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(11) |
EP 0 949 181 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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04.08.2004 Patentblatt 2004/32 |
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Anmeldetag: 17.03.1999 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)7: B66B 11/04 |
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Antrieb für einen Aufzug mit einem an Seilen gehaltenen Fahrkorb
Drive unit for an elevator with a car fixed to cables
Machinerie pour ascenseur avec cabine suspendue par un cable
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU NL PT SE |
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Benannte Erstreckungsstaaten: |
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LT LV RO SI |
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Priorität: |
09.04.1998 DE 29806526 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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13.10.1999 Patentblatt 1999/41 |
| (73) |
Patentinhaber: Osma-Aufzüge Albert Schenk GmbH & Co KG |
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49084 Osnabrück (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Schenk, Albert
49078 Osnabrück (DE)
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| (74) |
Vertreter: Busse & Busse Patentanwälte |
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Grosshandelsring 6 49084 Osnabrück 49084 Osnabrück (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 631 968 FR-A- 844 460 US-A- 5 265 701
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EP-A- 0 779 233 GB-A- 574 040
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen Antrieb für einen Aufzug mit einem an Seilen
gehaltenen Fahrkorb nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
[0002] Bei einem bekannten Antrieb dieser Art (GB-A-574 040) ist die Treibscheibe zwischen
einer Keilriemenscheibe und der Bremsscheibe einer Trommelbremse angeordnet, und die
eine gemeinsam drehbare Einheit bildenden Scheiben sind auf einer Achse abgestützt,
die beidseits in Trägerkonsolen gelagert ist. Dies bedingt eine ausladende Bauweise
des Antriebs, der in einem gesonderten Maschinenraum untergebracht wird.
[0003] Der Erfindung liegt das Problem zugrunde, einen in den Aufzugsschacht integrierbaren
Antrieb für den Fahrkorb eines Aufzugs zu schaffen, bei dem ein herkömmlicher Antriebsmotor
Verwendung finden kann.
[0004] Die Erfindung löst dieses Problem durch einen Antrieb mit den Merkmalen des Patentanspruchs
1. Hinsichtlich weiterer Ausgestaltungen wird auf die Patentansprüche 2 bis 14 verwiesen.
[0005] Der Antrieb nach der Erfindung schafft mit der besonderen Anordnung der Scheiben
und dem Einsatz eines Keilrippen-Flachriementriebs eine besonders flache Baueinheit
eines Treibrades, die infolge der räumlichen Trennung von Treibrad und Antriebsmotor
flexibel an räumliche Gegebenheiten anpaßbar ist, so daß auch bei Verwendung eines
herkömmlichen Antriebsmotors, beispielsweise eines Asynchronmotors, der Aufzug in
den Aufzugsschacht integrierbar ist. Wenn die Welle des Antriebsmotors beispielsweise
parallel zur Ebene von etagenweise den Zugang zu dem Schacht sperrenden Türen ausgerichtet
wird, kann der Antriebsmotor in einem Bereich oberhalb eines Türkämpferprofils angeordnet
werden und damit einen anderweitig ungenutzten Bereich ausnutzen. Der Antriebsmotor
kann aber auch unterhalb des untersten Türrahmens angeordnet werden. Infolge seiner
flachen Bauweise kann das Treibrad beispielsweise hinter einer seitlichen Vertikalführungsschiene
angeordnet werden.
[0006] Besonders vorteilhaft ist die Riemenscheibe mit einem abgekröpften Trägerteil versehen,
wodurch ein ringförmiger Aufnahmeraum für eine auf die Bremsscheibe einwirkende Bremsvorrichtung
entsteht. Diese ragt nicht über die Außenabmessungen des Treibrades hinaus. Bei Verwendung
einer erfindungsgemäßen Bremsvorrichtung an einem Treibrad ist sichergestellt, daß
bei Ausfall der elektrischen Spannungsversorgung die Bremse automatisch schließt und
der Fahrkorb damit angehalten wird. Eine solche Bremsvorrichtung kann grundsätzlich
auch bei anderen Antriebseinheiten Anwendung finden.
[0007] Besonders vorteilhaft ist ein Druckmittelreservoir vorgesehen, um dadurch eine manuelle
Belüftung der Bremse und somit ein Verfahren des Fahrkorbs auch nach Ausfall der das
Druckmittel bereitstellenden Pumpe zu ermöglichen.
[0008] Weitere Vorteile und Einzelheiten ergeben sich aus in der Zeichnung dargestellten
Ausführungsbeispielen des Gegenstandes der Erfindung. In der Zeichnung zeigt:
- Fig. 1
- einen Längsschnitt durch einen Schachtkopf bei Anordnung des Treibrades und des Antriebsmotors
des erfindungsgemäßen Antriebs im Schachtkopfbereich,
- Fig. 2
- einen Längsschnitt durch den unteren Bereich des Schachts in Fig. 1,
- Fig. 3
- einen Schnitt entlang der Linie III-III in Fig. 1,
- Fig. 4
- einen Schnitt entlang der Linie IV-IV in Fig. 1,
- Fig. 5
- das Einzelteil V aus Fig. 1,
- Fig. 6
- eine Draufsicht zu Fig. 5,
- Fig. 7
- eine Fig. 1 ähnliche Darstellung eines Aufzugs, bei dem das Treibrad und der Antriebsmotor
im Schachtgrund montiert sind,
- Fig. 8
- den Schachtgrundbereich des Aufzugsschachts nach Fig. 7,
- Fig. 9
- einen Schnitt entlang der Linie IX-IX in Fig. 7,
- Fig. 10
- einen im Bereich des Antriebsmotors aufgebrochenen Schnitt entlang der Linie X-X in
Fig. 8,
- Fig. 11
- eine schematische, teilweise geschnittene Draufsicht auf eine erfindungsgemäße Bremsvorrichtung.
[0009] In einem ersten Ausführungsbeispiel (Fig. 1 bis Fig. 6) ist bei einem Aufzug 1, der
einen vertikalen Schacht 2 zur Auf- und Abbewegung eines Fahrkorbs 3 aufweist, im
Kopfbereich 4 des Schachts 2 ein erfindungsgemäßer Antrieb mit einem Treibrad 5 sowie
einem darauf einwirkenden Antriebsmotor 6 vorgesehen. Der Schacht 2 ist ober- und
unterseitig abgeschlossen und weist keinen separaten Maschinenraum auf.
[0010] Das Treibrad 5 umfaßt eine Treibscheibe 7, die von Seilen 8 überlaufen ist, an denen
der Fahrkorb 3 angehängt ist. Zudem weist das Treibrad 5 eine Riemenscheibe 9 sowie
eine Bremsscheibe 10 einer Scheibenbremse auf, die mit der Riemenscheibe 9 und der
Treibscheibe 7 zu dem eine flache Baueinheit bildenden Treibrad 5 vereinigt ist. Das
Treibrad 5 ist an einem Tragrahmen 11 um eine ortsfeste Drehachse 12 gelagert. An
dem Tragrahmen 11 ist eine Schwinge 13 angelenkt, die den Antriebsmotor 6 trägt, wobei
die Schwinge 13 über eine Spannfeder 14 mit einer Kraft beaufschlagt wird, die im
Sinne eines Spannens eines Treibriemens 15 auf die Schwinge 13 einwirkt. Als Spannfeder
14 kommt nicht nur die gezeichnete mechanische Feder, sondern auch andere bekannte
Spannelemente in Betracht, beispielsweise auch hydraulisch wirkende.
[0011] Die Drehachse 12 des Treibrads 5 ist in der Führungsebene 16 von vertikalen Führungsschienen
17 angeordnet, die der vertikalen Längsmittelebene des Fahrkorbs 3 zugeordnet sind.
Der Tragrahmen 11 kann in dem Raum zwischen der Führungsschiene 17 und einer seitlichen
Schachtwandung 18 platzsparend angeordnet sein.
[0012] Bei dem Einbaubeispiel ist die Welle 19 des Antriebsmotors 6 parallel zur Ebene 20
von etagenweise den Zugang zu dem Schacht 2 sperrenden Türen 21 angeordnet. Der Antriebsmotor
6 ist dabei im Bereich oberhalb eines Türkämpferprofils 22 gehalten, wodurch der hier
im Schattenraum des Türkämpferprofils 22 entstandene taschenartige, ansonsten ungenutzte
Bereich des Schachts 2 genutzt wird. Der Antrieb ermöglicht daher eine sehr raumsparende
Anordnung. Der Antriebsmotor 6 sitzt dabei seitlich des Bewegungskorridors des Fahrkorbs
3.
[0013] Das Treibrad 5 ist so aufgebaut, daß die Bremsscheibe 10 einstückig mit einem Nabenteil
23 ausgebildet ist und die Treibscheibe 7 sowie die Riemenscheibe 9 über eine Bolzenverbindung
24 auf dem Nabenteil 23 festgelegt sind. Der Nabenteil 23 ist auf einem die Drehachse
12 umfassenden Lagerzapfen 25, der an dem Tragrahmen 11 abgestützt ist, gelagert.
[0014] Die Treibscheibe 7 hat den geringsten Durchmesser und wird von der Bremsscheibe 10
radial überragt. Die Riemenscheibe 9 überragt die Bremsscheibe 10 und weist einen
abgekröpften Bereich 26 seines Trägerteils auf, wodurch sie einen Aufnahmeraum 27
ausbildet zur Aufnahme zumindest einer Bremsvorrichtung 28. Die Bremsvorrichtung 28,
die mit ihren Bremsbacken 29 auf die Bremsscheibe 10 einwirkt, überragt daher nicht
das Treibrad 5.
[0015] Der Treibriemen 15 stellt eine Untersetzung der Drehzahl zwischen der Motorwelle
19 und der Riemenscheibe 9 sicher, wobei für den Fahrkorb 3 über die Seile 8, die
eine am oberen Randbereich des Gegengewichts 30 angeordnete Rolle 31 überlaufen, eine
2:1-Aufhängung ausgebildet werden kann.
[0016] Der zur Halterung des Treibrads 5 vorgesehene Rahmen 11 weist einen das Treibrad
5 umschließenden Hauptteil 32 auf, der ein vorderseitiges und ein rückseitiges Blech
33,34 sowie diese verbindende Querhalter 35, die insgesamt auf im Schacht angeordnete
Sockel 36 aufgeschraubt sind, umfaßt. Von dem Hauptteil 32 erstreckt sich auswärtsgerichtet
ein Kragteil 37, an dem die Schwinge 13 für den Antriebsmotor 6 an einer Schwenkachse
38 angelenkt ist. Auch dieser Kragteil 37 ist sowohl vor als auch hinter dem Treibrad
5 vorhanden, so daß eine einseitige Belastung der Anlenkung 38 vermieden ist.
[0017] Die drehmomentübertragende Verbindung zwischen dem Antriebsmotor 6 und dem Treibrad
5 ist über zumindest einen Treibriemen 15 hergestellt. Dieser ist als flacher Keilrippenriemen
ausgebildet, der eine hohe Dehnfestigkeit entlang seiner Verlaufsrichtung aufweist
und zudem verschleißarm ist.
[0018] In einem alternativen Ausführungsbeispiel (Fig. 7 bis Fig. 10) ist ein Tragrahmen
111 des erfindungsgemäßen Antriebs im Schachtgrund 40 angeordnet, wobei wiederum der
Tragrahmen 111 das Treibrad 5 und den Antriebsmotor 6 trägt. Da die Seile 8 in diesem
Fall nicht von dem umlaufenden Treibrad 5 gehalten werden, ist im Schachtkopf 4 zusätzlich
ein Träger 41 angeordnet, der mit entsprechenden Umlenkrollen 42 zur Halterung und
Umlenkung der Seile 8 versehen ist. Auch eine feste Halterung 43 für ein Seilende
ist im Schachtkopf 4 angeordnet. Bei dieser Anordnung ist ebenfalls an dem Tragrahmen
111 ein Kragteil 137 vorgesehen, der wiederum eine Schwinge 13 hält. Auch die Beaufschlagung
durch eine Feder 14 ist in entsprechender Weise verwirklicht. Bei grundsätzlicher
Gleichartigkeit des Treibrades 5 und des Antriebsmotors 6 kann dieser in einem taschenartigen
unteren Randbereich 42 des Schachts 2 unterhalb eines unteren Rahmenprofils 43 einer
Tür 21 plaziert werden. Wiederum ist dabei der Antriebsmotor 6 außerhalb des Hubkorridors
des Fahrkorbs 3 gehalten. Eine Abweichung im gezeigten Ausführungsbeispiel gemäß Fig.
8 gegenüber der oben gezeigten Version ergibt sich insofern, als die Drehachse 12
des Treibrads 5 nicht in der Führungsebene 16 liegt, sondern seitlich gegen diese
versetzt ist. Dieses ist allerdings nicht zwingend, sondern die Anordnung im unteren
Bereich kann genauso ausgeführt werden wie im oberen Ausführungsbeispiel.
[0019] In jedem Fall ist der Bremsscheibe 10, die einen Teil des Treibrads 5 ausbildet,
zumindest eine Bremsvorrichtung 28 zugeordnet, die über ihre Bremsbacken 29 auf die
Bremsscheibe 10 einwirken kann. Im Ausführungsbeispiel sind zwei einander gegenüberliegende
Bremsvorrichtungen 28 für das Treibrad 5 vorgesehen. Die Bremsvorrichtung 28 umfaßt
zwei die Bremsbacken 29 haltende Arme 50, die an Drehachsen 51 schwenkbar gehalten
sind. Auf der den Bremsbacken 29 gegenüberliegenden Seite der Bremsarme 50 ist zumindest
eine - in der Regel mehrere - Druckfeder 52 angeordnet, die die Arme um die Schwenkachsen
51 im Schließsinn betätigt, so daß durch die mechanische Druckfeder 52 die Bremsen
28 in Eingriff gelangen.
[0020] Zur Gegenwirkung gegen die Kraft der Federn 52 ist zumindest ein Hydraulikzylinder
53 vorgesehen, der bei Beaufschlagung mit Druckmittel eine im Öffnungssinn der Bremsbacken
29 wirkende Kraft auf die Arme 50 erteilt. Dadurch können die Bremsbacken 29 gelöst
und in Offenstellung gehalten werden.
[0021] Durch ein Druckmittelreservoir - nicht eingezeichnet - ist auch nach Ausfall einer
das Druckmittel bereitstellenden Pumpe - etwa bei Ausfall der elektrischen Versorgungsspannung
- ein Belüften der Bremse durch Ventilbetätigung mitteils einer Hilfsstromquelle möglich.
Dadurch kann der Fahrkorb 3 auch dann noch in eine beliebige Position verfahren werden.
[0022] Derartige Bremsvorrichtungen 28 sind grundsätzlich bei jedem Treibrad 5 einsetzbar.
Die hier gezeigte besonders kompakte Bauweise macht die Verwendung einer derartigen
Bremsvorrichtung 28 besonders sinnvoll.
1. Antrieb für einen Aufzug (1) mit einem an Seilen (8) gehaltenen Fahrkorb (3), der
in einem sich vertikal erstreckenden Schacht (2) auf und ab verfahrbar ist, mit einer
Treibscheibe (7) für die Seile (8) des Fahrkorbs (3) und einem Antriebsmotor (6) für
diese, wobei der Antriebsmotor (6) durch einen Treibriemen (15) eine parallelachsig
gelagerte Riemenscheibe (9) antreibt, und die Riemenscheibe (9), die Treibscheibe
(7) und die Bremsscheibe (10) koaxial einander zugeordnet und zusammengefügt sind,
dadurch gekennzeichnet, daß die Riemenscheibe (9), und die Treibscheibe (7) beidseits der Bremsscheibe einer
Scheibenbremse (10) mit dieser zu einem flachen Treibrad (5) vereinigt sind und als
Treibriemen (15) ein Keilrippen-Flachriemen vorgesehen ist.
2. Antrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Treibrad (5) an einem Tragrahmen (11) um eine ortsfeste Drehachse (12) gelagert
ist und der Antriebsmotor (6) an einer Schwinge (13) abgestützt ist, die am Tragrahmen
(11) angelenkt und von einer Spannfeder (14) beaufschlagt ist.
3. Antrieb nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in Montagestellung der Teile die Drehachse (12) des Treibrads (5) in der Führungsebene
(16) von der vertikalen Längsmittelebene des Fahrkorbs (3) zugeordneten vertikalen
Führungschienen (17) angeordnet ist.
4. Antrieb nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Antriebsmotor (6) von einem Asynchronmotor gebildet ist.
5. Antrieb nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Riemen- (9) und die Treibscheibe (7) beidseits der Bremsscheibe (10) mit einem
Nabenteil (23) verbunden sind, das auf einem vom Tragrahmen (11) abgestützten Lagerzapfen
(25) gelagert ist.
6. Antrieb nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß Bremsscheibe (10) und Nabenteil (23) einstückig ausgeführt sind.
7. Antrieb nach einem der Ansprüche 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Riemenscheibe (9) die Bremsscheibe (10) und letztere die Treibscheibe (7) überragt,
wobei die Riemenscheibe (9) zur Bildung eines Aufnahmeraumes (27) für eine Bremsvorrichtung
(28) einen abgekröpften Trägerteil aufweist.
8. Antrieb nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragrahmen (11;111) einen das Treibrad (5) umschließenden Hauptteil (32) und
einen von diesem ausgehenden Kragteil (37;137) aufweist, an dessen Ende die Schwinge
(13) für den Antriebsmotor (6) angelenkt ist.
9. Antrieb nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehzahl des Treibrads (5) gegenüber der Drehzahl des Antriebsmotors (6) für
einen Antrieb des Fahrkorbs (3) durch die Seile (8) in einer 2:1-Aufhängung untersetzt
ist.
10. Antrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dem Treibrad (5) eine Scheibenbremse mit zumindest einer Bremsvorrichtung (28) für
die Bremscheibe (10) zugeordnet ist, wobei die Bremsbacken (29), -klötze oder dergleichen
Bremsglieder der Bremsvorrichtung (8) mittels zumindest einer mechanischen Feder (52)
in Bremseingriff und mittels eines mit Druckmittel beaufschlagbaren Hydraulikzylinders
(53) außer Bremseingriff bewegbar bzw. gehalten sind.
11. Antrieb nach Anspruch 10, gekennzeichnet durch ein von einer Pumpe beaufschlagtes Druckmittelreservoir zum Lüften der Bremse (28).
12. Antrieb nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß in Montagestellung der Teile die Welle (19) des Antriebsmotors (6) parallel zur Ebene
von etagenweise den Zugang zu dem Schacht sperrenden Türen (21) ausgerichtet ist.
13. Aufzug beinhaltend einen Antrieb nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Antriebsmotor (6) in einem Bereich oberhalb eines oberen Türkämpferprofils (22)
und über diesem in dem Schachtkopfraum (4) anbringbar ist.
14. Aufzug beinhaltend einen Antrieb nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Antriebsmotor (6) unterhalb des unteren Türrahmens (43) in einem durch diesen
und die darunterliegenden Wandungen des Schachts gebildeten Bereich (42) des Schachtgrunds
anbringbar ist.
1. A drive for a lift (1) with a cage (3) held on ropes (8), which cage can be traversed
up and down in a shaft (2) extending vertically, with a driving pulley (7) for the
ropes (8) of the cage (3) and a drive motor (6) for said driving pulley, whereby the
drive motor (6) drives a belt pulley (9), mounted axis-parallel, via a driving belt
(15), and the belt pulley (9), the driving pulley (7) and the brake disc (10) are
assigned to one another and assembled coaxially, characterised in that the belt pulley (9) and the driving pulley (7) on both sides of the brake disc of
a disc brake (10) are united with the latter to form a flat driving wheel (5) and
a wedge-ribbed flat belt is provided as the driving belt (15).
2. The drive according to claim 1, characterised in that the driving wheel (5) is mounted about a stationary rotary axis (12) on a bearing
frame (11) and the drive motor (6) is supported on a rocker (13), which is linked
to the bearing frame (11) and acted upon by a tension spring (14).
3. The drive according to claim 1 or 2, characterised in that, in the assembled position of the parts, the rotary axis (12) of the driving wheel
(5) is arranged in the guide plane (16) of vertical guide rails (17) assigned to the
vertical longitudinal mid-plane of the cage (3).
4. The drive according to any one of claims 1 to 3, characterised in that the drive motor (6) is formed by an asynchronous motor.
5. The drive according to any one of claims 1 to 4, characterised in that the belt pulley (9) and the driving pulley (7) are connected on both sides of the
brake disc (10) with a hub part (23), which is mounted on an axle joumal (25) supported
by the bearing frame (11).
6. The drive according to claim 5, characterised in that brake disc (10) and hub part (23) are designed in one piece.
7. The drive according to any one of claims 5 or 6, characterised in that the belt pulley (9) projects beyond the brake disc (10) and the latter beyond the
driving pulley (7), whereby the belt pulley (9) has an offset carrier part for the
formation of a receiving space (27) for a braking device (28).
8. The drive according to any one of claims 2 to 7, characterised in that the bearing frame (11; 111) has a main part (32) surrounding the driving wheel (5)
and a cantilever part (37; 137) issuing from said main part, on the end of which cantilever
part the rocker (13) for the drive motor (6) is linked.
9. The drive according to any one of claims 1 to 8, characterised in that the speed of the driving wheel (5) is stepped down with respect to the speed of the
drive motor (6) for a drive of the cage (3) by means of the ropes (8) in a 2:1 suspension.
10. The drive according to claim 1, characterised in that a disc brake with at least one braking device (28) for the brake disc (10) is assigned
to the driving wheel (5), whereby the brake pads (29), brake shoes or such elements
of the braking device (8) are moveable into brake engagement and held by means of
at least one mechanical spring (52) and moveable out of brake engagement and held
by means of a hydraulic cylinder (53) acted on by a pressure medium.
11. The drive according to claim 10, characterised by a pressure medium reservoir for ventilating the brake (28), said pressure medium
reservoir being acted on by a pump.
12. The drive according to any one of claims 1 to 12, characterised in that, in the assembled position of the parts, the shaft (19) of the drive motor (6) is
aligned parallel to the plane of doors (21) blocking access to the shaft storey by
storey.
13. A lift including a drive according to any one of claims 1 to 12, characterised in that the drive motor (6) can be fitted in an area above an upper door transom profile
(22) and above the latter in the shaft headroom (4).
14. A lift induding a drive according to any one of claims 1 to 12, characterised in that the drive motor (6) can be fitted beneath the lower door frame (43) in an area (42)
of the shaft base formed by said door frame and the walls of the shaft lying thereunder.
1. Machinerie pour un ascenseur (1) avec une cabine (3) suspendue par des câbles (8),
qui peut se déplacer vers le haut et vers le bas dans une gaine (2) s'étendant verticalement,
avec une poulie motrice (7) pour les câbles (8) de la cabine (3) et un moteur d'entraînement
(6) pour celle-ci, dans laquelle le moteur d'entraînement (6) entraîne par une courroie
d'entraînement (15) une poulie à courroie (9) montée selon un axe parallèle, et la
poulie à courroie (9), la poulie motrice (7) et le disque de frein (10) sont agencés
et réunis coaxialement l'un à l'autre, caractérisée en ce que la poulie à courroie (9) et la poulie motrice (7) situées de part et d'autre du disque
de frein (10) d'un frein à disque sont réunies avec celui-ci en une roue motrice plate
(5) et en ce qu'il est prévu une courroie plate à nervures trapézoïdales comme courroie d'entraînement
(15).
2. Machinerie selon la revendication 1, caractérisée en ce que la roue motrice (5) est montée autour d'un axe de rotation fixe (12) sur un châssis
de support (11) et le moteur d'entraînement (6) est supporté sur une bascule (13),
qui est articulée sur le châssis de support (11) et qui est soumise à l'action d'un
ressort de rappel (14).
3. Machinerie selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que, dans la position de montage des pièces, l'axe de rotation (12) de la roue motrice
(5) est disposé dans le plan de guidage (16) de rails de guidage verticaux (17) associés
au plan médian longitudinal vertical de la cabine (3).
4. Machinerie selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que le moteur d'entraînement (6) est formé par un moteur asynchrone.
5. Machinerie selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que la poulie à courroie (9) et la poulie motrice (7) sont assemblées de part et d'autre
du disque de frein (10) à une partie de moyeu (23), qui est montée sur un tourillon
(25) supporté par le châssis de support (11).
6. Machinerie selon la revendication 5, caractérisée en ce que le disque de frein (10) et la partie de moyeu (23) sont réalisés en une seule pièce.
7. Machinerie selon la revendication 5 ou 6, caractérisée en ce que la poulie à courroie (9) dépasse le disque de frein (10) et ce dernier dépasse la
poulie motrice (7), dans laquelle la poulie à courroie (9) présente une partie de
support coudée pour former un espace de réception (27) pour un dispositif de freinage
(28).
8. Machinerie selon l'une quelconque des revendications 2 à 7, caractérisée en ce que le châssis de support (11; 111) présente une partie principale (32) entourant la
roue motrice (5) et une partie en console (37; 137) partant de celle-ci, à l'extrémité
de laquelle la bascule (13) pour le moteur d'entraînement (6) est articulée.
9. Machinerie selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisée en ce que la vitesse de rotation de la roue motrice (5) est démultipliée par rapport à la vitesse
de rotation du moteur d'entraînement (6) pour un entraînement de la cabine (3) par
les câbles (8) en une suspension dans un rapport 2:1.
10. Machinerie selon la revendication 1, caractérisée en ce qu'un frein à disque avec au moins un dispositif de freinage (28) pour le disque de frein
(10) est associé à la roue motrice (5), dans laquelle les mâchoires (29), les sabots
ou autres organes de freinage du dispositif de freinage (28) peuvent être déplacés
respectivement maintenus en position de freinage au moyen d'au moins un ressort mécanique
(52) et hors de position de freinage au moyen d'un cylindre hydraulique (53) pouvant
être alimenté par un fluide sous pression.
11. Machinerie selon la revendication 10, caractérisée par un réservoir de fluide sous pression alimenté par une pompe pour desserrer le frein
(28).
12. Machinerie selon l'une quelconque des revendications 1 à 11, caractérisée en ce que, en position de montage des pièces, l'arbre (19) du moteur d'entraînement (6) est
orienté parallèlement au plan des portes (21) empêchant par étages l'accès à la gaine.
13. Ascenseur comportant une machinerie selon l'une quelconque des revendications 1 à
12, caractérisé en ce que le moteur d'entraînement (6) peut être installé dans une région située au-dessus
d'un profilé supérieur de dormant de porte (22) et au-dessus de celle-ci dans la chambre
supérieure de la gaine (4).
14. Ascenseur comportant une machinerie selon l'une quelconque des revendications 1 à
12, caractérisé en ce que le moteur d'entraînement (6) peut être installé en dessous du cadre de porte inférieur
(43) dans une région (42) du fond de la gaine formée par ce cadre et les parois de
la gaine situées en dessous de celui-ci.