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EP 0 943 752 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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05.03.2003 Patentblatt 2003/10 |
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Anmeldetag: 16.03.1999 |
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Verlängerungsteil zur Anordnung auf einem Grundgerüst eines Baugerüstes
Extension to be placed on the base scaffolding of a building scaffolding
Rallonge à disposer sur l'échafaudage de base d'un échafaudage pour bâtiment
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE DK ES FR GB IT LI LU NL PT |
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Benannte Erstreckungsstaaten: |
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SI |
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Priorität: |
16.03.1998 DE 19811322
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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22.09.1999 Patentblatt 1999/38 |
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Patentinhaber: Jeck, Siegmar Karlheinz |
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61276 Weilrod-Hasselbach (DE) |
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Erfinder: |
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- Jeck, Siegmar Karlheinz
61276 Weilrod-Hasselbach (DE)
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Vertreter: Müller, Eckhard, Dr. |
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Mühlstrasse 9a4 65597 Hünfelden 65597 Hünfelden (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
CH-A- 247 945 DE-A- 4 319 664 FR-A- 1 535 712 US-A- 3 726 362
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CH-A- 658 878 DE-U- 9 406 855 US-A- 2 883 241
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Verlängerungsteil zur Anordnung auf einem Grundgerüstteil
eines Baugerüstes, wobei das Verlängerungsteil eine erste Stütze und eine zweite Stütze
aufweist, welche mittels zwei Querstreben unter Bildung eines Rahmens verbunden sind,
wobei wenigstens eine Querstrebe über den Rahmen hinaus kragt und wobei wenigstens
eine Querstrebe eine Auflage für Beläge bildet.
[0002] Derartige Verlängerungsteile dienen zur Anordnung von Belägen als Standflächen in
unterschiedlichen Arbeitshöhen zum Ausführen von Fassaden- und Dacharbeiten.
[0003] In der Regel werden die Dacharbeiten vor den Fassadenarbeiten ausgeführt. Dabei wird
gemäß Figur 3 zur Erstellung der Standfläche 9 für die Dacharbeiten bspw. an einem
Vertikalstellrahmen 2 als Grundgerüst eine Konsole 5 angesetzt, welche mit einer Querdiagonalen
26 gesichert wird. Auf die Konsole 5 wird ein kleinerer Stellrahmen 21 mit einer Höhe
von bspw. 1 m aufgesetzt und daran eine Konsole 28 angebaut, auf welcher ein Belag
und eine Geländerstütze 20 befestigt werden. Zur nachfolgenden Erstellung der Standfläche
für die Fassadenarbeiten in einer geringeren Arbeitshöhe sind umfangreiche Umbauarbeiten
erforderlich. So sind zunächst Geländer 20, Geländerpfosten 22 und Belag wieder auszubauen,
die Konsole 5 abzubauen und der kleinere Stellrahmen 21 und ggf. die Konsole 28 mit
Querdiagonalen 6 abzunehmen. Daraufhin ist der Belag direkt auf dem verbleibenden
Vertikalstellrahmen 2 mit entsprechend niedrigerer Arbeitshöhe anzubringen und die
Geländerstütze 20 wieder einzubauen. Im Fall, daß die Fassadenarbeiten vor den Dacharbeiten
durchgeführt werden, sind die Umbauarbeiten in entsprechend veränderter Reihenfolge
vorzunehmen. Diese Umbauarbeiten sind mit erheblichen Montagezeiten und Kosten verbunden.
[0004] Ein Baugerüst mit Verlängerungsteil mit den eingangs genannten Merkmalen ist bspw.
aus der US-A-3 726 362 bekannt. Dieses bekannte Baugerüst weist ein unteres Ständerteil
auf, auf welches ein C-förmig ausgebildetes Verlängerungsteil aufsteckbar ist. Das
Verlängerungsteil weist zwei im seitlichen Abstand zueinander angeordnete Vertikalstützen
auf, die mittels zwei Querstreben unter Bildung eines Rahmens verbunden sind. Dabei
kragen die Querstreben über den Rahmen hinaus, wobei die obere Querstrebe eine Auflage
für Beläge bildet. Die Querstreben des Verlängerungsteils sind i. w. horizontal übereinander
angeordnet. Um eine andersartige Positionierung der Beläge zu erzielen, können an
der in Montagestellung dem einzurüstenden Gebäude abgewandten Stütze des Verlängerungsteils
Konsolen angeordnet werden, die einen Querträger sowie einen sich an der Vertikalstütze
des Verlängerungsteils abstützenden Schrägträger aufweisen, wobei der Querträger der
Konsole wiederum mit Belägen belegt werden kann. Allerdings ist es durch diese Maßnahme
nicht möglich, bspw. Fassaden- und Dacharbeiten ohne gegenseitige Behinderung durchzuführen,
da das C-förmige Verlängerungsteil zum einen den Dachüberstand nicht ausgleichen kann
und zum anderen die Arbeiten im Dachbereich behindert. Außerdem wird der seitlich
nach außen weisende Belag durch separate Haltemittel getragen, so dass entsprechende
Auf- bzw. Umbauarbeiten aufwendig und zeitraubend sind.
[0005] Davon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Verlängerungsteil für
ein Baugerüst der eingangs genannten Art dahingehend weiterzubilden, daß ohne Umbauarbeiten
am Baugerüst verschiedene Gewerke, insbesondere Fassaden- und Dacharbeiten, an einem
Gebäude gleichzeitig und ohne gegenseitige Behinderung durchgeführt werden können.
[0006] Zur Lösung dieser Aufgabe ist es nach der Erfindung im wesentlichen vorgesehen, daß
wenigstens ein Ende einer Querstrebe mit dem sich auf gleicher Seite des Verlängerungsteils
befindenden Ende der anderen Querstrebe versetzt ist. Durch diese Anordnung der Querstreben
können beide Gewerke, d. h. sowohl Fassaden- als auch Dacharbeiten, gleichzeitig und
ohne gegenseitige Behinderung in Idealhöhe ausgeführt werden. Es ergibt sich eine
erheblich kürzere Montagezeit für die Erstellung des Baugerüstes, da bisher notwendige
Umbau des Gerüstes für Dach- und Fassadenarbeiten entfällt.
[0007] Nach einer ersten besonderen Ausgestaltung der Erfindung ist das Verlängerungsteil
asymmetrisch bzgl. der Symmetrieachse zwischen den Längsachsen der Stützen ausgebildet,
wobei vorzugsweise an dem auskragenden Abschnitt der wenigstens einen auskragenden
Querstrebe Anlenkungsmittel, wie z. B. eine nach unten offene Hülse, für ein Abstützelement
vorgesehen ist. Dadurch ist eine weitere Verbesserung der Abtragung von Lasten der
oberen Belagfläche gegeben.
[0008] Konstruktiv besonders günstig ist es, wenn die Auflagen für die Beläge insbesondere
für Bohlen von, vorzugsweise als U-oder Kastenprofile ausgeführte Querstreben gebildet
sind.
[0009] Zur Erhöhung der Stabilität und zur Aussteifung des Verlängerungsteils sind in den
Eckbereichen zwischen den Stützen und den die Auflagen bildenden Querstreben jeweils
Knotenbleche oder dergleichen Versteifungen angeordnet.
[0010] Eine andere konstruktiv einfache und vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung besteht
darin, daß an den Enden der unteren Querstrebe Hülsen angeordnet sind, mittels welchen
das Verlängerungsteil auf Zapfen an dem Vertikalstellrahmen aufsteckbar ist. Hierdurch
ist eine einfache Montage des Verlängerungsteils auf einem Gerüstteil ermöglicht.
[0011] Nach einem anderen vorteilhaften Merkmal der Erfindung sind an Enden der oberen Querstrebe
Verbindungselemente, insbesondere Zapfen, zur Montage von Gerüstteilen, wie bspw.
Geländerstützen, Schutznetzstützen oder weitere Rahmenteile für eine Verlängerung
des Gerüstes, angeordnet, wobei vorzugsweise wenigstens an einer der Stützen wenigstens
ein Befestigungselement, gegebenenfalls mit einer Sicherung für ein Geländer angeordnet
ist. Hierdurch ist auch ein sicherer Halt des Geländers gewährleistet.
[0012] Die Erfindung betrifft auch ein Baugerüst mit einem erfindungsgemäßen Verlängerungsteil.
[0013] Nach einer besonderen Ausgestaltung des Baugerüstes ist es vorgesehen, dass der Versatz
der Auflage der Querstrebe des Verlängerungsteils gegenüber der Auflage des Grundgerüstteils
30 bis 70%, bevorzugt um 40 bis 60% der normalen Rahmenbreite beträgt. Hierdurch bleibt
innen noch ausreichend Raum für einen auf dem Belag der unteren Auflage stehenden
Bauarbeiter, um aufrecht stehend Fassadenarbeiten ausführen zu können, auch wenn die
Höhe des Verlängerungsteiles nur im Bereich eines Meters liegt.
[0014] Eine besonders vorteilhafte Ausgestaltung des Baugerüstes besteht darin, dass die
Auflage der Querstrebe des Verlängerungsteils zumindest bereichsweise gegenüber dem
Grundgerüst nach außen auskragt. Hierdurch ist eine Verbreiterung der oberen Standfläche
erreicht, so dass die untere Standfläche nahe genug an die jeweilige Gebäudewand heranreicht,
während die obere Standfläche ein Ausführen der Dacharbeiten ohne Behinderung durch
die Dachtraufe und die daran gegebenenfalls angebrachte Dachrinne ermöglicht.
[0015] Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist die erste Stütze
des Verlängerungsteils unter Bildung eines Freiraums für die Auflage des Grundgerüstes
bezüglich der Innenstütze des Grundgerüstes zur zweiten Stütze des Verlängerungsteils
versetzt angeordnet, so dass für die Fassadenarbeiten genügend Freiraum zur Verfügung
steht.
[0016] Weitere Ziele, Vorteile, Merkmale und Anwendungsmöglichkeiten der vorliegenden Erfindung
ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles anhand
der Zeichnungen.
[0017] Es zeigen:
- Figur 1
- eine mögliche Ausführung eines erfindungsgemäßen Verlängerungsteils für ein Baugerüst
in Montagestellung an einer Gebäudefassade und
- Figur 2
- das Gerüst gemäß Figur 1 in Art einer Explosionszeichnung und
- Figur 3
- bisherige Bauweise eines Baugerüstes.
[0018] Das in Figuren 1 und 2 dargestellte Verlängerungsteil 1 ermöglicht ein gleichzeitiges
Arbeiten in Idealhöhe an einer Fassade und der Traufe eines Gebäudes. Es weist zwei
höhenversetzt und seitlich versetzt zueinander angeordnete Auflagen 3, 4 für die Anordnung
von zwei Belägen auf.
[0019] Die untere Auflage 3 ist zu der einzurüstenden Gebäudefassade 8 hin gerichtet, während
die obere Auflage 4 von der Fassade 8 weg gerichtet angeordnet ist. Auf der unteren
Auflage 3 werden die Fassadenarbeiten und auf der oberen Auflage 4 die Dacharbeiten
ausgeführt.
[0020] Die Auflagen 3, 4 sind bei dem hier gewählten Ausführungsbeispiel von als Kastenprofile
ausgebildeten Querstreben 17, 18 gebildet.
[0021] Die zur Sicherung der Beläge vorgesehenen beiden Kastenprofile 17, 18 sind mittels
einer Innen- und einer Außenstütze 6, 7 in Abstand voneinander gehalten, wobei die
Innenstütze 6 unter Freihaltung eines für die Auflage 3 vorgesehenen Abschnittes gegenüber
der Innenstütze 14 des Grundgerüstes zur Außenstütze 7 hin versetzt angeordnet ist.
[0022] Die obere Auflage 4 kragt zumindest bereichsweise gegenüber dem Grundgerüst beziehungsweise
Vertikalstellrahmen 2 nach außen aus, um eine Verbreiterung der oberen Standfläche
zu erreichen, so daß die Dacharbeiten ohne Behinderungen durch die Dachtraufe 23 und
die daran angebrachte Dachrinne 24 ausführbar sind. Durch den Versatz der Innenstütze
6 ist auch ein ausreichender Freiraum für die von dem Belag der unteren Auflage auszuführenden
Fassadenarbeiten gewährleistet.
[0023] Zwischen dem auskragenden Abschnitt der oberen Auflage 4 und der zugeordneten Außenstütze
7 ist eine Versteifung 10 vorgesehen, um zusätzlich auch ein verbessertes Abtragen
der Lasten zu erreichen.
[0024] An den äußeren Enden der unteren Querstrebe 17 des Verlängerungsteils 1 sind Hülsen
12 angeordnet, mittels welchen das Verlängerungsteil 1 auf Zapfen 27 an dem Vertikalstellrahmen
2 aufsteckbar ist. Vorteilhafterweise ist dabei die in Montagestellung äußere Hülse
12 in die Außenstütze 7 integriert.
[0025] Sowohl die Zapfen 27 als auch die Hülse 12 können zusätzlich Querbohrungen zum Durchstecken
von nicht dargestellten Sicherungsstiften aufweisen.
[0026] An den freien Enden der oberen Querstrebe 18 sind Zapfen 13 angeordnet, auf welchen
weitere Vertikalstellrahmen, aber auch Geländerstützen 20 oder dergleichen mit entsprechenden
Hülsen aufgesetzt werden können.
[0027] Bei dem hier gewählten Ausführungsbeispiel ist an dem nach außen gerichteten Ende
der oberen Querstrebe 18 eine in Montagestellung nach unten offene Hülse 16 zum Einsetzen
eines Abstützelementes, insbesondere einer Querdiagonalen, vorgesehen, um die Stabilität
des Gerüstes nochmals zu erhöhen, insbesondere eine Abstützsicherung für Dachdeckerarbeiten
zu schaffen.
[0028] Zum Befestigen von Bordbrettern an dem unteren Kastenprofil 17 der Auflage 3 sind
Haltebolzen 11 vorgesehen, an welchen das Bordbrett, mit hieran angebrachten Befestigungsmitteln
einhängbar ist. Ein entsprechender Haltebolzen 11 befindet sich auch am Quersteg 19
der Geländerstütze 20.
Bezugszeichenliste
[0029]
- 1
- Verlängerungsteil
- 2
- Vertikalstellrahmen
- 3
- untere Auflage
- 4
- obere Auflage
- 5
- Konsole
- 6
- Innenstütze
- 7
- Außenstütze
- 8
- Gebäudefassade
- 9
- Standfläche
- 10
- Versteifung
- 11
- Bordbrettpfosten
- 12
- Rohrhülse
- 13
- Zapfen
- 14
- Innenstütze
- 16
- Rohrhülse
- 17
- untere Querstrebe, Kastenprofil
- 18
- obere Querstrebe, Kastenprofil
- 19
- Quersteg
- 19a
- Sicherung für Geländer
- 20
- Geländerstütze
- 21
- Stellrahmen
- 22
- Geländerpfosten
- 23
- Traufe
- 24
- Dachrinne
- 25
- Bohrung
- 26
- Hülse
- 27
- Zapfen
- 28
- Konsole
1. Verlängerungsteil (1), zur Anordnung auf einem Grundgerüstteil (2) eines Baugerüstes,
wobei das Verlängerungsteil eine erste Stütze (6) und eine zweite Stütze (7) aufweist,
welche mittels zwei Querstreben (17,18) unter Bildung eines Rahmens verbunden sind,
wobei wenigstens eine Querstrebe über den Rahmen hinaus kragt und wobei wenigstens
eine Querstrebe (18) eine Auflage (4) für Beläge bildet, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Ende einer Querstrebe mit dem sich auf gleicher Seite des Verlängerungsteils
befindenden Ende der anderen Querstrebe versetzt ist.
2. Verlängerungsteil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verlängerungsteil asymmetrisch bezüglich der Symmetrieachse zwischen den Längsachsen
der Stützen (6,7) ist, wobei vorzugsweise an dem auskragenden Abschnitt der wenigstens
einen auskragenden Querstrebe Anlenkungsmittel, wie z.B. eine nach unten offene Hülse
(16), für ein Abstützelement vorgesehen ist.
3. Verlängerungsteil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Auflagen (3, 4) für die Beläge von, vorzugsweise als U- oder Kastenprofile ausgeführten
Querstreben (17,18) gebildet werden.
4. Verlängerungsteil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in den Eckbereichen zwischen Stützen (6, 7) und Querstreben (17, 18) jeweils Knotenbleche
oder dergleichen Versteifungen angeordnet sind.
5. Verlängerungsteil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an den Enden der unteren Querstrebe (17) Hülsen (12) angeordnet sind, mittels welchen
das Verlängerungsteil (1) auf Zapfen (27) dem Grundgerüstteil (2) aufsteckbar ist.
6. Verlängerungsteil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an den Enden der oberen Querstrebe (18) Verbindungselemente, insbesondere Zapfen
(13), zur Montage von Gerüstteilen, wie z.B. Geländerpfosten (22) oder weiteren Rahmenteilen
für eine Verlängerung des Gerüstes, angeordnet sind, wobei vorzugsweise einer der
Stützen (6,7) wenigstens ein Befestigungselement, gegebenenfalls mit einer Sicherung
(19a) für ein Geländer angeordnet ist.
7. Baugerüst mit einem Verlängerungsteil nach einem der vorhergehenden Ansprüche.
8. Baugerüst nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Versatz der Auflage (4) der Querstrebe des Verlängerungsteils (1) gegenüber einer
Auflage (3) des Grundgerüstteils (2) 30% bis 70% der normalen Rahmenbreite des Grundgerüstteils
(2) beträgt.
9. Baugerüst nach einem der Ansprüche 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflage (4) der Querstrebe des Verlängerungsteils (1) zumindest bereichsweise
gegenüber dem Grundgerüstteil (2) nach außen auskragt.
10. Baugerüst nach einem der Ansprüche 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Stütze (6) des Verlängerungsteils (1) unter Bildung eines Freiraumes für
die Auflage (3) des Grundgerüstteils (2) bezüglich einer Innenstütze (14) des Grundgerüstteils
zur zweiten Stütze (7) des Verlängerungsteils (1) hin versetzt angeordnet ist.
1. Extension (1) for arrangement on a base scaffold part (2) of a scaffolding, wherein
the extension comprises a first support (6) and a second support (7) which are connected
by means of two transverse struts (17, 18) with formation of a frame, wherein at least
one transverse strut projects beyond the frame and wherein at least one transverse
strut (18) forms a rest (4) for coverings, characterised in that at least one end of a transverse strut is displaced together with the end, which
is disposed on the same side of the extension, of the other transverse strut.
2. Extension according to claim 1, characterised in that the extension is asymmetrical with respect to the axis of symmetry between the longitudinal
axes of the supports (6, 7), wherein articulation means, such as, for example, a downwardly
open sleeve (16), for a support element is provided preferably at the projecting section
of the at least one projecting transverse strut.
3. Extension according to one of the preceding claims, characterised in that rests (3, 4) for the coverings are formed by transverse struts (17, 18) preferably
executed as U-shaped or box profile members.
4. Extension according to one of the preceding claims, characterised in that respective gusset plates or like reinforcements are arranged in the comer regions
between supports (6, 7) and transverse struts (17, 18).
5. Extension according to one of the preceding claims, characterised in that sleeves (12), by means of which the extension (1) can be plugged onto spigots (27)
at the base frame member (2), are arranged at the ends of the lower transverse struts
(17).
6. Extension according to one of the preceding claims, characterised in that connecting elements, particularly pins (13), for mounting scaffolding members, such
as, for example, railing posts (22) or further frame parts for a prolongation of the
scaffolding, are arranged at the ends of the upper transverse strut (18), wherein
preferably at least one fastening element, optionally with securing means (19a) for
a railing, is arranged at one of the supports (6, 7).
7. Scaffolding with an extension according to one of the preceding claims.
8. Scaffolding according to claim 7, characterised in that the offset of the rest (4) of the transverse strut of the extension (1) relative
to a rest (3) of the base scaffold part (2) amounts to 30% to 70% of the normal frame
width of the base scaffold part (2).
9. Scaffolding according to one of claims 7 and 8, characterised in that the rest (4) of the transverse strut of the extension (1) projects outwardly at least
in regions beyond the base scaffold part (2).
10. Scaffolding according to one of claims 8 and 9, characterised in that the first support (6) of the extension (1) is arranged to be offset with respect
to an inner support (14) of the base scaffold part towards the second support (7)
of the extension (1) while forming a free space for the rest (3) of the base scaffold
part (2).
1. Rallonge (1) à disposer sur une partie de base (2) d'un échafaudage, la rallonge présentant
un premier montant (6) et un deuxième montant (7), qui sont assemblés au moyen de
deux entretoises (17, 18) en formant un bâti, au moins une entretoise faisant saillie
au-delà du bâti et au moins une entretoise (18) formant un support (4) pour des plates-formes,
caractérisée en ce qu'au moins une extrémité d'une entretoise est décalée par rapport à l'extrémité de l'autre
entretoise qui se trouve du même côté de la rallonge.
2. Rallonge selon la revendication 1, caractérisée en ce que la rallonge est asymétrique par rapport à l'axe de symétrie entre les axes longitudinaux
des montants (6, 7), un moyen d'articulation, par exemple un manchon (16) ouvert vers
le bas, pour un élément de soutien étant de préférence prévu sur la partie saillante
de la ou de chaque entretoise en saillie.
3. Rallonge selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que les supports (3, 4) pour les plates-formes sont formés par les entretoises (17, 18),
réalisées de préférence sous forme de profilés en U ou en caisson.
4. Rallonge selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que des goussets en tôle ou renforcements analogues sont respectivement disposés dans
les zones de coins entre les montants (6, 7) et les entretoises (17, 18).
5. Rallonge selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que des manchons (12) sont disposés aux extrémités de l'entretoise inférieure (17), au
moyen desquels la rallonge (1) peut être emboîtée sur des embouts (27) de la partie
de base (2) de l'échafaudage.
6. Rallonge selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que des éléments d'assemblage, notamment des embouts (13), sont disposés aux extrémités
de l'entretoise supérieure (18) pour le montage d'éléments d'échafaudage, par exemple
de montants de garde-corps (22) ou d'autres éléments de bâti pour prolonger l'échafaudage,
au moins un élément de fixation pour un garde-corps, éventuellement pourvu d'un moyen
de verrouillage (19a), étant de préférence disposé sur un des montants (6, 7).
7. Échafaudage équipé d'une rallonge selon l'une des revendications précédentes.
8. Échafaudage selon la revendication 7, caractérisé en ce que le décalage du support (4) de l'entretoise de la rallonge (1) par rapport à un support
(3) de la partie de base (2) de l'échafaudage est compris entre 30% et 70% de la largeur
normale de bâti de la partie de base (2) de l'échafaudage.
9. Échafaudage selon la revendication 7 ou 8, caractérisé en ce que le support (4) de l'entretoise de la rallonge (1) fait saillie au moins pour partie
vers l'extérieur par rapport à la partie de base (2) de l'échafaudage.
10. Échafaudage selon la revendication 8 ou 9, caractérisé en ce que le premier montant (6) de la rallonge (1) est décalé, par rapport à un montant intérieur
(14) de la partie de base de l'échafaudage, en direction du deuxième montant (7) de
la rallonge (1), en formant un espace libre pour le support (3) de la partie de base
(2) de l'échafaudage.

