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EP 0 941 673 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.08.2002 Patentblatt 2002/34 |
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Anmeldetag: 03.03.1999 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)7: A24D 3/02 |
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Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Filterstäben für stabförmige Artikel
der tabakverarbeitenden Industrie
Method and apparatus for the manufacturing of rod filter for rod-shaped article in
the tobacco industry
Procédé et dispositif pour la fabrication de tiges de filtre pour des articles en
forme de tige dans l'industrie du tabac
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Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE ES FR GB IT LI NL |
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Priorität: |
13.03.1998 DE 19811014
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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15.09.1999 Patentblatt 1999/37 |
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Patentinhaber: Hauni Maschinenbau AG |
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21033 Hamburg (DE) |
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Erfinder: |
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- Chehab, Firdausia, Dr.
20144 Hamburg (DE)
- Fietkau, Stefan
23847 Westerau (DE)
- Arnold, Franz-Peter
21033 Hamburg (DE)
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Entgegenhaltungen: :
FR-A- 1 109 940 GB-A- 2 018 309 US-A- 3 566 451
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GB-A- 793 114 GB-A- 2 263 384 US-A- 5 590 449
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen von Filterstäben für stabförmige
Artikel der tabakverarbeitenden Industrie, bei dem ein von einem Vorrat abgezogener
und ausgebreiteter Filtertowstreifen entlang einer Förderstrecke gereckt, mit das
Filtermaterial anlösender Auftragflüssigkeit besprüht und anschließend einer die Streifenbreite
vermindernden Raffung unterzogen wird.
[0002] Die Erfindung betrifft außerdem eine Vorrichtung zum Herstellen von Filterstäben
für stabförmige Artikel der tabakverarbeitenden Industrie, mit einer auf einen von
einem Vorrat abgezogenen und ausgebreiteten Filtertowstreifen entlang einer Reckstrecke
einwirkenden Reckeinrichtung, einer den Filtertowstreifen entlang einer Auftragstrecke
mit einer das Filtermaterial anlösenden Auftragflüssigkeit besprühenden Auftrageinrichtung
sowie einer die Streifenbreite des Filtertowstreifens entlang einer Raffstrecke vermindernden
Raffeinrichtung.
[0003] Filter für Filterzigaretten und andere rauchbare Artikel der tabakverarbeitenden
Industrie werden gewöhnlich aus einem Filtertowmaterial hergestellt, welches aus einem
lockeren, gekräuselten Fasergewebe besteht. Ein bevorzugtes Material für die Herstellung
von Zigarettenfiltern ist ein Filtertow aus Celluloseacetatfäden. Das Filtertowmaterial
wird in Ballen geliefert und muß für die Herstellung eines Filterstrangs aufbereitet
werden. Um Filter mit optimalen Eigenschaften in engen Toleranzgrenzen bei optimaler
Towausbeute zu erzielen, ist es erforderlich, das Filtertowmaterial möglichst homogen
aufzubereiten und im Filterstrang zu verteilen. Insbesondere wird ein möglichst geringes
Filtergewicht bei optimalem, d. h. hohem Zugwiderstand angestrebt. Um diese optimalen
Eigenschaften zu erreichen, ist es beispielsweise nach der US-PS 5 590 449 bekannt,
das von einem Ballen abgezogene Filtertowmaterial mittels von Ausbreiterdüsen abgegebenen
Luftströmen auszubreiten und dann zu recken, ehe es als flacher Filtertowstreifen
den anschließend vorgesehenen Behandlungs- und Bearbeitungsschritten unterzogen, d.
h. mit einem Lösungsmittel, zum Beispiel Triazetin, besprüht, seitlich gerafft, einer
mit Blasluft beaufschlagten Düse und anschließend einem Trichter zugeführt wird, von
dem aus der aufbereitete und verdichtete Filtertowstreifen einer Filterstrangmaschine
zugeführt wird, wo er zu einem Filterstrang geformt und unter weiterer Verdichtung
fortlaufend mit einem Hüllmaterialstreifen umhüllt wird, von dem anschließend Filterstäbe
abgeschnitten werden.
Es hat sich nun gezeigt, daß trotz Ausbreitung und Streckung des Filtertowstreifens
Faserverdichtungen im Filtertowstreifen erhalten bleiben können, die zur Verschlechterung
der Filtereigenschaften führen können.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, durch prozeßunterstützende Einwirkung auf
den Filtertowstreifen auch bei hohen Fördergeschwindigkeiten eine homogene Aufbereitung
und Verteilung des Filtermaterials im Filterstrang zu gewährleisten.
[0004] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Filtertowstreifen zumindest
auf einem Streckenabschnitt der Förderstrecke einer in Förderrichtung des Filtertowstreifens
fließenden Luftströmung ausgesetzt ist.
Dem jeweiligen Behandlungsstadium optimal angepaßte Verhältnisse lassen sich gemäß
vorteilhaften Weiterbildungen dadurch erzielen, daß die Strömungsgeschwindigkeit der
Luftströmung zumindest annähernd der Fördergeschwindigkeit des Filtertowstreifens
entspricht, wobei die Strömungsgeschwindigkeit der Luftströmung vorzugsweise größer
oder gleich der Fördergeschwindigkeit des Filtertowstreifens ist.
Die Effektivität der vorgeschlagenen Maßnahmen läßt sich noch dadurch steigern, daß
der Filtertowstreifen an seinen beiden Breitseiten von der Luftströmung begleitet
wird, wobei sich zusätzlich der Vorteil ergibt, daß vom Filtertowstreifen abgelöste
bzw. lose an ihm haftende Fasern restlos abgeführt werden.
Um in besonders kritischen Behandlungszonen Störeinflüsse zu minimieren bzw. zu eliminieren,
wird insbesondere vorgeschlagen, daß der Filtertowstreifen während seiner Reckung
und des weiteren während seiner Raffung durch die Luftströmung beaufschlagt wird.
Ihre Eigenschaft als den Filtertowstreifen begleitende sowie lose Fasern und Staub
aufnehmende und abführende Luftströmung wird insbesondere in den vorgenannten Behandlungszonen
nach einem weiteren Vorschlag dadurch optimiert, daß die Luftströmung jeweils durch
eine am Ende eines Streckenabschnitts der Förderstrecke wirksame Absaugung erzeugt
wird.
Um insbesondere nach dem Austritt aus der Reckzone eine optimale Führung des Filtertowstreifens
sicherzustellen, wird vorgeschlagen, daß der Filtertowstreifen in einer sich zwischen
der Reckung und Besprühung erstreckenden Entspannungszone einseitig durch die durch
Druckluftzufuhr und Absaugung erzeugte Luftströmung beaufschlagt wird.
[0005] Die Vorrichtung zur Durchführung des eingangs genannten Verfahrens besteht darin,
daß der Filtertowstreifen zumindest auf einem Streckenabschnitt der durch die Reckstrecke,
die Auftragsstrecke und die Raffstrecke gebildeten Förderstrecke durch einen mit einer
in Förderrichtung des Filtertowstreifens geführten Luftströmung beaufschlagten Windkanal
hindurchgeführt ist.
Die Wirksamkeit des Windkanals im Sinne einer unterstützenden Towführung ist gemäß
einer Ausgestaltung dann am besten, wenn jeweils das Ende eines durch die Luftströmung
beaufschlagten Streckenabschnitts mit der Saugseite eines der Luftströmung eine annähernd
gleiche oder größere Geschwindigkeit relativ zur Fördergeschwindigkeit des Filtertowstreifens
erteilenden Gebläses verbunden ist.
[0006] Eine zusätzliche Effektivitätssteigerung zur Towführung und Entfernung abgelöster
bzw. lose haftender Fasern vom Filtertowstreifen ist dadurch gegeben, daß das Ende
des Streckenabschnitts zu beiden Breitseiten des Filtertowstreifens einen Saugluftanschluß
aufweist.
Eine prozeßunterstützende Wirkung in besonders sensiblen Behandlungsphasen des Filtertowstreifens
ist gemäß weiteren Ausgestaltungen dadurch möglich, daß am Ausgang der Reckeinrichtung
sowie am Ausgang der Raffeinrichtung jeweils ein Saugluftanschluß vorgesehen ist.
Eine zusätzliche Möglichkeit zum Einstellen der Luftströmung ist nach einem weiteren
Vorschlag dadurch gegeben, daß der Windkanal durch quer zum Filtertowstreifen einstellbare
Kanalwandungen begrenzt ist.
Um in besonders kritischen Zonen eine laminare Luftströmung aufrechterhalten zu können,
ist außerdem vorgesehen, daß der Windkanal ausgangsseitig durch ein die Saugluftströmung
im wesentlichen um 180° umlenkendes Strömungsprofil begrenzt ist.
Eine stabile Geradeausführung des Filtertowstreifens nach Verlassen der Reckzone ist
gemäß einer Weiterbildung dadurch gewährleistet, daß in einer sich zwischen der Reckeinrichtung
und der Auftrageinrichtung erstreckenden Entspannungszone eine in den Windkanal einmündende
Blasluftdüse und ein mit dem Windkanal verbundener Saugluftanschluß vorgesehen sind.
[0007] Der mit der Erfindung erzielte Vorteil besteht darin, daß die insbesondere bei hohen
Fördergeschwindigkeiten den Aufbereitungsprozeß zunehmend negativ beeinflussenden
Faktoren, wie Staudruck oder Luftreibung, unwirksam gemacht werden. Die den Filtertowstreifen
begleitende laminare Luftströmung verhindert Luftwirbel, so daß eine störungsfreie
bzw. homogene spezifische Towbehandlung in der Reckzone, der Entspannungszone und
der Raffzone gewährleistet ist. Gleichzeitig dient die Luftströmung als Transportmedium
zum Entfernen von abgelösten bzw. lose haftenden Towfasern. Daraus resultiert insgesamt
eine deutliche, stabile Qualitätsverbesserung des Endproduktes.
[0008] Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines in der Zeichnung dargestellen Ausführungsbeispiels
näher erläutert.
[0009] Hierbei zeigen:
- Figur 1
- einen die Erfindung betreffenden, im wesentlichen U-förmig gestalteten Förder- und
Behandlungsabschnitt einer Aufbereitungsstrecke für einen Filtertowstreifen,
- Figur 2
- einen vergrößerten Teilausschnitt X gemäß Figur 1 aus der Aufbereitungsstrecke und
- Figur 3
- eine Draufsicht auf eine unterseitige Düsenanordnung in Richtung des Pfeils Y gemäß
Figur 2.
[0010] Die in Figur 1 dargestellte Anordnung ist Teil einer beispielsweise in der genannten
US-PS 5 590 449 offenbarten Aufbereitungsanordnung zur Behandlung eines auf hier nicht
gezeigte Weise von einem Ballen abgezogenen und vorgereckten Filtertowstreifens 1
aus Celluloseacetat.
Für die im erfindungsgemäßen Zusammenhang relevante Weiterbehandlung des Filtertowstreifens
1 sind - bezogen auf die Förderrichtung (Pfeil 2) - aufeinanderfolgend eine Reckstrecke
3, eine Auftragstrecke 4 mit zwischen der Reckstrecke 3 und der Auftragstrecke 4 zugeordneter
Entspannungszone 6 sowie eine Raffstrecke 7 vorgesehen.
Eine die Reckstrecke 3 bildende Reckeinrichtung weist ein Eingangs-Walzenpaar 8 mit
motorisch angetriebenen Walzen 9, 11 sowie ein Ausgangs-Walzenpaar 12 mit motorisch
angetriebenen Walzen 13, 14 auf, deren Umfangsgeschwindigkeiten etwas größer sind
als die Umfangsgeschwindigkeit der Walzen 9, 11, so daß der elastische Filtertowstreifen
1 definiert gereckt wird.
Dem Walzenpaar 12 ist ein weiteres Walzenpaar 16 aus motorisch angetriebenen Walzen
17, 18 nachgeordnet, deren Umfangsgeschwindigkeiten geringer sind als diejenigen der
Walzen 13, 14, so daß der Filtertowstreifen 1 sich bei seiner Förderung entsprechend
Pfeil 2 leicht entspannt.
Die Walzenpaare 12 und 16 begrenzen somit die Auftragstrecke 4, in der eine Auftrageinrichtung
19 in Form einer Besprüheinrichtung 21 angeordnet ist, welche den in Richtung des
Pfeils 2 transportierten Filtertowstreifen 1 von beiden Seiten mit feinen Tröpfchen
eines Lösungsmittels für das Filtertowmaterial, zum Beispiel Triazetin, besprüht.
Der Auftragstrecke 4 nachgeordnet ist die Raffstrecke 7, in der der Filtertowstreifen
1 von einer motorisch angetriebenen Umlenkwalze 22 in Richtung des Pfeils 2 gefördert
wird und dessen Breite durch nicht dargestellte, ebenfalls in der US-PS 5 590 449
offenbarte Raffeinrichtungen konstant verringert wird.
Auf ebenfalls nicht dargestellte, in der US-PS 5 590 449 offenbarte Weise wird der
Filtertowstreifen 1 anschließend über eine Stopfdüse und einen Einlauftrichter in
die eigentliche Filterstrangmaschine eingeführt.
Innerhalb der Reckstrecke 3 ist der Filtertowstreifen 1 durch einen sich zwischen
den Walzenpaaren 8 und 12 zu beiden Seiten des Filtertowstreifens erstreckenden Windkanal
23 hindurchgeführt, in welchem eine parallel zum Filtertowstreifen und in dessen Förderrichtung
(Pfeil 2) verlaufende Luftströmung 24 erzeugt wird, die eine annähernd gleiche oder
größere Geschwindigkeit (beispielsweise in einer Größenordnung von 10 m/sek) relativ
zur Fördergeschwindigkeit des Filtertowstreifens 1 (beispielsweise in einer Größenordnung
von 600 m/min) aufweist. Zum Erzeugen der Luftströmung 24 ist der Windkanal 23 am
Ende der Reckstrecke 3 mit einem mit der Saugseite eines Gebläses verbunden Saugluftanschluß
26 und am Eingang der Reckstrecke 3 mit einem Lufteinlaß 27 versehen. Der Windkanal
23 ist durch Kanalwandungen 28 begrenzt, die quer zur Breitseite des Filtertowstreifens
1 einstellbar sind. Außerdem ist der Windkanal 23 am auslaßseitigen Ende mit einem
die Luftströmung 24 um 180° umlenkenden Strömungsprofil 29 versehen.
Gemäß den Figuren 2 und 3 ist der Filtertowstreifen 1 im Bereich der Entspannungszone
6 durch einen Windkanal 31 hindurchgeführt, in welchem er einseitig durch eine parallel
geführte Luftströmung 32 beaufschlagt wird, die durch eine in den Windkanal 31 einmündende
Blasluftdüse 33 und einen mit dem Windkanal 31 verbundenen Saugluftanschluß 34 erzeugt
wird.
Darüber hinaus sind am Einlaß des Windkanals 31 oberseitig ein abgewinkeltes Abweiserblech
36 und unterseitig ein Leitblech 37 vorgesehen.
In der Raffstrecke 7 ist der Filtertowstreifen 1 ebenfalls durch einen Windkanal 38
hindurchgeführt, in welchem er beidseitig durch eine parallel gerichtete Luftströmung
39 beaufschlagt wird, die durch einen an die Saugseite eines Gebläses angeschlossenen
Saugluftanschluß 41 und Lufteinlaß 40 erzeugt wird.
Darüber hinaus sind entlang der Raffstrecke 7 im Windkanal 38 lonisierungsstäbe 42
installiert, wie sie beispielsweise von der Firma HAUG unter der Typenbezeichnung
El-RD Tandem mit dem Netzteil unter der Typenbezeichnung EN-70 vertrieben werden,
und womit der Filtertowstreifen 1 von anhaftenden, für die weitere Bearbeitung nachteiligen
elektrostatischen Ladungen befreit wird.
[0011] Die Wirkungsweise der laminaren Luftströmungen 24, 32, 39 im Bereich der Reckstrecke
3 bzw. der Entspannungszone 6 bzw. der Raffstrecke 7 ist derart, daß durch Verhinderung
von Luftreibung bzw. Luftwirbeln der jeweilige Aufbereitungsprozeß, d. h. Reckung,
Entspannung und Raffung definiert und ohne Störgrößeneinwirkung erfolgen kann, wobei
diese den Prozeß unterstützenden Luftströmungen gleichzeitig als Transportmedium zur
Abführung von Staub und lose haftenden bzw. abgelösten Fasern dienen. Außerdem ist
eine sichere Towführung in der Entspannungszone 6 im Bereich des Übergangs von der
Reckstrecke 3 zur Auftragstrecke 4 gewährleistet.
1. Verfahren zum Herstellen von Filterstäben für stabförmige Artikel der tabakverarbeitenden
Industrie, bei dem ein von einem Vorrat abgezogener und ausgebreiteter Filtertowstreifen
(1) entlang einer Förderstrecke gereckt, mit das Filtermaterial anlösender Auftragflüssigkeit
besprüht und anschließend einer die Streifenbreite vermindernden Raffung unterzogen
wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Filtertowstreifen (1) zumindest auf einem Streckenabschnitt (3; 6; 7) der Förderstrecke
einer in Förderrichtung (2) des Filtertowstreifens fließenden Luftströmung (24; 32;
39) ausgesetzt ist.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Strömungsgeschwindigkeit der Luftströmung (24; 32; 39) zumindest annähernd der
Fördergeschwindigkeit des Filtertowstreifens (1) entspricht.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Strömungsgeschwindigkeit der Luftströmung (24; 32; 39) vorzugsweise größer oder
gleich der Fördergeschwindigkeit des Filtertowstreifens (1) ist.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Filtertowstreifen (1) an seinen beiden Breitseiten von der Luftströmung (24;
39) begleitet wird.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Filtertowstreifen (1) während seiner Reckung durch die Luftströmung (24) beaufschlagt
wird.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Filtertowstreifen (1) während seiner Raffung durch die Luftströmung (39) beaufschlagt
wird.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftströmung (24; 39) jeweils durch eine am Ende eines Streckenabschnitts (3;
7) der Förderstrecke wirksame Absaugung (26; 41) erzeugt wird.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Filtertowstreifen (1) in einer sich zwischen der Reckung und Besprühung erstreckenden
Entspannungszone (6) einseitig durch die durch Druckluftzufuhr und Absaugung erzeugte
Luftströmung (32) beaufschlagt wird.
9. Vorrichtung zum Herstellen von Filterstäben für stabförmige Artikel der tabakverarbeitenden
Industrie, mit einer auf einen von einem Vorrat abgezogenen und ausgebreiteten Filtertowstreifen
(1) entlang einer Reckstrecke (3) einwirkenden Reckeinrichtung, einer den Filtertowstreifen
entlang einer Auftragstrecke (4) mit einer das Filtermaterial anlösenden Auftragflüssigkeit
besprühenden Auftrageinrichtung (19) sowie einer die Streifenbreite des Filtertowstreifens
entlang einer Raffstrecke (7) vermindernden Raffeinrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß der Filtertowstreifen (1) zumindest auf einem Streckenabschnitt der durch die Reckstrecke
(3), die Auftragstrecke (4) und die Raffstrecke (7) gebildeten Förderstrecke durch
einen mit einer in Förderrichtung (2) des Filtertowstreifens geführten Luftströmung
(24; 32; 39) beaufschlagten Windkanal (23; 31; 38) hindurchgeführt ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils das Ende eines durch die Luftströmung (24; 39) beaufschlagten Streckenabschnitts
mit der Saugseite eines der Luftströmung eine annähernd gleiche oder größere Geschwindigkeit
relativ zur Fördergeschwindigkeit des Filtertowstreifens (1) erteilenden Gebläses
verbunden ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Ende des Streckenabschnitts zu beiden Breitseiten des Filtertowstreifens (1)
einen Saugluftanschluß (26; 41) aufweist.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß am Ausgang der Reckeinrichtung (8, 12) ein Saugluftanschluß (26) vorgesehen ist.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß am Ausgang der Raffeinrichtung (16, 22) ein Saugluftanschluß (41) vorgesehen ist.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Windkanal (23) durch quer zum Filtertowstreifen (1) einstellbare Kanalwandungen
(28) begrenzt ist.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Windkanal (23) ausgangsseitig durch ein die Saugluftströmung (24) im wesentlichen
um 180° umlenkendes Strömungsprofil (29) begrenzt ist.
16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß in einer sich zwischen der Reckeinrichtung (8, 12) und der Auftrageinrichtung (21)
erstreckenden Entspannungszone (6) eine in den Windkanal (31) einmündende Blasluftdüse
(33) und ein mit dem Windkanal verbundener Saugluftanschluß (34) vorgesehen sind.
1. A method of manufacturing filter rods for rod-shaped articles of the tobacco-processing
industry, wherein a strip of filter tow (1), which is drawn from a supply and spread
out, is stretched along a feed path, sprayed with coating fluid which starts to dissolve
the filter material, and then gathered to reduce the width of the strip, characterised in that the strip of filter tow (1) is exposed to an air stream (24; 32; 39) flowing in the
feed direction (2) of the strip of filter tow on at least one section (3; 6; 7) of
the feed path.
2. A method according to claim 1, characterised in that the flow rate of the air stream (24; 32; 39) corresponds at least approximately to
the feed rate of the strip of filter tow (1).
3. A method according to claim 2, characterised in that the flow rate of the air stream (24; 32; 39) is preferably greater than or equal
to the feed rate of the strip of filter tow (1).
4. A method according to any one of claims 1 to 3, characterised in that the strip of filter tow (1) is accompanied on both its broad sides by the air stream
(24; 39).
5. A method according to any one of claims 1 to 4, characterised in that the strip of filter tow (1) is subjected to the action of the air stream (24) while
being stretched.
6. A method according to any one of claims 1 to 4, characterised in that the strip of filter tow (1) is subjected to the action of the air stream (39) while
being gathered.
7. A method according to any one of claims 1 to 6, characterised in that the air stream (24; 39) is in each case generated by a suction device (26; 41) acting
at the end of a section (3; 7) of the feed path.
8. A method according to any one of claims 1 to 7, characterised in that the strip of filter tow (1) is subjected on one side to the action of the air stream
(32), generated by a supply of compressed air and suction, in a relaxation zone (6)
extending between the stretching and spraying zones.
9. A device for manufacturing filter rods for rod-shaped articles of the tobacco-processing
industry, comprising a stretching device acting on a strip of filter tow (1), which
is drawn from a supply and spread out, along a stretching section (3), a coating device
(19) spraying the strip of filter tow with a coating fluid which starts to dissolve
the filter material along a coating section (4), and a gathering device reducing the
width of the strip of filter tow along a gathering section (7), characterised in that the strip of filter tow (1) is fed through a wind tunnel (23; 31; 38) subjected to
the action of an air stream (24; 32; 39), supplied in the feed direction (2) of the
strip of filter tow, at least on a section of the feed path formed by the stretching
section (3), the coating section (4) and the gathering section (7).
10. A device according to claim 9, characterised in that each respective end of a path section subjected to the action of the air stream (24;
39) is connected to the suction side of a fan imparting to the air stream an approximately
equal or greater velocity relative to the feed rate of the strip of filter tow (1).
11. A device according to claim 9 or 10, characterised in that the end of the path section has a suction-air connection (26; 41) on both broad sides
of the strip of filter tow (1).
12. A device according to any one of claims 9 to 11, characterised in that a suction-air connection (26) is provided at the outlet of the stretching device
(8, 12).
13. A device according to any one of claims 9 to 12, characterised in that a suction-air connection (41) is provided at the outlet of the gathering device (16,
22).
14. A device according to any one of claims 9 to 13, characterised in that the wind tunnel (23) is bounded by tunnel walls (28) adjustable transversely to the
strip of filter tow (1).
15. A device according to any one of claims 9 to 14, characterised in that the wind tunnel (23) is bounded at the outlet end by a flow profile (29) deflecting
the suction-air stream (24) substantially through 180°.
16. A device according to any one of claims 9 to 15, characterised in that, in a relaxation zone (6) extending between the stretching device (8, 12) and the
coating device (21), a blast-air nozzle (33) opening into the wind tunnel (31) and
a suction-air connection (34) connected to the wind tunnel are provided.
1. Procédé pour la fabrication de tiges de filtre pour des articles en forme de tige
de l'industrie de transformation du tabac, selon lequel une bande de filasse à filtre
(1), extraite et déployée d'une réserve, est étirée le long d'une voie de transport,
est aspergée avec du liquide d'enduction corrodant le matériau pour filtre et est
ensuite soumise à une contraction diminuant la largeur de la bande, caractérisé en ce que la bande de filasse à filtre (1), au moins sur un tronçon (3; 6; 7) de la voie de
transport, est exposée à un courant d'air (24; 32; 39) circulant dans la direction
de transport (2) de la bande de filasse à filtre.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que la vitesse d'écoulement du courant d'air (24; 32; 39) correspond, au moins approximativement,
à la vitesse de transport de la bande de filasse à filtre (1).
3. Procédé selon la revendication 2, caractérisé en ce que la vitesse d'écoulement du courant d'air (24; 32; 39) est, de préférence, supérieure
ou égale à la vitesse de transport de la bande de filasse à filtre (1).
4. Procédé selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que la bande de filasse à filtre (1) est accompagnée par le courant d'air (24; 39) sur
ses deux grandes faces.
5. Procédé selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que la bande de filasse à filtre (1) est sollicitée par le courant d'air (24) pendant
son étirage.
6. Procédé selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que la bande de filasse à filtre (1) est sollicitée par le courant d'air (39) pendant
sa contraction.
7. Procédé selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que le courant d'air (24; 39) est chaque fois produit au moyen d'une aspiration (26;
41) active à l'extrémité d'un tronçon respectif (3; 7) de la voie de transport.
8. Procédé selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que la bande de filasse à filtre (1) est sollicitée sur une seule face, dans une zone
de relâchement de tension (6) s'étendant entre l'étirage et l'aspersion, par le courant
d'air (32) produit par introduction d'air comprimé et aspiration.
9. Installation pour la fabrication de tiges de filtre pour des articles en forme de
tige de l'industrie de transformation du tabac, comportant un dispositif d'étirage
agissant, le long d'une section d'étirage (3), sur une bande de filasse à filtre (1)
extraite et déployée d'une réserve, un dispositif d'enduction (19) qui, le long d'une
section d'enduction (4), asperge la bande de filasse à filtre avec un liquide d'enduction
corrodant le matériau pour filtre, ainsi qu'un dispositif de contraction diminuant,
le long d'une section de contraction (7), la largeur de la bande de filasse à filtre,
caractérisée en ce que la bande de filasse à filtre (1), au moins sur un tronçon de la voie de transport
formée par la section d'étirage (3), la section d'enduction (4) et la section de contraction
(7), est conduite à travers un tunnel de soufflerie (23; 31; 38) alimenté par un courant
d'air (24; 32; 39) dirigé dans la direction de transport (2) de la bande de filasse
à filtre.
10. Installation selon la revendication 9, caractérisée en ce que l'extrémité d'un tronçon de voie respectif, alimenté par le courant d'air (24; 39),
est reliée à l'aspiration d'un ventilateur communiquant au courant d'air, une vitesse
approximativement égale ou supérieure à la vitesse de transport de la bande de filasse
à filtre (1).
11. Installation selon la revendication 9 ou 10, caractérisée en ce que l'extrémité du tronçon de voie présente un raccord à air aspiré (26; 41) du côté
des deux grandes faces de la bande de filasse à filtre (1).
12. Installation selon l'une des revendications 9 à 11, caractérisée en ce qu'à la sortie du dispositif d'étirage (8, 12) est prévu un raccord à air aspiré (26).
13. Installation selon l'une des revendications 9 à 12, caractérisée en ce qu'à la sortie du dispositif de contraction (16, 22) est prévu un raccord à air aspiré
(41).
14. Installation selon l'une des revendications 9 à 13, caractérisée en ce que le tunnel de soufflerie (23) est délimité par des parois de tunnel (28) ajustables
dans une direction transversale à la bande de filasse à filtre (1).
15. Installation selon l'une des revendications 9 à 14, caractérisée en ce que 1e tunnel de soufflerie (23) est délimité, du côté de la sortie, par un profilé d'écoulement
(29) qui dévie le courant d'air aspiré (24) sur sensiblement 180°.
16. Installation selon l'une des revendications 9 à 15, caractérisée en ce que dans une zone de relâchement de tension (6) s'étendant entre le dispositif d'étirage
(8, 12) et le dispositif d'enduction (21), sont prévus une buse d'air soufflé (33),
qui débouche dans le tunnel de soufflerie (31), et un raccord à air aspiré (34) relié
au tunnel de soufflerie.

