| (19) |
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(11) |
EP 0 953 113 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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26.05.2004 Patentblatt 2004/22 |
| (22) |
Anmeldetag: 17.01.1997 |
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/CH1997/000015 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 1998/031936 (23.07.1998 Gazette 1998/29) |
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| (54) |
HUBKOLBENKOMPRESSOR
RECIPROCATING COMPRESSOR
COMPRESSEUR A PISTON ALTERNATIF
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE DK ES GB LI LU |
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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03.11.1999 Patentblatt 1999/44 |
| (73) |
Patentinhaber: GreenField AG |
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4053 Basel (CH) |
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Erfinder: |
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- BAUMANN, Heinz
CH-8400 Winterthur (CH)
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| (74) |
Vertreter: Sulzer Management AG |
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KS/Patente/0007
Zürcherstrasse 12 8401 Winterthur 8401 Winterthur (CH) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A- 2 534 001 GB-A- 1 373 438 GB-A- 2 141 491 US-A- 5 632 605
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DE-B- 1 302 968 GB-A- 1 566 576 US-A- 5 493 953
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- FEISTEL NORBERT: "Round the world twice - without lubrification" SULZER TECHNICAL
REVIEW, Bd. 78, Nr. 4, September 1996, Seiten 42-45, XP002040704
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Hubkolbenkompressor entsprechend dem Oberbegriff des
Patentanspruchs 1.
[0002] Bei einem aus der EP-Patentschrift 0 378 967 bekannten Hubkolbenkompressor der genannten
Art sind der Kolben und der Zylinder je mit einer Lauffläche aus einem verschleissfesten
Material ausgeführt, wobei der Kolben über einen Wälzkörper, z.B. eine Kugel, auf
einem mit einer Antriebseinrichtung gekoppelten Verbindungsteil abgestützt und im
Zylinder quer zur Längsachse beweglich geführt ist. Durch die bekannte Ausführung
wird insbesondere bei kurzhubigen Kleinkompressoren eine trockenlaufende Spaltringdichtung
erzielt, die eine vorbestimmte Leckströmung des verdichteten Mediums zulässt. Dabei
müssen die verschleissfesten Werkstoffe des Kolbens und des Zylinders so gewählt werden,
dass sie zumindest annähernd gleiche Wärmeausdehnungskoeffizienten aufweisen, um den
Leckageverlust während des Betriebes im wesentlichen konstant zu halten.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen weiter entwickelten, für Ausführungen
mit innerhalb einer relativ grossen Bandbreite wählbaren Abmessungen geeigneten Hubkolbenkompressor
der eingangs genannten Art in einer einfachen, kostengünstig herstellbaren Bauweise
zu schaffen, welche mit geringem baulichem Aufwand auch bei relativ langhubigen Ausführungen
die Bildung einer trockenlaufenden Spaltringdichtung ermöglicht, die eine konstante
Leckageströmung gewährleistet.
[0004] Diese Aufgabe wird durch die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 angegebenen
Merkmale gelöst. Durch die erfindungsgemäss vorgesehene Kombination eines mit einem
metallischen Grundkörper und einem diesen umgebenden Mantelkörper aus Kunststoff ausgeführten
Kolbens und eines diesen mit einem Ringspalt umgebenden Zylinders kann die Wärmeausdehnung
des Kolbens auf besonders einfache, kostengünstige Weise beeinflusst und an den durch
das verwendete Material des Zylinders gegebenen Wärmeausdehnungskoeffizienten der
den Kolben umgebenden Zylinderpartie angepasst bzw. innerhalb eines vorbestimmten
Ausdehnungsbereichs gehalten werden, indem die Materialwahl und das Verhältnis der
Teilquerschnitte des Grundkörpers und des Mantelkörpers entsprechend einer vorbestimmten
resultierenden Wärmedehnung der beiden Kolbenteile aufeinander abgestimmt werden.
Entsprechend ist eine trockenlaufende Spaltringdichtung mit einem im wesentlichen
konstanten, minimalen Spiel zwischen dem Kolben und dem Zylinder erzielbar, so dass
innerhalb eines relativ grossen, betriebsmässig vorbestimmten Temperaturbereichs eine
berührungslose, von Seitenkräften freie Führung des Kolbens gewährleistet werden kann.
Die erfindungsgemäss vorgesehene Materialkombination ist auch für Ausführungen mit
relativ hohen Kolbengeschwindigkeiten geeignet, wobei insbesondere der aus Kunststoff
gefertigte Mantelkörper auch im Falle eines Versagens der Spaltringdichtung eine Blockierung
des Kolbens verhindert und damit eine hohe Betriebssicherheit des Kompressors gewährleistet.
Der Kunststoff des Mantelkörpers kann zudem mit einem Trockenschmierstoff, z.B. Polyphenylensulfid
(PPS), Polytetrafluorethylen (PTFE), Polyethylen (PE) oder dgl. dotiert werden. Ein
besonderer Vorteil der erfindungsgemässen Ausführung besteht darin, dass die beschriebene,
im wesentlichen berührungsfreie Führung des Kolbens mit einfachen Mitteln, insbesondere
ohne zusätzliche, aufwendige Führungseinrichtung, und unter Verwendung von kostengünstigen,
relativ leicht zu bearbeitenden Materialien erzielbar ist. Entsprechend sind auch
kostengünstige Ausführungen mit relativ grossen Kolben/Zylinder- und/oder Hubabmessungen
realisierbar.
[0005] In den abhängigen Ansprüchen sind weitere Ausgestaltungen der Erfindung hervorgehoben.
[0006] Weitere Einzelheiten und Merkmale ergeben sich aus der folgenden Beschreibung eines
in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbeispiels der Erfindung. Es
zeigen:
- Fig.1
- einen erfindungsgemäss ausgeführten Hubkolbenkompressor in einer Draufsicht mit einem
horizontalen Teilschnitt, und
- Fig.2
- eine Einzelheit des Hubkolbenkompressors nach Fig.1 in einer grösseren Darstellung.
[0007] Der dargestellte Hubkolbenkompressor, ein vierstufiger Kompressor zum ölfreien Verdichten
eines Gases, enthält vier horizontal angeordnete, in Reihe geschaltete Zylinder 1,
2, 3 und 4 mit darin geführten Kolben, von denen nur ein im Zylinder 4 geführter Kolben
5 dargestellt ist. Die Zylinder 2 und 4 sind auf eine in der Zeichnungsebene liegende,
gemeinsame horizontale Achse 6 zentriert, während die Zylinder 1 und 3 auf eine gegenüber
der Zeichnungsebene zurückversetzte, gemeinsame horizontale Achse 7 zentiert sind.
Die Kolben der Zylinder 2 und 4 sind je über einen in Richtung der Achse 6 beweglichen
Führungsteil 8 bzw. 10 und ein diese verbindendes Joch 11 mit einem Gleitstück 12
gekoppelt. Das Gleitstück 12 ist auf einem Kurbelzapfen 13 einer vertikal angeordneten
Kurbelwelle 14 gelagert und zwischen zwei im Joch 11 ausgebildeten Führungsbahnen
15 quer zur Achse 6 verschiebbar geführt. Die Kolben der Zylinder 1 und 3 sind je
über einen Führungsteil 16 bzw. 17 und ein diese verbindendes zweites Joch 18 mit
einem auf dem Kurbelzapfen 13 gelagerten, nicht dargestellten zweiten Gleitstück gekoppelt,
welches in dem gegenüber dem ersten Joch 11 um 90° versetzten zweiten Joch 18 quer
zur Achse 7 verschiebbar geführt ist. Die Kurbelwelle 14 ist in einem zentralen Kurbelraum
20 des Kompressorgehäuses angeordnet und mit einem nicht dargestellten Motor, z.B.
einem Elektromotor, gekuppelt.
[0008] Der Führungsteil 10 ist über einen Verbindungsteil 21 in einer gegen den Kurbelraum
20 offenen Büchse 22 geführt, welche in einer Gehäusepartie 4a des Zylinders 4 angeordnet
ist. Die Führungsteile 8, 16 und 17 sind je in entsprechender Weise über einen nicht
dargestellten Verbindungsteil in einer Büchse 22 geführt, die in einer Gehäusepartie
2a bzw. 1a bzw. 3a des betreffenden Zylinders 2 bzw. 1 bzw. 3 angeordnet ist.
[0009] Die Kolben begrenzen in den Zylindern 1, 2, 3 und 4 je einen Kompressionsraum, welcher
mit zwei am betreffenden Zylinderkopf 1b, 2b, 3b bzw. 4b angeordneten Rückschlagventilen
- einem Saugventil 23 und einem Druckventil 24 - in Verbindung steht. Das Saugventil
23 des eine erste Verdichtungsstufe bildenden Zylinders 1 ist über eine Ansaugleitung
25 an eine Quelle eines zu verdichtenden Gases anschliessbar. Das Druckventil 24 des
Zylinders 1 ist über eine Verbindungsleitung 26 an das Saugventil 23 des die zweite
Verdichtungsstufe bildenden Zylinders 2 angeschlossen. In entsprechender Weise ist
das Druckventil 24 des Zylinders 2 über eine Verbindungsleitung 27 an das Saugventil
23 des die dritte Verdichtungsstufe bildenden Zylinders 3 angeschlossen, dessen Druckventil
24 über eine Verbindungsleitung 28 an das Saugventil 23 des für den Enddruck ausgelegten
Zylinders 4 angeschlossen ist. Das Druckventil 24 des Zylinders 4 ist an eine vom
Kompressor wegführende Druckleitung 30 angeschlossen. Die Verbindungsleitungen 26,
27 und 28 enthalten je ein Kühlaggregat 31 zum Kühlen des der jeweils folgenden Verdichtungsstufe
zuzuführenden Gases.
[0010] Die Kolben sind in den Zylindern 1, 2, 3 und 4 je trockenlaufend geführt. Die in
den Zylindern 1, 2 und 3 geführten Kolben können, wie z.B. aus der eingangs genannten
EP-Patentschrift 0 378 967 bekannt, je mit einer nicht dargestellten Dichtungsanordnung
und einem Führungsring aus einem für den Trockenlauf geeigneten Material, z.B. Teflon,
versehen sein. Diese Kolben können über die je einen Kolbenhals bildenden Führungsteile
8, 16 und 17 je mit dem zugehörigen Joch 11 bzw. 18 starr verbunden sein.
[0011] Der Kolben 5 der für den Enddruck ausgelegten Verdichtungsstufe ist in einem im Zylinder
4 angeordneten Zylindereinsatz 33 geführt, dessen Bohrung mit dem Kolben 5 einen jeweils
über die ganze gemeinsame Länge offenen Ringspalt begrenzt, der eine vorbestimmte
Leckströmung des im Kompressionsraum 32 des Zylinders 4 verdichteten Gases gegen den
Verbindungsteil 21 hin zulässt. Eine im Verbindungsteil 21 angeordnete Durchtrittsöffnung
34 gestattet ein Abströmen des Leckgases in den Kurbelraum 20, aus dem das Leckgas
über eine nicht dargestellte Abströmleitung abgeführt und gegebenenfalls der Ansaugleitung
25 zugeführt werden kann. Der Kolben 5 ist mit dem Joch 11 über eine Halterung 36
gekoppelt, welche Relativbewegungen des mit dem Joch 11 starr verbundenen Führungsteils
10 und des Verbindungsteils 21 quer zur Längsachse 6 des Kolbens 5 zulässt. Die Lauffläche
des Zylindereinsatzes kann mit einer Hartstoffschicht, z.B. einer solchen aus amorphem
diamantartigem Kohlenstoff (ADLC), Titannitrid oder dgl., versehen sein.
[0012] Der Führungsteil 10 ist in Form einer auf einen Zentrieransatz 37 des Jochs 11 aufsteckbaren
Hülse ausgebildet, auf welcher der Verbindungsteil 21 angebracht ist. Der Verbindungsteil
21 ist in Form eines topfartigen Führungskolbens ausgebildet, dessen Mantelfläche
darstellungsgemäss mit einem Führungsring 40 aus einem für den Trockenlauf geeigneten,
selbstschmierenden Material, z.B. Teflon oder Polyetheretherketon (PEEK), versehen
sein kann. Die Halterung 36 enthält einen den Verbindungsteil 21 und den Führungsteil
10 durchsetzenden, in das Joch 11 einschraubbaren Stützteil 38, der eine gegen den
Verbindungsteil 21 und den Führungsteil 10 verspannbare Kopfpartie 41 aufweist, und
ein quer zur Längsachse 6 des Zylinders 4 bzw. des Kolbens 5 bewegliches Stützelement
in Form einer zwischen die Kopfpartie 41 und den Kolben 5 einsetzbaren Kolbenstange
42, die am Kolben 5 und in der Kopfpartie 41 allseitig neigbar gehalten ist.
[0013] Wie aus der Fig.2 hervorgeht, ist die Kolbenstange 42 mit an ihren Stirnseiten ausgebildeten
konvexen Stützflächen 43 in Form von Kugelkalotten versehen und über diese je an einer
in der Kopfpartie 41 bzw. im Kolben 5 angeordneten Aufsetzpartie abgestützt. Die Stützflächen
43 können darstellungsgemäss je mit einem Krümmungsradius r ausgeführt sein, der im
wesentlichen der halben Länge der Kolbenstange 42 entspricht und der jeweils eine
von Gleitreibung freie Abwälzbewegung der betreffenden Stützfläche 43 auf der Aufsetzpartie
gestattet. Durch diesen relativ grossen Radius r der Kugelkalotten kann eine relativ
geringe Hertzsche Pressung im Abwälzbereich erzielt und damit eine entsprechend günstige
Beanspruchung der zusammenwirkenden Flächenpartien gewährleistet werden. Die Aufsetzpartien
können darstellungsgemäss an zwei Lagerteilen 46 und 47 ausgebildet sein, welche je
in einer axialen Sackbohrung 44 bzw. 45 der Kopfpartie 41 bzw. des Kolbens 5 angeordnet
sind. Die Bohrungen 44 und 45 sind so ausgeführt, dass sie allseitige Auslenkbewegungen
der Kolbenstange 42 zulassen, wobei die Bohrung 45 des Kolbens 5 eine solche Tiefe
aufweist, dass die Eindringtiefe der Kolbenstange 42 mindestens etwa der halben Länge,
darstellungsgemäss ca. ¾ der Länge des Kolbens 5 entspricht. Dadurch kann der in seinem
Kopfbereich beweglich gehaltene Kolben 5 sich jeweils selbsttätig in eine Position
einstellen, die eine allseitige Umströmung durch das Leckgas ermöglicht. Die Bohrung
44 der Kopfpartie 41 ist darstellungsgemäss zur Aufnahme eines den Lagerteil 46 umgebenden
Halteringes 56 bestimmt. Die Lagerteile 46 und 47 können je aus einem gehärteten Stahl
ausgeführt oder mit einer Aufsetzfläche aus einem verschleissfesten Material, z.B.
Hartmetall, versehen sein.
[0014] Das kolbenseitige Ende der Kolbenstange 42 ist in der Bohrung 45 des Kolbens 5 durch
einen in einer Ringnut 50 der Kolbenstange 42 angeordneten, federnden Sprengring 51
geführt, welcher Auslenkbewegungen der Kolbenstange 42 durch Abwälzbewegungen der
Stützfläche 43 am Lagerteil 47 zulässt. Der Sprengring 51 ist durch eine in die Bohrung
45 einführbare Distanzhülse 52 gehalten, welche auf einem in eine Innennut 53 des
Kolbens 5 einsetzbaren, federnden Stützring 54 abgestützt ist und durch welche die
Kolbenstange 42 an den Lagerteil 47 anliegend gehalten ist. Das andere Ende der Kolbenstange
42 ist durch einen entsprechend angeordneten zweiten Sprengring 51 in dem in der Bohrung
44 der Kopfpartie 41 angeordneten Haltering 56 gehalten, welcher durch einen in eine
Innennut 57 der Kopfpartie 51 einsetzbaren zweiten Stützring 54 gesichert ist. Der
Haltering 56 ist darstellungsgemäss mit einer Bohrung 55 ausgeführt, welche eine zur
Aufnahme des Sprengrings 51 bestimmte, abgesetzte Schulterpartie 58 und einen von
dieser gegen den Kolben 5 hin konisch sich erweiternden Endabschnitt 60 aufweist,
der entsprechende Auslenkbewegungen der Kolbenstange 42 durch Abwälzbewegungen der
Stützfläche 43 am Lagerteil 46 zulässt.
[0015] Abweichend von der dargestellten Ausführung kann die Kopfpartie 41 auch mit einer
Bohrung 44 versehen sein, welche sich tiefer in den Stützteil 38 erstreckt und damit
die Aufnahme eines entsprechend längeren Endabschnitts der Kolbenstange 42 ermöglicht.
Dadurch kann gegebenenfalls eine längere Kolbenstange 42 mit entsprechend grösserem
Radius r der Auflageflächen 43 verwendet werden. Es ist auch eine Ausführung möglich,
bei der der Kolben 5 mit einer Bohrung 45 versehen ist, deren Tiefe z.B. derjenigen
der Bohrung 44 der Kopfpartie 41 der dargestellten Ausführung entspricht.
[0016] Der Kolben 5 weist einen metallischen, z.B. aus einer Ni-Fe-Legierung, gefertigten
Grundkörper 61 und einen diese zumindest teilweise, darstellungsgemäss im wesentlichen
über die ganze Länge, umgebenden Mantelkörper 62 auf, welcher aus einem Kunststoffmaterial,
z.B. einem Polyetheretherketon (PEEK) gefertigt ist, und an welchem die Lauffläche
des Kolbens 5 ausgebildet ist. Die Materialien des Kolbens 5 und des ihn aufnehmenden
Zylindereinsatzes 33 sind so aufeinander abgestimmt, dass der Wärmeausdehnungskoeffizient
des Zylinderwerkstoffs zumindest annähernd einem aus der Kombination der Wärmeausdehnungskoeffizienten
der Werkstoffe des Grundkörpers 61 und des Mantelkörpers 62 resultierenden Koeffizienten
des Kolbens 5 entspricht. Damit ist durch eine Kombination von Materialien mit je
unterschiedlichem Wärmedehnungsverhalten eine Kompressorausführung mit einem über
einen vorbestimmten Temperaturbereich konstant bleibenden Ringspalt zwischen Kolben
5 und Zylinder 4 bzw. Zylindereinsatz 33 realisierbar.
[0017] Der Mantelkörper 62 kann in Form einer auf den Grundkörper 61 aufschrumpfbaren, über
dessen Länge durchgehenden Hülse ausgeführt oder, wie in Fig.2 dargestellt, aus mehreren,
je einzeln nebeneinander auf dem Grundkörper 61 anbringbaren, z.B. aufpressbaren Ringabschnitten
63 zusammengesetzt sein. Der Mantelkörper 62 kann ferner mit mehreren, in axialer
Richtung gegeneinander versetzten Ringnuten 64 ausgeführt sein, welche darstellungsgemäss
durch die aneinander anliegenden Enden der Ringabschnitte 63 gebildet sind. Die Ringnuten
64 ermöglichen eine gleichmässige Verteilung des im Ringspalt herrschenden Druckes,
der jeweils im engen Spalt zwischen den Ringnuten 64 abgebaut wird.
[0018] Wie aus der Fig.2 weiter hervorgeht, kann der Mantelkörper 62 bzw. jeder der Ringabschnitte
63 mit einer Verstärkungsstruktur aus mehreren Langfasern 65 versehen sein, welche
je in einer im wesentlichen quer zur Längsachse 6 des Mantelkörpers 62 verlaufenden
Ebene angeordnet sind. Die Langfasern 65, bei der dargestellten Ausführung Kohlefasern,
können, wie in Fig.2 angedeutet, jeweils in einer den Mantelkörper 62 in Umfangsrichtung
durchsetzenden Wicklung oder, nach einer anderen, nicht dargestellten Ausführungsform,
jeweils in einer flächigen Struktur angeordnet sein, die aus mehreren, je in einer
quer zur Längsachse 6 verlaufenden Ebene sich kreuzenden Langfaserstücken gebildet
ist. Durch die beschriebene Verstärkungsstruktur kann sichergestellt werden, dass
der einstückig oder mehrstückig ausgebildete Mantelkörper 62 auch bei hohen Betriebstemperaturen
noch satt auf dem Grundkörper 61 anliegt, da die Langfasern 65, insbesondere Kohlefasern,
einen wesentlich geringeren Wärmeausdehnungskoeffizienten als der Kunststoff des Mantelkörpers
62 aufweisen. Entsprechend kann, wie vorstehend beschrieben, eine an die Wärmedehnung
des Zylindereinsatzes 33 angepasste, resultierende Wärmedehnung des Kolbens 5 erzielt
werden.
[0019] Das Joch 11 ist durch die beiden Verbindungsteile 21 im Gehäuse des Kompressors in
Richtung der Längsachse 6 verschiebbar geführt und über die vorstehend beschriebene
Stützanordnung mit dem unter dem entsprechenden Enddruck stehenden Kolben 5 in Richtung
der Längsachse 6 spielfrei verbunden. Durch die beschriebene Stützanordnung wird zugleich
eine Uebertragung von Querkräften des durch die Verbindungsteile 21 mit entsprechendem
seitlichem Spiel gleitend geführten Joches 11 auf den Kolben 5 verhindert, so dass
eine von Schwingungen des Joches 11 unbeeinflusste Parallelführung des Kolbens 5 innerhalb
des Zylinders 4 bzw. des Zylindereinsatzes 33 erzielbar ist. Entsprechend können auch
relativ langhubige Kompressoren für hohe Drücke, z.B. solche von ca. 40 bis 1000 bar,
je mit einer trockenlaufenden Spaltringdichtung ausgeführt werden, welche einen während
des Betriebes konstant bleibenden Ringspalt aufweist, der eine konstante, den Kolben
5 auf seiner ganzen Länge umhüllenden Leckströmung des verdichteten Gases und damit
eine Art Lagerung des Kolbens 5 durch das verdichtete Gas gewährleistet. Die beschriebene
Ausführung ermöglicht die Bildung von durchströmbaren Ringspalten in Kompressoren,
bei denen die Differenz zwischen dem Durchmesser der Bohrung des Zylindereinsatzes
33 und dem Durchmesser des Kolbens 5 weniger als 0,02 mm, z.B. 0,005 mm, beträgt,
wobei die Dicke des Ringspaltes durch den jeweils zwischen dem Kompressionsraum 32
und dem Kurbelraum 20 betriebsmässig sich einstellenden, als akzeptierbar erachteten
Leckageverlust bestimmt ist. Je nach Ausführung kann, bei minimalem Abrieb an Kolben
5 und Zylindereinsatz 33, ein betriebsmässig akzeptabler Leckageverlust von z.B. weniger
als 10% konstant gehalten werden.
[0020] Die Erfindung ist weder auf Ausführungen der vorstehend beschriebenen und dargestellten
Art, noch auf Anwendungen im Hochdruckbereich beschränkt. Beim dargestellten Beispiel
kann auch mindestens eine weitere Verdichtungsstufe, etwa der Zylinder 3, erfindungsgemäss
ausgebildet sein. Die erfindungsgemäse Ausführung ist auch für andere, ein- oder mehrstufige
Ausführungen, z.B. Kompressoren für die Tieftemperaturtechnik, geeignet.
[0021] Die Erfindung lässt sich zusammenfassend wie folgt beschreiben: Der Kompressor enthält
mindestens einen trockenlaufend geführten Kolben, welcher mit einem Zylindereinsatz
einen jeweils über den gemeinsamen Längenabschnitt offenen Ringspalt begrenzt, der
eine Leckströmung des verdichteten Mediums zulässt. Der Kolben ist über eine Kolbenstange
mit einem in Richtung seiner Längsachse verschiebbar geführten Stützteil gekoppelt,
der mit einer Antriebseinrichtung verbunden ist. Die Kolbenstange wirkt mit dem Kolben
und dem Stützteil über stirnseitige konvexe Stützflächen zusammen, welche quer zur
Längsachse verlaufende Relativbewegungen des Stützteils gegenüber dem Kolben zulassen.
Entsprechend wird eine von Schwingungen der Antriebsteile unbeeinflusste Parallelführung
des Kolbens im Zylindereinsatz erzielt. Der Kolben weist einen metallischen Grundkörper
und einen aus einem Kunststoffmaterial gefertigten Mantelkörper auf, an dem die Lauffläche
des Kolbens ausgebildet ist. Der Zylinder ist aus einem Werkstoff gefertigt, dessen
Wärmeausdehnungskoeffizient zumindest annähernd einem resultierenden Wärmeausdehnungskoeffizienten
der Werkstoffe des Grundkörpers und des Mantelkörpers entspricht. Der erfindungsgemässe
Kompressor ist insbesondere zum ölfreien Verdichten eines Gases geeignet.
1. Hubkolbenkompressor mit mindestens einem Zylinder (4) und einem in diesem geführten
Kolben (5), welcher über ein quer zur Längsachse (6) des Zylinders (4) bewegliches
Stützelement und einen in Richtung der Längsachse (6) verschiebbar geführten Stützteil
(38) mit einer Antriebseinrichtung gekoppelt ist, wobei das Stützelement mit dem Kolben
(5) und dem Stützteil (38) je über eine konvexe Stützfläche (43) zusammenwirkt und
der Zylinder (4) mit dem Kolben (5) einen jeweils über den gemeinsamen Längenabschnitt
offenen, engen Ringspalt begrenzt, der eine vorbestimmte Leckströmung des verdichteten
Mediums zulässt,
dadurch gekennzeichnet, dass der Kolben (5) einen metallischen Grundkörper (61) und einen diesen zumindest auf
einem Teil seiner Länge umgebenden, aus einem Kunststoffmaterial gefertigten Mantelkörper
(62) aufweist, an welchem die Lauffläche des Kolbens (5) ausgebildet ist, und dass
zumindest ein eine entsprechende Lauffläche enthaltender Teil (33) des Zylinders (4)
aus einem Werkstoff besteht, dessen Wärmeausdehnungskoeffizient zumindest annähernd
einem resultierenden Wärmeausdehnungskoeffizienten der Werkstoffe des Grundkörpers
(61) und des Mantelkörpers (62) des Kolbens (5) entspricht, so daß des Ringspalt über
einen Vorbestimmten Temperaturbereich Konstant ist.
2. Kompressor nach Anspruch 1, bei welchem der Mantelkörper (62) eine ihn durchsetzende
Verstärkungsstruktur aus mehreren Langfasern (65), z.B. Kohlefasern, enthält, welche
je im wesentlichen in einer quer zur Längsachse (6) des Mantelkörpers (62) verlaufenden
Ebene angeordnet sind.
3. Kompressor nach Anspruch 1 oder 2, bei welchem der Mantelkörper (62) durch mehrere,
nebeneinander auf den Grundkörper (61) aufpressbare Ringabschnitte (63) gebildet ist.
4. Kompressor nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei welchem am Mantelkörper (62)
mehrere, an seinem Aussenumfang ausgebildete, in axialer Richtung gegeneiander versetzte
Ringnuten (64) ausgebildet sind.
5. Kompressor nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei welchem als Stützelement eine
zwischen den Kolben (5) und den Stützteil (38) einsetzbare, am Kolben (5) und am Stützteil
(38) neigbar gehaltene Kolbenstange (42) vorgesehen ist, an deren Enden die konvexen
Stützflächen (43) ausgebildet sind, und dass der Kolben (5) und der Stützteil je mit
einer der betreffenden Stützfläche (43) zugeordneten Aufsetzpartie versehen sind.
6. Kompressor nach Anspruch 5, bei welchem die Stützflächen (43) der Kolbenstange (42)
je in Form einer Kugelkalotte ausgebildet sind, welche mit einem Krümmungsradius (r)
ausgeführt ist, der im wesentlichen der halben Länge der Kolbenstange (42) entspricht.
7. Kompressor nach Anspruch 5 oder 6, bei welchem mindestens einer der zu koppelnden
Teile - Kolben (5) und Stützteil (38) - eine zur Aufnahme eines Endabschnitts der
Kolbenstange (42) bestimmte axiale Bohrung (45 bzw. 44, 55) aufweist, welche die Kolbenstange
(42) mit einem Spiel umgibt, das Auslenkbewegungen der Kolbenstange (42) zulässt.
8. Kompressor nach Anspruch 7, bei welchem die im Kolben (5) vorgesehene axiale Bohrung
(45) sich über eine Tiefe erstreckt, welche mindestens der halben Länge des Kolbens
(5) entspricht.
9. Kompressor nach einem der Ansprüche 5 bis 8, bei welchem mindestens eine der Aufsetzpartien
an einem in die axiale Bohrung (45 bzw. 44, 55) des Kolbens (5) bzw. des Stützteils
(38) einlegbaren Lagerteil (47 bzw. 46) ausgebildet ist.
10. Verwendung mindestens eines Kompressors nach einem der vorangehenden Ansprüche als
Hochdruckstufe einer aus mehreren in Reihe geschalteten Zylinder/Kolben-Aggregaten
bestehenden Anordnung zum ölfreien Verdichten eines Gases.
1. Reciprocating piston compressor comprising at least one cylinder (4) and a piston
(5) guided therein which is coupled to a drive device via a support element that is
movable transversely to the longitudinal axis (6) of the cylinder (4) and via a support
part (38) which is displaceably guided in the direction of the longitudinal axis (6),
with the support element cooperating with the piston (5) and the support part (38)
in each case via a convex support surface (43) and with the cylinder (4) together
with the piston (5) bounding a narrow ring gap which is in each case open over the
common length portion and permits a predetermined leakage flow of the compressed medium,
characterised in that the piston (5) has a metallic basic body (61) and a sleeve member (62) which is made
of a plastic material and encloses the former at least along a part of its length
and on which the running surface of the piston (5) is formed; and in that at least one part (33) of the cylinder (4) including a corresponding running surface
consists of a material whose coefficient of thermal expansion corresponds at least
approximately to a resultant coefficient of thermal expansion of the materials of
the basic body (61) and of the sleeve member (62) of the piston (5), so that the ring
gap is constant over a predetermined temperature range.
2. Compressor in accordance with claim 1 in which the sleeve member (62) includes a reinforcement
structure extending through it consisting of a plurality of long fibres (65), e.g.
carbon fibres, which are each substantially arranged in a plane extending transverse
to the longitudinal axis (6) of the sleeve member (62).
3. Compressor in accordance with claim 1 or claim 2 in which the sleeve member (62) is
formed by a plurality of ring sections (63) which can be pressed onto the basic body
(61) adjacent to one another.
4. Compressor in accordance with one of the preceding claims in which a plurality of
ring grooves (64) that are mutually displaced in the axial direction are formed at
the outer periphery of the sleeve member (62).
5. Compressor in accordance with one of the preceding claims in which a piston rod (42)
which can be inserted between the piston (5) and the support part (38) and is tiltably
held at the piston (5) and at the support part (38), with convex support surfaces
(43) being formed at the ends of the piston rod, is provided as a support element;
and in that the piston (5) and the support part are each provided with a seating portion
associated with one of the relevant support surfaces (43).
6. Compressor in accordance with claim 5 in which the support surfaces (43) of the piston
rod (42) are each formed in the shape of a spherical section which is executed with
a radius of curvature (r) that substantially corresponds to half the length of the
piston rod (42).
7. Compressor in accordance with claim 5 or claim 6 in which at least one of the parts
to be coupled - piston (5) and support part (38) - has an axial bore (45 or 44, 55
respectively) which is intended for receiving an end section of the piston rod (42)
and encloses the piston rod (42) with a clearance which permits deflection movements
of the piston rod (42).
8. Compressor in accordance with claim 7 in which the axial bore (45) provided in the
piston (5) extends over a depth which corresponds to at least half the length of the
piston (5).
9. Compressor in accordance with one of the claims 5 to 8 in which at least one of the
seating portions is formed on a bearing part (47 or 46 respectively) which can be
laid into the respective axial bore (45 or 44, 55 respectively) of the piston (5)
or of the support part (38).
10. Use of at least one compressor in accordance with one of the preceding claims as the
high pressure stage of an arrangement for the oil-free compression of a gas consisting
of a plurality of piston in cylinder units connected in series.
1. Compresseur à piston alternatif avec au moins un vérin (4) et un piston (5) guidé
dans celui-ci, qui est couplé par un élément d'appui mobile transversalement à l'axe
longitudinal (6) du vérin (4) et une partie d'appui (38) guidée d'une manière déplaçable
dans la direction de l'axe longitudinal (6) à une installation d'entraînement, où
l'élément d'appui coopère avec le piston (5) et avec la partie d'appui (38) respectivement
par une face d'appui convexe (43), et le vérin (4) délimite avec le piston (5) une
fente annulaire étroite, respectivement ouverte sur le tronçon de longueur commun,
qui permet un écoulement de fuite prédéterminé du milieu comprimé, caractérisé en ce que le piston (5) présente un corps de base métallique (61) et un corps d'enveloppe (62)
entourant celui-ci au moins sur une partie de sa longueur, fabriqué en un matériau
synthétique, auquel est réalisée la face de roulement du piston (5), et en ce qu'au moins une partie (33) du vérin (4) contenant une face de roulement correspondante
est réalisée en un matériau dont le coefficient de dilatation thermique correspond
au moins approximativement à un coefficient de dilatation thermique résultant des
matériaux du corps de base (61) et du corps d'enveloppe (62) du piston (5), de telle
sorte que la fente annulaire est constante sur une plage de température prédéterminée.
2. Compresseur selon la revendication 1, où le corps d'enveloppe (62) contient une structure
de renforcement traversant celui-ci en plusieurs fibres longues (65), par exemple
en fibres de carbone qui sont disposées respectivement sensiblement dans un plan s'étendant
transversalement à l'axe longitudinal (6) du corps d'enveloppe (62).
3. Compresseur selon la revendication 1 ou 2, où le corps d'enveloppe (62) est formé
par plusieurs tronçons annulaires (63) pouvant être appliqués par pression les uns
à côté des autres sur le corps de base (61).
4. Compresseur selon l'une des revendications précédentes, où sont réalisées au corps
d'enveloppe (62) plusieurs rainures annulaires (64) formées à son pourtour extérieur,
décalées dans la direction axiale les unes contre les autres.
5. Compresseur selon l'une des revendications précédentes, où est prévue comme élément
d'appui une tige de piston (42) insérable entre le piston (5) et la partie d'appui
(38), retenue au piston (5) et à la partie d'appui (38) de manière à pouvoir être
inclinée, aux extrémités de laquelle sont réalisées les faces d'appui convexes (43),
et en ce que le piston (5) et la partie d'appui sont pourvus chacun d'une partie d'application
associée à la face d'appui concernée (43).
6. Compresseur selon la revendication 5, où les faces d'appui (43) de la tige de piston
(42) sont chacune réalisées sous la forme d'une calotte sphérique, qui est réalisée
avec un rayon de courbure (r) qui correspond sensiblement à la moitié de la longueur
de la tige de piston (42).
7. Compresseur selon la revendication 5 ou 6, dans lequel au moins l'une des parties
à coupler - piston (5) et partie d'appui (38) - présente un alésage axial (45 respectivement
44, 55) destiné à recevoir un tronçon d'extrémité de la tige de piston (42) qui entoure
la tige de piston (42) avec un jeu qui permet des mouvements de déviation de la tige
de piston (42).
8. Compresseur selon la revendication 7, où l'alésage axial (45) prévu dans le piston
(5) s'étend sur une profondeur qui correspond au moins à la moitié de la longueur
du piston (5).
9. Compresseur selon l'une des revendications 5 à 8, où au moins l'une des parties d'application
est réalisée à une partie de palier (47 respectivement 46) insérable dans l'alésage
axial (45 respectivement 44, 55) du piston (5) ou de la partie d'appui (38).
10. Utilisation d'au moins un compresseur selon l'une des revendications précédentes comme
étage haute pression d'un agencement constitué de plusieurs ensembles à vérin/piston
montés en série pour la compression exempte d'huile d'un gaz.

