse zu schaffen. Hierfür sollen wenige Teile erforderlich
sein und die Baugröße klein gehalten werden können.
[0005] Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung durch die kennzeichnenden Merkmale von Anspruch
1 gelöst.
[0006] Durch die Erfindung bleiben die Strömungsverhältnisse in den beiden Gebläsen und
der Strömungsquerschnitt ihrer Luftauslässe bei beiden Betriebsarten Umluftbetrieb
und Abluftbetrieb absolut gleich. Ein weiterer Vorteil der Erfindung ist, daß die
komplette Breite der Gebläsegehäuse ausgenutzt werden kann, um eine optimale Schneckenform
des Luftsammelraumes zwischen den Laufrädern und ihren Gebläsegehäusen zu realisieren.
Sowohl bei Abluftbetrieb als auch bei Umluftbetrieb bleibt eine optimale Schneckenform
erhalten und die Gebläseluftströme werden auf sehr kurzem Weg aus den Gebläsen herausgeleitet.
Dadurch ergibt sich bei beiden Betriebsarten ein gleicher, hoher Wirkungsgrad der
Gebläseluftförderung. Für die Erfindung werden nur wenige Teile benötigt und es kann
eine kleine Baugröße eingehalten werden.
[0007] Weitere Merkmale der Erfindung sind in den Unteransprüchen enthalten.
[0008] Die Erfindung wird im folgenden mit Bezug auf die Zeichnungen anhand einer bevorzugten
Ausführungsform als Beispiel beschrieben. In den Zeichnungen zeigen
- Fig.1
- schematisch eine Draufsicht auf eine Dunstabzugshaube nach der Erfindung im Querschnitt
I-I von Fig. 3 gesehen, wobei die Dunstabzugshaube auf Umluftbetrieb eingestellt ist,
- Fig.2
- eine schematische Draufsicht der Dunstabzugshaube von Fig.1, jedoch bei Einstellung
auf Abluftbetrieb,
- Fig.3
- schematisch eine verkleinerte perspektivische Außenansicht der Dunstabzugshaube.
[0009] Die in Fig.3 schematisch dargestellte Dunstabzugshaube 2 nach der Erfindung hat ein
Gehäuse 4 mit einer Frontwand 6, Seitenwänden 7, einer Rückwand 8, einer Deckwand
10 und einem Boden 12, welch letzterer mindestens im Bereich von zwei im Gehäuse 4
untergebrachten Ventilatoren oder Radialgebläsen 14 und 16 luftdurchlässig ist. Im
Luftweg zwischen dem Gehäuseboden 12 und den Gebläsen 16 befindet sich ein nicht dargestellter
Fettfilter. Außerdem kann ein Geruchsfilter, welcher als Geruchsaufnahmematerial beispielsweise
Aktivkohle enthalten kann, im Strömungsweg vor oder nach den Radialgebläsen 14 und
16 angeordnet sein. Ihre Rotor-Drehachsen 18 und 20 sind mit Abstand und parallel
zueinander vertikal angeordnet. Die Dunstabzugshaube kann wahlweise auf Umluftbetrieb
oder auf Abluftbetrieb eingestellt werden. Bei Umluftbetrieb können die Auslaßluftströme
der beiden Radialgebläse 14 und 16 durch Umluft-Auslaßöffnungen 22 und 24, welche
in einem schrägen vorderen Abschnitt der Deckwand 10 gebildet sind, in den Raum (Küche)
zurückströmen, aus welchem die Luft durch den Gehäuseboden 12 von den Gebläsen 14
und 16 angesaugt wurde. Bei Abluftbetrieb können die Auslaßluftströme der beiden Gebläse
14 und 16 im Gehäuse 4 nach hinten und dann entweder zu einer Decken-Abluftöffnung
26 oder zu einer Rückwand-Abluftöffnung 28 geleitet werden, von wo sie durch eine
nicht dargestellte Abluftleitung aus der Küche heraus in das Freie geleitet werden
können. Die Abluftöffnungen 26 und 28 können bei der Herstellung des Gehäuses 4 zunächst
geschlossen bleiben und dann bei der Installation über einer Kochstelle wahlweise
die eine 26 oder die andere 28 geöffnet werden.
[0010] Wie aus den Zeichnungen 1, 2 und 3 ersichtlich ist, ist das Radialgebläse 14 links
und das Radialgebläse 16 rechts angeordnet, die Umluftauslaßöffnungen 22 und 24 befinden
sich vor den Rotordrehachsen 18 und 20, und die Abluftöffnungen 26 und 28 befinden
sich hinter den Rotordrehachsen 18 und 20.
[0011] Gemäß den Figuren 1 und 2 sind die beiden Radialgebläse 14 und 16 spiegelbildlich
zueinander angeordnet. Die Gehäuseumfangswand 32 der Gebläsegehäuse 30 umgibt das
in ihm angeordnete Laufrad, im folgenden Rotor 34 genannt, spiralförmig, so daß der
zwischen Gehäuseumfangswand 32 und Rotor 34 gebildete Luftraum in Rotordrehrichtung
einen zunehmend größeren Querschnitt hat. Der Rotor 34 des linken Gebläses 14 dreht
sich in Draufsicht gesehen im Gegenuhrzeigersinn 36, während sich der Rotor 34 des
rechten Gebläses 16 im Uhrzeigersinn 38 dreht. Von den Schaufeln 40 der Rotoren 34
sind nur einige wenige als Beispiel schematisch dargestellt. Die einander kontaktierenden
Auslaßluftströme der beiden Gebläse 14 und 16 sind in Fig.1 für Umluftbetrieb durch
nach vorne gerichtete Pfeile 42 und 43 und in Fig.2 für Abluftbetrieb durch nach hinten
gerichtete Pfeile 44 und 45 schematisch dargestellt. Die Lufteinlässe der Gebläse
14 und 16 können in beliebiger bekannter Weise angeordnet werden und sind deshalb
nicht dargestellt. Die Luftauslässe der beiden Gebläse sind je durch eine Luftauslaßöffnung
50 bzw. 54 in der Gehäuseumfangswand 32 gebildet. Jede der beiden Luftauslaßöffnungen
50 und 54 ist in Umfangsrichtung durch einen vorderen Gehäuserandteil 51 bzw. 55 und
einen hinteren Gehäuserandteil 52 bzw. 56 begrenzt. In Querrichtung der Dunstabzugshaube
sind einerseits die vorderen Gehäuserandteile 51 und 55 einander gegenüberliegend
angeordnet und die hinteren Gehäuserandteile 52 und 56 sind einander gegenüberliegend
angeordnet.
[0012] Die beiden Gebläsegehäuse 30, mindestens jedoch ihre Gehäuseumfangswände 32 mit den
Luftauslaßöffnungen 50 und 54, sind um eine zu den theoretischen Drehachsen 18 und
20 der Rotoren 34 axiale bzw. mit ihnen zusammenfallende vertikale Drehachse zwischen
einer in Fig.1 gezeigten Drehposition für Umluftbetrieb und einer in Fig.2 gezeigten
Drehposition für Abluftbetrieb drehverstellbar angeordnet. Bei der in Fig.1 gezeigten
Drehstellung für Umluftbetrieb sind die Luftauslaßöffnungen 50 und 54 schräg nach
vorne gegeneinander gerichtet. Bei der in Fig.2 dargestellten Drehposition für Abluftbetrieb
sind die beiden Luftauslaßöffnungen 50 und 54 schräg nach hinten einander gegenüberliegend
angeordnet. Bei der Drehverstellung der Gehäuseumfangswände 32 von der Drehposition
für Umluftbetrieb von Fig.1 in die Drehposition für Abluftbetrieb nach Fig.2 werden
sie um etwa 45 bis 80 Grad in gleicher Drehrichtung 36 und 38 wie ihre Rotoren 34
verstellt. Bei der Umstellung von Abluftbetrieb auf Umluftbetrieb werden sie in umgekehrter
Drehrichtung von der in Fig.2 gezeigten Position in die in Fig.1 gezeigte Position
gedreht. Dabei werden die Luftauslaßöffnungen 50 und 54 durch einen zwischen den Rotoren
34 vorhandenen Zwischenraum hindurchgedreht.
[0013] Die Gehäuserandteile 51, 52, 55 und 56 haben eine solche radiale Länge und axiale
Breite, daß bei der in Fig.1 gezeigten Drehposition für Umluftbetrieb die beiden hinteren
Gehäuserandteile 52 und 56 der Luftauslaßöffnungen 50 und 54 zwischen den beiden Rotoren
34 so nahe beieinander angeordnet sind, vorzugsweise aneinander anliegen, daß sie
zusammen eine Luftsperre bilden, welche eine Luftströmung aus den Luftauslaßöffnungen
50 und 54 nach hinten sperrt. Das Design ist derart, daß femer bei der in Fig.2 dargestellten
Drehposition für Abluftbetrieb die beiden vorderen Gehäuserandteile 51 und 55 zwischen
den beiden Rotoren 34 so nahe beieinander angeordnet sind, vorzugsweise einander berühren,
daß sie zusammen eine Luftsperre bilden, welche eine Luftströmung aus den Luftauslaßöffnungen
50 und 54 nach vorne sperren. Die jeweils anderen Gehäuserandteile, 51 und 55 in Fig.
1 und 52 und 56 in Fig. 2, haben dabei in Querrichtung der Dunstabzugshaube jeweils
einen Abstand voneinander, so daß zwischen ihnen beide Auslaßluftströme 42 und 43
in Fig.1 oder 44 und 45 in Fig.2 hindurchströmen können. Sie definieren somit gemeinsam
eine einzige Auslaßöffnung für beide Gebläse.
[0014] Die Gebläsegehäuse 30 oder mindestens ihre Gehäuseumfangswand 32 können entweder
einzeln oder jeweils gemeinsam manuell um die Rotordrehachsen 18 bzw. 20 zwischen
den beiden Drehpositionen verstellt werden. Damit beide Gehäuseumfangswände 32 mit
ihren Luftauslaßöffnungen 50 und 54 bei jeder Drehverstellung die genaue Drehposition
von Fig.1 oder von Fig.2 erreichen ist es zweckmäßig, sie durch mechanische Verbindungsmittel
so zu verbinden, daß sie jeweils gemeinsam synchron zwischen den beiden Drehpositionen
von Fig.1 und 2 verstellbar sind. Ein solches mechanisches Verbindungsmittel kann
beispielsweise eine Zahnstange 60 sein, welche auf ihren beiden Seiten je eine Verzahnung
62 bzw. 63 hat, in welche eine Außenumfangsverzahnung 64 des linken Gebläsegehäuses
30 bzw. eine Außenumfangsverzahnung 65 des rechten Gebläsegehäuses 30 eingreift. Die
Zahnstange 60 kann von der Vorderseite (oder von der Rückseite) der Dunstabzugshaube
2 manuell zwischen der in Fig.1 dargestellten vorderen Stellung für Umluftbetrieb
und der in Fig.2 dargestellten hinteren Stellung für Abluftbetrieb verstellt werden,
wobei sie gleichzeitig beide Gehäuseumfangswände 32 mit den Luftaulaßöffnungen 50
und 54 zwischen den beiden in den Fig.1 und 2 dargestellten Drehpositionen verstellt.
Andere mechanische Verbindungsmittel zur manuellen Betätigung der beiden Gehäuseumfangswände
32 können beispielsweise Seilzüge sein.
[0015] Hinter den beiden Gebläsen 14 und 16 ist mittig zu ihnen ein Luftleitkörper 66 angeordnet,
welcher bei dem in Fig.2 dargestellten Abluftbetrieb die Luftauslaßströme 44 und 45
der beiden Gebläse nach oben zur Decken-Abluftöffnung 26 umlenkt. Bei Abluftbetrieb
gemäß Fig.2 grenzen die hinteren Gehäuserandteile 52 und 56 an Seitenwände des Luftleitkörpers
66 an, wobei sie vorzugsweise an diesen Seitenwänden dicht anliegen, damit keine Leckluft
seitlich entweichen kann. Anstelle des Luftleitkörpers 66 könnten für den in Fig.2
dargestellten Abluftbetrieb Luftelemente verwendet werden, welche die hinteren Gehäuserandteile
52 und 56 bis zu der Rückwand-Abluftöffnung 28 verlängern.
1. Dunstabzugshaube mit zwei achsparallel nebeneinander angeordneten Radialgebläsen,
deren Gebläsegehäuse einen in einer Gehäuseumfangswand (32) gebildeten Luftauslaß
(50, 54) aufweisen, die einander benachbart angeordnet sind und deren Luftauslaßströme
wahlweise für Umluftbetrieb oder für Abluftbetrieb einstellbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Gebläsegehäuse (30), mindestens ihre Gehäuseumfangswände (32), zusammen
mit ihren Luftauslässen (50, 54) je um eine zur Drehachse (18, 20) ihres Laufrades
(34) axiale Drehachse zwischen einer Drehposition für Umluftbetrieb, bei welchem die
Luftauslässe (50, 54) auf der Vorderseite der Gebläse angeordnet sind, und einer Drehposition
für Abluftbetrieb, bei welcher die Luftauslässe auf der Gebläserückseite angeordnet
sind, drehverstellbar angeordnet sind.
2. Dunstabzugshaube nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftauslässe (50 54) durch einen Zwischenraum zwischen den Laufrädern (34) drehbar
sind.
3. Dunstabzugshaube nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mechanische Verbindungsmittel (60, 62, 63, 64, 65) zur synchronen Drehverstellung
der beiden Luftauslaßöffnungen (50, 54) vorgesehen sind.
4. Dunstabzugshaube nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Luftauslaß (50, 54) in Umfangsrichtung durch einen vorderen Gehäuserandteil
(51, 55) und einen hinteren Gehäuserandteil (52, 56) begrenzt ist, daß in Querrichtung
der Dunstabzugshaube die vorderen Gehäuserandteile (51, 55) der beiden Luftauslässe
einander gegenüberliegend angeordnet sind und die hinteren Gehäuseauslässe (52, 56)
einander gegenüberliegend angeordnet sind, daß in Drehposition für Umluftbetrieb die
beiden hinteren Gehäuserandteile (52, 56) im Bereich zwischen den beiden Laufrädern
(34) so nahe beieinander angeordnet sind, daß sie zusammen eine Luftsperre bilden
zur Verhinderung einer Luftströmung nach hinten, während die beiden vorderen Gehäuserandteile
(51, 55) auf der Gebläsevorderseite mit Abstand voneinander angeordnet sind und zwischen
sich einen Luftauslaßweg begrenzen, daß in Drehposition für Abluftbetrieb die beiden
vorderen Gehäuserandteile (51, 55) zwischen den beiden Laufrädern (34) so nahe beieinander
angeordnet sind, daß sie zusammen eine Luftsperre zur Verhinderung einer Luftströmung
nach vorne bilden, während die beiden hinteren Gehäuserandteile (52, 56) mit Abstand
voneinander angeordnet sind und zwischen sich einen Luftauslaßweg für die beiden Gebläse
seitlich begrenzen.
5. Dunstabzugshaube nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß hinter den Gebläsen (14, 16) Luftleitmittel (66) angeordnet sind, an welche die hinteren
Gehäuserandteile (52, 56) in Drehstellung für Abluftbetrieb angrenzen, um die Luftauslaßströme
der beiden Gebläse zu diesen Luftleitmitteln (66) zu leiten.
6. Dunstabzugshaube nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in Draufsicht gesehen das linke Laufrad (34) im Gegenuhrzeigersinn (36) und das rechte
Laufrad (34) im Uhrzeigersinn (38) antreibbar ist.
1. Vapour extractor hood with two radial fans which are arranged to be axially parallel
and adjacent to one another and the fan housings of which have an air outlet (50,
54) formed in a housing circumferential wall (32), the air outlets being arranged
adjacent to one another and the air outlet flows thereof being selectably settable
for circulatory operation or for exhaust operation, characterised in that the two fan housings (30) are each arranged to be rotationally adjustable, at least
at their housing circumferential walls (32), together with their air outlets (50,
54) about a respective axis of rotation axial relative to the axis of rotation (18,
20) of the impeller (34) thereof between a rotational position for circulatory operation,
in which the air outlets (50, 54) are arranged on the front side of the fan, and a
rotational position for exhaust operation, in which the air outlets are arranged on
the fan rear side.
2. Vapour extractor hood according to claim 1, characterised in that the air outlets (50, 54) are rotatable through an intermediate space between the
impellers (34).
3. Vapour extractor hood according to one of the preceding claims, characterised in that mechanical connecting means (60, 62, 63, 64, 65) for synchronous rotational adjusting
of the two air outlet openings (50, 54) are provided.
4. Vapour extractor hood according to one of the preceding claims, characterised in that each air outlet (50, 54) is bounded in circumferential direction by a front housing
edge part (51, 55) and a rear housing edge part (52, 56), that in transverse direction
of the vapour extractor hood the front housing edge parts (51, 55) of the two air
outlets are arranged opposite to one another and the rear housing outlets (52, 56)
are arranged opposite one another, that in the rotational position for circulatory
operation the two rear housing edge parts (52, 56) are so arranged adjacent to one
another in the region between the two impellers (34) that they together form an air
barrier for preventing an air flow to the rear, whilst the two front housing edge
parts (51, 55) are arranged at a spacing from one another at the fan front side and
bound therebetween an air outlet path, that in the rotational position for exhaust
operation the two front housing edge parts (51, 55) are so arranged adjacent to one
another between the two impellers (34) that they together form an air barrier for
preventing an air flow to the front, whilst the two rear housing edge parts (52, 56)
are arranged at a spacing from one another and laterally bound therebetween an air
outlet path for the two fans.
5. Vapour extractor hood according to one of the preceding claims, characterised in that air guide means (66), which are adjoined by the rear housing edge parts (52, 56)
in the rotational setting for exhaust operation in order to guide the outlet air flows
of the two fans to these air guide means (66), are arranged behind the fans (14, 16).
6. Vapour extractor hood according to one of the preceding claims, characterised in that as seen in plan view the lefthand impeller (34) is drivable in anticlockwise sense
(36) and the righthand impeller (34) is drivable in clockwise sense (38).
1. Hotte d'aspiration comprenant deux ventilateurs radiaux placés l'un à côté de l'autre
parallèlement à l'axe et dont les enveloppes de ventilateur comprennent une sortie
d'air (50, 54) formée dans une paroi périphérique (32) de l'enveloppe, sorties d'air
qui sont contiguës l'une à l'autre et dont les flux sont réglables, au choix pour
le mode recyclage ou pour le mode évacuation extérieure, caractérisée en ce que les deux enveloppes de ventilateur (30), au moins leurs parois périphériques (32),
avec leurs sorties d'air (50, 54), sont chacune montées mobiles autour d'un axe de
rotation axiale par rapport à l'axe de rotation (18, 20) de leur rotor (34), avec
possibilité de réglage entre une position de rotation pour le mode recyclage, dans
lequel les sorties d'air (50, 54) sont disposées sur la face avant des ventilateurs,
et une position de rotation pour le mode évacuation extérieure, dans lequel les sorties
d'air sont disposées sur la face arrière des ventilateurs.
2. Hotte d'aspiration selon la revendication 1, caractérisée en ce que les sorties d'air (50, 54) sont mobiles à travers un espace intermédiaire entre les
rotors (34).
3. Hotte d'aspiration selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que des moyens de liaison mécanique (60, 62, 63, 64, 65) pour le réglage de rotation
synchrone des deux orifices de sortie d'air (50, 54) sont prévus.
4. Hotte d'aspiration selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que chaque sortie d'air (50, 54) est limitée dans le sens circonférentiel par un bord
avant d'enveloppe (51, 55) et un bord arrière d'enveloppe (52, 56), en ce que dans le sens transversal de la hotte d'aspiration, les bords avant d'enveloppe (51,
55) des deux sorties d'air sont disposés l'un en face de l'autre et les sorties arrière
d'enveloppe (52, 56) sont disposés l'un en face de l'autre, en ce qu'en position de rotation pour le mode recyclage, les deux bords arrière d'enveloppe
(52, 56) sont disposés si près l'un de l'autre dans la partie entre les deux rotors
(34) qu'ils forment ensemble un barrage d'air pour empêcher un écoulement d'air vers
l'arrière, tandis que les deux bords avant d'enveloppe (51, 55) sur la face avant
des ventilateurs sont disposés à distance l'un de l'autre et limitent entre eux une
voie de sortie d'air, en ce qu'en position de rotation pour le mode évacuation extérieure, les deux bords avant d'enveloppe
(51, 55) sont disposés si près l'un de l'autre entre les deux rotors (34) qu'ils forment
ensemble un barrage d'air pour empêcher un écoulement d'air vers l'avant, tandis que
les deux bords arrière d'enveloppe (52, 56) sont disposés à distance l'un de l'autre
et limitent latéralement entre eux une voie de sortie d'air pour les deux ventilateurs.
5. Hotte d'aspiration selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que des moyens de conduction d'air (66) sont placés derrière les ventilateurs (14, 16),
auxquels sont contigus les bords arrière d'enveloppe (52, 56) en position de rotation
pour le mode évacuation extérieure, afin de conduire les flux de sortie d'air des
deux ventilateurs vers ces moyens de conduction d'air (66).
6. Hotte d'aspiration selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que, vu de dessus, le rotor gauche (34) peut être actionné dans le sens contraire des
aiguilles d'une montre (36) et le rotor droit (34) dans le sens des aiguilles d'une
montre (38).