| (19) |
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(11) |
EP 0 951 038 B2 |
| (12) |
NEUE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Nach dem Einspruchsverfahren |
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Veröffentlichungstag und Bekanntmachung des Hinweises auf die Entscheidung über den
Einspruch: |
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14.12.2011 Patentblatt 2011/50 |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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05.10.2005 Patentblatt 2005/40 |
| (22) |
Anmeldetag: 01.03.1999 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (54) |
Abbrandschaltanordnung
Arcing contact arrangement
Agencement de contacts d' arc
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE FR IT LI |
| (30) |
Priorität: |
14.04.1998 DE 19816509
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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20.10.1999 Patentblatt 1999/42 |
| (73) |
Patentinhaber: ABB Schweiz AG |
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5400 Baden (CH) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Zehnder, Lukas, Dr.
5405 Baden (CH)
- Anderes, Robert
8854 Siebnen (CH)
- Dähler, Christian
Greensburg, PA 15601 (US)
- Kaltenegger, Kurt, Dr.
5426 Lengnau (CH)
- Schoenemann, Thomas, Dr.
8107 Buchs (CH)
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| (74) |
Vertreter: ABB Patent Attorneys |
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C/o ABB Schweiz AG
Intellectual Property (CH-LC/IP)
Brown Boveri Strasse 6 5400 Baden 5400 Baden (CH) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 665 565 DE-OS- 1 955 197 FR-A- 691 621 FR-A- 2 691 574
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EP-A- 0 800 191 DE-U- 1 923 974 FR-A- 2 152 723
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Technisches Gebiet
[0001] Die Erfindung betrifft eine Abbrandschaltanordnung insbesondere für Leistungsschalter,
wie sie in Kraftwerken, Umspannwerken und anderen Einrichtungen der Elektroenergieversorgung
zum Ein- und Ausschalten von Betriebs- und Ueberströmen eingesetzt werden.
Stand der Technik
[0002] Aus der
EP-B-0 177 714 ist eine gattungsgemässe Abbrandschaltanordnung bekannt, bei welcher das erste Schaltstück
als Kontakttulpe mit mehreren längeren, über den Umfang derselben verteilten parallelen
Kontaktfingern ausgebildet ist. Es hat sich gezeigt, dass eine derartige Anordnung
bei hohen Strömen anfällig für Beschädigungen ist, da die Kontaktfinger in geringem
Abstand parallele Ströme führen und daher durch elektromagnetische Kräfte sehr stark
gegeneinander gezogen werden. Dies kann zum Verbiegen und Abdrehen der Kontaktfinger
führen. Auch die Reibungskräfte zwischen Schaltstift und Kontaktfingern können dadurch
sehr hohe Werte erreichen, so dass grosse Antriebskräfte nötig sind und starker Abrieb
am Schaltstift und den Kontaktfingern auftritt.
[0003] Weiter ist aus
DE 19 23 974 U1 ein Druckkontakt für Hochspannungs-Leistungsschalter bekannt. Aus
DE-OS 22 19 351 ist ein Federndes Kontaktstück zum Einstecken eines Kontaktstifts bekannt.
DE-PS 619 902 offenbart einen Funkenzieher für elektrische Stromunterbrecher.
DE-PS 829 475 zeigt einen elektrischen Stromunterbrecher mit einer Flüssigkeits- oder Gasblasvorrichtung.
Aus
JP 50-155979 ist eine Schaltanordnung bekannt, die mehrere radial verschiebbare Kontaktelemente
aufweist. Eine weiter Kontaktanordnung ist aus
DE-OS 19 55 197 bekannt.
Darstellung der Erfindung
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Abbrandschaltanordnung anzugeben,
bei welcher die Schaltstücke auch bei hohen Strömen mechanisch nicht überlastet werden
und kein überhöhter Anpressdruck entsteht.
[0005] Dies wird durch die Merkmale des Anspruchs 8 und 1 erreicht. Durch dieselben wird
sichergestellt, dass die Strompfade durch die Kontaktelemente nicht in geringer Entfernung
voneinander parallel geführt sind, sondern von der Kontaktzone aus rasch auseinanderlaufen
und allenfalls anschliessend in grösserem Abstand parallel geführt werden, so dass
keine übergrossen Kräfte auf die Kontaktelemente wirken. Die Anziehungskräfte brauchen
dagegen nicht völlig unterbunden zu werden, sie können im Gegenteil durch entsprechende
Führung der Strompfade so eingestellt werden, dass sie einen Beitrag zum nötigen Kontaktdruck
zwischen den Kontaktelementen und dem Schaltstift leisten und vorzugsweise die Kontaktabhebekräfte
gerade etwa kompensieren.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
[0006] In den Zeichnungen sind mehrere Ausführungsbeispiele dargestellt, die lediglich der
Erläuterung der Erfindung dienen. Es zeigen
- Fig. 1
- einen axialen Längsschnitt durch eine Abbrandschaltanordnung gemäss einer ersten Ausführungsform
der Erfindung, links in Einschalt-, rechts in Ausschaltstellung,
- Fig. 2
- einen axialen Längsschnitt durch eine Abbrandschaltanordnung gemäss einer zweiten
Ausführungsform der Erfindung, links in Einschalt-, rechts in Ausschaltstellung,
- Fig. 3
- einen axialen Längsschnitt durch eine Abbrandschaltanordnung gemäss einer dritten
Ausführungsform der Erfindung, links in Einschalt-, rechts in Ausschaltstellung,
- Fig. 4
- einen axialen Längsschnitt durch eine Abbrandschaltanordnung gemäss einer vierten
Ausführungsform der Erfindung, links in Einschalt-, rechts in Ausschaltstellung,
- Fig. 5
- einen axialen Längsschnitt durch eine Abbrandschaltanordnung gemäss einer fünften
Ausführungsform der Erfindung, links in Einschalt-, rechts in Ausschaltstellung,
- Fig. 6
- einen axialen Längsschnitt durch eine Abbrandschaltanordnung gemäss einer sechsten
Ausführungsform der Erfindung, links in Einschalt-, rechts in Ausschaltstellung,
- Fig. 7
- einen axialen Längsschnitt durch eine Abbrandschaltanordnung gemäss einer siebten
Ausführungsform der Erfindung, links in Einschalt-, rechts in Ausschaltstellung,
- Fig. 8a
- einen axialen Längsschnitt durch eine Abbrandschaltanordnung gemäss einer achten Ausführungsform
der Erfindung, links in der Einschaltstellung,rechts kurz vor Erreichen der Einschaltstellung,
- Fig. 8b
- eine axiale Draufsicht auf einen Teil der Abbrandschaltanordnung nach Fig. 8a,
- Fig. 8c
- einen Schnitt längs C-C in Fig. 8b,
- Fig. 9
- einen axialen Längsschnitt durch eine Abbrandschaltanordnung gemäss einer neunten
Ausführungsform der Erfindung, links in Einschalt-, rechts in Ausschaltstellung.
Wege zur Ausführung der Erfindung
[0007] Die in Fig. 1 dargestellte Abbrandschaltanordnung gemäss einer ersten Ausführungsform
der Erfindung ist um eine Schaltachse 1 annähernd rotationssymmetrisch ausgebildet.
Längs der Schaltachse 1 ist ein Schaltstift 2 mit einer Spitze 3 aus abbrandresistentem
Material wie z. B. WCu, Graphit, CFC, Graphit/Cu oder CFC/Cu zwischen der links gezeigten
Einschaltstellung und der rechts gezeigten Ausschaltstellung mittels eines nicht dargestellten
Schaltantriebs verschiebbar. Ein erstes Schaltstück umfasst einen Kranz von um die
Schaltachse 1 herum angeordneten, radial gegen dieselbe gerichteten Kontaktelementen,
die als längliche Kontaktfinger 4 ausgebildet sind, welche an ihren Enden Abbrandköpfe
5 aus abbrandresistentem Material tragen.
[0008] Die Kontaktfinger 4 bilden zusammen ein etwa kreisringförmiges Kontaktteil, wobei
die gegen die Schaltachse 1 gerichteten Kontaktflächen der Abbrandköpfe 5 eine in
der Einschaltstellung an der Aussenseite des Schaltstiftes 2 anliegende Kontaktzone
darstellen. Vom Abbrandkopf 5 abgesehen ist jeder Kontaktfinger 4 einstückig mit einem
um ca. 90° in Einschaltrichtung abgebogenen, also mit dem Kontaktfinger 4 einen rechten
Winkel einschliessenden Steg 6 aus hochleitendem federelastischem Material hergestellt
und fest an einem Gehäuseteil 7 verankert, über das der Steg 6 mit einem ersten elektrischen
Anschluss verbunden ist. Der Schaltstift 2 bildet dagegen ein zweites Schaltstück,
das z. B. über eine flexible Leitung oder eine Gleittulpe mit einem zweiten elektrischen
Anschluss verbunden ist.
[0009] In einer Oeffnung des Gehäuseteils 7 ist ein Stützkörper 8 aus elektrisch isolierendem
Material befestigt, dessen zylindermantelförmige Aussenseite eine Stützfläche 9 bildet,
an der die Stege 6 in der Ausschaltstellung anliegen. In der Einschaltstellung sind
dagegen die Kontaktfinger 4 durch den Kontakt der Abbrandköpfe 5 mit der Umfangsfläche
des Schaltstiftes 2 radial nach aussen ausgelenkt unter elastischer Deformation der
Stege 6, welche von der Stützfläche 9 abgehoben sind. Die anfängliche Auslenkung kann
dabei wegen der hohen Elastizität der Stege 6 ziemlich gross gewählt werden, so dass
eine grosse Abbrandreserve zur Verfügung steht. In der Mitte weist der Stützkörper
8 eine Oeffnung auf, welche eine die Schaltachse 1 umgebende Düse 10 bildet, in welche
in der Einschaltstellung die Spitze 3 des Schaltstiftes 2 ragt.
[0010] Kommutiert im Verlauf einer Ausschaltung der Strom von einer nicht dargestellten
Nennstromschaltanordnung auf die Abbrandschaltanordnung, so fliesst der Strom im Anschluss
an die Kontaktzone in radialer Richtung durch die Kontaktfinger 4. Erst in grösseren
Abstand R von der Schaltachse 1 wird er in eine zu derselben parallele Richtung umgelenkt
und fliesst über eine Strecke L durch die parallelen Stege 6.
[0011] Die radial nach aussen gerichteten Teile der Strompfade in den Kontaktfingern 4 üben
eine verhältnismässig geringe elektromagnetische Kraft aufeinander aus und auch die
Einwirkung des durch den Schaltstift 2 verlaufenden Abschnitts des Strompfades auf
dieselben kann vernachlässigt werden. Die anschliessenden parallelen Strompfade durch
die Stege 6 ziehen einander zwar an, doch ist die radiale Komponente der Anziehung
wegen des verhältnismässig grossen Abstandes zur Schaltachse 1 nicht so gross, dass
Beschädigungen oder ein zu grosser Druck der Kontaktfinger 4 gegen den Schaltstift
2, der übermässigen Abrieb der Abbrandköpfe 5 und Behinderungen der Schaltstiftbewegung
zur Folge haben könnte, zu befürchten wären.
[0012] Der Abstand R des Steges 6 von der Schaltachse 1 und die Länge L desselben können
im Gegenteil so eingestellt werden, dass die gegenseitige Anziehung der Kontaktfinger
4 bei den üblicherweise zu erwartenden Stromstärken den aufgrund der elastischen Auslenkung
der Kontaktfinger 4 von denselben gegen den Schaltstift 2 ausgeübten Kontaktdruck
auf erwünschte Weise verstärkt und insbesondere die zwischen diesen Teilen wirksamen
Kontaktabhebekräfte ungefähr kompensiert. Eine derartige Kompensation bleibt über
alle Schwankungen der Stromstärke erhalten, da Kontaktabhebekräfte und Anziehungskräfte
in gleicher Weise von derselben abhängen. Bei der weiteren Bewegung des Schaltstiftes
2 wird derselbe aus dem Kranz der Kontaktfinger 4 gezogen und die Abbrandköpfe 5 derselben
bewegen sich gegen die Schaltachse 1, bis die Stege 6 an der Stützfläche 9 anliegen.
Weitere radiale Bewegung der Kontaktfinger 4 gegen die Schaltachse 1 unter dem Einfluss
der gegenseitigen Anziehung der Strombahnen durch die Stege 6 ist damit unterbunden.
[0013] Zwischen den Abbrandköpfen 5 und der Spitze 3 des Schaltstiftes 2 entsteht, sobald
der letztere aus dem Kranz der Kontaktfinger 4 gezogen wird, ein Lichtbogen 11. Er
wird z. B. mittels nicht dargestellter Blaskolben beblasen, wobei das Gas durch die
Düse 10 abfliesst, so dass er beim nächsten Stromnulldurchgang gelöscht wird.
[0014] Die in Fig. 2 dargestellte Abbrandschaltanordnung gemäss einer zweiten Ausführungsform
der Erfindung entspricht, was das erste Schaltstück betrifft, vollständig der ersten
Ausführungsform. Das zweite Schaltstück umfasst jedoch zusätzlich zum Schaltstift
2 eine Abbrandkontaktanordnung, die wiederum genau dem ersten Schaltstück entspricht
mit Kontaktfingern 4' mit Abbrandköpfen 5', die in der Einschaltstellung mit ihren
eine zweite Kontaktzone bildenden Innenflächen gegen die Umfangsfläche des Schaltstiftes
2 drücken, wobei die Kontaktfinger 4' wiederum an Stege 6' um ca. 90° abgewinkelt
anschliessen und über dieselben und ein Gehäuseteil 7' mit dem zweiten elektrischen
Anschluss verbunden sind, so dass die Kontaktfinger 4' zugleich die Funktion einer
Gleittulpe wahrnehmen. Die Stege 6' liegen in der Ausschaltstellung wiederum an einer
Stützfläche 9' an, die von der Aussenseite eines Stützkörpers 8' gebildet wird, welcher
zugleich eine die Schaltachse 1 umgebenden Düse 10' bildet.
[0015] Bei der Ausschaltung kommutiert, sobald der Schaltstift 2 aus dem Kranz der Kontaktfinger
4' gezogen wird, der Lichtbogen 11 von dessen Spitze 3 auf die Abbrandköpfe 5' der
Kontaktfinger 4', so dass er dann zwischen denselben und den Abbrandköpfen 5 der Kontaktfinger
4 des ersten Schaltstücks brennt. Bei der Beblasung des Lichtbogens 11 fliesst das
Gas durch beide Düsen 10, 10' ab, was seine rasche Löschung begünstigt.
[0016] Die Abbrandschaltanordnung gemäss der in Fig. 3 dargestellten dritten Ausführungsform
der Erfindung entspricht sonst vollständig derjenigen gemäss der zweiten Ausführungsform,
doch sind den Kontaktfingern 4, 4' jeweils Abbrandringe 12, 12' vergeordnet. Sie bilden
Teile von topfförmigen Abschirmungen 13, 13', die, mit den Stegen 6 bzw. 6' elektrisch
leitend verbunden, jeweils die übrigen Teile der Schaltstücke umgeben und vollständig
abschirmen. Bei der Ausschaltung kommutiert der Lichtbogen 11 rasch von den Abbrandköpfen
5 der Kontaktfinger 4 auf den Abbrandring 12, während er von der Spitze 3 des Schaltstiftes
2 im wesentlichen auf den Abbrandring 12' kommutiert, was den Abbrand der Kontaktfinger
4, 4' verringert und somit ihre Lebensdauer erhöht.
[0017] Die in Fig. 4 dargestellte Abbrandschaltanordnung gemäss einer vierten Ausführungsform
der Erfindung entspricht in ihrem grundsätzlichen Aufbau derjenigen nach der ersten
Ausführungsform, doch sind die Kontaktfinger 4, aus denen das erste Schaltstück besteht,
so ausgerichtet, dass sie mit der Schaltachse 1 in Einschaltrichtung gesehen einen
Winkel α von ca. 65° einschliessen. Sie bestehen, mit Ausnahme der verhältnismässig
langen Abbrandköpfe 5, aus federelastischem hochleitendem Material, sind gerade und
direkt bis an das Gehäuseteil 7 geführt und an demselben verankert, so dass sie zusammen
ein etwa trichterförmiges Kontaktteil bilden.
[0018] Auch hier ist dadurch, dass die Strompfade von der Kontaktzone, d. h. den den Schaltstift
2 berührenden Innenseiten der Abbrandköpfe 5 ausgehend rasch auseinanderstreben, die
gegenseitige Anziehung der Kontaktfinger 4 reduziert. Sie lässt sich wiederum über
die Länge R' der radialen Komponente ihrer Erstreckung und des Radius R
0 des Schaltstiftes 2 sowie die Länge L' der axialen Komponente ihrer Erstreckung so
einstellen, dass sie nicht zu Beschädigungen der Kontaktfinger, überhöhten Abrieb
der Abbrandköpfe 5 oder Behinderungen der Schaltstiftbewegung führt, aber einen Beitrag
zur Aufbringung eines ausreichenden Kontaktdruckes, insbesondere eine Kompensation
der Kontaktabhebekräfte leistet. Der Stützkörper 8 bildet in diesem Fall eine kegelstumpfmantelförmige
Stützfläche 9, welche mit Abstand unterhalb der Kontaktfinger 4 liegt und deren Beweglichkeit
gegen die Schaltachse 1 begrenzt. Der Verlauf einer Ausschaltung entspricht dem im
Zusammenhang mit der Abbrandschaltanordnung gemäss der ersten Ausführungsform der
Erfindung geschilderten.
[0019] Bei einer in Fig. 5 dargestellten Abbrandschaltanordnung gemäss einer fünften Ausführungsform
der Erfindung entspricht der grundsätzliche Aufbau wiederum dem der Abbrandschaltanordnung
gemäss der ersten Ausführungsform der Erfindung. Statt Kontaktfingern sind jedoch
als Kontaktelemente Kontaktstücke 4" vorgesehen, die vorzugsweise genau radial verschiebbar
in entsprechenden radialen, gegen die Schaltachse 1 offenen Ausnehmungen 14 eines
dieselbe umgebenden Halterings 15 gelagert sind, welcher am Gehäuseteil 7 befestigt
und über dasselbe mit dem ersten elektrischen Anschluss elektrisch leitend verbunden
ist und welcher auch die Düse 10 bildet. Der Haltering 15 ist im übrigen massiv ausgebildet
und besteht aus elektrisch leitfähigem Material. An der Innenseite und auch an der
in der Ausschaltstellung gegen das Gegenschaltstück, den Schaltstift 2 gerichteten
Seite ist er mit einer Verkleidung 16 aus abbrandresistentem Material versehen.
[0020] Die Kontaktstücke 4" ragen lediglich mit wenigstens an ihren vorderen Enden abbrandresistenten
Spitzen 17 durch entsprechende Oeffnungen in der Verkleidung 16, während dieselbe
einen Anschlag für vordere Schultern ihrer breiteren Körper 18 bilden. Der elektrische
Kontakt mit dem Haltering 15 ist durch Kontaktlamellen 19 hergestellt. Mittels eines
gegen seine Rückseite drückenden Federelements, nämlich einer Spiralfeder 21, welche
an einer die Ausnehmung 14 abschliessenden Aussenverkleidung 20 des Halterings 15
abgestützt ist, ist das Kontaktstück 4" jeweils mit einer radial gegen die Schaltachse
1 wirkenden Kraft beaufschlagt.
[0021] Auch hier sind die Strompfade von der Kontaktzone, d. h. den den Schaltstift 2 berührenden
vorderen Enden der Spitzen 17 der Kontaktstücke 4" weg radial nach aussen geführt,
so dass die elektromagnetischen Kräfte, die sie gegeneinander ausüben, keinen nennenswerten
Einfluss auf den Anpressdruck haben, mit dem die Kontaktstücke 4" gegen die Umfangsfläche
des Schaltstiftes 2 drücken. Der erforderliche Kontaktdruck wird durch die Spiralfeder
21 aufgebracht. Beim Ausschalten kommutiert der zwischen der Spitze 3 des Schaltstifts
2 und den Spitzen 17 der Kontaktstücke 4" gezogene Lichtbogen 11 sofort von den letzteren
auf die Verkleidung 16, deren ausschaltseitiger Endbereich somit die Funktion eines
den Kontaktstücken 4" vorgeordneten Abbrandrings erfüllt.
[0022] Die in Fig. 6 dargestellte Abbrandschaltanordnung gemäss einer sechsten Ausführungsform
der Erfindung entspricht weitgehend der vorstehend beschriebenen, doch sind die Ausnehmungen
14 durchgehend ausgebildet und die Körper 18 der Kontaktstücke 4" so lang, dass sie
etwas über die Aussenseite des Halterings 15 hinausragen. Als Federelement ist jeweils
eine Blattfeder 22 vorgesehen, welche gegen die Rückseite des Kontaktstücks 4" drückt.
[0023] Die in Fig. 7 dargestellte Abbrandschaltanordnung gemäss einer siebten Ausführungsform
der Erfindung entspricht wiederum der vorstehend beschriebenen, doch sind die Kontaktstücke
4" von gleichbleibendem Durchmesser und jeweils in Gleitführungen 23 geführt, die
in den Ausnehmungen 14 angebracht sind. Auch ist der elektrische Kontakt mit dem Haltering
15 hier jeweils über ein flexibles Band 24 aus hochleitendem Material hergestellt,
dessen eines Ende mit der Rückseite des Kontaktstücks 4" elektrisch leitend verbunden,
insbesondere verschweisst ist, während das andere Ende mit dem Haltering 15 elektrisch
leitend verbunden ist.
[0024] Gemäss einer in Fig. 8a-c dargestellten achten Ausführungsform der Erfindung ist
das erste Schaltstück als starrer erster Schaltring 25 aus abbrandresistentem Material
ausgebildet, welcher im Gehäuse befestigt und über dasselbe auch elektrisch leitend
mit dem ersten elektrischen Anschluss verbunden ist. Das zweite Schaltstück umfasst
einen Schaltstift 2, der, über ein in Ausschaltrichtung beschränkt komprimierbares
Tellerfedernpaket 26 abgestützt, axial verschiebbar an einer Halterung 27 befestigt
ist, die durch einen nicht dargestellten Schaltantrieb längs der Schaltachse 1 verschoben
werden kann, sowie ein Kontaktteil, das als Kreisringscheibe 28 aus hochleitfähigem
federelastischem Material, z. B. CuBe oder CuCrZr ausgebildet ist. Es weist einen
durchgehenden Aussenring 29 auf, der mit dem Gehäuseteil 7 verschraubt ist und sechs
durch von der mittigen Oeffnung bis zum Aussenring 29 durchgehende radiale Schlitze
30 getrennte Sektoren 31 als Kontaktelemente. Jeder der Sektoren 31 der Kreisringscheibe
28 trägt an seinem Innenrand einen aus abbrandresistentem Material bestehenden Sektor
32 eines zweiten Schaltrings 33. Ueber das Gehäuseteil 7 ist der Aussenring 29, mit
dem zweiten elektrischen Anschluss elektrisch leitend verbunden.
[0025] Der Schaltstift 2 weist, gegenüber seiner Spitze um etwa den Abstand zwischen dem
ersten Schaltring 25 und dem zweiten Schaltring 33 in Ausschaltrichtung versetzt,
eine umlaufende Schulter 34 auf. In der Einschaltstellung liegt die Spitze des Schaltstiftes
2, vom komprimierten Tellerfedernpaket 26 mit einem ausreichenden Kontaktdruck beaufschlagt,
an der Frontseite des ersten Schaltrings 25 rundum an, während die Schulter 34 gegen
eine Kontaktzone am zweiten Schaltring 33 drückt und die Sektoren 32 desselben unter
elastischer Deformation der Sektoren 31 der Kreisringscheibe 28 axial in Einschaltrichtung
leicht auslenkt, so dass durch die elastischen Rückstellkräfte der Sektoren 31 auch
hier ein ausreichender Kontaktdruck gegeben ist.
[0026] Wegen der im wesentlichen radialen Richtung der Teilströme durch die Sektoren 31
treten an der Kreisringscheibe 28 keine elektromagnetischen Kräfte auf, die sich wesentlich
auf den Kontaktdruck auswirken könnten. Im Bereich des ersten Schaltstücks besteht
wegen der starren Ausbildung des ersten Schaltrings 25 ohnedies keine Gefahr von Deformationen
oder sonstigen Beschädigungen durch elektromagnetische Kräfte.
[0027] Beim Ausschalten wird zwischen dem ersten Schaltring 25 und der Spitze des Schaltstiftes
2 ein Lichtbogen gezogen. Sobald die Spitze des Schaltstiftes 2 den zweiten Schaltring
33 passiert, springt der Lichtbogenfusspunkt von ersterem auf letzteren über. Der
nun den ersten Schaltring 25 und den zweiten Schaltring 33 verbindende Lichtbogen
wird seitlich beblasen, wobei das Gas durch die beiden Schaltringe entweicht.
[0028] Die in Fig. 9 schematisch dargestellte Abbrandschaltanordnung gemäss einer neunten
Ausführungsform der Erfindung ist ähnlich ausgebildet wie die vorstehend geschilderte.
[0029] Allerdings ist hier das erste Schaltstück als vom inneren Rand her geschlitzte erste
Kreisringscheibe 35 aus hochleitendem federelastischem Material ausgebildet. Der Schaltstift
2 ist starr an einer nicht dargestellten durch einen Schaltantrieb längs der Schaltachse
1 verschiebbaren Halterung befestigt und über eine Gleittulpe 36 mit dem zweiten elektrischen
Anschluss elektrisch leitend verbunden. Die elastische Rückstellkraft der ersten Kreisringscheibe
35, deren Innenrand 37 aus abbrandresistentem Material eine in der Einschaltstellung
axial in Einschaltrichtung leicht ausgelenkte Kontaktzone bildet, stellt einen ausreichenden
Kontaktdruck sicher. Das zweite Schaltstück umfasst eine mit dem zweiten elektrischen
Anschluss elektrisch leitend verbundene starre zweite Kreisringscheibe 38 aus abbrandresistentem
Material, deren Innendurchmesser nur geringfügig grösser ist als der Durchmesser des
Schaltstiftes 2. Sie wirkt als Abbrandring, auf den beim Ausschalten der eine Lichtbogenfusspunkt
vom Schaltstift 2 überspringt.
Bezugszeichenliste
[0030]
- 1
- Schaltachse
- 2
- Schaltstift
- 3
- Spitze des Schaltstiftes 2
- 4, 4'
- Kontaktfinger
- 4"
- Kontaktstücke
- 5, 5'
- Abbrandköpfe
- 6, 6'
- Stege
- 7, 7'
- Gehäuseteile
- 8, 8'
- Stützkörper
- 9, 9'
- Stützflächen
- 10, 10'
- Düsen
- 11
- Lichtbogen
- 12, 12'
- Abbrandringe
- 13, 13'
- Abschirmungen
- 14
- Ausnehmungen
- 15
- Haltering
- 16
- Verkleidung des Halterings 15
- 17
- Spitze des Kontaktstücks 4"
- 18
- Körper des Kontaktstücks 4"
- 19
- Kontaktlamellen
- 20
- Aussenwand des Halterings 15
- 21
- Spiralfedern
- 22
- Blattfedern
- 23
- Gleitführungen
- 24
- Band
- 25
- erster Schaltring
- 26
- Tellerfedernpaket
- 27
- Halterung
- 28
- Kreisringscheibe
- 29
- Aussenring der Kreisringscheibe 28
- 30
- Schlitze in Kreisringscheibe 28
- 31
- Sektoren der Kreisringscheibe 28
- 32
- Sektoren des zweiten Schaltrings 33
- 33
- zweiter Schaltring
- 34
- Schulter des Schaltstiftes 2
- 35
- erste Kreisringscheibe
- 36
- Gleittulpe
- 37
- Innenrand der ersten Kreisringscheibe 35
- 38
- zweite Kreisringscheibe
1. Abbrandschaltanordnung mit, in einem Gehäuse, einem ersten Schaltstück, welches mindestens
in einer Einschaltstellung mit einem ersten elektrischen Anschluss verbunden ist und
einem zweiten Schaltstück, welches mindestens in der Einschaltstellung mit einem zweiten
elektrischen Anschluss verbunden ist und welches einen Schaltstift (2) umfasst, welcher
mittels eines Schaltantriebs längs einer Schaltachse (1) relativ zum ersten Schaltstück
zwischen der Einschaltstellung, in welcher das erste Schaltstück den Schaltstift (2)
berührt, so dass die Abbrandschaltanordnung einen Strompfad zwischen dem ersten elektrischen
Anschluss und dem zweiten elektrischen Anschluss schliesst und einer Ausschaltstellung,
in welcher der Schaltstift (2) vom ersten Schaltstück beabstandet ist, umstellbar
ist, mit mindestens einem Kontaktteil, das einem der Schaltstücke angehört und welches
mit einer die Schaltachse umgebenden Kontaktzone in der Einschaltstellung den Schaltstift
(2) berührt, wobei das Kontaktteil die Schaltachse (1) kranzartig umgibt und sich
von einem Innenrand, welcher die Kontaktzone bildet, ausgehend derart erweitert, dass
es mit der Schaltachse (1) einen Winkel von mindestens 45° einschliesst,
wobei das Kontaktteil aus mehreren mindestens annähernd gerade gegen die Schaltachse
(1) gerichteten Kontaktelementen besteht,
wobei jedes Kontaktelement als länglicher Kontaktfinger (4, 4') ausgebildet ist,
die Kontaktzone in der Einschaltstellung im wesentlichen radial ausgelenkt ist und
den Schaltstift (2) an seiner Umfangsfläche berührt,und wobei jeder Kontaktfinger
(4, 4') an einen Steg (6, 6') aus flexiblem, insbesondere federelastischem elektrisch
leitendem Material, welcher mindestens einen Teil der elektrisch leitenden Verbindung
zwischen dem Kontaktfinger (4, 4') und dem entsprechenden elektrischen Anschluss bildet,
abgewinkelt anschliesst,
dadurch gekennzeichnet, dass der Steg (6) bzw. der Kontaktfinger (4, 4') in der Ausschaltstellung an einer nach
aussen weisenden Stützfläche (9, 9') anliegt
und die Stützfläche (9, 9') dadurch eine radiale Bewegung der Kontaktfinger (4, 4')
gegen die Schaltachse (1) unter dem Einfluss der gegenseitigen Anziehung infolge Stromflusses
durch die Stege unterbindet.
2. Abbrandschaltanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Winkel zwischen der Schaltachse (1) und dem Kontaktteil mindestens 60° beträgt.
3. Abbrandschaltanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Kontaktteil mindestens annähernd radial von der Schaltachse (1) nach aussen gerichtet
ist.
4. Abbrandschaltanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktzone in der Einschaltstellung unter der Einwirkung des Schaltstiftes (2)
elastisch ausgelenkt ist.
5. Abbrandschaltanordnung nach einem der Ansprueche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Steg (6, 6') jeweils mindestens annähernd parallel zur Schaltachse (1) und an
seinem dem Kontaktfinger (4, 4') abgewandten Ende fest verankert ist.
6. Abbrandschaltanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Kontaktfinger (4) mindestens annähernd gerade ist, mindestens über einen Teil
seiner Länge aus flexiblem, insbesondere federelastischem Material besteht und an
seinem der Schaltachse (1) abgewandten Ende fest verankert ist.
7. Abbrandschaltanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Kontaktfinger (4) schräg gegen die Schaltachse (1) gerichtet ist.
8. Abbrandschaltanordnung mit, in einem Gehäuse, einem ersten Schaltstück, welches mindestens
in einer Einschaltstellung mit einem ersten elektrischen Anschluss verbunden ist und
einem zweiten Schaltstück, welches mindestens in der Einschaltstellung mit einem zweiten
elektrischen Anschluss verbunden ist und welches einen Schaltstift (2) umfasst, welcher
mittels eines Schaltantriebs längs einer Schaltachse (1) relativ zum ersten Schaltstück
zwischen der Einschaltstellung, in welcher das erste Schaltstück den Schaltstift (2)
berührt, so dass die Abbrandschaltanordnung einen Strompfad zwischen dem ersten elektrischen
Anschluss und dem zweiten elektrischen Anschluss schliesst und einer Ausschaltstellung,
in welcher der Schaltstift (2) vom ersten Schaltstück beabstandet ist, umstellbar
ist, mit mindestens einem Kontaktteil, das einem der Schaltstücke angehört und welches
mit einer die Schaltachse umgebenden Kontaktzone in der Einschaltstellung den Schaltstift
(2) berührt, wobei das Kontaktteil die Schaltachse (1) kranzartig umgibt und sich
von einem Innenrand, welcher die Kontaktzone bildet, ausgehend derart erweitert, dass
es mit der Schaltachse (1) einen Winkel von mindestens 45° einschliesst,
wobei das Kontaktteil aus mehreren mindestens annähernd gerade gegen die Schaltachse
(1) gerichteten Kontaktelementen besteht,
wobei die Kontaktzone in der Einschaltstellung im wesentlichen radial ausgelenkt ist
und den Schaltstift (2) an seiner Umfangsfläche berührt,
die Kontaktelemente jeweils als radial verschieblich in einer in der Einschaltstellung
den Schaltstift (2) umgebenden Halterung gelagerte Kontaktstücke (4") ausgebildet
sind,
und wobei die Halterung als die Schaltachse (1) umgebender Haltering (15) ausgebildet
ist mit mindestens gegen die Schaltachse (1) offenen radialen Ausnehmungen (14) zur
Aufnahme der Kontaktstücke (4"),
dadurch gekennzeichnet, dass der Haltering (15) an einer Innenseite und an einer in Ausschaltstellung gegen den
Schaltstift(2) gerichteten Seite mit einer Verkleidung (16) aus abbrandresistentem
Material versehen ist.
1. Consumable switching arrangement having, in a housing, a first contact member, which
is connected at least in one closed position to a first electric terminal, and a second
contact member, which is connected at least in the closed position to a second electric
terminal and which comprises a contact pin (2) which can be changed over relative
to the first contact member along a switching axis (1) by means of a switching drive
between the closed position, in which the first contact member touches the contact
pin (2) so that the consumable switching arrangement closes a current path between
the first electric terminal and the second electric terminal, and an open position,
in which the contact pin (2) is spaced apart from the first contact member, and having
at least one contact part which belongs to one of the contact members and which touches
the contact pin (2) in the closed position with a contact zone surrounding the switching
axis, wherein the contact part surrounds the switching axis (1) like a wreath and,
starting from an inner edge which forms the contact zone, widens in such a way that
it encloses an angle of at least 45° with the switching axis (1),
wherein the contact part comprises a plurality of contact elements directed at least
approximately rectilinearly towards the switching axis (1),
wherein each contact element is constructed as an elongated contact finger (4, 4'),
wherein in the closed position, the contact zone is deflected essentially radially
and touches the contact pin (2) on its circumferential surface,
and wherein each contact finger (4, 4') adjoins at an angle a web (6, 6') which is
made from a flexible, in particular springy electrically conducting material, which
forms at least a part of the electrically conducting connection between the contact
finger (4, 4') and the corresponding electric terminal, characterized in that,
in the open position, the web (6) respectively the contact finger (4, 4') bears against
an outwardly pointing supporting surface (9, 9') and a radial movement of the contact
fingers (4, 4') toward the switching axis (1) under the influence of the mutual attraction
of the current through the webs is thereby suppressed by the supporting surface (9,
9').
2. Consumable switching arrangement according to Claim 1, characterized in that the angle between the switching axis (1) and the contact part is at least 60°.
3. Consumable switching arrangement according to Claim 1 or 2, characterized in that the contact part is directed outwards from the switching axis (1) at least approximately
radially.
4. Consumable switching arrangement according to one of Claims 1 to 3, characterized in that, in the closed position, the contact zone is elastically deflected under the action
of the contact pin (2).
5. Consumable switching arrangement according to one of Claims 1 to 4, characterized in that the web (6, 6') is permanently anchored in each case at least approximately parallel
to the switching axis (1) and at its end averted from the contact finger (4, 4').
6. Consumable switching arrangement according to Claim 5, characterized in that each contact finger (4) is at least approximately straight, consists at least over
a part of its length of a flexible, in particular springy material, and is permanently
anchored at its end averted from the switching axis (1).
7. Consumable switching arrangement according to Claim 6, characterized in that each contact finger (4) is directed obliquely towards the switching axis (1).
8. Consumable switching arrangement having, in a housing, a first contact member, which
is connected at least in one closed position to a first electric terminal, and a second
contact member, which is connected at least in the closed position to a second electric
terminal and which comprises a contact pin (2) which can be changed over relative
to the first contact member along a switching axis (1) by means of a switching drive
between the closed position, in which the first contact member touches the contact
pin (2) so that the consumable switching arrangement closes a current path between
the first electric terminal and the second electric terminal, and an open position,
in which the contact pin (2) is spaced apart from the first contact member, and having
at least one contact part which belongs to one of the contact members and which touches
the contact pin (2) in the closed position with a contact zone surrounding the switching
axis, wherein the contact part surrounds the switching axis (1) like a wreath and,
starting from an inner edge which forms the contact zone, widens in such a way that
it encloses an angle of at least 45° with the switching axis (1),
wherein the contact part comprises a plurality of contact elements directed at least
approximately rectilinearly towards the switching axis (1),
wherein in the closed position, the contact zone is deflected essentially radially
and touches the contact pin (2) on its circumferential surface,
wherein the contact elements are constructed as contact pieces (4") mounted in a radially
displaceable fashion in a holder surrounding the contact pin (2) in the closed position,
and wherein the holder is constructed as a holding ring (15) surrounding the switching
axis (1) and has, for the purpose of holding the contact pieces (4"), radial cutouts
(14) which are open at least towards the switching axis (1),
characterized in that, the holding ring (15) is provided on the inside and on the side directed in the
open position toward the contact pin (2) with a cladding (16) made from a material
resistant to arc erosion.
1. Agencement de commutation à arc qui présente dans un boîtier
une première pièce de commutation qui est reliée à une première connexion électrique
au moins dans la position de branchement et
une deuxième pièce de commutation qui est reliée à une deuxième connexion électrique
au moins dans la position de branchement et qui comprend une broche de commutation
(2) qui, au moyen d'un entraînement de commutation, peut être inversée par rapport
à la première pièce de commutation le long d'un axe de commutation (1) entre, d'une
part, la position de branchement dans laquelle la première pièce de commutation touche
la broche de commutation (2) de telle sorte que l'agencement de commutation à arc
établit pour le courant un parcours entre la première connexion électrique et la deuxième
connexion électrique et, d'autre part, une position de débranchement dans laquelle
la broche de commutation (2) est éloignée de la première pièce de commutation,
au moins un plot de contact qui fait partie d'une des pièces de contact et qui, dans
la position de branchement, touche la broche de commutation (2) par une zone de contact
qui entoure l'axe de commutation,
le plot de contact entoure l'axe de commutation (1) à la manière d'une couronne et,
en partant d'un bord intérieur qui constitue la zone de contact, s'évase de manière
à former un angle d'eau moins 45° avec l'axe de commutation (1),
le plot de contact est constitué de plusieurs éléments de contact au moins approximativement
en ligne droite orientés vers l'axe de commutation (1),
chaque élément de contact est configuré comme doigt allongé de contact (4, 4'),
dans la position de branchement, la zone de contact s'étend essentiellement radialement
et touche la surface périphérique de la broche de commutation (2),
chaque doigt de contact (4, 4') se raccorde en coude à une âme (6, 6') en matériau
flexible et en particulier élastique et électriquement conducteur qui forme au moins
une partie de la liaison électriquement conductrice entre le doigt de contact (4,
4') et la connexion électrique correspondante,
caractérisé en ce que, dans la position de débranchement, l'âme (6) et les doigts de contact (4, 4') reposent
sur une surface d'appui (9, 9') orientée vers l'extérieur, et un mouvement radial
des doigts de contact (4, 4') vers l'axe de commutation (1) sous l'influence de l'attraction
mutuelle du courant à travers les âmes est ainsi supprimée par la surface d'appui
(9, 9').
2. Agencement de commutation à arc selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'angle entre l'axe de commutation (1) et le plot de contact est d'au moins 60°.
3. Agencement de commutation à arc selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le plot de contact est orienté vers l'extérieur au moins de manière approximativement
radiale par rapport à l'axe de commutation (1).
4. Agencement de commutation à arc selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que dans la position de branchement, la zone de contact est déviée élastiquement sous
l'action de la broche de commutation (2).
5. Agencement de commutation à arc selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que chaque âme (6, 6') est au moins approximativement parallèle à l'axe de commutation
(1) et est ancrée fixement à son extrémité non orientée vers le doigt de contact (4,
4').
6. Agencement de commutation à arc selon la revendication 5, caractérisé en ce que chaque doigt de contact (4) est au moins approximativement rectiligne, est constitué
sur au moins une partie de sa longueur d'un matériau flexible et en particulier élastique
et est ancré fixement à son extrémité non orientée vers l'axe de commutation (1).
7. Agencement de commutation à arc selon la revendication 6, caractérisé en ce que chaque doigt de contact (4) est orienté obliquement vers l'axe de commutation (1).
8. Agencement de commutation à arc qui présente dans un boîtier
une première pièce de commutation qui est reliée à une première connexion électrique
au moins dans la position de branchement et
une deuxième pièce de commutation qui est reliée à une deuxième connexion électrique
au moins dans la position de branchement et qui comprend une broche de commutation
(2) qui, au moyen d'un entraînement de commutation, peut être inversée par rapport
à la première pièce de commutation le long d'un axe de commutation (1) entre, d'une
part, la position de branchement dans laquelle la première pièce de commutation touche
la broche de commutation (2) de telle sorte que l'agencement de commutation à arc
établit pour le courant un parcours entre la première connexion électrique et la deuxième
connexion électrique et, d'autre part, une position de débranchement dans laquelle
la broche de commutation (2) est éloignée de la première pièce de commutation,
au moins un plot de contact qui fait partie d'une des pièces de contact et qui, dans
la position de branchement, touche la broche de commutation (2) par une zone de contact
qui entoure l'axe de commutation,
le plot de contact entoure l'axe de commutation (1) à la manière d'une couronne et,
en partant d'un bord intérieur qui constitue la zone de contact, s'évase de manière
à former un angle d'eau moins 45° avec l'axe de commutation (1),
le plot de contact est constitué de plusieurs éléments de contact au moins approximativement
en ligne droite orientés vers l'axe de commutation (1),
dans la position de branchement, la zone de contact s'étend essentiellement radialement
et touche la surface périphérique de la broche de commutation (2), chaque élément
de contact est configuré comme plot de contact (4") apte à coulisser radialement et
monté dans une fixation qui entoure la broche de commutation (2) dans la position
de branchement,
la fixation est configurée comme anneau de fixation (15) qui entoure l'axe de commutation
(1) et qui présente des évidements (14) radiaux ouverts au moins vers l'axe de commutation
(1) pour recevoir les plots de contact (4"),
caractérisé en ce que l'anneau de fixation (15) est fournie à l'intérieur et sur le côté dirigé dans la
position de débranchement vers la broche de commutation (2) avec un revêtement (16)
faite d'un matériau résistant à l'érosion à l'arc.
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