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(11) |
EP 0 947 657 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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08.10.2003 Patentblatt 2003/41 |
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Anmeldetag: 26.03.1999 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)7: E05F 15/12 |
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Gehäuse zur Befestigung von Stellantrieben zur Betätigung von Fenstern
Housing for the fixing of actuators operating windows
Boîtier pour la fixation d'actionneurs de commande de fenêtres
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE |
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Benannte Erstreckungsstaaten: |
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AL LT LV MK RO SI |
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Priorität: |
03.04.1998 DE 29806108 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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06.10.1999 Patentblatt 1999/40 |
| (73) |
Patentinhaber: VKR Holding A/S |
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2860 Soeborg (DK) |
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Erfinder: |
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- Ostergaard, Brian
Saltrup, 3230 Graested (DK)
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| (74) |
Vertreter: Vonnemann, Gerhard, Dr.-Ing. |
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Dr. Vonnemann & Partner,
An der Alster 84 20099 Hamburg 20099 Hamburg (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 544 134 DE-A- 19 500 945 FR-A- 2 701 732
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EP-A- 0 622 260 DE-U- 8 631 164
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Gehäuse zur Befestigung von Stellantrieben an Fenstern,
insbesondere für die Betätigung von Dreh-Kipp-Fenstern, mit mindestens einem Montageprofil
zur Befestigung des Stellantriebs und einem Deckel zur Abdeckung des Stellantriebs,
wobei der Deckel und das Montageprofil aufeinander abgestimmte Formelemente aufweisen,
die ein Fügen der beiden Teile durch Aufgleiten und Einrasten ermöglichen, sowie ein
Fenster mit mindestens einem Stellantrieb in einem Gehäuse.
[0002] Stellantriebe zur ferngesteuerten Betätigung der Drehund Kippbewegungen eines Fensters
sind beispielsweise aus der Gebrauchsmusteranmeldung der Anmelderin
DE 29706637 U1 bekannt. Das in dieser Schrift gezeigte einwärts öffnende Dreh-Kipp-Fenster
ist typisch für den Geschoßbau, sowohl zu Geschäfts- als auch Wohnzwecken. Die Fenster
sind weitverbreitet, da die Konstruktion auf betriebssichere Weise sowohl das Kippen
des Flügels in eine Lüftungsstellung, normalerweise um eine waagerechte Drehachse
im unteren Bereich gekippt, als auch das Schwenken in eine Putzstellung erlaubt, in
der das Fenster von innen gereinigt werden kann. Das Schwenken des Fensters erfolgt
dabei um eine senkrechte Achse entlang des seitlichen Profils. Zum Bewegen um eine
Achse muß die andere Achse zunächst freigegeben werden. Dies erfolgt durch Ver- bzw.
Entriegelungsmechanismen, die am Fensterflügel angebracht sind. Die zur Betätigung
der Ver- bzw. Entriegelungsmechanismen vorgesehenen Stellantriebe sind innerhalb der
Fensterprofile vorgesehen. Die Montage der Stellantriebe muß deshalb bereits vor der
Herstellung der Fenster in den Profilen des Fensters erfolgen.
[0003] Eine andere Montage ist aus dem deutschen Gebrauchsmuster DE 29622922 U1 bekannt.
Dort sind die Stellantriebe außen am Fensterrahmen bzw. am Fensterflügel montiert.
Dadurch ist der Motor leichter zugänglich, was zum Beispiel bei der Reparatur oder
Wartung von Vorteil ist. Außerdem ist grundsätzlich auch eine nachträgliche Montage
solcher Stellantriebe möglich.
[0004] Als nachteilig wird jedoch empfunden, daß die außen angebrachten Stellantriebe das
ästhetische Erscheinungsbild des Fensters beeinträchtigen. Außerdem müssen die Befestigungselemente
des jeweiligen Stellantriebs an die im Markt gebräuchlichen Fensterprofile und deren
Betätigungselemente angepaßt sein. Daraus ergibt sich eine nachteilig große Typenvielfalt,
die zu einer aufwendigen Lagerhaltung von Stellantrieben führt.
[0005] Ein weiterer Antrieb für einen Flügel eines Fensters wird in der DE 195 00 945 A1
als nächstkommendem Stand der Technik beschrieben. Dieser Antrieb ist in einem Gehäuse
auf einer als Strangpressprofil ausgebildeten Grundplatte befestigt, die durch eine
im wesentlichen quaderförmige Abdeckkappe abgedeckt wird und wobei die Grundplatte
zur Befestigung des Antriebes an Wand, Tür oder Fenster dient. Die Grundplatte und
die Abdeckkappe weisen aufeinander abgestimmte Formelemente auf, die ein Fügen der
beiden Teile durch Aufgleiten und Einrasten ermöglichen.
[0006] Als nachteilig wird empfunden, daß bei dieser Vorrichtung relativ teuer herzustellende
Spritzgussabdeckkappen verwendet werden, die aufgrund der Quaderform auch nur auf
eine Grundplatte bestimmter Länge passen. Unterschiedlich lange Grundplatten erfordern
jeweils unterschiedlich lange Abdeckkappen und somit eine unnötig teure Vorratshaltung.
[0007] Aufgabe der Erfindung ist es, eine Reduzierung der Kosten zu erreichen.
[0008] Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß der Deckel als stranggepreßtes Deckelprofil
(2) ausgebildet ist. Die Ausbildung als Strangpressprofil hat den Vorteil, daß die
Anpassung des Deckelprofiles an die individuellen Abmessungen eines Fensters durch
einfache Einstellung des Ablängmaßes beim Abschneiden des Strangpreßprofils erreicht
werden kann. Die notwendigen Funktionsteile werden ästhetisch unter dem vorgesehenen
Deckelprofil versteckt, so daß sich das erfindungsgemäß gestaltete Gehäuse unauffällig
in die Fenstergliederung einfügt. Das Deckelprofil ist vorzugsweise U-förmig ausgebildet.
Als einziges Teil wird es durch eine entsprechende Farbgebung an die Fensterfassade
angepaßt. Die übrigen Teile benötigen keine Lackierung.
[0009] Einen allseitigen Schutz der Stellantriebe erreicht man dadurch, daß mindestens eine
seitliche Abschlusskappe vorgesehen ist. Diese Abschlußkappe ist vorzugsweise als
Spritzgußteil in einem der Farbgebung angepaßten Kunststoff ausgestaltet.
[0010] In Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß ein Halteprofil zur Halterung
des Stellantriebs vorgesehen ist, das vorzugsweise als Strangpreßprofil ausgebildet
ist. Die mittelbare Befestigung des Stellantriebs am Montageprofil unter Zwischenschaltung
des Halteprofils erlaubt es, daß die Außenseite des Montageprofils an die Vielzahl
vorhandener Fensterprofile angepaßt werden kann, ohne auf die äußere Kontur der Stellantriebe
Rücksicht nehmen zu müssen. Die zu den Stellantrieben gerichtete Seite des Montageprofils
kann so geformt werden, daß sie unabhängig von den Fensterprofilen zur Befestigung
von standardisierten Stellantrieben dienen kann. Die Typenvielfalt der Stellantriebe
wird dadurch
[0011] vorteilhaft reduziert. Außerdem können leichter auch bestehende Fenster mit Stellantrieben
nachgerüstet werden, ohne auf Sonderkonstruktionen zurückgreifen zu müssen.
[0012] In Verbindung damit, daß das Halteprofil eine Kontur aufweist, die an seitliche Formelemente
des Stellantriebs angepaßt sind und zur Aufnahme dieser dienen wird, die Montage der
Stellantriebe erleichtert, so daß die Typenvielfalt weiter vorteilhaft reduziert wird.
[0013] Das Halteprofil läßt sich für unterschiedliche Stellantriebe verwenden, d.h. sowohl
für die Stellantriebe, die zur Betätigung der Ver- und Entriegelungselemente des Fensters
dienen, als auch für die Stellantriebe, die das Kippen und Schließen des Fensters
bewerkstelligen. Zu diesem Zweck ist vorgesehen, daß ein Teil der Kontur als ein Lager
zur schwenkbaren Aufnahme eines entsprechenden Gegenstücks des Stellantriebs ausgebildet
ist und vorzugsweise als runde Öffnung geformt ist. Der Stellantrieb für die Kippbewegung
kann sich somit durch eine Schwenkbewegung an die Verlagerung des Anlenkpunktes beim
Kippen des Fensters anpassen.
[0014] Zu diesem Zweck ist auch vorgesehen, daß ein Stellantrieb vorgesehen ist, dessen
Gehäuse ein an das Lagerteil des Halteprofil angepaßtes Lagerelement aufweist, das
vorzugsweise als Zapfen ausgebildet ist.
[0015] Der Stellantrieb zur Betätigung der Ver- und Entriegelungsmechanismen im Fensterflügel
soll seine relative Lage zum Fensterflügel beibehalten. Für diesen Stellantrieb ist
vorgesehen, daß ein anderer Teil der Kontur des Halteprofils als Teil eines Polygons
zur fixierten Aufnahme eines entsprechenden Gehäuseteils des Stellantriebs geformt
ist, vorzugsweise als Teil eines Rechtecks geformt ist, insbesondere als U-förmiges
Strangpreßprofil.
[0016] Die achsparallele Montage der Profile kann ohne Justage erfolgen, wenn das Montageprofil
und das Halteprofil aufeinander abgestimmte Nut- und Feder-Elemente zur gegenseitigen
Fixierung aufweist. Die Lage der Teile zueinander wird durch die Lage der Nut- und
Federelemente bestimmt. Ein zeitaufwendiges Maßnehmen und Anreißen der Teile kann
also mit Vorteil entfallen.
[0017] Wenn die Nut und/oder die Feder des Halteprofils und/oder Montageprofils außermittig
angeordnet sind, kann bei entgegengesetzter Ausrichtung der Teile zueinander auch
eine andere relative Achslage zueinander durch die Nut und Feder vorgegeben werden.
Diese Möglichkeit wird für unterschiedliche Montagesituationen genutzt.
[0018] Eine saubere Anlage des Montageprofils an das Fensterprofil wird dadurch erreicht,
daß das Montageprofil zwei voneinander beabstandete Fußleisten aufweist. Das Montageprofil
stützt sich über diese Fußleiste auf dem Fensterprofil ab.
[0019] Die Bohrungen zur Befestigung des Montageprofils an dem Fensterflügelprofil können
ohne weitere Hilfen eingebracht werden, wenn das Montageprofil und/oder das Halteprofil
Markierungsnuten zum erleichterten Bohren von Befestigungsöffnungen aufweist. Die
vorgesehenen Markierungsnuten geben dabei die Lage der Bohrung in der richtigen Achslage
vor. In der anderen Richtung ist die Lage der Bohrung weniger wichtig.
[0020] Die Aufgabe löst auch ein Fenster mit mindestens einem Stellantrieb in einem Gehäuse,
bei dem der Stellantrieb auf einer Gebäudeinnenseite eines Fensterflügels auf einem
Montageprofil befestigt ist, wobei das Montageprofil auf einer Gebäudeinnenseite des
Fensterflügels angebracht ist, bei dem das
Montageprofil von einem Deckelprofil abgedeckt ist, das sich über die gesamte Seitenlänge
des Fensterflügels erstreckt.
[0021] Besonders unauffällig können die Stellantriebe versteckt werden, wenn das Montageprofil
von einem Deckelprofil abgedeckt ist, das sich über die gesamte Seitenlänge des Fensterflügels
erstreckt.
[0022] Die Erfindung wird in einer bevorzugten Ausführungsform unter Bezugnahme auf Zeichnungen
beschrieben, wobei weitere vorteilhafte Einzelheiten den Zeichnungen zu entnehmen
sind.
[0023] Die Zeichnungen zeigen im einzelnen:
- Figur 1:
- das erfindungsgemäße Gehäuse in Explosionsdarstellung mit zwei unterschiedlichen Stellantrieben,
- Figur 2:
- einen Schnitt durch das erfindungsgemäße Gehäuse mit geschwenktem Stellantrieb,
- Figur 3:
- eine perspektivische Ansicht des erfindungsgemäßen Gehäuses mit geschwenktem Stellantrieb,
- Figur 4:
- eine perspektivische Ansicht des Montageprofils,
- Figur 5:
- eine perspektivische Ansicht eines Deckelprofils,
- Figur 6:
- die perspektivische Ansicht eines Halteprofils,
- Figur 7:
- einen Schnitt durch das erfindungsgemäße Gehäuse,
- Figur 8:
- einen Schnitt durch eine Einbausituation des erfindungsgemäßen Gehäuses mit Fensterflügel
und Fensterrahmen und
- Figur 9:
- einen Schnitt durch eine Einbausituation des erfindungsgemäßen Gehäuses mit Fensterflügel
und Fensterrahmen.
[0024] Das in Figur 1 gezeigte erfindungsgemäße Gehäuse besteht im wesentlichen aus einem
Monatgeprofil 1, einem Deckelprofil 2, zwei seitlichen Abschlußplatten 3 und mehreren
Halteprofilen 4.
[0025] Je zwei Halteprofile nehmen einen Stellantrieb auf. Ein Stellantrieb ist als Verriegelungsantrieb
5 und ein anderer als Kettenantrieb 6 zum Kippen des Fensters ausgebildet. Die beiden
Antriebe unterscheiden sich, da sie unterschiedlichen Zwecken dienen, sowohl im inneren
Aufbau als auch äußerlich.
[0026] Der Kettenantrieb beispielsweise dient zum Kippen des Fensters. Dabei ist es erforderlich,
daß dieser Antrieb mitschwenken kann, da sich der Antrieb auf einem Kreisbogen mit
dem sich kippenden Fesner bewegt, während der Anlenkpunkt am Rahmen fest bleibt. Figur
2 zeigt einen solchen geschwenkten Kettenantrieb innerhalb des erfindungsgemäßen Gehäuses
als Schnitt. Die Kette des Antriebs ist an ihrem Kettenende 7 mit dem nicht dargestellten
Fensterflügel verbunden. Beim Kippen bewegt sich der Antrieb 6 auf einem Kreisbogen,
so daß der Kettenantrieb 6 mitschwenkt. Zu diesem Zweck ist das Halteprofil mit einer
kreisförmigen Lageröffnung 8 versehen, in die ein seitlich an dem Gehäuse des Stellantriebs
angebrachter Lagerzapfen 9 eingreift. Für den Fachmann ist offensichtlich auch eine
Montage des Antriebs am Fensterrahmen möglich, wobei sich dann die Kinematik umkehrt.
[0027] Die Halterung ist in Figur 3 deutlicher erkennbar. Als Anlageflächen bei der Montage
an einen Fensterflügel dienen zwei Fußleisten 10. Zwischen diesen sind auch Befestigungsbohrungen
11 eingebracht.
[0028] Die Kontur des Montageprofils 1 ist in Figur 4 deutlich erkennbar. Zum Gehäuseinneren
sind mehrere Nuten eingetieft. Die untere Nut 12 dient zum Markieren beim Einbringen
der Befestigungsöffnungen zwischen den Fußleisten 10. Die Nuten 13, 14, 15 dienen
zur Fixierung des Halteprofils 4. In diese Nuten greift eine außermittig am Halteprofil
4 vorgesehene Feder 16 ein (Figur 6).
[0029] Das u-förmige Deckelprofil ist ebenfalls als Strangpreßprofil ausgebildet. Durch
die Formgebung können die freien Schenkel des offenen U's leicht auffedern. An den
Enden der freien Schenkel sind Aufgleitflächen 17 und Rastnuten 18 vorgesehen.
[0030] Zwei an dem Montageprofil 1 außen vorgesehene Halteleisten 19 weisen einen den Rastnuten
18 entsprechenden Abstand auf. Das Zusammenfügen des Deckelprofils 2 und des Montageprofils
1 erfolgt durch Aufgleiten der Aufgleitfläche 17 auf die Halteleisten 19, bis sie
in die Rastnut 18 eingreifen und das Deckelprofil somit federnd gehalten wird.
[0031] Das Halteprofil 4 ist als kräftiges u-förmiges Strangpreßprofil geformt. Die drei
Schenkel des U umschreiben drei Seiten eines Rechtecks. In der sich dadurch ergebenen
Kontur kann ein entsprechend geformtes Gegenstück eines Stellantriebs winkelfest aufgenommen
werden. Zur schwenkbaren Aufnahme eines Stellantriebs ist jedoch an das Ende eines
freien Schenkels eine rohrförmige Öffnung 20 angeformt, die als Lager eines entsprechend
geformten Lagerzapfens 9 (Figur 7) dient und diesen Lagerzapfen aufnimmt. Eine Markierungsnut
21 erleichtert das Einbringen von Befestigungsbohrungen.
[0032] Die Lage der einzelnen Teile des erfindungsgemäßen Gehäuses zueinander wird in Figur
7 deutlich erkennbar. Die Feder 16 des Halteprofils 4 greift in dieser Darstellung
in die Fixiernut 15 ein. Dadurch ist die achsparallele Lage des Kettenantriebs 6 zu
den Profilen 4, 2 und 1 eindeutig fixiert. Die Fixiernuten 14 und 13 stellen zwei
weitere eindeutig bestimmte mögliche Lagen des Halteprofils 4 dar. Nach Drehen des
Halteprofils 4 um 180 Grad werden drei weitere mögliche Lagen definiert. Auf diese
Weise ergibt sich eine Anzahl möglicher fester Einbauvarianten der Stellantriebe,
die für die Mehrzahl aller praktisch denkbaren Fälle ausreicht und so Sonderanfertigungen
vermeidet.
[0033] In Figuren 8 und 9 sind zwei Anbauvarianten des erfindungsgemäßen Gehäuses mit unterschiedlichen
Stellantrieben im Schnitt dargestellt.
[0034] Figur 9 zeigt die Anbausituation des erfindungsgemäßen Gehäuses mit einem Kettenantrieb.
Dabei ist das Gehäuse auf der Innenseite eines Fensterflügels 22 mit nicht dargestellten
Schrauben befestigt, die, wie zuvor beschrieben, die Achse der Markierungsnut 12 schneiden.
Das Halteprofil 4 mit der Feder 16 greift dabei in die Fixiernut 15 ein. Der Kettenantrieb
6 ist dadurch so hoch eingebaut, daß das Kettenende 7 mit einem Befestigungsteil eines
zugehörigen Fensterrahmens 23 verbunden werden kann. Im Fensterflügel 22 sind im Bereich
der Kette selbstverständlich zuvor entsprechende Öffnungen einzubringen.
[0035] In Figur 8 ist das Halteprofil 4 um 180 Grad gedreht, so daß die Feder 16 in Fixiernut
13 eingreift. Der Verriegelungsantrieb 5 ist mit nicht dargestellten Befestigungelementen
an dem Halteprofil 4 befestigt. Mit seinem Betätigungsarm 24 kann er den nicht dargestellten,
im Fensterflügelprofil angeordneten Verriegelungsmechanismus in axialer Richtung,
d.h. senkrecht zur Zeichnungsebene, verschieben und dadurch das Fenster ver- bzw.
entriegeln.
[0036] Bei gleicher Achslage des Montageprofils 1 können somit die beiden unterschiedlichen
Antriebe, nämlich der Kettenantrieb 6 und der Verriegelungsantrieb 5 in unterschiedlicher
Achslage zum Fensterflügel 22 auf demselben Montageprofil 1 angeordnet werden. Sie
lassen sich dadurch vorteilhaft und optisch ansprechend hintereinander im selben erfindungsgemäßen
Gehäuse unterbringen. Das Deckelprofil 2 entzieht die Antriebe der direkten Sicht.
Die einzelnen Profilteile können vorteilhaft durch Strangpressen hergestellt werden.
[0037] Auf diese Weise ist ein Gehäuse geschaffen worden, das sich universell auch zur kostengünstigen
Nachrüstung von Fenstern mit Stellantrieben eignet und darüber hinaus eine ästhetisch
ansprechende Befestigung erlaubt.
Bezugszeichenliste
[0038]
- 1
- Montageprofil
- 2
- Deckelprofil
- 3
- Abschlußplatte
- 4
- Halteprofil
- 5
- Verriegelungsantrieb
- 6
- Kettenantrieb
- 7
- Kettenende
- 8
- Lageröffnung
- 9
- Lagerzapfen
- 10
- Fußleisten
- 11
- Befestigungsbohrung
- 12
- Markierungsnut
- 13
- Fixiernut
- 14
- Fixiernut
- 15
- Fixiernut
- 16
- Feder
- 17
- Aufgleitfläche
- 18
- Rastnut
- 19
- Halteleiste
- 20
- Öffnung
- 21
- Markierungsnut
- 22
- Fensterflügel
- 23
- Fensterrahmen
- 24
- Betätigungsarm
1. Gehäuse zur Befestigung von Stellantrieben an Fenstern, insbesondere für die Betätigung
von Dreh-Kipp-Fenstern mit mindestens einem Montageprofil (1) zur Befestigung des
Stellantriebs (5, 6) und einem Deckel zur Abdeckung des Stellantriebs (5, 6), wobei
der Deckel und das Montageprofil (1) aufeinander abgestimmte Formelemente (17, 18,
19) aufweisen, die ein Fügen der beiden Teile (1, 2) durch Aufgleiten und Einrasten
ermöglichen, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel als stranggepreßtes Deckelprofil (2) ausgebildet ist.
2. Gehäuse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine seitliche Abschlusskappe (3) vorgesehen ist.
3. Gehäuse nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Halteprofil ( 4 ) zur Halterung des Stellantriebs (5, 6) vorgesehen ist, das
vorzugsweise als Strangpreßprofil ausgebildet ist.
4. Gehäuse nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Halteprofil (4) eine Kontur aufweist, die an seitliche Formelemente des Stellantriebs
(5, 6) angepaßt sind und zur Aufnahme dieser dienen.
5. Gehäuse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil der Kontur als ein Lager (8) zur schwenkbaren Aufnahme eines entsprechenden
Gegenstücks (9) des Stellantriebs (5, 6) ausgebildet ist und vorzugsweise als runde
Öffnung (8) geformt ist.
6. Gehäuse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Stellantrieb vorgesehen ist, dessen Gehäuse ein an das Lagerteil (8) des Halteprofil
angepaßtes Lagerelement (9) aufweist, das vorzugsweise als Zapfen ausgebildet ist.
7. Gehäuse nach einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, daß ein anderer Teil der Kontur des Halteprofils als Teil eines Polygons zur fixierten
Aufnahme eines entsprechenden Gehäuseteils des Stellantriebs geformt ist, vorzugsweise
als Teil eines Rechtecks geformt ist, insbesondere als U-förmiges Strangpreßprofil.
8. Gehäuse nach einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, daß das Montageprofil (1) und das Halteprofil (4) aufeinander abgestimmte Nut- (13, 14,
15) und Feder-Elemente (16) zur gegenseitigen Fixierung aufweist.
9. Gehäuse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Nut (13, 14, 15) und/oder die Feder (16) des Halteprofils (4) und/oder Montageprofils
(1) außermittig angeordnet sind.
10. Gehäuse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Montageprofil (1) und/oder das Halteprofil (4) Markierungsnuten (12) zum erleichterten
Bohren von Befestigungsöffnungen (11) aufweist.
11. Gehäuse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Montageprofil (1) zwei voneinander beabstandete Fußleisten (10) aufweist.
12. Fenster mit mindestens einem Stellantrieb in einem Gehäuse gemäß einem der Ansprüche
1 bis 11 mit einem Stellantrieb (5, 6), der auf einer Gebäudeinnenseite eines Fensterflügels
(22) auf einem Montageprofil (1) befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Montageprofil (1) von einem Deckelprofil (2) abgedeckt ist, das sich über die
gesamte Seitenlänge des Fensterflügels (22) erstreckt.
1. A housing for fastening actuators on windows, in particular for actuating turn-tilt
windows, with at least one assembly profile (1) for fastening the actuator (5, 6)
and with a cover for covering the actuator (5, 6), wherein the cover and the assembly
profile (1) comprise shape elements (17, 18, 19) matched to one another which permit
a joining of the two parts (1, 2) by way of sliding and locking, characterised in that the cover is designed as an extrusion cover profile (2).
2. A housing according to claim 1, characterised in that there is provided at least one lateral terminal cap (3).
3. A housing according to claim 1 or 2, characterised in that there is provided a retaining profile (4) for holding the actuator (5, 6) which preferably
is designed as an extrusion profile.
4. A housing according to claim 1, 2 or 3, characterised in that the retaining profile (4) has a contour which is adapted to lateral shape elements
of the actuator (5, 6) and serves for accommodating these.
5. A housing according to one of the preceding claims, characterised in that a part of the contour is formed as a beating (8) for the pivotal accommodation of
a corresponding counter piece (9) of the actuator (5, 6) and is preferably formed
as a round opening (8).
6. A housing according to one of the preceding claims, characterised in that there is provided an actuator whose housing comprises a bearing element (9) which
adapted to the bearing part (8) of the retaining profile and which is preferably designed
as a peg.
7. A housing according to one of the preceding claims, characterised in that another part of the contour of the retaining profile is formed as part of a polygon
for the fixed accommodation of a corresponding housing part of the actuator, preferably
is formed as a part of a rectangle, in particular as a U-shaped extrusion profile.
8. A housing according to one of the preceding claims, characterised in that the assembly profile ( 1 ) and the retaining profile (4) comprises groove- (13, 14,
15) and tongue elements (16) matched to one another, for the mutual fixation.
9. A housing according to one of the preceding claims, characterised in that the groove (13, 14, 15) and/or the tongue (16) of the retaining profile (4) and/or
assembly profile (1) are arranged out-of-centre.
10. A housing according to one of the preceding claims, characterised in that the assembly profile (1) and/or the retaining profile (4) comprise marking grooves
(12) for the simplified drilling of fastening openings (11).
11. A housing according to one of the preceding claims, characterised in that the assembly profile (I) comprises two foot ledges (10) distanced to one another.
12. A window with at least one actuator in a housing according to one of the claims 1
to 11 with an actuator (5, 6) which is fastened on a building inner side of a window
encasement (22) on an assembly profile, the assembly profile (1) is covered by a cover
profile (2) which extends over the whole side length of the window casement (2).
1. Boîtier pour la fixation de mécanismes de commande à des fenêtres, notamment pour
actionner des fenêtres oscillo-battantes, comprenant au moins un profilé de montage
(1) pour la fixation du mécanisme de commande (5, 6) et un couvercle pour recouvrir
le mécanisme de commande (5, 6), le couvercle et le profilé de montage ( 1 ) présentant
des éléments de forme (17, 18, 19) complémentaires, qui permettent un assemblage des
deux éléments (1, 2) par glissement et emboîtement,
caractérisé en ce que
le couvercle est formé d'un profilé de couvercle (2) extrudé.
2. Boîtier selon la revendication 1,
caractérisé par
au moins un capuchon de fermeture latéral (3).
3. Boîtier selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce qu'
un profilé de maintien (4) est prévu pour maintenir le mécanisme de commande (5, 6),
qui de préférence est formé d'un profilé extrudé.
4. Boîtier selon la revendication 1, 2 ou 3,
caractérisé en ce que
le profilé de maintien (4) présente un contour adapté à des éléments de forme latéraux
du mécanisme de commande (5, 6) et sert à la réception de ceux-ci.
5. Boîtier selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'
une partie du contour est configurée comme un palier (8) pour réceptionner en pivotement
un pivot (9) correspondant du mécanisme de commande (5, 6) et a de préférence la forme
d'une ouverture ronde (8).
6. Boîtier selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'
un mécanisme de commande est prévu, dont le boîtier présente un élément de palier
(9), de préférence sous la forme d'un tourillon, adapté à la partie de palier (8)
du profilé de maintien.
7. Boîtier selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'
une autre partie du contour du profilé de maintien est configurée comme une partie
d'un polygone pour la réception fixe d'une partie de boîtier correspondante du mécanisme
de commande, de préférence comme une partie d'un rectangle, notamment comme profilé
extrudé en forme de U.
8. Boîtier selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le profilé de montage (1) et le profilé de maintien (4) présentent des éléments de
rainure (13, 14, 15) et de ressort (16) complémentaires pour leur fixation réciproque.
9. Boîtier selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
la rainure (13, 14, 15) et/ou le ressort (16) du profilé de maintien (4) et/ou du
profilé de montage (1) sont disposés excentrés.
10. Boîtier selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le profilé de montage (1) et/ou le profilé de maintien (4) présentent des rainures
de repérage ( 12) pour faciliter le perçage d'ouvertures de fixation (11).
11. °) Boîtier selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le profilé de montage (1) présente deux plinthes (10) à distance l'une de l'autre.
12. Fenétre avec au moins un mécanisme de commande dans un boitier selon l'une quelconque
des revendications 1 à 11, comprenant un mécanisme de commande (5, 6) fixé sur un
profilé de montage (1) sur une face intérieure d'un battant de fenêtre (22),
caractérisée en ce que
le profilé de montage (1) est recouvert par un profilé de couvercle (2) qui s'étend
sur toute la longueur latérale du battant de fenétre (22).