Technisches Gebiet
[0001] Die Erfindung geht aus von einer Elektrode gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Es handelt sich dabei insbesondere um Elektroden für Hochdrukkentladungslampen, aber
auch um Halterungen für den gewendelten Leuchtkörper einer Glühlampe.
Stand der Technik
[0002] Aus der US-A 5 451 837 ist bereits eine Elektrode für Hochdruckentladungslampen bekannt,
bei der der Kernstift eine symmetrische Einkerbung oder einen symmetrischen Wulst
aufweist. Damit soll ein besserer Halt für die aufgeschobene Wendel gewährleistet
werden. Nachteilig an dieser Konstruktion ist, daß sie für kleine Lampenleistungen
kaum geeignet ist. Denn dort werden sehr kleine Kernstifte eingesetzt, die dementsprechend
schwierig mechanisch zu bearbeiten sind.
[0003] Aus der WO 95/30237 ist eine Hochdruckentladungslampe für kleine Lampenleistungen
bekannt, deren Elektrode mit einem unrunden Kernstift ausgestattet ist. Die irregulären
oder auch symmetrischen Deformationen des Kernstifts erstrecken sich über den gesamten
Bereich des Kernstifts, auf den die Wendel aufgeschoben ist. Sie müssen aufwendig
mittels eines Schleifprozesses hergestellt werden. Ein derartiger Kernstift ist sehr
schwierig herzustellen, wenn man bedenkt, daß der Durchmesser des Kernstifts lediglich
in der Größenordnung von 150 bis 700 µm liegt. Die mechanische Bearbeitung eines derart
kleinen Kernstifts durch den beschriebenen Schleifprozeß ist sehr aufwendig und mit
hohem Ausschuß behaftet.
[0004] Aus der US-A 4 812 710 ist eine Halogenglühlampe bekannt, deren Elektroden als innere
Stromzuführungen den doppelt gewendelten Leuchtkörper haltern. An den Enden der Stromzuführungen
sind symmetrische Anflachungen ausgebildet, über die das Ende des Leuchtkörpers aufgeschoben
ist. Diese Anordnung ist schwer zu automatisieren.
Darstellung der Erfindung
[0005] Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Elektrode gemäß dem Oberbegriff des
Anspruchs 1 bereitzustellen, die leicht und schonend herstellbar ist und eine sehr
zuverlässige Halterung der aufgeschobenen Wendel ermöglicht.
[0006] Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Besonders
vorteilhafte Ausgestaltungen finden sich in den abhängigen Ansprüchen.
[0007] Die erfindungsgemäße Elektrode ist aus hochschmelzendem, elektrisch leitendem Material,
bevorzugt Wolfram, gefertigt, aber auch Molybdän oder Tantal kommt in Frage. Die Elektrode
besteht aus einem Kernstift, der normalerweise zylindrischen Querschnitt besitzt,
aber auch elliptisch oder abgeflacht sein kann. Auf das Ende dieses Kernstifts ist
ein Wendelkörper aufgeschoben. Er kann an der Spitze des Kernstifts überstehen oder
auch davor schon enden. Dieser Wendelkörper kann bei Hochdruckentladungslampen entweder
den Wärmehaushalt der Elektrode regulieren oder er dient als Halterung für ein zwischen
die Windungen des Wendelkörpers eingebrachtes Emittermaterial. Im Falle einer Glühlampe,
bevorzugt einer Halogenglühlampe, ist die Elektrode als innere Stromzuführung ausgebildet.
Der aufgeschobene Wendelkörper ist hier das Ende des Leuchtkörpers.
[0008] Erfindungsgemäß ist am Kernstift seitlich und beabstandet von der Spitze eine erste
über den Durchmesser des Kernstifts punktförmige überstehende Warze ausgebildet. Der
Überstand der Warze ist 5-30 µm.
[0009] Eine zweite Warze ist auf der der ersten Warze gegenüberliegenden Seite des Kernstifts
angeordnet. Die zweite Warze ist gegenüber der ersten Warze versetzt angeordnet und
zwar so, daß der Abstand zwischen den beiden Warzen in der Längsachse gemessen auf
die Geometrie des Wendelkörpers abgestimmt ist. Wenn der Wendelkörper ohne Steigung
gewickelt ist, so daß die einzelnen Windungen sich berühren, ist die Versetzung der
zweiten Warze um einen halben Drahtdurchmesser des Wendelkörpers besonders geeignet.
Wenn der Wendelkörper mit Steigung gewickelt ist, so daß die einzelnen Windungen beabstandet
sind, empfiehlt es sich, daß die beiden Warzen um eine halbe Steigung des Wendelkörpers
gegeneinander versetzt sind.
[0010] Auf diese Weise ist immer gewährleistet, daß der Wendelkörper zwischen den beiden
Warzen einrastet und dort optimal gehaltert wird.
[0011] Im Prinzip können bei einem relativ langen Wendelkörper auch mehr als zwei Warzen
verwendet werden.
[0012] Eine besonders sichere Halterung wird bei einer Elektrode für eine Hochdruckentladungslampe
erzielt, wenn die Warzen in etwa mittig zum Wendelkörper angeordnet ist bzw. sind.
Der Wendelkörper ist dabei einfach gewendelt und besteht aus etwa vier bis zehn Windungen.
Die Selbsthaltekraft eines derartigen Wendelkörpers durch Federwirkung ist relativ
gering. Hier ist ein relativ hoher Überstand der Warze über die Oberfläche des Kernstifts
bevorzugt. Ein typischer Wert ist 10 bis 30 µm.
[0013] Für Halogenglühlampen werden oft als Wendelkörper die doppelt gewendelten Enden des
Leuchtkörpers verwendet. Diese besitzen eine große Federwirkung mit hoher Selbsthaltekraft,
so daß hier ein relativ geringer Überstand (5 bis 10 µm) ausreicht.
[0014] Dieses auf Warzen am Kernstift basierende Haltesystem ist besonders geeignet für
Lampen kleiner Leistung, beispielsweise zwischen 35 und 150 W. Bei diesen Lampen sind
die Elektroden sehr klein und nur schwer mechanisch zu bearbeiten. Typische Durchmesser
des Kernstifts liegen etwa bei 150 bis 1000 µm. Das hier vorgestellte Haltesystem
ist aber prinzipiell auch für größere Durchmesser des Kernstifts, beispielsweise bis
5 mm, noch geeignet. Der Drahtdurchmesser des Wendelkörpers liegt bevorzugt bei etwa
10 bis 50% vom Durchmesser des Kernstifts.
[0015] Damit der Wendelkörper einen sicheren Halt auf dem Kernstift hat, ist der Überstand
der Warze über den Kernstift etwa 5 bis 30 µm beträgt. Der Durchmesser des Drahtes
für den Wendelkörper liegt in der Größenordnung von etwa 50 bis 500 µm. Während bei
bekannten Haltetechniken, die auf einer Querschnittsänderung des Kernstifts basieren,
der Umfang des Kernstifts unverändert bleibt oder stark vergrößert wird, wird er bei
der erfindungsgemäßen Haltetechnik effektiv nur wenig vergrößert und zwar um etwa
3 bis 10 %. Der besondere Vorteil der erfindungsgemäßen Haltetechnik ist dabei, daß
die Verwendung zweier versetzter Warzen, deren Abstand auf die Windungen des Wendelkörpers
abgestimmt sind, es gestattet, eine optimale Haltewirkung ohne großen Kraftaufwand
zu erzielen. Das Auffädeln des Wendelkörpers ist leicht und zuverlässig durchführbar.
Insgesamt kann diese Haltetechnik sehr leicht automatisiert werden und ist mit wenig
Ausschuß behaftet Weil die Vergrößerung des Umfangs des Kernstifts im Bereich der
einzelnen Warze relativ klein gehalten werden kann, ist es möglich, sie durch einen
einfachen Kunstgriff zu erzeugen.
[0016] Ein besonders geeignetes Verfahren zur Herstellung einer Elektrode wie oben beschrieben
besteht darin, daß ein Kernstift seitlich mit einem Laserstrahl beschossen wird, so
daß das Material des Kernstifts lokal schmilzt und eine Warze bildet, wobei anschließend
der Wendelkörper über die Warze hinaus auf den Kernstift aufgeschoben wird. Dieses
Verfahren kann leicht so modifiziert werden (beispielsweise mittels eines Strahlteilers),
daß ein Kernstift gleichzeitig von zwei Seiten mit einem Laserstrahl beschossen wird,
so daß zwei Warzen gebildet werden. Der Laserstrahl, i.a. ein Nd:YAG-Laser hoher Leistung
und mit einer Wellenlänge von 1064 nm, wird dabei auf die für die Bildung der Warze
vorgesehene Stelle des Kernstifts fokussiert. Die Leistung des Lasers wird so eingestellt,
daß das Material des Kernstifts schmilzt und sich aufgrund der Oberflächenspannung
eine Kuppe (Warze) bildet, die oft in einer Vertiefung liegt. Bei dieser Bearbeitungstechnik
wird das Material des Kernstifts weder abgetragen noch hinzugefügt. Es wird lediglich
umgeschichtet. Die um die Warze herum ausgebildete Vertiefung ist jedoch so schmal,
daß der Wendelkörper die Vertiefung nicht bemerkt, aber statt dessen den Überstand
der Warze sehr wohl spürt.
[0017] Bei den bekannten Einkerbungen und Anflachungen am Kernstift muß der Wendelkörper
in die dadurch erzeugten Vertiefungen des Kernstifts eingedrückt werden. Die Einkerbungen
bzw. Anflachungen sind symmetrisch, so daß wegen der Versetzung der Windungen der
Wendel nur ein Teil des Wendelkörpers in der Einkerbung bzw. Anflachung gut verankert
wird. Im Gegensatz dazu ist jetzt der Durchmesser des Kernstifts mehr punktförmig
durch die Warze vergrößert. Der aufgeschobene Wendelkörper kann leicht über die Warze
gleiten, wenn er mit entsprechender Kraft auf den Kernstift aufgebracht wird. Die
dafür benötigte Kraft kann gemessen und ausgewertet werden und als Prüfmaß für eine
evtl. Aussortierung verwendet werden. Im Falle zweier beabstandeter Warzen wird eine
besonders gute Verzahnung des Wendelkörpers mit dem Kemstift erreicht, denn hier findet
eine Abstimmung zwischen Kernstift und Geometrie des Wendelkörpers statt.
[0018] Die erfindungsgemäße Haltetechnik ermöglicht eine berührungsfreie und damit besonders
schonende Behandlung des Kernstifts bei der Bildung der Warzen. Dies ist gerade bei
Verwendung von Wolfram als Material von großem Vorteil, da Wolfram bekanntlich sehr
brüchig ist. Der Formschluß zwischen Kernstift und Wendelkörper kann - insbesondere
wegen der Verzahnung bei zwei Warzen- ebenfalls ohne großen Kraftaufwand erfolgen.
Ein typischer Wert der aufzuwendenden Kraft ist etwa 10 N. Eine hohe Beanspruchung
des brüchigen Kernstifts wird also zweimal vermieden: das erste Mal bei der Schaffung
der Warze, das zweite Mal beim Aufschieben des Wendelkörpers.
[0019] Ein typischer Wert für den Materialumsatz bei der Bildung einer Warze ist etwa 20%
des betroffenen scheibenförmigen Volumens. Bei größeren Werten des Durchmessers des
Kernstifts nimmt dieser Wert ab. Über einen gewissen Wertebereich des Durchmesser
kann dieser Wert des Materialumsatzes durch eine erhöhte Laserleistung nachgeregelt
werden. Typische Werte der Laserleistung liegen bei 5 bis 50 J.
Figuren
[0020] Im folgenden soll die Erfindung anhand mehrerer Ausführungsbeispiele näher erläutert
werden. Es zeigen:
- Figur 1
- eine Hochdruckentladungslampe, im Schnitt
- Figur 2a
- eine Elektrode für die Lampe der Figur 1, im Schnitt
- Figur 2b
- den Kernstift der Elektrode in Draufsicht, aber leicht gedreht gegen die Darstellung
der Figur 2a
- Figur 4
- ein Ausführungsbeispiel einer Halogenglühlampe mit einer Elektrode
- Figur 5
- eine Darstellung des Herstellverfahrens zur Schaffung von Warzen
Beschreibung der Zeichnungen
[0021] In Figur 1 ist eine Metallhalogenidlampe 1 mit einer Leistung von 35 W gezeigt mit
einem zweiseitig verschlossenen Entladungsgefäß 2 aus Keramik. In die Stopfen 3 sind
mittels Glaslot 4 zwei äußere Stromzuführungen 5 abgedichtet, die mit Elektroden 6
im Innern des Entladungsgefäßes verbunden sind. Die Elektroden 6 bestehen aus Kernstiften
7, auf die ein Wendelkörper 8 aufgeschoben ist. Beide Komponenten bestehen aus Wolfram.
Der Durchmesser des Kernstifts beträgt 150 µm, der des Wendelkörpers 8 ist 50 µm.
[0022] Figur 2a zeigt eine vergrößerte Darstellung der Elektrode 6. Der Wendelkörper 8 besteht
aus vier einander berührenden Windungen, die an der Spitze des Kernstifts 7 aufgeschoben
sind. Sie werden durch zwei Warzen 9a, 9b gehalten, die seitlich am Kernstift überstehen
und zwischen der zweiten und dritten Windung den Wendelkörper fixieren. Der Abstand
der beiden Warzen 9 voneinander, in Längsrichtung des Kernstifts gesehen, ist d/2,
also der halbe Drahtdurchmesser d des Wendelkörpers. Der Überstand der Warzen am Kernstift
ist etwa 15 µm.
[0023] In Figur 2b ist ein Kernstift 7 ähnlich Figur 2a, aber noch ohne Wendelkörper, gezeigt.
Er ist leicht gegenüber der Darstellung der Figur 2a gedreht. Dadurch ist erkennbar,
daß hier die Warze 9 großflächig von einer schmalen Vertiefung 10 umgeben ist.
[0024] In Figur 4 ist eine Halogenglühlampe 15 gezeigt mit einer Leistung von 75 W. Im Kolben
16 ist ein doppelt gewendelter Leuchtkörper 17 durch ein Gestell 18 in der Mitte gehaltert.
Die doppelt gewendelten Enden 19a des Leuchtkörpers sind über ein ungewendeltes Zwischenstück
19b an den leuchtenden Abschnitt 19c angesetzt. Die Enden sind auf V-förmig gebogene
Elektroden 20, die als innere Stromzuführungen fungieren, aufgeschoben und werden
dort durch zwei Warzen 21 gehaltert. Der Durchmesser der Elektrode ist 550 µm, der
Durchmesser des Primärgewendels des Leuchtkörper ist 200 µm. Der Überstand der Warze
21 am Kernstift ist 20 µm. Im Falle zweier Warzen ist der Überstand je 10 µm.
[0025] In Figur 5 ist das Prinzip der Herstellung der Warzen gezeigt. Der Kernstift 7 mit
einem Durchmesser von 200 µm wird mit einem Nd:YAG-Laser 25 von zwei gegenüberliegenden
Seiten mit einer Energie von 5 J bestrahlt. Der Laserstrahl 26 wird mittels einer
Linse 27 auf den Kernstift 7 fokussiert. Zur Erzeugung einer Warze wird ein Laserpuls
von ca. 6 µs Zeitdauer eingesetzt.
1. Elektrode aus hochschmelzendem, elektrisch leitendem Material, bestehend aus einem
Kernstift (7) mit aufgeschobenem Wendelkörper (8), dadurch gekennzeichnet, daß am Kernstift (7) seitlich und beabstandet von der Spitze eine über den Durchmesser
des Kernstifts überstehende punktförmige Erhebung, im folgenden Warze (9) genannt,
ausgebildet ist, wobei der Wendelkörper (8) mit mindestens einer Windung hinter der
Warze (9) angeordnet ist, wobei der Überstand der Warze über den Kernstift etwa 5
bis 30 µm beträgt, und daß eine zweite Warze (9b) auf der der ersten Warze (9a) gegenüberliegenden
Seite des Kernstifts angeordnet ist, wobei die zweite Warze gegenüber der ersten Warze
versetzt angeordnet ist.
2. Elektrode nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Versetzung um einen halben Drahtdurchmesser des Wendelkörpers bzw. um eine halbe
Steigung des Wendelkörpers erfolgt.
3. Elektrode nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser des Kernstifts etwa 150 bis 5000 µm beträgt.
4. Elektrode nach Anspruch 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer Elektrode (6) für eine Hochdruckentladungslampe (1) die Warzen in etwa
mittig zum Wendelkörper angeordnet ist bzw. sind.
5. Lampe mit einer Elektrode nach Anspruch 1.
6. Verfahren zur Herstellung einer Elektrode nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Kernstift (7) seitlich mit einem Laserstrahl (26) beschossen wird, so daß das
Material des Kernstifts lokal schmilzt und eine punktförmige Warze bildet, wobei anschließend
der Wendelkörper über die Warze hinaus auf den Kernstift aufgeschoben wird.
7. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß ein Kernstift (7) gleichzeitig von zwei Seiten mit einem Laserstrahl (26) beschossen
wird, so daß zwei Warzen gebildet werden.
1. Electrode made from a high-melting, electrically conducting material, comprising a
core pin (7) with a pushed-on helical member (8), characterized in that a punctiform elevation, hereinafter termed boss (9), projecting beyond the diameter
of the core pin (7) is laterally constructed on the core pin at a spacing from the
tip, the helical member (8) being arranged with at least one turn behind the boss
(9), the projection of the boss beyond the core pin being approximately 5 to 30 µm,
and in that a second boss (9b) is arranged on the side of the core pin opposite the first boss
(9a), the second boss being arranged offset with respect to the first boss.
2. Electrode according to Claim 1, characterized in that offsetting is done by half the wire diameter of the helical member or by half the
pitch of the helical member.
3. Electrode according to Claim 1, characterized in that the diameter of the core pin is approximately 150 to 5000 µm.
4. Electrode according to Claim 1-3, characterized in that the bosses are arranged approximately centrally relative to the helical member in
the case of an electrode (6) for a high-pressure discharge lamp (1).
5. Lamp with an electrode according to Claim 1.
6. Method for producing an electrode according to Claim 1, characterized in that a core pin (7) is irradiated laterally with a laser beam (26) so that the material
of the core pin melts locally and forms a punctiform boss, the helical member subsequently
being pushed onto the core pin beyond the boss.
7. Method according to Claim 6, characterized in that a core pin (7) is simultaneously irradiated from two sides with a laser beam (26)
so that two bosses are formed.
1. Electrode en matière à haut point de fusion et conductrice de l'électricité, constituée
d'une tige (7) formant âme sur laquelle est enfilé un corps (8) hélicoïdal, caractérisée en ce qu'il est formé sur la tige (7) formant âme, latéralement et à distance de la pointe,
une proéminence ponctuelle dépassant du diamètre de la tige formant noyau et dénommée
dans ce qui suit bossage (9), au moins une spire du corps (8) hélicoïdal étant disposée
derrière le bossage (9), le bossage dépassant de la tige formant noyau d'environ 5
à 30 µm, et en ce qu'un deuxième bossage (9b) est disposé du côté de la tige formant âme qui est opposée
au premier bossage (9a), le deuxième bossage étant décalé par rapport au premier bossage.
2. Electrode suivant la revendication 1, caractérisée en ce que le décalage est d'un demi-diamètre du filament du corps hélicoïdal ou d'un demi-pas
du corps hélicoïdal.
3. Electrode suivant la revendication 1, caractérisée en ce que le diamètre de la tige formant âme est compris entre environ 150 et 5000 µm.
4. Electrode suivant la revendication 1 à 3, caractérisée en ce que pour une électrode (6) pour une lampe (1) à décharge sous haute pression, le ou les
bossages sont disposés à peu près au milieu par rapport au corps hélicoïdal.
5. Lampe ayant une électrode suivant la revendication 1.
6. Procédé de production d'une électrode suivant la revendication 1, caractérisé en ce que l'on bombarde une tige (7) formant âme latéralement par un faisceau (26) laser, de
façon à ce que la matière de la tige formant âme fonde localement et forme un bossage
ponctuel, le corps hélicoïdal étant ensuite enfilé sur la tige formant âme au-delà
du bossage.
7. Procédé suivant la revendication 6, caractérisé en ce que l'on bombarde une tige (7) formant âme en même temps de deux côtés par un faisceau
(26) laser de manière à former deux bossages.