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EP 0 951 002 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.08.2003 Patentblatt 2003/33 |
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Anmeldetag: 10.04.1999 |
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Hausinstallationssystem
Domestic installation system
Système d'installation domestique
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Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE ES FR GB IT LI SE |
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Priorität: |
18.04.1998 DE 19817284
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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20.10.1999 Patentblatt 1999/42 |
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Patentinhaber: ROBERT BOSCH GMBH |
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70442 Stuttgart (DE) |
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Erfinder: |
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- Roehlk, Hermann
71665 Vaihingen (DE)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 617 500 GB-A- 2 310 928
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WO-A-97/09701 US-A- 5 341 122
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Hausinstallationssystem, mit einem Informations- und/oder
Steuerungssystem (BUS) sowie mit dem Informations- und/oder Steuerungssystem gekoppelten,
miteinander kommunizierenden Sensoren und Aktoren, sowie einen Sensor mit den im Oberbegriff
des Anspruchs 15 genannten Merkmalen.
Stand der Technik
[0002] Aus WO 97/09701 A ist ein Glasbruchsensor bekannt, wobei in Abhängigkeit eines akustischen
Signals ein Alarm ausgelöst wird. Dabei wird eine detaillierte Signalanalyse verwendet,
sodass ein Glasbruch von anderen Ereignissen leicht unterscheidbar wird. Aus US-5,341,122
A ist ein Glasbruchsimulator bekannt, der auf niedrige akustische Frequenzen reagiert.
Ein Hochfrequenzsignal wird bei Überschreiten eines Schwellwerts durch die Amplitude
des akustischen Signals bei niedrigen Frequenzen erzeugt. Aus EP 617500 A ist eine
Vorrichtung zur drahtlosen Datenübermittlung bekannt, die sich in Verbindung mit einem
Glasbruchsensor als Einbruchssicherung einsetzen lässt. Aus GB 2310928 A ist ein Glasbruchsensor
bekannt, bei dem eine frequenzabhängige Signalanalyse durchgeführt wird, um zu ermitteln,
ob ein Glasbruch vorliegt oder nicht.
[0003] Hausinstallationssysteme umfassen je nach Ausbaugrad des Systems und Ausstattung
eines Gebäudes, beispielsweise eines Wohngebäudes, eines Fabrikgebäudes oder dergleichen,
eine Vielzahl von Sensoren und Aktoren. Diese sind über ein Informations- und/oder
Steuerungssystem miteinander verbunden. Bekannt ist als Informations- und/oder Steuerungssystem
beispielsweise der Europäische Informationsbus (EIB). Über das Informations- und/oder
Steuerungssystem werden Informationen in Form von standardisierten Telegrammen zwischen
den Sensoren und Aktoren und einer gegebenenfalls vorhandenen Zentraleinheit übertragen.
Ein Übertragungsmedium für das Informations- und/oder Steuerungssystem können beispielsweise
eine separate Übertragungsleitung, eine Aufmodulierung auf eine Energieversorgung
oder auch elektromagnetische Wellen sein.
[0004] Entsprechend der Auswahl der Sensoren und Aktoren, die an ein Hausinstallationssystem
angeschlossen sind, können verschiedene Überwachungs-, Steuerungsund/oder Bedienungsfunktionen
ausgelöst werden. Als Sensoren sind beispielsweise Fühler für Temperatur, Feuchte
oder Helligkeit sowie Befehlsgeber, beispielsweise Schaltmittel, bekannt. Aktoren
sind Befehlsempfänger, die von den Fühlern und/oder Befehlsgebern gegebene Signale
umsetzen. Aktoren sind beispielsweise Schaltgeräte oder Antriebe jeglicher Art.
[0005] Bekannt sind Hausinstallationssysteme für spezielle Einsatzzwecke, beispielsweise
zur Einbruchsmeldung. Diese können akustische Sensoren aufweisen, die als sogenannte
Glasbruch-Sensoren an zu überwachenden Glasscheiben angebracht werden. Bei Auftreten
eines Glasbruches werden Signale mit einer typischen Frequenz erzeugt, die von den
akustischen Sensoren erfaßt werden. Über in die Sensoren integrierte, fest eingestellte
Filterschaltungen kann der tatsächliche Bruch einer Glasscheibe detektiert werden.
Vorteile der Erfindung
[0006] Das erfindungsgemäße Hausinstallationssystem sowie der erfindungsgemäße Sensor bieten
den Vorteil, daß in einfacher Weise eine flexible Anpassung an unterschiedliche gegebene
und/oder gewünschte Einsatzbedingungen möglich ist. Dadurch, daß das Hausinstallationssystem
wenigstens einen akustischen Sensor umfaßt, der auf wenigstens ein akustisches Signal
eines wählbaren Ereignisses anlernbar ist, und bei Auftreten des wenigstens einen
akustischen Signales ein Informations- und/oder Steuersignal für wenigstens einen
Aktor generiert, ist vorteilhaft möglich, unmittelbar vor Ort den akustischen Sensor
auf wenigstens ein spezifisches, wählbar festlegbares akustisches Signal wenigstens
eines Ereignisses zu eichen. Somit kann ein und der selbe akustische Sensor für die
Überwachung beziehungsweise Erkennung verschiedener, akustische Signale hervorrufende
Ereignisse eingesetzt werden. Durch die Anlernbarkeit des akustischen Sensors kann
das Hausinstallationssystem auf speziell gegebene Bedingungen abgestimmt werden. Gleiche
zu überwachende Objekte beziehungsweise Ereignisse, die an unterschiedlichen Einbauorten
im gleichen Gebäude beziehungsweise in unterschiedlichen Gebäuden unterschiedliche
akustische Signale hervorrufen, können so bei einer Überwachung mittels des erfindungsgemäßen
Hausinstallationssystemes berücksichtigt werden. Durch einmaliges akustisches Erfassen
des zu überwachenden Ereignisses ist der akustische Sensor selbsttätig auf dieses
Ereignis geeicht und kann im Wiederholungsfalle des Ereignisses ein Informationsund/oder
Steuersignal generieren.
[0007] In bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß der akustische Sensor
einen Speicher aufweist, in dem wenigstens ein Referenzsignal ablegbar ist. Hierdurch
wird vorteilhaft möglich, in einfacher Weise das zu überwachende akustische Ereignis
aufzuzeichnen und die aufgezeichneten akustischen Signale in dem Speicher abzulegen.
Diese stehen somit als Referenzsignale für eine spätere Überwachung auf wiederholtes
Auftreten des akustischen Signales und somit Eintritt des Ereignisses zur Verfügung.
[0008] Insbesondere ist vorteilhaft, wenn in dem Speicher eine Vielzahl akustischer Referenzsignale
unterschiedlicher akustischer Ereignisse ablegbar sind. So kann mittels des akustischen
Sensors gleichzeitig eine Überwachung beziehungsweise Erkennung verschiedener, unterschiedliche
akustische Signale erzeugender Ereignisse erfolgen.
[0009] In weiterer bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß der akustische
Sensor während seines bestimmungsgemäßen Einsatzes bei dem zu überwachenden akustischen
Ereignis auftretende Änderungen in einem Frequenzspektrum der von dem akustischen
Ereignis hervorgerufenen akustischen Signale erfaßt und bei der weiteren Überwachung
berücksichtigt. Hierdurch können beispielsweise durch Alterung und/oder dergleichen
hervorgerufene Änderungen in der Abgabe akustischer Signale bei den zu überwachenden
Ereignissen in den im akustischen Sensor abgespeicherten Referenzsignalen berücksichtigt
werden. Hierdurch wird eine zuverlässige Überwachung beliebiger akustischer Ereignisse
über einen langen Zeitraum in einfacher Weise möglich, ohne daß der akustische Sensor
in wählbaren Zeitabständen neu auf das zu überwachende Ereignis angelernt werden muß.
[0010] Weitere bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den übrigen, in
den Unteransprüchen genannten Merkmalen.
Zeichnungen
[0011] Die Erfindung wird nachfolgend in einem Ausführungsbeispiel anhand der zugehörigen
Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
- Figur 1
- ein Schaltschema eines Hausinstallationssystemes;
- Figur 2
- ein Blockschaltbild eines akustischen Sensors und
- Figur 3
- ein Chronospektrogramm eines akustischen Ereignisses.
Beschreibung des Ausführungsbeispiels
[0012] Figur 1 zeigt eine schematische Ansicht eines Hausinstallationssystemes 10. Dieses
umfaßt eine Anzahl von Sensoren 12 sowie eine Anzahl von Aktoren 14. Die Sensoren
12 können beispielsweise Fühler für Helligkeit, Temperatur, Feuchte, Druck, Geräusche
und so weiter sein. Ferner können die Sensoren 12 Kontakte von Bewegungsmeldern, Füllstandsanzeigen,
Überwachungseinrichtungen und so weiter sein. Die Aktoren 14 können beispielsweise
Schaltmittel für Beleuchtungseinrichtungen, Motoren, Jalousienantriebe, Heizungsventile
und so weiter sein. Die Sensoren 12 und die Aktoren 14 sind über ein Informations-
und/oder Steuerungssystem 16 miteinander verbunden. Das Informations- und/oder Steuerungssystem
16 kann beispielsweise ein Europäischer Installationsbus sein. Das Hausinstallationssystem
16 ist mit einem Rechner 17 gekoppelt, über den beispielsweise von den Sensoren 12
gelieferte Signale speicherbar und verwaltbar und Befehle an Aktoren 14 auslösbar
sind. Der Aufbau und die Funktion eines Hausinstallationssystemes 10 sind allgemein
bekannt, so daß im Rahmen der Beschreibung hierauf nicht näher eingegangen werden
soll.
[0013] In Figur 2 ist in einem Blockschaltbild ein akustischer Sensor 18 gezeigt, der als
Sensor 12 gemäß Figur 1 in ein Hausinstallationssystem 10 integrierbar ist. Nachfolgend
wird auf die spezielle Ausgestaltung des akustischen Sensors 18 sowie dessen Funktionen
näher eingegangen. Der akustische Sensor 18 kann modulartig aufgebaut sein, das heißt,
die nachfolgend erläuterten Bestandteile des akustischen Sensors 18 können wahlweise
vorhanden sein. Der Sensor 18 umfaßt ein Gehäuse 20, innerhalb dem die einzelnen Komponenten
anordbar sind. Eine Verbindung zwischen den einzelnen Komponenten des akustischen
Sensors 18 kann beispielsweise durch Steck- oder andere geeignete Verbindungen erfolgen.
Der Sensor 18 besitzt ein Erfassungsmittel 22, beispielsweise ein Mikrofon, zum Erfassen
eines Frequenzspektrums eines, durch ein Ereignis hervorgerufenen akustischen Signales.
Ferner ist eine Verarbeitungseinheit 24 sowie wenigstens ein Speichermittel 26 vorgesehen.
Der akustische Sensor 18 besitzt weiterhin eine Auswerteeinheit 28 sowie eine Signalgenerierungseinheit
30. Darüber hinaus umfaßt der akustische Sensor 18 eine Energieversorgung 32 sowie
ein Koppelmodul 34 zur Anbindung an das Informations- und/oder Steuerungssystem 16
(Figur 1).
[0014] Der akustische Sensor 18 zeigt folgende Funktion:
[0015] Je nach Einbauort des akustischen Sensors 18 in das Hausinstallationssystem 10 sind
von diesem wählbare, im Bereich des Einbauortes wahrnehmbare akustische Signale erfaßbar,
die infolge eines Ereignisses auftreten. Hierbei kommen beliebige Ereignisse, die
akustische Signale verursachen, in Betracht. Dies können beispielsweise ein durch
das Öffnen einer Tür verursachtes Geräusch, Schrittgeräusche von Menschen oder Tieren,
fließendes oder tropfendes Wasser, eine laufende Waschmaschine, ein Motorgeräusch
eines Kraftfahrzeuges, Lüftergeräusche, Windgeräusche, Knistergeräusche eines brennenden
Feuers und so weiter sein. Nachfolgend wird davon ausgegangen, daß mittels des akustischen
Sensors 18 ein akustisches Signal eines Ereignisses erfaßbar ist. Nach weiteren, jedoch
nicht ausführlich erläuterten Beispielen, kann der akustische Sensor 18 so ausgelegt
sein, daß er unterschiedliche akustische Signale unterschiedlicher Ereignisse erfassen
kann, sofern diese Ereignisse in einem genügend großen Frequenzabstand zueinanderliegende
Signale verursachen. Bei typischen Signalverläufen mit typischen Frequenzen können
diese auch in gleichen Frequenzbereichen liegen, da über das Frequenzspektrum des
akustischen Signales auf ein bestimmtes Ereignis geschlossen werden kann.
[0016] Zunächst wird der akustische Sensor 18 auf die akustischen Signale des zu überwachenden
Ereignisses angelernt. Hierzu wird das Ereignis gezielt ausgelöst. Dies kann beispielsweise
das Öffnen einer Tür sein. Über die Erfassungsmittel 22 wird das Frequenzspektrum
der akustischen Signale des Ereignisses erfaßt und über die Verarbeitungseinheit 24
dem Speicher 26 zugeführt. Der Speicher 26 ist ein nicht-flüchtiger Speicher, der
die dem Frequenzspektrum des überwachenden Ereignis entsprechenden Signale als Referenzsignale
speichert. Um eine effektive, insbesondere möglichst genaue Erfassung einer Ereignisses
zu ermöglichen, ist es zweckmäßig, das zu überwachende Ereignis mehrfach durchzufahren
und das hierbei auftretende Frequenzspektrum mehrfach mittels des akustischen Sensors
18 zu erfassen. Aus den so erfaßten Werten kann mittels der Verarbeitungseinheit 24
ein Mittelwert gebildet werden, der in dem Speicher 26 abgespeichert wird.
[0017] Zur Optimierung der Überwachung der Ereignisse kann das zeitliche Verhalten des Frequenzspektrums
berücksichtigt werden. Dies bedeutet, es wird keine Momentanmessung des Frequenzspektrums
sondern eine über eine wählbare Zeitspanne verlaufende Messung durchgeführt. Das Signal
wird in festlegbaren Zeitspannen Δt abgetastet. Zu jedem Zeitpunkt t wird das Frequenzspektrum
gebildet. Bei dem in Figur 3 gezeigten Chronogramm bedeutet dies beispielsweise, daß
eine Messung zu den Zeitpunkten 1, 2, 3, 4 und so weiter durchgeführt wird, und der
Abstand zwischen aufeinanderfolgenden Zeitpunkten 1 und 2, 2 und 3 und so weiter der
Zeitspanne Δt entspricht.
[0018] Tritt das zu überwachende Ereignis plötzlich und unerwartet auf, wird mittels der
Erfassungsmittels 22 das Frequenzspektrum der akustischen Signale gemessen und der
Verarbeitungseinheit 24 zugeführt. Diese vergleicht das gemessene Frequenzspektrum
mit dem im Speicher 26 abgelegten Referenz-Frequenzspektrum und erkennt auf das zu
überwachende Geräusch (bei Übereinstimmung des gemessenen Frequenzspektrums mit dem
Referenz-Frequenzspektrum) oder erkennt auf ein anderes, nicht zu überwachendes Ereignis.
[0019] Um eine Signalverarbeitung in dem akustischen Sensor 18 zu vereinfachen, kann vorgesehen
sein, die erfaßten Frequenzspektren über die Zeit mittels der Verarbeitungseinheit
24 zeitlich zu dehnen oder zu stauchen, so daß eine Auswertezeit von der Echtzeit
abweicht. Dies erfolgt, um einen Vergleich der erfaßten Signale mit den abgespeicherten
Referenzsignalen zu optimieren. Insbesondere können so Abweichungen der gemessenen
Signale von dem Referenzsignal ausgeglichen werden.
[0020] Wird über die Auswerteeinheit 28 auf das zu überwachende Ereignis geschlossen, wird
die Signalgenerierungseinheit 30 aktiviert, die daraufhin ein Informations- und/oder
Steuersignal generiert. Dieses Informations- und/oder Steuersignal wird über die Koppeleinheit
34 in das Informations- und/oder Steuerungssystem 16 eingespeist. Das Informations-
und/oder Steuersignal kann dem Zentralrechner 17 zur weiteren Veranlassung zugeführt
werden. Je nach Art des zu überwachenden Ereignisses kann jedoch das Informations-
und/oder Steuersignal gleichzeitig oder ausschließlich von einem der Aktoren 14 zur
Auslösung einer bestimmten Aktion ausgenutzt werden. Die dann auszulösende Aktion
ist auf das akustisch zu überwachende Ereignis abgestimmt.
[0021] Nach einem konkreten Ausführungsbeispiel kann beispielsweise das Öffnen einer ansich
verschlossenen Tür mittels des akustischen Sensors 18 detektiert werden, worauf über
einen Aktor 14 eine Beleuchtung einschaltbar ist. Gegebenenfalls kann über einen Aktor
14 und einen Zentralrechner 17 eine interne und/oder externe Alarmmeldung (Einbruchüberwachung)
gegeben werden. Selbstverständlich sind andere konkrete Ausführungsvarianten denkbar,
beispielsweise die interne Überwachung der Beendigung eines Waschvorganges einer Waschmaschine
oder dergleichen.
[0022] Eine Übertragung des Informations- und/oder Steuersignales des akustischen Sensors
18 kann je nach Auslegung des Informations- und/oder Steuerungssystemes 16 erfolgen.
Dieses kann beispielsweise drahtgebunden, als sogenanntes Twisted-Pair-System, modulationsgebunden
über ein Energieversorgungsnetz, als sogenanntes Power-Line-System, über Funksignale,
Infrarotsignale oder andere geeignete Weise erfolgen.
[0023] Die Energieversorgung 32 dient der Sicherstellung der Betriebsweise des akustischen
Sensors 18. Diese kann beispielsweise eine netzgebundene Energieversorgung oder eine
autarke Energieversorgung, beispielsweise über Akkumulatoren oder Batterien, sein.
[0024] Figur 3 zeigt ein Signalverlauf, wie er mit dem akustischen Sensor 18 gemessen werden
kann. Hierbei sind in einem sogenannten Chronospektrogramm über der Zeit t ein Frequenzspektrum
einzelner Frequenzen f eines akustischen Signales mit dessen Amplituden A aufgetragen.
Entsprechend des zu überwachenden Ereignisses wird ein Frequenzspektrum unterschiedlicher
Intensität (A) erzeugt. Entsprechend des zeitlichen Verlaufes des Ereignisses kann
das Frequenzspektrum einschließlich der Amplitude A veränderlich sein. Mittels verfügbarer
leistungsfähiger Mikroprozessoren, die in den akustischen Sensor 18 integrierbar sind,
sind derartige Chronospektrogramme erfaßbar, verarbeitbar und speicherbar.
[0025] Nach einem weiteren Ausführungsbeispiel kann vorgesehen sein, daß das einmal angelernte
akustische Signal eines Ereignisses, beispielsweise ein Chronospektrogramm eines zu
überwachenden Ereignisses, über eine Zeitdauer des bestimmungsgemäßen Einsatzes des
akustischen Sensors 18 automatisch angepaßt wird. Bei mehrfach erfolgter Detektion
eines zu überwachenden Ereignisses können während der Detektion erfaßte Veränderungen
im Frequenzspektrum des Ereignisses ausgewertet werden und für die Abspeicherung des
Referenz-Frequenzspektrums im Speicher 26 Berücksichtigung finden. Hierdurch kann
eine optimale, jederzeit zuverlässige Anpassung an sich ändernde Gegebenheiten automatisch
erfolgen. Eine Funktionssicherheit, insbesondere bei sicherheitsrelevanten Überwachungen
mittels des akustischen Sensors, ist so relativ hoch.
1. Hausinstallationssystem, mit einem Informations- und/oder Steuerungssystem sowie mit
dem Informations- und/oder Steuerungssystem gekoppelten, miteinander kommunizierenden
Sensoren und Aktoren, wobei das Hausinstallationssystem (10) wenigstens einen akustischen
Sensor (18) umfasst, der auf wenigstens ein akustisches Signal wenigstens eines wählbaren
Ereignisses anlernbar ist und bei Auftreten des wenigstens einen akustischen Signales
ein Informations- und/oder Steuersignal für wenigstens einen Aktor (14) generiert,
dadurch gekennzeichnet, dass das im Speicher (26) abgelegte wenigstens eine Referenzsignal während des bestimmungsgemäßen
Einsatzes des akustischen Sensors (18) automatisch an eintretende Änderungen der akustischen
Signale des wenigstens einen Ereignisses anpassbar ist.
2. Hausinstallationssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der akustische Sensor (18) einen Speicher (26) aufweist, in dem wenigstens ein Referenzsignal
ablegbar ist.
3. Hausinstallationssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der akustische Sensor (18) eine Auswerteeinheit (28) aufweist, die wenigstens ein
erfasstes akustisches Signal mit dem wenigstens einen Referenzsignal vergleicht und
auf Eintritt des wenigstens einen wählbaren, zu überwachenden Ereignisses erkennt.
4. Hausinstallationssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der akustische Sensor (18) durch gezielte Auslösung des wenigstens einen wählbaren
Ereignisses anlernbar ist, indem die akustischen Signale in den Speicher (26) ablegbar
sind.
5. Hausinstallationssystem nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Hausinstallationssystem derart konfiguriert ist, dass es nach mehrfacher Auslösung
des wenigstens einen wählbaren Ereignisses einen Mittelwert der akustischen Signale
bildet und in den Speicher (26) ablegt.
6. Hausinstallationssystem nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Signale als zeitlich bewertete Frequenzspektren ablegbar sind.
7. Hausinstallationssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der zeitliche Verlauf des wenigstens einen akustischen Signales erfassbar und in
den Speicher (26) ablegbar ist.
8. Hausinstallationssystem nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der zeitliche Verlauf des akustischen Signales mit einer gegenüber einer Echtzeit
verschobenen Zeitspanne ablegbar ist.
9. Hausinstallationssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Informations- und/oder Steuersignal durch einen Vergleich eines gemessenen akustischen
Signales mit einem im Speicher (26) abgelegten Referenzsignal erzeugbar ist.
10. Hausinstallationssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Informations- und/oder Steuersignal über eine Koppeleinheit (34) des akustischen
Sensors (18) in das Informations- und/oder Steuerungssystem (16) eingebbar ist.
11. Hausinstallationssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der akustische Sensor (18) eine Energieversorgung (32) umfasst.
12. Akustischer Sensor, insbesondere für ein Hausinstallationssystem, mit einem Erfassungsmittel
zum Erkennen eines akustischen Signales eines Ereignisses und einem Signalgeber zum
Auslösen eines Signales beim Erkennen des Ereignisses, wobei der Sensor (18) auf wenigstens
ein akustisches Signal wenigstens eines wählbaren Ereignisses durch gezieltes Auslösen
des Ereignisses anlernbar ist, wobei der Sensor (18) eine Auswerteeinheit (28) aufweist,
die wenigstens ein erfasstes akustisches Signal mit wenigstens einem Referenzsignal
vergleicht und auf Eintritt des wenigstens einen Ereignisses erkennt, dadurch gekennzeichnet, dass das wenigstens eine Referenzsignal in einem Speicher (26) des Sensors (18) ablegbar
ist und dass die Auswerteeinheit (28) derart konfiguriert ist, dass die Auswerteeinheit
(28) das im Speicher (26) abgelegte wenigstens eine Referenzsignal während des bestimmungsgemäßen
Einsatzes des akustischen Sensors (18) automatisch an eintretende Änderungen der akustischen
Signale des wenigstens einen Ereignisses anpasst.
13. Akustischer Sensor nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Sensor (18) eine Energieversorgung (32) umfasst.
14. Akustischer Sensor nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass einzelne Bestandteile (22, 24, 26, 28, 30, 32, 34) des Sensors (18) Module bilden,
die wahlweise zu einem Sensor (18) komplettierbar sind.
1. Building service system, having an information and/or control system as well as sensors
and actuators which communicate with one another and are coupled to the information
and/or control system, with the building service system (10) having at least one acoustic
sensor (18) which has the capability to learn at least one selectable event in response
to at least one acoustic signal, and which generates an information and/or control
signal for at least one actuator (14) when the at least one acoustic signal occurs,
characterized in that the at least one reference signal which is stored in the memory (26) can be automatically
matched, during correct use of the acoustic sensor (18), to changes which occur in
the acoustic signals of the at least one event.
2. Building service system according to Claim 1, characterized in that the acoustic sensor (18) has a memory (26) in which at least one reference signal
can be stored.
3. Building service system according to one of the preceding claims, characterized in that the acoustic sensor (18) has an evaluation unit (28), which compares at least one
detected acoustic signal with the at least one reference signal and identifies the
onset of the at least one selectable event that is to be monitored.
4. Building service system according to one of the preceding claims, characterized in that the acoustic sensor (18) has the capability to learn by deliberate initiation of
the at least one selectable event, in that the acoustic signals can be stored in the memory (26).
5. Building service system according to Claim 4, characterized in that the building service system is configured such that, once the at least one selectable
event has been triggered more than once, it forms a mean value of the acoustic signals,
and stores this mean value in the memory (26).
6. Building service system according to Claim 5, characterized in that the signals can be stored as frequency spectra assessed in the time domain.
7. Building service system according to one of the preceding claims, characterized in that the time profile of the at least one acoustic signal can be recorded and can be stored
in the memory (26).
8. Building service system according to Claim 7, characterized in that the time profile of the acoustic signal can be stored with a time interval which
is shifted with respect to real time.
9. Building service system according to one of the preceding claims, characterized in that the information and/or control signal can be produced by comparison of a measured
acoustic signal with a reference signal which is stored in the memory (26).
10. Building service system according to one of the preceding claims, characterized in that the information and/or control signal can be entered in the information and/or control
system (16) via a coupling unit (34) of the acoustic sensor (18).
11. Building service system according to one of the preceding claims, characterized in that the acoustic sensor (18) has a power supply (32).
12. Acoustic sensor, in particular for a building service system, having a recording means
for identifying an acoustic signal of an event and having a signal transmitter for
initiating a signal when the event is identified, in which case the sensor (18) has
the capability to learn at least one selectable event by deliberate initiation of
the event in response to at least one acoustic signal, with the sensor (18) having
an evaluation unit (28) which compares at least one detected acoustic signal with
at least one reference signal and identifies the onset of the at least one event,
characterized in that the at least one reference signal can be stored in a memory (26) for the sensor (18),
and in that the evaluation unit (28) is configured such that, during correct use of the acoustic
sensor (18), the evaluation unit (28) automatically matches the at least one reference
signal which is stored in the memory to changes which occur in the acoustic signals
of the at least one event.
13. Acoustic sensor according to Claim 12, characterized in that the sensor (18) has a power supply (32).
14. Acoustic sensor according to Claim 12 or 13, characterized in that individual components (22, 24, 26, 28, 30, 32, 34) of the sensor (18) form modules,
which can be assembled selectively to form a sensor (18).
1. Système d'installation domestique comportant un système d'information et/ou de commande
ainsi que des capteurs et actionneurs communiquant entre eux et couplés au système
d'information et/ou de commande,
le système d'installation domestique (10) comprenant au moins un capteur acoustique
(18) qui peut apprendre au moins un signal acoustique d'au moins un événement sélectionné
et qui lorsque se produit au moins un signal acoustique génère un signal d'information
et/ou de commande pour au moins un actionneur (14),
caractérisé en ce que
au moins un signal de référence enregistré dans une mémoire (26) est adapté automatiquement
pendant l'utilisation normale du capteur acoustique (18) aux variations produites
dans le signal acoustique d'au moins un événement.
2. Système d'installation domestique selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
le capteur acoustique (18) comporte une mémoire (26) dans laquelle s'enregistre au
moins un signal de référence.
3. Système d'installation domestique selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le capteur acoustique (18) comporte une unité d'exploitation (28) qui compare au moins
un signal acoustique détecté à au moins un signal de référence et qui reconnaît l'arrivée
d'au moins un événement sélectionné, à surveiller.
4. Système d'installation domestique selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le capteur acoustique (18) apprend au moins un événement sélectionné par le déclenchement
intentionnel de cet événement en enregistrant les signaux acoustiques dans la mémoire
(26).
5. Système d'installation domestique selon la revendication 4,
caractérisé en ce que
le système d'installation domestique est configuré pour qu'après plusieurs déclenchements
d'au moins un événement sélectionné, il forme une valeur moyenne du signal acoustique
et l'enregistre dans la mémoire (26).
6. Système d'installation domestique selon la revendication 5,
caractérisé en ce que
les signaux sont enregistrés sous la forme de spectres de fréquence exploités dans
le temps.
7. Système d'installation domestique selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'
on saisit l'évolution chronologique d'au moins un signal acoustique et on l'enregistre
dans la mémoire (26).
8. Système d'installation domestique selon la revendication 7,
caractérisé en ce qu'
on enregistre l'évolution chronologique du signal acoustique sur une période de temps
décalée par rapport au temps réel.
9. Système d'installation domestique selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'
on génère le signal d'information et/ou de commande par la comparaison d'un signal
acoustique mesuré avec un signal de référence enregistré dans une mémoire (26).
10. Système d'installation domestique selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'
on introduit le signal d'information et/ou de commande par une unité de couplage (34)
du capteur acoustique (18) dans le système d'information et/ou de commande (16).
11. Système d'installation domestique selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le capteur acoustique (18) comprend une alimentation en énergie (32).
12. Capteur acoustique notamment pour un système d'installation domestique comprenant
un moyen de saisie pour reconnaitre le signal acoustique d'un événement et un générateur
de signal pour déclencher un signal lors de la reconnaissance de l'événement, le capteur
(18) pouvant apprendre au moins un signal acoustique d'au moins un événement sélectionné
par le déclenchement intentionnel de l'événement, le capteur (18) ayant une unité
d'exploitation (28) qui compare au moins un signal acoustique saisi à au moins un
signal de référence et le reconnaît lorsque se produit au moins un événement,
caractérisé en ce qu'
au moins ce signal de référence est enregistré dans la mémoire (26) du capteur (18)
: et
l'unité d'exploitation (28) est configurée pour qu'elle adapte le signal de référence
enregistré dans la mémoire (26) pendant l'utilisation normale du capteur acoustique
(18), pour l'adapter automatiquement aux variations produites du signal acoustique
d'au moins un événement.
13. Capteur acoustique selon la revendication 12,
caractérisé en ce que
le capteur (18) comporte une alimentation en énergie (32).
14. Capteur acoustique selon la revendication 12 ou 13,
caractérisé en ce que
les différents composants (22, 26, 28, 30, 32, 34) du capteur (18) forment des modules
qui peuvent être complétés sélectivement pour former un capteur (18).

