Stand der Technik
[0001] Die Erfindung geht aus von einer Handwerkzeugmaschine, z. B. Winkelschleifer, Handkreissäge
oder dergl. gemäß der Gattung des Anspruchs 1.
[0002] Aus der EP 0 339 027 ist eine Handwerkzeugmaschine mit einer Spanneinrichtung für
ein scheibenförmiges Werkzeug bekannt, die von außen betätigbar ist und bei deren
Betätigung die Vorspannung auf das Werkzeug und damit auf eine auf der gegenüberliegenden
Seite gespannte Spannmutter löst, so daß daraufhin die Spannmutter leicht von Hand
lösbar ist. Bei dieser Lösung ist eine Fehlbetätigung bei noch laufender Maschine
nicht auszuschliessen, in deren Folge sich das scheibenförmige Werkzeug selbsttätig
von der noch rotierenden Spindel lösen kann - mit der entsprechenden Gefahr für in
der Umgebung befindliche Personen und Gegenstände.
[0003] Gemäß EP 0 424 388 ist eine SDS-Click-Mutter bekannt, die für Handwerkzeugmaschinen
mit scheibenförmigen Werkzeugen verwendbar ist, wobei sie außen auf das freie Ende
der das scheibenförmige Werkzeug tragenden Arbeitsspindel aufspannbar ist und zum
Werkzeugwechsel durch einen kurzen Drehhub von Hand in Löserichtung verstellbar ist,
wobei sich der Spanndruck auf das scheibenförmige Werkzeug löst und die SDS-Click-Mutter
leicht von Hand abschraubbar ist.
[0004] Außerdem ist aus der DE-A-44 32 973 eine gattungsgemäße Handwerkzeugmaschine bekannt,
deren Spindelarretierung über einen per Handhebel betätigbaren Drehbolzen aktivierbar
ist, wobei ein am Drehbolzen angeordneter Rastnocken einen halbkreisförmigen Querschnitt
aufweist. Der Rastnocken ist zum Eintritt in gegenüberliegende, halbkreisförmige Nuten
des Nutenkranzes eines Spannflansches vorgesehen. In diese halbkreisförmigen Nuten
tritt der Rastnocken in ausgeschwenkter Betätigungsposition des Handhebels durch Drehmitnahme
ein. Diese bekannte Spindelarretierung ist einfach herstellbar und arbeitet zuverlässig,
jedoch ist bei einer Fehlbedienung der Spindelarretierung bei laufender Maschine die
zwischen den Nuten und den Rastnocken wirkende Kraft so hoch, daß dabei störende Vibrationen
auftreten.
Vorteile der Erfindung
[0005] Die erfindungsgemäße Handwerkzeugmaschine mit den Merkmalen des Anspruchs 1 hat demgegenüber
den Vorteil, daß die an sich vorteilhafte Lösung der SDS-Click-Spannmutter nunmehr
unverlierbar maschinenseitig auf der Arbeitsspindel gesichert ist und in vorteilhafter
Weise mittels einer besonders ausgestalteten Spindelarretierung auslösbar ist, wobei
darüber hinaus mittels dieser Spanneinrichtung die Spindel in Spannrichtung der von
außen aufschraubbaren konventionellen Spannmutter nach Betätigung der Spanneinrichtung
selbsttätig arretierbar ist. Durch die axial kurze bzw. flache Bauweise der neuen
Spanneinrichtung kann die Arbeitsspindel eine unveränderte Länge behalten, weil die
Lagerbelastung infolge des Axialabstandes des Werkzeugs gegenüber der Lagerstelle
der Handwerkzeugmaschine unverändert gering ist.
[0006] Außerdem läßt der Rastnocken bei Fehlbetätigung nur eine minimale Kraft vom Handhebel
über den Rastnocken auf den Spannflansch gelangen. Bei Fehlbedienung der Spindelarretierung,
z.B. bei laufender Maschine, besteht daher keine Gefahr, daß der Rastnocken oder die
Nuten deformiert werden. Außerdem ist die Festhaltwirkung in beiden Drehrichtungen
der Arbeitsspindel unterschiedlich groß und zuverlässiger als bei der bekannten Arretiervorrichtung
gesichert, z.B. wenn die Spannmutter mit einem Hilfswerkzeug gespannt werden soll.
Dadurch, daß der Anstieg der Rastlaufbahn der Wälzkörper eine höhere Steigung als
die SDS-Click-Spanmmutter hat, ist der Spannflansch bei Fehlbedienung nicht ungewollt
frühzeitig auslösbar, was ein ungewolltes Lösen des Werkzeugs von der Arbeitsspindel
verhindert.
[0007] Dadurch, daß die hintere Stirnseite des Rastnockens auf dem Nutenkranz gleitet, bis
der Rastnocken in die Nut tauchen kann und daß die Nockenstirnfläche des Rastnockens
um 1 bis 3 mm kürzer ist als die Nut breit ist, wird der Eintritt des Rastnockens
erst bei gefahrlos geringer Umdrehung der Arbeitsspindel möglich.
[0008] Dadurch, daß der Rastnocken und die Nut einenends spitzwinklige und anderenends abgerundete
zum gegenseitigen Eingriff bestimmte Konturen aufweisen, ist in einer Arbeitsdrehrichtung
die Haltekraft zwischen der Spindel und der Spindelarretierung geringer als beim Festspannen
der Spannmutter.
[0009] Dadurch, daß die Nutflanken entgegen der Arbeitsdrehrichtung der Arbeitsspindel gegenüber
einer Radialen geneigt sind, wobei die in Arbeitsdrehrichtung erste Flanke über eine,
insbesondere scharfkantige, Haltekante und die zweite Flanke gekrümmt über eine Abrundung
in die Kontur des Nutkranzes übergeht und daß der Rastnocken eine die Haltekante der
Flanke beim Lösen der Spannmutter verhakend übergreifbare Nockenstirnfläche und eine
runde Stirnkontur besitzt, an der die Nutflanke abstützbar ist, wobei der Rastnocken
etwa 1 bis 2 mm kleiner ist als die Nut, ist der gewollte Unterschied der Haltekraft
besonders sicher erreichbar, insbesondere dadurch, daß die Nut eine Tiefe von etwa
3 bis 5 mm, eine Breite von etwa 5 bis 10 mm sowie Radien von etwa 0,5 bis 1,2 mm
aufweist, wobei die Abrundung einen Krümmungsradius von etwa 1,2 bis 1,8 mm aufweist
und dadurch, daß der Rastnocken als 1/3 bis 1/2 kürzer ist als der Handhebel.
[0010] Eine weitere Verbesserung der Haltefunktion der Spindelarretierung ergibt sich dadurch,
daß die Nockenstirnfläche des Rastnockens beim Einrasten in die Nut und beim Aufliegen
der runden Stirnkontur geneigt gegenüber dem Nutgrund verläuft, weil dadurch die Flächenpressung
zwischen den ineinandergreifenden Teilen größer wird.
[0011] Die Haltewirkung in Spannrichtung der Spannmuter wird dadurch besser, daß die Nockenstirnfläche
eine v-förmige Vertiefung hat, deren Kontur i.w. der Kontur der Nutflanke im Bereich
der Haltekante folgt.
[0012] Die bequeme, sichere Bedienbarkeit mittels der Spindelarretierung ermöglicht einen
besonders schnellen Werkzeugwechsel und ein sicheres, bequemes erneutes Spannen des
gewechselten Werkzeuges.
Zeichnung
[0013] Die Erfindung ist anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels
in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert.
[0014] Es zeigen:
Figur 1 einen Teil-Längsschnitt einer erfindungsgemäßen Winkelschleifmaschine,
Figur 2 eine Draufsicht (Unteransicht) der Winkelschleifmaschine gemäß Pfeil II in
Figur 1 ohne Spannmutter, Schleifscheibe und Schutzhaube,
Figur 3 ein räumliche Hinteransicht des Spannflansches,
Figuren 4 bis 7 die Spindelarretierung als Einzelheit in vier unterschiedlichen Arbeitspositionen,
die Figuren 8 und 9 eine Explosionsdarstellung der Arbeitsspindel mit den wesentlichen
Teilen des Spannflansches von hinten und von vorn,
Figur 10 den Spannflansch im Längsschnitt
Figur 11 eine Draufsicht auf den Querschnitt des Spannflansches von vorn, Figuren
11a, b, c das Einlageteil im Innern des Spannflansches und Figur 12 den Nutkranz als
Einzelteil in der Draufsicht.
Beschreibung des Ausführungsbeispiels
[0015] Der in Figur 1 im Längsschnitt dargestellte Winkelschleifer 9 weist ein Gehäuse 10
auf, das einen nichtdargestellten elektrischen Antriebsmotor mit einer Antriebswelle
11, einem Winkelgetriebe 12 und eine Arbeitsspindel 13 aufnimmt. Die Arbeitsspindel
13 ist in einem Kugellager 14 und einem Nadellager 15, beide als Radiallager ausgeführt,
drehbar gelagert. Das Nadellager 15 wird vom Maschinengehäuse 10 und das Kugellager
14 von einem aus Kunststoff gefertigten Lagerflansch 16 aufgenommen. Der Lagerflansch
16 ist an das Maschinengehäuse 10 angeflanscht und auf seinem als Hals 160 bezeichneten
äußeren Umfang sitzt eine Winkelschleiferschutzhaube 161.
[0016] Die Arbeitsspindel 13 steht axial mit ihrem freien Ende 131 über den Lagerflansch
16 vor. Auf diesem freien Ende 131 sitzt eine Spannvorrichtung 17, die ein Werkzeug
18 in Form einer Trenn- oder Schleifscheibe aufnimmt.
[0017] Die Spannvorrichtung 17 umfaßt einen auf dem freien Ende 131 der Arbeitsspindel 13
aufgesteckten und mit dieser undrehbar und radial und axial unverschieblich verbundenen
Spannflansch 19 und eine Spannmutter 20. Die Spannmutter 20 ist auf einen Gewindeabschnitt
21 des freien Endes 131 der Arbeitsspindel aufschraubbar. Das Werkzeug 18 ist mit
einem mittigen Zentrierloch 22 auf einen an der Stirnseite des Spannflansches 19 ausgebildeten
Aufnahmezapfen 23 formschlüssig aufsetzbar und mittels der Spannmutter 20 kraftschlüssig
gegen die ringförmige Stirnfläche 191 des Spannflansches 19 anpreßbar. Zwischen der
Spannmutter 20 und dem Werkzeug 18 ist eine Unterlegscheibe 24 montiert.
[0018] Die Arbeitsspindel 13 ist mit einer Spindelarretierung 25 bei Betätigung deren Handhebels
29 gegen Drehung festlegbar. Dazu weist die Spindelarretierung 25 einen außen am Spannflansch
19 ausgebildeten Nutenkranz 27 mit einer Vielzahl in gleichen Drehwinkelabständen
gegeneinander versetzter, radialer Nuten 28 mit rechteckigem Querschnitt, sowie einen
mit dem Nutenkranz 27 zusammenwirkenden Rastnocken 32 mit hakenförmiger Kontur seiner
Nockenstirnfläche 37 auf (Fig. 2). Die Kontur der Nuten 28 und das Profil des Rastnockens
32 sind so aufeinander abgestimmt, daß der Rastnocken 32 beim Eingriff in die Nut
28 bei ruhender oder nur mit geringer Geschwindigkeit rotierender Arbeitsspindel 13,
d.h. im wünschenswerten Fall, den Spannflansch 19 und damit die Arbeitsspindel 13
festhält und im nichterwünschten Fall, d.h. bei Betätigung der Spindelarretierung
bei laufendem Motor, der Rastnocken 32 mit minimaler Kraftwirkung und geringen Vibrationen
vom Nutenkranz 27 abgewiesen wird und die Arbeitsspindel 13 nicht festhalten kann.
Diese Abstimmung ergibt sich durch den geringen Breitenunterschied der Nockenstützfläche
37 gegenüber der Breite der Nut 28 von nur etwa 1 mm. Dadurch hat der Rastnocken 32
zu wenig Zeit, bei in Arbeitsdrehrichtung drehender Arbeitsspindel 13 und bei Betätigung
des Handhebels 29 soweit bis zum Nutgrund 45 einzuschwenken, daß er in die Nut 28
festhaltend eingreifen kann und den Nutenkranz 27 gemeinsam mit der Arbeitswelle 13
zum Stehenbleiben bringen kann.
[0019] Die Nuten 28 des Nutenkranzes 27 weisen gegenüber einer gemäß Figur 2 durch die Mitte
der Arbeitsspindel 13 tretenden imaginären Radialen schräge, im wesentlichen parallele
Flanken 42, 44 und einen im wesentlichen ebenen Nutgrund 45 auf. Die Flanken 42, 44
sind in Betrachtungsrichtung nach rechts, d.h. entgegen dem Drehrichtungspfeil 50
und gegenüber einer durch die Mitte der Arbeitsspindel 13 tretenden Radialen (Figur
2) geneigt.
[0020] Der Rastnocken 32 ist am freien Ende eines Drehbolzens 31 ausgebildet, der im Lagerflansch
16 drehbar gelagert ist. Die Drehachse 30 des Drehbolzens 31 verläuft parallel zur
Arbeitsspindel 13. Mit dem Drehbolzen 31 ist ein rechtwinklig abstehender Handhebel
29 drehfest verbunden, wobei der Handhebel 29, der Drehbolzen 31 und der Rastnocken
32 mehrteilig, insbesondere aus Kunststoff, hergestellt sind.
[0021] Der Handhebel 29 ist nahe dem vom Rastnocken 32 abgekehrten Ende des Drehbolzens
31 angeordnet, wobei ein stirnseitiger Drehbolzenabschnitt 311 sich über den Handhebel
29 axial hinaus fortsetzt und im Lagerflansch 16 gelagert ist. Auf den stirnseitigen
Drehbolzenabschnitt 311 ist eine als Verdrehfeder ausgebildete Rückstellfeder 33 aufgeschoben,
deren eines Federende am Lagerflansch 16 und deren anderes Federende am Drehbolzen
31 festgelegt ist.
[0022] Die Rückstellfeder 33 ist so ausgelegt, daß sie den Drehbolzen in eine Grundstellung
zu drehen sucht, in der der Rastnocken 32 vollständig aus der Nut 28 ausgeschwenkt
ist und unmittelbar radial vor dem Nutenkranz 27 am Spannflansch 19 beabstandet steht.
Diese Grundstellung des Drehbolzens 31 bzw. Rastnockens 32 ist. durch einen am Spannflansch
16 ausgebildeten Anschlag 34 vorgegeben, an den sich der Handhebel 29 anlegt (Figur
2). Der Handhebel 29 ragt durch eine Öffnung 35 im Lagerflansch 16 radial geringfügig
über diesen hinaus und trägt einseitig eine Griffplatte 291.
[0023] Figur 2 zeigt mit einer Draufsicht auf den Winkelschleifer 9 von der Seite des Spannflansches
19 aus den Rastnocken 32 als länglichen Hebelarm mit auf der dem Spannflansch 19 abgewandten,
radial äußeren Seite gerader bzw. abgerundeter Kontur, die schnabelartig auf der dem
Handhebel 29 fernen, dem Spannflansch 19 zugewandten, radial inneren Seite über eine
mit kleinem Krümmungsradius abgerundete Stirnkante 38 in eine abgeplattete, vorzugsweise
konkav mit dem gleichen Krümmungsradius wie der Nutenkranz 27 gekrümmte Nockenstirnfläche
37 mit einer hinteren Stirnkante 38' und dort in eine v-förmige Ausnehmung 39 übergeht.
Die Ausnehmung 39 stimmt im wesentlichen mit der Kontur der linken Flanke 42 der Nut
28 im Bereich einer spitzwinkligen Haltekante 41 überein, die aus dem Übergang der
Nutflanke 42 in die Umfangskrümmung des Nutenkranzes 27 gebildet wird.
[0024] Der Spannteller 62 hat eine vorzugsweise radial geriffelte Stirnfläche 621. Die geriffelte
Fläche 621 dient zum Festhalten des aufgespannten, scheibenförmigen Werkzeugs 18 mit
hoher Flächenpressung.
[0025] Soll das Werkzeug 18 gewechselt werden, so ist zunächst die Festspannmutter 20 mittels
eines nichtdargestellten Schraubenschlüssels zu lösen. Um dazu die Arbeitsspindel
13 festzusetzen, legt der Bedienende einen Finger an die Griffplatte 291 des Handhebels
29 und schwenkt den Handhebel 29 in Pfeilrichtung 26 gemäß Figur 2. Damit dreht sich
der Drehbolzen 31 im Uhrzeigersinn entgegen der Kraft der Rückstellfeder 33. Dabei
schwenkt der Rastnocken 32 in eine der Nuten 28 im Nutenkranz 27 ein. Dabei stützt
sich die abgerundete Stirnkante 38 des Rastnockens 32 gegen die rechte Nutflanke 44
bzw. deren Abrundung 46 des Spannflansches 19. Die Abrundung 46 und die Stirnkante
38 sind so bemessen, daß sich, je größer das Lösemoment an der Spannmutter 20 wird,
um so mehr der Rastnocken 32 an der Flanke 44 festhält.
[0026] Über den Formschluß zwischen Nut 28 und dem Rastnocken 32 ist bei festgehaltenem
Handhebel 29 der Spannflansch 19 und damit die Arbeitsspindel 13 undrehbar gehalten.
Die Spannmutter 20 kann nunmehr mittels eines Schraubenschlüssels problemlos gelöst
werden.
[0027] Nach dem Wechseln des Werkzeugs 18 ist eine Betätigung der Spindelarretierung 25
auch beim Festziehen der Spannmutter 20 von Vorteil. Zum Festziehen der Spannmutter
20 ist der Handhebel 29 in Richtung des Betätigungspfeils 26 zu schwenken. Wird nun
die Spannmutter 20 in Spannrichtung, d.h. entgegen der Arbeitsdrehrichtung gegenüber
der Arbeitsspindel 13 gedreht, nimmt sie diese, mit deutlichem Schlupf, drehend mit.
Dadurch dreht sich der Nutenkranz 27 gemeinsam mit der Nut 28 gegenüber dem Rastnocken
32 so, daß die Nockenstirnfläche 37 mit der Ausnehmung 39 die Haltekante 41 übergreift.
Damit wird der Spannflansch 20 und mit ihm die Arbeitsspindel 13 festgehalten, entgegen
der Spannrichtung der Spannmutter 20. Anders ausgedrückt hält die hintere Stirnkante
38' der Nockenstirnfläche 37, hakenartig die Haltekante 41 fest.
[0028] Wird nach Festziehen der Spannmutter 20 der Handhebel 29 vom Bedienenden losgelassen,
dreht die Rückstellfeder 33 den Drehbolzen 31 gemäß Figur 2 entgegen dem Uhrzeigersinn
bzw. entgegen der Pfeilrichtung 26 bis der Handhebel 29 am Anschlag 34 am Lagerhals
16 anschlägt. Bei dieser Drehbewegung des Drehbolzens 31 wird zuverlässig der Rastnocken
32 vollständig aus der Nut 28 ausgeschwenkt und der Spannflansch 19 kann frei rotieren.
[0029] Der in Figur 3 in einer räumlichen Ansicht von hinten gezeigte Spannflansch 19 hat
eine als Innensechskant ausgestaltete Durchtrittsöffnung 36' zum drehfesten Übergreifen
des freien Endes 131 der Arbeitsspindel 13, das mit einem passenden Außensechskant
36 versehen ist. Deutlich wird auch die Ausgestaltung der Nuten 28 mit insgesamt abgerundeter
Kontur, die Anordnung der Nutflanken 42, 44, der Rundung 46 und der Haltekante 41.
Darüberhinaus sind drei Führungsschlitze 271 radial innen zwischen dem Nutkranz 27
und der Stützscheibe 63 erkennbar, die in drei gleichmäßig beabstandete radial nach
innen weisende Radialnocken 79 übergeht, die an im Führungsschlitz 271 geführten Radialnocken
77 des Stützrings 63, der deutlich in den Figuren 8, 9 usw. gezeigt ist.
[0030] Die in Figuren 4 bis 7 ausschnittsweise vergrößert dargestellte Einzelheit der Spindelarretierung
25 in unterschiedlichen Arbeitspositionen zeigt in Figur 4 die Neutralstellung des
Rastnockens 32 gegenüber der Nut 28 des Nutkranzes 27 bei unbetätigter Spindelarretierung
25 mit dem Handhebel 29, dem Rastnocken 32 und dem Nutenkranz 27.
[0031] Figur 5 zeigt den Rastnocken 32 bei Fehlbetätigung, d.h. bei Betätigung der Spindelarretierung
25 bei in Pfeilrichtung schnelldrehender Abtriebswelle 13 unmittelbar nach dem Abweisen
an der Nut 28. Dabei wird deutlich, daß die leicht abgerundete Stirnkante 38 an der
Abrundung 46 der Nutflanke 44 abgeglitten ist, so daß der Eintritt des Rastnockens
32 in die Nut 28 verhindert wird. Deutlich werden auch die nur geringfügig kleinere
Größe des Rastnockens 32 gegenüber der Nut 28. Daraus wird klar, daß der Rastnocken
32 bei Betätigung der Spindelarretierung 25 erst dann aus seiner Abstützposition auf
dem radial äußeren Rand des Nutkranzes 27 in die Nut 28 eintreten kann, wenn die Haltekante
41 an der Ausnehmung 39 angelangt ist. Da aber in dieser Position die Abrundung 46
nur etwa 1 mm von der Stirnseite 38 entfernt ist, treffen diese aufeinander, bevor
die Stirnkante 38 den Nutgrund 45 erreicht hat und sich stoppend am Nutrand 44 abstützen
kann.
[0032] Der Rastnocken 32 wird also nach einem verhältnismäßig kurzen vergeblichen Betätigungs-Schwenkhub
an der Abrundung 46 abgewiesen und erfährt einen sehr kurzen, abweisenden Rückhub.
Dies führt zu einer sanften, vibrationsarmen Reaktion an der Spindelarretierung 25
bei deren Fehlbedienung und ergibt einen entsprechenden Gewinn an Arbeitssicherheit.
Die Arbeitsspindel 13 ist dadurch erst dann arretierbar, wenn ihre Drehzahl ausreichend
klein ist.
[0033] Figur 6 zeigt die Position des Rastnockens 32 eingerastet in die Nut 28 beim Stoppen
der mit genügend langsamer Drehzahl in Arbeitsdrehrichtung laufenden Arbeitsspindel
13, wobei die abgrundete Stirnkante 38 sich ohne abzugleiten gegen die Nutflanke 44
abstützt. Dabei kann die Spannmutter 20 gelöst werden, ohne daß die Spindelarretierung
25 betätigt gehalten werden muß, solange sich die Stirnkante 38 infolge des Lösemoments
an der Spannmutter 20 selbsthaltend an der Nutflanke 44 abstützt.
[0034] Dadurch, daß der länglich geforme Rastnocken 32 nur unwesentlich kürzer als der Betätigungshebel
29 ist und die Stirnseite 38 nur geringfügig kürzer ist als die Breite der Rastnut
28, kann der Rastnocken 32 mit nur verhältnismäßig geringer Kraft verschwenkt werden
und auch dadurch nur bei geringer Drehzahl des Nutenkranzes 27 in die Nut 28 eintreten.
Dies liegt daran, daß dann, wenn der Rastnocken 32 in die Nut 28 einschwenken kann
nur ca. 1 mm Spiel zwischen der Stirnkante 38 und der Abrundung 46 vorhanden sind,
bei deren Übergreifen der Rastnocken 32 auf seinem Arretierhub den Nutgrund 45 erreicht
haben muß. Dieser 1 mm ist bei Arbeitsdrehzahl des Nutkranzes 27 viel schneller durchfahren,
als die Stirnkante 38 den Nutgrund 45 erreichen kann und sich dort dann am steilen
Bereich der Nutflanke 44 stoppend abstützen kann. Dadurch, daß er schon nach nur kurzem,
mit verhältnismäßig kleiner Kraft auslösbarem Schwenkhub an die Abrundung 46 der weiterdrehenden
Nutflanke 44 trifft, wird er abgewiesen, wobei nur geringe Vibrationen und Geräusche
entstehen und den Bedienenden nicht irritieren können.
[0035] Figur 7 zeigt, daß beim Festziehen der Spannmutter 20 die Arbeitsspindel 13 gemeinsam
mit dem Nutkranz 27 in umgekehrte Richtung wie in Figur 6 gezeigt gedreht wird und
daß ein Weiterdrehen der Arbeitspindel 13 beim Festziehen der Spannmutter 20 verhindert
wird. Beim Festziehen der Spannmutter 20, z.B. mit einem Schraubenschlüssel, wird
die Arbeitsspindel 13 drehend mitgenommen, wobei ihr der Nutkranz 27 folgt. Wird dabei
der Handhebel 29 betätigt, gelangt der Rastnocken 32 in Eingriff in die Nut 28. Dabei
hakt sich die hintere Stirnkante 38 des Rastnockens 32 unterhalb der Haltekante 41
der Nutflanke 42 so ein, daß er sich sich erst dann wieder lösen kann, wenn der Nutkranz
27 geringfügig entgegen der Spannrichtung zurückgedreht wird. Daher muß beim Spannen
der Spannmutter 20 der Handhebel 29 nur einrastend betätigt werden, wobei anschließend
die den Handhebel 29 betätigende Hand frei ist, beispielsweise zum Stützen der Handwerkzeugmaschine
9 beim Werkzeugspannen.
[0036] Eine Explosionsdarstellung zeigt in den Figuren 8, 9 die einen Außensechskant 132
tragende Arbeitsspindel 13 mit den Hauptteilen des Spannflansches 19, dem Stützring
63, dem Nutkranz 27 und dem Spannteller 62. Der Stützring 63 ist mit seinem Innensechkant
36 drehfest auf den Außensechskant 132 der Arbeitsspindel 13 aufsteckbar. Er stützt
sich in Montagelage axial am Nutkranz 27 ab, wobei dieser begrenzt gegenüber dem Stützring
63 verdrehbar ist und ihn radial übergreift. Der Stützring 63 trägt axial benachbart
zum Innensechskant 36 einen Innen-Zweiflach 721, der den Außenzweiflach 72 des Spanntellers
62 drehfest aber axial verschiebbar umgreift. Am Stützring 63 sind radial außen in
gleichmäßigem Abstand zueinander Nocken 77 angeordnet, die als drehbegrenzende Anschläge
mit den radial innen angeordneten Gegennocken 79 im Kragen 791 des Nutkranzes 27 zusammenwirken.
Durch die Nocken und Gegennocken 77, 79 wird gemeinsam mit dem Kragen 791 der Schlitz
271 gebildet (Fig. 3), der eine begrenzte Verdrehung dieser Teile zueinander zuläßt.
Die Drehbegrenzung verhindert im Fall einer Fehlbedienung der Spindelarretierung 25
ein Überdrehen des Nutkranzes 27 gegenüber dem Stützring 63 und damit ein Zerstören
der im Inneren des Spannflansches 19 angeordneten Teile bzw. Funktionsflächen.
[0037] Die Arbeitsspindel 13 trägt auf ihrem freien Ende 131 eine Ringnut 81 zum Einlegen
eines Rundringes 80 (Figur 1), der den Spannflansch 19 mit axialem Spiel, jedoch gegen
Verlieren gesichert an der Arbeitsspindel 13 festhält.
[0038] Am Nutkranz 27 sind die radial innenliegenden drei Rastlaufbahnen 67 erkennbar, die
von je einem zahnartig radial nach innen ragenden Anschlag 672 in je eine bereichsweise
radial nach innen führende Steigung 673 und von dort in je eine radial nach außen
führende Aussparung 674 übergehen. In diese können die drei Wälzkörper 68 gemäß Figur
11 radial ausweichen, wenn der Spannflansch 19 durch Drehen des Nutkranzes 27 in seine
Löseposition gestellt wird.
[0039] Am Spannteller 62 ist deutlich die das scheibenförmige Werkzeug krallenartig drehfest
haltende Riffelung 621 und der Aufnahmezapfen 23 zum Zentrieren des Werkzeugs erkennbar.
[0040] Figur 9 zeigt in Betrachtungsrichtung links deutlich den Spannteller 62 von hinten,
wobei sein zylindrischer zentraler Zylinderstutzen 71 mit einem Zweiflach 72 sowie
mit einer Ringnut 711 am äußersten Ende sichtbar ist. Die Ringnut 711 dient dem Eingriff
eines Rundrings 712 (Figur 10), der den Spannflansch 19 axial zueinander lagefixiert,
so daß dessen in den nachfolgenden Figuren gezeigten im Innern angeordneten Einzelteile
gemeinsam mit dem Nutkranz 27 und dem Stützring 63 unverlierbar axial zueinander festgehalten
werden.
[0041] Figur 10 zeigt in einem Längsschnitt des Spannflansches 19 den Rundring 712 auf dem
Zylinderstutzen 71 des Spanntellers 62, der die Lage der Einzelteile des Spannflansches
19 axial funktionsbereit zueinander lagesichert. Außerdem werden im Unterschied zu
den vorangegangenen Figuren ein am Spannflansch 19 auf einem zylindrischen Bund 631
des Stützrings 63 sitzender Kunststoff-Labyrinth-Ring 76 und die Federn 69 gezeigt,
die nach dem Lösehub des Nutkranzes 27 diesen und die Wälzkörper 68 gemäß Figur 11
in ihre Ausgangsstellung zur Anlage an die Anschläge 672 zurückbewegen, so daß der
Spannflansch 19 bereit ist für einen neuen Spannvorgang, z.B. beim Bestücken des Winkelschleifers
9 mit einem Werkzeug 18.
[0042] Der Spannteller 62 ist gegenüber dem Stützring 63 axial abstützbar, um den durch
die Spannmutter 20 gegen das Werkzeug 18 gerichteten axialen Spanndruck aufzunehmen.
Der Spannteller 62 ist gemeinsam mit dem Stützring 63 gegenüber der Arbeitsspindel
13 axial verschiebbar und undrehbar verbunden.
[0043] Axial zwischen den konischen Stirnseiten 65, 66 des Spanntellers 62 und des Stützrings
63 sind im Querschnitt keilförmige, als Kreisringsegment ausgestaltete Stützkörper
64 abstützend angeordnet, so daß zwischen dem Spannteller 62 und dem Stützring 63
eine Ringnut gebildet wird.
[0044] Axial zwischen dem Spannteller 62 und dem Stützring 63 und diese radial übergreifend
ist als Betätigungsglied der Nutkranz 27 angeordnet, der mit einem oberen Ringkragen
70 den Spannteller 62 in axialer Richtung unter Belassung von Bewegungsspiel übergreift.
Der Ringkragen 70 schließt axial nahezu bündig mit der Kontur der Stirnfläche 191
des Spanntellers 62 ab. Der Nutkranz 27 sitzt axial mit Bewegungsspiel zwischen dem
Spannteller 62 und dem Stützring 63 und ist relativ zu beiden drehbar angeordnet.
[0045] Radial innen enthält der Nutkranz 27 die Rastlaufbahn 67, die beispielsweise zylindrisch
sein kann. Mit einem Radialabstand gegenüber der Rastlaufbahn 67, der etwa dem Durchmesser
der Wälzkörper 68 entspricht verläuft auf der radial äußeren Umfangsfläche der Stützkörper
64 eine entsprechende Gegenlaufbahn 641. Die Stützkörper 64 sind mittels der auf den
Laufbahnen 67 und 641 geführten und abrollenden Wälzkörper 68 (Figur 11) in Form von
Zylindern, radial beaufschlagt.
[0046] Figur 11 zeigt beim gezeigten Ausführungsbeispiel drei in etwa gleichen Umfangswinkelabständen
voneinander angeordnete Wälzkörper 68, die auf den zur Mittelachse konzentrischen
Laufbahnen 67, 641 geführt sind und dabei in Berührung mit den Stützkörpern 64 einerseits
und dem Nutkranz 27 andererseits stehen. Der Nutkranz 27 stützt sich rollend über
die Wälzkörper 68 radial gegenüber dem Spannteller 62 sowie dem Stützring 63 ab, wobei
ein aus Blech geprägter Nockenring 78 mit einem widerhakenartig herausgebogenen Bereich
in einer axialen Ausnehmung 632 des Stützrings 63 verankert ist. Der Nockenring 78
bildet eine Aufnahme für die Federn 69 sowie eine Fassung und eine Anschlagfläche
für die Wälzkörper 68.
[0047] Beim Drehen des Nutkranzes 27 in Betrachtungsrichtung nach rechts entsprechend dem
Bewegungspfeil 26 werden die Wälzkörper 68 auf den Stützkörpern 64 nach rechts abgerollt,
wobei der Nutkranz 27 die Wälzkörper 68 zum Abwälzen auf der etwa 15° betragenden,
radial nach innen gehenden Steigung 673 bis in eine Aussparung 674 der Rastlaufbahn
67 zwingt. Infolge der Steigung 673 wird ein verhältnismäßig schwer zu überwindender
Druckpunkt geschaffen, der ein ungewolltes Lösen der Spannposition des Spannflansches
19 durch Fehlbedienung der Spindelarretierung 25 verhindert. Erst in einem ungefährlichen
kleinen Drehzahlbereich läßt sich dadurch bei Betätigung des Handhebels 29 der Spindelarretierung
25 die Löseposition des Spannflansches 19 einstellen. In dieser Position haben die
Wälzkörper 68 die Aussparung 674 erreicht, in die sie radial nach außen eintreten,
so daß sich die keilförmig zwischen die Stirnseiten 65, 66 des Stützrings 63 und des
Spantellers 62 eingespannten Stützkörper 64 ebenfalls radial nach außen bewegen können,
freigegeben vom radialen Spanndruck der Wälzkörper 68. Infolgedessen können sich der
Spannteller 62 und der Stützring 63 axial aufeinander zubewegen. Dieser Bewegungsablauf
und die Ausgestaltung der Funktionsteile im Inneren des Spannflansches 19 entsprechen
im wesentlichen dem in der Patentschrift EP 0 424 388 beschriebenen Sachverhalt.
[0048] Die Figur 11 zeigt im Bereich der Rastlaufbahn 67 für jeden Wälzkörper 68 eine diesem
zugeordnete Aussparung 674. Diese besteht jeweils aus einer radialen, nach außen vertieften
zum Zentrum hin offenen Kugeltasche in der Rastlaufbahn 67. Jede Aussparung 674 ist
dabei so beschaffen, daß beim Abrollen der Wälzkörper 68 und bei Erreichen der jeweils
zugeordneten Aussparung 674 die Wälzkörper 68 radial nach außen wandern. Dadurch ergibt
sich die besagte radiale Entlastung der Stützkörper 64 und in deren Folge die axiale
Entlastung zwischen Spannteller 62 und Stützring 63. Dabei reicht es, daß zumindest
eine der beiden Stirnseiten 65, 66, zwischen denen die im Querschnitt keilförmigen
Stützkörper 64 axial angeordnet sind, mit parallel zu den Seitenflächen der Stützkörper
64 verlaufenden Ringflächen 65, 66 ausgebildet sind. Die keilförmigen Ringflächen
65, 66 (Fig. 10) suchen die Stützkörper 64 infolge der Vorspannung durch die Spannmutter
20 radial nach außen zu drücken. Die Stützkörper 64 weisen sowohl auf der Axialseite,
die der Ringfläche 65 zugewandt ist, als auch auf der gegenüberliegenden Axialseite
dem Verlauf der jeweiligen Ringfläche 65 bzw. 66 entsprechende im Querschnitt kongruente
Auflageflächen 642 bzw. 643 auf. Dadurch folgen die Stützkörper 64 den Wälzkörpern
68 radial nach außen, sobald diese in die Aussparungen 674 einrasten. Sobald Spannteller
62 und Stützring 63 sich axial zueinander bewegt haben, ist der Spanndruck des Spannflansches
19 gegenüber dem gespannten Werkzeug 18 dermaßen verringert, daß die Spannschraube
bzw. Spannmutter 20 leicht von Hand von der Arbeitsspindel 13 gelöst werden kann.
[0049] Aus Figur 11 sind die drei kreisringsegmentförmigen Stützkörper 64 erkennbar, die
in etwa gleichen Umfangswinkeln zueinanander beabstandet sind. Dabei sind zwischen
den aneinander angrenzenden Stützkörpern 64 jeweils Lücken belassen, in die etwa achsparallele
Anschläge 781 des Nockenblechs 78 hineinragen. Diese Anschläge 781 befinden sich außerhalb
des Rollbereiches der Wälzkörper 68, so daß sie deren Abrollbewegung zwischen den
Laufbahnen 641, 67 nicht behindern. Die Anschläge 781 positionieren und sichern die
Stützkörper 64 in Umfangsrichtung in ihrer Lage.
[0050] Der Nutkranz 27 trägt je Wälzkörper 68 einen nockenartigen Anschlag 672, der zahnartig
radial nach innen in die Bahn des jeweils vorgelagerten Wälzkörpers 68 hineinragt
und für diesen eine formschlüssige Anlagefläche bildet.
[0051] Der als Sinterteil ausgebildete Nutkranz 27 trägt auf seinen Stirnseiten umlaufende,
zylindrische obere und untere Ringkragen 84, 85. Vom oberen Ringkragen 84 ist der
Spannteller 62 und vom unteren Ringkragen 85 der Stützring 63 radial zumindest teilweise
übergriffen. Zwischen den Ringkragen 84, 85 und dem Spannteller 62 bzw. dem Stützring
63 ist jeweils ein Dichtungsring 86, 87 angeordnet. Die Dichtungsringe 86, 87 dienen
der Abdichtung des Innenraumes des Spannflansches 19, der vom Stützring 63, dem Spannteller
62 und dem Nutkranz 27 umgrenzt ist. Außerdem halten sie den Nutkranz 27 zumindest
axial in seiner Position gegenüber dem Stützring 63. Der Stützring 63 und der Spannteller
62 weisen am Außenrand und auf den einander zugewandten Innenflächen abgesetzte Schultern
auf, die dort stufenförmige Ringaufnahmen für die Dichtungsringe 86, 87 bilden.
[0052] Der Spannteller 62 ist auf der dem Werkzeug 18 zugewandten Seite mit einem axial
überstehenden Aufnahmezapfen 23 versehen, auf dem das scheibenförmige Werkzeug 18
zentrierbar ist. Der Aufnahmezapfen 23 ist von einem Querschlitz 622 durchsetzt, durch
den hindurch ein Montagewerkzeug zur Demontage des Sicherungsringes 80 in der Ringnut
81 der Arbeitsspindel 13 lösbar ist, um den Spannflansch 19 zu entfernen. Der Aufnahmezapfen
23 wird außen von einem Rundring 231 umgriffen, der zum besseren Zentrieren des Werkzeugs
18 dient.
[0053] Zwischen dem Spannteller 62 und dem Stützring 63 ist der als Einlageteil aus Blech
geformte Nockenring 78 montiert. Der Nockenring 78 besteht aus einem zumindest zum
Teil flachen Bechring, der axial abgestützt auf der Stirnringfläche 65 des Stützrings
63 aufliegt.
[0054] Figuren 11, 11 a bis c zeigen, daß der Nockenring 78 auf dem Umfangsbereich, über
den sich die Stützkörper 64 erstrecken, Segmente 781, insbesondere Ringsegmente 781,
aufweist, auf denen sich die Stützkörper 64 axial abstützen. Die Umfangswinkelerstreckung
der einzelnen Segmente 781 entspricht zumindest annähernd derjenigen jedes Stützkörpers
64.
[0055] Die Segmente 781 des Nockenrings 78 sind in gleichgroßen Umfangswinkeln zueinander
beabstandet. Die Segmente 781 sind als aus der Ebene des flachen, ebenen Ringabschnitts
782 des Blechformteils herausgebogene Blechabschnitte ausgebildet. Diese Blechabschnitte
sind zumindest etwa unter dem gleichen Winkel hochgebogen, unter dem die Stirnseite
65 des Stützrings 63 verläuft, die eine axiale Abstützfläche für die schrägen Segmente
781 bildet.
[0056] Der Nockenring 78 weist ferner abstehende, axial zum Stützring 63 hin gerichtete
Sicherungsteile 783, z.B. Nasen, auf. Die Sicherungsteile 783 greifen in zugeordnete
Aufnahmen 632 in Form von axialen Sacklochbohrungen im Stützring 63 ein, so daß der
Nockenring 78 darüber in Umfangsrichtung formschlüssig mit dem Stützring 63 gekoppelt
ist. Die Sicherungsteile 783 sind in vorzugsweise gleichgroßen Umfangswinkelabständen
voneinander angeordnet und als Lappen ausgebildet, die aus der Ebene des flachen,
ebenen Ringabschnittes 782 des Nockenrings 78 heraus etwa rechtwinklig nach unten
abgebogen sind und dort in die nach oben offene, zugeordnete Aufnahme 631 eingreifen.
[0057] Der Nockenring 78 trägt radial außen gebogene Anschläge 784, an denen einerseits
die Feder 69 und andererseits die Wälzkörper 68 anschlagen. Diese sind quer in die
Bahn der Wälzkörper 68 aus dem Nockenring 78 herausgebogen, wobei je Wälzkörper 68
ein Anschlag 784 vorhanden ist. Jeder Anschlag 784 geht vom ebenen Ringabschnitt 782
aus und ist von diesem etwa rechtwinklig mehrfach abgebogen, im Querschnitt etwa eines
Vierecks oder z.B. eines Rohrs gebogen, so daß er in die Bahn der Wälzkörper 68 hinein
hochsteht. Form und/oder Größe jedes gebogenen Blechausschnitts für die Anschläge
784 sind zumindest so groß gewählt, daß daran von einer Seite ein zugeordneter Wälzkörper
68 und von der gegenüberliegenden Seite das zugeordnete Ende der Feder 69 sicher abstützbar
sind.
[0058] Außerdem trägt der Nockenring 78 radial innen Anschlagteile 785, die axial nach oben
herausragen und die Stützkörper 64 radial in ihrer Lage positionieren. Die Anschlagteile
785 sind als aus dem Nockenring 78 ausgeschnittene und von den sich an der schrägen
Stirnseite 65 des Stützrings 63 abstützenden, hochgebogenen Segmenten 781 getrennte
Laschen ausgebildet, die über die Stirnseite 65 hinaus hoch- und umgebogen sind. Dabei
befinden sich die Anschlagteile 785 im Bereich vorhandener Umfangslücken, die zwischen
zwei in Umfangsrichtung mit Abstand aufeinanderfolgenden Segmenten 781 gebildet sind.
[0059] Beim gezeigten Ausführungsbeispiel sind innerhalb einer Umfangslücke zwei Anschlagteile
785 angeordnet, die in Umfangsrichtung einen Abstand voneinander haben. Dabei ist
ein Anschlagteil 785 dem zugewandten Ende eines Stützkörpers 64 und der andere Anschlagteil
785 dem zugewandten Ende des nächstfolgenden Stützkörpers 64 als Positionierglied
zugeordnet. Im Lückenbereich zwischen jeweils zwei Anschlagteilen 785 ist ein zungenförmiger
Blechausschnitt 787 gebildet, der radial innen im Zwischenraumbereich zwischen zwei
Stützkörpern 64 axial nach oben ragt. Dieser hochragende Blechausschnitt 787 ist etwa
an gleicher Umfangsstelle angeordnet wie jeweils ein radial außen am Nockenring 78
angeordnetes Sicherungsteil 783.
[0060] Einzelheiten des etwa zungenförmigen, hochgebogenen Blechausschnitts 787 zeigt insbesondere
Figur 11 c. An diesen Laschenabschnitt 787 schließt sich ein diesem gegenüber umgebogener
und radial nach außen gerichteter Endabschnitt 788 an. Beide bilden im Querschnitt
etwa ein liegendes V, dessen Öffnung radial nach außen weist. Dieser etwa zungenförmige,
hochragende Blechausschnitt 787 bildet eine Sicherungseinrichtung für die Feder 69
bei der Montage des Spannflansches 19.
[0061] Dadurch, daß alle beschriebenen Elemente Teil des Nockenrings 78 sind, der etwa wie
ein Wälzlagerkäfig beschaffen ist, ist eine Vereinfachung und Kostenreduzierung für
den Spannflansch 19 erreicht. Der Nockenring 78 drückt den Stützring 63 und den Spannteller
62 federnd axial auseinander, so daß der Spannflansch 19 immer wieder selbsttätig
nach dem Einstellen der Löseposition seine Spannposition einnimmt, aus der er durch
Verdrehen des Nutkranzes 27 erneut in die Löseposition bringbar ist. Sobald der Nutkranz
27 losgelassen wird, dreht er sich selbsttätig in die Spannposition zurück, wobei
die Wälzkörper 68 in ihrer Ausgangsstellung zurückkehren, in der sie sich gegen die
Anschläge 672 des Nutkranzes 27 abstützen, wobei durch die auseinanderdrückende Wirkung
des Nockenrings 78 die Stützkörper 64 radial nach innen ausweichen können und dadurch
der Spannzustand des Spannflansches 19 hergestellt ist.
[0062] Figur 12 zeigt den Nutkranz 27 als Einzelheit wobei die Kontur der Rastlaufbahn 67
mit den jeweils dreifach angeordneten Anstiegen 671, den mitnehmenden Anschlägen 672,
den Steigun-gen 673 von ca. 15° und den Aussparungen 674 erkennbar sind.
1. Handwerkzeugmaschine mit einem scheibenförmigen Werkzeug (18) und mit einem Maschinengehäuse
(10), das eine Arbeitsspindel (13) aufnimmt, die auf ihrem freien Ende (131) das Werkzeug
(18) zwischen einem maschinengehäuseseitigen Spannflansch (19), der unverlierbar und
drehfest auf die Arbeitspindel aufgesteckt ist, und eine Spannmutter (20) spannt und
mit einer Spindelarretierung (25) zum Festlegen der Arbeitsspindel (13) gegen Drehen,
die einen am Spannflansch (19) angeordneten Nutkranz (27) mit mindestens einer Nut
(28) und die einen Handhebel (29) mit einem daran angeordneten, in die mindestens
eine Nut (28) mit Nutflanken (42, 44) eingreifbaren Rastnocken (32) aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß der Spannflansch (19) zum Spannen und Lösen des scheibenförmigen Werkzeugs (18) von
Hand betätigt in eine Spann- und eine Löseposition bringbar ist, so daß der Spannflansch
bei Drehung in Arbeitsdrehrichtung auslaufend bis zu einer bestimmten Drehzahl der
Arbeitsspindel (13) gegen Betätigung durch die Spindelarretierung (25) überrastend
gesichert und unterhalb dieser bestimmten Drehzahl durch die Spindelarretierung (25)
arretierbar und in seine Löseposition bringbar ist.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Spindelarretierung (25) mit dem Nutkranz (27) am Spannflansch (19) der Arbeitsispindel
(13) in Arbeitsdrehrichtung überrastbar eingreifend und in Gegenrichtung verhakbar
koppelbar ist, wobei ein Eingriff des Rastnockens (32) in die Nut (28) durch deren
Form und Abmessungen ausgeschlossen ist, solange seine hintere Stirnkante (38') die
Nutflanke (42) nicht erreicht hat.
3. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die hintere Stirnkante (38') des Rastnockens (32) auf dem Nutkranz (27) gleitet,
bis der Rastnocken (32) in die Nut (28) tauchen kann und daß die Nockenstirnfläche
(37) des Rastnokkens (32) um 1 bis 3 mm kürzer als die Nut (28) breit ist.
4. Maschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Rastnocken (32) und die Nut (28) einenends spitzwinklige und anderenends abgerundete
zum gegenseitigen Eingriff bestimmte Konturen aufweisen.
5. Maschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens die hintere der beiden Nutflanken (42, 44) entgegen der Arbeitsdrehrichtung
(26) der Arbeitsspindel (13) gegenüber einer Radialen geneigt ist, wobei die in Arbeitsdrehrichtung
(26) erste Flanke (42) über eine, insbesondere scharfkantige, Haltekante (41) und
die zweite Flanke (44) gekrümmt über eine Abrundung (46) in die Kontur des Nutkranzes
(27) übergeht und daß der Rastnocken (32) eine die Haltekante (41) der Flanke (42)
beim Lösen der Spannmutter (20) verhakend übergreifbare Nockenstirnfläche (37) und
eine abgerundete Stirnkante (38) besitzt, an der die zweite Nutflanke (44) abstützbar
ist, wobei der Rastnocken (32) etwa 1 bis 2 mm schmaler ist als die Nut (28).
6. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Nut (28) eine Tiefe von etwa 3 bis 5 mm, eine Breite von etwa 5 bis 10 mm sowie
Radien von etwa 0,5 bis 1,2 mm aufweist, wobei die Abrundung (46) einen Krümmungsradius
von etwa 1,2 bis 1,8 mm aufweist.
7. Maschine nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Rastnocken (32) als 1/3 bis 1/2 so langer Hebelarm ausgestaltet ist wie der Handhebel
(29).
8. Maschine nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Nockenstirnfläche (37) des Rastnockens (32) geneigt gegenüber dem Nutgrund (45)
verläuft.
9. Maschine nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Nutkranz (27) gegenüber dem Stützring (63) durch radiale als Anschlag dienende
Nocken (77, 79) verdrehbegrenzbar ist.
10. Maschine nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Rastlaufbahn (67) eine Steigung (673) von etwa 15° aufweist, die zur Sicherheit
gegen Fehlbedienung einen Druckpunkt bildet.
1. Hand-held power tool having a disc-shaped tool (18) and having a machine housing (10)
which accommodates a work spindle (13) which, on its free end (131), clamps the tool
(18) between a machine-housing-side clamping flange (19), which is mounted on the
work spindle in a captive and rotationally locked manner, and a clamping nut (20),
and having a spindle locking means (25) for securing the work spindle (13) against
rotation, which spindle locking means (25) has a groove ring (27), arranged on the
clamping flange (19) and having at least one groove (28), and a hand lever (29) with
a latching lug (32) which is arranged thereon and can engage in at least one groove
(28) having groove flanks (42, 44), characterized in that the clamping flange (19), for clamping and releasing the disc-shaped tool (18), can
be brought into a clamping and a release position in a manually actuated manner, so
that the clamping flange, during rotation in the working direction of rotation down
to a certain speed, is secured against actuation by the spindle locking means in an
overlatching manner and, below this certain speed, can be locked by the spindle locking
means (25) and brought into its release position.
2. Power tool according to Claim 1, characterized in that the spindle locking means (25) can be coupled to the groove ring (27) on the clamping
flange (19) of the work spindle (13) so as to engage in an overlatching manner in
the working direction of rotation and so as to catch in the opposite direction, the
engagement of the latching lug (32) in the groove (28), due to its shape and dimensions,
being ruled out as long as its rear end edge (38') has not reached the groove flank
(42).
3. Power tool according to Claim 2, characterized in that the rear end edge (38') of the latching lug (32) slides on the groove ring (27) until
the latching lug (32) can plunge into the groove (28), and in that the lug end face (37) of the latching lug (32) is 1 to 3 mm shorter than the width
of the groove (28).
4. Power tool according to Claim 3, characterized in that the latching lug (32) and the groove (28) have contours which are acute-angled at
one end and rounded off at the other end and are intended for mutual engagment.
5. Power tool according to Claim 4, characterized in that at least the rear groove flank of the two groove flanks (42, 44) is inclined against
the working direction of rotation (26) of the work spindle (13) relative to a radial
line, the first flank (42) in the working direction of rotation (26) merging into
the contour of the groove ring (27) via an, in particular sharp-edged, retaining edge
(41), and the second flank (44) merging into the contour of the groove ring (27) in
a curved manner via a rounded-off portion (46), and in that the latching lug (32) has a lug end face (37), which can overlap the retaining edge
(41) of the flank (42) in a catching manner when the clamping nut (20) is released,
and a rounded-off end edge (38), on which the second groove flank (44) can be supported,
the latching lug (32) being about 1 to 2 mm narrower than the groove (28).
6. Power tool according to Claim 1, characterized in that the groove (28) has a depth of about 3 to 5 mm, a width of about 5 to 10 mm and radii
of about 0.5 to 1.2 mm, the rounded-off portion (46) having a radius of curvature
of about 1.2 to 1.8 mm.
7. Power tool according to Claim 2 or 3, characterized in that the latching lug (32) is designed as a lever arm which is 1/3 to 1/2 as long as the
hand lever (29).
8. Power tool according to Claim 2 or 3, characterized in that the lug end face (37) of the latching lug (32) runs so as to be inclined relative
to the groove root (45).
9. Power tool according to Claim 2 or 3, characterized in that the groove ring (27) can be limited in rotation relative to the supporting ring (63)
by radial lugs (77, 79) serving as a stop.
10. Power tool according to Claim 2 or 3, characterized in that the latching track (67) has a slope (673) of about 15° which forms a pressure point
for protection against incorrect operation.
1. Machine-outil à main comportant un outil (18) en forme de disque et un boîtier (10)
avec une broche porte-outil (13) dont l'extrémité libre (131) reçoit l'outil (18)
entre une bride de serrage (19) installée de manière imperdable et solidaire en rotation
sur la broche porte-outil et un écrou de serrage (20) ainsi qu'un dispositif de blocage
de broche (25) pour bloquer en rotation la broche porte-outil (13), ce dispositif
ayant une couronne à rainures (27) dans la bride de serrage (19), avec au moins une
rainure (28) et un levier à main (29) muni d'une came d'accrochage (32), destinée
à pénétrer dans au moins une rainure (28) à flancs de rainure (42, 44),
caractérisée en ce que
la bride de serrage (19) s'actionne à la main pour serrer et desserrer l'outil en
forme de disque (18) et peut être mise dans une position de serrage et une position
de desserrage, de sorte que la bride de serrage tournant dans le sens de rotation
de travail, en fin de mouvement et jusqu'à une certaine vitesse de rotation de la
broche porte-outil (13), est protégée contre l'accrochage lorsqu'on actionne le dispositif
de blocage de broche (25), et en dessous de cette vitesse de rotation elle peut être
mise en position de blocage par le dispositif de blocage de broche (25) et mise en
position de desserrage.
2. Machine selon la revendication 1,
caractérisée en ce que
le dispositif de blocage de broche (25) peut être couplé à la couronne à rainures
(27) de la bride de serrage (19) de la broche porte-outil (13), peut être engagé sans
accrochage dans le sens de rotation actif et être couplé avec accrochage dans le sens
opposé, la prise de la came d'accrochage (32) dans la rainure (28) étant exclue par
sa forme et ses dimensions aussi longtemps que son arête frontale arrière (38') n'est
pas arrivée au fond (42) de la rainure.
3. Machine selon la revendication 2,
caractérisée en ce que
l'arête frontale arrière (38') de la came d'accrochage (32) glisse sur la couronne
à rainures (27) jusqu'à ce que la came d'accrochage (32) puisse pénétrer dans la rainure
(28), et la surface frontale (37) de la came d'accrochage (32) est plus courte de
1 à 3 mm que la largeur de la rainure (28).
4. Machine selon la revendication 3,
caractérisée en ce que
la came d'accrochage (32) et la rainure (28) ont d'un côté des contours à angle vif
et de l'autre des contours arrondis pour la coopération réciproque.
5. Machine selon la revendication 4,
caractérisée en ce qu'
au moins le flanc arrière des deux flancs de rainure (42, 44) est incliné par rapport
à la direction radiale dans la direction opposée au sens de rotation actif (26) de
la broche porte-outil (13), le premier flanc (42) dans le sens de rotation de travail
(26) rejoint notamment par une arête de fixation (42) à arête vive et le second flanc
(44) arrondi rejoint par un arrondi (46) le contour de la couronne à rainures (27),
et
la came d'accrochage (32) comporte une surface frontale de came (37) qui chevauche
avec accrochage l'arête de fixation (41) du flanc (42) lors du desserrage de l'écrou
(20) et une arête frontale (38) arrondie contre laquelle s'appuie le second flanc
de rainure (44), la came d'accrochage (32) étant plus étroite de 1 à 2 mm que la rainure
(28).
6. Machine selon la revendication 1,
caractérisée en ce que
la rainure (28) a une profondeur de l'ordre de 3 à 5 mm, une largeur d'environ 5 à
10 mm et des rayons de l'ordre de 0, 5 à 1,2 mm, la partie arrondie (46) ayant un
rayon de courbure d'environ 1,2 à 1,8 mm.
7. Machine selon l'une quelconque des revendications 2 ou 3,
caractérisée en ce que
la came d'accrochage (32) a un bras de levier plus long de 1/3 à 1/2 que le levier
à main (29).
8. Machine selon l'une quelconque des revendications 2 ou 3,
caractérisée en ce que
la surface frontale de came (37) de la came d'accrochage (32) est inclinée par rapport
au fond de rainure (45).
9. Machine selon l'une quelconque des revendications 2 ou 3,
caractérisée en ce que
le fond de rainure (27) est mobile en rotation de manière limitée par les cames (77,
79) servant de butées.
10. Machine selon l'une quelconque des revendications 2 ou 3,
caractérisée en ce que
le chemin d'accrochage (67) présente une pente (673) d'environ 15° qui constitue un
point de poussée protégeant contre les fausses manoeuvres.