(57) Es ist eine Vorrichtung zum Wärmebehandeln von durchlässigen Warenbahnen mit einem
Gehäuse bekannt, in dem wenigstens eine Siebwalze an- und dieser eine Pumpeneinrichtung
stirnseitig zugeordnet ist, die ein dampf- und/oder gasförmiges Behandlungsmedium
aus der Siebwalze absaugt, wobei deren Durchströmbereich, also die Arbeitsbreite der
Siebwalze, durch eine Breitenverstelleinrichtung an der Siebwalze bestimmbar. Eine
solche Siebwalze ist erfindungsgemäß verbessert, wenn
a) sie zumindest im von der Warenbahn bedeckten Bereich zwei koaxial angeordnete durchlässige
Siebwalzenmäntel (5,15) aufweist, die mit einem Abstand voneinander angeordnet sind,
b) zwischen dem äußeren (5) und dem inneren (15) Siebwalzenmantel eine Breitenverstelleinrichtung
(16,17,18) vorgesehen ist, die
c) über eine Spindel (21) in der Achse der Siebwalze (5) verstellbar ist, und wenn
d) der innere Siebwalzenmantel (15) nur in dem Bereich (15') durchlässig ausgebildet
ist, der der minimalen Arbeitsbreite der Walze entspricht. Eine solche Konstruktion ist für große Arbeitsbreitenunterschiede und auch für kleinere
Siebwalzendurchmesser geeignet, ohne daß es zu ungleichmäßig Behandlungen über die
Arbeitsbreite führt.
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