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EP 0 952 258 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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23.10.2002 Patentblatt 2002/43 |
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Anmeldetag: 27.03.1999 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)7: E02D 5/18 |
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Schalungselement einer Schlitzwandflachfugenschalung und Verfahren zu dessen Ausbau
Shuttering element for an underground cast wall and method for the removal thereof
Panneau de coffrage d'une paroi moulée dans le sol et procédé pour son extraction
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE |
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Priorität: |
22.04.1998 DE 19817982
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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27.10.1999 Patentblatt 1999/43 |
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Patentinhaber: STAHL- UND APPARATEBAU HANS LEFFER GmbH |
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D-66125 Saarbrücken (DE) |
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Erfinder: |
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- Strobel, Johann
7203 Wiesen (AT)
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Vertreter: Flaccus, Rolf-Dieter, Dr. |
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Patentanwalt
Bussardweg 10 50389 Wesseling 50389 Wesseling (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
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- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 006, no. 020 (M-110), 5. Februar 1982 (1982-02-05)
& JP 56 139306 A (TAKENAKA KOMUTEN CO LTD), 30. Oktober 1981 (1981-10-30)
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Schalungselement einer Flachfugenschalung mit Mitteln
zum Ablösen bzw. Absprengen von anhaftenden Betonmassen sowie von Umlaufbeton bei
der abschnittsweisen Herstellung einer Schlitzwand.
[0002] Schlitzwände bilden ein wichtiges Bauteil im Grundbau und dienen beispielsweise als
Baugrubenumschließung, Stützmauer bei Gelängesprüngen oder als Dichtungswand bei Dämmen
und Mülldeponien.
Charakteristisch für die Ausführung von Schlitzwänden ist, daß ein offener Bodenschlitz
durch nachgefüllte Stützschlüssigkeit ständig stabilisiert wird.
Bekanntermaßen werden Schlitzwände schrittweise in einzelnen Bauabschnitten hergestellt,
wobei jeder Abschnitt eine Betoniereinheit bildet. Die Schlitzwandabschnitte werden
in der Regel durch Abstellkonstruktionen voneinander getrennt. In der Vergangenheit
wurden als Abstellkonstruktionen unter anderem Abschalrohre aus Stahl verwendet, die
nach Ansteifen des Betons wiedergewonnen wurden, das heißt, es konnte mit dem Ziehen
der Rohre nicht gewartet werden, bis der Beton abgebunden war. Zum Ziehen mußten äußerst
schwere Ziehgeräte eingesetzt werden.
Seit einigen Jahren ist man dazu übergegangen, als Abstellkonstruktionen Flachfugenschalungen
zu verwenden, die erst nach dem Abbinden des Betons gelöst und ohne Ziehpressen gezogen
werden. Weil aber insbesondere bei tiefen Schlitzwänden aufgrund von Unebenheiten
und statischem Flüssigkeitsdruck in der ausgehobenen Wand beim Betoniervorgang flüssiger
Beton hinter die Fugenschalung läuft, sogenannter Umlaufbeton, muß in vielen Fällen
dennoch ein erheblicher Aufwand betrieben werden, um die Flachfugenschalungen vom
fertiggestellten Schlitzwandbereich zu lösen.
[0003] In der EP 0 101 350 ist ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Ausziehen der Schalung
bei der Herstellung einer unterirdischen Schlitzwand beschrieben. Es handelt sich
dabei um ein Verfahren zum Ausziehen eines Schalungselementes, welches bei der Herstellung
einer Platte benutzt wird, die Bestandteil einer im Boden gegossenen Wand ist, wobei
das Schalungselement einen mittleren profilierten Teil, dessen Profil einer Vertiefung
entspricht, die in das Ende der herzustellenden Platten eingeformt werden soll, und
zwei Flansche aufweist, die beiderseits des mittleren Teiles liegen. Das Verfahren
ist gekennzeichnet durch folgende Verfahrensschritte:
- Verwenden eines Schalungselementes der oben genannten Art, das über die Oberfläche
des Bodens vorragt;
- Montieren eines Werkzeuges auf dem vorragenden Teil des Schalungselementes, wobei
das Werkzeug einen Körper und zwei profilierte Teile aufweist, die seitlich auf den
Flanschen des Schalungselementes gleitende Nuten bilden, wobei der untere Teil der
profilierten Teile derart angefast ist, daß er einen Entschalungskeil bildet;
- Aufbringen einer Rammbewegung auf das Werkzeug derart, daß die keilförmigen Bereiche
der profilierten Teile zwischen die betonierte Platte und ihr zugehöriges Schalungselement
gepreßt werden, bis die Keile zwischen die betonierte Platte und das Schalungselement
eingeführt sind;
- Fortsetzen der Rammbewegung, um das Werkzeug immer tiefer einzusenken bis zum vollständigen
Ablösen des Schalungselementes.
[0004] Ein Werkzeug für die Durchführung dieses Verfahrens ist dadurch gekennzeichnet, daß
es einen Körper und zwei profilierte Teile aufweist, die seitliche, auf den Flanschen
des Schalungselementes gleitende Nuten bilden, wobei der untere Teil der profilierten
Teil derart angefast ist, daß er einen Entschalungskeil bildet.
[0005] In EP 0 374 051 B1 ist eine Verschalung einer Endfuge eines Anschnittes einer Schlitzwand
beschrieben. Die Schalung für die endseitige Verbindungsstelle von Formwandabschnitten,
die eine Platte und einen auf dieser montierten Kasten umfaßt, im Querschnitt eine
Längsfuge zum Einfügen der Verbindungsstelle aufweist und aus mindestens zwei Teilen
aufgebaut ist, und zur aufeinanderfolgenden Verbindung in Längsrichtung mit Verbindungselementen
ausgerüstet ist, ist dadurch gekennzeichnet, daß der Kasten jedes Teils gegenüber
einem entsprechenden Ende der Platte zurückgesetzt ist, und daß die Verbindungselemente
von einem Verbindungsstück gebildet sind, das im wesentlichen den gleichen Querschnitt
hat wie der Kasten und mit den betreffenden Platten jedes der Teile verbindbar ist,
indem es in den Unterbrechungsbereich der Kästen derart eingefügt wird, daß es die
Endbereiche der Platten übergreift.
[0006] Die EP 0 402 247 B1 beschreibt ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Ablösen einer
am Beton haftenden Dichtung eines im Boden gegossenen Wandabschnittes. Das Verfahren
ist dadurch gekennzeichnet, daß auf die von dem Beton abgewandte Seite der Dichtung
ein Stoß mit Hilfe eines Werkzeuges ausgeführt wird, das an einer über der Stoßstelle
gelegenen Stelle mit der Dichtung verbunden ist.
[0007] Ferner wird in DE-U-90 01 679 ein Schalungselement einer Flachfugenschalung mit Mitteln
zum Abdrücken des Schalungselements vom erhärtenden Beton bei der abschnittweisen
Herstellung einer Schlitzwand beschrieben, bei dem der Grundkörper des schalungselements
mit betonseitig angeordneten länglichen Aussparungen versehen ist, in denen hydraulisch
oder pneumatisch betätigbare Kolben angeordnet sind, deren dem Beton zugewandte Flächen
die Aussparungen abdichten.
[0008] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein neues Schalungselement einer Flachfugenschalung
mit Mitteln zum Ablösen bzw. Absprengen von anhaftenden Betonmassen sowie insbesondere
von Umlaufbeton bei der abschnittsweisen Herstellung einer Schlitzwand anzugeben,
sowie ein rationelles Verfahren zu dessen Ausbau, die sich gegenüber bekannten Mitteln
und Verfahren durch besondere Effizienz und unkomplizierte Handhabung beim Ablösen
bzw. Absprengen anhaftender Betonmassen auszeichnen und dadurch den Baufortschritt
fördern und die sich beim Abdichten von Schlitzwand-Abschnitten ergebenden Schwierigkeiten
besser überwinden und den Fortlauf der Arbeiten erleichtern.
[0009] Zur Lösung der Aufgabe wird bei einem Schalungselement der im Oberbegriff von Anspruch
1 angegebenen Art mit der Erfindung vorgeschlagen, daß die Ablös- bzw. Absprengmittel
in Form einer Spreizvorrichtung ausgestaltet sind, und daß das Schalungselement einen
Grundkörper mit betonseitig angeordneten und vertikale Führungselemente ausbildenden
Flächenteilen aufweist, zwischen welchen ein im Schnitt einer horizontalen Ebene U-förmiger,
mit dem Rücken form- und kraftschlüssig an der Betonmasse anliegender, zur Aufnahme
der Spreizvorrichtung mit einem vertikalen Durchlaß ausgebildeter Druckkörper in horizontaler
Richtung zwischen den Flächenteilen der Führungselemente, mit diesen in Formschluß,
verlagerbar angeordnet ist.
[0010] Durch den Einsatz einer Spreizvorrichtung wird das Absprengen einer Flachfugenschalung
vom anstehenden Beton wesentlich erleichtert, die Anwendung von Schlageinwirkung vermieden
und damit erhöhter Verschleiß sowie Erschütterungen und erhöhter Baustellenlärm unterbunden.
Das Arbeiten mit der erfindungsgemäß einzusetzenden Spreizvorrichtung erlaubt einen
zügigen Arbeitsfortschritt bei problemloser Handhabung der Spreizvorrichtung und der
damit zusammenwirkenden Flachfugenschalung und trägt damit gleichzeitig zur Humanisierung
des entsprechenden Arbeitsprozesses bei.
[0011] Weitere Ausgestaltungen des Schalungselementes sind entsprechend den Unteransprüchen
vorgesehen.
[0012] Ein Verfahren zum Ausbau einer nach den Ansprüchen ausgebildeten, aus Schalungselementen
zusammensetzbaren Flachfugenschalung ist gekennzeichnet durch die Arbeitsschritte:
- daß ein Spreizkörper bzw. eine zusammenhängende Einheit mehrerer Spreizkörper, beispielsweise
in Form eines spreizbaren Abdrückschlittens, mit einer Hebevorrichtung von oben her
in wenigstens jeweils einen vertikalen Durchlaß eines Flachfugenschalungs-Grundkörper
eingeführt wird,
- daß Flachfugenschalungs-Grundkörper sukzessive bevorzugt von oben nach unten durch
Spreizen des bzw. der Speizkörper vom anstehenden Beton abgesprengt werden,
- daß nach Absprengen der Flachfugenschalungs-Grundkörper vom Beton die komplette Flachfugenschalung
enschließlich des bzw. der Druckkörper nach oben aus der Schlitzwand herausgezogen
und ausgebaut werden.
[0013] Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden
Erläuterung eines in den Zeichnungen schematisch dargestellten Ausführungsbeispieles.
Es zeigen:
- FIG.1
- eine Draufsicht auf eine im Bau befindliche Schlitzwand mit Einsatz eines Schalungselementes
nach der Erfindung;
- FIG.2
- Schlitzwand mit Flachfugenschalung gemäß FIG.1 nach Absprengen der Betonmasse unter
der Wirkung der Spreizvorrichtung in Draufsicht;
- FIG.3
- mehrere Spreizkörper im Zusammenwirken mit einer Hebevorrichtung in Seitenansicht,
miteinander zu einer Einheit nach Art eines Abdrückschlittens verbunden.
[0014] Figur 1 zeigt ein Schalungselement einer Flachfugenschalung 8 mit Mitteln zum Ablösen
bzw. Absprengen von anhaftenden Betonmassen 10 sowie (nicht gezeigt) von Umlaufbeton
bei der abschnittsweisen Herstellung einer Schlitzwand. Das Schalungselement besitzt
einen Grundkörper 1 mit betonseitig angeordneten und vertikale Führungselemente 2
ausbildenden Flächenteilen 3, zwischen welchen ein im Schnitt einer horizontalen Ebene
x-x U-förmiger, mit dem Rücken formund kraftschlüssig an der Betonmasse 10 anliegender,
zur Aufnahme einer Spreizvorrichtung 4 mit einem vertikalen Durchlaß 5 ausgebildeter
Druckkörper 6 in horizontaler Richtung zwischen den Flächenteilen 3 der Führungselemente
2 und mit diesen im Formschluß verlagerbar angeordnet ist. Das Schalungselement ist
zusammen mit einem von oben her lose einsetzbaren Spreizkörper 4 als integrierende
Funktionseinheit der Flachfugenschalung 8 ausgebildet. Weiter sieht eine Ausgestaltung
vor, daß die Spreizvorrichtung 4 einerseits mit horizontaler Achse in kraftschlüssiger
Anlage am Grundkörper 1 der Flachfugenschalung 8, und andererseits an der Innenwand
des Druckkörpers 6 zum Absprengen des Schalungselementes bzw. Grundkörpers 1 von anhaftender
Betonmasse 10 ausgebildet ist.
[0015] Dazu zeigt Figur 2 den Grundkörper bzw. das Schalungselement 1 nach erfolgtem Ablösen
bzw. Absprengen von anhaftenden Betonmassen 10, wobei sich der Grundkörper 1 mit der
integrierten Querwand nach rechts gegen den Aushub 11 des nächsten Abschnitts verschoben
hat. Die Abschlußwand des Grundkörpers 1 reicht wie dargestellt zur Überbrückung des
Abstandes zwischen den Leitwänden 7.
[0016] Dazu zeigt Figur 3 eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung, wobei mehrere Spreizkörper
4 bevorzugt im Zusammenwirkung mit einer Hebevorrichtung 12 miteinander zu einer Einheit
9 in Form eines Abdrückschlittens verbunden sind.
[0017] Erfindungsgemäß kann die Spreizvorrichtung 4 eine hydraulische oder pneumatische
Kolben/Zylinder-Einheit sein. Es soll aber mit der Erfindung nicht ausgeschlossen
werden, daß die Spreizvorrichtung 4 auch mit einem elektromechanischen Spindeltrieb
ausgebildet sein kann.
[0018] Das Schalungselement einer Flachfugenschalung 8 nach der Erfindung eignet sich in
besonders vorteilhafter Weise zum Einsatz beim Bau einer Schlitzwand sowie zum abschnittsweisen
Fortschritt unter Einbau einer nach den Ansprüchen 1 bis 6 ausgebildeten, aus Schalungselementen
zusammensetzbaren Flachfugenschalung 8 und löst somit in optimaler Weise die eingangs
gestellte Aufgabe.
1. Schalungselement einer Flachfugenschalung (8) mit Mitteln zum Ablösen bzw. Absprengen
von anhaftenden Betonmassen (10) sowie von Umlaufbeton bei der abschnittweisen Herstellung
einer Schlitzwand, dadurch gekennzeichnet, daß die Ablös- bzw. Absprengmittel in Form einer Spreizvorrichtung (4) ausgestaltet sind,
und daß das Schalungselement einen Grundkörper (1) mit betonseitig angeordneten und
vertikale Führungselemente (2) ausbildenden Flächenteilen (3) aufweist, zwischen welchen
ein im Schnitt einer horizontalen Ebene (x-x) U-förmiger, mit dem Rücken form- und
kraftschlüssig an der Betonmasse (10) anliegender, zur Aufnahme der Spreizvorrichtung
(4) mit einem vertikalen Durchlaß (5) ausgebildeter Druckkörper (6) in horizontaler
Richtung zwischen den Flächenteilen (3) der Führungselemente (2), mit diesen in Formschluß,
verlagerbar angeordnet ist.
2. Schalungselement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es zusammen mit einem von oben her lose einsetzbaren Spreizkörper (4) als integrierende
Funktionseinheit der Flachfugenschalung (8) ausgebildet ist.
3. Schalungselement nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Spreizvorrichtung (4) einerseits mit horizontaler Achse in kraftschlüssiger Anlage
am Grundkörper (1) der Flachfugenschalung (8), und andererseits an der Innenwand des
Druckkörpers (6), zum Absprengen des Schalenelements bzw. Grundkörpers (1) von anhaftender
Betonmasse (10) ausgebildet ist.
4. Schalungselement nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Spreizkörper (4) bevorzugt im Zusammenwirken mit einer Hebevorrichtung (12)
miteinander zu einer Einheit (9) verbunden sind.
5. Schalungselement nach einem oder Mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Spreizvorrichtung (4) eine hydraulische oder pneumatische Kolben/Zylinder-Einheit
ist.
6. Schalungselement nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Spreizvorrichtung (4) mit einem elektromechanischen Spindeltrieb ausgebildet
ist.
7. Verfahren zum Ausbau einer nach Anspruch 1 bis 6 ausgebildeten, aus Schalungselementen
zusammensetzbaren Flachfugenschalung (8),
gekennzeichnet durch die Arbeitsschritte:
- daß ein Spreizkörper (4) bzw. eine zusammenhängende Einheit mehrerer Spreizkörper,
beispielsweise in Form eines spreizbaren Abdrückschlittens (9), mit einer Hebevorrichtung
von oben her in wenigstens jeweils einen vertikalen Durchlaß eines Flachfugenschalungs-Grundkörpers
(1) eingeführt wird,
- daß Flachfugenschalungs-Grundkörper (1) sukzessive bevorzugt von oben nach unten
durch Spreizen des bzw. der Spreizkörper vom anstehenden Beton (10) abgesprengt werden,
- daß nach Absprengen der Flachfugenschalungs-Grundkörper (1) vom Beton (10)die komplette
Flachfugenschalung (8) einschließlich des bzw. der Druckkörper (6) nach oben aus der
Schlitzwand (12) herausgezogen und ausgebaut werden.
1. Formwork element of a flat joint formwork (8) comprising means for releasing or stripping
the latter from adhering concrete masses (10) and also from circulating concrete during
the section-by-section construction of a diaphragm wall, characterized in that the releasing or stripping means are designed in the form of an expanding device
(4), and in that the formwork element has a basic body (1) with surface parts (3) which form vertical
guiding elements (2) and are arranged on the concrete side, between which surface
parts (3) a pressure member (6), which is U-shaped in the section of a horizontal
plane (x-x), has its rear bearing in a form- and force-locking manner against the
concrete mass (10) and is designed with a vertical opening (5) for the purpose of
receiving the expanding device (4), is arranged in such a way that it can be displaced
in the horizontal direction between the surface parts (3) of the guiding elements
(2), in form-locking engagement with the latter.
2. Formwork element according to Claim 1, characterized in that, together with an expanding member (4) which can be inserted loosely from above,
it is designed as an integral functional unit of the flat joint formwork (8).
3. Formwork element according to Claim 1 or 2, characterized in that the expanding device (4) is designed on the one hand with its horizontal shaft bearing
in a force-locking manner against the basic body (1) of the flat joint formwork (8),
and on the other hand against the inner wall of the pressure member (6), for stripping
the formwork element or basic body (1) from adhering concrete mass (10).
4. Formwork element according to one or more of Claims 1 to 3, characterized in that a plurality of expanding members (4), preferably in interaction with a lifting device
(12), are connected to one another to form a unit (9).
5. Formwork element according to one or more of Claims 1 to 4, characterized in that the expanding device (4) is a hydraulic or pneumatic piston/cylinder unit.
6. Formwork element according to one or more of Claims 1 to 4, characterized in that the expanding device (4) is designed with an electromechanical spindle drive.
7. Method for dismantling a flat joint formwork (8) which can be composed of formwork
elements and is designed according to Claims 1 to 6,
characterized by the following work steps:
- an expanding member (4) or a continuous unit of a plurality of expanding members,
for example in the form of an expandable ejector carriage (9), is introduced by a
lifting device from above into in each case at least one vertical opening of a basic
body (1) of a flat joint formwork,
- basic bodies (1) of the flat joint formwork are successively stripped from the in
situ concrete (10), preferably from the top downwards, by expanding the expanding
member or members,
- after stripping the basic bodies (1) of the flat joint formwork from the concrete
(10), the complete flat joint formwork (8), including the pressure member or members
(6), are withdrawn upwards out of the diaphragm wall and dismantled.
1. Élément de coffrage d'un coffrage à joints plats (8) comprenant des organes pour le
décoller de masses de béton (10) auxquelles il adhère ainsi que de contournements
de béton respectivement pour faire sauter ce béton dans le cadre de la réalisation
d'une paroi moulée par panneaux successifs, caractérisé en ce que les organes permettant de décoller respectivement de faire sauter le béton sont réalisés
sous la forme d'un mandrin expansible (4) et en ce que l'élément de coffrage comprend un élément de base (1) présentant des pièces (3) dont
les surfaces sont situées côté béton, d'une part, et forment des éléments de guidage
(2) verticaux, d'autre part, un corps pousseur (6) en forme de U, vu en coupe selon
un plan horizontal (x-x), lequel présente un passage vertical (5) pour accueillir
le mandrin expansible (4) et dont la partie dorsale se trouve contre la masse de béton
(10) à laquelle elle est retenue par fermeture géométrique et par adhérence, étant
positionné de manière à pouvoir se déplacer horizontalement entre les surfaces desdites
pièces (3) qui délimitent les éléments de guidage (2), avec lesquels il réalise une
fermeture géométrique.
2. Élément de coffrage selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'il comprend un mandrin expansible (4) amovible pouvant être mis en place par le haut,
l'ensemble constituant une unité fonctionnelle intégrante du coffrage à joints plats
(8).
3. Élément de coffrage selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le mandrin expansible (4) est réalisé de manière à adhérer, selon un axe horizontal,
d'une part, à l'élément de base (1) du coffrage à joints plats (8), et, d'autre part,
à la paroi intérieure du corps pousseur (6) aux fins de faire sauter la masse de béton
(10) à laquelle adhère l'élément de coffrage respectivement l'élément de base (1).
4. Élément de coffrage selon l'une ou plusieurs des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que plusieurs mandrins expansibles (4), coopérant de préférence avec un mécanisme de
levage (12), sont réunis pour former une unité (9).
5. Élément de coffrage selon l'une ou plusieurs des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le mandrin expansible (4) est une unité « piston et cylindre » hydraulique ou pneumatique.
6. Élément de coffrage selon l'une ou plusieurs des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le mandrin expansible (4) est réalisé avec commande de broche électromécanique.
7. Procédé pour l'extraction d'un coffrage à joints plats (8) pouvant être monté par
assemblage d'éléments de coffrage et réalisé selon l'une des revendications 1 à 6,
caractérisé par les étapes de travail suivantes :
- un mandrin expansible (4) respectivement une unité consistant dans la réunion de
plusieurs mandrins expansibles, par exemple sous la forme d'un chariot pousseur expansible
(9) sont insérés par le haut, à l'aide d'un mécanisme de levage, chacun dans au moins
un passage vertical d'un élément de base (1) pour coffrage à joints plats,
- les éléments de base (1) pour coffrage à joints plats sont successivement décollés
du béton (10) auquel ils adhèrent, de préférence du haut vers le bas, par écartement
assuré par le ou les mandrins expansibles,
- après que les éléments de base (1) pour coffrage à joints plats ont été décollés
du béton (10), le coffrage à joints plats (8) complet, le ou les corps pousseur(s)
(6) y compris, sont retirés vers le haut et extraits de la paroi moulée (12).