| (19) |
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(11) |
EP 0 946 366 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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10.05.2000 Patentblatt 2000/19 |
| (22) |
Anmeldetag: 19.12.1997 |
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE9702/984 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9828/139 (02.07.1998 Gazette 1998/26) |
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| (54) |
FALZKLAPPENZYLINDER
FOLDING JAWS CYLINDER
CYLINDRE A VOLETS DE PLIAGE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE ES FI FR GB IT LI SE |
| (30) |
Priorität: |
21.12.1996 DE 19653803
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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06.10.1999 Patentblatt 1999/40 |
| (73) |
Patentinhaber: Koenig & Bauer Aktiengesellschaft |
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97080 Würzburg (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- KOSTIZA, Simon
D-67136 Fu gönheim (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 352 625 EP-A- 0 510 337
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EP-A- 0 368 221 EP-A- 0 570 334
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Falzklappenzylinder für Falzapparate bei Rotationsdruckmaschinen
entsprechend dem Oberbegriff des Anspruches 1.
[0002] Durch die DE 25 37 920 A1 ist ein Falzklappenzylinder mit einer Einrichtung zum Verstellen
des Falzspaltes entsprechend der Dicke des zu falzenden Produktes bekannt. Diese Verstellung
geschieht dadurch, daß zunächst durch ein an einer Gewindebüchse abgestützte, in axialer
Richtung des Zylinders verlaufenden Gewindespindel ein Gleitstück mit schiefen Ebenen
bewegt wird. Nachfolgend werden mittels der schiefen Ebenen in radialer Richtung des
Zylinders verlaufende, gelenkig gelagerte Stößel zum Verstellen der Falzklappen betätigt.
[0003] Nachteilig bei dem genannten Falzklappenzylinder ist es jedoch, daß dieser beim Anfahren
z. B. einer Sammelproduktion mit dreimal Sammeln, so oft, d. h. zwei- oder dreimal
die Produkte verliert, bis die voreingestellten Falzklappen ein Produkt mit einer
endgültigen Produktdicke erhalten.
[0004] Die EP 03 52 625 A2 beschreibt einen Falzklappenzylinder mit mindestens einer Falzklappe,
die zwei Falzklappenteile aufweist, wobei ein Spalt zwischen diesen Falzklappenteilen
auf eine Dicke von zu verarbeitenden Produkten einstellbar ist. Dieser Falzklappenzylinder
weist zudem eine Vorrichtung, bestehend aus einer Meßeinrichtung und Stellmotoren
zum Einstellen eines Spaltes zwischen den Falzklappenteilen auf.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Falzklappenzylinder zu schaffen.
[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des kennzeichnenden Teils des
Anspruches 1 gelöst.
[0007] Die mit der Erfindung erzielbaren Vorteile bestehen insbesondere darin, daß sich
das Falzklappenmaul in seiner Grundeinstellung selbsttätig der Produktdicke anpaßt.
D. h., eine Dicke eines beim Anfahren einer mehrfachen Sammelproduktion von den Falzklappen
übernommenen Falzproduktes wird "erfühlt".
[0008] Somit wird jedes Falzprodukt z. B. beim Anfahren einer Produktion von mehrfach gesammelten
Falzprodukten unabhängig von seiner Dicke durch die Falzklappen individuell so erfaßt,
daß ein Herausrutschen aus den Falzklappenmäulern vermieden wird.
[0009] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im
folgenden näher beschrieben.
[0010] Es zeigen
- Fig. 1
- die schematische Darstellung eines Längsschnittes durch einen Falzklappenzylinder,
etwa der Linie I - I nach Fig. 4 entsprechend;
- Fig. 2
- einen Schnitt II - II nach Fig. 1 mit vergrößerter Darstellung einer Membranzylinder-Kolbeneinheit;
- Fig. 3
- einen Schnitt III - III nach Fig. 1 mit vergrößerter Darstellung einer Synchronisiereinrichtung;
- Fig. 4
- einen Querschnitt IV - IV durch den Falzklappenzylinder nach Fig. 1.
[0011] Ein Falzklappenzylinder 1 besteht bekannterweise aus einem auf einer Welle 2 drehbar
gelagerten ersten Tragkörper 3 mit zwei als Vollscheiben ausgebildeten Seitenscheiben
4, 6. Die Seitenscheiben 4, 6 sind mit z. B. vier gleichmäßig an ihrem Umfang verteilt
festen Falzklappenteilen 7 aufnehmende Traversen 5 voneinander beabstandet verbunden.
Weiterhin weist der Falzklappenzylinder 1 einen ebenfalls auf der Welle 2 drehbar
gelagerten zweiten Tragkörper 8 auf. Der Tragkörper 8 wird von zwei voneinander beabstandeten
Seitenscheiben 11, 12 gebildet, welche von einer Anzahl Stützen 9 auf Zylinderbreite
gehalten werden. Die Seitenscheiben 11, 4 sind teilweise ausgespart (Fig. 4). Am Umfang
trägt dieser zweite Tragkörper 8 ebenfalls gleichmäßig verteilt z. B. vier steuerbare
Falzklappenteile 13. Diese Falzklappenteile 13 sind jeweils z. B. nebeneinander an
einer tragkörperfest gelagerten Spindel 14 befestigt. Die Spindel 14 ist an einem
Ende aus dem Tragkörper 8 herausgeführt und steht über einen Hebelarm 16 und eine
Kurvenrolle 17 mit einer seitengestellfesten Steuerkurve 18 in Verbindung. Die Steuerkurve
18 weist ein Kurvental 20 zum öffnen und ein Kurvental 25 zum Schließen der Falzklappenteile
7, 13 auf. Die Steuerkurve 18 ist strichpunktiert dargestellt (Fig. 4). In der hohlen
Spindel 14 befindet sich eine Drehstabfeder 15, welche auf der einen Seite an der
Scheibe 12 und auf der anderen Seite am Hebelarm 16 befestigt ist. Dabei ist die Lage
der Falzklappenteile 7, 13 in Fig. 1 gegenüber der Lage der Falzklappenteile 7, 13
in Fig. 4 in vereinfachender Weise um 45° versetzt dargestellt.
[0012] Die Welle 2 des Falzklappenzylinders 1 ist mittels Wälzlagern 19, 21 drehbar in Seitengestellen
22, 23 gelagert. Die Welle 2 ist an einem Ende drehfest mit einem Antriebszahnrad
24 verbunden. Das Antriebszahnrad 24 kämmt z. B. mit einem nicht dargestellten Abtriebszahnrad
eines Sammelzylinders.
[0013] Die Welle 2 weist auf der Antriebsseite zwischen dem Seitengestell 22 und dem Falzklappenzylinder
1 einen Bund 26 auf. Der Bund 26 ist z. B. mittels Schrauben drehfest mit einer Antriebsscheibe
27 verbunden. Die Antriebsscheibe 27 verläuft parallel zur Seitenscheibe 4 des ersten
Tragkörpers 3 und liegt an dieser an (Fig. 1).
[0014] Vorzugsweise auf der Antriebsseite des Falzklappenzylinders 1 weisen die Seitenscheiben
4, 11 sowie die Antriebsscheibe 27 jeweils eine Aussparung 28, 29, 31 auf. In der
Aussparung 28, 29, 31 ist ein Arbeitszylinder 32, z. B. eine doppeltwirkende Zylinder-Kolbeneinheit
32, 33 angeordnet. Der Arbeitszylinder 32 ist mittels einer an seinem Gehäuse 35 angebrachten
Halterung 40 und einer Schraube 72 mit der Seitenscheibe 11 verbunden. Das freie Ende
der Kolbenstange 34 ist über eine Schraube 73 mit der Seitenscheibe 4 verbunden.
[0015] Die Zylinder-Kolbeneinheit 32, 33 ist zweckmäßigerweise als Membranzylinder ausgeführt.
D. h., der Kolben 33 ist z. B. scheibenförmig ausgebildet und weist an seiner Peripherie
eine kreisringförmige Membran 36 auf. Die Membran 36 ist mit ihrem Außenumfang am
Gehäuse 35 des Zylinders 32 festgelegt. Dies kann z. B. durch Festklemmen zwischen
zwei Gehäuseteilen erfolgen. Somit wird zwischen einer ersten Kammer 37 des Zylinders
32 und einer zweiten Kammer 38 des Zylinders 32 eine gas- und flüssigkeitsdichte Trennung
erzielt. Ein Kolbenhub dieses Zylinders 32 beträgt nur wenige Millimeter (Fig. 2).
[0016] Die erste Kammer 37 ist mit einem Druckmittel, z. B. einer Flüssigkeit 43, z. B.
Hydrauliköl gefüllt. Die Kammer 37 ist über einen Auslaßstutzen 39 sowie eine Leitung
41 mit einem bekannten, z. B. auf einer Stütze 9 des zweiten
[0017] Tragkörpers 8 befestigten Kraftspeicher, z. B. Hydrospeicher 42 verbunden. Der Hydrospeicher
42 weist auf der leitungsnahen Seite Flüssigkeit 43 und in einem dehnbaren bzw. zusammendrückbaren
Kunststoffsack Gas 44 auf. Dieses Gas kann aus Luft oder Stickstoff bestehen.
[0018] Zwischen der ersten Kammer 37 des Zylinders 32 und dem Hydrospeicher 42 ist ein in
Richtung Hydrospeicher 42 wirkendes Drosselrückschlagventil 46 angeordnet.
[0019] Die mit Gas 44 gefüllte zweite Kammer 38 des Zylinders 32 ist über einen Auslaßstutzen
47 sowie eine Leitung 48 mit einer nicht dargestellten Druckluftquelle verbunden.
Dabei verläuft die Leitung 48 zunächst innerhalb der Welle 2. Eine am Wellenende befindliche
bekannte Dreheinführung 49 schließt an eine zur Druckluftquelle weiterführende Leitung
51 an (Fig. 1).
Eine Synchronisiereinrichtung 52 befindet sich in einer Aussparung 53, 54, 56 der
Scheiben 4, 11, 27. Die Synchronisiereinrichtung 52 befindet sich etwa diametral gegenüber
der Zylinder-Kolbeneinheit 32, 33 und kann auf der Antriebsscheibe angeordnet sein.
[0020] Die Synchronisiereinrichtung 52 besteht aus einem synchronisierenden Koppelgetriebe.
Die Antriebsscheibe 27 ist an einem Ende ihrer Aussparung 56 fest mit einem L-förmigen
Lagerbock 57 verbunden. Der Lagerbock 57 ist an seinem kürzeren Schenkel gabelförmig
ausgebildet. In der Gabel 58 ist ein zweiarmiger Hebel 59 geführt, welcher mittig
auf einem Lagerbolzen 61 gelagert ist. Der Lagerbolzen 61 durchläuft die Gabel 58
in radialer Richtung zur Seitenscheibe 4; 11. Die Enden 62; 63 des zweiarmigen Hebels
59 sind gelenkig mit ersten Enden 64; 66 von Koppeln 67; 68 verbunden. Ein zweites
Ende 69 der ersten Koppel 67 ist am Ende der Aussparung 54 gelenkig mit der Seitenscheibe
11 des zweiten Tragkörpers 8 des Falzklappenzylinders 1 verbunden. Ein zweites Ende
71 der zweiten Koppel 68 ist in entgegengesetzter Richtung zum Ende 69 der Koppel
67 am Ende der Aussparung 53 mit der Seitenscheibe 4 des ersten Tragkörpers 3 gelenkig
verbunden. Die Koppeln 67, 68 verlaufen sekantenartig zu den Seitenscheiben 11, 4.
[0021] Die Synchronisiereinrichtung 52, aus dem zweiarmigen Hebel 59 und den beiden angelenkten
Koppeln 67, 68 bestehend, stellt in der Draufsicht (Fig. 3) ein gespiegeltes Z dar.
[0022] Die Arbeitsweise des Falzklappenzylinders ist wie nachfolgend beschrieben. Während
des Einziehens einer Papierbahn in eine Rotationsdruckmaschine bzw. in einen dazugehörigen
Falzapparat dreht sich der Falzklappenzylinder 1 mit einer niedrigen Drehzahl, d.
h. im Schleichgang. Da noch keine Produkte zur Aufnahme in die Falzklappen 7; 13 vorhanden
sind, veranlaßt die in der zweiten Kammer 38 der Zylinder-Kolbeneinheit 32, 33 zugeführte
Druckluft, daß die in der ersten Kammer 37 befindliche Flüssigkeit über die Leitung
41 sowie das in drosselnder Richtung wirkende Drosselrückschlagventil 46 langsam in
den Hydrospeicher 42 strömt. Dabei beträgt der Luftdruck ca. 3 bis 6 bar und ist höher
als der in der ersten Kammer 37 wirkende Druck. Auch kann anstelle der mit Druckluft
beaufschlagten Kammer 38 die Gegenkraft mittels einer Feder erzeugt werden. Dadurch
bewegen sich die beiden Tragkörper 3, 8 und somit die Falzklappenteile 7, 13 gegenläufig
aufeinander zu, bis ein voreingestellter Spalt mit einer minimalen Weite, z. B. von
0,1 mm als Grundeinstellung erreicht wird.
[0023] Dieser Spalt kann mittels eines Anschlages voreingestellt werden. Der Anschlag besteht
z. B. aus einem an der Seitenscheibe 4 befestigten Lagerbock 74, welcher eine feststellbare
Schraube 76 aufnimmt. Ein Ende der Schraube 76 wirkt mit der Seitenscheibe 11 zusammen
(Fig. 4).
[0024] Sobald ein erstes Produkt von einem Sammelzylinder an den Falzklappenzylinder 1 abgegeben
wird, werden die beweglichen Falzklappenteile 13 über das Kurvengetriebe 14, 16, 17,
18 zugesteuert. Dabei entsteht zwischen den Falzklappenteilen 7, 13 eine Kraft, welche
die Falzklappenteile 7, 13 entsprechend der Produktdicke auseinanderschiebt.
[0025] Diese von dem Produkt erzeugte, auf den Arbeitszylinder 32 wirkende Kraft wirkt zusammen
mit der Kraft der ersten Kammer 37 gegen die Kraft der zweiten Kammer 38.
[0026] Dabei wird die Flüssigkeit ohne die drosselnde Wirkung des Drosselrückschlagventils
46 schnell aus dem Hydrospeicher 42 zur ersten Kammer 37 der Zylinder-Kolbeneinheit
32, 33 abgezogen. Eine Zurückbewegung des Kolbens 33 in Richtung der zweiten, mit
Druckluft gefüllten Kammer 38 erfolgt jedoch nur insoweit, wie dies die Gegenkraft
der über die Dreheinführung 49 zugeführten Druckluft zuläßt.
[0027] Nach Abgabe des gefalzten Produktes aus den Falzklappenteilen 7, 13 des Falzklappenzylinders
1 ist der durch die gefalzten Produkte entstandene Gegendruck nicht mehr vorhanden.
Der über die Dreheinführung 49 anstehende Luftdruck wirkt auf den Kolben 33 der Zylinder-Kolbeneinheit
32, 33 ein. Dabei ist die in der ersten Kammer 37 befindliche Flüssigkeit bestrebt,
über die drosselnde Wirkrichtung des Drosselrückschlagventils 46 in den Hydrospeicher
42 abzulaufen. Dies wird jedoch in Abhängigkeit von der Einstellung des Drosselrückschlagventils
46, z. B. dadurch verhindert, daß von den nachfolgenden übernächsten Falzklappenteilen
7, 13 ein dickeres Produkt aufgenommen werden muß. Demzufolge entsteht zwischen den
Falzklappenteilen 7, 13 nach dem Schließen erneut eine Kraft. Der erste und zweite
Tragkörper 3, 8 drehen sich somit weiter auseinander. Dabei bewegt sich der Kolben
33 in Richtung der zweiten, mit Druckluft gefüllten Kammer 38 solange, bis die Kurvenrolle
17 die höchste Stelle der Steuerkurve 18 erreicht hat und sich die Falzklappenteile
7, 13 wieder schließen. Dabei ist die in der ersten Kammer 37 befindliche Flüssigkeit
bestrebt, wiederum über die drosselnde Wirkrichtung des Drosselrückschlagventils 46
in den Hydrospeicher 42 abzulaufen.
[0028] Die erste Kammer 37 des Arbeitszylinders 32, 33 wird also mit einem Druckmittel beaufschlagt,
wobei die Zufuhr und Abfuhr des Druckmittels mit unterschiedlichen Mengen pro Zeiteinheit
erfolgt (die Zufuhr erfolgt mit größerer Geschwindigkeit als die Abfuhr). Dabei beträgt
die Geschwindigkeit der Zufuhr ein Mehrfaches, d. h. mindestens doppeltes der Geschwindigkeit
der Abfuhr.
[0029] Wenn die endgültige Dicke des Produktes nach mehrmaligem Sammeln erreicht ist, haben
sich auch die Falzklappen 7, 13 auf diese Dicke eingestellt.
[0030] Nach Erhöhung der Maschinendrehzahl kann dann selbsttätig eine hydraulisch, pneumatisch
oder mechanisch wirkende bekannte Feststellvorrichtung wirksam werden, die die Seitenscheiben
11; 4 mit der Antriebsscheibe 27 fest verbindet.
[0031] Die Synchronisiereinrichtung 52 sorgt für ein gleichmäßiges Einstellen des Falzklappenspaltes
in beiden Richtungen.
[0032] Als Synchronisiereinrichtung kann auch ein anderes spielarmes, wenig selbsthemmendes
Getriebe eingesetzt werden.
[0033] Der Arbeitszylinder 32 kann auch zwischen einem Tragkörper und einem relativ zu diesem
bewegbaren Falzklappenteil oder zwischen einem Stellglied, z. B. der Kurvenrolle 17,
und dem zugeordneten Falzklappenteil angeordnet sein.
Bezugszeichenliste
[0034]
- 1
- Falzklappenzylinder
- 2
- Welle (1)
- 3
- Tragkörper, erster
- 4
- Seitenscheibe (3)
- 5
- Traverse
- 6
- Seitenscheibe (4)
- 7
- Falzklappenteile, fest
- 8
- Tragkörper, zweiter
- 9
- Stütze (11; 12)
- 10
- -
- 11
- Seitenscheibe (8)
- 12
- Seitenscheibe (8)
- 13
- Falzklappenteil, steuerbar
- 14
- Spindel
- 15
- Drehstabfeder
- 16
- Hebelarm
- 17
- Kurvenrolle
- 18
- Steuerkurve
- 19
- Wälzlager
- 20
- Kurvental (18)
- 21
- Wälzlager
- 22
- Seitengestell
- 23
- Seitengestell
- 24
- Antriebszahnrad
- 25
- Kurvental (18)
- 26
- Bund (2)
- 27
- Antriebsscheibe
- 28
- Aussparung (4)
- 29
- Aussparung (11)
- 30
- -
- 31
- Aussparung (27)
- 32
- Zylinder
- 33
- Kolben
- 34
- Kolbenstange
- 35
- Gehäuse (32)
- 36
- Membran (33)
- 37
- Kammer, erste (32)
- 38
- Kammer, zweite (32)
- 39
- Auslaßstutzen (37)
- 40
- Halterung
- 41
- Leitung (39)
- 42
- Hydrospeicher
- 43
- Flüssigkeit
- 44
- Gas
- 45
- -
- 46
- Drosselrückschlagventil (41)
- 47
- Auslaßstutzen (38)
- 48
- Leitung
- 49
- Dreheinführung (2)
- 50
- -
- 51
- Leitung
- 52
- Synchronisiereinrichtung
- 53
- Aussparung (4)
- 54
- Aussparung (11)
- 55
- -
- 56
- Aussparung (27)
- 57
- Lagerbock (52)
- 58
- Gabel (57)
- 59
- Hebel, zweiarmig (52)
- 60
- -
- 61
- Lagerbolzen (59)
- 62
- Ende (59)
- 63
- Ende (59)
- 64
- Ende, erstes (67)
- 65
- -
- 66
- Ende, erstes (68)
- 67
- Koppel, erste, (52)
- 68
- Koppel, zweite (52)
- 69
- Ende, zweites (67)
- 70
- -
- 71
- Ende, zweites (68)
- 72
- Schraube (4)
- 73
- Schraube (11)
- 74
- Lagerbock (4; 76)
- 75
- -
- 76
- Schraube, feststellbar (74)
1. Falzklappenzylinder (1) mit mindestens einer Falzklappe, die zwei Falzklappenteile
(7; 13) aufweist, wobei ein Spalt zwischen diesen Falzklappenteilen (7; 13) auf eine
Dicke von zu verarbeitenden Produkten einstellbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß
eine Vorrichtung (32, 42, 46) zum selbsttätigen Einstellen des Spaltes zwischen den
Falzklappenteilen (7; 13) vorgesehen ist und daß die Vorrichtung (32, 42, 46) die
Dicke der Produkte mittels der Falzklappenteile erfaßt.
2. Falzklappenzylinder (1) mit mindestens einer Falzklappe, die zwei Falzklappenteile
(7; 13) aufweist, wobei ein Spalt zwischen diesen Falzklappenteilen (7; 13) auf eine
Dicke von zu verarbeitenden Produkten einstellbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß
eine Vorrichtung (32, 42, 46) zum selbsttätigen Einstellen des Spaltes zwischen den
Falzklappenteilen (7; 13) vorgesehen ist, und daß die Vorrichtung (32, 42, 46) mindestens
einen Arbeitszylinder (32) aufweist, der mit einem Kraftspeicher (42) verbunden ist,
wobei die Zufuhr und Abfuhr eines Druckmittels (43) mit unterschiedlichen Mengen pro
Zeiteinheit erfolgt.
3. Falzklappenzylinder (1) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Arbeitszylinder
(32) und Kraftspeicher (42) ein Drosselrückschlagventil (46) angeordnet ist.
4. Falzklappenzylinder (1) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Arbeitszylinder
(32) mit einer Gegenkraft beaufschlagbar ist.
5. Falzklappenzylinder (1) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Arbeitszylinder
(32) mit einem zweiten Druckmittel (44) beaufschlagt wird.
6. Falzklappenzylinder (1) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Arbeitszylinder
(32) zwischen den relativ zueinander bewegbaren Tragkörpern (3; 8) der Falzklappenteile
(7; 13) angeordnet ist.
7. Falzklappenzylinder (1) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Arbeitszylinder
(32) zwischen einem Tragkörper und einem relativ zum Tragkörper bewegbaren Falzklappenteil
angeordnet ist.
8. Falzklappenzylinder (1) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Arbeitszylinder
(32) zwischen einem Stellglied (17) zur Bewegung eines steuerbaren Falzklappenteils
(13) und dem Falzklappenteil (13) angeordnet ist.
9. Falzklappenzylinder (1) mit mindestens einer Falzklappe, die zwei Falzklappenteile
(7; 13) aufweist, wobei ein Spalt zwischen diesen Falzklappenteilen (7; 13) auf eine
Dicke von zu verarbeitenden Produkten einstellbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß
eine Vorrichtung (32, 42, 46) zum selbsttätigen Einstellen des Spaltes zwischen den
Falzklappenteilen (7; 13) vorgesehen ist, und daß die Vorrichtung (32, 42, 46) eine
Weite des Spaltes mit einer ersten Geschwindigkeit vergrößert und eine Weite des Spaltes
mit einer zweiten Geschwindigkeit verkleinert, wobei die erste Geschwindigkeit größer
als die zweite Geschwindigkeit ist.
10. Falzklappenzylinder (1) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Geschwindigkeit
ein Mehrfaches der zweiten Geschwindigkeit beträgt.
1. Folding-jaw cylinder (1) having at least one folding jaw which has two folding-jaw
parts (7; 13), it being possible for a gap between these folding-jaw parts (7; 13)
to be adjusted to the thickness of products to be processed, characterized in that
an apparatus (32, 42, 46) is provided for the automatic adjustment of the gap between
the folding-jaw parts (7; 13), and in that the apparatus (32, 42, 46) registers the
thickness of the products by means of the folding-jaw parts.
2. Folding-jaw cylinder (1) having at least one folding jaw which has two folding-jaw
parts (7; 13), it being possible for a gap between these folding-jaw parts (7; 13)
to be adjusted to the thickness of products to be processed, characterized in that
an apparatus (32, 42, 46) is provided for the automatic adjustment of the gap between
the folding-jaw parts (7; 13), and in that the apparatus (32, 42, 46) has at least
one operating cylinder (32) which is connected to an energy store (42), the feed and
discharge of a pressure medium (43) being carried out with different quantities per
unit time.
3. Folding-jaw cylinder (1) according to Claim 2, characterized in that a non-return
throttle valve (46) is arranged between the operating cylinder (32) and the energy
store (42).
4. Folding-jaw cylinder (1) according to Claim 2, characterized in that the operating
cylinder (32) can have a counteracting force applied to it.
5. Folding-jaw cylinder (1) according to Claim 4, characterized in that the operating
cylinder (32) has a second pressure medium (44) applied to it.
6. Folding-jaw cylinder (1) according to Claim 2, characterized in that the operating
cylinder (32) is arranged between the supporting elements (3; 8) of the folding-jaw
parts (7; 13), which elements can be moved relative to each other.
7. Folding-jaw cylinder (1) according to Claim 2, characterized in that the operating
cylinder (32) is arranged between a supporting element and a folding-jaw part which
can be moved relative to the supporting element.
8. Folding-jaw cylinder (1) according to Claim 2, characterized in that the operating
cylinder (32) is arranged between an actuator (17) for moving a controllable folding-jaw
part (13) and the folding-jaw part (13).
9. Folding-jaw cylinder (1) having at least one folding jaw which has two folding-jaw
parts (7; 13), it being possible for a gap between these folding-jaw parts (7; 13)
to be adjusted to the thickness of products to be processed, characterized in that
an apparatus (32, 42, 46) is provided for the automatic adjustment of the gap between
the folding-jaw parts (7; 13), and in that the apparatus (32, 42, 46) enlarges a width
of the gap at a first speed and reduces a width of the gap at a second speed, the
first speed being greater than the second speed.
10. Folding-jaw cylinder (1) according to Claim 9, characterized in that the first speed
is a multiple of the second speed.
1. Cylindre à volets de pliage (1) comportant au moins un volet de pliage, présentant
deux parties de volets de pliage (7; 13), un intervalle, entre ces parties de volets
de pliage (7; 13), étant réglable à la valeur de l'épaisseur des produits à travailler,
caractérisé en ce qu'un dispositif (32, 42, 46) est prévu pour régler automatiquement
la valeur de l'intervalle entre les parties de volets de pliage (7; 13), et en ce
que le dispositif (32, 42, 46) appréhende l'épaisseur des produits au moyen des parties
de volet de pliage.
2. Cylindre à volets de pliage (1) comportant au moins un volet de pliage, qui présente
deux parties de volets de pliage (7; 13), un interstice entre ces parties de volets
de pliage (7; 13) étant réglable à la valeur de l'épaisseur des produits à travailler,
caractérisé en ce qu'un dispositif (32, 42, 46) est prévu pour assurer le réglage
automatiquement de la valeur de l'intervalle entre les parties de volets de pliage
(7; 13), et en ce que le dispositif (32, 42, 46) présente au moins un cylindre de
travail (32), relié à un accumulateur de force (42), l'amenée et l'évacuation d'un
fluide sous pression (43) s'effectuant en des quantités différentes par unité de temps.
3. Cylindre à volets de pliage (1) selon la revendication 2, caractérisé en ce qu'un
clapet anti-retour à étranglement (46) est disposé entre le cylindre de travail (32)
et l'accumulateur de force (42).
4. Cylindre à volets de pliage (1) selon la revendication 2, caractérisé en ce que le
cylindre de travail (32) est susceptible d'être sollicité par une force antagoniste.
5. Cylindre à volets de pliage (1) selon la revendication 4, caractérisé en ce que le
cylindre de travail (32) est sollicité par un deuxième fluide sous pression (44) .
6. Cylindre à volets de pliage (1) selon la revendication 2, caractérisé en ce que le
cylindre de travail (32) est disposé entre les corps support (3; 8), déplaçables l'un
par rapport à l'autre, des parties de volets de pliage (7; 13).
7. Cylindre à volets de pliage (1) selon la revendication 2, caractérisé en ce que le
cylindre de travail (32) est disposé entre un corps support et une partie de volets
de pliage déplacable par rapport au corps support.
8. Cylindre à volets de pliage (1) selon la revendication 2, caractérisé en ce que le
cylindre de travail (32) est disposé entre un organe de réglage (17), destiné à déplacer
une partie de volets de pliage (13) pouvant être commandée, et la partie de volets
de pliage (13).
9. Cylindre à volets de pliage (1) comportant au moins un volet de pliage, présentant
deux parties de volets de pliage (7; 13), un intervalle entre ces parties de volets
de pliage (7; 13) étant réglable à la valeur de l'épaisseur des produits à travailler,
caractérisé en ce qu'un dispositif (32, 42, 46) est prévu pour assurer le réglage
automatique de l'intervalle entre les parties de volets de pliage (7; 13), et en ce
que le dispositif (32, 42, 46) augmente la valeur de l'intervalle, à une première
vitesse, et diminue la valeur de l'intervalle, à une deuxième vitesse, la première
vitesse étant supérieure à la deuxième vitesse.
10. Cylindre à volets de pliage (1) selon la revendication 9, caractérisé en ce que la
première vitesse est un multiple de la deuxième vitesse.