Technisches Gebiet
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Weste, und insbesondere eine Arbeitsweste
für Reinigungsarbeiten.
Stand der Technik
[0002] Aus der DE-GM 85 34 304 ist eine Arbeitsjacke mit einem Rückenteil, einem zweiflügeligen
Vorderteil und zwei abnehmbaren Ärmeln bekannt, die bei Fotoarbeiten einsetzbar ist.
Auf dem Rückenteil der Fotojacke sind außenseitig und unterhalb der Gürtelhöhe drei
in Form und Größe auf Filmkamera- bzw. Videokameraakkumulatoren abgestimmte Aufnahmetaschen
mit oberseitigen Klappdeckel- und Klettverschluss angeordnet. Darüber hinaus sind
auf den beiden Vorderteilflügeln weitere Aufnahmetaschen für Fotozubehörausgebildet.
Ferner ist die Jacke in Gürtelhöhe auf der Rückseite durch leichte Gummizüge verengbar
und kann auf der Vorderseite beispielsweise mit einem Reißverschluss verschlossen
werden. Aufgrund dieser Anordnung einer Vielzahl an Taschen ist die Gestaltung der
bekannten Jacke vergleichsweise kompliziert. Ferner wird ein schnelles Einstecken
von Gegenständen in die Aufnahmetasche durch die über den Eingriffsöffnungen der Taschen
angeordneten Klappdeckel-Klettverschlüsse behindert.
[0003] Ferner ist in der DE-PS 37 32 496 eine Fotoweste beschrieben, an deren Vorderseite
im Brust- und im Hüftbereich mehrere Aufnahmetaschen für Fotozubehör angeordnet sind.
An der Hinterseite der Weste sind hingegen im Hüftbereich keine Taschen aufgesetzt.
Um ein Herausfallen der eingesteckten Gegenstände aus den Taschen zu verhindern, sind
Klappdeckel über den Taschenöffnungen vorgesehen. Ferner werden zur Verbesserung des
Tragekomforts Teilbereiche der Weste mit einem luftdurchlässigen Netzmaterial ausgestaltet.
Das Netzmaterial weist jedoch nur eine geringe Festigkeit auf, so daß dieses durch
Gurtbänder verstärkt werden muß. Darüber hinaus ist es durch das Vorsehen der Klappdeckel
über den Taschenöffnungen nicht möglich, einen Gegenstand schnell und unkompliziert
zu verstauen.
[0004] Zur Erleichterung des Einsteckens und Herausnehmens von Gegenständen ist es aus der
DE-GM 297 03 238 bekannt, Taschen auf einer Schürze aufzunähen und dabei die Eingriffsöffnungen
nicht zu verschließen. Somit ist beispielsweise stets ein schneller Zugriff auf in
den Taschen befindlichen Gegenstände sichergestellt. Die in der DE-GM 297 03 238 beschriebenen
Taschen dienen als Transporthilfen für Gehhilfenbenutzer und sind entsprechend der
Form der zu transportierenden Gegenstände gestaltet. Hierbei sind die einzelnen Taschen
nebeneinanderliegend entlang der Schürzenbreite auf der Schürzenvorderseite angebracht.
Aufgrund dieser Gestaltung ist die Anzahl der Taschen auf die Breite der Schürze begrenzt,
so dass in der Praxis oft nicht eine ausreichende Anzahl an Taschen zum Transport
von Gegenständen zur Verfügung steht. Ferner hält lediglich ein Taillenband die Schürze
am Körper des Benutzers fest, so dass insbesondere beim Transport von schweren Gegenständen
in den Taschen eine korrekte und sichere Positionierung der Schürze am Körper des
Benutzers schwierig zu erreichen ist.
[0005] Aus der US-P-3 105 241 welche als der nachst Liegende Stand der Technik angesehen
wird ist eine Arbeitsweste bekannt mit einem Oberteil und einem Unterteil, an dem
eine Anzahl an Taschen nebeneinander liegend angeordnet sind, wobei zwischen Oberteil
und Unterteil ein Gürtel angeordnet ist, der die Weste im Taillenbereich zusammenfasst.
Der Unterteil der Weste ist in drei flügelartige Teilabschnitte unterteilt, d.h. in
einen hinteren Flügel und zwei daran angrenzende Flügel, nachfolgend kurz kombinierte
Seiten-/Vorderflügel genannt, weil sich diese sowohl im angelegten als auch im nicht
angelegten Zustand der Weste sowohl über einen seitlichen als auch vorderen unteren
Westenbereich erstrecken. Mit einem oberen Abschnitt grenzen die drei Flügel jeweils
an den Gürtel an. Nur auf den beiden Seiten-/Vorderflügeln ist jeweils eine Tasche
angeordnet, die sich jeweils über im Wesentlichen die gesamte Höhe des zugeordneten
Flügels erstreckt. Die bezogen auf eine Person, welche die Weste trägt, vertikalen,
an den hinteren Teilabschnitt angrenzenden Längsrändern der beiden Seiten-/Vorderflügel
sind jeweils durch eine sich von dem Gürtel nach unten erstreckende vertikale Naht
an dem hinteren Flügel befestigt. Die Naht verläuft ausgehend von dem Gürtel etwa
bis zur Mitte der Höhe des hinteren Flügels. Durch die nicht von der vertikalen Naht
erfassten Bereiche der Längsränder der beiden Seiten-/Vorderflügel entsteht unterhalb
dem unteren Nahtende zwischen dem jeweiligen Seiten-/Vorderflügel und dem hinteren
Flügel jeweils ein kurzer Schlitz, der sich vom unteren Rand des jeweiligen Seiten-/Vorderflügels
in Richtung Gürtel bis etwa in die Mitte der Höhe des hinteren Flügels bzw. bis zum
unteren Nahtanfang der besagten vertikalen Naht erstreckt.
[0006] Die US-P-4 369 526 offenbart eine Arbeitsweste für Handwerker, mit einem etwa bis
zur Hüfthöhe oder Gürtellinie einer Person, welche die Weste trägt, reichenden Westenteil.
Dieses Westenteil ist mit einem pistolenhalfterartig ausgestalteten und mit einer
Vielzahl von Taschen versehenen Werkzeuggürtel (in der US-P-4 369 526 als Mehrzweckschürze
bezeichnet) kombinierbar. Genauer gesagt ist der Werkzeuggürtel durch einen Reißverschluss
oder dergleichen lösbar an einem unteren Rand des Westenteils fixierbar. Diese Ausgestaltungsform
der Westen-Werkzeuggürtel-Kombination soll es einem Anwender, der die Weste trägt,
gestatten, bei kaltem Wetter noch einen kurzen Mantel oder dergleichen über der Weste
zu tragen, während weiterhin ein freier Zugriff auf die in den Taschen des Werkzeuggürtels
verstauten Werkzeuge möglich ist. Ferner soll bei dieser Westen-Werkzeuggürtel-Kombination
verhindert werden, dass von der Person mitgeführte Werkzeuge, d.h. in dem Werkzeuggürtel
verstaute Werkzeuge, bei unterschiedlichen Körperhaltungen der Person ungewollt aus
den Taschen herausfallen, was durch die pistolenhalfterartige Ausgestaltung des Werkzeuggürtels
erzielt wird. Auf einem Westenteil befestigte Taschen, sprich Werkzeugtaschen, sollen
nach expliziter Aussage in der US-P-4 369 526 bei dieser Konstruktion jedoch vermieden
werden.
[0007] Die US-P-5 361 412 offenbart eine Notfallweste, die in der Art eines Ponchos ausgestaltet
ist und im ebenen Schnittmuster aus einem einfachen, im Wesentlichen rechteckigen
Textilelement mit einer einzelnen zentralen Halsöffnung besteht. Diese Halsöffnung
unterteilt die rechteckige Grundform des Ponchos entlang einer Schulterlinie in einen
Brustlappen und einen im Wesentlichen gleichartig geformten Rückenlappen. Im Gebrauch
können der Brust- und der Rückenlappen der Weste über ein Paar von gürtelartigen Elementen
lösbar miteinander verbunden werden, so dass die Weste an einer Person, welche die
Weste trägt, gesichert ist und die besagten Lappen nicht lose herumflattern können.
Die Weste ist im angelegten Zustand somit seitlich offen, d.h. von einem unteren Rand,
über die gürtelartigen Elemente hinweg bis hinauf zu einem Schulterbereich der Weste.
Auf den Brust- oder Rückenlappen sind verschließbare Taschen angeordnet.
Darstellung der Erfindung
[0008] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Weste, insbesondere eine
Arbeitsweste für Reinigungsarbeiten zu schaffen, die es gestattet, eine Vielzahl von
verschiedenen Reinigungsutensilien mitzuführen und während der Durchführung von Reinigungsarbeiten
auch bei unterschiedlichsten Körperhaltungen einer Person, welche die Weste trägt,
sowohl einen stets sicheren Aufbewahrungszustand der mitgeführten Reinigungsutensilien
zu gewährleisten als auch einen zuverlässigen und raschen Zugriff auf die mitgeführten
Reinigungsutensilien zu ermöglichen und die Person zuverlässig zu schützen.
[0009] Diese Aufgabe wird von einer Weste mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst.
[0010] Die erfindungsgemäße Weste ist eine Arbeitsweste, die vorzugsweise für Reinigungsarbeiten,
die die Verwendung einer Vielzahl an Reinigungsutensilien, wie zum Beispiel verschiedener
Tücher und Sprühflaschen usw. erfordern, ausgebildet ist. Daher wird die erfindungsgemäße
Weste beispielsweise bei der Reinigung in Krankenhäusern, Bürogebäuden oder Industriebetrieben
von den Reinigungskräften einer Reinigungsfirma verwendet und dient zum Mitführen
sämtlicher benötigter Reinigungsutensilien. Hierdurch ergibt sich der große Vorteil,
dass ein mehrfaches Hin- und Herpendeln zwischen einem Reinigungsbereich und einer
Versorgungsstation, in der die verschiedenen Reinigungsutensilien gelagert werden,
wie z.B. ein Versorgungswagen, entfällt. Die Reinigungskraft kann die für den zu reinigenden
Bereich benötigten Reinigungsmittel bzw. Reinigungsutensilien aus der Versorgungsstation
entnehmen, in der Weste verstauen und zum Reinigungsbereich mitnehmen.
[0011] Zur Erhöhung des Tragekomforts weist die erfindungsgemäße Reinigungsweste ein Oberteil
auf, das aus einem luftdurchlässigen Material hergestellt ist. Hierbei besteht das
Oberteil bei einer besonders kostengünstigen Variante vorzugsweise aus Baumwolle oder
Leinen, wobei das Oberteil jedoch auch aus jedem anderen beliebigen atmungsaktiven
Material gefertigt sein kann, wie zum Beispiel einem atmungsaktive Kunststoffgewebe.
Durch die Ausbildung des Oberteils aus einem luftdurchlässigen bzw. atmungsaktiven
Material ist es möglich, dass die Weste einfach über der normalen Bekleidung der Reinigungskraft
getragen werden kann, und trotzdem Hitzestauungen aufgrund des Vorsehens der zusätzlichen
Bekleidungsschicht unter der Reinigungsweste effektiv vermieden werden. Dadurch wird
der Tragekomfort auf einfache und effektive Art und Weise erhöht.
[0012] Ferner ist an einem Unterteil der Weste eine Anzahl an Taschen angeordnet, die nebeneinanderliegende
das Unterteil der Weste bandartig umgeben. Dabei sind die Taschen vorzugsweise entlang
des gesamten Außenumfangs des Unterteils im wesentlichen in Hüfthöhe eines Trägers
derart aneinandergereiht, so dass sich keine Zwischenräume zwischen den aneinandergrenzenden
Seiten der einzelnen Taschen ergeben. Dadurch bietet sich der große Vorteil, dass
der zum Anbringen der Taschen zur Verfügung stehende Platz an dem Unterteil optimal
genutzt wird und eine möglichst große Anzahl Taschen über den Hüftumfang des Trägers
verteilt werden kann. Aufgrund der unmittelbar aneinandergrenzenden und nebeneinanderliegenden
Gestaltung der Taschen entlang dem Außenumfang des Unterteils ergibt sich eine bandartige
Struktur der Taschenanordnung ringsherum um das Unterteil. Hierbei können die Taschen
in vorteilhafter Weise je nach verwendetem Material mit dem Unterteil der Weste vernäht,
vernietet oder verschweißt sein.
[0013] Darüber hinaus sind die Innen- und/oder Außenseiten der erfindungsgemäßen Taschen
aus einem beliebigen geeigneten wasserabweisenden Material, beispielsweise aus einem
Kunstfasergewebe oder einem wasserdicht beschichteten Baumwoll- oder Leinengewebe,
oder dergleichen, gefertigt. Dadurch ergibt sich der große Vorteil, dass an den in
die Taschen eingesteckten Reinigungsutensilien klebende Reinigungsflüssigkeit oder
Feuchtigkeit nicht durch die Taschen dringen kann und auf den Boden tropft bzw. auf
die Kleider des Benutzers trifft. Somit ist die Kleidung vor Durchfeuchtung oder Verschmutzung
durch Reinigungsflüssigkeit wirksam geschützt.
[0014] Die im wesentlichen um den gesamten Hüftumfang an der Außenseite des Westenunterteils
angebrachten Taschen dienen zur Aufnahme von Reinigungsutensilien, wie zum Beispiel
Reinigungstüchern und Flaschen mit Reinigungsflüssigkeit, wobei die Taschen derart
gestaltet sind, dass diese leicht zugänglich sind, die verschiedenen Reinigungsartikel
sicher darin verstaut werden und bei Bewegungen, wie zum Beispiel beim Bücken, nicht
herausfallen können. Dabei wird durch die erfindungsgemäße Anordnung der Taschen entlang
des gesamten Hüftumfangs des Trägers die Last der in den Taschen untergebrachten Reinigungsartikel
in vorteilhafter Weise gleichmäßig um den gesamten Körperumfang herum verteilt, so
dass eine einseitige Belastung des Körpers beim Tragen der mit Reinigungsutensilien
bestückten Weste effektiv vermieden werden kann.
[0015] Ferner ist zwischen Oberteil und Unterteil der Weste ein Gürtel angeordnet, der die
Weste im Taillenbereich zusammenzieht und die Taille des Benutzers umspannt. Durch
den Gürtel kann die Weste an den Körper des jeweiligen Benutzers angepasst und sicher
angebracht werden, so dass ein Verrutschen der Weste bei Bewegungen des Benutzers
während der Reinigungsarbeiten vermieden werden kann und ein sicherer Halt der Weste
am Körper gewährleistet ist.
[0016] Ferner besitzt bei der erfindungsgemäßen Weste das Unterteil zumindest an seiner
Vorderseite zwei flügelartige Teilabschnitte, die jeweils mit ihrem oberen Abschnitt
an den Gürtel (und/oder einen Gummizug; s.u.) angrenzen, und die durch Schlitze, die
sich über die gesamte Höhe des Unterteils bis zu dem Gürtel erstrecken, von einem
vorderen und/oder seitlichen und/oder hinteren Teilabschnitt des Unterteils getrennt
sind, wobei auf jedem flügelartigen Teilabschnitt zumindest eine der Taschen angeordnet
ist. Diese Ausgestaltungsvariante ermöglicht es, daß, wenn ein Anwender die Weste
trägt, Reinigungsutensilien oder dergleichen in die Taschen eingesteckt sind, und
sich der Anwender bückt, die flügelartigen Teilabschnitte aufgrund der Schwerkraft
bzw. des Gewichtes des Tascheninhaltes um ihren an den Gürtel angrenzenden oberen
Abschnitt, der als eine Art flexibles Gelenk fungiert, stets pendelartig in eine im
wesentlichen vertikale Hängeposition schwenken oder klappen. Folglich bleiben dann
auch die in den Taschen befindlichen Gegenstände stets in einer wesentlichen aufrechten
Position, was ein unerwünschtes Herausrutschen dieser Utensilien oder einen Austritt
von Reinigungsflüssigkeit aus etwaigen in den Taschen platzierten offenen Reinigungsflaschen
trotz der vorhergenannten Haltung des Anwenders effektiv verhindert. Auch eventuell
in den Taschen befindliche restliche oder ausgelaufene Reinigungsflüssigkeit oder
dergleichen wird somit wirksam an einem unbeabsichtigten Austreten aus den Taschen
gehindert. Diese Wirkung der flügelartigen Teilabschnitte kann wahlweise dadurch aufgehoben
oder ermöglicht werden, daß der zum Schlitz weisende Randbereich der flügelartigen
Teilabschnitte über den Schlitz hinweg lösbar mit einem hinteren seitlichen Teilabschnitt
des Unterteils verbunden wird, zum Beispiel über eine Lasche mit Klettverschluß, Druckknöpfen
oder ähnlichem. Wird die Lasche gelöst, kann ein flügelartiger Teilabschnitt jeweils
die zuvor beschriebene Wirkung entfalten. Wird die Lasche dagegen befestigt, verhält
sich das gesamte Unterteil einschließlich der zwei flügelartigen Teilabschnitte wie
eine konventionelle Weste.
[0017] Vorteilhafte Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Weste sind in den Unteransprüchen
beschrieben.
[0018] Gemäß einem vorteilhaften Ausgestaltungsmerkmal der Erfindung sind das Oberteil und
das Unterteil der Weste aus demselben Material hergestellt. Eine derartig ausgeführte
Weste trägt dazu bei, die Herstellungskosten sehr gering zu halten, da die Weste auch
einteilig gefertigt werden kann, wobei beispielsweise der Zeitaufwand für ein Zusammennähen
der einzelnen Teile verringert werden kann. Ferner ist die Anschaffung und Bevorratung
von Materialien für aus unterschiedlichen Stoffen gefertigte Ober- und Unterteile
nicht erforderlich.
[0019] Nach einer weiteren Ausbildung der Erfindung sind die Taschen durch mindestens einen
auf das Unterteil aufgesetzten streifenförmigen, wasserabweisenden Materialabschnitt
ausgebildet. Hierbei umgibt der streifenförmige Abschnitt aus wasserabweisendem Material
die Außenseite des Unterteils und ist vorzugsweise durch in Körperlängs- und Umfangsrichtung
verlaufende Nähte an dem Unterteil angebracht, so dass die einzelnen Taschen ausgebildet
und durch die Längsnähte voneinander abgegrenzt werden. Auf diese Weise ist es möglich,
die Taschenoberseiten aus einem Stück zu fertigen, wodurch eine gesonderte Herstellung
jeder einzelnen Tasche entfällt. Dies vereinfacht und erleichtert wesentlich die Taschenherstellung.
[0020] Für ein sicheres Anbringen der Reinigungsweste am Körper des Benutzers ist es vorteilhaft,
dass an einer Vorderseite der Weste mindestens ein Verschluss vorgesehen ist. Bei
dieser Ausführungsform der Erfindung weist die Vorderseite der Weste zwei separate
Vorderteile auf, die über den Verschluss miteinander verbunden werden können. Die
Teilung der Westenvorderseite in zwei Hälften erleichtert dem Benutzer das Anziehen
der Weste, da diese zum Anziehen nicht mehr über den Kopf gezogen werden muss. Der
Verschluss, der die beiden Vorderseitenhälften miteinander verbindet, ist beispielsweise
als ein einfacher Ringverschluss mit einem gürtelähnlichen Band oder ein Klettverschluss
ausgebildet und vorzugsweise auf der Höhe des Gürtels an der Westenvorderseite angeordnet.
Ferner ist eine Gestaltung des Verschlusses aus Knöpfen bzw. Druckknöpfen oder als
Reißverschluss denkbar. Über den Verschluss ist außerdem der Westenumfang in vorteilhafter
Weise regulierbar und auf die Taillengröße des Benutzers anpassbar.
[0021] Für eine flexible Einstellung der Taillengröße der Reinigungsweste wird es weiterhin
bevorzugt, dass der Gürtel einen Gummizug aufweist. Durch die Ausbildung des Gürtels
aus einem dehnbaren Material, das im wesentlichen den gesamten Taillenumfang des Trägers
umspannt, wird es ermöglicht, dass die Reinigungsweste von verschiedenen Trägern mit
unterschiedlichem Taillenumfang getragen werden kann. Hierbei passt sich der dehnbare
Gummizug dem Taillenumfang des Trägers an und gewährleistet gleichzeitig, dass die
Reinigungsweste sicher am Körper des Trägers gehalten und fixiert wird.
[0022] Nach einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung weisen die Taschen
jeweils eine sich zu dem Oberteil der Weste hin öffnende Eingriffsöffnung auf. Hierdurch
wird gewährleistet, dass die in die Taschen eingesteckten Reinigungsutensilien gut
in den Taschen verstaut sind und beispielsweise beim Bücken während des Reinigens
nicht aus den Taschen herausfallen können. In diesem Zusammenhang bietet es ferner
Vorteile, wenn die Eingriffsöffnungen der Taschen alle auf einer Höhe angeordnet sind.
Eine derartig ausgeführte Taschenanordnung trägt zu einer sicheren Aufbewahrung der
Reinigungsartikel in den Taschen bei.
[0023] Nach einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung weisen die Taschen
verschiedene Größen auf. Hierbei ist sowohl eine unterschiedliche Gestaltung der Taschenbreite
als auch der Taschenhöhe und -tiefe ausführbar. Dadurch können die einzelnen Taschen
in Form und Größe zur Aufnahme der verschiedenartigen Reinigungsutensilien, wie z.B.
Reinigungstücher oder Sprühflaschen, bemessen werden. Vorzugsweise stehen die Taschen
leicht von der Oberseite des Westenunterteils nach außen hin ab. Hierdurch ergibt
sich eine tütenförmige Gestaltung der Taschen, wobei die Eingriffsöffnungen der Taschen
ebenfalls von der Oberseite des Unterteils abstehen und leicht von oben zugänglich
sind. Dies erleichtert erheblich das Einstecken und Herausnehmen von Gegenständen.
Darüber hinaus bietet beispielsweise eine derartig ausgeführte Taschenanordnung mit
Taschen geringer Breite den Vorteil, dass auch sehr viele Taschen ringsherum um das
Unterteil platziert werden können.
[0024] Es hat sich ferner als günstig erwiesen, die Taschen in unterschiedlichen Farben
zu gestalten. Dies ist insbesondere bei der Reinigung unterschiedlicher Einrichtungsgegenstände,
die den Einsatz unterschiedlicher Reinigungsmittel erfordern, vorteilhaft. So sind
beispielsweise bei der Reinigung von Krankenzimmern in einem Krankenhaus vier unterschiedliche
Farbkennzeichnungen für die Reinigung unterschiedlicher Einrichtungsgegenstände festgelegt.
Entsprechend diesen Farbkennzeichnungen sind auch die Reinigungstücher und die Wischeimer
mit unterschiedlicher Reinigungschemie gekennzeichnet. Dabei werden beispielsweise
mit einem roten Tuch und einem Sanitärreiniger die Toiletten, mit einem gelben Tuch
und einem Badreiniger die Waschbecken, mit einem blauen Tuch und einem Alkoholreiniger
die Krankenbetten und mit einem weißen Tuch und einem geeigneten Reinigungsmittel
die anderen Einrichtungsgegenstände im Krankenzimmer gereinigt. Bei unterschiedlicher
Farbgebung der einzelnen Taschen der Reinigungsweste ist es nun möglich, die Reinigungstücher
und Reinigungsmittel entsprechend ihrer Farben in den Taschen der Weste zu sortieren
und zu bevorraten, so dass alle zur Reinigung der verschiedenen Einrichtungsgegenstände
erforderlichen Reinigungsartikel in der Weste während der Reinigungsarbeiten mitführt
werden können. Dadurch lässt sich der Reinigungsvorgang wesentlich verkürzen, da die
Reinigungskraft nicht ständig das entsprechende Reinigungsmittel für den jeweiligen
Einrichtungsgegenstand erneut von einer Versorgungsstation holen muss, sondern ständig
mit sich führen kann.
[0025] In besonderen Anwendungsfällen bietet es Vorteile, dass die Taschen jeweils durch
mindestens einen Klettverschluss und/oder Druckknopf und/oder Gummizug verschließbar
sind. Zwar wird hierdurch ein schneller Zugriff auf die in den Taschen befindlichen
Reinigungsartikel erschwert. Jedoch ermöglicht das Verschließen der Taschen bei längerer
Aufbewahrung eines Gegenstands in einer Tasche, dass dieser völlig gegen Herausfallen
geschützt in der jeweiligen Tasche verstaut werden kann. Hierbei kann der Zugriff
auf die in den Taschen befindlichen Reinigungsartikel wiederum erleichtert werden,
indem lediglich ein Gummizug an den oberen, zu dem Oberteil der Weste hin weisenden
Rändern der Taschen ausgebildet ist. Durch die Elastizität des Gummizugs legen sich
die oberen Ränder der Taschen stets an die Oberseite der Weste an, so dass die Eingriffsöffnungen
der Taschen selbsttätig verschließbar sind.
[0026] Nach einer weiteren Ausbildung der Erfindung sind die Taschen aus einem rutschhemmenden
Material hergestellt. Dadurch kann ein Herausrutschen der Reinigungsutensilien, wie
z.B. Tücher, Moppbezüge und Sprühflaschen, aus den Taschen effektiv verhindert werden.
Ein derartiges rutschhemmendes Material kann beispielsweise eine an den Tascheninnenseiten
vorgesehene Kunststoffbeschichtung sein, wobei sich die Kunststoffbeschichtung z.B.
an die glatten Oberflächen der Reinigungsflaschen anlegt und die Reinigungsflaschen
dadurch in den Taschen fixiert bzw. festhält.
[0027] Ein anderes vorteilhaftes Ausgestaltungsmerkmal der Erfindung sieht vor, dass jeweils
an den Rändern der Weste und/oder der Taschen Verstärkungselemente ausgebildet sind.
Hierbei ist die Weste beispielsweise an ihren Rändern mit Verstärkungsbändern eingefasst,
so dass die Randabschnitte der Weste geschützt sind und ein Abstoßen oder Ausfransen
der Ränder effektiv vermieden wird. Desgleichen bietet es auch Vorteile, die Taschen
an ihren Randabschnitten mit derartigen Verstärkungsbändern einzufassen. Auch lässt
sich in vorteilhafter Weise im Bereich der Verstärkungselemente der Taschen, vorzugsweise
am oberen Rand der Taschen, ein Gummizug anordnen, der ein schnelles und einfaches
Verschließen der Eingriffsöffnungen der Taschen gewährleistet, da sich der Gummizug
selbsttätig an die Weste anlegt.
[0028] Zur Aufbewahrung von Kleinteilen, wie z.B. Stiften und Arbeitswerkzeug zum Reinigen,
hat es sich als vorteilhaft erwiesen, auf der Vorderseite der Weste mindestens eine
Brusttasche anzuordnen. Dabei ist die Größe der Brusttasche vorzugsweise so bemessen,
dass die Bewegungsfreiheit der Arme beim Reinigen nicht eingeschränkt wird.
[0029] Ferner hat es sich als positiv gezeigt, die Weste aus robusten und/oder waschbaren
Materialien zu fertigen. Da die Weste beim Reinigungseinsatz oft mit Reinigungsmitteln,
Schmutz und Reinigungschemikalien in Berührung kommt, wird somit gewährleistet, dass
die Weste einfach gereinigt werden kann und auch nicht so schnell verschleißt oder
kaputt geht. Dies verlängert die Lebensdauer der Weste.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
[0030] Bevorzugte Ausführungsformen sowie weitere Einzelheiten und Vorteile der erfindungsgemäßen
Weste werden nun nachfolgend unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben und
erläutert. Es zeigt:
- Fig. 1
- eine schematische Vorderansicht einer Weste gemäß der Erfindung; und
- Fig. 2
- eine schematische Ansicht der Rückseite der Weste nach Fig. 1.
[0031] In der nachfolgenden Beschreibung und in den Figuren werden zur Vermeidung von Wiederholungen
gleiche Komponenten auch mit den gleichen Bezugszeichen gekennzeichnet, sofern keine
weitere Differenzierung erforderlich ist.
Ausführliche Beschreibung eines Ausführungsbeispiels der Erfindung
[0032] Die in Fig. 1 dargestellte Weste ist eine Arbeitsweste, die bei Reinigungsarbeiten
verwendet wird. Die gezeigte Weste besteht aus einem Oberteil 2 und einem Unterteil
4, wobei an dem Unterteil mehrere Taschen 6 angeordnet sind. Hierbei sind die Taschen
6 an dem Unterteil 4 ringsherum angenäht und dienen zur Aufnahme von, in der Zeichnung
nicht gezeigten, verschiedenartigen Reinigungsutensilien. Die Oberkanten 8 und die
unteren Ränder 10 der Taschen 6 sind jeweils auf einer Höhe angeordnet, wobei die
Taschen 6 insgesamt im Bereich der Hüfte eines Trägers angeordnet sind. Wie in Fig.
1 zu erkennen ist, sind die Taschen 6 sowohl nebeneinanderliegend als auch übereinander
ausgebildet und grenzen an ihren Längsseiten aneinander an. Die übereinander angeordneten
Taschen überlappen sich zusätzlich teilweise. Die jeweils vorderste der übereinanderliegenden
Taschen 6 besitzt die kleinste Taschenhöhe, während die hinterste jeweils die größte
Taschenhöhe aufweist. Zwischen den einzelnen Taschen 6 sind keine Zwischenräume vorgesehen,
so dass die Taschen 6 unmittelbar aneinandergereiht die Hüfte des Trägers bandartig
umgeben. Ferner stehen die Taschen 6 von der Vorderseite des Unterteils 4 nach außen
hin ab, so dass jeweils an den Taschenoberkanten 8 Eingriffsöffnungen 12 entstehen.
[0033] Zwischen dem Oberteil 2 und dem Unterteil 4 weist die Weste einen Gürtel 14 auf,
der im Taillenbereich des Trägers angeordnet ist und über einen Verschluss 16 verschließbar
ist. Im vorliegenden Fall umfasst der Verschluss 16 einen Ringverschluss und ein Band,
das durch den Ringverschluss gezogen wird, um den Gürtel zusammenzufassen. Ferner
ist der Gürtel 14 als Gummizug ausgebildet und somit dehnbar gestaltet. Zusätzlich
zu dem auf Gürtelhöhe angeordneten Verschluss 16 ist an dem Oberteil 2 der Weste ein
weiterer Verschluss 16 angebracht. Dieser zweite Verschluss 16 besteht aus einer Schlinge
und einem länglichen Knopf, der zum Verschließen in die Schlinge eingeführt und dort
eingehakt wird. Die Ränder bzw. Randabschnitte der Weste sind an den Ännelabschnitten,
einem Halsabschnitt, einem Revers und einer Unterkante der Weste mit als Verstärkungsbänder
ausgestalteten Verstärkungselementen 18 eingefasst.
[0034] Wie aus der Fig. 1 des weiteren ersichtlich, ist das Unterteil 4 der erfindungsgemäßen
Weste an seiner Vorderseite in zwei flügelartige Teilabschnitte 20, 22 unterteilt,
die jeweils mit ihrem oberen Abschnitt an den Gürtel 14 angrenzen, und die durch jeweils
einen Schlitz 24, der sich im wesentlichen über die gesamte Höhe des Unterteils 4
bis annähernd zu dem Gürtel 14 erstreckt, von einem seitlichen 26 und einem hinteren
flügelartigen Teilabschnitt 28 des Unterteils 4 getrennt sind. Auf jedem dieser flügelartigen
Teilabschnitte 20, 22, 26, 28 sind die Taschen 6 in der zuvor beschriebenen Art und
Weise angeordnet. Der zu dem Schlitz 24 weisende Randbereich eines jeden flügelartigen
Teilabschnitts 20, 22, 26, 28 ist jeweils mittels einer Verbindungslasche 30, die
einen Klettverschluss, einen Druckknopf oder dergleichen aufweist, über den Schlitz
24 hinweg lösbar mit einem benachbarten Teilabschnitt des Unterteils 4 verbunden.
[0035] Die in der Fig. 1 gezeigte Weste zieht ein Träger, insbesondere eine Reinigungskraft
einer Reinigungsfirma, über ihren Oberkörper über. Danach wird die Weste mit dem Verschluss
16, der an dem Gürtel 14 angeordnet ist, an ihrer Vorderseite verschlossen. Da der
Gummizug des Gürtels 14 dehnbar ist, passt sich der Gürtel 14 der jeweiligen Körperform
im Taillenbereich des Trägers an. Der Gürtel umspannt vorzugsweise die Taille des
Trägers, so dass die Weste über den Gürtel 14 an der Taille des Trägers zusammenziehbar
ist. Darüber hinaus kann der Taillenumfang der Weste über den Verschluss 16 variiert
werden. Um auch das Oberteil 2 der Weste sicher am Körper des Trägers anzubringen,
wird die Weste zusätzlich über den zweiten Verschluss 16 am Revers der Weste verschlossen.
[0036] Die Taschen 6 sind im Hüftbereich des Trägers auf dem Unterteil 4 der Weste aufgenäht
und aus einem wasserabweisenden Material hergestellt. Die Reinigungsutensilien, die
unter Umständen mit Reinigungsflüssigkeit oder Feuchtigkeit behaftet sind, werden
durch die Eingriffsöffnungen 12 in das Innere der Taschen 6 eingeführt und können
so in den Taschen 6 verstaut werden. Das wasserabstoßende Material, das im vorliegenden
Fall ein Kunststoffgewebe ist, verhindert, dass die an den Reinigungsutensilien anhaftende
Feuchtigkeit durch die Taschen dringt und die Bekleidung des Trägers durchnässt. Die
an den Randabschnitten der Weste vorgesehenen Verstärkungsbänder 18 gewährleisten,
dass die Jacke an ihren Rändern nicht ausfranst oder abgestoßen wird. Ferner ist die
gesamte Weste aus einem luftdurchlässigen und atmungsaktiven Material, im vorliegenden
Fall aus einem Baumwollgewebe, hergestellt, so dass die Weste angenehm am Körper zu
tragen ist.
[0037] Sind die Verbindungslaschen 30 der Weste gelöst und Reinigungsutensilien oder dergleichen
in die Taschen 6 der flügelartigen Teilabschnitte 20, 22, 26, 28 eingesteckt, so werden,
falls sich der Anwender nach vorn bückt oder zur Seite oder nach hinten neigt, sich
die flügelartigen Teilabschnitte aufgrund der Schwerkraft bzw. des Gewichtes des Tascheninhaltes
um ihren an den Gürtel 14 angrenzenden oberen Westenabschnitt, der als eine Art flexibles
Gelenk fungiert, stets pendelartig in eine im wesentlichen vertikale Hängeposition
schwenken oder klappen. Folglich bleiben dann auch die in diesen Taschen 6 befindlichen
Gegenstände stets in einer wesentlichen aufrechten Position, was ein unerwünschtes
Herausrutschen dieser Utensilien oder einen Austritt von Reinigungsflüssigkeit aus
etwaigen in den Taschen 6 platzierten offenen Reinigungsflaschen trotz der vorhergenannten
Haltung des Anwenders effektiv verhindert. Auch eventuell in diesen Taschen 6 befindliche
restliche oder ausgelaufene Reinigungsflüssigkeit oder dergleichen wird somit wirksam
an einem unbeabsichtigten Austreten aus den Taschen gehindert. Diese Wirkung der flügelartigen
Teilabschnitte 20, 22, 26, 28 kann wieder dadurch aufgehoben werden, dass der zum
Schlitz 24 weisende Randbereich der jeweiligen flügelartigen Teilabschnitte 20, 22,
26, 28 mittels der Verbindungslasche 30 über den Schlitz 24 hinweg lösbar mit einem
benachbarten Teilabschnitt des Unterteils 4 verbunden wird. Die Weste besitzt dann
die in Fig. 1 und 2 gezeigt Konfiguration, wobei sich das gesamte Unterteil 4 einschließlich
der flügelartigen Teilabschnitte 20, 22, 26, 28 wie eine konventionelle Weste verhält.
[0038] Fig. 2 zeigt eine schematische Ansicht des Rückenteils der in Fig. 1 dargestellten
Weste. Der Aufbau der Weste entspricht dabei der in Fig. 1 gezeigten Ausbildung. Darüber
hinaus ist in der Fig. 2 zu erkennen, dass sich der Gürtel 14 durchgängig über das
Vorder- und das Rückenteil der Weste erstreckt und den gesamten Umfang der Weste umgibt.
Hierbei ist der Gürtel im Taillenbereich in die Weste zwischen Oberteil 2 und Unterteil
4 in einem Tunnelzug eingenäht. Mit dem Gürtel 14 ist die Breite der Weste im Taillenbereich
variierbar bzw. einstellbar.
[0039] Ferner ist in der Fig. 2 zu erkennen, dass die Taschen 6 ringsherum um das Unterteil
4 der Weste aufgenäht sind. Im vorliegenden Fall sind so insgesamt achtzehn Taschen
entlang dem Außenumfang des Unterteils 4 verteilt angeordnet. Durch diese Anordnung
der Taschen 6 sowohl auf der Vorderseite als auch auf der Rückseite der Weste ist
es möglich, besonders viele Taschen 6 vorzusehen. Ferner sind die Taschen 6 in unterschiedlichen
Größen ausgebildet, so dass Reinigungsutensilien mit verschiedenen Formen darin verstaut
werden können. Darüber hinaus weisen die in Fig. 2 gezeigten Taschen jeweils verschiedene
Farben auf, beispielsweise blau, rot, gelb und weiß, so dass unterschiedliche Reinigungstücher
und Reinigungsmittel einer bestimmten Farbe zugeordnet werden können und in die entsprechende
Tasche 6 mit der zugehörigen Farbe eingesteckt werden können. Dadurch ist es möglich,
die verschiedenen Reinigungsutensilien in den einzelnen Taschen 6 zu sortieren.
[0040] Bezugszeichen in den Ansprüchen, der Beschreibung und den Zeichnungen dienen lediglich
dem besseren Verständnis der Erfindung und sollen den Schutzumfang nicht einschränken.
Bezugszeichenliste
Es bezeichnen:
[0041]
- 2
- Oberteil der Weste
- 4
- Unterteil der Weste
- 6
- Taschen
- 8
- Taschenoberkanten
- 10
- Untere Ränder von 6
- 12
- Eingriffsöffnungen
- 14
- Gürtel
- 16
- Verschluss / Verschlüsse
- 18
- Verstärkungselemente / Verstärkungsbänder
- 20
- Flügelartiger Teilabschnitt von 4
- 22
- Flügelartiger Teilabschnitt von 4
- 24
- Schlitz(e)
- 26
- Seitliche Teilabschnitte von 4
- 28
- Hinterer Teilabschnitt von 4
- 30
- Verbindungslasche(n)
1. Weste, insbesondere Arbeitsweste für Reinigungsarbeiten, mit
- einem Oberteil (2), das aus einem luftdurchlässigen Material hergestellt ist,
- einem Unterteil (4), an dem eine Anzahl an wasserabweisend ausgestalteten Taschen
(6) derart angeordnet ist, dass die Taschen (6) nebeneinander liegend das Unterteil
(4) in Hüfthöhe bandartig umgeben,
- wobei zwischen Oberteil (2) und Unterteil (4) ein Gürtel (14) angeordnet ist, der
die Weste im Taillenbereich zusammenfasst, und
- wobei das Unterteil (4) zumindest an seiner Vorderseite mindestens zwei flügelartige
Teilabschnitte (20, 22) besitzt, die jeweils mit ihrem oberen Abschnitt an den Gürtel
(14) angrenzen, und die durch Schlitze (24), die sich über die gesamte Höhe des Unterteils
(4) bis zu dem Gürtel (14) erstrecken, von einem vorderen und/oder seitlichen und/oder
hinteren Teilabschnitt des Unterteils (4) getrennt sind, wobei auf jedem flügelartigen
Teilabschnitt (20,22) zumindest eine der Taschen (6) angeordnet ist.
2. Weste nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Oberteil (2) und das Unterteil (4) aus demselben Material hergestellt sind.
3. Weste nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Taschen (6) durch mindestens einen auf das Unterteil (4) aufgesetzten Streifen
aus wasserabweisenden Material ausgebildet sind.
4. Weste nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an einer Vorderseite der Weste mindestens ein Verschluß (16) vorgesehen ist.
5. Weste nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Gürtel (14) einen Gummizug aufweist.
6. Weste nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Taschen (6) jeweils eine sich zu dem Oberteil (2) der Weste hin öffnende Eingriffsöffnung
(12) aufweisen.
7. Weste nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Taschen (6) verschiedene Größen aufweisen.
8. Weste nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Taschen (6) unterschiedliche Farben aufweisen.
9. Weste nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Taschen (6) jeweils durch mindestens einen Klettverschluß und/oder Druckknopf
und/oder Gummizug verschließbar sind.
10. Weste nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Taschen (6) aus einem rutschhemmenden Material hergestellt sind.
11. Weste nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Weste und/oder die Taschen (6) an ihren Rändern Verstärkungselemente (18) aufweisen.
12. Weste nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Vorderseite der Weste mindestens eine Brusttasche angeordnet ist.
13. Weste nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die mindestens zwei flügelartigen Teilabschnitte (20, 22) über einen zu dem Schlitz
(24) weisenden Randbereich der flügelartigen Teilabschnitte über den Schlitz (24)
hinweg lösbar miteinander verbindbar (30) sind.
14. Weste nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Taschen (6) zusätzlich übereinander angeordnet sind.
1. Vest, in particular work vest for cleaning tasks with
- an upper part (2) made of an air-permeable material,
- a lower part (4) on which a number of pockets, constructed as water-repellent, is
arranged in such a way that the pockets (6), located side by side, surround the lower
part (4) in bands at hip height,
- wherein between upper part (2) and lower part (4) a belt (14) is arranged, which
fastens the vest together in the waist area, and
- wherein the upper part (4) has, at least on its front, at least two wing-like partial
sections (20, 22), which in each case adjoin the belt (14) with their upper section
and are separated from a front and/or side and/or rear partial section of the lower
part (4) by slits (24) extending over the entire height of the lower part (4) as far
as the belt (14), wherein at least one of the pockets (6) is arranged on each wing-like
partial section (20, 22).
2. Vest according to claim 1, characterised in that the upper part (2) and the lower part (4) are made of the same material.
3. Vest according to claim 1 or claim 2, characterised in that the pockets (6) are constructed by at least one strip of water-repellent material
placed on top of the lower part (4).
4. Vest according to one or more of claims 1 to 3, characterised in that at least one fastener (16) is provided on one front of the vest.
5. Vest according to one or more of claims 1 to 4, characterised in that the belt (14) has an elastic drawstring.
6. Vest according to one or more of claims 1 to 5, characterised in that the pockets (6) have in each case a securable opening (12) opening towards the upper
part (2) of the vest.
7. Vest according to one or more of claims 1 to 6, characterised in that the pockets (6) are of different sizes.
8. Vest according to one or more of claims 1 to 7, characterised in that the pockets (6) are of different colours.
9. Vest according to one or more of claims 1 to 8, characterised in that the pockets (6) are in each case closable by at least one Velcro fastener and/or
snap fastener and/or elastic drawstring.
10. Vest according to one or more of claims 1 to 9, characterised in that the pockets (6) are made of a slip resistant material.
11. Vest according to one or more of claims 1 to 10, characterised in that the vest and/or the pockets (6) have reinforcement elements (18) at their edges.
12. Vest according to one or more of claims 1 to 11, characterised in that at least one breast pocket is arranged on the front of the vest.
13. Vest according to claim 1, characterised in that the at least two wing-like partial sections (20,22) are detachably connectable (30)
to one another beyond the slit (24) via an edge area of the wing-like partial sections
facing towards the slit (24).
14. Vest according to one or more of claims 1 to 13, characterised in that the pockets (6) are additionally arranged on top of one another.
1. Gilet, en particulier un gilet de travail pour des travaux de nettoyage, avec :
- une partie supérieure (2) qui est réalisée en un matériau perméable à l'air,
- une partie inférieure (4) sur laquelle est arrangée une pluralité de poches hydrofuges
(6) de manière à ce que les poches (4) soient disposées l'une à côté de l'autre pour
entourer la partie inférieure (4) au niveau des hanches, en formant une bande,
- dans lequel, entre la partie supérieure (2) et la partie inférieure (4), il y a
une ceinture (14) qui permet de serrer le gilet au niveau de la taille et
- dans lequel la partie inférieure (4) comporte, au moins sur son côté frontal, au
moins deux portions (20, 22) de type ailette, dont la partie supérieure jouxte chaque
fois la ceinture (14), qui sont séparés par des espacements (24) s'étendant sur toute
la hauteur de la partie inférieure (4) jusqu'à la ceinture (14), d'une portion frontale
et / ou latérale et / ou arrière de la partie inférieure (4) et dans lequel au moins
une poche (6) est formée sur chaque portion (20, 22) de type ailette.
2. Gilet selon la revendication 1, caractérisé en ce que la partie supérieure (2) et la partie inférieure (4) sont réalisées avec le même
matériau.
3. Gilet selon la revendication 1 ou la revendication 2, caractérisé en ce que les poches (6) sont constituées par au moins une bande disposée sur la partie inférieure
(4) et réalisée en un matériau hydrofuge.
4. Gilet selon une ou plusieurs des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que la partie frontale du gilet est pourvue d'au moins une fermeture (16).
5. Gilet selon une ou plusieurs des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que la ceinture (14) comprend un cordon en caoutchouc.
6. Gilet selon une ou plusieurs des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que les poches (6) comportent chacune une ouverture (12) ouverte dans la direction de
la partie supérieure (2) du gilet.
7. Gilet selon une ou plusieurs des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que les poches (6) sont de différentes tailles.
8. Gilet selon une ou plusieurs des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que les poches (6) sont de différentes couleurs.
9. Gilet selon une ou plusieurs des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que les poches (9) peuvent être fermées chacune par au moins une fermeture type « velcro
» et / ou un bouton pression et / ou un cordon en caoutchouc.
10. Gilet selon une ou plusieurs des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que les poches (6) sont réalisées en un matériau antidérapant.
11. Gilet selon une ou plusieurs des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que le gilet et / ou les poches (6) comportent sur leurs bords des éléments de renforcement
(18).
12. Gilet selon une ou plusieurs des revendications 1 à 11, caractérisé en ce que sur la partie frontale du gilet, il y a au moins une poche au niveau de la poitrine.
13. Gilet selon la revendication 1, caractérisé en ce que les, au moins deux portions (20, 22) de type ailette, peuvent être fixées ensemble
de manière réversible au moyen d'une fixation (30) qui se trouve sur les bords se
faisant face des portions de type ailette, de part et d'autre d'un espacement (24)
et qui enjambe cet espacement (24).
14. Gilet selon une ou plusieurs des revendications 1 à 13, caractérisé en ce que les poches (6) sont, en outre, superposées.