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EP 0 955 700 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.04.2004 Patentblatt 2004/17 |
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Anmeldetag: 06.05.1999 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)7: H01R 13/719 |
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Filter-Steckvorrichtung für eine zumindest eine Erdpotentialfläche aufweisende Halteplatte
Filtering connecting device for a holding plate having at least one grounding surface
Dispositif de connexion filtrant pour une plaque de maintien ayant au moins une surface
de mise à la masse
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE ES FR GB GR IT LI NL |
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Priorität: |
08.05.1998 DE 19820686
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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10.11.1999 Patentblatt 1999/45 |
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Patentinhaber: SIEMENS AKTIENGESELLSCHAFT |
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80333 München (DE) |
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Erfinder: |
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- Szybalski, Michael
12169 Berlin (DE)
- Neubarth, Alexander
17489 Greifswald (DE)
- Mödinger, Roland
71384 Weinstadt (DE)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 364 015 US-A- 4 083 022 US-A- 4 296 390 US-A- 5 626 494
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WO-A-97/16872 US-A- 4 212 510 US-A- 4 722 022
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] In aktuellen Kommunikationssystemen ist die Abschirmung von elektronischen Baugruppen
oder Subsystemen gegen Störstrahlungen von außen - z.B. Blitz, UKW- und Radarsender
mit Frequenzen bis in den GHz-Bereich und deren Harmonischen - und gegen Störstrahlungen
von internen Störquellen mit großem technischen und wirtschaftlichen Aufwand verbunden.
Beispielsweise können Taktgeneratoren im 10 MHz-Bereich mit kurzen Signalanstiegszeiten
Harmonische bis in den GHz-Bereich erzeugen und zu Fehlfunktionen benachbarter Systeme
führen. Die Abschirmung von Geräteschnittstellen ist im Gegensatz zu Gehäusen und
Kabeln nur mit erheblichen Aufwand möglich. In der von der Firma CONEC herausgegebenen
Druckschrift "CONEC Filter-Steckverbinder, Ihr Partner für EMV Lösungen", 1997 ist
beispielsweise im Abschnitt "Filter-Steckverbinder - Eine EMV-gerechte Lösung" der
Einsatz von Filtersteckverbindungen beschrieben, um z.B. das Ein- und Austreten von
Störstrahlungen aus Steckeröffnungen eines abgeschirmten Gehäuses und die daraus resultierende
Wirkung als Schlitzantenne zu verhindern. Desweiteren ist der Einsatz von Adapter-Steckern
- zwischen Steck- und Gegensteckvorrichtung eingefügt - zur Filterung von Störsignalen
aus mit dem Stecker verbundenen Signalleitungen bekannt. Adapter-Stecker weisen jedoch
einen erhöhten Platzbedarf auf und sind nur für eine beschränkte Anzahl von Steckverbinder-Typen
erhältlich, z.B. für D-Substecker. Weiterhin sind Steckverbinder mit integrierten
Filterfunktionen bekannt, bei denen jedoch eine nachträgliche Änderung bzw. Anpassung
der Filtereigenschaften nicht möglich ist.
[0002] In US 4,296,390 das als nächst liegender Stand der Technik angesehen wird ist eine
Filter-Steckvorrichtung mit einer zumindest eine Erdpotentialfläche aufweisenden Halteplatte
mit eingesetzten Kontaktstiften beschrieben, bei der die Kontaktstifte senkrecht durch
die Halteplatte geführt sind. Auf die durch die Halteplatte geführten Kontaktstifte
ist ein mehrere Durchgangsöffnungen für die Kontaktstifte aufweisendes Führungselement
zur Aufnahme eines Steckers aufsteckbar. Die Steckvorrichtung weist Filterelemente
in Form von Hülsen auf, die an den Kontaktstiften angebracht sind und durch die Halteplatte
hindurchragen. Über Anschlußelemente sind die Filterelemente mit dem Massepotential
der Halteplatte verbunden.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Abschirmung von Geräteschnittstellen
gegen Störsignale und insbesondere das Filtern bzw. Unterdrücken von Störsignalen
in den an die Geräteschnittstelle geführten Signalleitungen unter Beibehaltung einer
jederzeit möglichen Anpassung der Filtereigenschaften zu verbessern. Die Aufgabe wird
durch eine Filter-Steckvorrichtung gemäß den Merkmalen des Oberbegriffs des Patentanspruchs
1 durch dessen kennzeichnende Merkmale gelöst.
[0004] Die erfindungsgemäße Filter-Steckvorrichtung weist eine zumindest eine Erdpotentialfläche
aufweisende Halteplatte mit eingesetzten Kontaktstiften auf, welche senkrecht durch
die Halteplatte geführt sind. Zumindest ein mehrere Durchgangsöffnungen für die Kontkaktstifte
aufweisendes und an die Kontaktstifte angepaßtes Führungselement zur aufnahme von
Steckern ist auf die durch die Halteplatte geführten Kontaktstifte aufsteckbar. Zwischen
der Halteplatte und dem aufgestecktem Führungselement ist zumindest ein mehrere Durchgangsöffnungen
für die Kiontaktstifte aufweisendes und an die Kontaktstifte angepaßtes Filterelement
angeordnet.
[0005] Der wesentliche Aspekt der erfindungsgemäßen Filter-Steckvorrichtung besteht darin,
daß das zumindest eine Filterelement zumindest ein Anschlußelement aufweist, wobei
im aufgesteckten Zustand des Führungselementes das zumindest eine Anschlußelement
des zumindest einen Filterelementes auf die zumindest eine Erdpotentialfläche der
Halteplatte gedrückt wird und somit das zumindest eine Anschlußelement und die zumindest
eine Erdpotentialfläche elektrisch leitend verbunden sind.
[0006] Ein wesentliche Vorteil der Filter-Steckvorrichtung besteht darin, daß zur Filterung
von Störsignalen aus mit Kontaktstiften einer Halteplatte verbundenen Signalleitungen
auf den Einsatz herkömmlicher und einen hohen Platzbedarf aufweisenden Adapter-Stecker
verzichtet werden kann und Filterschaltungen mit geringstem Platzbedarf auf der Halteplatte
realisierbar sind. Vorteilhaft können die Filtereigenschaften der Filterschaltungen
zu jedem Zeitpunkt geändert werden.
[0007] Ein weiterer wesentlicher Vorteil ist darin zu sehen, daß durch zusätzliche Anschlußelemente,
die auch als Federele mente ausgestaltet sein können - Anspruch 5 -, eine direkte
Verbindung von einem Filterelement zu der zumindest einen Erdpotentialfläche der Halteplatte
hergestellt wird, wodurch auf eine Erdpotentialverbindung innerhalb der Steckvorrichtung
verzichtet werden kann und zusätzlich die Schirmwirkung des Filterelements selbst
verbessert wird.
[0008] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen Filter-Steckvorrichtung
sind den weiteren Ansprüchen zu entnehmen.
[0009] Im Folgenden wird die erfindungsgemäße Filter-Steckvorrichtung anhand zweier Blockschaltbilder
näher erläutert. Dabei zeigen:
- FIG 1
- einen Querschnitt der erfindungsgemäßen Filter-Steckvorrichtung, und
- FIG 2
- einen Querschnitt der erfindungsgemäße Filter-Steckvorrichtung entlang der in FIG
1 dargestellten Schnittlinie.
[0010] FIG 1 und FIG 2 zeigen schematisiert einen teilweisen Querschnitt durch eine erfindungsgemäße
Filter-Steckvorrichtung für eine mehrere Erdpotentialflächen GND aufweisende Halteplatte
VP mit mehreren senkrecht auf dieser stehenden Kontaktstiften KS, wobei in FIG 1 und
2 nur ein Teil der durch die Verdrahtungsplatte VP gepreßten Kontaktstifte KS dargestellt
ist. In diesem Ausführungsbeispiel ist die Halteplatte VP vorteilhaft als Verdrahtungsplatte
bzw. Leiterplatte ausgestaltet. Die Kontaktstifte KS sind beispielsweise Bestandteil
eines Steckverbinders SV gemäß der DIN 41612, wobei die Kontaktstifte KS des Steckverbinders
SV durch die Verdrahtungsplatte VP gepreßt sind und somit der Steckverbinder SV an
der Verdrahtungsplatte VP anliegt. Über den Steckverbinder SV sind mehrere, Störstrahlungen
bzw. Störsignale führende Signalleitungen - nicht dargestellt - mit den Kontaktstiften
KS verbunden.
[0011] Gemäß FIG 1 und FIG 2 sind zwei quaderförmige, mehrere gemäß der Anordnung der Kontaktstifte
KS angepaßte Durchgangsöffnungen aufweisende Filterelemente FLT1,2 auf die Kontaktstifte
KS aufgeschoben bzw. aufgesteckt, wobei sich die Stirnflächen der quaderförmigen Filterelemente
FLT1,2 gegenüberliegen und somit die beiden Filterelemente FLT1,2 formschlüssig angeordnet
sind. Im aufgesteckten Zustand der beiden Filterelemente FLT1,2 sind die Kontaktstifte
KS der Verdrahtungsplatte VP jeweils durch eine Durchgangsöffnung eines Filterelementes
FLT1, 2 geführt und durch in den Durchgangsöffnungen angeordnete Federclips bzw. Federlamellen
FD mit dem jeweiligen Filterelement FLT1,2 elektrisch leitend verbunden. Die beiden
Filterelemente FLT1,2 können beispielsweise durch ein Hybridfilter oder durch ein
Tiefpaßplanarfilter in Dickschichttechnologie zur Filterung bzw. Unterdrückung von
über die Signalleitungen herangeführten Störsignalen realisiert sein. Desweiteren
weisen die beiden Filterelemente FLT1,2 an den Längsseiten mehrere Anschlußelemente
bzw. Kontaktplatten AE auf, durch welche eine oder mehrere in den Filterelementen
FLT1,2 integrierte Filterschaltungen - z.B. C-Filterschaltungen mit einer Kapazität
von beispielsweise 1200 pF zur Realisierung von Dämpfungswerten von mehr als 50 dB
im Bereich von 300 bis 700 MHz - mit einer erforderlichen Masse - beispielsweise mit
einer auf der Verdrahtungsplatte angeordneten Erdpotentialfläche GND - verbindbar
sind. Vorteilhaft sind die Anschlußelemente AE als an den Längsseiten der Filterelemente
FLT1,2 angebrachte und mit den integrierten Filterschaltungen verbundene Federelemente
ausgestaltet - mit Federwirkung in Steckrichtung.
[0012] Auf die durch die Durchgangsöffnungen der angeordneten Filterelemente FLT1,2 geführten
Kontaktstifte KS ist ein entsprechend ausgestaltetes, d.h. an die Anordnung der beiden
quaderförmigen Filterelemente FLT1,2 annähernd formschlüssig angepaßtes und ebenfalls
Durchgangsöffnungen aufweisendes Führungselement FR - auch als Führungsrahmen bezeichnet
- zu besseren Aufnahme bzw. Führung von Steckelementen aufgeschoben bzw. aufgesteckt,
wobei im aufgesteckten Zustand des Führungsrahmens FR die durch die Durchgangsöffnungen
der Filterelemente FLT1,2 ragenden Kontaktstifte KS ebenfalls durch die Öffnungen
des aufgesteckten bzw. aufgeschobenen Führungsrahmens FR geführt sind. Erfindungsgemäß
weist der Führungsrahmen FR eine an die formschlüssige Anordnung der beiden Filterelemente
FLT1,2 angepaßte Aussparung auf, welche derart ausgestaltet ist, daß im aufgesteckten
Zustand des Führungsrahmens FR die Kontaktplatten AE an den Längsseiten der beiden
Filterelemente FLT1,2 auf die Erdpotentialflächen GND der Verdrahtungsplatte VP gedrückt
werden, und somit die Masseanschlüsse der in den Filterelementen FLT1,2 integrierten
Filterschaltungen mit den Erdpotentialflächen der Verdrahtungsplatte elektrisch leitend
verbunden sind.
[0013] Der Führungsrahmen FR kann mit Hilfe von seitlich angeordneten Befestigungseinheiten
BE an entsprechend in der Verdrahtungsplatte VP angeordneten Gegenbefestigungseinheiten
GE arretiert bzw. befestigt werden - beispielsweise durch eine lösbare Nietverbindung.
Dadurch ist der Führungsrahmen FR fest mit der Verdrahtungsplatte VP verbindbar und
somit eine sichere Masseverbindung zwischen den in den Filtereinheiten FLT1,2 realisierten
Filterschaltungen und den Erdpotentialflächen der Verdrahtungsplatte VP herstellbar
bzw. garantiert.
[0014] Gemäß FIG 1 und FIG 2 kann eine ein Gegengensteckverbinder GV aufweisende und an
die Form des Führungsrahmens FR angepaßte Griffschale GS über den Führungsrahmen FR
geschoben werden, wobei im aufgeschobenen Zustand der Griffschale GS die durch die
Durchgangsöffnungen des Führungsrahmens FR geführten Kontaktstifte KS im entsprechend
angeordneten Gegensteckverbinder GV stecken und somit eine elektrische Verbindung
zwischen den an die Kontaktstifte KS der Verdrahtungsplatte VP herangeführten Signalleitungen
und entsprechenden mit dem Gegensteckverbinder GV verbundenen Signalleitungen - nicht
dargestellt - hergestellt ist. Gemäß dem Ausführungsbeispiel ist die Innenseite der
Griffschale GS mit einer externe und interne Störstrahlung abweisenden Metallschicht
MS bzw. Metall-Abschirmung ausgekleidet. Bei auf den Führungsrahmen FR aufgeschobener
Griffschale GS ist die Metall-Abschirmung MS nach FIG 2 über Anschlußelemente MA mit
den Erdpotentialflächen GND der Verdrahtungsplatte VP elektrisch leitend verbunden,
wodurch eine sichere Masseverbindung zwischen der Verdrahtungsplatte VP und der Metall-Abschirmung
der Griffschale GS hergestellt ist und somit die von der Griffschale GS umschlossenen
elektrischen Bauelemente KS, FLT1,2, GV, FR optimal gegen auftretende Störstrahlung
abgeschirmt sind.
[0015] Gemäß FIG 1 kann die Griffschale GS im auf den Führungsrahmen FR aufgeschobenen Zustand
mit Hilfe zweier an den Stirnseiten der Griffschale GS angeordneter Befestigungseinheiten
WB an den Befestigungseinheiten BE des Führungsrahmens FR oder an den Gegenbefestigungseinheiten
GE der Verdrahtungsplatte VP arretiert werden, um eine sichere elektrische Verbindung
zwischen den Kontaktstiften KS der Verdrahtungsplatte VP und dem in der Griffschale
GS angeordneten Gegensteckverbinder GV sowie eine sichere Masseverbindung zwischen
den Erdpotentialflächen GND der Verdrahtungsplatte VP und der in der Griffschale GS
angeordneten Metall-Abschirmung MS zu gewährleisten. Vorteilhaft ist die Griffschale
GS mit Hilfe einer Schraubverbindung an dem Führungsrahmen FR bzw. an der Verdrahtungsplatte
VP fixiert.
1. Filter-Steckvorrichtung für eine zumindest eine Erdpotentialfläche (GND) aufweisende
Halteplatte (VP) mit eingesetzten Kontaktstiften (KS), welche senkrecht durch die
Halteplatte (VP) geführt sind,
bei der zumindest ein mehrere Durchgangsöffnungen für die Kontaktstifte (KS) aufweisendes
und an die Kontaktstifte (KS) angepaßtes Führungselement (FR) zur Aufnahme von Steckern
(GV) auf die durch die Halteplatte (VP) geführten Kontaktstifte (KS) aufsteckbar ist,
bei der zwischen der Halteplatte (VP) und dem aufgestecktem Führungselement (FR) zumindest
ein mehrere Durchgangsöffnungen für die Kontaktstifte (KS) aufweisendes und an die
Kontaktstifte (KS) angepaßtes Filterelement (FLT1,2) angeordnet ist
dadurch gekennzeichnet,
daß das zumindest eine Filterelement (FLT1,2) zumindest ein Anschlußelement (AE) aufweist,
wobei im aufgesteckten Zustand des Führungselementes (FR) das zumindest eine Anschlußelement
(AE) des zumindest einen Filterelementes (FLT1,2) auf die zumindest eine Erdpotentialfläche
(GND) der Halteplatte (VP) gedrückt wird und somit das zumindest eine Anschlußelement
(AE) und die zumindest eine Erdpotentialfläche (GND) elektrisch leitend verbunden
sind.
2. Filter-Steckvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Führungselement (FR) zumindest eine an das zumindest eine Filterelement (FLT1,2)
annähernd formschlüssig angepaßte Aussparung aufweist, wobei im aufgestecktem Zustand
des Führungselementes (FR) das zumindest eine Filterelement (FLT1,2) annähernd formschlüssig
in der jeweiligen Aussparung des Führungselementes (FR) angeordnet ist.
3. Filter-Steckvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Filterelement (FLT1,2) durch ein annähernd rechteckiges, an das Format des Führungselementes
(FR) angepaßtes Hybridfilter oder Planarfilter in Dickschichttechnologie realisiert
ist.
4. Filter-Steckvorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß jede Durchgangsöffnung des Filterelementes (FLT1,2) zumindest eine an einen Kontaktstift
(KS) angepaßte Federlamelle (FD) aufweist, wobei im auf die Kontaktstifte (KS) aufgeschobenen
Zustand des Filterelementes (FLT1,2) jeweils ein Kontaktstift (KS) durch eine Durchgangsöffnung
geführt ist und mit Hilfe der Federlamellen (FD) jeweils eine elektrisch leitende
Verbindung zwischen einem Kontaktstift (KS) und dem Filterelement (FLT1,2) hergestellt
ist.
5. Filter-Steckvorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß das zumindest eine Anschlußelement (AE) als Federelement ausgestaltet ist, wobei
die Federwirkung in Steckrichtung vorgesehen ist.
6. Filter-Steckvorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
- daß das Führungselement (FR) zumindest ein Befestigungselement (BE) und die Halteplatte
(VP) zumindest ein Gegenbefestigungselement (GE) aufweist, und
- daß im aufgesteckten Zustand das Führungselement (FR) mit Hilfe des zumindest einen Befestigungselementes
(BE) und des zumindest einen Gegenbefestigungselementes (GE) an der Halteplatte (VP)
lösbar befestigt ist.
7. Filter-Steckvorrichtung nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Führungselement (FR) mit Hilfe einer lösbaren Nietoder Schraubverbindung an der
Halteplatte (VP) arretierbar und wieder lösbar ist.
8. Filter-Steckvorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
- daß eine Griffschale (GS) derart ausgestaltet ist, daß diese auf das aufgesteckte Führungselement
(FR) aufschiebbar ist,
- daß in der Griffschale (GS) ein Gegensteckelement (GV) derart integriert ist, daß beim
Aufschieben der Griffschale (GS) auf das Führungselement (FR) das Gegensteckelement
(GV) auf die durch die Halteplatte (VP) und durch die Durchgangsöffnungen des Führungselementes
(FR) geführten Kontaktstifte (KS) gesteckt wird.
9. Filter-Steckvorrichtung nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
- daß die Griffschale (GS) eine zumindest ein Anschlußelement (MA) aufweisende Abschirmung
(MS) zur Abschirmung von Störstrahlung aufweist,
- daß die Griffschale (GS) und das zumindest eine Anschlußelement (MA) der Abschirmung
(MS) derart ausgestaltet sind, daß bei auf das Führungselement (FR) aufgeschobener
Griffschale (GS) das zumindest eine Anschlußelement (MA) mit der zumindest einen Erdpotentialfläche
(GND) der Halteplatte (VP) oder mit einem Anschlußelement (AE) des Filterelementes
(FLT1,2) elektrisch leitend verbunden ist.
10. Filter-Steckvorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die durch die Halteplatte (VP) geführten Kontaktstifte (KS) gemäß der Normierung
DIN 41612 angeordnet sind.
11. Filter-Steckvorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Halteplatte (VP) als Verdrahtungsplatte ausgestaltet ist.
1. Filtering connecting device for a carrier plate (VP) having at least one ground potential
surface (GND), with inserted contact pins (KS) which are taken vertically through
the supporting plate (VP),
whereby at least one guide element (FR) having a plurality of through-holes for the
contact pins (KS) and customized for the contact pins (KS) can be mounted on the contact
pins (KS) taken through the supporting plate (VP) in order to accommodate connectors
(GV),
whereby at least one filter element (FLT1,2) having a plurality of through-holes for
the contact pins (KS) and customized for the contact pins (KS) is located between
the supporting plate (VP) and the mounted guide element (FR),
characterized in that
the (at least one) filter element (FLT1,2) has at least one terminal element (AE),
whereby when the guide element (FR) is mounted the (at least one) terminal element
(AE) of the (at least one) filter element (FLT1,2) is pressed onto the (at least one)
ground potential surface (GND) of the supporting plate (VP) and thus the (at least
one) terminal element (AE) and the (at least one) ground potential surface (GND) are
connected so as to be electrically conducting.
2. Filtering connecting device according to Claim 1,
characterized in that
the guide element (FR) has at least one recess which is customized in approximately
form-locked fashion to the (at least one) filter element (FLT1,2), whereby when the
guide element (FR) is mounted the (at least one) filter element (FLT1,2) is located
in approximately form-locked fashion in the respective recess of the guide element
(FR).
3. Filtering connecting device according to Claim 1 or 2,
characterized in that
the filter element (FLT1,2) is implemented by means of an approximately rectangular
hybrid filter customized to the format of the guide element (FR) or a planar filter
employing thick-film technology.
4. Filtering connecting device according to one of the preceding claims,
characterized in that
each through-hole in the filter element (FLT1,2) has at least one spring plate (FD)
customized to a contact pin (KS), whereby when the filter element (FLT1,2) has been
pushed onto the contact pins (KS) one contact pin (KS) is taken through each through-hole
and an electrically conducting connection is established in each case with the aid
of the spring plates (FD) between a contact pin (KS) and the filter element (FLT1,2).
5. Filtering connecting device according to one of the preceding claims,
characterized in that
the (at least one) terminal element (AE) takes the form of a spring element, whereby
the spring effect is applied in the connection direction.
6. Filtering connecting device according to one of the preceding claims,
characterized in that
- the guide element (FR) has at least one fixing element (BE) and the supporting plate
(VP) has at least one mating fixing element (GE); and
- in its mounted state the guide element (FR) is secured in a removable manner with
the aid of the (at least one) fixing element (BE) and the (at least one) mating fixing
element (GE) on the supporting plate (VP).
7. Filtering connecting device according to Claim 6,
characterized in that
the guide element (FR) can be locked in place and removed again with the aid of a
removable rivet or screw connection on the supporting plate (VP).
8. Filtering connecting device according to one of the preceding claims,
characterized in that
- a grip (GS) is designed such that it can be pushed onto the mounted guide element
(FR);
- a mating connector element (GV) is integrated in the grip (GS) in such a way that
when the grip (GS) is pushed onto the guide element (FR) the mating connector element
(GV) is plugged onto the contact pins (KS) taken through the supporting plate (VP)
and through the through-holes of the guide element (FR).
9. Filtering connecting device according to Claim 8,
characterized in that
- the grip (GS) has a screening facility (MS) having at least one terminal element
(MA) to provide screening against interfering radiation;
- the grip (GS) and the (at least one) terminal element (MA) of the screening facility
(MS) are designed such that when the grip (GS) has been pushed onto the guide element
(FR) the (at least one) terminal element (MA) has an electrically conducting connection
with the (at least one) ground potential surface (GND) of the supporting plate (VP)
or with a terminal element (AE) of the filter element (FLT1,2).
10. Filtering connecting device according to one of the preceding claims,
characterized in that
the contact pins (KS) taken through the supporting plate (VP) are located in accordance
with the DIN 41612 standard.
11. Filtering connecting device according to one of the preceding claims,
characterized in that
the supporting plate (VP) takes the form of a wiring board.
1. Dispositif de connexion filtrant pour une plaque de maintien (VP) présentant au moins
une surface de potentiel terrestre (GND) avec des broches de contact (KS) insérées,
lesquelles sont guidées verticalement à travers la plaque de maintien (VP),
sur lequel au moins un élément de guidage (FR) présentant plusieurs ouvertures de
passage pour les broches de contact (KS) et adapté aux broches de contact (KS) peut
être emboîté pour le logement de connecteurs (GV) sur les broches de contact (KS)
guidées à travers la plaque de maintien (VP),
sur lequel au moins un élément filtrant (FLT1, 2) présentant plusieurs ouvertures
de passage pour les broches de contact (KS) et adapté aux broches de contact (KS)
est disposé entre la plaque de maintien (VP) et l'élément de guidage (FR) emboîté,
caractérisé en ce que
le au moins un élément filtrant (FLT1, 2) présente au moins un élément de branchement
(AE), le au moins un élément de branchement (AE) du au moins un élément filtrant (FLT1,
2) est appuyé sur la au moins une surface de potentiel terrestre (GND) de la plaque
de maintien (VP) lorsque l'élément de guidage (FR) est emboîté et en ce qu'ainsi le au moins un élément de branchement (AE) et la au moins une surface de potentiel
terrestre (GND) sont reliés de façon électroconductrice.
2. Dispositif de connexion filtrant selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
l'élément de guidage (FR) présente au moins un évidement adapté de façon approximative
par complémentarité de forme à au moins un élément filtrant (FLT1, 2), le au moins
un élément filtrant (FLT1, 2) étant disposé de façon approximative par complémentarité
de forme dans l'évidement respectif de l'élément de guidage (FR) lorsque l'élément
de guidage (FR) est emboîté.
3. Dispositif de connexion filtrant selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que
l'élément filtrant (FLT1, 2) est réalisé par un filtre hybride ou un filtre planaire,
approximativement rectangulaire et adapté au format de l'élément de guidage (FR) dans
la technologie de couche épaisse.
4. Dispositif de connexion filtrant selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
chaque ouverture de passage de l'élément filtrant (FLT1, 2) présente au moins une
lamelle à ressort (FD) adaptée à une broche de contact (KS), respectivement une broche
de contact (KS) étant guidée à travers une ouverture de passage lorsque l'élément
filtrant (FLT1, 2) est enfilé sur les broches de contact (KS), respectivement une
liaison électroconductrice est établie entre une broche de contact (KS) et l'élément
filtrant (FLT1, 2) à l'aide des lamelles à ressort (FD).
5. Dispositif de connexion filtrant selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le au moins un élément de branchement (AE) est conçu comme élément de ressort, l'effet
de ressort étant prévu dans le sens de connexion.
6. Dispositif de connexion filtrant selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
l'élément de guidage (FR) présente au moins un élément de fixation (BE) et la plaque
de maintien (VP) présente au moins un élément de contre-fixation (GE), et
- l'élément de guidage (FR) peut être fixé de façon amovible dans l'état emboîté à
l'aide du au moins un élément de fixation (BE) et du au moins un élément de contre-fixation
(GE) sur la plaque de maintien (VP).
7. Dispositif de connexion filtrant selon la revendication 6,
caractérisé en ce que
l'élément de guidage (FR) peut être bloqué et à nouveau détaché à l'aide d'un assemblage
à rivet ou à vis amovible sur la plaque de maintien (VP).
8. Dispositif de connexion filtrant selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
- une coque de poignée (GS) est conçue de telle sorte que celle-ci peut être enfilée
sur l'élément de guidage (FR) emboîté,
- en ce qu'un élément de contre-connexion (GV) est intégré dans la coque de poignée (GS) de telle
sorte que, lors de l'introduction de la coque de poignée (GS) sur l'élément de guidage
(FR), l'élément de contre-connexion (GV) est emboîté sur les broches de contact (KS)
guidées à travers la plaque de maintien (VP) et à travers les ouvertures de passage
de l'élément de guidage (FR).
9. Dispositif de connexion filtrant selon la revendication 8,
caractérisé en ce que
- la coque de poignée (GS) présente un blindage (MS) présentant au moins un élément
de branchement (MA) pour la protection contre le rayonnement parasite,
- en ce que la coque de poignée (GS) et le au moins un élément de branchement (MA) du blindage
(MS) sont conçus de telle sorte que, avec la coque de poignée (GS) enfilée sur l'élément
de guidage (FR), le au moins un élément de branchement (MA) est relié de façon électroconductrice
avec la au moins une surface de potentiel terrestre (GND) de la plaque de maintien
(VP) ou avec un élément de branchement (AE) de l'élément filtrant (FLT1, 2).
10. Dispositif de connexion filtrant selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
les broches de contact (KS) guidées à travers la plaque de maintien (VP) sont disposées
selon la norme DIN 41612.
11. Dispositif de connexion filtrant selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
la plaque de maintien (VP) est conçue comme une plaque de câblage.

