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EP 0 951 600 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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19.12.2001 Patentblatt 2001/51 |
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Anmeldetag: 25.10.1997 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)7: D21F 1/02 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE9702/502 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9827/270 (25.06.1998 Gazette 1998/25) |
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TRENNELEMENT EINES MEHRSCHICHTENSTOFFAUFLAUFES
SEPARATOR IN A MULTILAYER HEADBOX
SEPARATEUR D'UNE ARRIVEE DE PATE MULTICOUCHE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT DE FI SE |
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Priorität: |
19.12.1996 DE 19652983
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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27.10.1999 Patentblatt 1999/43 |
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Patentinhaber: Voith Paper Patent GmbH |
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89522 Heidenheim (DE) |
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Erfinder: |
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- HILDEBRAND, Otto
D-88213 Ravensburg (DE)
- MESCHENMOSER, Andreas
D-88263 Horgenzell (DE)
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Entgegenhaltungen: :
WO-A-95/08023
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DE-A- 19 652 983
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein mehrteiliges Trennelement eines Mehrschichtenstoffauflaufes,
einer Maschine zur Herstellung einer Papier-oder Kartonbahn, zum Trennen zweier Suspensionsströme
gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1.
[0002] Ein entsprechendes Trennelement gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1 ist aus der
deutschen Offenlegungsschrift DE 44 02 625 A1 bekannt. Mit dieser Schrift sollte ein
Trennelement gezeigt werden, das unter anderem ein schnelles und leichtes Ein- und
Ausbauen ermöglichen sollte.
[0003] Diese Ausführung des Trennelementes ist jedoch relativ aufwendig in der Herstellung
und erfordert eine, während des Betriebes ständig unter Druck stehende, pneumatische
Einheit zur Fixierung des beweglichen Teiles.
[0004] Aufgabe der Erfindung ist es, ein Trennelement darzustellen, das die Nachteile des
Standes der Technik beseitigt und insbesondere ein sehr einfaches Wechseln des Endteils
eines Trennelementes ermöglicht, ohne zusätzliche Durchgänge in der Seitenwand des
Stoffauflaufes für hydraulische Elemente zu erfordern.
[0005] Die Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruches 1 gelöst.
[0006] Demgemäß zeichnet sich das mehrteilige Trennelement eines Mehrschichtenstoffauflaufes
einer Papiermaschine, das aus mindestens einem stromaufwärtigen und einem stromabwärtigen,
sich quer über die Maschinenbreite erstreckenden ersten und zweiten Bauteil besteht,
dadurch aus, daß die Bauteile mit Hilfe einer Bajonettbefestigung miteinander verbunden
werden.
[0007] In einer vorteilhaften Ausführung des Trennelementes verfügt wenigstens ein erstes
Bauteil über die Maschinenbreite hinweg verteilt über eine Vielzahl von Bolzen und
wenigstens ein zweites Bauteil über hierzu kompatible Eingriffselemente, wobei die
Bolzen zur Befestigung der beiden Bauteile so in die Eingriffselemente eingeführt
werden, daß ein fester und spaltfreier Schluß zwischen den Bauteilen entsteht. Beispielsweise
kann dies durch eine Relativbewegung der Bauteile zueinander geschehen, wobei es sich
hierbei um ein gegenseitiges seitliches Verschieben der Bauteile handeln kann. Andererseits
besteht erfindungsgemäß auch die Möglichkeit, zur Herstellung einer festen Verbindung
der Bauteile, die Bolzen und/oder die Eingriffselemente so auf seitlich beweglichen
Schienen zu befestigen, daß durch eine Relatiwerschiebung der Bauteile die Verbindung
hergestellt wird.
[0008] Eine andere vorteilhafte Ausgestaltung des Trennelementes liegt darin, daß sich auf
den Bauteilen jeweils die Eingriffselemente und die Bolzen gegenseitig abwechseln,
so daß auf einem Bauteil abwechseln Bolzen und Eingriffselemente zu finden sind, die
auf dem gegenüberliegenden Bauteil entsprechend in umgekehrter Reihenfolge angeordnet
sind.
[0009] Das Trennelement, insbesondere das stromabwärtige Bauteil, kann erfindungsgemäß einteilig,
aus rostfreiem Stahl oder in Verbundbauweise aus rostfreiem Stahl und einem Faserverbundstoff
ausgeführt werden.
[0010] Weitere Vorteile der erfindungsgemäßen Ausführung eines Trennelementes sind:
- gleichmäßiger Einzug des Endteils über die gesamte Maschinenbreite;
- spielfreie Verspannung der Trennfuge zwischen den beiden Bauteilen im Betriebszustand;
- es ist nur ein kurzer Verschiebeweg zu Aus- und Einbau des stromabwärtigen Bauteiles
notwendig;
- Durchgänge in der Seitenwand für hydraulische Befestigungselemente können vermieden
werden;
- eine Montagevorrichtung muß nur zum Ein- und Ausbau bei abgeklapptem Seitenwandvorderteil
angebaut werden;
- einfache Veränderung der geometrischen Form des stromabwärtigen Bauteiles
[0011] Die Erfindung ist anhand der nachfolgenden Figuren im einzelnen beschrieben. Darin
ist im übrigen folgendes dargestellt:
- Figur 1:
- Querschnitt durch einen schematisch dargestellten Stoffauflauf mit zwei erfindungsgemäßen
Trennelementen;
- Figur 2:
- Zwei erfindungsgemäße Trennelemente mit jeweils zwei Bauteilen in getrennter Darstellung;
- Figur 3:
- Zwei erfindungsgemäße Trennelemente mit jeweils zwei Bauteilen in verbundener Darstellung;
- Figur 4:
- Detailansicht der Bajonett-Verbindung in Montageposition;
- Figur 5:
- Detailansicht der Bajonett-Verbindung in Betriebsposition.
[0012] Figur 1 zeigt den Querschnitt durch einen schematisch dargestellten Stoffauflauf
zur Herstellung eines 3-schichtigen Papieres mit der Oberseite 1, der Unterseite 2
und mit zwei erfindungsgemäßen Trennelementen 3 und 4 in ihrer Betriebsposition.
[0013] In der Figur 2 sind zwei unterschiedliche erfindungsgemäße Trennelemente 3 und 4
mit jeweils zwei Bauteilen in getrennter Darstellung gezeigt. Die Trennelemente bestehen
aus den Bauteilen 3.1 und 3.2 beziehungsweise 4.1 und 4.2, wobei das Trennelement
4 zusätzlich noch ein separat, vorne angebrachtes Spitzenbauteil 4.3 aufweist. Beispielhaft
ist hier an dem Bauteil 4.2 eines von vielen über die Maschinenbreite angeordneten
Eingriffselementen 4.4 zu erkennen, das in die Führungsnut 4.6 des Bauteiles 4.1 eingreifen
kann und mit Hilfe der Bajonettbolzen 4.5 gehalten wird.
[0014] Figur 3 zeigt die zwei erfindungsgemäßen Trennelemente 3 und 4, wobei die Bauteile
3.1 und 3.2 beziehungsweise 4.1 und 4.2 über die Bajonett-Verbindung miteinander fest
verbunden sind, sich also in Betriebsstellung befinden. Zur Verdeutlichung sind auch
die sich bildenden Trennfugen 4.7 bezeichnet, die bei der erfindungsgemäßen Ausführung
der Trennelemente besonders klein gehalten werden können. Weiterhin ist der Schnitt
A-A angedeutet, der in den Detaildarstellungen der Figuren 4 und 5 gezeigt ist.
[0015] Figur 4 zeigt die Detailansicht der Bajonett-Verbindung im Schnitt A-A in der Montageposition
und zwar in dem Moment, in dem die Eingriffselemente 4.4 in die Führungsnut 4.6 des
Bauteils 4.1 eingeführt werden, wobei der Bajonett-Bolzen 4.5 in der Öffnung des Eingriffselementes
4.4 eintaucht. Um die beiden Bauteile miteinander zu verbinden, werden dann die Bauteile
4.1 und 4.2 gegeneinander verschoben, so daß der Bajonett-Bolzen, wie in der Figur
5 dargestellt, in das Eingriffselement gleitet und aufgrund der Formgebung des Eingriffselementes
eine Verspannung der beiden Bauteile bei 4.8 herbeigeführt wird.
1. Mehrteiliges Trennelement eines Mehrschichtenstoffauflaufes einer Papiermaschine,
bestehend aus mindestens einem stromaufwärtigen und einem stromabwärtigen, sich quer
über die Maschinenbreite erstreckenden ersten und zweiten Bauteil, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Bauteile (3.1 und 3.2 beziehungsweise 4.1 und 4.2) mit Hilfe einer Bajonettbefestigung
miteinander verbunden sind.
2. Trennelement gemäß Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
2.1 wenigstens ein erstes Bauteil über die Maschinenbreite hinweg verteilt über eine
Vielzahl von Bolzen (4.5) verfügt und
2.2 wenigstens ein zweites Bauteil über die Maschinenbreite hinweg verteilt über Eingriffselemente
(4.4) verfügt,
2.3 wobei die Bolzen zur Befestigung der beiden Bauteile in die Eingriffselemente
eingeführt werden.
3. Trennelement gemäß einem der Ansprüch 1-2, dadurch gekennzeichnet, daß beide Bauteile durch eine Relativbewegung zueinander miteinander verbunden werden.
4. Trennelement gemäß Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Relativbewegung ein seitliches Verschieben darstellt.
5. Trennelement gemäß einem der Ansprüche 1-2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Herstellung der festen Verbindung der Bauteile die Bolzen (4.5) und/oder die
Eingriffselemente (4.4) relativ zu den Bauteilen verschoben werden.
6. Trennelement nach einem der Ansprüche 2-5, dadurch gekennzeichnet, daß sich auf den Bauteilen jeweils Eingriffselemente (4.4) und Bolzen (4.5) abwechseln.
7. Trennelement gemäß einem der Ansprüche 1-6, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt der Eingriffselemente (4.4) derart gestaltet ist, daß eine Öffnung
zum Einführen eines Bolzens (4.8), eine schräge Ebene zum Verspannen der Bauteile
und eine senkrecht zur Zugrichtung verlaufende Ebene vorgesehen sind.
8. Trennelement gemäß einem der Ansprüche 2-7, dadurch gekennzeichnet, daß das stromabwärtige Bauteil einteilig, aus rostfreiem Stahl oder in Verbundbauweise
aus rostfreiem Stahl und einem Faserverbundstoff ausgeführt ist.
1. Multi-part dividing element for a multi-ply flowbox of a papermaking machine, comprising
at least a first upstream component and a second downstream component which extend
transversely over the machine width, characterized in that the two components (3.1 and 3.2 or, respectively, 4.1 and 4.2) are connected to each
other with the aid of a bayonet fastening.
2. Dividing element according to Claim 1,
characterized in that
2.1 at least a first component has a large number of pins (4.5) distributed over the
machine width, and
2.2 at least a second component has engagement elements (4.4) distributed over the
machine width,
2.3 the pins being introduced into the engagement elements in order to fasten the
two components.
3. Dividing element according to either of Claims 1 and 2, characterized in that the two components are connected to each other by means of a relative movement in
relation to each other.
4. Dividing element according to Claim 3, characterized in that the relative movement constitutes a lateral displacement.
5. Dividing element according to either of Claims 1 and 2, characterized in that in order to produce the fixed connection of the components, the pins (4.5) and/or
the engagement elements (4.4) are displaced relative to the components.
6. Dividing element according to one of Claims 2 - 5, characterized in that in each case engagement elements (4.4) and pins (4.5) alternate on the components.
7. Dividing element according to one of Claims 1 - 6, characterized in that the cross section of the engagement elements (4.4) is shaped in such a way that an
opening for the insertion of a pin (4.8), an inclined plane for bracing the components
and a plane running at right angles to the pulling direction are provided.
8. Dividing element according to one of Claims 2 - 7, characterized in that the downstream component is designed in one piece from stainless steel or, in a composite
design, from stainless steel and a fibrous composite material.
1. Elément de séparation en plusieurs parties d'une caisse de tête à plusieurs couches
d'une machine à papier, se composant d'au moins une première et une deuxième pièces
en amont et an aval, s'étendant sur la largeur de la machine, caractérisé en ce que les deux pièces (3.1 et 3.2 respectivement 4.1 et 4.2) sont assemblées l'une à l'autre
à l'aide d'une fixation à baïonnette.
2. Elément de séparation suivant la revendication 1,
caractérisé en ce que
2.1 au moins une première pièce dispose d'une pluralité d'axes (4.5) répartis sur
la largeur de la machine, et
2.2 au moins une deuxième pièce dispose d'une pluralité d'éléments d'accrochage (4.4)
répartis sur la largeur de la machine,
2.3 les axes étant introduits dans les éléments d'accrochage pour la fixation des
deux pièces.
3. Elément de séparation suivant une des revendications 1 et 2, caractérisé en ce que les deux pièces sont assemblées l'une à l'autre par un mouvement relatif l'une par
rapport à l'autre.
4. Elément de séparation suivant la revendication 3, caractérisé en ce que le mouvement relatif représente un glissement latéral.
5. Elément de séparation suivant une des revendications 1 et 2, caractérisé en ce que les axes (4.5) et/ou les éléments d'accrochage (4.4) sont déportés par rapport aux
pièces pour la réalisation de l'assemblage solide des pièces.
6. Elément de séparation suivant l'une quelconque des revendications 2 à 5, caractérisé en ce que les éléments d'accrochage (4.4) et les axes (4.5) peuvent être échangés sur les pièces
respectives.
7. Elément de séparation suivant l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que la section transversale des éléments d'accrochage (4.4) est configurée de telle manière
qu'il soit prévu une ouverture pour l'introduction d'un axe (4.8), un plan oblique
pour bloquer les pièces et un plan orienté perpendiculairement à la direction de traction.
8. Elément de séparation suivant l'une quelconque des revendications 2 à 7, caractérisé en ce que la pièce en aval est réalisée en une seule pièce en acier inoxydable ou en mode composite
en acier inoxydable et un matériau composite fibreux.