[0001] Die Erfindung betrifft eine Präsentationsablage für mit einem Elektrokabel versehene
Geräte, die einen kastenförmigen Rahmen mit einem Fachboden zum Anbringen von Gerätehaltern
bzw. zum direkten Aufsetzen der Geräte aufweist.
[0002] Aus der DE-GM-93 08 359 ist eine solche Präsentationsablage in Form eines Holzkastens
bekannt, in den auf der Oberseite Holzplatten eingeschoben werden, die schräg angeordnet
sind, um Elektrogeräte zu präsentieren. Zwischen den Holzplatten und dem Holzkasten
sind dabei Aussparungen vorgesehen, durch die die Kabel der Elektrogeräte auf dem
Holzkastenboden abgelegt werden können. Die Aussparungen zum Durchführen der Elektrokabel
sind dabei so begrenzt, daß nur die Kabel selbst durchpassen, nicht jedoch die an
den Kabeln angeordneten Stecker, so daß eine zusätzliche Absicherung der auf der Ablage
angeordneten Geräte gegen Diebstahl hergestellt wird.
[0003] Diese bekannte Präsentationsablage aus Holz ist jedoch sehr teuer in der Herstellung
und auch nur begrenzt zur Aufnahme schwerer Elektrogeräte geeignet. Weiterhin ist
die Geräteentnahme kompliziert, da die Seitenwände des Holzkastens abgeschraubt werden
müssen, um die Holzplatten in dem Holzkasten so verschieben zu können, daß sich der
Elektrostecker herausziehen läßt. Weiterhin sind zusätzliche Regalkonsolen notwendig,
um die Holzkisten an Regalsäulen anbringen zu können.
[0004] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es deshalb, eine stabile Präsentationsablage
mit hoher Festigkeit für eine verkaufsaktive Präsentation von mit einem Elektrokabel
versehenen Geräten bereitzustellen, die sich durch eine einfache Handhabung und eine
zuverlässige Absicherung gegen Diebstahl auszeichnet.
[0005] Diese Aufgabenstellung findet sich bereits bei einer ähnlichen Präsentationsablage
für mit Elektrokabeln Versehenen geräten in DE-A-4 416 337.
[0006] Diese Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 dargestellte Präsentationsablage gelöst.
Bevorzugte Ausführungsformen sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
[0007] Die erfindungsgemäße Präsentationsablage für Elektrogeräte, insbesondere Elektrowerkzeuge,
besteht aus einem durch zwei Seitenteile und einen oberen Fachboden ausgebildeten
Rahmen, wobei an den beiden Seitenteilen Führungselemente angeordnet sind, auf denen
sich ein Schubkasten mit einer Frontblende einschieben läßt. Dieser Schubkasten wird
mit einer Sicherungseinrichtung an den beiden Seitenteilen in einer Stellung befestigt,
bei der zwischen dem oberen Fachboden und der Frontblende des Schubkastens ein Kabelspalt
frei bleibt, durch den die Kabel der präsentierten Elektrogeräte durch passen, um
diese zusammen mit den Kabelsteckern auf dem Schubkastenboden abzulegen. Der Kabelspalt
ist jedoch so eng ausgebildet, daß sich die Kabelstecker nicht durchziehen lassen
und somit die Elektrogeräte vor Diebstahl geschützt sind. Durch die Ausgestaltung
der Präsentationsablage mit einem Schubkasten lassen sich leicht Umbaumaßnahmen durchführen,
nach dem die Sicherungseinrichtung, die den Schubkasten an den Seitenteilen festhält,
gelöst ist.
[0008] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform sind die den Schubkasten tragenden Führungselemente
als Auflageschienen ausgebildet, wobei an der Stirnseite jeweils eine U-förmige Nut
vorgesehen ist. Durch diese U-förmige Nuten sowie im Schubkastenboden ausgebildete
Öffnungen können Schraubverbindungen als Einrichtungen zum Festhalten des Schubkastens
angeordnet werden. Diese Ausbildung zeichnet sich durch eine einfache Handhabung sowie
eine billige Herstellung aus.
[0009] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist in den Seitenteilen vor dem
Fachboden jeweils eine spaltförmige Nut vorgesehen, in die an der Frontblende des
Schubkastens ausgebildete seitliche Vorsprünge eingreifen. Diese Vorsprünge sorgen
für eine zusätzliche Sicherung der Position des Schubkastens, insbesondere auch um
eine einfache und schnelle Montage der Schraubverbindungen zu ermöglichen.
[0010] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist der Fachboden zur Ablage der
Elektrogeräte mit einer hakenförmigen Abkantung am Kabelspalt versehen, so daß beim
Anziehen am Kabel Beschädigungen des Kabels durch Aufschlitzen an scharfen Kanten
verhindert werden.
[0011] Weiterhin ist der Fachboden bevorzugt mit einem Lochmuster versehen, auf dem sich
beliebige Halterungselemente für die Elektrogeräte anbringen lassen, so daß eine hochflexible
und verkaufsaktive Warenpräsentation ermöglicht wird.
[0012] Die Präsentationsablage wird weiterhin vorzugsweise aus Stahlblech hergestellt, um
eine einfache Herstellung und zugleich eine hohe Stabilität auch zur Aufnahme schwerer
Elektrogeräte zu gewährleisten.
[0013] Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnung
beschrieben. In der Zeichnung zeigt:
Fig. 1A eine Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Präsentationsablage;
Fig. 1B eine Ansicht der erfindungsgemäßen Präsentationsablage von unten;
Fig. 2A eine Seitenansicht eines Seitenteils der erfindungsgemäßen Präsentationsablage;
Fig. 2B eine Ansicht des Seitenteils gemäß Fig. 2A von unten;
Fig. 2C eine Rückansicht des Seitenteils gemäß Fig. 2A;
Fig. 3A eine Seitenansicht eines Fachbodens des erfindungsgemäßen Präsentationsregals;
Fig. 3B einen Zuschnitt für den Fachboden gemäß Fig. 3A;
Fig. 4A eine Seitenansicht eines Schubkastens des erfindungsgemäßen Präsentationsregals;
und
Fig. 4B einen Zuschnitt für den Schubkasten gemäß Fig. 4A.
[0014] Die erfindungsgemäße Präsentationsablage für mit einem Elektrokabel versehene Geräte,
insbesondere Elektrowerkzeuge, weist, wie Fig. 1A und 1B zeigen, zwei Seitenteile
1 auf, die jeweils mit Einhänghaken 11 zum Einhängen in eine Regalsäule (nicht gezeigt)
versehen sind. Wie aus Fig. 2A bis 2C genauer hervorgeht, sind vorzugsweise drei Einhänghaken
11 am hinteren Ende des Seitenteils 1 ausgebildet, um auch schwere Lasten auf der
Präsentationsablage absetzen zu können. Das Seitenteil 1 hat weiter eine sich nach
vorne verjüngende Form, wobei die untere Kante 15 im wesentlichen waagerecht ausgerichtet
ist, wenn das Seitenteil an einer Regalsäule angehängt wird. Die obere Kante 16 ist
dagegen im eingehängten Zustand schräg nach vorne geneigt. Die vordere Kante 17 des
Seitenteils 1 ist ebenfalls abgeschrägt und stößt in einem stumpfen Winkel an die
obere Kante 16 des Seitenteils. Im vorderen Bereich des Seitenteils 1 ist weiterhin,
von der oberen Kante 16 ausgehend, eine spaltförmige Nut 12 ausgebildet. An der unteren
Kante 15 des Seitenteils 1 ist weiterhin eine Auflageschiene 13 senkrecht angekantet,
die sich im wesentlichen über die gesamte Kantenlänge erstreckt. Diese Auflageschiene
13 ist an ihrer Vorderseite mit einer U-förmigen Nut 14 versehen.
[0015] Wie in Fig. 1A und 1B strichliert angedeutet ist, ist zwischen den beiden Seitenteilen
1 der Präsentationsablage ein Fachboden 2 angeordnet, der längs der oberen Kanten
der Seitenteile ausgerichtet ist und sich im wesentlichen vom hinteren Ende bis knapp
vor die spaltförmige Nut 12 in der oberen Kante 16 des Seitenteils 1 erstreckt. Der
Fachboden 2 ist mit den Seitenteilen vorzugsweise fest verbunden, um der Präsentationsablage
eine ausreichende Stabilität und Steifigkeit zur Ablage auch hoher Lasten zu geben.
Der Fachboden kann jedoch auch alternativ mittels Einhängelementen an den Seitenteilen
angeordnet werden. Wie in Fig. 3A dargestellt ist, weist der Fachboden 2 an seinem
vorderen und hinteren Ende jeweils hakenförmige Abkantungen 21 auf, die senkrecht
zu einer Fachbodenfläche 22 und damit zur oberen Kante 16 der Seitenteile 1 ausgerichtet
sind. Die hakenförmigen Abkantungen 21 des Fachbodens sind weiterhin, wie Fig. 3A
zeigt, aufeinander zu orientiert.
[0016] Fig. 3B zeigt einen Zuschnitt eines solchen Fachbodens. Die Fachbodenfläche 22 ist,
wie dargestellt, vorzugsweise mit einem regelmäßigen Lochmuster versehen, wobei sich
in die Lochungen Halterungen für Elektrogeräte einstecken bzw. einschrauben lassen.
Alternativ kann der Fachboden auch ohne Lochungsmuster ausgebildet werden oder mit
fest angeordneten Halterungen für die Elektrogeräte versehen sein.
[0017] Fig. 1B, die eine Ansicht der Präsentationsablage von unten wiedergibt, zeigt weiter,
daß zwischen den beiden Seitenteilen 1 ein Schubkasten 3 angeordnet ist. Dieser Schubkasten
3 ist auch in der in Fig. 1A dargestellten Seitenansicht der erfindungsgemäßen Präsentationsablage
stichliert angedeutet. Der Schubkasten 3 wird auf den sich gegenüberliegenden Auflageschienen
13 der Seitenteile 1 geführt und weist, wie Fig. 4A zeigt, eine durchgehende Bodenfläche
31 auf, an deren hinterer Kante sich eine vertikal ausgerichtete Rückwand 34 anschließt.
An der vorderen Kante der Bodenfläche 31 ist eine Frontblende 32 angekantet, wobei
diese Frontblende 32 mit demselben spitzen Winkel an der Bodenfläche 31 anstößt, mit
der sich die vordere Kante 17 an die untere Kante 15 bei dem Seitenteil 1 anschließt.
Da weiterhin die Breite der Frontblende 32 der Länge der vorderen Kante 17 des Seitenteils
1 entspricht, ergibt sich, wie die strichlierte Darstellung des Schubkastens 3 in
Fig. 1A zeigt, ein optisch glatter Übergang zwischen der Frontblende 32 und der vorderen
Kante 17 des Seitenteils 1.
[0018] An die Frontblende ist weiterhin eine im Querschnitt hakenförmige Abkantung 33 angekantet,
die im wesentlichen mit demselben stumpfen Winkel von der Frontblende ansteht, mit
der sich die obere Kante 16 an die vordere Kante 17 des Seitenteils anschließt, so
daß sich, wie Fig. 1A zeigt, auch hier ein glatter optischer Abschluß zwischen der
oberen Fläche der Abkantung 33 und der oberen Kante 16 des Seitenteils 1 ergibt. Die
Breite der oberen Fläche der Abkantung 33 entspricht im wesentlichen der Länge des
Abschnitts der oberen Kante 17 des Seitenteils 1 zwischen der vorderen Kante 17 und
der spaltförmigen Nut 12. An der nach innen gebogenen Fläche der Abkantung 33 ist,
wie der in Fig. 4B gezeigte Zuschnitt des Schubkastens 3 zeigt, beiderseits ein Vorsprung
34 ausgebildet. Diese Vorsprünge 34 greifen, wie die Darstellung in Fig. 1A zeigt,
wenn der Schubkasten 3 sich in der eingeschobenen Stellung auf den Auflageschienen
13 der Seitenteile 1 befindet, in die in den beiden Seitenteilen 1 ausgebildeten Nuten
12 ein. Der in Fig. 4B dargestellte Zuschnitt zeigt weiter, daß die Frontblende 32
beim Schubkasten 3 etwas breiter als die Bodenfläche 31 ausgebildet ist, wobei die
Blendenbreite im wesentlichen genau dem durch den Fachboden 2 vorgegebenen Abstand
zwischen den beiden Seitenteilen 1 entspricht. Die schmalere Bodenfläche 31 dagegen
gewährleistet, daß der Schubkastens 3 leicht auf die Auflageschienen 13 an den Seitenteilen
1 eingeschoben werden kann. Die Länge der Bodenfläche 31 entspricht dabei im wesentlichen
der Länge eines Abschnitts der unteren Kante 15 des Seitenteils 1, die von der vorderen
Kante 17 bis zum hinteren Ende der Auflageschiene 13 am Seitenteil 1 reicht.
[0019] Wie der in Fig. 4B dargestellte Zuschnitt des Schubkastens 3 weiter zeigt, sind in
der Bodenfläche 31 an beiden Seiten in der Nähe des Übergangs zur Frontblende 32 zwei
Öffnungen ausgebildet. Diese Öffnungen sind weiter, wie Fig. 1A und 1B zeigen, so
angeordnet, daß sie über den U-förmigen Nuten 14 der Auflageschienen 13 an den Seitenteilen
1 liegen, wenn der Schubkasten 3 sich in der eingeschobenen Stellung zwischen den
beiden Seitenteilen 1 befindet, bei der die Vorsprünge 34 an beiden Seiten des Schubkastens
3 in die spaltförmigen Nuten 12 an den Seitenteilen 1 eingreifen. Durch die Öffnungen
können, wie Fig. 1A und 1B zeigen, Schraubverbindungen 4 angebracht werden, die jeweils
vorzugsweise aus einer Zylinderschraube 41 und einer Sechskantmutter 42 bestehen.
Durch diese Schraubverbindungen läßt sich der Schubkasten 3 in der eingeschobenen
Stellung auf den Auflageschienen 13 befestigen. Statt einer losen Schraubverbindung
kann die Sechskantmutter auch direkt an der Öffnung in der Bodenfläche 31 des Schubkastens
3 befestigt bzw. die Öffnung selbst mit einem Gewinde zur Aufnahme der Zylinderschraube
ausgebildet sein. Statt Schraubverbindungen besteht auch die Möglichkeit, Einrastverbindungen
zwischen den Auflageschienen 13 und dem Schubkasten 3 auszubilden. Bei eingeschobenem
Schubkasten, wenn die Schraubverbindungen 4 den Schubkasten 3 an der Aufliegefläche
13 sichern, ist zwischen der Abkantung 33 am Schubkasten 3 und der Abkantung 21 am
Fachboden 2 ein Spalt, vorzugsweise in der Breite von 15 mm ausgeführt, durch den
Elektrokabel durchpassen, nicht jedoch die an diesen Kabeln angeordneten Steckern.
Dies ermöglicht, die Präsentationsablage mit Elektrogeräten, vorzugsweise Elektrowerkzeugen
zu bestücken und die an diesen Geräten angeordneten Elektrokabel durch den Spalt zwischen
der Abkantung 33 am Schubkasten 3 und der Abkantung 21 am Fachboden 2 durchzuführen
und dann zusammen mit den Kabelsteckern auf dem Boden des Schubkastens abzulegen.
Da der Spalt zur Kabeldurchführung enger ist die Breite der Elektrostecker, lassen
sich diese in der abgesicherten Stellung des Schubkastens 3, wenn die Schraubverbindungen
4 den Schubkasten 3 auf den Auflageschienen 13 festhalten, nicht herausziehen, wodurch
die Elektrogeräte gegen Diebstahl gesichert werden.
[0020] Die erfindungsgemäße Präsentationsablage zeichnet sich durch eine einfache Montage
aus, da sich die an den beiden Seitenteilen 1 angeordneten Einhänghaken 11 leicht
in Regalsäulen (nicht gezeigt) ein- und aushängen lassen. Zur Bestükkung der Präsentationsablage
mit den Elektrowerkzeugen werden diese entweder direkt auf den Fachboden 2 aufgesetzt
oder es werden Halterungen in dem im Fachboden ausgebildeten Lochmuster befestigt,
an denen sich die Elektrowerkzeuge dann anbringen lassen. Um die Elektrokabel in dem
Schubkasten 3 abzulegen, wird einfach die Schraubverbindung 4 gelöst und die beiden
Vorsprünge 34 an dem Schubkasten 3 aus den Nuten 12 an den Seitenteilen 1 herausgedrückt.
Der Schubkasten 3 wird dann längs der Auflageschienen 13 zurückgezogen und das Elektrokabel
zusammen mit den Steckern auf dem Boden des Schubkastens abgelegt. Um zu verhindern,
daß der Schubkasten 3 beim Herausziehen über das vordere Ende der Auflageschienen
13 an den Seitenteilen 1 hinaus zurückgezogen wird und dann zu Boden fällt und beschädigt
wird, ist die Rückwand 35 so breit ausgebildet, daß sie an der vorderen hakenförmigen
Abkantung 21 des Fachbodens 2 anstößt, bevor der Boden 31 des Schubkastens 3 die Auflageschienen
13 an den Seitenteilen 1 verläßt. Der Schubkasten 3 wird dann in einer herausgezogenen
Stellung an der Präsentationsablage festgehalten. Um den Schub kasten für eine Umbaumaßnahme
ganz herauszuziehen, muß dieser nur leicht schräg nach oben angehoben werden, um die
Rückwand 35 des Schubkastens unter die vordere Abkantung 21 des Fachbodens hindurchzuführen.
Wenn das Elektrokabel samt Stecker im Schubkasten 3 abgelegt ist, wird der .Schubkasten
längs der Auflageschienen 13 an den Seitenteilen 1 wieder zurückgeschoben bis die
Vorsprünge 34 in die Nuten 12 an den Seitenteilen 1 einrasten. Dann werden die aus
einer Zylinderschraube 41 und einer Sechskantmutter 42 bestehenden Schraubverbindungen
4 durch die Öffnungen im Boden des Schubkastens 3 und die U-förmigen Nuten 14 an den
Auflageschienen 13 zusammengeschraubt und so der Schubkasten gegen ein weiteres Verschieben
gesichert.
[0021] Da der Spalt zwischen der Abkantung 33 am Schubkasten 3 und der vorderen Abkantung
21 am Fachboden 2 enger ist als der Kabelstecker kann dieser nicht herausgezogen werden.
Durch die hakenförmige Ausgestaltung der Abkantungen 21 und 31 wird weiter gewährleistet,
daß bei einem Anziehen an den Kabeln, wenn z.B. die Präsentation des Elektrowerkzeugs
auf dem Fachboden geändert werden soll, die Elektrokabel nicht an scharfen Kanten
aufgeschlitzt werden.
[0022] Die erfindungsgemäße Präsentationsablage wird vorzugsweise aus Stahlblech hergestellt,
wobei die Seitenteile 1, der Fachboden 2 und der Schubkasten 3 ihre Form durch einfaches
Biegen erhalten. Die Stahlblechherstellung sorgt auch für eine ausreichende Stabilität
und Steifigkeit der Präsentationsablage zum Ablegen auch schwerer Elektrowerkzeuge.
1. Präsentationsablage für mit einem Elektrokabel versehene Geräte umfassend,
zwei Seitenteile (1), die jeweils mit Hakenelementen (11) zum Einhängen in eine Regalsäule
versehen sind und auf den sich gegenüberstehenden Seitenflächen jeweils ein Führungselement
(13) aufweisen,
einem Fachboden (21), der zwischen den beiden Seitenteilen angeordnet und fest mit
diesen Seitenteilen verbunden ist, um die Geräte darauf zu präsentieren,
einem Schubkasten (3), der eine Bodenfläche (31) und eine vordere Blende (32, 33)
aufweist, und ausgelegt ist, um auf den Führungselementen an den beiden Seitenteilen
unter dem Fachboden eingeschoben zu werden, und
eine Sicherungseinrichtung (4), die ausgelegt ist, um den Schubkasten in einer ersten
Stellung unter dem Fachboden festzuhalten, in der ein Zwischenraum zwischen der vorderen
Blende des Schubkastens und dem Fachboden für eine Durchführung der Elektrokabel der
auf dem Fachboden präsentierten Geräte offen bleibt.
2. Präsentationsablage gemäß Anspruch 1, wobei die Führungselemente (13) an den beiden
Seitenteilen (1) jeweils als senkrecht auf den Seitenteilen angeordnete Auflageschiene
ausgebildet sind, die an der Stirnseite eine Aussparung (14) aufweisen, die Bodenfläche
(31) des Schubkastens (3) zwei Öffnungen aufweist, die ausgelegt sind, um in der ersten
Stellung des Schubkastens jeweils über den Aussparungen in den Auflageschienen an
den Seitenteilen zu liegen, und die Sicherungseinrichtung (4) zwei Schraubverbindungselemente
(41, 42) umfaßt, die ausgelegt sind, um durch die Aussparungen in den Auflageschienen
an den Seitenteilen und die Öffnungen in der Bodenfläche des Schubkastens zusammengeschraubt
zu werden.
3. Präsentationsablage gemäß Anspruch 1 oder 2, wobei die Seitenteile (1) in einem vorderen
Bereich vor dem Fachboden (2) jeweils eine Nut (12) aufweisen und die vordere Blende
(32, 33) des Schubkastens (3) an den beiden Außenseiten jeweils einen Vorsprung (34)
aufweist, wobei die Vorsprünge als Sicherungseinrichtung jeweils in die Nuten an den
Seitenteilen in der ersten Stellung des Schubkastens eingreifen.
4. Präsentationsablage gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei der Schubkasten (3) eine
Rückwand (34) aufweist und der Fachboden (2) mit einer vorderen, nach unten abstehenden
Abkantung (21) versehen und so an den Seitenteilen angeordnet ist, daß der Schubkasten,
wenn er aus der eingeschobenen Stellung unter dem Fachboden auf den Führungselementen
(13) an den Seitenteilen herausgezogen wird, mit der Rückwand an die Abkantung des
Fachbodens anschlägt, bevor der Fachboden von den Führungselementen an den Seitenteilen
freigegeben wird.
5. Präsentationsablage gemäß Anspruch 4, wobei die vordere, nach unten abstehende Abkantung
(21) des Fachbodens hakenförmig ausgebildet ist.
6. Präsentationsablage gemäß einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei die vordere Blende (32)
des Schubkastens (3) mit einer oberen hakenförmigen Abkantung (33) versehen ist.
7. Präsentationsablage gemäß einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei der Fachboden (2) ein
Lochmuster aufweist.
8. Präsentationsablage gemäß einem der Ansprüche 1 bis 7, die aus Stahlblech gefertigt
ist.
1. A display shelf for appliances provided with an electrical cable, comprising
two side members (1) each provided with hook elements (11) to be hooked in a shelf
column and having a guide element (30) at each of the opposing side surfaces,
a shelf (21) positioned between the two side members and fixed to these side members
to display the appliances thereon,
a drawer (3) comprising a bottom (31) and a front panel (32, 33) and being adapted
to be slid beneath the shelf along the guide elements at the two side members, and
safety means (4) adapted to retain the drawer beneath the shelf in a first position
in which a spacing remains between the front panel of the drawer and the shelf for
passing the electrical cables of the appliances displayed on the shelf.
2. The display shelf of claim 1, wherein each of the guide elements (13) at the two side
members (1) is formed as a support rail arranged vertically on the side members and
having a recess (14) at its front side, the bottom (31) of the drawer (3) has two
openings each adapted to be located above the recesses in the support rails at the
side members in the first position of the drawer, and the safety device (4) comprises
two screw connection elements (41, 42) adapted to be screwed together through the
recesses in the support rails at the side members and the openings in the bottom of
the drawer.
3. The display shelf of claim 1 or 2, wherein each side member (1) comprises a groove
(12) in a front portion in front of the shelf (2), and the front panel (32, 33) of
the drawer (3) comprises a protrusion (34) at each of the two outer sides, wherein
each of the protrusions engages with the grooves at the side members in the first
position of the drawer to form the safety means.
4. The display shelf of any of claims 1 to 3, wherein the drawer (3) comprises a rear
wall (35), and the shelf (2) is provided with a downward bent front portion (21) and
is arranged at the side members in such a manner that the drawer, when drawn from
the slid-in position beneath the shelf along the guide elements (13) at the side members,
abuts with the rear wall against the front portion of the shelf before the shelf is
released from the guide elements at the side members.
5. The display shelf of claim 4, wherein the downward bent front portion (21) of the
shelf is hook-shaped.
6. The display shelf of any of claims 1 to 5, wherein the front panel (32) of the drawer
(3) is provided with an upper hook-shaped edge portion (33).
7. The display shelf of any of claims 1 to 6, wherein the shelf (2) has a perforation
pattern.
8. The display shelf of any of claims 1 to 7, being made of a steel plate.
1. Etagère de présentation pour appareils pourvus d'un câble électrique, comprenant :
deux parties latérales (1) qui sont pourvues chacune d'éléments à crochet (11) pour
la suspension dans un montant de rayonnage et qui comportent chacune un élément de
guidage (13) sur des surfaces latérales se faisant face,
un fond de casier (21) qui est disposé entre les deux parties latérales et est relié
de manière fixe à celles-ci pour y exposer les appareils,
un tiroir (3) qui comporte un surface de fond (31) et un panneau avant (32, 33) et
est dimensionné pour être introduit sous le fond de casier sur les éléments de guidage
des deux parties latérales, et
un dispositif de sécurité (4) qui est conçu pour fixer le tiroir dans une première
position sous le fond de casier dans laquelle un interstice reste ouvert entre le
panneau avant du tiroir et le fond de casier pour le passage des câbles électriques
des appareils exposés sur le fond de casier.
2. Etagère de présentation selon la revendication 1, dans laquelle les éléments de guidage
(13) sur les deux parties latérales (1) sont réalisés chacun en tant que rail de support
disposé sur les parties latérales présentant une découpe (14) sur la face d'extrémité,
la surface de fond (31) du tiroir (3) présente deux ouvertures qui sont dimensionnées
pour se situer, dans la première position du tiroir, chacune au-dessus des découpes
des rails de support sur les parties latérales, et le dispositif de sécurité (4) comprend
deux éléments de liaison à vis (41, 42) qui sont dimensionnés pour être vissés ensemble
à travers les découpes des rails de support sur les parties latérales, et les ouvertures
de la surface de fond du tiroir.
3. Etagère de présentation selon la revendication 1 ou 2, dans laquelle les parties latérales
(1) présentent chacune une rainure (12) dans une zone avant devant le fond de casier
(2), et le panneau avant (32, 33) du tiroir (3) présente une saillie (34) sur chacun
des deux côtés extérieurs, dans la première position du tiroir, les saillies s'engageant,
chacune en tant que dispositif de sécurité, dans les rainures des parties latérales.
4. Etagère de présentation selon l'une des revendications 1 à 3, dans laquelle le tiroir
(3) comporte une paroi arrière (35) et le fond de casier (2) est pourvu d'une partie
repliée (21) avant, dépassant vers le bas, et est disposé sur les parties latérales
de manière que lorsqu'il est extrait de sa position rentrée sous le fond de casier,
sur les éléments de guidage (13) des parties latérales, le tiroir vient buter par
la paroi arrière contre la partie repliée du fonde casier, avant que le fond de casier
ne soit dégagé des éléments de guidage sur les parties latérales.
5. Etagère de présentation selon la revendication 4, dans laquelle la partie repliée
(21) avant, dépassant vers le bas, du fond de casier, présente la forme d'un crochet.
6. Etagère de présentation selon l'une des revendications 1 à 5, dans laquelle le panneau
avant (32) du tiroir (3) est pourvu d'une partie repliée (33) supérieure en forme
de crochet.
7. Etagère de présentation selon l'une des revendications 1 à 6, dans laquelle le fond
de casier (2) présente des perforations.
8. Etagère de présentation selon l'une des revendications 1 à 7, qui est fabriquée dans
une tôle d'acier.