[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen eines Garnes, bei dem eine von
einem Streckwerk abgelieferte Faserlunte zunächst einem Verdichten unterworfen und
anschließend mittels einer Ringspinnvorrichtung gedreht und aufgewunden wird sowie
eine Spinnmaschine, mittels deren ein solches Verfahren ausgeführt werden kann.
[0002] Verdichtungsvorrichtungen in Form von mit einer Perforationsspur versehenen, rotierenden,
zylindrischen Walzen (DE 44 26 249 A1) oder von mit einer Perforationsspur versehenen,
umlaufenden, flexiblen Riemchen (EP 0 635 590 A2) sind bekannt.
[0003] Das Verdichten einer von einem Streckwerk abgelieferten Faserlunte bietet den Vorteil,
daß die Faserlunte eng zusammengefaßt der Drehungszone zugeführt werden kann, in der
sie zu einem Garn verfestigt wird. In diese eng zusammengefaßte Faserlunte springt
die ihr von der Drehungseinrichtung erteilte Drehung bis nahe an die Klemmlinie ein,
d.h. das Spinndreieck ist sehr klein. Dies hat zur Folge, daß der Verlust an sich
abspaltenden Randfasern minimal ist und daß das erzeugte Garn wenig abstehende Fasern
aufweist, d.h. geringe Haarigkeit besitzt.
[0004] Es hat sich gezeigt, daß diese vorteilhafte Wirkung des Verdichtungsspinnens durch
fadenballonloses oder fadenballonreduziertes Spinnen noch weiter gesteigert werden
kann. Fadenballonloses oder fadenballonreduziertes Spinnen hat unter anderem die Wirkung,
daß die Fadenzugkraft in dem Fadenstück zwischen Ausgangswalzenpaar der Streckwerke
und Spindelspitze vermindert wird. Vermutlich ist es diese Wirkung, die den mit dem
Verdichten der Faserlunte angestrebten Effekt wirkungsvoll und vorteilhaft unterstützt.
[0005] Das erfindungsgemäße Verfahren geht demgemäß von verstreckten, unverfestigten Faserlunten
aus, verdichtet diese Faserlunten und dreht diese verdichteten Faserlunten fadenballonlos
oder fadenballonreduziert mittels Spindelaufsätzen auf Spinnspindeln von Ringspinnvorrichtungen,
bevor sie mittels dieser Ringspinneinrichtungen aufgewunden werden.
[0006] Eine erfindungsgemäße Spinnmaschine zum Ausführen dieses Verfahrens weist ein Streckwerk
auf, an dessen Ausgang eine unter Saugzug stehende, das Faserband fördernde und verdichtende
Vorrichtung angeordnet ist, die eine Perforationsspur, also eine in Richtung der Bewegung
des Faserlunte verlaufende Reihe kleiner Saugöffnungen besitzt, an die die Fasern
der Faserlunte herangesaugt werden. Der Verdichtungsvorrichtung ist eine Ringspinnvorrichtung
nachgeordnet, deren Spinnspindel mit Spindelaufsätzen zum fadenballonlosen oder fadenballonreduzierten
Drehen und Aufwinden des Garnes ausgestattet ist.
[0007] Die Verdichtungsvorrichtungen können als rotierende, starre, hohle Saugwalzen, als
Saugrotoren oder als umlaufende, flexible Saugriemchen ausgebildet sein, die im Innern
unter Saugzug stehen. Die Spindelaufsätze können als Spinnfinger oder als Spinnkronen
ausgebildet sein.
[0008] Das erfindungsgemäße Verfahren kann neben dem Herstellen von einfachem Garn vorteilhaft
auch beim Herstellen von Coregarn oder/und von Scheinzwirn eingesetzt werden. Entsprechend
kann die erfindungsgemäße Vorrichtung auch mit Einrichtungen zum Herstellen von Coregarn
oder/und von Scheinzwirn ausgestattet werden.
[0009] In einem Coregarn soll der Kernfaden möglichst vollständig in die das äußere Erscheinungsbild
bestimmenden Mantelfasern eingebettet werden. Im normalen Coregarn-Spinnen erfolgt
dies dadurch, daß der Kernfaden der im letzten, in aller Regel also im Hauptverzugsfeld
breit auseinandergelaufenen Faserlunte zugeführt wird, während das Herumlegen der
Mantelfasern um den Kernfaden durch das Drehen des Faserverbandes zwischen dem Ausgangswalzenpaar
und dem die Drehung erteilenden Organ, in aller Regel also einer Ringspinnspindel
erfolgt. Dieses Einbetten erfolgt an manchen Stellen entlang des Garnes häufig unvollständig,
was eine Qualitätseinbuße des erzeugten Coregarnes darstellt.
[0010] Das gemeinsame Verdichten der Faserlunte und des in sie eingebetteten Kernfadens
in die Mantelfasern zusätzlich zum Eindrehen durch das Verdichten bewirkt ein wirksameres,
weniger Lücken aufweisendes und über die Länge des Garnes gleichmäßigeres Abdecken
des Kernfadens durch die Mantelfasern.
[0011] Die Anordnung kann so getroffen sein, daß jeder Faserlunte ein Kernfaden zuläuft
oder auch mehrere Kernfäden zulaufen und daraus durch Drehungserteilung ein Coregarn
gebildet wird. Es ist jedoch auch möglich, insbesondere zwei mit mindestens einem
Kerngarn dotierte Faserlunten vor dem Erteilen von Drehung zusammenlaufen zu lassen
und dann erst durch Erteilung von Drehung einen sog. Scheinzwirn aus zwei Coregarnen
zu erzeugen.
[0012] Unter einem Scheinzwirn wird ein textiler Faden verstanden, bei dem zwei ungedrehten
Faserlunten gemeinsam Drehung erteilt wird. Hierbei werden die beiden Faserlunten
umeinander geschlungen und dem so gebildeten Faserverband Drehung erteilt. Von echtem
Zwirn unterscheidet sich dieser Scheinzwirn dadurch, daß die beiden Komponenten keine
eigene Drehung aufweisen, sondern nur durch das Umeinander-Schlingen durch das gemeinsame
Drehen im Endprodukt ähnlich getrennt gehalten sind wie dies bei einem echten Zwirn
der Fall ist.
[0013] Ein Scheinzwirn erscheint einem echten Zwirn um so ähnlicher, je deutlicher die beiden
Komponenten im Scheinzwirn erkennbar bleiben. Durch das Verdichten werden die Fasern,
aus denen jede der beiden Faserlunten besteht, zu einem kompakten Faserverband zusammengefaßt,
der beim Vereinigen weit weniger zu einem Zusammenfließen mit dem jeweiligen anderen
Faserverband neigt. Die beiden Faserverbände bleiben daher deutlicher voneinander
getrennt und der Scheinzwirn erscheint einem echten Zwirn ähnlicher.
[0014] Ein besonders wirksames Einbetten des Kernfadens wird dann erreicht, wenn dieser
erfindungsgemäß vor der Verdichtungszone der dort noch breit liegenden Faserlunte
möglichst mittig zugeführt wird. Dies ist insbesondere dann gegeben, wenn der Kernfaden
dem Ausgangswalzenpaar des Streckwerkes auf dessen Einlaufseite zugeführt wird.
[0015] In Abwandlung dieser Ausführungsform kann der Kernfaden auch direkt der Verdichtungszone
zugeführt werden. Bei einer ein Riemchen aufweisenden Verdichtungsvorrichtung kann
der Kernfaden dem Streckwerk von derjenigen Seite - von oben oder von unten - zugeführt
werden, auf der das Riemchen angeordnet ist und um die Umlenkkante an der Einlaufseite
des Riemchens geleitet werden. Im anderen Falle ist dem Riemchen im Bereich seiner
Einlaufseite eine Führungswalze zugeordnet, um die der Kernfaden geführt ist. Wenn
die Verdichtungsvorrichtung eine Saugwalze aufweist, kann der Kernfaden auch dem Umfang
dieser Saugwalze zugeführt werden.
[0016] In den Figuren der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung schematisch
dargestellt.
Es zeigen
- Fig. 1
- eine erste Ausführungsform der Erfindung im Querschnitt durch den Streckwerksbereich
und durch die Spindelreihe;
- Fig. 2
- eine Variante der Ausführungsform der Fig.1 in Darstellung wie in dieser Figur, teils
geschnitten;
- Fig. 3
- eine Ansicht der Verdichtungsvorrichtung der Fig. 1 teilweise geschnitten;
- Fig. 4 und 5
- zwei weitere Ausführungsformen in Darstellung wie in Fig. 1, ausgestattet zum Herstellen
von Coregarn;
- Fig. 6
- eine Variante des Streckwerks;
- Fig. 7
- eine weitere Ausführungsformen in Darstellung wie in Fig. 1;
- Fig. 8
- die ausschnittsweise Draufsicht auf den Gegenstand der Fig. 7;
- Fig. 9
- eine Ausführungsvariante zum Herstellen von Coregarn in Ansicht von vorn;
- Fig. 10
- eine Ausführungsvariante zum Herstellen von Scheinzwirn in Ansicht von vorn.
[0017] Die erfindungsgemäße Spinnmaschine weist ein Streckwerk 1 geläufiger Bauart mit einem
Eingangswalzenpaar 2, einem Mittelwalzenpaar 3 und einem Ausgangswalzenpaar 4 auf.
Die Unterwalzen 2', 3' und 4' dieser Walzenpaare sind als Stahlwalzen ausgebildet,
die sich über die Länge des Streckwerksbereiches der Spinnmaschine erstrecken und
weisen im Bereich der Arbeitsstellen Riffelung auf. Die Oberwalzen 2", 3" und 4" sind
als Zwillingsoberwalzen ausgebildet, die mit elastischem Belag 5 versehen und mittels
nicht dargestellter Lenker an einem in Fig. 2 angedeuteten Trag- und Belastungsarm
6 gelagert und federbelastet sind. Die Walzen 2' und 2" des Mittelwalzenpaares 2 sind
mit Riemchen 7 ausgestattet, die jeweils in nicht dargestellten, ebenfalls am Trag-
und Belastungsarm 6 bzw. an der Stanze des Streckwerkes gelagerten Riemchenkäfigen
geführt sind. Dieses Streckwerk 1 liefert eine voll verstreckte, aber noch nicht durch
Drehung verfestigte Faserlunte 8 ab. Es versteht sich, daß die Erfindung auch in Verbindung
mit Streckwerken anderer Art verwirklicht werden kann.
[0018] Diesem Streckwerk 1 können unterschiedliche Verdichtungsvorrichtungen 10 für die
vom Streckwerk abgelieferte Faserlunte 8 nachgeordnet sein.
[0019] In der Ausführungsform der Fig. 1 bis 3 besteht die Verdichtungsvorrichtung 10 aus
einer über dem Lauf der Faserlunte 8, also oberhalb der Streckwerksebene liegenden
Saugwalze 11. Die in Fig. 2 und 3 in zwei unterschiedlichen Schnittebenen dargestellte
Saugwalze 11 weist eine Perforation 12 in Form einer in Linie um ihren Umfang angeordneter
kleiner runder oder querliegender länglicher Ansaugöffnungen 13 auf. Sie liegt auf
zwei angetriebenen Unterwalzen 14 und 15 auf, die wie die Unterwalzen des Streckwerkes
1 über den Streckwerksbereich durchlaufen.
[0020] Um zu vermeiden, daß der vom Ausgangswalzenpaar 4 des Streckwerkes 1 zur Saugwalze
11 laufende Faserlunte 8 etwa beim gewollten Abschalten oder bei einem ungewollten
Zusammenbrechen des auf die Saugwalze wirkenden Saugzuges herabfällt oder etwa beim
Vorbeilauf eines Wanderbläsern durch dessen Blasstrom verblasen wird, kann die Unterwalze
14 von einem Transportriemchen 16 umschlungen sein, das sich mittels bekannter Führungsmittel
wie bspw. einer Umlenkschiene bis nahe an die Klemmlinie des Ausgangswalzenpaares
4 des Streckwerkes 1 erstreckt. Durch das Transportriemchen 16 wird das Faserband
8 getragen und gestützt und an einem Abreißen gehindert.
[0021] Wie aus Fig. 3 erkennbar, ist die Saugwalze 11 topfförmig und mittels Kugellagern
17 gemeinsam mit ihrer Zwillingswalze an einer im Trag- und Belastungsarm 6 gehalterten
Achse 18 gelagert. Durch ihre offene Seite ragt eine durch ein Schild 19 abgetrennte,
ortsfeste Saugkammer 20 in ihr Inneres. Diese Saugkammer 20 ist über eine Rohr- oder
Schlauchleitung 21 mit einer einen Motor 22 und eine Saugpumpe 23 umfassenden Saugquelle
24 verbunden. Die Saugkammer 20 begrenzt die Saugwirkung auf eine Verdichtungszone
25, in der sie sich gegen den inneren Umfang der Saugwalze 11 öffnet. In dieser Verdichtungszone
25 wirkt der Saugzug auf die Außenseite der Saugwalze 11.
[0022] Der Mantel der hohlen Saugwalze 11 kann aus Stahl bestehen. Um metallischen Kontakt
zwischen der Saugwalze 11 einerseits und ihren Unterwalzen 14 und 15 andererseits
zu vermeiden, müssen elastische Beläge 5 vorgesehen sein. In der Ausführungsform der
Fig. 1 und 2 ist es die Saugwalze 11, die mit dem elastischen Belag 5 versehen ist,
in Fig. 2 sind es die Unterwalzen 14 und 15.
[0023] Fig. 4 zeigt eine Ausführungsform, bei der die Saugwalze 26, die der in Zusammenhang
mit Fig. 1 beschriebenen Saugwalze 11 ähnlich sein kann, unter dem Lauf der Faserlunte
8 angeordnet und als angetriebene Unterwalze ausgeführt ist. Es ist ihr mindestens
eine Oberwalze 27 zugeordnet, die als Drehungsstopp für die durch die Drehung erteilende
Einrichtung - hier in Form einer Ringspinnvorrichtung - eingeleitete Drehung dient.
Am Beginn der Verdichtungszone 25 kann eine weitere Oberwalze 28 angeordnet sein.
Die Oberwalzen 27, 28 sind vorzugsweise als Zwillingswalzen ausgebildet und mit den
Oberwalzen 2", 3'' und 4" des Streckwerks 1 in dessen Trag- und Belastungsarm 6 gehaltert
und belastet. Die Saugwalze 26 enthält die durch einen Schild 19 abgesonderte Saugkammer
20, die die Verdichtungszone 25 abgrenzt.
[0024] In der Ausführungsvorrichtung der Fig. 5 besteht die Verdichtungsvorrichtung 10 aus
einem Saugriemchen 29, das eine Oberwalze 30 umschlingt. Diese Oberwalze 30 liegt
auf einer Unterwalze 30' auf, die ebenfalls über die Länge des Streckfeldbereiches
der Spinnmaschine durchläuft und angetrieben ist. Das Saugriemchen 29 weist ebenfalls
die bereits beschriebene, mittig um seinen Umfang verlaufende Perforation 12 in Form
in Linie angeordneter kleiner Ansaugöffnungen 13 auf. Innerhalb des Saugriemchens
29 ist die Saugkammer 20 angeordnet, die hier auf ihrer Unterseite, die dem der Faserlunte
8 zugekehrten Trum des Saugriemchens anliegt, offen ist, so daß der Saugzug durch
die Perforation 12 des Saugriemchens hindurch auf die Faserlunte einwirken kann.
[0025] In der Ausführungsform der Fig. 6 umschlingt ein Saugriemchen 31, das dem vorstehend
beschriebenen Saugriemchen 29 der Fig. 5 entsprechen kann, eine Unterwalze 32. Diese
Unterwalze 32 liegt auf einer über den Streckfeldbereich der Spinnmaschine durchgehenden,
angetriebenen, weiteren Unterwalze 33 auf. Der vom Saugriemchen 31 umschlungenen Unterwalze
32 ist eine Oberwalze 34 zugeordnet. Die vom Saugriemchen 31 umschlungene Unterwalze
32 und die ihr zugeordnete Oberwalze 34 sind als Zwillingswalzen ausgebildet und in
einem Trag- und Belastungsarm 6 gehaltert und druckbelastet. Die Druck-Oberwalze 34
kann elastischen Belag 5 aufweisen oder - da sie auf dem Saugriemchen 31 aus elastischem
Kunststoff aufliegt - auch einen stählernen Mantel haben. Das Saugriemchen 31 aus
elastischem Kunststoff weist wieder die Perforierung 12 in Form um seinen Umfang angeordneter
Ansaugöffnungen 13 auf und umschlingt auch eine an eine Saugquelle angeschlossene
Saugkammer 20. Die Anordnung einer gesonderten Riemchen-Zwillingsunterwalze 32 ist
gewählt, um das Saugriemchen 31 bei Verschleiß leichter austauschen zu können.
[0026] Die Verdichtungsvorrichtung 10 kann gemäß Fig. 7 und 8 auch einen an seiner Umfangsfläche
die Perforation 12 enthaltenden Saugrotor 35 aufweisen. Der Saugrotor 35 ist so angeordnet,
daß die Ebene seiner Perforation 12 in etwa in einer die Walzen 4', 4" des Ausgangswalzenpaares
4 in deren Klemmlinie tangierenden Ebene liegt. In Fig. 8 ist der Saugrotor 35 in
Ebene seiner Perforation 12 geschnitten. Das Innere des Saugrotors 35 enthält wieder
eine an die Saugquelle 24 angeschlossene Saugkammer 20, die Saugleitung 21 verläuft
durch die hohle Achse des Saugrotors. An den Umfang des Saugrotors 35 ist am Ende
der Verdichtungszone 25 eine Andrückwalze 36 mittels einer Zugfeder 37 federnd angedrückt.
Der Saugrotor 35 kann mittels eines an seiner hohlen Welle anliegenden Tangentialriemens
38 angetrieben sein.
[0027] Die Unterwalzen 2', 3' und 4' des Streckwerkes 1 und die angetriebenen Unterwalzen
14, 15; 26, 30' und 33 der jeweiligen Verdichtungsvorrichtungen 11 sind durch ein
in Fig. 1 durch strichpunktierte Wirklinien 39 versinnbildlichtes Getriebe in aufeinander
abgestimmten Drehzahlverhältnissen angetrieben. In den Ausführungsformen der Fig.
1 bis 3, 5, 6 sowie 9 und 10 weisen die Unterwalzen 15, 30' bzw. 31, von denen aus
die Faserlunte 8 in den Bereich läuft, in der ihr Drehung erteilt wird, einen Durchmesser
auf, wie er sich allgemein in Streckwerken für die Verarbeitung der jeweiligen Stapelfasern
als zweckmäßig erwiesen hat. Dieser Durchmesser beträgt bspw. bei Baumwolle 27 mm
bis 32 mm.
[0028] Der jeweiligen Verdichtungsvorrichtung 10 ist eine geläufige Ringspinnvorrichtung
40 mit Spinnspindel 41, Spindelbank 42, Ringbank 43, Spinnring 44 und Ringläufer 45
nachgeordnet. Erfindungsgemäß ist die Spinnspindel 41 mit einem Spindelaufsatz in
Form eines Spinnfingers 46 oder einer Spinnkrone 47 (Fig. 7) ausgestattet.
[0029] Im Betrieb liefert das Streckwerk 1 aus dem Ausgangswalzenpaar 4 eine Faserlunte
8 ab, die infolge des Durchmessers des zulaufenden Vorgarnes und der Verzugsarbeit
eine gewisse Breite aufweist. Diese Faserlunte 8 wird in den Ausführungsformen der
Fig. 1 unterstützt durch das Transportriemchen 16 dem Saugaggregat 11, 26, 29, 31
bzw. 35 zugetragen. In der Verdichtungszone 25 unterliegt die Faserlunte 8 dem Saugzug
durch die Perforation 12 dieser Saugaggregate. Durch den Saugzug werden die in der
Faserlunte 8 seitlich liegenden Fasern an die enge Linie der Perforation 12 herangesaugt
und die Faserlunte dadurch verdichtet. In diesem verdichteten Zustand wird sie an
die Ringspinnvorrichtung 40 abgeliefert und von dieser durch Drehungserteilung verfestigt
und aufgewunden. Dabei fängt der Spindelaufsatz Spinnfinger 46 bzw. Spinnkrone 47
im Zusammenwirken mit dem Fadenführer 48 den von der Verdichtungsvorrichtung 10 zulaufenden
Faden 49 ein, schlingt ihn um die Hülse 50 und leitet ihn ohne Fadenballon oder mit
nur sehr kleinem, reduzierten Fadenballon dem Ringläufer 45 zu.
[0030] Die erfindungsgemäße Vorrichtung kann auch mit einer Coregarneinrichtung 51 zum Herstellen
von Coregarn verbunden werden. Unter Coregarn versteht man ein Garn, bei dem ein vorzugsweise
aus einem endlosen, synthetischen Faden bestehender Kernfaden durch Mantelfasern endlicher
Länge, in der Regel Baumwoll- oder/und Wollfasern, ummantelt wird.
[0031] Wie aus den Figuren 4, 5 und 9 erkennbar, werden dem Streckwerk 1 zu diesem Zweck
zwei Abrollwalzen 52 zugeordnet, auf denen eine einen Kernfaden 53 enthaltende Kernfadenspule
54 aufliegt. Von einer der Abrollwalzen 52 ist in der Ausführungsform der Fig. 5 der
Kernfaden 53 auf die Einlaufseite der Oberwalze 4" des Ausgangswalzenpaares 4 des
Streckwerkes geführt. Die Abrollwalzen 52 sind mit einer der Umfangsgeschwindigkeit
des Ausgangswalzenpaares 4 entsprechenden Umfangsgeschwindigkeit angetrieben, um den
Kernfaden 53 der Faserlunte 8 mit deren Abzugsgeschwindigkeit aus dem Hauptverzugsfeld
zwischen den Walzenpaaren 3 und 4 entsprechender Geschwindigkeit zulaufen zu lassen.
[0032] In Fig. 4 ist die Möglichkeit dargestellt, den Kernfaden 53 direkt der Verdichtungszone
25 zuzuführen. Er ist hier der Einlaufseite eines durch die Saugwalze 26 und die ihr
zugeordneten Oberwalze 28 gebildeten Walzenpaares zugeleitet. Die Ansicht einer Coregarneinrichtung
51 der Fig. 9 bezieht sich auf die Ausführungsform der Verdichtungsvorrichtung nach
Fig. 2.
[0033] Die Fähigkeit der die Perforation 12 enthaltenden Saugaggregate 11, 26, 29, 31 und
35, die Faserlunte 8 bzw. deren Fasern seitlich anzusaugen, ist begrenzt. Die Faserlunte
8 wird daher nicht oder nur in geringem Ausmaß changiert. Damit der Kernfaden 53 der
Faserlunte 8 immer mittig zuläuft, muß ein Kernfaden-Fadenführer 55 vorgesehen sein,
der zum einen die Changierbewegung des Kernfadens beim Ablauf von der Kernfadenspule
54 neutralisiert und zum andern den Kernfaden zur Faserlunte 8, d.h. zum Vorgarn-Einlauftrichter
56 des Streckwerkes 1 zentriert. Diese Position muß justiert und bei einem Changieren
der Faserlunte 8 aufrecht erhalten werden. Dies kann dadurch erfolgen, daß Vorgarn-Einlauftrichter
56 und Kernfaden-Fadenführer 55 mechanisch gekoppelt sind, was in Fig. 5 durch eine
strichpunktierte Wirklinie 57 angedeutet ist. Allein der Saugrotor 35 der Fig. 7 und
8 kann auch breit changierende Faserlunte 8 zusammenfassend verdichten, so daß bei
seinem Einsatz sowohl die Faserlunte mittels des geläufigen Vorgarn-Einlauftrichters
56 am Einlauf des Streckwerkes 1 als auch der Kernfaden-Fadenführer 55 synchron mit
dem Vorgarn-Einlauftrichter 56 breit changieren können.
[0034] Der Kernfaden 53 läuft demgemäß in die am Beginn der Verdichtungszone 25 noch breit
laufende Faserlunte 8 ein und wird dort durch die unter Wirkung des Saugzuges eng
zusammenrückenden Mantelfasern der Faserlunte dicht und deckend ummantelt und zum
Coregarn 58.
[0035] In Figur 10 ist schließlich - am Beispiel der Verdichtungsvorrichtung 10 der Fig.
5 - noch die Möglichkeit dargestellt, das Streckwerk 1 zum Herstellen von Scheinzwirn
einzurichten. Hierbei weist das Saugriemchen 29 eine Perforation 12 in Form zweier
im Abstand nebeneinander liegender Reihen von Ansaugöffnungen 13 auf. Mittels dieser
doppelten Perforation werden zwei an der jewelligen Arbeitsstelle dem Streckwerk 1
von gesonderten Vorgarnspulen 59 zulaufende und im Streckwerk verstreckte und durch
das Ausgangswalzenpaar 4 nebeneinander abgelieferte Faserlunten 8, 8' noch getrennt
verdichtet. Nach Ablaufen dieser verdichteten Faserlunten von der Unterwalze 30' der
Verdichtungsvorrichtung 10 laufen die beiden Faserlunten 8, 8' im Vereinigungspunkt
60 zusammen und werden durch die Ringspinnvorrichtung 40 unter Bilden eines Scheinzwirnes
61 gedreht und aufgewunden.
[0036] Damit beim Bruch einer der beiden den Scheinzwirn 61 bildenden Faserlunten 8, 8'
die verbleibende Faserlunte nicht als Einfachgarn weiterläuft, kann eine Abstell-Einrichtung
vorgesehen sein, die beim Bruch einer der beiden Komponenten auch die andere zum Bruch
führt. Diese Abstelleinrichtung 62 besteht aus einer Falle 63 mit einem Stiftpaar
64, zwischen dem der Scheinzwirn 61 hindurchläuft. Die Falle 63 sitzt auf einem Auflager
65 mit schmalem Stabilitätsbereich auf und ist an diesem um eine Achse 66 kippbar.
Wenn eine der beiden Komponenten des Scheinzwirns 61 bricht, verlagert sich die verbleibende
Komponente seitlich so weit, daß die Falle 63 aus ihrem Stabilitätsbereich herausgeschwenkt
wird und nach unten kippt. Dabei wird die verbleibende Komponente um das Stiftpaar
64 geschlungen und durch Verhindern der Drehungsfortpflanzung ebenfalls zum Bruch
geführt.
[0037] Es versteht sich, daß die beschriebenen und dargestellten Varianten der Komponenten
der erfindungsgemäßen Spinnmaschine wie die unabdingbaren - Streckwerk 1, Verdichtungsvorrichtung
10, Drehungs- und Aufwindevorrichtung 40 - und die fakultativen - wie ballonlos mit
Spinnfinger 46 oder Spinnkrone 47, Coregarneinrichtung 51 und Einrichtung zum Herstellen
von Scheinzwirn 61 - auch in anderen als den beschriebenen und dargestellten Kombinationen
verwirklicht werden können.
Bezugszahlenliste
[0038]
- 1
- Streckwerk
- 2
- Eingangswalzenpaar
- 3
- Mittelwalzenpaar
- 4
- Ausgangswaizenpaar
- 2', 3', 4'
- Unterwalzen
- 2", 3", 4"
- Oberwalzen
- 5
- Elastischer Bezug
- 6
- Trag- und Belastungsarm
- 7
- Riemchen
- 8, 8'
- Faserlunte
- 10
- Verdichtungsvorrichtung
- 11
- Saugwalze
- 12
- Perforation
- 13
- Ansaugöffnungen
- 14, 15
- Unterwalzen
- 16
- Transportriemchen
- 17
- Kugellager
- 18
- Achse
- 19
- Schild
- 20
- Saugkammer
- 21
- Rohr- oder Schlauchleitung
- 22
- Motor
- 23
- Saugpumpe
- 24
- Saugquelle
- 25
- Verdichtungszone
- 26
- Saugwalze (Fig. 4)
- 27, 28
- Oberwalzen
- 29
- Saugriemchen (Fig. 5)
- 30
- Oberwalze
- 31
- Saugriemchen (Fig. 6)
- 32, 33
- Unterwalze
- 34
- Oberwalze
- 35
- Saugrotor
- 36
- Andrückwalze
- 37
- Zugfeder
- 38
- Tangentialriemen
- 39
- Wirklinien
- 40
- Ringspinnvorrichtung
- 41
- Spinnspindel
- 42
- Spindelbank
- 43
- Ringbank
- 44
- Spinnring
- 45
- Ringläufer
- 46
- Spinnfinger
- 47
- Spinnkrone
- 48
- Fadenführer
- 49
- Faden
- 50
- Hülse
- 51
- Coregarneinrichtung
- 52
- Abrollwalzen
- 53
- Kernfaden
- 54
- Kernfadenspule
- 55
- Kernfaden-Fadenführer
- 56
- Vorgarn-Einlauftrichter
- 57
- Wirklinie
- 58
- Coregarn
- 59
- Vorgarnspulen
- 60
- Vereinigungspunkt
- 61
- Scheinzwirn
- 62
- Abstellvorrichtung
- 63
- Falle
- 64
- Stiftpaar
- 65
- Auflager
- 66
- Achse
1. Verfahren zum Herstellen eines Garnes, bei dem eine von einem Streckwerk abgelieferte
Faserlunte zunächst einem Verdichten unterworfen und anschließend mittels einer Ringspinnvorrichtung
fadenballonlos oder fadenballonreduziert gedreht und auf gewunden wird.
2. Spinnmaschine mit Streckwerken (1), die an ihren Ausgangswalzenpaaren (4) je mindestens
eine Faserlunte (8, 8') abliefern und die an ihren Ausgängen mit Verdichtungsvorrichtungen
(10) zum Zusammenfassen der mindestens einen Faserlunte ausgestattet sind und die
unter Saugzug stehende Perforation (12) aufweisen, und mit Ringspinnvorrichtungen
(40), mittels deren die verdichteten Faserlunten durch Erteilung von Drehung verfestigt
werden, wobei die Ringspinnvorrichtungen mit Einrichtungen (46, 47) zum fadenballonlosen
oder fadenballonreduzierten Spinnen ausgestattet sind.
3. Spinnmaschine nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Verdichtungsvorrichtungen (10) als die Perforation (12) aufweisende Saugwalzen
(11, 26) ausgebildet sind.
4. Spinnmaschine nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Saugwalze (11) oberhalb des Laufes der Faserlunte (8) angeordnet ist und auf
mindestens einer angetriebenen Unterwalze (14, 15) aufliegt.
5. Spinnmaschine nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen dem Ausgangswalzenpaar (4) des Streckwerkes (1) und der Saugwalze (11) ein
Transportriemchen (16) angeordnet ist.
6. Spinnmaschine nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Transportriemchen (16) eine der Saugwalze (11) zugeordnete Unterwalze (14) umschlingt.
7. Spinnmaschine nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Verdichtungsvorrichtungen (10) als die Perforation (12) aufweisende Saugriemchen
(29, 31) ausgebildet sind.
8. Spinnmaschine nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Saugriemchen (29) eine oberhalb der Streckfeldebene liegende Oberwalze (30) umschlingen.
9. Spinnmaschine nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Saugriemchen (31) eine unterhalb der Streckfeldebene liegende Unterwalze (32)
umschlingen, die auf einer angetriebenen Unterwalze (33) aufliegen und der eine Oberwalze
(34) zugeordnet ist.
10. Spinnmaschine nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Verdichtungsvorrichtungen (10) als die Perforation (12) aufweisende Saugrotoren
(35) ausgebildet sind.
11. Spinnmaschine nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Einrichtungen zum fadenballonlosen oder fadenballonreduzierten Spinnen an den
Ringspinnvorrichtungen (40) als Spinnfinger (46) ausgebildet sind.
12. Spinnmaschine nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Einrichtungen zum fadenballonlosen oder fadenballonreduzierten Spinnen an den
Ringspinnvorrichtungen (40) als Spinnkronen (47) ausgebildet sind.
13. Spinnmaschine nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß sie eine Einrichtung (51) zum Herstellen von Coregarn (58) aufweist.
14. Spinnmaschine nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß sie zum Herstellen von Scheinzwirn (61) eingerichtet ist.
1. Method for the production of a yarn, in which a fibre sliver delivered from a drawframe
is first subjected to condensing and is subsequently twisted without a thread balloon
or with a reduced thread balloon by means of a ring-spinning device and is wound up.
2. Spinning machine with drawframes (1) which deliver at least one fibre sliver (8, 8')
in each case at their pairs of withdrawal rollers (4) and which are equipped at their
exits with condensing devices (10) for amalgamating the at least one fibre sliver
and which have a perforation (12) which is under a suction draught, and with ring-spinning
devices (40), by means of which the condensed fibre slivers are consolidated by twist
being imparted to them, the ring-spinning devices being equipped with means (46, 47)
for spinning without a thread balloon or with a reduced thread balloon.
3. Spinning machine according to Claim 2, characterized in that the condensing devices (10) are designed as suction rollers (11, 26) having the perforation
(12).
4. Spinning machine according to Claim 2, characterized in that the suction roller (11) is arranged above the run of the fibre sliver (8) and lies
on at least one driven lower roller (14, 15).
5. Spinning machine according to Claim 4, characterized in that a transport apron (16) is arranged between the pair of withdrawal rollers (4) of
the drawframe (1) and the suction roller (11).
6. Spinning machine according to Claim 5, characterized in that the transport apron (16) loops around a lower roller (14) assigned to the suction
roller (11).
7. Spinning machine according to Claim 2, characterized in that the condensing devices (10) are designed as suction aprons (29, 31) having the perforation
(12).
8. Spinning machine according to Claim 2, characterized in that the suction aprons (29) loop around an upper roller (30) lying above the drawframe
plane.
9. Spinning machine according to Claim 2, characterized in that the suction aprons (31) loop around a lower roller (32) which lies below the drawframe
plane and lies on a driven lower roller (33) and to which an upper roller (34) is
assigned.
10. Spinning machine according to Claim 2, characterized in that the condensing devices (10) are designed as suction rotors (35) having the perforation
(12).
11. Spinning machine according to Claim 2, characterized in that the means for spinning without a thread balloon or with a reduced thread balloon
on the ring-spinning devices (40) are designed as spinning fingers (46).
12. Spinning machine according to Claim 2, characterized in that the means for spinning without a thread balloon or with a reduced thread balloon
on the ring-spinning devices (40) are designed as spinning crowns (47).
13. Spinning machine according to Claim 2, characterized in that it has a means (51) for the production of core yarn (58).
14. Spinning machine according to Claim 2, characterized in that it is set up for the production of false twist (61).
1. Procédé pour fabriquer un fil, selon lequel une mèche de fibres issue d'un banc d'étirage
est tout d'abord comprimée, puis tordue et renvidée au moyen d'un métier continu à
filer, sans former des ballons de fil ou en formant des ballons de fil réduits.
2. Métier à filer comportant des bancs d'étirage (1) dont les paires de cylindres de
sortie (4) délivrent chacune une mèche de fibres (8,8'), qui sont munis à leurs sorties
de dispositifs de compression (10) pour resserrer au moins une mèche de fibres et
qui présentent la perforation (12) qui produit le tirage par aspiration, et comportant
des dispositifs continus à filer (40) au moyen desquels on confère de la cohésion
aux mèches de fibres comprimées en leur donnant une torsion, sachant que les dispositifs
continus à filer sont dotés de dispositifs (46, 47) pour filer sans former de ballons
de fil ou en formant des ballons de fil réduits.
3. Métier à filer selon la revendication 2, caractérisé en ce que les dispositifs de compression (10) sont réalisés sous forme de cylindres aspirants
(11, 26) présentant la perforation (12).
4. Métier à filer selon la revendication 2, caractérisé en ce que le cylindre aspirant (11) est placé au-dessus du parcours de la mèche de fibres (8)
et repose sur au moins un cylindre inférieur entraîné (14, 15).
5. Métier à filer selon la revendication 4, caractérisé en ce qu'une petite courroie de transport (16) est placée entre la paire de cylindres de sortie
(4) du banc d'étirage (1) et le cylindre aspirant (11).
6. Métier à filer selon la revendication 5, caractérisé en ce que la petite courroie de transport (16) passe autour d'un cylindre inférieur (14) associé
au cylindre aspirant (11).
7. Métier à filer selon la revendication 2, caractérisé en ce que les dispositifs de compression (10) sont réalisés en tant que petites courroies aspirantes
(29, 31) présentant la perforation (12).
8. Métier à filer selon la revendication 2, caractérisé en ce que les petites courroies aspirantes (29) passent autour d'un cylindre supérieur (30)
placé au-dessus du plan de la zone d'étirage.
9. Métier à filer selon la revendication 2, caractérisé en ce que les petites courroies aspirantes (31) passent autour d'un cylindre inférieur (32)
placé au-dessous du plan de la zone d'étirage, lequel cylindre repose sur un cylindre
inférieur entraîné (33) auquel est associé à un cylindre supérieur (34).
10. Métier à filer selon la revendication 2, caractérisé en ce que les dispositifs de compression (10) sont réalisés sous forme de rotors aspirants
(35) présentant la perforation (12).
11. Métier à filer selon la revendication 2, caractérisé en ce que les dispositifs pour filer sans former de ballons de fil ou en formant des ballons
de fil réduits situés sur les dispositifs continus à filer sont réalisés sous forme
de doigts de filage (46).
12. Métier à filer selon la revendication 2, caractérisé en ce que les dispositifs pour filer sans former de ballons de fil ou en formant des ballons
de fil réduits sur les dispositifs continus à filer sont réalisés sous forme de couronnes
de filage (47).
13. Métier à filer selon la revendication 2, caractérisé en ce qu'il présente un dispositif (5) pour fabriquer du fil à âme (58).
14. Métier à filer selon la revendication 2, caractérisé en ce qu'il est équipé pour fabriquer du fil retors (61).