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EP 0 944 801 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.02.2001 Patentblatt 2001/08 |
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Anmeldetag: 01.12.1997 |
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE9702/800 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9826/213 (18.06.1998 Gazette 1998/24) |
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| (54) |
DAMPFERZEUGER
STEAM GENERATOR
CHAUDIERE A VAPEUR
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Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE DK ES FR GB LI SE |
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Priorität: |
12.12.1996 DE 19651678
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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29.09.1999 Patentblatt 1999/39 |
| (73) |
Patentinhaber: SIEMENS AKTIENGESELLSCHAFT |
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80333 München (DE) |
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Erfinder: |
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- WITTCHOW, Eberhard
D-91054 Erlangen (DE)
- FRANKE, Joachim
D-90518 Altdorf (DE)
- KRAL, Rudolf
D-90518 Altdorf (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 326 388 US-A- 5 131 459
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FR-A- 1 558 043
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Dampferzeuger.
[0002] Bei einer Gas- und Dampfturbinenanlage wird die im entspannten Arbeitsmittel oder
Heizgas aus der Gasturbine enthaltene Wärme zur Erzeugung von Dampf für die Dampfturbine
genutzt. Die Wärmeübertragung erfolgt in einem der Gasturbine nachgeschalteten Abhitzedampferzeuger,
in dem üblicherweise eine Anzahl von Heizflächen zur wasservorwärmung, zur Dampferzeugung
und zur Dampfüberhitzung angeordnet ist. Die Heizflächen sind in den Wasser-Dampf-Kreislauf
der Dampfturbine geschaltet. Der Wasser-Dampf-Kreislauf umfaßt üblicherweise mehrere,
z.B. drei, Druckstufen, wobei jede Druckstufe eine Verdampferheizfläche aufweisen
kann.
[0003] Für den der Gasturbine als Abhitzedampferzeuger heizgasseitig nachgeschalteten Dampferzeuger
kommen mehrere alternative Auslegungskonzepte, nämlich die Auslegung als Durchlaufdampferzeuger
oder die Auslegung als Umlaufdampferzeuger, in Betracht. Bei einem Durchlaufdampferzeuger
führt die Beheizung von als Verdampferrohren vorgesehenen Dampferzeugerrohren zu einer
Verdampfung des Strömungsmediums in den Dampferzeugerrohren in einem einmaligen Durchlauf.
Im Gegensatz dazu wird bei einem Natur- oder Zwangumlaufdampferzeuger das im Umlauf
geführte Wasser beim Durchlauf durch die Verdampferrohre nur teilweise verdampft.
Das dabei nicht verdampfte Wasser wird nach einer Abtrennung des erzeugten Dampfes
für eine weitere Verdampfung denselben Verdampferrohren erneut zugeführt.
[0004] Ein Durchlaufdampferzeuger unterliegt im Gegensatz zu einem Natur- oder Zwangumlaufdampferzeuger
keiner Druckbegrenzung, so daß Frischdampfdrücke weit über dem kritischen Druck von
Wasser (p
kri = 221 bar) - wo es nur noch einen geringen Dichteunterschied gibt zwischen flüssigkeitsähnlichem
und dampfähnlichem Medium - möglich sind. Ein hoher Frischdampfdruck begünstigt einen
hohen thermischen Wirkungsgrad und somit niedrige CO
2-Emissionen eines fossilbeheizten Kraftwerks. Zudem weist ein Durchlaufdampferzeuger
im Vergleich zu einem Umlaufdampferzeuger eine einfache Bauweise auf und ist somit
mit besonders geringem Aufwand herstellbar. Die Verwendung eines nach dem Durchlaufprinzip
ausgelegten Dampferzeugers als Abhitzedampferzeuger einer Gas- und Dampfturbinenanlage
ist daher zur Erzielung eines hohen Gesamtwirkungsgrades der Gas- und Dampfturbinenanlage
bei einfacher Bauweise besonders günstig.
[0005] Ein Durchlaufdampferzeuger kann grundsätzlich in einer von zwei alternativen Bauformen
ausgeführt sein, nämlich in stehender Bauweise oder in liegender Bauweise. Ein Durchlaufdampferzeuger
in liegender Bauweise ist dabei für eine Durchströmung des beheizenden Mediums oder
Heizgases, beispielsweise des Abgases aus der Gasturbine, in annähernd horizontaler
Richtung ausgelegt, wohingegen ein Durchlaufdampferzeuger in stehender Bauweise für
eine Durchströmung des beheizenden Mediums in einer annähernd vertikalen Richtung
ausgelegt ist.
[0006] Ein Durchlaufdampferzeuger in liegender Bauweise ist im Gegensatz zu einem Durchlaufdampferzeuger
in stehender Bauweise mit besonders einfachen Mitteln und mit besonders geringem Fertigungs-
und Montageaufwand herstellbar. Bei einem Durchlaufdampferzeuger in liegender Bauweise
sind die Dampferzeugerrohre einer Heizfläche jedoch je nach ihrer Positionierung einer
stark unterschiedlichen Beheizung ausgesetzt. Insbesondere bei ausgangsseitig in einen
gemeinsamen Austrittssammler mündenden Dampferzeugerrohren kann eine unterschiedliche
Beheizung einzelner Dampferzeugerrohre jedoch zu einer Zusammenführung von Dampf strömen
mit stark voneinander abweichenden Dampfparametern und somit zu unerwünschten Wirkungsgradverlusten,
insbesondere zu einer vergleichsweise verringerten Effektivität der betroffenen Heizfläche
und dadurch reduzierten Dampferzeugung, führen. Eine unterschiedliche Beheizung benachbarter
Dampferzeugerrohre kann zudem, insbesondere im Bereich ihrer Einmündung in einen Austrittssammler,
zu Schäden an den Dampferzeugerrohren oder dem Sammler führen.
[0007] Ein Dampferzeuger mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1 ist aus der
FR-A-1 558 043 bekannt.
[0008] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Dampferzeuger anzugeben, der für
eine Auslegung in liegender Bauweise geeignet ist und zudem die genannten Vorteile
eines Durchlaufdampferzeugers aufweist. Der Dampferzeuger soll weiterhin einen besonders
hohen Wirkungsgrad eines fossilbeheizten Kraftwerkes ermöglichen.
[0009] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß bei einem Dampferzeuger nach dem Oberbegriff des
Anspruchs 1 dadurch gelöst, daß die Durchlaufheizfläche derart ausgelegt ist, daß
ein im Vergleich zu einem weiteren Dampferzeugerrohr derselben Durchlaufheizfläche
mehrbeheiztes Dampferzeugerrohr einen im Vergleich zum weiteren Dampferzeugerrohr
höheren Durchsatz des Strömungsmediums aufweist.
[0010] Unter Durchlaufheizfläche ist hierbei eine Heizfläche zu verstehen, die nach dem
Durchlaufprinzip ausgelegt ist. Das der Durchlaufheizfläche zugeführte Strömungsmedium
wird also im einmaligen Durchlauf durch die Durchlaufheizfläche oder durch ein eine
Mehrzahl von hintereinandergeschalteten Durchlaufheizflächen umfassendes Heizflächensystem
vollständig verdampft. Eine Durchlaufheizfläche eines derartigen Heizflächensystems
kann dabei auch zur Vorwärmung oder zur Überhitzung des Strömungsmediums vorgesehen
sein. Dabei kann die oder jede Durchlaufheizfläche insbesondere in der Art eines Rohrbündels
eine Anzahl von in Heizgasrichtung hintereinander angeordneten Rohrlagen umfassen,
von denen jede aus einer Anzahl von in Heizgasrichtung nebeneinander angeordneten
Dampferzeugerrohren gebildet ist.
[0011] Die Erfindung geht von der Überlegung aus, daß bei einem für eine Ausführung in liegender
Bauweise geeigneten Dampferzeuger für einen hohen Wirkungsgrad die Auswirkung einer
lokal unterschiedlicher Beheizung auf die Dampfparameter besonders gering gehalten
sein sollte. Für besonders geringe Unterschiede zwischen den Dampfparametern in zwei
benachbarten Dampferzeugerrohren sollte das die Dampferzeugerrohre durchströmende
Medium nach seinem Austritt aus den Dampferzeugerrohren für jedes einer gemeinsamen
Durchlaufheizfläche zugeordnete Dampferzeugerrohr annähernd die gleiche Temperatur
und/oder den gleichen Dampfgehalt aufweisen. Eine Angleichung der Temperaturen des
aus den jeweiligen Dampferzeugerrohren austretenden Strömungsmediums auch bei unterschiedlicher
Beheizung der jeweiligen Dampferzeugerrohre ist erreichbar, indem jedes Dampferzeugerrohr
für eine an seine durchschnittliche, von seiner Position im Heizgaskanal abhängige
Beheizung angepaßte Durchströmung des Mediums ausgelegt ist.
[0012] Für eine besonders günstige Anpassung des Durchsatzes des Strömungsmediums an die
Beheizung des jeweiligen Dampferzeugerrohres bei einem Dampferzeuger mit einer Auslegung
für einen Vollast-Druck am Überhitzeraustritt von mehr als 80 bar sind vorteilhafterweise
die Dampferzeugerrohre mindestens einer Durchlaufheizfläche im Mittel für ein Verhältnis
von Reibungsdruckverlust zu geodätischem Druckabfall bei Vollast von weniger als 0,4,
vorzugsweise weniger als 0,2, ausgelegt oder bemessen. Bei einem Dampferzeuger mit
einer Druckstufe, deren Auslegung für einen Vollast-Druck am Überhitzeraustritt von
80 bar oder weniger bemessen ist, sind vorteilhafterweise die Dampferzeugerrohre mindestens
einer Durchlaufheizfläche dieser Druckstufe im Mittel für ein Verhältnis von Reibungsdruckverlust
zu geodätischem Druckabfall bei Vollast von weniger als 0,6, vorzugsweise weniger
als 0,4, ausgelegt. Dabei liegt die Erkenntnis zugrunde, daß eine unterschiedliche
Beheizung zweier Dampferzeugerrohre dann zu besonders geringen Temperaturdifferenzen
und/oder Differenzen des Dampfgehaltes des Strömungsmediums an den Ausgängen der jeweiligen
Dampferzeugerrohre führt, wenn eine Mehrbeheizung eines Dampferzeugerrohres aufgrund
von dessen Auslegung zu einem Anstieg des Durchsatzes des Strömungsmediums in diesem
Dampferzeugerrohr führt.
[0013] Dies ist auf besonders einfache Weise durch einen im Vergleich zum geodätischen Druckabfall
besonders geringen Reibungsdruckverlust erreichbar. Der geodätische Druckabfall gibt
dabei den Druckabfall aufgrund des Gewichtes der Wasser- und Dampfsäule bezogen auf
die Fläche des Strömungsquerschnittes im Dampferzeugerrohr an. Der Reibungsdruckverlust
hingegen beschreibt den Druckabfall im Dampferzeugerrohr infolge des Strömungswiderstandes
für das Strömungsmedium. Der gesamte Druckabfall in einem Dampferzeugerrohr setzt
sich im wesentlichen zusammen aus dem geodätischen Druckabfall und dem Reibungsdruckverlust.
[0014] Bei einer besonders starken Beheizung eines einzelnen Dampferzeugerrohres wird die
Dampferzeugung in diesem Dampferzeugerrohr besonders groß. Das Gewicht des unverdampftem
Mediums in diesem Dampferzeugerrohr nimmt somit ab, so daß der geodätische Druckabfall
in diesem Dampferzeugerrohr ebenfalls abnimmt. Alle innerhalb einer Durchlaufheizfläche
parallel geschalteten Dampferzeugerrohre weisen aufgrund ihrer gemeinsamen eingangsseitigen
Verbindung mit einem Eintrittssammler und ihrer gemeinsamen ausgangsseitigen Verbindung
mit einem Austrittssammler jedoch den gleichen gesamten Druckabfall auf. Bei einem
im Vergleich zu den ihm parallel geschalteten Dampferzeugerrohren besonders geringen
geodätischen Druckabfall in einem der Dampferzeugerrohre aufgrund seiner besonders
starken Beheizung strömt für einen Druckausgleich dann eine besonders große Menge
an Strömungsmedium durch das mehrbeheizte Rohr, wenn aufgrund der Auslegung der Durchlaufheizfläche
der geodätische Druckabfall im Mittel der dominante Beitrag zum gesamten Druckabfall
ist.
[0015] Mit anderen Worten: Ein im Vergleich zu den ihm parallel geschalteten Dampferzeugerrohren
stärker beheiztes Dampferzeugerrohr weist einen erhöhten Durchsatz an Strömungsmedium
auf, wohingegen ein im Vergleich zu den ihm parallel geschalteten Dampferzeugerrohren
besonders gering beheiztes Dampferzeugerrohr einen besonders geringen Durchsatz an
Strömungsmedium aufweist. Durch eine geeignete Vorgabe des Verhältnisses aus Reibungsdruckverlust
zu geodätischem Druckabfall durch die Auslegung der Dampferzeugerrohre, insbesondere
hinsichtlich der gewählten Massenstromdichte in den Dampferzeugerrohren, ist dieser
Effekt nutzbar für eine selbsttätige Anpassung des Durchsatzes jedes Dampferzeugerrohres
an dessen Beheizung.
[0016] Bei der Auslegung der Dampferzeugerrohre hinsichtlich des Verhältnisses von Reibungsdruckverlust
zu geodätischem Druckabfall sind die relevanten Größen gemäß den in den Druckschriften
Q. Zheng, W. Köhler, W. Kastner und K. Riedle "Druckverlust in glatten und innenberippten
Verdampferrohren", Wärme- und Stoffübertragung 26, S. 323-330, Springer-Verlag 1991,
und Z. Rouhani "Modified correlation for voidfraction and two-phase pressure drop",
AE-RTV-841, 1969, angegebenen Beziehungen ermittelbar. Dabei sind für einen Dampferzeuger
mit einer Auslegung für einen Vollast-Druck am Überhitzeraustritt von 180 bar oder
weniger dessen Kennwerte für den Vollast-Betriebszustand einzusetzen. Für einen Dampferzeuger
mit einer Auslegung für einen Vollast-Druck von mehr als 180 bar sind hingegen seine
Kennwerte für einen Teillast-Betriebszustand bei einem Betriebsdruck am Überhitzer-Austritt
von etwa 180 bar einzusetzen.
[0017] Wie umfangreiche Versuche ergaben, tritt die durch das genannte Auslegungskriterium
für die Dampferzeugerrohre gewünschte selbsttätige Erhöhung des Durchsatzes an Strömungsmedium
bei einer Mehrbeheizung des Dampferzeugerrohres auch in einem Druckbereich oberhalb
des kritischen Druckes des Strömungsmediums auf. Die gewünschte selbsttätige Erhöhung
des Durchsatzes bei einer Mehrbeheizung eines Dampferzeugerrohres tritt zudem bei
einer Durchlaufheizfläche, der im Auslegungsfall ein Wasser-Dampf-Gemisch zuströmt,
auch dann auf, wenn der Reibungsdruckverlust im Dampferzeugerrohr im Mittel um etwa
das Fünffache höher ist als bei einem Dampferzeugerrohr einer Durchlaufheizfläche,
der im Auslegungsfall lediglich Wasser zuströmt.
[0018] Zweckmäßigerweise ist jedes Dampferzeugerrohr einer Durchlaufheizfläche für einen
höheren Durchsatz des Strömungsmediums ausgelegt als jedes ihm in Heizgasrichtung
gesehen nachgeordnete Dampferzeugerrohr derselben Durchlaufheizfläche.
[0019] In vorteilhafter Ausgestaltung weist ein Dampferzeugerrohr der oder jeder Durchlaufheizfläche
einen größeren Innendurchmesser auf als ein ihm in Heizgasrichtung gesehen nachgeordnetes
Dampferzeugerrohr derselben Durchlaufheizfläche. Somit ist in besonders einfacher
Weise sichergestellt, daß die Dampferzeugerrohre im Bereich vergleichsweise hoher
Heizgastemperatur einen vergleichsweise hohen Durchsatz an Strömungsmedium aufweisen.
[0020] In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung ist einer Anzahl von Dampferzeugerrohren
der oder jeder Durchlaufheizfläche in Strömungsrichtung des Strömungsmediums eine
Drosseleinrichtung vorgeschaltet. Dabei können insbesondere im Auslegungsfall im Vergleich
zu Dampferzeugerrohren derselben Durchlaufheizfläche minderbeheizte Dampferzeugerrohre
mit der Drosseleinrichtung versehen sein. Der Durchsatz der Dampferzeugerrohre einer
Durchlaufheizfläche ist somit steuerbar, so daß eine zusätzliche Anpassung des Durchsatzes
an die Beheizung ermöglicht ist. Den Dampferzeugerrohren kann dabei auch gruppenweise
jeweils eine Drosseleinrichtung vorgeschaltet sein.
[0021] In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung ist der oder jeder Durchlaufheizfläche jeweils
eine Mehrzahl an Eintrittssammlern und/oder eine Mehrzahl an Austrittssammlern zugeordnet,
wobei jeder Eintrittssammler in Strömungsrichtung des Strömungsmediums einer Anzahl
von Dampferzeugerrohren der jeweiligen Durchlaufheizfläche gemeinsam vorgeschaltet
ist bzw. jeder Austrittssammler einer Anzahl von Dampferzeugerrohren der jeweiligen
Durchlaufheizfläche gemeinsam nachgeschaltet ist. Somit ist eine besonders günstige
räumliche Anordnung der Dampferzeugerrohre in ihrem Anschlußbereich an die Eintrittssammler
möglich.
[0022] Für eine besonders hohe Wärmeaufnahme weisen die Dampferzeugerrohre zweckmäßigerweise
auf ihrer Außenseite eine Berippung auf. Zudem kann jedes Dampferzeugerrohr zweckmäßigerweise
auf seiner Innenwand mit einer gewindeartigen Berippung versehen sein, um den Wärmeübergang
vom Dampferzeugerrohr auf das in ihm strömende Strömungsmedium zu erhöhen.
[0023] Zweckmäßigerweise wird der Dampferzeuger als Abhitzedampferzeuger einer Gas- und
Dampfturbinenanlage verwendet. Dabei ist der Dampferzeuger vorteilhafterweise heizgasseitig
einer Gasturbine nachgeschaltet. Bei dieser Schaltung kann zweckmäßigerweise hinter
der Gasturbine eine Zusatzfeuerung zur Erhöhung der Heizgastemparatur angeordnet sein.
[0024] Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, daß ein für
eine Erzielung eines besonders hohen Gesamtwirkungsgrades einer Gas- und Dampfturbinenanlage
besonders günstiger Dampferzeuger auch in liegender Bauweise und somit mit besonders
geringem fertigungs- und montagetechnischem Aufwand ausgeführt sein kann. Materialschäden
am Dampferzeuger aufgrund der bei dieser Bauweise besonders stark räumlich inhomogenen
Beheizung der Dampferzeugerrohre sind dabei aufgrund der strömungstechnischen Auslegung
des Dampferzeugers sicher vermieden.
[0025] Ausführungsbeispiele der Erfindung werden anhand einer Zeichnung näher erläutert.
Darin zeigen:
[0026] Figuren 1, 2 und 3 jeweils in vereinfachter Darstellung im Längsschnitt einen Dampferzeuger
in liegender Bauweise.
[0027] Gleiche Teile sind in allen Figuren mit den gleichen Bezugszeichen versehen.
[0028] Der Dampferzeuger 1 gemäß den Figuren 1, 2 und 3 ist in der Art eines Abhitzedampferzeugers
einer nicht näher dargestellten Gasturbine abgasseitig nachgeschaltet. Der Dampferzeuger
1 weist eine Umfassungswand 2 auf, die einen in einer annähernd horizontalen, durch
die Pfeile 4 angedeuteten Heizgasrichtung durchströmbaren Heizgaskanal 3 für das Abgas
aus der Gasturbine bildet. Im Heizgaskanal 3 ist eine Anzahl von nach dem Durchlaufprinzip
ausgelegten Heizflächen, auch als Durchlaufheizflächen 8, 10 bezeichnet, angeordnet.
Im Ausführungsbeispiel gemäß Figuren 1, 2 und 3 sind jeweils zwei Durchlaufheizflächen
8, 10 gezeigt, es kann aber auch lediglich eine Durchlaufheizfläche oder eine größere
Anzahl von Durchlaufheizflächen vorgesehen sein.
[0029] Die Durchlaufheizflächen 8, 10 gemäß den Figuren 1, 2 und 3 umfassen jeweils in der
Art eines Rohrbündels eine Anzahl von in Heizgasrichtung hintereinander angeordneten
Rohrlagen 11 bzw. 12. Jede Rohrlage 11, 12 wiederum umfaßt jeweils eine Anzahl von
in Heizgasrichtung nebeneinander angeordneten Dampferzeugerrohren 13 bzw. 14, von
denen für jede Rohrlage 11, 12 nur jeweils eines sichtbar ist. Die annähernd vertikal
angeordneten, zur Durchströmung eines Strömungsmediums W parallel geschalteten Dampferzeugerrohre
13 der ersten Durchlaufheizfläche 8 sind dabei ausgangsseitig an einen ihnen gemeinsamen
Austrittssammler 15 angeschlossen. Die ebenfalls annähernd vertikal angeordneten,
zur Durchströmung eines Strömungsmediums W parallel geschalteten Dampferzeugerrohre
14 der zweiten Durchlaufheizfläche 10 hingegen sind ausgangsseitig an einen ihnen
gemeinsamen Austrittssammler 16 angeschlossen. Die Dampferzeugerrohre 14 der zweiten
Durchlaufheizfläche 10 sind den Dampferzeugerrohren 13 der ersten Durchlaufheizfläche
8 strömungstechnisch über ein Fallrohrsystem 17 nachgeschaltet.
[0030] Das aus den Durchlaufheizflächen 8, 10 gebildete Verdampfersystem ist mit dem Strömungsmedium
W beaufschlagbar, das bei einmaligem Durchlauf durch das Verdampfersystem verdampft
und nach dem Austritt aus der zweiten Durchlaufheizfläche 10 als Dampf D abgeführt
wird. Das aus den Durchlaufheizflächen 8, 10 gebildete Verdampfersystem ist in den
nicht näher dargestellten Wasser-Dampf-Kreislauf einer Dampfturbine geschaltet. Zusätzlich
zu dem die Durchlaufheizflächen 8, 10 umfassenden Verdampfersystem sind in den Wasser-Dampf-Kreislauf
der Dampfturbine eine Anzahl weitere, in den Figuren 1, 2 und 3 schematisch angedeutete
Heizflächen 20 geschaltet. Bei den Heizflächen 20 kann es sich beispielsweise um Überhitzer,
um Mitteldruckverdampfer, um Niederdruckverdampfer und/oder um Vorwärmer handeln.
[0031] Die Durchlaufheizflächen 8, 10 sind derart ausgelegt, daß lokale Unterschiede in
der Beheizung der Dampferzeugerrohre 13 bzw. 14 lediglich zu geringen Temperaturunterschieden
oder Unterschieden im Dampfgehalt beim aus den jeweiligen Dampferzeugerrohren 13 bzw.
14 austretendem Strömungsmedium W führen. Dabei weist jedes Dampferzeugerrohr 13,
14 infolge der Auslegung der jeweiligen Durchlaufheizfläche 8,10 einen höheren Durchsatz
des Strömungsmediums W auf als jedes ihm in Heizgasrichtung gesehen nachgeordnete
Dampferzeugerrohr 13 bzw. 14 derselben Durchlaufheizfläche 8 bzw. 10.
[0032] Beim Ausführungsbeispiel gemäß Figur 1 sind die Dampferzeugerrohre 13 der ersten
Durchlaufheizfläche 8, die eingangsseitig an einen Eintrittssammler 21 angeschlossen
sind, derart ausgelegt, daß beim Vollast-Betrieb des Dampferzeugers 1 das Verhältnis
von Reibungsdruckverlust zu geodätischem Druckabfall innerhalb des jeweiligen Dampferzeugerrohrs
13 im Mittel weniger als 0,2 beträgt. Die Dampferzeugerrohre 14 der zweiten Durchlaufheizfläche
10, die eingangsseitig an einen Eintrittssammler 22 angeschlossen sind, sind hingegen
derart ausgelegt, daß beim Vollast-Betrieb des Dampferzeugers 1 das Verhältnis von
Reibungsdruckverlust zu geodätischem Druckabfall innerhalb des jeweiligen Dampferzeugerrohrs
14 im Mittel weniger als 0,4 beträgt. Zusätzlich kann jedes Dampferzeugerrohr 13,
14 der Durchlaufheizfläche 8 bzw. 10 einen größeren Innendurchmesser aufweisen als
jedes ihm in Heizgasrichtung gesehen nachgeordnete Dampferzeugerrohr 13 bzw. 14 derselben
Durchlaufheizfläche 8 bzw. 10.
[0033] Im Ausführungsbeispiel gemäß Figur 2 ist zur Einstellung eines an die jeweilige Beheizung
angepaßten Durchsatzes jedem Dampferzeugerrohr 13, 14 der Durchlaufheizflächen 8 bzw.
10 in Strömungsrichtung des Strömungsmediums W jeweils ein Ventil als Drosseleinrichtung
23 vorgeschaltet. Die Anpassung des Durchsatzes der Dampferzeugerrohre 13, 14 der
Durchlaufheizflächen 8, 10 an ihre unterschiedliche Beheizung ist auf diese Weise
unterstützt.
[0034] Im Ausführungsbeispiel gemäß Figur 3 ist jeder Durchlaufheizfläche 8, 10 jeweils
eine Mehrzahl von Eintrittssammlern 26 bzw. 28 und eine Mehrzahl von Austrittssammlern
30 bzw. 32 zugeordnet, wodurch eine Gruppenbildung auf besonders einfache Weise möglich
ist. Dabei ist jeder Eintrittssammler 26, 28 in Strömungsrichtung des Strömungsmediums
W einer Anzahl von Dampferzeugerrohren 13 bzw. 14 der jeweiligen Durchlaufheizfläche
8 bzw. 10 gemeinsam vorgeschaltet. Jeder Austrittssammler 30, 32 hingegen ist in Strömungsrichtung
des Strömungsmediums W einer Anzahl von Dampferzeugerrohren 13 bzw. 14 der jeweiligen
Durchlaufheizfläche 8 bzw. 10 gemeinsam nachgeschaltet. Im Ausführungsbeispiel gemäß
Figur 3 sind die Dampferzeugerrohre 13, 14 der Durchlaufheizflächen 8 bzw. 10 wiederum
derartig ausgelegt, daß beim Betrieb des Dampferzeugers 1 das Verhältnis von Reibungsdruckverlust
zu geodätischem Druckabfall im jeweiligen Dampferzeugerrohr 13, 14 im Mittel geringer
ist als 0,2 bzw. 0,4. Den somit gebildeten Rohrgruppen ist jeweils eine Drosseleinrichtung
34 vorgeschaltet.
[0035] Der Durchlaufdampferzeuger 1 ist hinsichtlich der Auslegung seiner Durchlaufheizflächen
8, 10 an die räumlich inhomogene Beheizung der Dampferzeugerrohre 13, 14 infolge der
liegenden Bauweise angepaßt. Der Dampferzeuger 1 ist somit in besonders einfacher
Weise auch für eine liegende Bauweise geeignet.
1. Dampferzeuger (1), bei dem in einem in einer annähernd horizontalen Heizgasrichtung
durchströmbaren Heizgaskanal (3) mindestens eine Durchlaufheizfläche (8, 10) angeordnet
ist, die aus einer Anzahl von annähernd vertikal angeordneten, zur Durchströmung eines
Strömungsmediums parallel geschalteten Dampferzeugerrohren (13, 14) gebildet ist,
dadurch gekennzeichnet, daß die Durchlaufheizfläche (8, 10) derart ausgelegt ist,
daß ein im Vergleich zu einem weiteren Dampferzeugerrohr(13, 14) derselben Durchlaufheizfläche
(8, 10) mehrbeheiztes Dampferzeugerrohr (13, 14) einen im Vergleich zum weiteren Dampferzeugerrohr
(13, 14) höheren Durchsatz des Strömungsmediums aufweist.
2. Dampferzeuger (1) nach Anspruch 1, bei dem die Dampferzeugerrohre (13, 14) mindestens
einer Durchlaufheizfläche (8, 10) im Mittel jeweils für ein Verhältnis von Reibungsdruckverlust
zu geodätischem Druckabfall bei Vollast von weniger als 0,4, vorzugsweise von weniger
als 0,2, ausgelegt sind.
3. Dampferzeuger (1) nach Anspruch 1 oder 2, bei dem jedes Dampferzeugerrohr (13, 14)
einer Durchlaufheizfläche (8, 10) für einen höheren Durchsatz des Strömungsmediums
ausgelegt ist als jedes ihm in Heizgasrichtung gesehen nachgeordnete Dampferzeugerrohr
(13, 14) derselben Durchlaufheizfläche (8, 10) .
4. Dampferzeuger (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, bei dem ein Dampferzeugerrohr
(13, 14) der oder jeder Durchlaufheizfläche (8, 10) einen größeren Innendurchmesser
aufweist als ein ihm in Heizgasrichtung gesehen nachgeordnetes Dampferzeugerrohr (13,
14) derselben Durchlaufheizfläche (8, 10).
5. Dampferzeuger (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, bei dem einer Anzahl von Dampferzeugerrohren
(13, 14) der oder jeder Durchlaufheizfläche (8, 10) in Strömungsrichtung des Strömungsmediums
jeweils eine Drosseleinrichtung (23) vorgeschaltet ist.
6. Dampferzeuger (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, bei dem der oder jeder Durchlaufheizfläche
(8, 10) jeweils eine Mehrzahl von Eintrittssammlern (26, 28) und/oder Austrittssammlern
(30, 32) zugeordnet ist, wobei jeder Eintrittssammler (26, 28) in Strömungsrichtung
des Strömungsmediums einer Anzahl von Dampferzeugerrohren (13, 14) der jeweiligen
Durchlaufheizfläche (8, 10) gemeinsam vorgeschaltet ist.
7. Dampferzeuger (1) nach Anspruch 6, bei dem mindestens einem Eintrittssammler (26,
28) eine Drosseleinrichtung (34) vorgeschaltet ist.
8. Dampferzeuger (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dem heizgasseitig eine Gasturbine
vorgeschaltet ist.
1. Steam generator (1) in which at least one once-through heating area (8, 10) is arranged
in a heating-gas duct (3) through which flow can occur in an approximately horizontal
heating-gas direction, which once-through heating area (8, 10) is formed from a number
of approximately vertically arranged steam-generator tubes (13, 14) connected in parallel
for the throughflow of a flow medium, characterized in that the once-through heating
area (8, 10) is designed in such a way that a steam-generator tube (13, 14) heated
to a greater extent compared with a further steam-generator tube (13, 14) of the same
once-through heating area (8, 10) has a higher flow rate of the flow medium compared
with the further steam-generator tube (13, 14).
2. Steam generator (1) according to Claim 1, in which the steam-generator tubes (13,
14) of at least one once-through heating area (8, 10) are designed on average in each
case for a ratio of friction pressure loss to geodetic pressure drop at full load
of less than 0.4, preferably less than 0.2.
3. Steam generator (1) according to Claim 1 or 2, in which each steam-generator tube
(13, 14) of a once-through heating area (8, 10) is designed for a higher flow rate
of the flow medium than each steam-generator tube (13, 14) arranged downstream of
it in the heating-gas direction and belonging to the same once-through heating area
(8, 10).
4. Steam generator (1) according to one of Claims 1 to 3, in which a steam-generator
tube (13, 14) of the once-through heating area (8, 10) or of each once-through heating
area (8, 10) has a larger inside diameter than a steam-generator tube (13, 14) arranged
downstream of it in the heating-gas direction and belonging to the same once-through
heating area (8, 10).
5. Steam generator (1) according to one of Claims 1 to 4, in which a choke device (23)
is in each case connected upstream of a number of steam-generator. tubes (13, 14)
of the once-through heating area (8, 10) or of each once-through heating area (8,
10) in the direction of flow of the flow medium.
6. Steam generator (1) according to one of Claims 1 to 5, in which in each case a plurality
of entry collectors (26, 28) and/or discharge collectors (30, 32) are allocated to
the once-through heating area (8, 10) or to each once-through heating area (8, 10),
each entry collector (26, 28) being commonly connected upstream of a number of steam-generator
tubes (13, 14) of the respective once-through heating area (8, 10) in the direction
of flow of the flow medium.
7. Steam generator (1) according to Claim 6, in which a choke device (34) is connected
upstream of at least one entry collector (26, 28).
8. Steam generator (1) according to one of Claims 1 to 7, in which a gas turbine is arranged
upstream on the heating-gas side.
1. Générateur (1) de vapeur, dans lequel il est monté dans une canalisation (3) dans
laquelle du gaz chaud peut passer dans une direction à peu près horizontale au moins
une surface (8, 10) de chauffe à passage direct, qui est formée d'une pluralité de
tubes (13, 14) générateurs de vapeur montés à peu près verticalement et branchés en
parallèle pour le passage d'un fluide en écoulement, caractérisé en ce que la surface
(8, 10) de chauffe à passage direct est conçue de telle manière qu'un tube (13, 14)
générateur de vapeur plus chauffé qu'un autre tube (13, 14) générateur de vapeur de
la même surface (8, 10) de chauffe à passage direct a, par rapport à l'autre tube
(13, 14) générateur de vapeur, un débit plus grand du fluide en écoulement.
2. Générateur (1) de vapeur suivant la revendication 1, dans lequel les tubes (13, 14)
générateurs de vapeur d'au moins une surface (8, 10) de chauffe à passage direct sont
conçus en moyenne chaque fois pour un rapport de la perte de pression due au frottement
à la baisse de pression géodésique en charge totale de moins de 0,4, de préférence
de moins de 0,2.
3. Générateur (1) de vapeur suivant la revendication 1 ou 2, dans lequel chaque tube
(13, 14) générateur de vapeur d'une surface (8, 10) de chauffe à passage direct est
conçus pour un débit du fluide en écoulement plus grand que celui du tube (13, 14)
générateur de vapeur de la même surface (8, 10) de chauffe à passage direct, qui est
monté en aval par rapport à lui dans le sens du gaz chaud.
4. Générateur (1) de vapeur suivant l'une des revendications 1 à 3, dans lequel un tube
(13, 14) générateur de vapeur de la surface (8, 10) de chauffe à passage direct ou
de chaque surface de chauffe à passage direct comporte un diamètre intérieur supérieur
à celui d'un tube (13, 14) générateur de vapeur de la même surface (8, 10) de chauffe
à passage direct, qui est monté en aval par rapport à lui dans le sens du gaz chaud.
5. Générateur (1) de vapeur suivant l'une des revendications 1 à 4, dans lequel un dispositif
(23) d'étranglement est monté respectivement dans le sens d'écoulement du fluide en
écoulement, en amont d'une pluralité de tubes (13, 14) générateurs de vapeur de la
surface (8, 10) de chauffe à passage direct ou de chaque surface de chauffe à passage
direct.
6. Générateur (1) de vapeur suivant l'une des revendications 1 à 5, dans lequel il est
associé à la surface (8, 10) de chauffe à passage direct ou à chaque surface (8, 10)
de chauffe à passage direct respectivement une pluralité de collecteurs (26, 28) d'entrée
et/ou de collecteurs (30, 32) de sortie, chaque collecteur (26, 28) d'entrée étant
monté, dans le sens d'écoulement du fluide en écoulement, en amont d'une pluralité
de tubes (13, 14) générateurs de vapeur de la surface (8, 10) de chauffe à passage
direct associé, de manière commune pour lesdits tubes générateurs de vapeur.
7. Générateur (1) de vapeur suivant la revendication 6, dans lequel un dispositif (34)
d'étranglement est monté en amont du au moins un collecteur (26, 28) d'entrée.
8. Générateur (1) de vapeur suivant l'une des revendications 1 à 7, en amont duquel est
montée une turbine à gaz côté gaz chaud.