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EP 0 947 409 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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15.10.2003 Patentblatt 2003/42 |
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Anmeldetag: 10.02.1999 |
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Schienenfahrzeug mit einem vertikalen Stützaktuator
Railway vehicle with a vertical supporting actuator
Véhicule ferroviaire avec un vérin vertical de support
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE ES FR GB IT LI NL |
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Priorität: |
04.04.1998 DE 19815197
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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06.10.1999 Patentblatt 1999/40 |
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Patentinhaber: Bombardier Transportation GmbH |
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13627 Berlin (DE) |
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Erfinder: |
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- Hachmann, Ulrich Dr.
90602 Pyrbaum (DE)
- Schüller, Uwe
90441 Nürnberg (DE)
- Benker, Thomas
91257 Pegnitz (DE)
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Vertreter: Cohausz & Florack |
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Postfach 33 02 29 40435 Düsseldorf 40435 Düsseldorf (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 1 605 051 FR-A- 1 576 829
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DE-B- 1 206 464
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Schienenfahrzeug gemäß dem Oberbegriff des ersten Anspruchs.
[0002] Es ist bei Schienenfahrzeugen ganz allgemein bekannt, zur Abstützung eines Wagenkastens
auf einem darunter angeordneten Laufwerk mechanisch parallel zueinander oder in Serie
zueinander angeordnete Federelemente vorzusehen. Versagt eines dieser Federelemente,
bleibt die Wirkung des zugeordneten zweiten Federelementes erhalten. Bei Parallelschaltung
tritt dabei jedoch eine wesentliche Verminderung der Stützkraft ein, während bei einer
Serienanordnung eine große Baulänge in Wirkrichtung die Folge ist.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einem Schienenfahrzeug gemäß dem Oberbegriff
des ersten Anspruchs Maßnahmen zu treffen, durch die bei gedrängter Bauweise unter
üblichen Betriebsbedingungen aber auch bei Ausfall der Stützfunktion einer Stützjeder
nur ein Federungselement wirksam ist.
[0004] Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt gemäß der Erfindung durch die kennzeichnenden Merkmale
des ersten Anspruchs.
[0005] Bei einem Aufbau eines Schienenfahrzeugs gemäß der Erfindung wird die Notfeder bei
wirkungsmäßig parallel Zuordnung zum betriebsmäßig genutzten Stützaktuator nur dann
beansprucht, wenn der Stützaktuator seine federnde Stützfunktion zumindest weitgehend
verliert. Nur dann setzt der Anschlag, der mit dem gegenüber der Notfeder verstellbaren
Ende des Stützaktuators verbunden ist, auf die zugewandte Stirnseite der Notfeder
auf. Unter üblichen Betriebsbedingungen erfolgt also keine Beeinflussung der Funktion
des Stützaktuators. Dagegen übernimmt die Notfeder im Versagensfalle des Stützaktuators
die volle, vom Wagenkasten herrührende Belastung, wobei der Wagenkasten lediglich
auf ein niedrigeres Niveau absinkt. Die Notfeder kann somit auf die tatsächliche Belastung
des Wagenkastens abgestimmt und zu diesem Zweck mechanisch vorgespannt und im Längshub
begrenzt sein, so daß der für den normalen Arbeitshub erforderliche freie Abstand
zwischen der Notfeder und dem Anschlag gewährleistet ist. Der Aktuator ist insbesondere
ein hydropneumatisch gesteuerter Zylinder, der demgemäß Federungseigenschaften aufweist
und je nach den Betriebsbedingungen hinsichtlich der von ihm auszuübenden Kraft oder
Streckung gesteuert wird. Das Zylindergehäuse dieses Aktuators ist vorzugsweise starr
auf dem Fahrwerkrahmen festgesetzt, auf dem auch ein Ende der Notfeder aufsitzt. Der
der Kolbenstange des Aktuators zugeordnete Anschlag kann dabei unmittelbar an der
Kolbenstange befestigt sein. Bevorzugt ist er jedoch über einen nach Art eines Kugelgelenks
ausgebildeten Gelenkverbinder mit dem freien Ende der Kolbenstange verbunden. Dadurch
kann der Anschlag fest mit einer Platte eines Schiebeadapters verbunden werden, dessen
demgegenüber in einer Ebene frei verstellbare Gegenplatte fest mit dem Boden des Wagenkastens
verbunden ist. Der Schiebeadapter kann dabei insbesondere als Kugeltisch ausgebildet
sein. Er ist zudem nur parallel zur Ebene des Wagenkastenbodens verstellbar.
[0006] Die Notfeder wird bevorzugt zylindrisch ausgebildet und konzentrisch zum Zylindergehäuse
angeordnet. Auch der Anschlag ist dabei zylindrisch ausgeführt und im Durchmesser
angepaßt, so daß er im Versagensfall des Aktuators verkantungsfrei auf die zugewandte
Stirnseite der Notfeder aufsetzt und an der Außenmantelfläche des Zylindergehäuses
vorbei die dort sitzende Notfeder niederdrücken kann.
[0007] Um die Notfeder im Falle ihrer mechanischen Vorspannung hubbegrenzt festlegen zu
können, ist ein gegebenenfalls mehrteiliger Begrenzungsanschlag vorgesehen, der vor
das dem Anschlag zugewandten Ende der Notfeder greift und der andererseits auf dem
Fahrwerkrahmen festsitzt. Bei dieser Anordnung wird die Notfeder sowohl vom Zylindergehäuse
des Stützaktuators als auch von den im Außenbereich der Notfeder angeordneten Teilen
des Stützanschlags gegen seitliches Ausknicken geführt.
[0008] Die Erfindung ist nachfolgend anhand von Skizzen eines Ausführungsbeispiels näher
erläutert.
[0009] Es zeigen:
- Figur 1
- in einer perspektivischen Prinzipskizze ein Laufwerk mit Verbindungsvorrichtungen
zu einem darüber angeordneten Wagenkasten,
- Figur 2
- eine Verbindungsvorrichtung in Seitenansicht mit zugeordneter Notfeder und
- Figur 3
- eine Schnittaufsicht gemäß Schnittlinie I - I in Figur 2.
[0010] Von einem Fahrzeug, insbesondere einem Schienenfahrzeug, ist ein Wagenkasten 1 schematisch
angedeutet, unter dessen Bodenwand 2 ein Laufwerk angeordnet ist. Das Laufwerk weist
zumindest eine Achse bzw. zwei Räder 3, vorliegend zwei parallele Achsen bzw. vier
Räder 3 auf. Die Räder 3 sind als Schienenräder ausgebildet. Ein Laufwerkrahmen 4
stützt sich dabei mit in Fahrtrichtung des Laufwerks verlaufenden Längsträgern 5,
welche über zumindest einen Querträger 6 miteinander verbunden sind, mittels Primärfedern
7 auf Radlagerelementen 8 der Räder 3 ab und verkoppelt so die Räder 3 laufstabil
untereinander. Etwa in der Mitte von zwei in Laufrichtung hintereinander angeordneten
Rädern 3 steht auf jedem Längsträger 5 senkrecht zu der durch diese Längsträger 5
gebildeten Ebene auf jedem der Längsträger 5 eine Verbindungsvorrichtung 9, 10, 11,
über welche der Wagenkasten 1 mit seiner Bodenwand 2 auf dem Laufwerk abgestützt ist.
[0011] Die Verbindungsvorrichtung besteht aus einem Aktuator 9, einem in alle Richtungen
kippbaren Gelenkverbinder 10 und einem Gleitverbinder 11, die alle in der Wirkungsrichtung
des Aktuators 9 mechanisch in Serie angeordnet sind. Die Aktuatoren 9, die insbesondere
als Hydraulikzylinder ausgebildet sein können, weisen zwei axial nur geradlinig gegeneinander
verstellbare Stellglieder 9.1 und 9.2 auf. Die Gelenkverbinder 10 können als Kreuz-
oder Kugelgelenk, als gummielastisches Gelenk oder nach Art eines Federstabes ausgebildet
sein, um nur Schwenkbewegungen mit begrenztem Schwenkausschlag nach allen Richtungen
in einer Ebene ausführen zu können. Der Gleitverbinder 11 besitzt nur translatorische
Freiheitsgrade in einer Ebene, die parallel zur Bodenwand 2 des Wagenkastens 1 liegt.
Die in einer Ebene richtungsungebundene Verschiebbarkeit dieses Gleitverbinders ist
dabei auf vorbestimmte Werte begrenzt. Die Zuordnung der einzelnen Bauelemente 9,
10, 11 der Verbindungsvorrichtung hat zur Wirkung, daß nur der Aktuator Abstandsdifferenzen
zwischen dem Drehgestell 4 und dem Wagenkasten 1 ausgleichen kann, daß der Gelenkverbinder
10 richtungsunabhängig nur Kippbewegungen ausgleichen kann und daß der Gleitverbinder
11 nur quer zur Verstellrichtung bzw. zur Stellachse 15 des Aktuators 9 gerichtete
Bewegungen ausgleichen kann. Hierbei ist es vom Grundsatz unabhängig, in welcher Reihenfolge
die Bauelemente 9, 10, 11 aneinandergefügt sind, wenn jeweils die beiden endständigen
Elemente einerseits am Fahrwerk 4 und andererseits am Wagenkasten 1 festgesetzt sind.
[0012] Beim Ausführungsbeispiel sind die Zylindergehäuse 9.1 von beispielsweise hydraulischen
Aktuatoren 9 mit senkrecht stehender Stellachse 15 jeweils auf einem der Längsträger
5 starr festgesetzt. Das andere Stellglied 9.2 des Aktuators 9 ist eine geradlinig
nur entlang der Stellachse 15 verschiebbar im Stellglied 9.1 geführte Stösselstange
des Zylinderkolbens, wobei das freie Ende dieses Stellgliedes 9.2 mit dem ersten Schwenkglied
10.1 des Schwenkverbinders 10 starr verbunden ist, während das zweite Schwenkglied
10.2 mit dem primären Gleitglied 11.1 des Gleitelements 11 starr verbunden ist. Der
als Kugelgelenk ausgebildete Gelenkverbinder 10 läßt nur Kippbewegungen zu, die zwischen
den durch die Längsträger 5 und die Bodenwand 2 gebildeten Ebenen auftreten. Um dabei
auch laterale Bewegungen zwischen den Fahrzeugteilen 1, 3, 4 oder aus einer Verwindung
der Ebenen die sich ergebende laterale Verstellung ausgleichen zu können, ist der
Gleitverbinder 11 vorgesehen, dessen primäres Gleitglied 11.1 mit dem zweiten Schwenkglied
10.2 des Gelenkverbinders 10 und dessen sekundäres Gleitglied 11.2 in fester Verbindung
mit der Bodenwand 2 des Wagenkastens 1 steht.
[0013] Der Aktuator 9 kann bei diesem Aufbau federnde Elemente ersetzen, die als Sekundärfederung
wirken. Er ist dazu insbesondere als hydropneumatisch betriebener Zylinder ausgebildet
und läßt so nicht nur einen Höhenausgleich zwischen Wagenkasten und Drehgestellrahmen
zu, sondern kann auch Federeigenschaften aufweisen, die sonst Wendelfedern, Luftfedern
oder dergleichen besitzen. Dabei ist die Federcharakteristik den Bedürfnissen entsprechend
steuerbar. Die Kraftkopplung zwischen dem Wagenkasten und dem Drehgestell zur Abstützung
von Längs- und Querkräften kann konventionell z. B. über Lenkerstangen-, Drehzapfen-
oder Lemniskaten-Koppelelemente oder elastische Puffer- bzw. Federelemente erfolgen.
[0014] Die Verbindungsvorrichtung 9, 10, 11 kann selbstverständlich auch gestürzt zwischen
Wagenkasten 1 und Laufwerk 4 eingebaut werden.
[0015] Um bei einem Versagen des Stützaktuators 9 ein in dieser Weise ausgebildetes Schienenfahrzeug
mit ausreichendem Komfort und Sicherheit weiter betreiben zu können, ist konzentrisch
zum Stützaktuator 9 eine passive Notfeder 12 angeordnet. Die Notfeder 12 sitzt dabei
wie das Zylindergehäuse 9.1 des Stützaktuators 9 mit einem axialen Ende auf einem
Längsträger 5 des Fahrwerks 4 auf. Das gegenüberliegende, zum Wagenkasten 1 gerichtete
Ende 12.1. der Notfeder 12 steht mit axialem Abstand einem Ringanschlag 13 gegenüber,
der ebenfalls konzentrisch zum Stützaktuator 9 liegt und dessen der Notfeder 12 zugewandte
freie Ringstirnfläche 13.1 den gleichen Durchmesser wie die Notfeder 12 besitzt. Der
Ringanschlag 13 ist anderenends mit dem primären Gleitglied 11.1 des Gleitelements
11 starr verbunden. Da das primäre Gleitglied 11.1 keine Lateralverschiebung gegenüber
der Längsmittelachse 15 des Stützaktuators durchführt, bleibt seine axiale Zuordnung
zur Notfeder 12 stets erhalten.
[0016] Der freie axiale Abstand zwischen dem oberen Ende 12.1 der Notfeder 12 und der zugewandten
freien Ringstirnfläche des ringförmigen Stützanschlags 13 ist dabei so bemessen, daß
bei dem unter üblichen Betriebsbedingungen auftretenden Hub des Stützaktuators 9 keine
Berührung zwischen Stützanschlag 13 und Notfeder 12 eintritt. Bei sehr großen Belastungen
oder bei einem Versagen des Stützaktuators 9 senkt sich dagegen der Stützanschlag
13 durch die Führung des Stützaktuators 9 axial auf das obere freie Ende der Notfeder
12 ab. Die Notfeder ist dabei so bemessen, daß sie die im normalen Betriebsfall auftretenden
statischen und dynamischen Kräfte zwischen Laufwerk 4 und Wagenkasten 1 aufnehmen
kann, wobei unter diesen Betriebsbedingungen der Hub des Aktuators 9 noch nicht auf
seinen unteren Grenzwert zurückgeführt wird. Das Federungsverhalten bleibt somit bei
lediglich abgesenktem Wagenkasten 1 erhalten. Der Innendurchmesser des ringförmigen
Stützanschlags 13 ist dabei größer als der Außendurchmesser des Zylindergehäuses 9.1,
um den Federweg durch Überfahren entsprechend weit ausnutzen zu können. Der zur Notfeder
12 hin offene Stützanschlag kann somit axial in überdeckung mit dem Mantel des Kolbenzylinders
9 treten.
[0017] Um die Notfeder 12 axial kurz halten zu können, ist sie vorliegend in axialer Richtung
mechanisch vorgespannt. Hierzu liegt ihr freies, dem Stützanschlag 13 zugewandtes
Ende 12.1 an wenigstens einem Begrenzungsanschlag 14 an, der am Fahrwerksrahmen 5
festgesetzt ist. Der Anschlag 14 ist zweiteilig ausgeführt und an Halbschalen 14.1
vorgesehen, welche im Bereich der Außenmantelfläche der Notfeder 12 in diametraler
Anordnung auf dem Langträger 5 festgesetzt sind. Die Anschläge 14 ragen dabei als
Ringflächenabschnitte in radialer Richtung horizontal vor den äußeren Rand des freien
oberen Endes 12.1 der Notfeder 12. Zwischen den beiden Begrenzungsanschlägen 14 verbleibt
in Umfangsrichtung ein freier Bereich, in welchem der Stützanschlag 13 jedenfalls
über die gesamte radiale Breite der Notfeder 12 an diametral gegenüber liegenden Abschnitten
aufsetzen kann. Die freie Länge zwischen dem Aufstandspunkt der Notfeder 12 auf dem
Laufwerksrahmen 4 und dem Begrenzungsanschlag 14 ist kleiner als die axiale Länge
der entspannten Notfeder. Durch Wahl des Abstandes zwischen Längsträger 5 und Begrenzungsanschlag
14 kann somit die Vorspannkraft der Notfeder 12 den Betriebsbedingungen angepaßt werden.
1. Schienenfahrzeug mit zumindest einem in vertikaler Richtung längenveränderbaren, als
Stützfeder wirkenden Stützaktuator (9) zwischen einem Wagenkasten (1) und einem Fahrwerkrahmen
(6) eines darunter angeordneten Fahrwerks, dadurch gekennzeichnet, daß konzentrisch um den Stützaktuator (9) eine Notfeder (12) angeordnet ist, daß die
Notfeder (12) und der Stützaktuator (9) mit einem Ende auf dem Fahrwerkrahmen (5)
aufsitzen, daß im Bereich des anderen Endes des Stützaktuators (9) am Stützaktuator
ein Stützanschlag (13) zur Abstützung des Wagenkastens (1) auf der Notfeder (12) festgesetzt
ist und daß der Stützanschlag (13) bei betriebsmäßig zumindest weitgehend gestrecktem
Stützaktuator (9) mit freiem Abstand von dem zugewandten Ende (12.1) der Notfeder
(12) steht.
2. Schienenfahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Aktuator (9) ein hydropneumatisch gesteuerter Zylinder ist, dessen Zylindergehäuse
(9.1) auf dem Fahrwerkrahmen (5) starr festgesetzt ist, daß der Anschlag (13) über
ein Kugelgelenk (10) am freien Ende der Kolbenstange (9.1) des Zylinders festgesetzt
ist und daß die Notfeder (12) konzentrisch zum Zylindergehäuse (9.1) angeordnet ist.
3. Schienenfahrzeug nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Stützanschlag (13) einen konzentrisch zur Kolbenstange (9.2) angeordneten Zylinderbund
aufweist, dessen Innendurchmesser größer als der Außendurchmesser des Zylindergehäuses
ist und der zur Notfeder (12) hin offen ist sowie in axialer Verlängerung des zugewandten
Endes (12.1) der Notfeder (12) steht.
4. Schienenfahrzeug nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Notfeder (12) in axialer Richtung mechanisch vorgespannt ist.
5. Schienenfahrzeug nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das dem Anschlag (13) zugewandte Ende (12.1) der Notfeder (12) an wenigstens einem
Begrenzungsanschlag (14) anliegt, welcher am Fahrwerkrahmen (5) festgesetzt ist.
6. Schienenfahrzeug nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Stützanschlag (13) über einen nach Art eines Kugelgelenks ausgebildeten Gelenkverbinder
(10) am Aktuator (9) gehalten und andererseits starr an einer Platte (11.1) eines
Schiebeadapters (11) festgesetzt ist, dessen parallel dazu verschiebbare weitere Platte
(11.2) an der Unterseite des Wagenkastens (1) starr festgesetzt ist.
1. A rail vehicle with at least one support actuator (3) acting as a support spring,
being adjustable in length in the vertical direction and being arranged between a
vehicle body (1) and the undercarriage frame (5) of an undercarriage situated underneath
the vehicle body, characterized in that an emergency spring (12) is concentrically arranged around the support actuator (9),
in that the emergency spring (12) and the support actuator (9) are seated on the undercarriage
frame (5) with one end, in that a support buffer (13) for supporting the vehicle box body (1) on the emergency spring
(12) is fixed on the support actuator in the region of the other end of the support
actuator (9), and in that the support buffer (13) is spaced apart from the opposing end (12.1) of the emergency
spring (12) by a clearance distance in an operating state, in which the support actuator
(9) is at least largely extended.
2. The rail vehicle according to Claim 1, characterized in that the actuator (9) consists of a hydropneumatically controlled cylinder, the cylinder
housing (9.1) of which is rigidly fixed on the undercarriage frame (5), in that the buffer (13) is fixed on the free end of the piston rod (9.1) of the cylinder
by means of a ball-and-socket joint (10), and in that the emergency spring (12) is arranged concentrically referred to the cylinder housing
(9.1) .
3. The rail vehicle according to Claim 2, characterized in that the support buffer (13) contains a cylindrical collar that is arranged concentric
referred to the piston rod (9.2), wherein the inside diameter of the cylindrical collar
is larger than the outside diameter of the cylinder housing, and wherein the cylindrical
collar is open toward the emergency spring (12) and situated in an axial extension
of the opposing end (12.1) of the emergency spring (12).
4. The rail vehicle according to at least one of Claims 1 to 3, characterized in that the emergency spring (12) is mechanically prestressed in the axial direction.
5. The rail vehicle according to Claim 4, characterized in that the end (12.1) of the emergency spring (12) which is situated opposite of the buffer
(13) contacts at least one limit stop (14) that is fixed on the undercarriage frame
(5).
6. The rail vehicle according to at least one of Claims 1 to 5, characterized in that the support buffer (13) is held on the actuator (9) by means of an articulated connector
(10) that is realized in the form of a ball-and-socket joint, wherein the support
buffer is rigidly fixed on a plate (11.1) of a sliding adapter (11), and wherein a
second plate (11.2) of said sliding adapter which can be displaced parallel to the
first plate is rigidly fixed on the underside of the vehicle body (1).
1. Véhicule ferroviaire comportant au moins un module de soutien (9) prolongeable en
longueur dans le sens vertical et fonctionnant comme module de soutien (9) entre un
caisson de wagon (1) et un cadre de train de roulement (5) d'un train de roulement
disposé dessous, caractérisé en ce qu'est disposé concentriquement autour du module de soutien (9) un ressort d'urgence
(12), que le ressort d'urgence (12) et le module de soutien (9) reposent par une extrémité
sur le cadre du train de roulement (5), qu'au niveau de l'autre extrémité du module
de soutien (9), sur le module de soutien, est disposée une butée de soutien (13) servant
à soutenir le caisson de wagon (1) sur le ressort d'urgence (12) et que la butée de
soutien (13) se trouve, lorsque le module de soutien (9) est étiré au moins dans une
large mesure en cours de fonctionnement, à une distance libre de l'extrémité tournée
vers elle (12.1) du ressort d'urgence (12).
2. Véhicule ferroviaire selon la revendication 1, caractérisé en ce que le module (9) est un vérin à commande hydropneumatique, dont le boîtier de vérin
(9.1) est fixé rigidement sur le cadre de train de roulement (5), que la butée (13)
est fixée par un joint à rotule (10) à l'extrémité libre de la tige de piston (9.1)
du vérin et que le ressort d'urgence (12) est disposé concentriquement par rapport
au boîtier du vérin (9.1)
3. Véhicule ferroviaire selon la revendication 2, caractérisé en ce que la butée de soutien (13) présente un collier de vérin disposé concentriquement par
rapport à la tige de piston (9.2) et dont le diamètre intérieur est plus grand que
le diamètre extérieur du boîtier du vérin et qui est ouvert en direction du ressort
d'urgence (12) ainsi que dans le prolongement axial de l'extrémité tournée vers lui
(12.1) du ressort d'urgence (12).
4. Véhicule ferroviaire selon au moins une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le ressort d'urgence (12) est précontraint mécaniquement dans le sens axial.
5. Véhicule ferroviaire selon la revendication 4, caractérisé en ce que l'extrémité (12.1) tournée vers la butée (13) du ressort d'urgence (12) touche au
moins une butée de limitation (14) qui est fixée sur le cadre du train de roulement
(5).
6. Véhicule ferroviaire selon au moins une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que la butée de soutien (13) est maintenue par un connecteur articulé (10) conçu à la
manière d'un joint à rotule sur le module (9) et est d'autre part fixée rigidement
à une plaque (11.1) d'un adaptateur coulissant (11) dont l'autre plaque (11.2) déplaçable
corrélativement en parallèle est fixée rigidement à la face inférieure du caisson
de wagon (1).