TECHNISCHES GEBIET
[0001] Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf das Gebiet der verschiebbaren Wände. Sie
betrifft eine Schiebestapelwand mit einer Mehrzahl von einzeln verschiebbaren Wandelementen,
wobei jedes der Wandelemente an seiner deckenseitigen Oberkante durch ein horizontal
verlaufendes Tragprofil begrenzt ist und mittels wenigstens eines an dem Tragprofil
befestigten Fahrwerks in einer oberhalb des Tragprofils angeordneten, gemeinsamen
Laufschiene seitwärts verfahrbar ist, und wobei jedes der Wandelemente einen eigenen
Antrieb mit einem elektrisch betriebenen Antriebsmotor aufweist, welcher Antrieb an
dem Wandelement befestigt ist und über Antriebsmittel mit der Laufschiene in Eingriff
steht.
STAND DER TECHNIK
[0003] In grossen Räumen mit variabler Nutzung wie beispielsweise Einkaufspassagen oder
dgl. werden zur flexiblen teilweisen oder vollständigen Abtrennung zunehmend Schiebestapelwände
eingesetzt, deren einzelne Wandelemente leicht verschiebbar an der Decke aufgehängt
sind, und entlang einer Laufschiene zu einer geschlossenen Wand vereinigt oder an
der Wandseite des Raumes in einer Parkposition zu einem wenig Platz einnehmenden Stapel
zusammengeschoben werden können. Das Verschieben der einzelnen Wandelemente kann dabei
manuell erfolgen; es sind aber auch automatische Lösungen denkbar, bei denen die einzelnen
Wandelemente durch einen integrierten Elektromotor angetrieben und von einer zentralen
Steuerung gesteuert bewegt werden.
[0004] Die Wandelemente selbst können dabei als Glaselemente ausgebildet sein, bei denen
zur Bildung einer durchgehenden Glaswand auf seitliche Rahmenteile verzichtet wird,
und die zum Aufhängen in der Laufschiene auf der Oberseite durch ein Tragprofil begrenzt
sind und ggf. auf der Unterseite zu Führungs- und/oder Verriegelungszwecken ein Bodenprofil
aufweisen können. Die Wandelemente können aber auch undurchsichtig sein und aus Holz,
Metall oder anderen Wandbaustoffen aufgebaut sein.
[0005] An Schiebestapelwände der beschriebenen Art werden sowohl hinsichtlich des ästhetischen
Erscheinungsbildes als auch hinsichtlich praktischer Erwägungen wie platzsparender
Einbau oder flexible (modulare) Ausbaubarkeit bzw. einfache Umstellung von manuellem
auf automatischen Betrieb zunehmend höhere Anforderungen gestellt, die von bekannten
Lösungen nur noch unvollkommen oder gar nicht erfüllt werden. So ist aus der eingangs
genannten Druckschrift
DE-C3-24 04 875 eine Raumtrennwand aus versetzbaren Wandelementen bekannt, die jeweils mittels zweier
Laufwagen in einer unter der Decke befestigten Laufschiene verfahrbar aufgehängt sind.
Jedes einzelne Wandelement wird durch einen in das Wandelement integrierten Elektromotor
angetrieben, der ein an dem einen Laufwagen angebrachtes Ritzel antreibt, welches
in der Laufschiene in eine an deren Seitenwand befestigte kette, Zahnstange oder dgl.
eingreift. Der für den Elektromotor benötigte Strom wird am anderen Laufwagen durch
Stromabnehmer von einer innerhalb der Laufschiene verlaufenden Stromschiene abgenommen.
Der Elektromotor ist senkrecht stehend unterhalb des oberen Querholms im doppelwandigen
Bereich des Wandelements plaziert. Die bekannte Lösung ist daher nicht geeignet für
Wandelemente, die als durchsichtige Glaselemente ausgebildet sind. Dasselbe gilt auch
für das in der
DE-C2-26 43 905 offenbarte Raumteilungs-Wandelement mit motorischem Antrieb, sowie die in der
DE-C2-31 47 273 beschriebene Raumtrennwand.
[0006] Weiterhin ist aus der
DE-C2-29 10 185 eine Tür oder dgl. mit einem motorisch verschiebbaren Blatt bekannt, bei welcher
das Blatt an einem in einem Trägerprofil mittels Laufrollen geführten Laufwagen befestigt
ist. Der für den Antrieb vorgesehene Elektromotor, der mit einem Zahnrad in ein Zahnstangenprofil
im Trägerprofil kämmt, ist oberhalb des Laufwagens im Inneren des Trägerprofils untergebracht.
Hierdurch kann zwar das Blatt in seiner Art und Form frei gewählt werden, jedoch erfordert
die Unterbringung des Antriebs im Laufschienen-Trägerprofil eine sehr breite und grossvolumige
Laufschiene, die viel Platz einnimmt und nur mit Mühe in eine Decke integriert werden
kann. Die Unterbringung des Antriebs in der Laufschiene macht es zudem notwendig,
zu Wartungs- und Instanthaltungszwecken eine abnehmbare Verkleidung vorzusehen, wodurch
der konstruktive Aufbau der Laufschiene zusätzlich verkompliziert wird. Im übrigen
ist die offenbarte Lösung für eine Schiebestapelwand mit einer Vielzahl von Einzelelementen
schon deshalb nicht praktikabel, weil die Stromversorgung des Elektromotors über ein
in der Laufschiene verlegtes, in der Länge ausziehbares Spiralkabel erfolgt.
[0007] Bei einer anderen bekannten versetzbaren Trennwand mit mehreren plattenförmigen Wandelementen
(
EP-B1-0 597 208) erfolgt der motorische Antrieb der Wandelemente ebenfalls über eine Antriebseinheit,
die zusammen mit dem Laufwagen in der Deckenschiene untergebracht ist. Auch hier muss
eine besonders breit und hoch ausgebildete Deckenschiene bzw. Laufschiene verwendet
werden, die viel Platz wegnimmt und die Wartung und Montage erschwert.
[0008] In der eingangs genannten Druckschrift
WO 97/42388 schliesslich ist eine Schiebewand beschrieben, bei der die einzelnen Wandelemente
durch einen horizontal liegenden Elektromotor angetrieben werden, der am Laufwagen
angebracht ist und zusammen mit den zugehörigen Stromabnehmern seitlich, d.h. quer
zur Laufrichtung aus dem Laufwagen herausragt. Diese bekannte Lösung zeichnet sich
durch eine noch grössere Breite im Laufschienenbereich aus. Darüber hinaus hat die
Lösung den folgenden Nachteil: Es kommt nicht selten vor, dass der Anwender einer
Schiebewand zunächst eine manuell verschiebbare Wand ohne motorischen Antrieb einbaut,
später jedoch die eingebaute Wand durch Hinzufügen eines elektromotorischen Antriebs
mit Steuerung automatisieren will. Eine nachträgliche Automatisierung erfordert in
diesem Fall nicht nur einen hohen Aufwand, sondern führt auch zu längeren Stillstandszeiten
der Schiebewand. Wird dagegen eine für den automatischen Betrieb geeignete Führungsschiene
von vornherein eingebaut, ergeben sich für die einfache manuell betätigbare Wand unvertretbar
hohe und nicht notwendige Anfangskosten und ein nicht notwendiger erhöhter Platzbedarf.
[0009] In der
DE 197 33 381 wird eine Vielzahl von möglichen Ausgestaltungen einer Schiebetüranlage bzw. von
Fenster- oder Türflügeln aufgezählt. Dabei wird erwähnt, dass das Trage- oder Randabsschlusselement
eines Flügels zur Aufnahme eines Funktionsbauteils, z.B. eines Antriebs, ausgestaltet
sein kann.
DARSTELLUNG DER ERFINDUNG
[0010] Es ist daher Aufgabe der Erfindung, eine Schiebestapelwand zu schaffen, die flexibel
an die unterschiedlichsten Anwendungs- und Einsatzgebiete anpassbar ist, hinsichtlich
der an der Decke befestigten Führungsschiene wenig Platz beansprucht, ohne Aenderungen
in der Schienenstruktur gleichermassen für manuellen und automatischen Betrieb ausgelegt
ist, und auch erhöhten ästhetischen Anforderungen genügt.
[0011] Die Aufgabe wird bei einer Schiebestapelwand der eingangs genannten Art durch die
Merkmale von Anspruch 1 gelöst. Durch die erfindungsgemässe Anordnung des Antriebsmotors
im Tragprofil kann die an der Decke befestigte Laufschiene ausserordentlich schlank
ausgebildet werden, weil für den Antrieb praktisch kein zusätzlicher Platz in der
Schiene vorgesehen werden muss. Die Führungsschiene braucht lediglich, wie auch bei
manuell verschiebbaren Wandelementen der Fall ist, für die Aufnahme und Führung der
Fahrwerke ausgelegt zu sein. Die für einen elektrischen Antrieb erforderliche Stromschiene
und die in der Laufschiene untergebrachten Antriebsmittel wie ein Zahnriemen können
platzsparend in die Laufschiene integriert werden, so dass sowohl für den manuellen
als auch für den automatischen Betrieb dieselbe schlanke Laufschiene verwendet werden
kann. Hierdurch wird eine spätere Umstellung von manuellem auf automatischen Betrieb
ausserordentlich vereinfacht, weil in die vorhandene Laufschiene - sofern sie nicht
bereits vorhanden sind - nachträglich eine Stromschiene und ein Zahnriemen eingeschoben
werden müssen und im übrigen bei den Wandelementen lediglich die vorhandenen Fahrwerke
durch entsprechende Fahrwerke mit elektromotorischem Antrieb und Stromabnehmern ersetzt
werden müssen. Des weiteren hat die Anordnung des Antriebsmotors im Tragprofil den
Vorteil, dass für das Wandelement selbst ohne Einschränkungen eine durchsichtige Glasscheibe
oder beliebige andere am Tragprofil befestigbare Materialien und Elementstrukturen
verwendet werden können, weil der Platzbedarf für den Antrieb auf das Tragprofil beschränkt
ist.
[0012] Besonders günstig hinsichtlich des Platzbedarfs ist es, wenn gemäss der erfindungsgemässen
Schiebestapelwand der Antriebsmotor mit seiner Antriebsachse parallel zur Längsachse
des Tragprofils angeordnet ist. Auf diese Weise kann ein länglicher, kraftvoller Motor
von aussen nicht sichtbar im Tragprofil untergebracht werden, ohne dass die Querschnittsfläche
des Tragprofils wesentlich oder überhaupt vergrössert werden muss.
[0013] Die Erfindung zeichnet sich dadurch aus, dass die Antriebsmittel ein von dem Antriebsmotor
angetriebenes Zahnrad umfassen, welches mit einem sich innerhalb der Laufschiene in
Längsrichtung erstreckenden, gezahnten Profil in Eingriff steht, dass das gezahnte
Profil ein in die Laufschiene eingeschobener Zahnriemen ist, dass das Zahnrad um eine
vertikale Achse drehbar ist und in den vertikal angeordneten Zahnriemen eingreift,
und dass die Kraftübertragung vom Antriebsmotor zum Zahnrad über ein Winkelgetriebe
erfolgt. Durch die vertikale Anordnung der Zahnradachse und des Zahnriemens kann nicht
nur der Antriebsstrang kompakt gehalten werden. Besonders günstig ist der vertikal
stehende Zahnriemen, wenn die Laufschiene in der Deckenebene Kurven beschreibt, weil
der Zahnriemen in dieser Konfiguration leicht und ohne zusätzliche Massnahmen allein
vermöge seiner Biegeeigenschaften als Zahnriemen den Kurven auch bei kleinem Krümmungsradius
folgen kann.
[0014] Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass zur Versorgung des Antriebsmotors
mit Strom innerhalb der Laufschiene eine sich in Längsrichtung der Laufschiene erstreckende
Stromschiene angeordnet ist, und dass jedes Wandelement ein Fahrwerk aufweist, welches
mittels am Fahrwerk befestigten Stromabnehmern Strom von der Stromschiene abnimmt
und an den Antriebsmotor weiterleitet. Durch die Integration der Stromschiene in die
Laufschiene ergibt sich nicht nur von selbst ein Schutz der Stromschiene vor Verschmutzung
und gegen eine unbeabsichtigte Berührung, sondern die Laufschiene kann auch sehr kompakt
ausgeführt werden.
[0015] Eine besonders gute Ausnutzung des Platzes wird erreicht, wenn jedes Wandelement
zwei in Laufrichtung hintereinander angeordnete Fahrwerke aufweist, und wenn das Wandelement
über das erste Laufwerk angetrieben wird und die Stromabnahme über das zweite Laufwerk
erfolgt.
[0016] Die Laufschiene kann auf einfache Weise gleichermassen und ohne Umbau für den manuellen
und automatischen Betrieb verwendet werden, weil die Laufschiene als zu einer Mittelebene
spiegelsymmetrische Profilschiene ausgebildet ist, welche im Inneren eine Laufebene
aufweist, auf welcher die Fahrwerke mit Tragrollen verfahrbar sind, unterhalb der
Laufebene zwei sich gegenüberliegende und in Schienenlängsrichtung erstreckende, nach
innen offene Seitennuten ausgebildet sind, und in der einen Seitennut die Stromschiene
und in der anderen Seitennut der Zahnriemen angeordnet ist.
[0017] Der Betrieb der Schiebestapelwand kann bei einfachstem Aufbau des Stromversorgungs-
und Steuerungssystems sehr flexibel gestaltet werden, wenn gemäss einer anderen bevorzugten
Ausführungsform der erfindungsgemässen Schiebestapelwand in jedem der Wandelemente
eine lokale Steuerung vorgesehen ist, welche den Antriebsmotor des jeweiligen Wandelementes
steuert, wenn die lokalen Steuerungen über einen Datenbus mit einer zentralen Steuerung
Informationen austauschen, wenn als Datenbus die Stromschiene verwendet wird, und
wenn in jedem Wandelement Mittel vorgesehen sind, welche Informationen über die Bewegung
des Wandelementes aufnehmen und zur Weiterverarbeitung an die lokale Steuerung des
Wandelementes weiterleiten.
[0018] Weitere Ausführungsformen ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen.
KURZE ERLÄUTERUNG DER FIGUREN
[0019] Die Erfindung soll nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen im Zusammenhang mit
der Zeichnung näher erläutert werden. Es zeigen
- Fig. 1
- im Querschnitt ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel für eine Schiebestapelwand nach
der Erfindung, wobei der obere Teil eines Wandelementes mit dem Tragprofil, das den
Antrieb umfassende, eine Fahrwerk und die Laufschiene zu sehen sind;
- Fig. 2
- die in Fig. 1 gezeigten Elemente in einer teilweise geschnittenen Seitenansicht;
- Fig. 3
- im Querschnitt das Ausführungsbeispiel aus Fig. 1 im Bereich des zweiten, Stromabnehmer
tragenden Fahrwerks;
- Fig. 4
- die in Fig. 3 gezeigten Elemente in einer teilweise geschnittenen Seitenansicht; und
- Fig. 5
- in einer schematisierten Darstellung ein bevorzugten Ausführungsbeispiel für eine
Steuerung der Schiebestapelwand nach Fig. 1.
WEGE ZUR AUSFÜHRUNG DER ERFINDUNG
[0020] In Fig. 1 ist ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel für eine Schiebestapelwand nach
der Erfindung im Querschnitt wiedergegeben. Die Schiebestapelwand 10 umfasst ein verfahrbares
Wandelement 13 z.B. in Form einer Glasscheibe oder dgl.. Das Wandelement 13 ist am
deckenseitigen Rand durch ein Tragprofil 12 begrenzt und im unteren Teil dieses Tragprofils
12 gehaltert. Im oberen Teil des Tragprofils 12 ist mittels eines Nutensteines 18
ein erstes Fahrwerk 14 befestigt, dass in das Innere einer (als Hohlprofil ausgebildeten
und an der Decke angebrachten) Laufschiene 11 hineinragt und dort in einen Laufwagen
übergeht, der mit seitlich angebrachten Tragrollen 15 auf einer Laufebene 40 innerhalb
der Laufschiene 11 in Schienenrichtung verfahrbar ist. Zur seitlichen Führung des
Fahrwerkes 14 in der Laufschiene 11 sind unterhalb der senkrecht stehenden Tragrollen
15 waagerecht liegende Seitenführungsrollen 16 angeordnet. Am Fahrwerk 14 ist für
den motorischen Antrieb des Wandelementes 13 ein Antriebsmodul 17 angebracht, das-
wie aus Fig. 2 ersichtlich ist - einen innerhalb des Tragprofils 12 waagerecht liegenden
elektrischen Antriebsmotor 27 umfasst. Der Antriebsmotor 27 treibt mit seiner Antriebsachse
28 über ein Winkelgetriebe 29 ein um eine senkrechte Achse drehbares Antriebsrad 25
an. Das Antriebsrad 25 ist als Zahnrad ausgebildet und im Unterteil der Laufschiene
11 unterhalb der Laufebene 40 angeordnet, wo es mit einem Zahnriemen 24 kämmt, der
seitlich senkrecht stehend in eine Seitennut 20 der Laufschiene 11 eingeschoben und
dort fixiert ist. Die Wirkungsachse des Zahnriemens 24 und die Achsen der Seitenführungsrollen
16 liegen sehr nahe beieinander. Dadurch ist gewährleistet, dass auch in Kurvenstücken
der Laufschiene und bei fixer Montage des Antriebs das Antriebsrad 25 nicht mit dem
Zahnriemen 24 ausser Eingriff gerät.
[0021] Spiegelbildlich zur Seitennut 20 ist auf der anderen Seite der Mittelebene 26 eine
zweite Seitennut 19 vorhanden, in welcher eine in sich in Schienenrichtung erstreckende
Stromschiene 21 mit zwei senkrecht übereinander angeordneten Leitern 22 und 23 untergebracht
ist. Die Stromschiene leitet den Strom, der zum betrieb des Antriebsmotors 27 notwendig
ist. Der Strom wird von der Stromschiene 21 durch Stromabnehmer 33, 34 abgenommen,
die gemäss Fig. 3 und 4 an einem zweiten Fahrwerk 30 befestigt sind. Das zweite Fahrwerk
30 ist im Prinzip wie das erste Fahrwerk 14 aufgebaut und wie das erste Fahrwerk 14
mittels eines Nutensteines 18' in der entsprechenden Nut des Tragprofils 12 befestigt.
Es ragt in gleicher Weise in das Innere der Laufschiene 11 hinein und geht dort in
einen Laufwagen über, der mit seitlich angebrachten Tragrollen 31 auf der Laufebene
40 verfahrbar ist und zur seitlichen Führung des Fahrwerkes 30 unterhalb der senkrecht
stehenden Tragrollen 31 waagerecht liegende Seitenführungsrollen 32 aufweist. Die
Tragrollen 31 des zweiten Fahrwerks 30 sind spiegelbildlich zu den Tragrollen 15 des
ersten Fahrwerks 14 plaziert. Dasselbe gilt für die Seitenführungsrollen 16 und 32.
Entsprechend ist die Führungsschiene 11 spiegelsymmetrisch zur Mittelebene 26 ausgebildet.
[0022] Die unterschiedliche Anordnung der Tragrollen 15 bzw. 31 und Seitenführungsrollen
16 bzw. 32 in der Laufschiene 11 ermöglicht es, im Parkbereich der Wandelemente die
Laufschiene 11 in der Mittelebene in zwei getrennte Teilschienen aufzutrennen und
die Teilschienen auseinanderlaufen zu lassen. Die Wandelemente laufen dann im Parkbereich
mit dem einen Fahrwerk in der einen Teilschiene und mit dem anderen Fahrwerk in der
anderen Teilschiene weiter und können so einzeln schräg oder quer gestellt und in
der Mehrzahl hintereinander zu einem platzsparenden Stapel vereinigt werden. Das Fahrwerk
14 mit dem Antriebsmodul 17 und dem Antriebsrad 25 bleibt dabei aufgrund der Anordnung
der Rollen 15, 16 in derjenigen Teilschiene, die auch den Zahnriemen 24 enthält. Das
Fahrwerk 30 mit den Stromabnehmern 33, 34 bleibt entsprechend in derjenigen Teilschiene,
in der die Stromschiene 21 weitergeführt wird.
[0023] Die Anordnung der Stromschiene 21 und des Zahnriemens 24 in den gegenüberliegenden
Seitennuten 19, 20 des Fahrschienenprofils ist nicht nur platzsparend und erlaubt
daher einen sehr kompakten Aufbau der Schienenanordnung. Sie stellt auch sicher, dass
dieselbe Laufschiene 11 in gleicher Weise und ohne Einschränkung sowohl für manuell
verschiebbare als auch für automatisch verschiebbare Wandelemente 13 verwendet werden
kann. In der untersten Ausbaustufe mit manueller Betätigung können die Seitennuten
19, 20 der Laufschiene leer gelassen werden. Entsprechend werden Wandelemente eingesetzt,
die zwar die gleichen Fahrwerke 14, 30, aber kein Antriebsmodul 17 und keine Stromabnehmer
33, 34 aufweisen. Soll später auf automatischen Betrieb übergegangen werden, werden
in die Seitennuten 19, 20 der Laufschiene 11 einfach eine Stromschiene 21 und ein
Zahnriemen 24 eingeschoben und bei den Wandelementen die vorhandenen Fahrwerke durch
solche mit elektromotorischem Antrieb und Stromabnehmern ausgetauscht. Weitergehende
Veränderungen sind nicht nötig. Selbstverständlich kann aber auch die Laufschiene
11 von vornherein mit Stromschiene und/oder Zahnriemen ausgerüstet sein. Der Uebergang
von manuellem zu automatischem Betrieb erfordert dann nur einen Austausch der Fahrwerke.
[0024] Wie aus Fig. 3 erkennbar ist, sind die Stromabnehmer 33, 34 mit einzelnen Kontaktelementen
35 ausgestattet, die in den Stromabnehmern 33, 34 senkrecht zur Stromschiene 21 verschiebbar
gelagert und mittels einer Feder 36 gegen die in der Stromschiene 21 isoliert gelagerten
Leiter 22, 23 gedrückt werden und Schleifkontakte bilden. Gemäss Fig. 3 und 4 wird
der von den Stromabnehmern 33, 34 abgenommene Strom durch Stromleitungen 38 zu auf
einer Anschlussplatte 37 befestigten Anschlusspfosten 39 weitergeleitet und gelangt
von dort beispielsweise über einen zu Montage- oder Wartungszwecken lösbaren Steckkontakt
44 zum Antriebsmotor 27.
[0025] Zum gezielten Verfahren der einzelnen Wandelemente 13 in der Laufschiene 11 von einem
zugeordneten Platz in der geschlossenen Wand zu einer Parkposition und umgekehrt,
ist gemäss Fig. 5 eine (programmierbare) zentrale Steuerung 42 mit entsprechender
Rechner- und Softwarekapazität vorgesehen, die über einen Datenbus mit lokalen, mit
Mikroprozessoren bestückten Steuerungen 43 Daten austauscht, die in den einzelnen
Wandelementen 13 untergebracht sind und die Bewegung und den Istzustand (Position,
Verfahrgeschwindigkeit, Beschleunigen, Bremsen, Drehmoment des Antriebs, etc.) des
jeweiligen Wandelements steuern und überwachen. Die Datenübertragung zwischen der
zentralen Steuerung 42 und den lokalen Steuerungen kann auf unterschiedliche Weise,
z.B. drahtlos, erfolgen. Besonders einfach und zweckmässig ist es, als Datenbus die
Stromschiene 21 selbst zu verwenden, die dann zugleich den aus einer Stromversorgung
41 stammenden Strom für die Antriebsmodule 17 der Wandelemente 13 als auch die zwischen
den Steuerungen 42 und 43 ausgetauschten Daten transportiert. Das Ansprechen eines
speziellen Wandelements erfolgt dann über einen Adresscode, der das jeweilige Wandelement
eindeutig charakterisiert.
[0026] Die lokalen Steuerungen 43 sind zwischen den Stromabnehmern in den Fahrwerken 30
und den Antriebsmotoren 27 angeordnet. Der Antriebsmotor 27 kann beispielsweise mit
einem Drehwinkelgeber ausgestattet sein, der durch Integration des Drehwinkels den
vom Wandelement zurückgelegten Weg zu bestimmen gestattet. Gleichzeitig können Strom
und Spannung am Antriebsmotor 27 gemessen und daraus Schlüsse auf die Belastung z.B.
durch ein plötzlich auftretendes Hindernis im Verfahrweg des Wandelements gezogen
werden, die zum Einleiten einer Notabschaltung herangezogen werden können. Weiterhin
ist es denkbar, die Annäherung eines Wandelementes an ein anderes durch einen Näherungssensor
zu erfassen, und über die lokale Steuerung 43 einen optimierten Annäherungsvorgang
mit beispielsweise auf den letzten Zentimetern reduzierter Geschwindigkeit durchzuführen.
Vorteilhaft ist dabei, dass die Laufschiene 11 für diese Art der verteilten Steuerung
nicht modifiziert werden muss, sondern den sehr einfachen Aufbau mit durchgehender
Stromschiene und durchgehendem Zahnriemen beibehalten kann.
[0027] Insgesamt ergibt sich mit der Erfindung eine Schiebestapelwand, die sich durch folgende
Eigenschaften und Vorteile auszeichnet:
- Stromschiene und Zahnriemen sind in die Laufschiene platzsparend und geschützt integriert,
- für die Aufnahme von Stromschiene und Zahnriemen sind identische Aufnahmekammern (Seitennuten)
vorhanden (spiegelsymmetrisches Laufschienenprofil);
- der Zahnriemen ist vertikal eingebaut und das Antriebsrad entsprechend horizontal
angeordnet; hierdurch wird die Montage in einem Bogenstück stark vereinfacht;
- im angetriebenen Fahrwerk liegen die Laufachse der Seitenführungsrolle und die Wirkungsachse
des Zahnriemens möglichst nahe beieinander; dadurch kann auch im Bogenbereich der
Antrieb fest montiert bleiben - es findet keine Axialbewegung statt;
- sehr einfache Umstellung von manuell betriebener auf automatisch angetriebene Anlage
- die Fahrwerke können leicht mit Antriebseinheit und Stromabnehmereinheit nachgerüstet
werden;
- kein sichtbarer Unterschied zwischen Hand- und Automatikanlagen;
- die Beschlags- und Antriebskomponenten sind modular aufgebaut;
- jedes Wandelement ist mit einer lokalen Steuerung eine autonome Einheit.
BEZUGSZEICHENLISTE
[0028]
- 10
- Schiebestapelwand
- 11
- Laufschiene
- 12
- Tragprofil
- 13
- Wandelement
- 14,30
- Fahrwerk
- 15,31
- Tragrolle
- 16.32
- Seitenführungsrolle
- 17
- Antriebsmodul
- 18,18'
- Nutenstein
- 19,20
- Seitennut
- 21
- Stromschiene
- 22,23
- Leiter
- 24
- Zahnriemen
- 25
- Antriebsrad (Zahnrad)
- 26
- Mittelebene
- 27
- Antriebsmotor
- 28
- Antriebsachse
- 29
- Winkelgetriebe
- 33,34
- Stromabnehmer
- 35
- Kontaktelement
- 36
- Feder
- 37
- Anschlussplatte
- 38
- Stromleitung
- 39
- Anschlusspfosten
- 40
- Laufebene
- 41
- Stromversorgung
- 42
- zentrale Steuerung
- 43
- lokale Steuerung
- 44
- Steckkontakt
1. Schiebestapelwand (10) mit einer Mehrzahl von einzeln verschiebbaren Wandelementen
(13), wobei jedes der Wandelemente (13) an seiner deckenseitigen Oberkante durch ein
horizontal verlaufendes Tragprofil (12) begrenzt ist und mittels wenigstens eines
an dem Tragprofil befestigten Fahrwerks (14, 30) in einer oberhalb des Tragprofils
(12) angeordneten, gemeinsamen Laufschiene (11) seitwärts verfahrbar ist, und wobei
jedes der Wandelemente (13) einen eigenen Antrieb (17) mit einem elektrisch betriebenen
Antriebsmotor (27) aufweist, welcher Antrieb (17) an dem Wandelement (13) befestigt
ist und über Antriebsmittel (24, 25) mit der Laufschiene (11) in Eingriff steht,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Antriebsmotor (27) innerhalb des Tragprofils (12) angeordnet ist, dass der Antriebsmotor
(27) mit seiner Antriebsachse (28) parallel zur Längsachse des Tragprofils (12) angeordnet
ist, und dass die Antriebsmittel ein von dem Antriebsmotor (27) angetriebenes Zahnrad
(25) umfassen, welches mit einem sich innerhalb der Laufschiene (11) in Längsrichtung
erstreckenden, gezahnten Profil (24) in Eingriff steht, wobei das gezahnte Profil
ein in die Laufschiene (11) eingeschobener Zahnriemen (24) ist, das Zahnrad (25) um
eine vertikale Achse drehbar ist und in den vertikal angeordneten Zahnriemen (24)
eingreift, und die Kraftübertragung vom Antriebsmotor (27) zum Zahnrad (25) über ein
Winkelgetriebe (29) erfolgt,
dass zur Versorgung des Antriebsmotors (27) mit Strom innerhalb der Laufschiene (11)
eine sich in Längsrichtung der Laufschiene (11) erstreckende Stromschiene (21) angeordnet
ist, und dass jedes Wandelement (13) ein Fahrwerk (30) aufweist, welches mittels am
Fahrwerk (30) befestigten Stromabnehmern (33, 34) Strom von der Stromschiene (21)
abnimmt und an den Antriebsmotor (27) weiterleitet, wobei die Laufschiene (11) als
zu einer Mittelebene (26) spiegelsymmetrische Profilschiene ausgebildet ist, welche
im Inneren eine Laufebene (40) aufweist, auf welcher die Fahrwerke (14, 30) mit Tragrollen
(15, 31) verfahrbar sind, dass unterhalb der Laufebene (40) zwei sich gegenüberliegende
und in Schienenlängsrichtung erstreckende, nach innen offene Seitennuten (19, 20)
ausgebildet sind, und dass in der einen Seitennut (19) die Stromschiene (21) und in
der anderen Seitennut (20) der Zahnriemen (24) angeordnet ist.
2. Schiebestapelwand nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Wandelement (13) zwei in Laufrichtung hintereinander angeordnete Fahrwerke
(14, 30) aufweist, dass das Wandelement (13) über das erste Laufwerk (14) angetrieben
wird, und dass die Stromabnahme über das zweite Laufwerk (30) erfolgt.
3. Schiebestapelwand nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass in jedem der Wandelemente (13) eine lokale Steuerung (43) vorgesehen ist, welche
den Antriebsmotor (27) des jeweiligen Wandelementes steuert, und dass die lokalen
Steuerungen (43) über einen Datenbus mit einer zentralen Steuerung (42) Informationen
austauschen.
4. Schiebestapelwand nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass als Datenbus die Stromschiene (21) verwendet wird.
5. Schiebestapelwand nach einem der Ansprüche 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass in jedem Wandelement (13) Mittel vorgesehen sind, welche Informationen über die Bewegung
des Wandelementes (13) aufnehmen und zur Weiterverarbeitung an die lokale Steuerung
(43) des Wandelementes (13) weiterleiten.
1. A sliding wall (10) comprising a plural number of individually slidable wall elements
(13), with each of the wall elements (13) at its upper edge near the ceiling being
delimited by a horizontally aligned support profile (12), and being laterally slidable
along a common track (11) arranged above the support profile (12) by means of at least
one running mechanism (14, 30) attached to the support profile; with each wall element
(13) comprising its own drive (17) with an electrically operated drive motor (27),
said drive (17) being attached to the wall element (13) and interacting with the track
(11) by way of drive means (24, 25),
characterised in that the drive motor (27) is arranged within the support profile (12), in that the drive axis (28) of the drive motor (27) is aligned parallel to the longitudinal
axis of the support profile (12), in that the drive means comprise a pinion (25) driven by the drive motor (27) which interacts
with a toothed profile (24) extending longitudinally within the track (11), in that the toothed profile is a toothed belt (24) inserted into the track (11), that the
pinion (25) is rotatable around a vertical axis and interacts with the vertically
arranged toothed belt (24), and that the power transmission from the drive motor (27)
to the pinion (25) is by way of an angular gear arrangement (29), in that to provide the drive motor (27) with electricity, a conductor rail (21) extending
in longitudinal direction to the track (11) is arranged within said track (11), and
that each wall element (13) comprises a running mechanism (30) which by means of current
collectors (33, 34) attached to the running mechanism (30) collects current from the
conductor rail (21) and conducts it to the drive motor (27), and in that the track (11) is configured as a profile rail axially symmetrical to a centre axis
(26), which in the interior comprises a running surface (40) on which the running
mechanisms (14, 30) run on carrying rollers (15, 31); in that below the running surface (40) there are two lateral grooves (19, 20) which are facing
each other and which are aligned in longitudinal direction of the rail, said lateral
grooves (19, 20) being open toward the inside; and in that the conductor rail (21) is arranged in the one lateral groove (19) and the toothed
belt (24) is arranged in the other lateral groove (20).
2. A sliding wall according to claim 1, characterised in that each wall element (13) comprises two running mechanisms (14, 30) arranged one behind
the other in the direction of travel; in that the wall element (13) is driven via the first running mechanism (14); and in that current collection takes place via the second running mechanism (30).
3. A sliding wall according to claim 1 or 2,
characterised in that a local control unit (43) is provided in each of the wall elements (13) which controls
the drive motor (27) of the associated wall element; and in that the local control units (43) exchange information via a data bus with a central control
unit (42).
4. A sliding wall according to claim 3, characterised in that the conductor rail (21) is used as the data bus.
5. A sliding wall according to one of claims 3 or 4, characterised in that in each wall element (13), means are provided which gather information concerning
the movement of the wall element (13) and transmit such information to the local control
unit (43) of the wall element (13) for further processing.
1. Cloison amovible (10) comprenant une pluralité de panneaux de mur (13) isolément amovibles,
chaque panneau de mur (13) étant, à la hauteur de son bord supérieur tourné vers le
plafond, délimité par un profilé support (12) s'étendant horizontalement, pouvant
coulisser latéralement dans une glissière (11) commune disposée au dessus du profilé
support (12) au moyen d'au moins un mécanisme de déplacement (14, 30) et présentant
un mécanisme de commande propre (17) avec un moteur de commande (27) actionné à l'électricité,
ce mécanisme (17) étant fixé sur le panneau de mur (13) et en prise avec la glissière
(11) par l'intermédiaire de moyens d'entraînement (24, 25), caractérisée en ce que le moteur de commande (27) est disposé à l'intérieur du profilé support (12), en ce que l'arbre de commande (28) du moteur de commande (27) est disposé parallèlement à l'axe
longitudinal du profilé support (12), en ce que les moyens d'entraînement comprennent une roue dentée (25) entraînée par le moteur
de commande (27) et en prise avec un profil crénelé (24) s'étendant longitudinalement
à l'intérieur de la glissière (11), en ce que le profil crénelé est une courroie dentée (24) intercalée dans la glissière (11),
en ce que la roue dentée (25) peut tourner autour d'un axe vertical et s'engrène dans la courroie
dentée (24) disposée verticalement et en ce que la transmission de force entre le moteur de commande (27) et la roue dentée (25)
s'effectue par l'intermédiaire d'un engrenage conique (29), en ce que, pour alimenter en électricité le moteur de commande (27) à l'intérieur de la glissière
(11), on a disposé une barre conductrice (21) s'étendant dans le sens longitudinal
de la glissière (11) et en ce que chaque panneau de mur (13) présente un mécanisme de déplacement (30), lequel prélève
sur la barre conductrice (21) au moyen de balais conducteurs (33, 34) fixés sur ce
mécanisme (30) du courant électrique qu'il transmet au moteur de commande (27), et
en ce que la glissière (11) présente la forme d'un rail symétriquement réfléchi par rapport
à un plan médian (26) et dont l'intérieur présente un plan de roulement (40) sur lequel
peuvent coulisser les mécanismes de déplacement (14, 30) au moyen de rouleaux porteurs
(15, 31), en ce que deux gorges latérales (19, 20) ouvertes vers l'intérieur, s'étendant dans le sens
longitudinal du rail et se faisant face sont formées en dessous du plan de roulement
(40) et en ce que la barre conductrice (21) est disposée dans l'une (19) de ces gorges latérales alors
que la courroie dentée (24) est disposée dans l'autre (20) .
2. Cloison amovible selon la revendication 5
caractérisée en ce que chaque panneau de mur (13) présente deux mécanismes de déplacement disposés l'un
derrière l'autre dans le sens de roulement, en ce que le panneau (13) est entraîné par l'intermédiaire du premier mécanisme de déplacement
(14) alors que le second mécanisme de déplacement (30) assure la prise de courant.
3. Cloison amovible selon l'une des revendications 1 ou 2 caractérisée en ce que, dans chaque panneau de mur (13), il a été prévu une commande locale (43) à laquelle
le moteur de commande (27) du panneau de mur correspondant est asservi et en ce que ces commandes locales (43) échangent des informations avec une commande centrale
(42) par l'intermédiaire d'un bus de données.
4. Cloison amovible selon la revendication 3
caractérisée en ce que la barre conductrice (21) sert de bus de données.
5. Cloison amovible selon l'une des revendications 3 et 4 caractérisée en ce que dans chaque panneau de mur (13), on a prévu des moyens qui enregistrent des informations
relatives au déplacement du panneau de mur (13) et les transmettent à la commande
locale (43) à des fins de traitement ultérieur.