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(11) |
EP 0 942 217 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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15.01.2003 Patentblatt 2003/03 |
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Anmeldetag: 26.02.1999 |
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| (54) |
Rohrkupplung
Pipe coupling
Raccord de tuyaux
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE DK FR GB LI |
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Priorität: |
10.03.1998 DE 19810206
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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15.09.1999 Patentblatt 1999/37 |
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Patentinhaber: DIAG DESIGN AG |
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CH-6300 Zug (CH) |
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Erfinder: |
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- Der Erfinder hat auf seine Nennung verzichtet.
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| (74) |
Vertreter: Patent- und Rechtsanwaltssozietät,
Maucher, Börjes & Kollegen |
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Dreikönigstrasse 13 79102 Freiburg i. Br. 79102 Freiburg i. Br. (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-C- 4 111 952 US-A- 2 441 754
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DE-C- 19 514 940
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Rohrkupplung mit einer ringförmigen Kupplungsmanschette
zur axialen Sicherung zweier miteinander zu verbindender Rohre, welche Kupplungsmanschette
zumindest eine Verbindungsstelle aufweist, der mindestens eine etwa in Rohr-Längsrichtung
angeordnete Verbindungsachse zugeordnet ist, wobei die Kupplungsmanschette beidseits
der Trennstelle der miteinander zu verbindenden Rohre Sicherungskrallen aufweist,
die den Rohraußenumfang beaufschlagen.
[0002] Eine Rohrkupplung der eingangs erwähnten Art ist aus der DE 195 14 940 C1 bereits
bekannt. Die vorbekannte Rohrkupplung weist eine ringförmige Kupplungsmanschette auf,
die durch ein Schellenband gebildet ist. Zum Zusammenziehen des Schellenbandes und
zur axialen Sicherung benachbarter Rohrenden ist an der Kupplungsmanschette eine Spanneinrichtung
vorgesehen, welche eine Verbindungsstelle zwischen zwei gegenüberliegenden Schellenenden
bildet. Die freien Schellenenden sind dazu beidseits als schlaufenförmige Haltelaschen
ausgestaltet, wobei in jeder der schlaufenförmigen Schellenenden eine Verbindungsachse
gehalten ist, welche als Widerlager dienen und über wenigstens eine Spannschraube
oder dergleichen Verbindungselement miteinander verbunden sind. Die Kupplungsmanschette
der vorbekannten Rohrkupplung weist an ihrem Schellen-Innenumfang beidseits mehrere,
voneinander beabstandete und nach innen orientierte Sicherungskrallen auf, die aus
einer laschenförmigen Stanzung am inneren, zu einer Dopplung umgebogenen Falzrandbereich
gebildet sind.
[0003] Die miteinander zu verbindenden Rohre sind mit ihren benachbarten Rohrenden zwischen
den in Rohr-Längsrichtung voneinander beabstandeten Sicherungskrallen angeordnet.
Diese Sicherungskrallen sollen sich beim Zusammenziehen der Kupplungsmanschette in
den äußeren Rohrumfang eingraben, um die Rohre in axialer Richtung gegen ein unbeabsichtigtes
Lösen der Verbindung zu sichern.
[0004] Die vorbekannte Rohrkupplung hat sich in vielen Anwendungen sehr bewährt. Es besteht
jedoch die Aufgabe, eine Rohrkupplung der eingangs erwähnten Art zu schaffen, mit
der - insbesondere bei besonders hartem Rohrmaterial - erhöhte Sicherungskräfte auf
den Rohraußenumfang der miteinander zu verbindenden Rohre aufgebracht werden können.
[0005] Die erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe besteht insbesondere darin, daß zumindest
eine Verbindungsachse wenigstens ein Sicherungselement trägt oder als Sicherungselement
ausgebildet ist, welches mindestens eine, den Rohrumfang beaufschlagende Sicherungskralle
hat.
[0006] Bei der erfindungsgemäßen Rohrkupplung trägt die Verbindungsachse ein gegenüber dieser
separat hergestelltes Sicherungselement. Ebenso kann die Verbindungsachse als Sicherungselement
ausgebildet sein, welches gegenüber der Kupplungsmanschette separat herstellbar ist.
Dabei sind zusätzlich zu oder statt den am Manschetten-Umfang vorgesehenen Haltekrallen
auch am Sicherungselement solche Sicherungskrallen vorgesehen, die sich in das Rohrmaterial
eingraben können. Da jedes Sicherungselement ein gegenüber der Verbindungsachse und/oder
der Kupplungsmanschette separat hergestelltes Bauteil bildet, können diese Sicherungselemente
auch aus einem gegenüber der Kupplungsmanschette härteren und/oder zumindest im Bereich
der Sicherungskrallen gehärtetem Material hergestellt werden. Dabei sind die Sicherungskrallen
im Bereich der Verbindungsachsen und damit in dem Bereich vorgesehen, wo die größte
Kraft direkt auf den Rohrumfang aufgebracht werden kann. Die Sicherungskrallen können
sich damit besonders gut in die Rohroberfläche der miteinander zu verbindenden Rohre
eingraben, wodurch erhöhte Sicherungskräfte zur axialen Sicherung dieser Rohre aufgebracht
werden können.
[0007] Dabei sieht eine bevorzugte Ausführung gemäß der Erfindung vor, daß jedes Sicherungselement
eine Durchstecköffnung aufweist, welche die zugeordnete Verbindungsachse durchsetzt.
[0008] Bereits die am Rohrumfang aufliegenden Sicherungskrallen setzen axialen Kräften einen
derart hohen Reibungswiderstand entgegen, daß die benachbarten Rohre sicher und fest
aneinander gehalten sind. Eine besonders sichere Verbindung wird aber erreicht, wenn
sich die Sicherungskrallen möglichst tief in das gegebenenfalls auch harte Rohrmaterial
einschneiden können. Dazu ist es vorteilhaft, wenn die Sicherungskrallen in Richtung
zum Rohrumfang schneidenartig zulaufen.
[0009] Um die Kupplungsmanschette zusammenziehen und um über die Sicherungskrallen die benötigten
radialen Sicherungskräfte auf den Rohrumfang der Rohre aufbringen zu können, sieht
eine bevorzugte Ausführung gemäß der Erfindung vor, daß die Kupplungsmanschette an
ihren im Bereich einer Verbindungsstelle gegenüberliegenden Manschettenenden einander
zugeordnete und als Widerlager dienende Verbindungsachsen aufweist, die zumzusammenziehenderKupplungsmanschette
über zumindest eine Spannschraube oder dergleichen Verstellelement miteinander verbunden
sind.
[0010] In dem von zwei einander zugeordneten Verbindungsachsen gebildeten Verbindungsbereich
ist es ausreichend, wenn auf gegenüberliegenden Seiten der einander zugeordneten Verbindungsachsen
jeweils zumindest eine dieser Verbindungsachsen ein Sicherungselement trägt. Somit
sind in diesem Verbindungsbereich zumindest zwei, in axialer Richtung voneinander
beabstandete Sicherungselemente vorgesehen, die gegebenenfalls auch von verschiedenen
Verbindungsachsen getragen sein können.
[0011] Eine vorteilhafte Ausführungsform gemäß der Erfindung sieht vor, daß die Kupplungsmanschette
als Schellenband ausgebildet ist, wobei am Schelleninnenumfang gegebenenfalls noch
zusätzliche Sicherungskrallen angeformt sein können.
[0012] Eine Weiterbildung gemäß der Erfindung sieht vor, daß die Kupplungsmanschette durch
zumindest eine Gelenk- oder Gliederkette gebildet ist, die Kettenglieder hat, welche
jeweils über als Kettenbolzen ausgebildete Verbindungsachsen miteinander verbunden
sind.
[0013] So sieht eine mit besonders geringem Aufwand herstellbare Ausführungsform gemäß der
Erfindung vor, daß die zumindest eine Gelenkkette zahnkettenartig ausgebildet ist.
Dabei kann es zweckmäßig sein, wenn die Laschen der zumindest einen zahnkettenartigen
Gelenkkette als Sicherungselemente dienen und dazu in ihrem dem Rohrumfang zugewandten
Randbereich zumindest bereichsweise als Sicherungskrallen ausgebildet sind.
[0014] Bei einer entsprechend breiten Ausgestaltung ist eine als Kupplungsmanschette ausgebildete
Gelenkkette ausreichend, um benachbarte Rohrenden sicher und fest zwischen den in
Rohr-LängsrichtungvoneinanderbeabstandetenSicherungskrallenmiteinander verbinden zu
können. Möglich ist aber auch, daß die Kupplungsmanschette aus zumindest zwei auf
Abstand miteinander verbundenen Gelenkketten gebildet ist.
[0015] Die erfindungsgemäße Rohrkupplung kann axiale Kräfte besonders gut aufnehmen, wenn
die als Kettenbolzen dienenden Verbindungsachsen der zumindest einen Gelenkkette an
ihrem Bolzenumfang zumindest eine, insbesondere in Umfangsrichtung orientierte Sicherungskralle
aufweisen.
[0016] Eine weitere Ausführung gemäß der Erfindung sieht vor, daß die Sicherungselemente
als Sicherungsrollen mit längsgerichteter Durchstecköffnung ausgebildet sind und daß
die Durchstecköffnung jeder Sicherungsrolle eine als Kettenbolzen dienende Verbindungsachse
durchsetzt. Diese als Sicherungsrollen ausgebildeten Sicherungselemente können an
einer Gelenkkette zusätzlich zu den oder statt der als Sicherungselemente dienenden
Laschen vorgesehen sein.
[0017] Zweckmäßig ist es, wenn die Sicherungsrollen zumindest eine insbesondere in Umfangsrichtung
orientierte Sicherungskralle aufweisen.
[0018] Dabei können axiale Kräfte besonders gut in jedes einzelne Sicherungselement eingeleitet
werden, ohne die Gelenkkette im übrigen zu belasten, wenn die insbesondere aus nur
einer, entsprechend breiten Gelenkkette gebildete Kupplungsmanschette an den Sicherungsrollen
zumindest zwei in Rollen-Längsrichtung voneinander beabstandete Sicherungskrallen
aufweisen.
[0019] Beim Zusammenziehen und Spannen der Kupplungsmanschette gleiten die Sicherungselemente
auch in Umfangsrichtung über den Rohrumfang und können sich dabei besonders gut in
das Rohrmaterial einschneiden, wenn die Sicherungskrallen kreisbogenförmig oder konvex
ausgebildet sind.
[0020] Möglich ist aber auch, daß die Sicherungskrallen einen runden oder kreisförmigen
Außenumfang haben und zum Einschneiden in den Rohrumfang insbesondere drehbar auf
der zugeordneten Verbindungsachse gelagert sind.
[0021] Um die Rohre, die mit ihren einander zugewandten Stirnenden im Bereich zwischen den
in Rohr-Längsrichtung voneinander beabstandeten Sicherungskrallen angeordnet sind,
dicht und fest miteinander verbinden zu können, ist es vorteilhaft, wenn zwischen
den in axialer Richtung voneinander beabstandeten Haltekrallen eine Dichtungsmanschette
vorgesehen ist. Da insbesondere bei einer als Gliederkette ausgebildeten Kupplungsmanschette
die Sicherungsfunktion einerseits und die Dichtungsfunktion andererseits sichtbar
voneinander getrennt sind, kann es vorteilhaft sein, wenn die Dichtungsmanschette
ein Dichtungsgehäuse sowie zumindest ein vom Dichtungsgehäuse umgriffenes Dichtelement
aufweist.
[0022] Bei einer als Schellenband ausgestalteten Kupplungsmanschette sieht eine bevorzugte
Ausführungsform gemäß der Erfindung vor, daß am Schellen-Innenumfang der als Schellenband
ausgebildeten Kupplungsmanschette zusätzliche Sicherungskrallen vorgesehen sind und
daß die von einer Verbindungsachse getragenen Sicherungselemente mit ihren Sicherungskrallen
über die in diesem Bereich am Schellen-Innenumfang vorgesehenen zusätzlichen Sicherungskrallen
vorstehen. Somit können sich zunächst die Sicherungselemente sowie die von den Verbindungsachsen
weiter entfernten, am Schellen-Innenumfang zusätzlich vorgesehenen Sicherungskrallen
gut in die Rohroberfläche eingraben, bevor die im Bereich der Verbindungsachse am
Schellen-Innenumfang befindlichen Sicherungskrallen den Rohrumfang der miteinander
zu verbindenden Rohre beaufschlagen.
[0023] Um auch bei einer als Gelenkkette ausgebildeten Kupplungsmanschette diese Kupplungsmanschette
zusammenziehen und die benachbarten Rohrenden damit in axialer Richtung sichern zu
können, ist es vorteilhaft, wenn die als Gelenkkette ausgebildete Kupplungsmanschette
zumindest eine erste Verbindungsstelle mit zwei an gegenüberliegenden Manschettenenden
vorgesehenen und über wenigstens eine Spannschraube oder dergleichen Verstellelement
verbundenen ersten Verbindungsachsen hat und wenn die Kupplungsmanschette zwischen
ihren Kettengliedern im übrigen zweite Verbindungsstellen mit jeweils einer als Kettenbolzen
dienenden und benachbarte Kettenglieder miteinander verbindenden zweiten Verbindungsachse
aufweist.
[0024] Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung erfindungsgemäßer
Ausführungsbeispiele in Verbindung mit den Ansprüchen sowie der Zeichnung. Die einzelnen
Merkmale können je für sich oder zu mehreren bei einer Ausführungsform gemäß der Erfindung
verwirklicht sein.
[0025] Es zeigt in zum Teil nicht maßstäblicher Darstellung:
- Fig. 1
- eine Rohrkupplung mit einer Kupplungsmanschette, die aus einem einteiligen Schellenband
gebildet ist, wobei an der Kupplungsmanschette eine durch zwei, an gegenüberliegenden
Schellenenden vorgesehene Verbindungsachsen begrenzte Verbindungsstelle vorgesehen
ist, die zum Zusammenziehen der Kupplungsmanschette über zwei Spannschrauben miteinander
verbunden sind, und wobei die Verbindungsachsen an ihren beiden Stirnenden jeweils
ein Sicherungselement tragen, welche mit ihren als Sicherungskrallen ausgebildeten
inneren Stirnrändern den Rohrumfang miteinander zu verbindender Rohre beaufschlagen,
- Fig. 2
- eine Rohrkupplung, ähnlich der aus Fig. 1, wobei die Rohrkupplung eine Kupplungsmanschette
aufweist, die hier aus einem dreiteiligen Schellenband gebildet ist,
- Fig. 3
- eine beispielhaft in verschiedenen Ausführungsformen dargestellte Rohrkupplung, deren
Kupplungsmanschette als zahnkettenartige Glieder- oder Gelenkkette ausgebildet ist,
wobei die Kupplungsmanschette in einem Teilkreisbereich als Sicherungselemente ausgebildete
Kettenglieder-Laschen und in einem anderen Teilkreisbereich rollenförmigebeziehungsweisescheibenförmigeSicherungselemente
aufweist,
- Fig. 4
- eine Rohrkupplung, ähnlich der aus Fig. 3, bei der die als Kettenbolzen ausgebildeten
Verbindungsachsen rollenförmige Sicherungselemente tragen, wobei an diesen rollenförmigen
Sicherungselementen in Rollen-Umfangsrichtung umlaufende Sicherungskrallen vorgesehen
sind, und
- Fig. 5
- eine Rohrkupplung, deren Kupplungsmanschette hier aus zwei, auf Abstand miteinander
verbundenen Gelenkketten gebildet ist, wobei in verschiedenen Teilquerschnitten unterschiedlich
ausgestaltete Sicherungselemente vorgestellt werden.
[0026] In Fig. 1 und 2 sind zwei Rohrschellen 101, 102 dargestellt, die eine ringförmige
Kupplungsmanschette haben. Die Kupplungsmanschetten 1 der Rohrschellen 101, 102 sind
- wie auch in der DE 195 14 940 C1 beschrieben - als Schellenband ausgebildet. Die
als Schellenband ausgebildeten Kupplungsmanschetten 1 sind zum Verbinden gegenüberliegender
Rohrenden mittels Spanneinrichtungen zusammenziehbar, die jeweils an einer Verbindungsstelle
2 angeordnet sind.
[0027] Jede Spanneinrichtung hat zwei in Rohr-Längsrichtung orientierte Verbindungsachsen
3, die zum Zusammenziehen der Kupplungsmanschette 1 über zwei Spannschrauben 4 miteinander
verbunden sind und diesen Spannschrauben 4 als Widerlager dienen. Während die Spannschrauben
4 mit ihrem Schraubenkopf den Bolzenumfang der einen Verbindungsachse beaufschlagen,
sind sie mit einem zumindest am freien Schaftende vorgesehenen Außengewinde in ein
Innengewinde an der zugeordneten gegenüberliegenden Verbindungsachse 3 der Spanneinrichtung
eingeschraubt.
[0028] Wie aus den Fig. 1 und 2 deutlich wird, sind die im Bereich der Verbindungsstellen
2 vorgesehenen freien Schellenenden zur Aufnahme der Verbindungsachsen 3 schlaufenförmig
ausgebildet. Dabei sind die freien Schellenenden der Kupplungsmanschette 1 jeweils
beidseits in den Längsrandbereichen als schlaufenförmige Haltelaschen 5 ausgebildet.
Die beiden Haltelaschen 5 jedes Schellenendes begrenzen eine Durchgriffsöffnung 6
zwischen sich, welche die Spannschrauben 4 durchsetzen. Die beiden, jeweils einander
zugeordneten Haltelaschen 5 sind am freien und nach außen gebogenen Schellenende über
einen Steg 7 der als Schellenband ausgebildeten Kupplungsmanschette miteinander verbunden
und an dieser befestigt. Zur Befestigung der Haltelaschen 5 könnten diese zwar auch
an ihren Laschenenden beispielsweise verschweißt sein; vorzugsweise sind diese Laschenenden
- wie hier dargestellt - jedoch durch Nieten 8 befestigt, wodurch die Korossionsfestigkeit
der Kupplungsmanschette 1 begünstigt wird und auch kostengünstigere Materialien verwendet
werden können.
[0029] In den Fig. 1 und 2 ist dargestellt, daß jede der Verbindungsachsen an ihren beiden,
über die Haltelaschen überstehenden Achsenden jeweils ein plattenförmiges Sicherungselement
10 tragen. Dabei ist der innenliegende Stirnrand dieser Sicherungselemente 10 jeweils
als Sicherungskralle 9 ausgestaltet, welche den Rohrumfang der miteinander zu verbindenden
Rohre beaufschlagt.
[0030] Da jedes Sicherungselement 10 ein gegenüber der Verbindungsachse 3 sowie der Kupplungsmanschette
1 separat hergestelltes Bauteil bildet, können diese Sicherungselemente 10 auch aus
einem gegenüber der Kupplungsmanschette 1 härteren und/oder zumindest im Bereich der
Sicherungskrallen 9 gehärteten Material hergestellt werden. Dabei sind die Sicherungskrallen
9 im Bereich der Verbindungsachsen 3 und damit in dem Bereich vorgesehen, wo die größte
Kraft direkt auf den Rohrumfang aufgebracht werden kann. Die Sicherungskrallen 9 können
sich damit besonders gut in den Rohrumfang der miteinander zu verbindenden, hier allerdings
nicht dargestellten Rohre eingraben, wodurch erhöhte Sicherungskräfte zur axialen
Sicherung dieser Rohre aufgebracht werden können.
[0031] Zusätzlich sind auch am Schellen-Innenumfang der Kupplungsmanschette 1 weitere Sicherungs-
oder Haltekrallen 90 vorgesehen. Wie aus den Fig. 1 und 2 deutlich wird, weist die
schellenbandförmige Kupplungsmanschette 1 dazu beidseits an ihren Umfangsrandbereichen
einen nach innen umgeformten Falz oder eine Dopplung auf. Dabei sind die Sicherungs-
oder Haltekrallen 90 jeweils aus einer laschenförmigen Stanzung am inneren Falz 11
gebildet. Die laschenförmigen Stanzungen weisen Laschenteile 12, 13 auf, von denen
ein erstes Laschenteil 12 einstückig am inneren Falzrandbereich angeformt ist und
von denen zumindest ein zweites Laschenteil 13 mit dem ersten Laschenteil 12 über
eine radial orientierte Falzlinie einstückig verbunden und in axialer Richtung nach
außen orientiert ist.
[0032] Bei den in Fig. 1 und 2 dargestellten Rohrschellen 101, 102 stehen die Sicherungselemente
10 gegenüber den benachbarten, am Schellen-Innenumfang vorgesehenen Sicherungs- und
Haltekrallen 90 mehr in Richtung zur Rohroberfläche vor. Beim Festziehen der Spannschrauben
4 haben die den Sicherungselementen 10 benachbarten Sicherungsund Haltekrallen 90
daher zunächst keinen Kontakt mit der Rohroberfläche und hängen in der Luft, während
sich die Sicherungselemente 10 mit ihren schneidenartig zulaufenden Sicherungskrallen
9 in die Rohroberfläche eingraben können. Gleichzeitig wird die auf die Spannschrauben
4 ausgeübte Kraft besser zu den, gegenüber den Verbindungsstellen 2 weiter entfernten
Sicherungs- und Haltekrallen 90 übertragen, welche damit ebenfalls fest am Rohrumfang
anliegen.
[0033] Die Geometrie der Sicherungselemente 10 sowie der Sicherungs- und Haltekrallen 90
ist so aufeinander abgestimmt, daß auch die zu den Verbindungsstellen 2 benachbarten
Sicherungs- und Haltekrallen 90 noch zur Rohroberfläche gezogen werden, wenn sich
die Sicherungselemente 10 mit ihren Sicherungskrallen 9 in die Rohroberfläche 9 eingegraben
haben.
[0034] Die an den Sicherungselementen 10 vorgesehenen Sicherungskrallen 9 weisen eine konvexe
Formgebung auf, wobei die Plattenebene der Sicherungselemente in Umfangsrichtung der
Rohre orientiert ist. Durch die konvexe Formgebung der schneidkantenartigen Sicherungskrallen
9 wird ein relativ flacher Winkel zur Rohroberfläche in Richtung der in Umfangsrichtung
orientierten Verschiebung erreicht, so daß die Sicherungselemente 10 insbesondere
beim Festziehen der Kupplungsmanschette 1 gut auf dem Rohrumfang gleiten können.
[0035] Um am Rohrumfang bei Bedarf noch weitere Sicherungselemente 10 plazieren zu können,
kann die Kupplungsmanschette 1 auch aus einem mehrgliedrigen Schellenband gebildet
sein. Während die Rohrkupplung 101 gemäß Fig. 1 ein einteiliges Schellenband mit nur
einer Verbindungsstelle 2 aufweist, hat der Rohrverbinder 102 gemäß Fig. 2 ein mehrgliedriges
Schellenband mit beispielsweise drei Schellenbauteilen, die durch ebenfalls drei,
in Umfangsrichtung gleichmäßig beabstandete Verbindungsstellen 2 voneinander getrennt
sind. Mit der in Fig. 2 dargestellten Rohrkupplung 102 können somit noch höhere Haltekräfte
auf den Rohrumfang aufgebracht werden.
[0036] In den Fig. 3 bis 5 sind Rohrkupplungen 103, 104 und 105 dargestellt, deren Kupplungsmanschette
1 als Glieder- oder Gelenkkette ausgebildet ist. Wie im Teilkreisbereich A in Fig.
3 deutlich wird, kann eine solche Kupplungsmanschette 1 beispielsweise zahnkettenartig
ausgebildet sein. Die Kupplungsmanschette 1 weist im Teilkreisbereich A dazu Ketten-Laschen
14 auf, die in ihrem dem Rohrumfang der Rohre 15 zugewandten und kreisbogenförmig
vorstehenden Randbereich als Sicherungskrallen 9 ausgebildet sind. Die als Sicherungselemente
10 dienenden Ketten-Laschen 14 sind von Verbindungsachsen 3'' getragen, welche benachbarte
Laschen 14 miteinander verbinden und somit gleichzeitig auch als Kettenbolzen dienen.
[0037] Im Teilkreisbereich B von Figur 3 weist die Kupplungsmanschette 1 scheiben- oder
rollenförmige Sicherungselemente 10 auf.
[0038] Rollenförmige Sicherungselemente 10 sind auch an der ebenfalls als Glieder- oder
Gelenkkette ausgebildeten Kupplungsmanschette 104 in Figur 4 vorgesehen.
[0039] Die separaten rollenförmigen Sicherungselemente 10 der Kupplungsmanschette 104 haben
eine längsgerichtete Durchstecköffnung, die jeweils von einer als Kettenbolzen dienenden
Verbindungsachse 3'' durchsetzt werden. An den rollenförmigen Sicherungselementen
10 der Rohrkupplung 104 ist jeweils zumindest eine in Umfangsrichtung umlaufende Sicherungskralle
9 vorgesehen.
[0040] Aus den Fig. 3 und 4 wird deutlich, daß zur axialen Sicherung der Rohre 15 eine entsprechend
breit bemessene Gliederkette ausreichend ist, die beispielsweise an ihren Sicherungsrollen
17 und/oder an ihren ebenfalls als Sicherungselemente 10 ausgebildeten Ketten-Laschen
14 die in Rohr-Längsrichtung voneinander beabstandeten Sicherungskrallen 9 aufweisen.
Dabei kann es vorteilhaft sein, wenn die Sicherungsrollen 17 jeweils zwei axial voneinander
beabstandete Sicherungskrallen 9 haben, damit eventuelle Axialkräfte in die Sicherungsrollen
17 aufgenommen werden können, ohne die als Gliederkette ausgebildete Kupplungsmanschette
1 ansonsten weiter zu belasten.
[0041] Wie in Fig. 5 angedeutet ist, kann die Kupplungsmanschette 1 aber auch aus zumindest
zwei auf Abstand miteinander verbundenen Gelenkketten gebildet sein, wobei zwischen
den voneinander beabstandeten Gelenk- oder Gliederketten die miteinander zu verbindenden
Rohrenden der Rohre 15 angeordnet sind.
[0042] Der in Figur 5 rechte obere Teilquerschnitt zeigt die laschenförmigen Sicherungselemente
10 einer zahnkettenartigen Gelenkkette in der Querschnittsebene I-I aus Figur 3. Im
linken oberen Teilquerschnitt von Figur 5 ist demgegenüber ein rollenförmiges Sicherungselement
10 in der Querschnittsebene II-II aus Figur 3 dargestellt. Im linken unteren Teilquerschnitt
von Figur 5 sind scheibenförmige Sicherungselemente 10 in der Querschnittsebene III-III
aus Figur 3 zu sehen, wobei diese scheibenförmigen Sicherungselemente 10 beidseits
bis zu einer als Anschlag dienenden Querschnittserweiterung auf die Verbindungsachse
3' aufgeschoben und darauf mittels der außenseitig angeordneten Kettenlaschen gehalten
sind. Dabei dient die Verbindungsachse 3' der Spannschraube 4 als Widerlager. Der
in Figur 5 rechte untere Teilquerschnitt zeigt wiederum die laschenförmigen Sicherungselemente
10 einer zahnkettenartigen Gelenkkette in Querschnittsebene IV-IV aus Figur 3, wobei
auch hier die die laschenförmigen Sicherungselemente 10 durchsetzende Verbindungsachse
3' einer Spannschraube 4 als Widerlager dient. Die in Figur 5 dargestellten verschiedenen
Sicherungselemente können einzeln oder miteinander kombiniert an einer als Gelenk-
oder Gliederkette ausgebildeten Kupplungsmanschette 1 vorgesehen sein.
[0043] Die aus zumindest einer Gelenkkette gebildeten Kupplungsmanschetten 103 bis 105 gemäß
den Fig. 3 bis 5 weisen somit jeweils zumindest eine erste Verbindungsstelle 2' auf,
die zwei an gegenüberliegenden Manschettenenden vorgesehene und über wenigstens eine
Spannschraube 4 oder dergleichen Verstellelement verbundene erste Verbindungsachsen
3' haben. Die Kupplungsmanschetten 103 bis 105 weisen zwischen ihren Kettengliedern
im übrigen zweite Verbindungsstellen 2'' auf, denen jeweils eine als Kettenbolzen
dienende und benachbarte Kettenglieder miteinander verbindende zweite Verbindungsachse
3'' zugeordnet ist.
[0044] Während die in den Fig. 1 und 2 dargestellten Sicherungselemente 10 mit den zugeordneten
Verbindungsachsen 3 drehfest verbunden sind, sind die rollen- oder scheibenförmigen
Sicherungselemente 10 der in den Fig. 3 bis 5 dargestellten Rohrkupplungen 103 bis
105 auf ihren Verbindungsachsen 3' beziehungsweise 3'' drehbar gehalten.
[0045] Zur drehfesten Verbindung der Sicherungselemente 10 weisen diese bei den in Fig.
1 und 2 dargestellten Rohrkupplungen 101 und 102 beispielsweise unrunde Durchstecköffnungen
auf, in welche die diese Durchstecköffnungen durchsetzenden und beidseits außenseitig
zu einem Niet geformten Stirnendbereiche der Verbindungsachsen 3 angreifen.
[0046] Während sich die Laschen 14 der in Fig. 3 dargestellten Kupplungsmanschette 103 trotz
der gelenkigen Verbindung mit den Verbindungsachsen 3' beziehungsweise 3'' gegenseitig
in Position halten, können die rollen- oder scheibenförmigen Sicherungselemente 10
in Figur 3 und 4 auf ihren Verbindungsachsen 3' oder 3'' während des Zusammenziehens
der Kupplungsmanschette 1 in Umfangsrichtung abrollen.
[0047] In den Fig. 3 bis 5 sind die voneinander beabstandeten Gliederketten über stangenförmige
Kettenverbinder 18 aneinander gehalten, die an den Kettenglied-Laschen 14 der einzelnen
Gliederketten angreifen. Anstelle von getrennten Verbindungsachsen 3' oder 3'' für
die in den Fig. 3 bis 5 dargestellten Gliederkettenelemente können zum Verbinden der
die Kupplungsmanschette 1 bildenden beiden Gliederketten gemeinsame Verbindungsachsen
3' oder 3'' verwendet werden. Auch ist es möglich, eine Kupplungsmanschette 1 vorzusehen,
die aus zumindest einer zahnkettenartigen Gliederkette ausgebildet ist und die neben
den an ihren Ketten-Laschen 14 vorgesehenen Sicherungskrallen 9 zusätzlich auch als
Sicherungsrollen 17 ausgebildete Sicherungselemente 10 aufweist.
[0048] Eine Kupplungsmanschette 1, die - wie in den Fig. 3 bis 5 dargestellt - aus zumindest
einer Gliederkette ausgebildet ist, bietet den Vorteil, daß die über die Spannschrauben
4 aufgebrachten hohen Spannkräfte an wenigen, vorzugsweise gleichmäßig voneinander
beabstandeten Punkten konzentriert in den Rohrumfang der Rohre 15 eingeleitet werden.
Sofern die Kupplungsmanschette 1 - wie in Fig. 5 angedeutet - aus zumindest zwei Gliederketten
ausgebildet ist, nehmen die stangenförmigen Kettenverbinder 18 die beispielsweise
temperaturbedingt auftretenden Axialkräfte auf. Dabei sind die Gliederketten der Kupplungsmanschette
1 an den Kettenverbindern 18 so befestigt, daß die beidseits vorgesehenen Gliederketten
nicht axial nach außen weggeschoben werden können; die mittels der Kupplungsmanschette
1 in axialer Richtung gesicherten Rohre werden somit an einem Auseinandergleiten gehindert.
Dabei kann die Befestigung der stangenförmigen Kettenverbinder 18 an den Kettenlaschen
14 der Gliederketten durch einen Nietwulst am Achsende erfolgen.
[0049] Um eine hohe Biegesteifigkeit der Rohrverbindung zu erreichen, sollten die Gliederketten
auch gegen ein axiales Verschieben nach innen gesichert sein; dazu kann beispielsweise
am stangenförmigen Kettenverbinder 18 beidseits ein Ringflansch oder dergleichen Anschlag
vorgesehen sein und/oder die Gliederketten können, etwa mit den inneren Nietwülsten
ihrer Verbindungsachsen 3' beziehungsweise 3'', an einem Dichtgehäuse anliegen, welches
zwischen den in axialer Richtung voneinander beabstandeten Sicherungskrallen vorgesehen
ist.
[0050] Ein solches Dichtgehäuse 19 ist beispielhaft in Fig. 5 dargestellt. Das Dichtgehäuse
19, das ohne eine Schraubverbindung auskommt und bei der Montage nur auf die zu verbindenen
Rohre aufgesteckt werden muß, umgreift ein inneres Dichtelement 20 aus elastischem
Material. Bei der in Fig. 5 dargestellten Rohrkupplung 105 sind somit die Sicherungsfunktion
der Kupplungsmanschette 1 einerseits und die Dichtfunktion des das Dichtelement 20
aufnehmenden Dichtgehäuses 19 andererseits auch sichtbar voneinander getrennt. Eine
hier allerdings nicht dargestellte Ausführungsform gemäß der Erfindung kann auch darin
bestehen, daß die Rohrkupplung ein als Formteil ausgebildetes Dichtgehäuse hat, welches
in einer mittleren Gehäuse-Ausformung ein Dichtelement und beidseits davon, in weiteren
Gehäuse-Ausformungen, die die Kupplungsmanschette bildenden Gelenkketten aufnimmt.
Bei einer solchen Ausführungsform, bei der die Gelenkketten mittels dem Dichtgehäuse
auf Abstand miteinander verbunden sind, kann auf weitere stangenförmige Kettenverbinder
oder dergleichen verzichtet werden. Insbesondere eine aus zumindest einer Gliederkette
ausgebildete Kupplungsmanschette, wie sie in den Fig. 3 bis 5 dargestellt ist, kann
sich gut an den Außenumfang der Rohre 15 anpassen.
1. Rohrkupplung (101, 102, 103, 104, 105) mit einer ringförmigen Kupplungsmanschette
(1) zur axialen Sicherung zweier miteinander zu verbindender Rohre, welche Kupplungsmanschette
(1) zumindest eine Verbindungsstelle (2, 2', 2'') aufweist, der (2, 2', 2'') mindestens
eine etwa in Rohr-Längsrichtung angeordnete Verbindungsachse (3, 3', 3'') zugeordnet
ist, wobei die Kupplungsmanschette (1) beidseits der Trennstelle der miteinander zu
verbindenden Rohre Sicherungskrallen aufweist, die den Rohraußenumfang beaufschlagen,
dadurch gekennzeichnet, daß zumindest eine Verbindungsachse (3, 3', 3'') wenigstens ein Sicherungselement (10)
trägt oder als Sicherungselement (10) ausgebildet ist, welches (10) mindestens eine,
den Rohrumfang beaufschlagende Sicherungskralle (9) hat.
2. Rohrkupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Sicherungselement (10) eine Durchstecköffnung aufweist, welche die zugeordnete
Verbindungsachse (3, 3', 3'') durchsetzt.
3. Rohrkupplung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Sicherungskrallen (9) in Richtung zum Rohrumfang schneidenartig zulaufen.
4. Rohrkupplung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungsmanschette (1) an ihren, im Bereich einer Verbindungsstelle (2, 2')
gegenüberliegenden Manschettenenden einander zugeordnete und als Widerlager dienende
Verbindungsachsen (3, 3') aufweist, die zum Zusammenziehen der Kupplungmanschette
(1) über zumindest eine Spannschraube (4) oder dergleichen Verstellelement miteinander
verbunden sind.
5. Rohrkupplung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß auf gegenüberliegenden Seiten der einander zugeordneten Verbindungsachsen (3, 3',
3'') jeweils zumindest eine dieser Verbindungsachsen ein Sicherungselement (10) trägt.
6. Rohrkupplung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungsmanschette (1) als Schellenband ausgebildet ist.
7. Rohrkupplung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungsmanschette durch zumindest eine Gelenk- oder Gliederkette gebildet ist,
die Kettenglieder hat, welche jeweils über die als Kettenbolzen ausgebildeten Verbindungsachsen
(3'') miteinander verbunden sind.
8. Rohrkupplung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die zumindest eine Gelenkkette zahnkettenartig ausgebildet ist.
9. Rohrkupplung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß Laschen (14) der zumindest einen zahnkettenartigen Gelenkkette als Sicherungselemente
(10) dienen und dazu in ihren dem Rohrumfang zugewandten Randbereich zumindest bereichsweise
als Sicherungskrallen (9) ausgebildet sind.
10. Rohrkupplung nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungsmanschette (1) aus zumindest zwei auf Abstand miteinander verbundenen
Gelenkketten gebildet ist.
11. Rohrkupplung nach einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die als Kettenbolzen dienenden Verbindungsachsen (3'') der zumindest einen Gelenkkette
an ihrem Bolzenumfang zumindest eine insbesondere in Umfangsrichtung orientierte Sicherungskralle
aufweisen.
12. Rohrkupplung nach einem der Ansprüche 7 7 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daßdieSicherungselemente (10) als Sicherungsrollen (17) oder Sicherungsscheiben
mit längsgerichteter Durchstecköffnung ausgebildet sind und daß die Durchstecköffnung
jeder Sicherungsrolle (17) oder Sicherungsscheibe eine gegebenenfalls als Kettenbolzen
dienende Verbindungsachse (3', 3'') durchsetzt.
13. Rohrkupplung nach Anspruch 12, daß die Sicherungsrollen (17) zumindest eine insbesondere
in Umfangsrichtung orientierte Sicherungskralle (9) aufweisen.
14. Rohrkupplung nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Sicherungsrollen (17) zumindest zwei, in Rollen-Längsrichtung voneinander beabstandete
Sicherungskrallen (9) haben.
15. Rohrkupplung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Sicherungskrallen (9) kreisbogenförmig oder konvex ausgebildet sind.
16. Rohrkupplung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Sicherungskrallen (9) einen runden oder kreisförmigen Außenumriß haben und insbesondere
drehbar auf der zugeordneten Verbindungsachse (3', 3'') gelagert sind.
17. Rohrkupplung nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den in axialer Richtung voneinander beabstandeten Sicherungskrallen (9)
eine Dichtungsmanschette vorgesehen ist.
18. Rohrkupplung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtungsmanschette ein Dichtungsgehäuse (19) sowie zumindest ein vom Dichtungsgehäuse
(19) umgegriffenes Dichtelement (20) aufweist.
19. Rohrkupplung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß am Schellen-Innenumfang der als Schellenband ausgebildeten Kupplungsmanschette (1)
zusätzliche Sicherungskrallen (90) vorgesehen sind, und daß die von einer Verbindungsachse
(3) getragenen Sicherungselemente (10) mit ihren Sicherungskrallen (9) über die in
diesem Bereich am Schellen-Innenumfang vorgesehenen zusätzlichen Sicherungskrallen
(90) vorstehen.
20. Rohrkupplung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die durch zumindest eine Gelenkkette gebildete Kupplungsmanschette (1) wenigstens
eine erste Verbindungsstelle (2') mit zwei an gegenüberliegenden Manschettenenden
vorgesehenen und über wenigstens eine Spannschraube (4) oder dergleichen Verstellelement
verbundenen ersten Verbindungsachsen (3') hat und daß die Kupplungsmanschette (1)
zwischen ihren Kettengliedern im übrigen zweite Verbindungsstellen (2'') mit jeweils
einer als Kettenbolzen dienenden und benachbarte Kettenglieder verbindenden zweiten
Verbindungsachse (3'') aufweist.
1. Pipe coupling (101, 102, 103, 104, 105) having an annular coupling sleeve (1) for
axially securing two pipes which are to be joined together, said coupling sleeve (1)
having at least one connecting point (2, 2', 2") with which is associated at least
one connecting spindle (3, 3', 3") arranged substantially in the longitudinal direction
of the pipe, the coupling sleeve (1) having, on both sides of the disconnecting point
between the pipes to be joined together, securing claws which act on the outer circumference
of the pipe, characterised in that at least one connecting spindle (3, 3', 3") carries at least one securing element
(10) or is constructed as a securing element (10) which has at least one securing
claw (9) acting on the circumference of the pipe.
2. Pipe coupling according to claim 1, characterised in that each securing element (10) has an insertion opening through which the associated
connecting spindle (3, 3', 3") passes.
3. Pipe coupling according to claim 1 or 2, characterised in that the securing claws (9) taper like blades towards the periphery of the pipe.
4. Pipe coupling according to one of claims 1 to 3, characterised in that the coupling sleeve (1) has, on its sleeve ends located opposite one another in the
region of a connecting point (2, 2'), connecting spindles (3, 3') associated with
one another and acting as abutments, which are connected to one another by at least
one tightening screw (4) or similar adjusting element for tightening the coupling
sleeve (1).
5. Pipe coupling according to one of claims 1 to 4, characterised in that on opposite sides of the associated connecting spindles (3, 3', 3") at least one
of these connecting spindles carries a securing element (10).
6. Pipe coupling according to one of claims 1 to 5, characterised in that the coupling sleeve (1) is constructed as a clamping hoop.
7. Pipe coupling according to one of claims 1 to 5, characterised in that the coupling sleeve is formed by at least one articulated or segmented chain which
has chain links connected to one another via the connecting spindles (3") in the form
of link pins.
8. Pipe coupling according to claim 7, characterised in that the at least one articulated chain is constructed as a gear chain.
9. Pipe coupling according to claim 7 or 8, characterised in that fishplates (14) of the at least one articulated chain in the form of a gear chain
act as securing elements (10) and for this purpose are constructed, at least in part,
as securing claws (9) in their edge region closest to the periphery of the pipe.
10. Pipe coupling according to one of claims 7 to 9, characterised in that the coupling sleeve (1) is formed from at least two articulated chains joined together
at a spacing from one another.
11. Pipe coupling according to one of claims 7 to 10, characterised in that the connecting spindles (3") of the at least one articulated chain which act as link
pins have, on the periphery of the pin, at least one securing claw which is oriented
particularly in the circumferential direction.
12. Pipe coupling according to one of claims 7 to 11, characterised in that the securing elements (10) are constructed as securing rollers (17) or securing discs
with a longitudinally directed insertion opening, and a connecting spindle (3', 3")
optionally acting as a link pin passes through the insertion opening of each securing
roller (17) or securing disc.
13. Pipe coupling according to claim 12, characterised in that the securing rollers (17) have at least one securing claw (9) oriented particularly
in the circumferential direction.
14. Pipe coupling according to claim 12 or 13, characterised in that the securing rollers (17) have at least two securing claws (9) spaced apart from
one another in the longitudinal direction of the rollers.
15. Pipe coupling according to one of claims 1 to 14, characterised in that the securing claws (9) are arcuate or convex in construction.
16. Pipe coupling according to one of claims 1 to 14, characterised in that the securing claws (9) have a round or circular outer contour and in particular are
rotatably mounted on the associated connecting spindle (3', 3").
17. Pipe coupling according to one of claims 1 to 16, characterised in that a sealing sleeve is provided between the securing claws (9) which are spaced apart
from one another in the axial direction.
18. Pipe coupling according to claim 17, characterised in that the sealing sleeve has a sealing housing (19) and at least one sealing element (20)
surrounded by the sealing housing (19).
19. Pipe coupling according to one of the preceding claims, characterised in that additional securing claws (90) are provided on the inner circumference of the coupling
sleeve (1) in the form of a clamping hoop, and in that the securing elements (10) carried by a connecting spindle (3) project with their
securing claws (9) over the additional securing claws (90) provided in this region
on the inner circumference of the hoop.
20. Pipe coupling according to one of the preceding claims, characterised in that the coupling sleeve (1) formed by at least one articulated chain has at least one
first connecting point (2') with two first connecting spindles (3') provided on opposite
ends of the sleeve and connected via at least one tightening screw (4) or similar
adjusting element, and in that the coupling sleeve (1) further comprises, between its chain links, second connecting
points (2") with in each case a second connecting spindle (3") acting as link pin
and joining adjacent chain links together.
1. Raccord de tuyau (101, 102, 103, 104, 105) avec une manchette de raccordement annulaire
(1) permettant de fixer de façon axiale deux tuyaux à raccorder, laquelle manchette
de raccordement (1) présente au moins un point de jonction (2, 2', 2"), lequel (2,
2', 2") correspond au moins à un axe de liaison (3, 3', 3") agencé dans le sens longitudinal
du tuyau, la manchette de raccordement (1) présente des griffes de fixation situées
des deux côtés du point de séparation des deux tuyaux à raccorder, lesquelles griffes
épousent la circonférence extérieure du tuyau, caractérisé en ce qu'au moins un axe de liaison (3, 3', 3") comprend au moins un élément de fixation (10)
ou bien est conçu comme un élément de fixation (10), lequel (10) présente au moins
une griffe de fixation (9) épousant la circonférence du tuyau.
2. Raccord de tuyau selon la revendication 1, caractérisé en ce que chaque élément de fixation (10) présente une ouverture de passage, laquelle traverse
l'axe de liaison correspondant (3, 3', 3").
3. Raccord de tuyau selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les griffes de fixation (9) s'étendent en direction de la circonférence du tuyau
en se coupant.
4. Raccord de tuyau selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que la manchette de raccordement (1) présente des axes de liaison (3, 3') conjugués les
uns par rapport aux autres et servant de butée au niveau de ses extrémités opposées
à un point de jonction (2, 2'), lesquels sont reliés par au moins une vis de serrage
(4) ou tout autre élément d'ajustement semblable afin de resserrer la manchette de
raccordement (1).
5. Raccord de tuyau selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce qu'au moins un des axes de liaison (3, 3', 3") opposés et conjugués l'un par rapport
à l'autre présente un élément de fixation (10).
6. Raccord de tuyau selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que la manchette de raccordement (1) est conçue comme une bande de serrage.
7. Raccord de tuyau selon l'un des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que la manchette de raccordement est constituée d'au moins une chaîne à articulations
ou une chaîne à maillons, laquelle comprend des maillons, lesquels sont reliés ensemble
par les axes de liaison (3") conçus comme des tourillons de chaîne.
8. Raccord de tuyau selon la revendication 7, caractérisé en ce que l'une au moins des chaînes à articulations est conçue comme une chaîna dentée.
9. Raccord de tuyau selon la revendication 7 ou 8, caractérisé en ce que des mailles (14) de l'une au moins des chaînes à articulations dentées servent d'éléments
de fixation (10) et pour ce faire sont conçus comme des griffes de fixation (9), au
moins par sections, au niveau leur zone de délimitation tournée vers la circonférence
du tuyau.
10. Raccord de tuyau selon l'une des revendications 7 à 9, caractérisé en ce que la manchette de raccordement (1) est constituée d'au moins deux chaînes à articulations
reliés entre elles à un certain intervalle.
11. Raccord de tuyau selon l'une des revendications 7 à 10, caractérisé en ce que les axes de liaison (3") servant de tourillons de l'une au moins des chaînes à articulations
présentent au niveau de la circonférence des tourillons de cette dernière une griffe
de fixation orientée notamment dans le sens de la circonférence.
12. Raccord de tuyau selon l'une des revendications 7 à 11, caractérisé en ce que les éléments de fixation (10) sont conçus comme des cylindres de fixation (17) ou
des disques de fixation dotés d'ouvertures de passage longitudinales et en ce que l'ouverture de passage de chaque cylindre (17) ou disque de fixation traverse un
axe de liaison (3', 3") servant le cas échéant de tourillon de chaîne.
13. Raccord de tuyau selon la revendication 12, caractérisé en ce que les cylindres de fixation (17) présentent au moine une griffe de fixation (9) orientée
notamment dans le sens de la circonférence.
14. Raccord de tuyau selon la revendication 12 ou 13, caractérisé en ce que les cylindres de fixation (17) présentent au moins deux griffes de fixation (9) séparées
l'une de l'autre par un intervalle dans le sens longitudinal des cylindres.
15. Raccord de tuyau selon l'une des revendications 1 à 14, caractérisé en ce que les griffes de fixation (9) présentent une forme en arc de cercle ou convexe.
16. Raccord de tuyau selon l'une des revendications 1 à 14, caractérisé en ce que les griffes de fixation (9) possèdent un profil extérieur rond ou circulaire et sont
tout particulièrement montées de façon rotative sur l'axe de liaison (3', 3") correspondant.
17. Raccord de tuyau selon l'une des revendications 1 à 16, caractérisé en ce qu'une manchette d'étanchéité est prévue entre les griffes de fixation (9) séparées l'une
de l'autre par un intervalle dans le sens axial.
18. Raccord de tuyau selon la revendication 17, caractérisé en ce que la manchette d'étanchéité présente une garniture d'étanchéité (19) ainsi qu'au moins
un élément d'étanchéité (20) enveloppé par la garniture d'étanchéité (19).
19. Raccord de tuyau selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que des griffes de fixations supplémentaires (90) sont prévues au niveau de la circonférence
intérieure du collier de serrage de la manchette de raccordement (1) conçue comme
une bande de serrage, et en ce que les griffes de fixation (9) des éléments de fixation (10) supportés par un axe de
liaison (3) dépassent par rapport aux griffes de fixation supplémentaires (90) prévues
à ce niveau de la circonférence intérieure du collier de serrage.
20. Raccord de tuyau selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la manchette de raccordement (1) constituée par au moins une chaîne à articulations
comprend au moins un premier point de jonction (2') avec deux premiers axes de liaison
(3') agencés au niveau des extrémités opposées des manchettes et reliés par au moins
une vis de serrage (4) ou tout autre élément d'ajustement semblable et en ce que la manchette de raccordement (1) présente entre ses maillons de chaîne des seconds
points de jonction (2")supplémentaires avec chaque second axe de liaison (3") servant
de tourillon de la chaîne et reliant les maillons de chaîne voisins.