| (19) |
 |
|
(11) |
EP 0 945 702 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
13.11.2002 Patentblatt 2002/46 |
| (22) |
Anmeldetag: 29.01.1999 |
|
|
| (54) |
Verpackungsbehälter für eine grosskalibrige Patrone
Packaging for big calibre cartridge
Dispositif d'emballage pour cartouche de grand calibre
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AT DE ES GR IT NL SE |
| (30) |
Priorität: |
23.03.1998 DE 19812633
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
29.09.1999 Patentblatt 1999/39 |
| (73) |
Patentinhaber: Rheinmetall W & M GmbH |
|
29345 Unterlüss (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Heitmann, Thomas
29345 Unterlüss (DE)
- Niemeyer, Torsten
29229 Celle (DE)
- Brase, Holger
29303 Bergen (DE)
- Wemhöner, Hans
41462 Neuss (DE)
|
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A- 1 940 211 DE-A- 2 948 146 DE-A- 19 514 988 FR-A- 2 451 565
|
DE-A- 2 419 348 DE-A- 3 238 893 FR-A- 351 300 US-A- 2 005 756
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Verpackungsbehälter für eine großkalibrige Patrone mit
einer Treibladungshülse und einem Geschoß, wobei das vordere Geschoßteil aus der Treibladungshülse
ragt.
[0002] Aus der DE 195 14 988 A1 ist ein Verpackungsbehälter für großkalibrige Patronen mit
einer Treibladungshülse und einem unterkalibrigen Geschoß bekannt. Da bei großkalibrigen
Patronen, insbesondere mit verbrennbarer Treibladungshülse, das Geschoß üblicherweise
wesentlich schwerer ist als der Antriebsteil, muß das Geschoß innerhalb des Stützrohres
mittels entsprechender formschlüssig ausgestalteter Kunststoff- oder Faserelemente
abgestützt werden, so daß die Treibladungshülse bei einem Fallen des Verpackungsbehälters
in Richtung auf den Hülsenboden nicht beschädigt wird.
[0003] Großkalibrige Vollkalibergeschosse weisen im Gegensatz zu Unterkalibergeschossen
üblicherweise eine glatte Oberfläche auf, so daß bei entsprechenden Verpackungsbehältern
eine sichere Fixierung des Geschosses innerhalb des Verpackungsbehälters lediglich
durch formschlüssig ausgestaltete Abstützelemente mit vertretbarem Aufwand nicht zu
erreichen ist.
[0004] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Verpackungsbehälter
anzugeben, bei dem das Geschoß der jeweiligen Patrone innerhalb des Verpackungsbehälters
-insbesondere im Hinblick auf eine mögliche Verschiebung des Geschosses zum heckseitigen
Ende des Behälters hin- auch dann sicher abgestützt wird, wenn es sich um ein Vollkalibergeschoß
mit glatter Oberfläche handelt.
[0005] Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Weitere vorteilhafte
Ausgestaltungen der Erfindung offenbaren die Unteransprüche.
[0006] Im wesentlichen liegt der Erfindung der Gedanke zugrunde, in dem Stützrohr eine sich
heckseitig an dem Verpackungsbehälter bzw. dem Hülsenboden abstützende Innensteckhülse
anzuordnen, die an ihrem vorderen Ende mit einem Spreizring verbunden ist, welcher
radial angeordnete federnde Krallen aufweist. Bei einer in dem Verpackungsbehälter
befindlichen Patrone drücken diese Krallen gegen die Außenwand des Geschoßvorderteiles
und bilden eine Reibschlußverbindung zwischen der Innensteckhülse und dem Geschoß.
[0007] Um eine sichere Reibschlußverbindung zu gewährleisten, hat es sich als vorteilhaft
erwiesen, die Krallen des Spreizringes auf ihren dem Geschoß zugewandten Flächen mit
einer zusätzlichen die Reibung erhöhenden Materialschicht, z.B. Gummi, zu versehen.
[0008] Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, die dem Geschoß
zugewandte Fläche der jeweiligen Kralle derart gewölbt auszubilden, daß eine Verschiebung
des Geschosses (relativ zu der Innensteckhülse) zum heckseitigen Ende des Verpackungsbehälters
hin zu einer Vergrößerung der Reibschlußzone zwischen dieser Fläche und der Außenfläche
des Geschosses führt.
[0009] Um außerdem sicherzustellen, daß einerseits eine Entnahme der Patrone auf einfache
Weise möglich ist und andererseits bei der Entnahme der Patrone aus dem Verpackungsbehälter
keine losen Teile herausfallen, hat es sich weiterhin als vorteilhaft erwiesen, den
Spreizring mit einem an dem Stützrohr vorderseitig befestigten Formteil, welches zum
Abstützen der Patrone gegen Bewegungen zur Geschoßspitze hin benötigt wird, verbindbar
auszugestalten. Hierzu ist das Formteil mit einem hakenförmig ausgestalteten Führungsteil
versehen, welches in die ebenfalls hakenförmig ausgestalteten Enden der Krallen eingreift.
Das jeweilige hakenförmige Ende der Krallen und/oder das entsprechende hakenförmige
Ende des Führungsteiles sind keilförmig ausgebildet, derart, daß bei einer Verschiebung
der Innensteckhülse und damit auch des Spreizringes zum heckseitigen Ende des Verpackungsbehälters
hin die Krallen durch das an dem Formteil angeordnete Führungsteil zur Wand des Stützrohres
hingedrückt werden.
[0010] Um eine gute Abschirmung gegen elektromagnetische Strahlung zu erreichen, handelt
es sich bei dem Stützrohr vorzugsweise um ein Metallrohr.
[0011] Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den folgenden anhand
von Figuren erläuterten Ausführungsbeispielen. Es zeigen:
- Fig.1
- eine teilweise im Schnitt dargestellte Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Verpackungsbehälters
mit einer darin angeordneten Patrone;
- Fig.2
- einen vergrößerten Ausschnitt des in Fig.1 mit II bezeichneten Bereiches und
- Fig.3
- den in Fig.2 dargestellten Ausschnitt beim Herausziehen der Patrone aus dem Verpackungsbehälter.
[0012] In Fig.1 ist mit 1 ein Verpackungsbehälter bezeichnet, in dem eine Patrone 2 mit
Treibladungshülse 3 und Hülsenboden 4 sowie einem Geschoß 5 angeordnet ist, wobei
das Geschoßvorderteil 6 aus der Treibladungshülse 3 ragt.
[0013] Der Verpackungsbehälter 1 umfaßt ein vorderseitig geschlossenes und heckseitig mittels
eines Deckels 7 verschließbares metallisches Stützrohr 8. In dem vorderen Bereich
des Stützrohres 8 ist ein Formteil 9 befestigt, welches zur vorderseitigen Abstützung
der Patrone 2 eine dem spitzenseitigen Bereich 10 des Geschosses 5 angepaßte zentrale
Ausnehmung 11 aufweist.
[0014] An das Formteil 9 schließt sich heckseitig eine sich bis zu dem heckseitigen Bereich
des Stützrohres 8 erstreckende Innensteckhülse 12 aus Pappe oder Kunststoff an, an
der auf ihrer dem Formteil 9 zugewandten Seite ein Spreizring 13 mit radial federnden
Krallen 14 befestigt ist. Bei dem Spreizring 13 handelt es sich z.B. um einen in Richtung
der Längsachse 15 des Verpackungsbehälters 1 mit Schlitzen versehenen konisch geformten
Kunststoffring.
[0015] Die Innensteckhülse 12 und damit auch der Spreizring 13 sind zwischen einer ersten
und einer zweiten Endposition innerhalb des Stützrohres 8 längsverschiebbar angeordnet,
derart, daß die Krallen 14 in der ersten Endposition (Fig.2), bei der der Verpackungsbehälter
1 heckseitig verschlossen ist, gegen die Außenwand 16 des Geschoßvorderteiles 6 gedrückt
werden, so daß sich das Geschoßvorderteil 6 reibschlüssig an den Krallen 14 abstützt.
Dabei ist zur Verbesserung des Reibschlusses auf den dem Geschoß 5 zugewandten Flächen
17 eine aus Gummi bestehende Materialschicht 18 angeordnet. Außerdem ist die dem Geschoß
5 zugewandte Fläche 17 der jeweiligen Kralle 14 gewölbt ausgebildet, derart, daß eine
Verschiebung des Geschosses 5 zum heckseitigen Ende des Verpackungsbehälters 1 zu
einer Vergrößerung der Reibschlußzone zwischen dieser Fläche 17 und der Außenwand
16 des Geschoßvorderteiles 6 führt.
[0016] In der zweiten zum heckseitigen Ende des Verpackungsbehälters 1 verschobenen Endposition
des Spreizringes 13 (Fig.3) werden die Krallen 14 mittels eines an dem Formteil 9
angeordneten Führungsteiles 20 zur Wand des Stützrohres 8 hingedrückt, so daß die
zwischen den Krallen 14 und dem Geschoß 5 bestehende Reibschlußverbindung aufgehoben
ist. Hierzu sind das Führungsteil 20 und das jeweilige Ende 21 der Krallen 14 hakenförmig
und keilförmig ausgebildet, derart, daß bei einer Verschiebung des Spreizringes 13
in seine zweite Endstellung die Krallen 14 zur Wand des Stützrohres 8 hingedrückt
werden.
[0017] Zum Einbringen der Patrone 2 in den Verpackungsbehälter 1 wird nach Entfernung des
Deckels 7 die Innensteckhülse 12 zunächst, z.B. mittels einer aus Übersichtlichkeitsgründen
nicht dargestellten Schlaufe, heckseitig so weit wie möglich aus dem Stützrohr 8 herausgezogen
(vgl. auch Fig.3). In dieser Stellung wird dann die Patrone 2 so weit in den Behälter
1 geschoben, bis der spitzenseitige Bereich 10 des Geschosses 5 an dem Formteil 9
zur Anlage kommt. Dabei wird auch die sich am Hülsenboden abstützende Innensteckhülse
12 nach vorne gedrückt, so daß die hakenförmigen Enden 21 der Krallen 14 außer Eingriff
des hakenförmigen Führungsteiles 20 gelangen und aufgrund ihrer Vorspannung gegen
die Außenwand des Geschoßvorderteiles gedrückt werden (Fig.2).
[0018] Soll die Patrone 2 dem Verpackungsbehälter 1 wieder entnommen werden, so wird zunächst
der Deckel 7 entfernt. Anschließend wird dann die Patrone 2 so lange durch Ziehen
an dem überstehenden Hülsenboden 4 zusammen mit der Innensteckhülse 12 aus dem Behälter
1 herausbewegt, bis das hakenförmige Führungsteil 20 in die hakenförmigen Enden 21
der Krallen 14 eingreift und die Krallen das Geschoßvorderteil 6 freigeben, so daß
die Patrone 2 anschließend ohne die Innensteckhülse 12 weiter herausgezogen und anschließend
dem Verpackungsbehälter 1 entnommen werden kann.
[0019] Um zu Beginn des Herausziehens der Patrone den Hülsenboden besser umgreifen zu können,
sind seitliche Ausnehmungen in der Innensteckhülse 12 vorgesehen, die in Fig.1 gestrichelt
dargestellt und mit dem Bezugszeichen 22 versehen sind.
Bezugszeichenliste
[0020]
- 1
- Verpackungsbehälter, Behälter
- 2
- Patrone
- 3
- Treibladungshülse
- 4
- Hülsenboden
- 5
- Geschoß
- 6
- Geschoßvorderteil, vordere Geschoßteil
- 7
- Deckel
- 8
- Stützrohr
- 9
- Formteil
- 10
- spitzenseitiger Bereich
- 11
- Ausnehmung (Formteil)
- 12
- Innensteckhülse
- 13
- Spreizring
- 14
- Kralle
- 15
- Längsachse
- 16
- Außenwand (Geschoßvorderteil)
- 17
- Fläche (Kralle)
- 18
- Materialschicht, Gummi
- 20
- Führungsteil
- 21
- Ende (Kralle), hakenförmiges Ende
- 22
- Ausnehmung
1. Verpackungsbehälter für eine großkalibrige Patrone (2) mit einer Treibladungshülse
(3) und einem Geschoß (5), wobei das vordere Geschoßteil (6) aus der Treibladungshülse
(3) ragt:
a) der Verpackungsbehälter (1) ein vorderseitig geschlossenes und heckseitig mittels
eines Deckels (7) verschließbares Stützrohr (8) umfasst;
b) in dem vorderen Bereich des Stützrohres (8) ein Formteil (9) befestigt ist, welches
zur vorderseitigen Abstützung der Patrone (2) eine dem spitzenseitigen Bereich (10)
des Geschosses (5) angepaßte zentrale Ausnehmung (11) aufweist;
gekennzeichnet durch die Merkmale:
c) an das Formteil (9) schließt sich heckseitig eine sich bis zu dem heckseitigen
Bereich des Stützrohres (8) erstreckende Innensteckhülse (12) an, an der auf ihrer
dem Formteil (9) zugewandten Seite ein Spreizring (13) mit radial federnden Krallen
(14) befestigt ist,
d) die Innensteckhülse (12) ist zwischen einer ersten und einer zweiten Endposition
innerhalb des Stützrohres (8) längsverschiebbar angeordnet, derart,
daß die Krallen (14) in der ersten Endposition, bei der der Verpackungsbehälter (1)
heckseitig verschlossen ist, gegen die Außenwand (16) des Geschoßvorderteiles (6)
gedrückt werden, so daß sich das Geschoßvorderteil (6) reibschlüssig an den Krallen
(14) abstützt, und
daß die Krallen (14) in der zweiten zum heckseitigen Ende des Verpackungsbehälters
(1) hin verschobenen Endposition der Innensteckhülse (12) mittels eines Führungsteiles
(20) zur Wand des Stützrohres (8) hingedrückt werden, so daß die Reibschlußverbindung
zwischen den Krallen (14) und dem Geschoßvorderteil (6) aufgehoben ist.
2. Verpackungsbehälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es sich bei dem Stützrohr (8) um ein Metallrohr handelt.
3. Verpackungsbehälter nach Anspruch 1 oder 2,
gekennzeichnet durch die Merkmale:
das Führungsteil (20) zum Auseinanderdrücken der Krallen (14) des Spreizringes (13)
ist an dem Formteil (9) angeordnet und hakenförmig ausgebildet,
das jeweilige Ende (21) der Krallen (14) ist ebenfalls hakenförmig ausgebildet und
greift in das entsprechende hakenförmige Ende des Führungsteiles (20) ein und
das jeweilige hakenförmige Ende (21) der Krallen (14) und/oder das entsprechende hakenförmige
Ende des Führungsteiles (20) ist keilförmig ausgebildet, derart, daß bei einer Verschiebung
der Innensteckhülse (12) in die zweite Endstellung die Krallen (14) des Spreizringes
(13) zur Wand des Stützrohres (8) hingedrückt werden.
4. Verpackungsbehälter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß es sich bei dem Spreizring (13) um einen in Richtung der Längsachse (15) des Verpackungsbehälters
(1) mit Schlitzen versehenen konisch geformten Kunststoffring handelt.
5. Verpackungsbehälter nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Krallen (14) des Spreizringes (13) auf ihren dem Geschoßvorderteil (6) zugewandten
Flächen (17) mit einer zusätzlichen die Reibung erhöhenden Materialschicht (18) versehen
sind.
6. Verpackungsbehälter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzliche Materialschicht (18) aus Gummi besteht.
7. Verpackungsbehälter nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die dem Geschoß (5) zugewandte Fläche (17) der jeweiligen Kralle (14) gewölbt ausgebildet
ist, derart, daß eine Verschiebung des Geschosses (5) relativ zur Innensteckhülse
(12) zum heckseitigen Ende des Verpackungsbehälters (1) hin zu einer Vergrößerung
der Reibschlußzone zwischen dieser Fläche (17) und der Außenwand (16) des Geschoßvorderteiles
(6) führt.
8. Verpackungsbehälter nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß es sich bei der Innensteckhülse (12) um ein Papp- oder Kunststoffrohr handelt.
9. Verpackungsbehälter nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Innensteckhülse (12) heckseitig mit Ausnehmungen (22) zum Hintergreifen des Hülsenbodens
(4) der Patrone (2) versehen ist.
1. A packing container for a large-calibre cartridge (2) having a propellant charge case
(3) and a projectile (5), wherein the front projectile part (6) projects out of the
propellant charge case (3):
a) the packing container (1) comprises a support tube (8) closed at the front and
closable at the rear by means of a cover (7);
b) in the front area of the support tube (8) there is attached a shaped element (9)
which comprises a central recess (11) conformed to the tip area (10) of the projectile
(5) for front support of the cartridge (2);
characterised by the features:
c) an inner receptacle (12) extending as far as the rear area of the support tube
(8) adjoins the shaped element (9) to the rear and has attached to it, on the side
facing the shaped element (9), an expanding ring (13) with radially resilient claws
(14),
d) the inner receptacle (12) is arranged so as to be longitudinally displaceable between
a first and a second end position within the support tube (8), in such a way that,
in the first end position, in which the packing container (1) is closed at the rear,
the claws (14) are pressed against the outer wall (16) of the front part (6) of the
projectile, such that the front part (6) of the projectile is supported in frictionally
engaged manner against the claws (14), and,
in the second end position of the inner receptacle (12), displaced towards the rear
end of the packing container (1), the claws are forced towards the wall of the support
tube (8) by means of a guide element (20), such that the frictional engagement between
the claws (14) and the front part (6) of the projectile is removed.
2. A packing container according to claim 1, characterised in that the support tube (8) is a metal tube.
3. A packing container according to claim 1 or claim 2,
characterised by the features:
the guide element (20) for forcing apart the claws (14) of the expanding ring (13)
is arranged on the shaped element (9) and hook-shaped,
the respective end (21) of the claws (14) is likewise hook-shaped and engages in the
corresponding hook-shaped end of the guide element (20) and
the respective hook-shaped end (21) of the claws (14) and/or the corresponding hook-shaped
end of the guide element (20) is wedge-shaped, in such a way that, when the inner
receptacle (12) is displaced into the second end position, the claws (14) of the expanding
ring (13) are forced towards the wall of the support tube (8).
4. A packing container according to one of claims 1 to 3, characterised in that the expanding ring (13) is a conically shaped plastics ring provided with slits in
the direction of the longitudinal axis (15) of the packing container (1).
5. A packing container according to one of claims 1 to 4, characterised in that the claws (14) of the expanding ring (13) are provided on their faces (17) facing
the front part (6) of the projectile with an additional friction-increasing material
layer (18).
6. A packing container according to claim 5, characterised in that the additional material layer (18) consists of rubber.
7. A packing container according to one of claims 1 to 6, characterised in that the face (17), facing the projectile (5), of the respective claw (14) is of curved
construction, in such a way that displacement of the projectile (5) relative to the
inner receptacle (12) towards the rear end of the packing container (1) results in
an enlargement of the zone of frictional engagement between this face (17) and the
outer wall (16) of the front part (6) of the projectile.
8. A packing container according to one of claims 1 to 7, characterised in that the inner receptacle (12) is a paperboard or plastics tube.
9. A packing container according to one of claims 1 to 8, characterised in that the inner receptacle (12) is provided at the rear with recesses (22) for engaging
behind the case base (4) of the cartridge (2).
1. Récipient d'emballage pour une cartouche (2) de gros calibre avec une douille de charge
propulsive (3) et un projectile (5), la partie avant (6) du projectile dépassant de
la douille de charge propulsive (3) :
a) le récipient d'emballage (1) comprend un tube d'appui (8) fermé côté avant et qui
peut être fermé côté arrière au moyen d'un couvercle (7)
b) dans la zone avant du tube d'appui (8) est fixée une pièce de forme (9) qui présente,
pour l'appui avant de la cartouche (2), un évidement central (11) adapté à la zone
(10) côté pointe du projectile (5) ;
caractérisé par les caractéristiques suivantes :
c) à la pièce de forme (9) fait suite côté arrière une douille intérieure à emboîter
(12) qui s'étend jusqu'à la zone côté arrière du tube d'appui (8) et à laquelle est
fixée, sur son côté tourné vers la pièce de forme (9), une bague d'écartement (13)
avec des griffes (14) faisant ressort radialement,
d) la douille intérieure à emboîter (12) disposée entre une première position finale
et une deuxième positions finale à l'intérieur du tube d'appui (8), de manière à pouvoir
coulisser longitudinalement, de façon que
les griffes (14) se trouvant dans la première position finale, dans laquelle le récipient
d'emballage est fermé à l'arrière, soient pressées contre la paroi extérieure (16)
de la partie avant (6) du boîtier, de sorte que la partie avant (6) du boîtier prend
appui par friction contre les griffes (14), et
les griffes (14) se trouvant dans la deuxième position finale de la douille intérieure
à emboîter (12), déplacée vers l'extrémité arrière du récipient d'emballage (1), soient
pressées, au moyen d'une pièce de guidage (20), vers la paroi du tube d'appui (8),
de sorte que la liaison par friction entre les griffes (14) et la partie avant (6)
du projectile est supprimée.
2. Récipient d'emballage selon la revendication 1, caractérisé en ce que le tube d'appui (8) est un tube métallique.
3. Récipient d'emballage selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé par les caractéristiques suivantes :
la pièce de guidage (20) destinée à écarter les griffes (14) de la bague à expansion
(13), est disposée sur la pièce forme (9) et a la forme d'un crochet,
chaque extrémité (21) des griffes (14) a également la forme d'un crochet et s'engage
dans l'extrémité correspondante en forme de crochet de la pièce de guidage (20), et
chaque extrémité (21) en forme de crochet de griffe (14) et/ou l'extrémité correspondante
en forme de crochet de la pièce de guidage (20) est conformée en coin de manière que
pendant un déplacement de la douille intérieure à emboîter (12) dans la deuxième position
finale, les griffes (14) de la bague à expansion (13) soient pressées vers la paroi
du tube d'appui (8).
4. Récipient d'emballage selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que la bague à expansion (13) est une bague en matière plastique de forme conique, pourvue
de fentes, dans la direction de l'axe longitudinal (15) du récipient d'emballage (1).
5. Récipient d'emballage selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que les griffes (14) de la bague à expansion (13) sont pourvues, sur leurs surfaces (17)
tournées vers la partie avant (6) du projectile, d'une couche de matière (18) supplémentaire
qui accroît la friction.
6. Récipient d'emballage selon la revendication 5, caractérisé en ce que la couche de matière (18) supplémentaire est en caoutchouc.
7. Récipient d'emballage selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que la surface (17) tournée vers le projectile (5) de chaque griffe (14) est bombée,
de manière qu'un déplacement du projectile (5) par rapport à la douille intérieure
à emboîter (12), vers l'extrémité arrière du récipient d'emballage (1), entraîne une
augmentation de la zone de liaison par friction entre cette surface (17) et la paroi
extérieure (16) de la partie avant (6) du projectile.
8. Récipient d'emballage selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que la douille intérieure à emboîter (12) est un tube en carton ou en matière plastique.
9. Récipient d'emballage selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que la douille intérieure à emboîter (12) est pourvue à l'arrière d'évidements (22) pour
passer derrière le culot (4) de la cartouche (2).

