| (19) |
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(11) |
EP 0 956 618 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.11.2001 Patentblatt 2001/47 |
| (22) |
Anmeldetag: 28.01.1998 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)7: H01R 13/434 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE9800/249 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9833/240 (30.07.1998 Gazette 1998/30) |
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| (54) |
STECKSOCKEL FÜR RELAIS
RELAY SOCKET
SOCLE FEMELLE POUR RELAIS
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE ES FR GB IT |
| (30) |
Priorität: |
28.01.1997 DE 19703006
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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17.11.1999 Patentblatt 1999/46 |
| (73) |
Patentinhaber: TYCO Electronics Logistics AG |
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9323 Steinach (CH) |
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Erfinder: |
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- LAGES, Klaus
D-31555 Suthfeld (DE)
- KOSLOWSKI, Hans-Joachim
D-38518 Gifhorn (DE)
- DOBBELAERE, Joris
B-8030 Beernem (BE)
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| (74) |
Vertreter: Klunker . Schmitt-Nilson . Hirsch |
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Winzererstrasse 106 80797 München 80797 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
CH-A- 387 121 DE-C- 4 227 182
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DE-C- 4 207 091 GB-A- 2 218 272
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Stecksockel gemäß dem Oberbegrifs des Anspruchs 1. Ein
solcher Stecksockel ist aus CH-A-387 121 bekannt.
[0002] Derartige Stecksockel sind beispielsweise in der Automobil-Elektrik vielfach im Einsatz.
Insbesondere für dieses Anwendungsgebiet haben sich Standardabmessungen herausgebildet,
beispielsweise Standardbreiten für die Flachstecker von 6,3 mm, 4,8 mm und 2,8 mm.
Entsprechend den Steckerabmessungen sind auch für die Kontaktkammern in den Stecksockeln
und für die Kontaktbuchsen in den Kammern die jeweils entsprechenden Standard-Abmessungen
vorgesehen. Dabei werden üblicherweise Kontaktbuchsen eingesetzt, wie sie in Steckverbindern
üblich sind.
[0003] Eine Kontaktbuchse mit beidseitiger Verrastung über Rastzungen ist beispielsweise
ganz allgemein in der DE 88 11 020 U1 gezeigt. Durch die beidseitige Verrastung der
Kontaktbuchse benötigen die Kontaktkammern einschließlich der Rastnuten erheblich
mehr Platz in Querrichtung zur Steckerebene, als dies durch die Steckerdicke und die
Federzungen erforderlich wäre. Dies wirkt sich auf den Abstand von benachbarten Steckschlitzen
aus.
[0004] Für die Außenkonturen und für die Anschlußkonfiguration von Relais in Automobilen
haben sich ebenfalls Standardabmessungen herausgebildet. Normalerweise besitzen Automobilrelais
vier oder fünf Anschlußstecker, nämlich zwei Anschlüsse für die Spule und zwei Anschlüsse
für einen Schließer- oder Öffner-Kontakt bzw. drei Anschlüsse für den Wechsler. Bei
den üblichen Standardrelais ist somit für fünf Standardanschlüsse in den entsprechenden
Stecksockeln genügend Platz, wobei sich auch für die Kontaktkammern entsprechende
Standardabmessungen herausgebildet haben.
[0005] Mit der ständig zunehmenden Anzahl von Relais, die in Automobilen eingesetzt werden,
ergeben sich jedoch mehr und mehr Platzprobleme für deren Einbau. Da für viele Anwendungen
aber die hohen Schaltleistungen, die ein Standardrelais bewältigt, nicht erforderlich
sind, wurden verkleinerte Relaistypen entwickelt, die annähernd die halbe Fläche eines
Standardrelais bedecken, so daß durch ihren Einsatz Bauraum eingespart wird; dies
soll aber so geschehen, daß auf dem Platz eines Standardrelais zwei Kleinrelais untergebracht
werden können, damit das Gesamtraster der Relaisanschlußeinheiten beibehalten werden
kann. Für zwei Relais mit jeweils nur einem Schließer-oder Öffner-Kontakt sind die
entsprechenden Kontaktkammern in einem Stecksockel mit Standard-Abmessungen ohne weiteres
unterzubringen. Dagegen ergeben sich für Relais mit Wechslerkontakt Schwierigkeiten,
auf dem zur Verfügung stehenden Platz drei Kontaktkammern in Standardgröße mit entsprechenden
Standard-Steckbuchsen unerzubringen, da diese beidseitig verrasteten Steckbuchsen,
wie oben erwähnt, eine relativ große Breite beanspruchen.
[0006] Es wurde zwar hierzu bereits vorgeschlagen, Steckbuchsen mit nur einseitiger Verrastung
zu verwenden, wie sie beispielsweise in der erwähnten EP 0 007 709 B1 gezeigt sind.
Eine solche Ausführungsform käme mit geringerer Weite der Kontaktkammern aus, bietet
jedoch nicht die gewünschte Sicherheit wie eine zweiseitige Verriegelung. In diesem
Dokument ist auch eine zusätzliche Sekundärsicherung in einem Steckverbindergehäuse
dargestellt.
[0007] Ziel der vorliegenden Erfindung ist es deshalb, einen Stecksockel der eingangs genannten
Art zur Aufnahme von mindestens einem Relais, vorzugsweise jedoch von zwei oder mehr
Relais, zu schaffen, bei dem Standard-Steckbuchsen mit zweiseitiger Verrastung in
standardmäßigen Kontaktkammern platzsparend nebeneinander angeordnet werden können.
[0008] Erfindungsgemäß wird dieses Ziel durch einem Stecksockel nach Anspruch 1 erreicht.
[0009] Bei der Erfindung werden also die Rastnuten der nebeneinanderliegenden Kontaktkammern
gegeneinander versetzt oder verschachtelt angeordnet, so daß die jeweilige Trennwand
nicht die doppelte Tiefe einer Rastnut und zusätzlich die erforderliche Isolationsdicke
aufweisen muß, sondern daß diese Rastnuten aneinander vorbei an unterschiedlichen
Stellen in die Trennwand eingreifen. Die Trennwand zwischen je zwei Kontaktkammern
kann somit auch mit geringerer Dicke die erforderliche Isolation und mechanische Festigkeit
gewährleisten. Ermöglicht wird dies durch die Verwendung von schmäleren Kontaktbuchsen
im Vergleich zu den breiteren Flachsteckern des Relais, wodurch die Steckbuchsen im
Vergleich zu den Flachsteckern selbst jeweils versetzt angeordnet werden können.
[0010] Dabei wird auch die Tatsache genutzt, daß die standardmäßigen Steckerquerschnitte
mit der entsprechenden Breite für viele Einsatzzwecke mit geringerer Schaltstromstärke
nicht erforderlich ist. Für diese Einsatzfälle reichen die schmäleren Steckbuchsen
im Sockel aus. Die breiteren Flachstecker werden also in schmälere Buchsen eingesteckt,
die jedoch nicht zentrisch zu diesen, sondern abwechselnd zu den Seitenkanten hin
versetzt liegen.
[0011] Um eine bei Stecksockeln für Automobilrelais in vielen Fällen geforderte Sekundärverriegelung
der Steckbuchsen zu erreichen, ist in einer bevorzugten Ausführungsform in an sich
bekannter Weise vorgesehen, daß in dem Gehäuse jeweils unterhalb der Kontaktkammer-Anordnung
für ein Relais ein Sekundärverriegelungs-Schieber angeordnet ist, der unterhalb einer
jeden Kontaktkammer einen durchgehenden Steckschacht aufweist und senkrecht zur Steckachse
zwischen einer Montageposition und einer Endposition verschiebbar ist, derart, daß
in der Montageposition jeder Steckschacht jeweils mit der zugehörigen Kontaktkammer
fluchtet, um das Durchstecken einer Kontaktbuchse zu ermöglichen, und daß in der Endposition
eine Verriegelungskante des Schieber seinen Teil des Kontaktkammer-Querschnitts überdeckt,
um eine eingesteckte Kontaktbuchse zu verriegeln.
[0012] Vorzugsweise bildet der Grundkörper für jeden Verriegelungsschieber eine Verriegelungskammer,
wobei die einander gegenüberliegenden Seitenwände des Grundkörpers einerseits und
des Schiebers andererseits ineinandergreifende Rastelemente zur Vorverrastung des
Schiebers in der Montageposition und zur Verriegelung in der Endposition aufweisen.
[0013] Die Erfindung wird nachfolgend an Ausführungsbeispielen anhand der Zeichnung näher
erläutert. Es zeigt
Figur 1 perspektivisch in Explosionsdarstellung einen Stecksockel mit zwei einzusteckenden
Relais sowie mit den zur Montage vorgesehenen Sekundärverriegelungs-Schiebern und
den Steckbuchsen,
Figur 2 eine Draufsicht auf den Grundkörper des Stecksockels von Figur 1,
Figur 3 eine Schnittansicht III-III aus Figur 2,
Figur 4 einen Sekundärverriegelungs-Schieber in perspektivischer Ansicht von unten
und
Figur 5 den Stecksockel von Figur 1 in perspektivischer Ansicht von unten mit montierten
Steckbuchsen und zwei Sekundärverriegelungs-Schiebern in Endlage.
[0014] Figur 1 zeigt in einer Übersichtsdarstellung die Montagefolge eines erfindungsgemäß
gestalteten Stecksockels. Ein Grundkörper 1 weist an seiner Oberseite Steckschlitze
für die Aufnahme von zwei Relais 2 auf, welche identisch aufgebaut, aber um 180° gegeneinander
verdreht nebeneinander angeordnet werden. Jedes dieser Relais besitzt zwei breite
Flachstecker 3 und 4 und drei quer dazu mit ihren Hauptebenen parallel, miteinander
in einer Reihe fluchtend angeordnete Kontaktanschlüsse in Form von Flachsteckern 5,
6 und 7. Zur Aufnahme dieser Flachstecker besitzt der Grundkörper 1 von seiner Oberseite
nach innen gehende Steckschlitze 13, 14 sowie die parallel in einer Reihe liegenden
Steckschlitze 15, 16 und 17 für jedes Relais. In Figur 2 sind diese Steckschlitze
genauer zu erkennen.
[0015] Von der Unterseite werden zwei Sekundärverriegelungs-Schieber 8 in entsprechende
Verriegelungskammern 9 eingeschoben, wie später anhand der Figuren 4 und 5 noch erläutert
werden wird. Durch die Sekundär-Verriegelungsschieber 8 hindurch werden dann in entsprechende
Kontaktkammern jeweils den Flachstekkern zugeordnete Steckbuchsen eingeschoben. Entsprechend
den Flachsteckern 3 und 4 werden in Kontaktkammern 23 und 24 zwei gleiche Steckbuchsen
33 eingesteckt, die in bekannter Weise an die Breite der Flachstecker 3 und 4 angepaßt
sind. Sie besitzen an ihren unteren Enden jeweils Crimp- oder Klemmhülsen 34, mit
denen in bekannter Weise Anschlußdrähte kontaktiert werden können.
[0016] Unterhalb der Steckschlitze 15, 16 und 17 werden in entsprechende Kontaktkammern
25, 26 und 27 drei identische Steckbuchsen 35 eingesteckt. Diese Steckbuchsen 35 sind
ebenfalls in bekannter Weise aufgebaut mit einer Crimp- oder Klemmhülse 36 an der
Unterseite zur Kontaktierung eines Anschlußdrahtes und mit gabelförmigen Federarmen
37 an ihrer Oberseite, die an ihren Enden zur Einführung der Flachstecker schwalbenschwanzförmig
auseinandergebogen sind. Eine kastenförmige Überfeder 38 dient zur Erzeugung des Kontaktdruckes
auf die Federzungen 37. Außerdem sind an der Überfeder nach beiden Seiten Rastzungen
39 nach unten auswärts gebogen, die sich nach dem Einschieben der Kontaktbuchse in
die jeweilige Kontaktkammer nach außen spreizen und so eine beidseitige Verrastung
in den noch zu beschreibenden Rastnuten 40 bzw. 41 bewirken.
[0017] Wie sich insbesondere aus den Figuren 2 und 3 ergibt, sind die Steckschlitze 15,
16 und 17 in einer Reihe fluchtend nebeneinander angeordnet, also mit ihren Hauptebenen
parallel, wobei ihre Breite b1 jeweils der Breite der Flachstecker 5, 6 und 7 entspricht.
Die Kontaktkammern 25, 26 und 27 besitzen jedoch ebenso wie die in ihnen befestigten
Kontaktbuchsen 35 eine geringere Breite b2, wobei diese Kontaktkammern jeweils abwechselnd
entgegengesetzt zu den Enden der Steckschlitze hin versetzt angeordnet sind. Die Rastzungen
39 der Kontaktbuchsen 35 verrasten jeweils in Rastnuten 40 und 41 zu beiden Seiten
einer jeden Kontaktkammer 25, 26 und 27, und zwar oberhalb jeweils einer Rastkante
42. Die Rastzungen 39 sind in ihrer Breite an die Breite b3 der Rastnuten 40 und 41
angepaßt. Die Federzungen 37 der Kontaktbuchsen besitzen eine Breite b4; sie sind
in ihren Seitenbereichen durch Abdeckstege 43 der Steckschlitze überdeckt. In Figur
2 ist in der rechten Hälfte der Grundkörper in Draufsicht ohne Bestückung mit Kontaktbuchsen
gezeigt, während im linken Teil dieser Figur in der Draufsicht die von unten eingesteckten
Kontaktbuchsen 33 und 35 zu sehen sind.
[0018] Durch die versetzte Anordnung der Kontaktkammern 25, 26 und 27 sind auch die zugehörigen
Rastnuten 40 und 41 abwechselnd in Breitenrichtung der Steckschlitze versetzt. Dadurch
brauchen die Trennwände 44 und 45 zwischen je zwei Kontaktkammern bzw. Steckschlitzen
nicht die volle Tiefe von zwei Rastnuten aufzunehmen. Die Rastnut 41 der Kontaktkammer
25 erstreckt sich somit ohne Überlappung neben der Rastnut 40 der Kontaktkammer 26.
Die einander zugewandten Ecken der beiden Rastnuten sind im gezeigten Beispiel abgeschrägt,
um auch in diesem Bereich eine genügend dicke Isolationswand zwischen beiden Nuten
zu erhalten. Da die Rastzungen 39 ohnehin etwas schmäler sind als die Breite der Nut,
beeinträchtigt die Abschrägung 46 die Funktion der eingesteckten Kontaktbuchsen nicht.
[0019] Durch den Versatz der Kontaktbuchsen in den zugehörigen Kontaktkammern ergibt sich,
daß die Federzungen 37 die zugehörigen Flachstecker 5, 6 und 7 nicht über deren gesamte
Breite und auch nicht mittig kontaktieren, sondern jeweils nur über etwa zwei Drittel
ihrer Breite, und zwar abwechselnd einmal von der einen Seite und einmal von der anderen
Seite. Da die Flachstecker aber aus Gründen der Standardisierung ohnehin breiter ausgelegt
sind als für den Normalfall notwendig, reicht diese Kontaktierung für die meisten
Fälle aus.
[0020] Die Kontaktbuchsen erhalten in bekannter Weise eine zusätzliche Sekundärverriegelung
mittels der Sekundärveriegelungs-Schieber 8, wie oben bereits erwähnt. Diese Verriegelung
sei anhand der Figuren 4 und 5 noch kurz beschrieben. Jeder Schieber 8 besitzt im
Bereich unterhalb einer jeden Kontaktkammer einen durchgehenden Steckschacht, also
zwei Steckschächte 53 und 54 unterhalb der Kontaktkammern 23 und 24 sowie Steckschächte
55, 56 und 57 unterhalb der Kontaktkammern 25, 26 und 27. Die Steckschächte 54 und
56 gehen ineinander über. Sie werden bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel erst
nach dem Zusammenstecken durch eine am Grundkörper angeformte Trennwand 58 isoliert.
Jeder der beiden Schieber 8 wird in eine zugehörige Verriegelungskammer 59 bzw. 60
des Grundkörpers 1 von unten eingesetzt, und zwar vor der Montage der Kontaktbuchsen.
Sie befinden sich dabei in einer Vorverriegelungsstellung, wobei an den Seiten der
Schieber 8 angeformte Verriegelungsnasen 61 in eine Vorverriegelungskerbe 62 des Grundkörpers
eingreifen. In dieser in Figur 5 gezeigten Montageposition fluchten die Steckschächte
53 bis 57 jeweils mit den darüberliegenden Kontaktkammern 23 bis 27. In dieser Position
werden also die mit ihren zugehörigen Anschlußdrähten bestückten Steckbuchsen durch
die Steckschächte in die darüberliegenden Kontaktkammern eingesteckt. Danach werden
die beiden Schieber 8 quer zur Steckrichtung in Richtung der Pfeile 10 in Figur 5
verschoben, wobei die Verriegelungsnasen 61 in die Rastkerben 63 gelangen und dort
eine Endposition der Schieber 8 verriegeln. Bei dieser Verschiebung gelangen in den
einzelnen Steckschächten vorgesehene Verriegelungsleisten 64 unter die kastenförmigen
Überfedern 38 und sichern so die Kontaktbuchsen zusätzlich in ihrer jeweiligen Kontaktkammer.
[0021] Die Erfindung wurde beispielshalber für zwei Relais mit jeweils einem Wechslerkontakt
beschrieben; grundsätzlich ist diesen Prinzip der Verschachtelung der Kontaktkammern
jedoch auch auf andere Ausführungsformen anwendbar, beispielsweise auf Relais mit
vier oder mehr Kontaktanschlüssen, wie beispielsweise für zwei Schließerkontakte.
Natürlich können in einem Sockel auch mehr als zwei Relais nebeneinander in der gleichen
Weise untergebracht werden.
1. Stecksockel für mindestens ein Relais (2) mit Flachstekkern (5,6,7)
mit einem Grundkörper (1) aus Kunststoff, in welchem in Steckrichtung verlaufende
Kontaktkammern (25,26,27) eingeformt sind, von welchen zur Grundkörper-Oberseite offene
Steckschlitze (15,16,17) zur Aufnahme der Flachstecker (5,6,7) ausgehen und die zur
Grundkörper-Unterseite offene Kammeröffnungen zum Einstecken von Kontaktbuchsen (35)
mit gabelförmig nach oben in den Bereich der Steckschlitze (15,16,17) ragenden Federzungen-Paaren
(37) aufweisen, wobei die Steckschlitze (15,16,17) für zwei oder mehr nebeneinander,
mit ihren Hauptebenen parallel, angeordnete Flachstecker (5,6,7)
mit jeweils gleicher, der Steckerbreite entsprechender Breite (b1) miteinander fluchtend
angeordnet sind, und die Kontaktkammern (25,26,27) an gegenüberliegenden Seitenbereichen
jeweils zurückspringende Rastnuten (40,41) zur Aufnahme und Verrastung von Rastzungen
(39) aufweisen, welch letztere von den entsprechend gegenüberliegenden Außenseiten
der Kontaktbuchsen (35,38) abgespreizt sind,
dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktkammern (25,26,27) zur Aufnahme von Kontaktbuchsen (35) mit geringerer
Breite (b2) als derjenigen (b1)
der Steckschlitze (15,16,17) gestaltet und abwechselnd zu entgegengesetzten Enden
der Schlitzbreite hin versetzt sind und
daß die jeweils von benachbarten Kontaktkammern (25,26;26,27) entgegengesetzt in eine
gemeinsame Trennwand (44,45) eingreifenden Rastnuten (40,41) in Richtung der Schlitzbreite
gegeneinander ohne Überlappung versetzt sind.
2. Stecksockel nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die in einer gemeinsamen Trennwand (44,45) gegensätzlich eingeformten Rastnuten (40,41)
von benachbarten Kontaktkammern (25,26) in den einander zugewandten Eckenbereichen
(46) abgeschrägt sind.
3. Stecksockel nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß in dem Grundkörper (1) jeweils unterhalb der Kontaktkammer-Anordnung (23,24,25,26,27)
für ein Relais ein Sekundärverriegelungs-Schieber (8) angeordnet ist, der unterhalb
einer jeden Kontaktkammer (23 bis 27) einen durchgehenden Steckschacht (53 bis 57)
aufweist und senkrecht zur Steckachse zwischen einer Montageposition und einer Endposition
verschiebbar ist, derart, daß in der Montageposition jeder Steckschacht (53 bis 57)
jeweils mit der zugehörigen Kontaktkammer (23 bis 27) fluchtet, um das Durchstecken
einer Kontaktbuchse (33,35) zur ermöglichen und daß in der Endposition eine Verriegelungskante
(64) des Schiebers (8) einen Teil des Kontaktkammer-Querschnitts überdeckt, um eine
eingesteckte Kontaktbuchse zu verriegeln.
4. Stecksockel nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß in einer jeden Kontaktkammer (25,m26,27) jeweils Kontaktbuchsen (35) mit einem kastenförmigen
Abschnitt (38) angeordnet sind und daß der Schieber (8) jeweils an seinem oberen,
der Kontaktkammer zugewandten Ende eine Verriegelungsleiste (64) aufweist, die in
der Endposition unter den kastenförmigen Abschnitt (38) greift.
5. Stecksockel nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß in einem Grundkörper (1) Kontaktkammeranordnungen für mindestens zwei Relais (2)
vorgesehen sind, wobei die Anordnung der Steckschächte (13 bis 17) für jeweils nebeneinander
liegende Relais um 180° bezüglich der Steckrichtung verdreht sind.
6. Stecksockel nach einem der Ansprüche 3 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß jeder Schieber (8) in einer Verriegelungskammer (59,60) angeordnet ist und daß im
Wandbereich zwischen dem Schieber (8) und dem Grundkörper (1) jeweils ineinandergreifende
Rastelemente (61,62,63) zur vorläufigen Halterung des Schiebers (8) in der Montageposition
(62) und zur unlösbaren Sicherung des Schiebers in der Endposition (63) vorgesehen
sind.
1. A plug-in socket for at least one relay (2) having low-profile plugs (5, 6, 7),
having a base (1) of synthetic material in which contact chambers (25, 26, 27) extending
in the direction of plugging in are formed, from which plug slots (15, 16, 17) which
are open towards the base upper side protrude for receiving the low-profile plugs
(5, 6, 7) and which have chamber openings open towards the base underside for plugging
in of contact receptacles (35) having pairs (37) of resilient tongue arrangements
projecting upwards in the manner of forks into the region of the plug slots (15, 16,
17), the plug slots (15, 16, 17) being arranged flush with one another for two or
more low-profile plugs (5, 6, 7) arranged next to one another with their main planes
parallel and having in each case the same width (b1), corresponding to the width of
the plug, and
the contact chambers (25, 26, 27) for receiving contact receptacles (35) being formed
with a smaller width (b2) than that (b1) of the plug slots (15, 16, 17) and being
offset alternately towards opposing ends of the slot width,
characterised in that the contact chambers (25, 26, 27) have in opposing side regions respectively receding
latching grooves (40, 41) for the receiving and latching of latching tongues (39),
which last are spread by the correspondingly opposing outer sides of the contact receptacles
(35, 38), and
in that the latching grooves (40, 41) engaging in a common partition wall (44, 45) in an
opposed manner respectively from adjacent contact chambers (25, 26; 26, 27) are offset
from one another in the direction of the slot width without overlap.
2. A plug-in socket according to Claim 1, characterised in that the latching grooves (40, 41) of adjacent contact chambers (25, 26), made in opposing
manner in a common partition wall (44, 45), have bevelled angles in the mutually facing
comer regions (46).
3. A plug-in socket according to Claim I or 2, characterised in that a secondary locking slider (8) is arranged in the base (1) in each case below the
contact chamber arrangement (23, 24, 25, 26, 27) for a relay and has below each contact
chamber (23 to 27) a continuous plug shaft (53 to 57) and is displaceable perpendicular
to the axis of plugging in between a mounting position and an end position in such
a way that in the mounting position each plug shaft (53 to 57) is respectively flush
with the associated contact chamber (23 to 27) in order to enable a contact receptacle
(33, 35) to be pushed through, and in that in the end position a locking edge (64) of the slider (8) covers part of the contact
chamber cross-section in order to lock a contact receptacle which has been plugged
in.
4. A plug-in socket according to Claim 3, characterised in that in each contact chamber (25, 26, 27) there is arranged a respective contact receptacle
(35) having a boxshaped portion (38), and in that the slider (8) has in each case on its upper end facing the contact chamber a locking
strip (64) which in the end position engages below the boxshaped portion (38).
5. A plug-in socket according to one of Claims 1 to 4, characterised in that contact chamber arrangements for at least two relays (2) are provided in a base (1),
the arrangement of the plug shafts (13 to 17) for respectively mutually adjacent relays
being turned through 180° with respect to the direction of plugging in.
6. A plug-in socket according to one of Claims 3 to 5, characterised in that each slider (8) is arranged in a locking chamber (59, 60), and in that in the wall region between the slider (8) and the base (1) in each case mutually
engaging latching elements (61, 62, 63) are provided for temporary holding of the
slider (8) in the mounting position (62) and for non-detachable securing of the slider
in the end position (63).
1. Socle enfichable pour au moins un relais (2) avec des fiches plates (5, 6, 7), comportant
un corps de base (1) composé de plastique, contenant des chambres de contact (25,
26, 27) s'étendant dans le sens d'insertion, à partir desquelles s'étendent des fentes
d'insertion (15, 16, 17) ouvertes vers le côté supérieur du corps de base, destinées
à recevoir les fiches plates (5, 6, 7), et comportant des ouvertures de chambre ouvertes
vers le côté inférieur du corps de base en vue de l'insertion de douilles de contact
(35), avec des paires de languettes élastiques (37) débordant en fourche vers le haut
dans la région des fentes d'insertion (15, 16, 17), les fentes d'insertion (15, 16,
17) sont affleurées l'une avec l'autre en vue de la réception de deux fiches plates
ou plus (5, 6, 7) agencées l'une à côté de l'autre, leurs plans principaux étant parallèles,
avec une largeur (b1) identique, adaptée à la largeur de la fiche; et
les chambres de contact (25, 26, 27) étant configurées de sorte à recevoir des douilles
de contact (35) ayant une largeur inférieure (b2) à celle (b1) des fentes d'insertion
(15, 16, 17), et décalées alternativement en direction des extrémités opposées de
la largeur de la fente,
caractérisé en ce que les chambres de contact (25, 26, 27) comportent au niveau de régions latérales opposées
des rainures d'encliquetage en retrait (40, 41) destinées à la réception et à l'encliquetage
de languettes d'encliquetage (39), écartées par des côtés externes opposés correspondants
des douilles de contact (35, 38); et
en ce que les rainures d'encliquetage (40, 41) s'engageant de manière opposée dans une paroi
de séparation commune (44, 45), respectivement à partir de chambres de contact adjacentes
(25, 26; 26, 27), sont décalées l'une de l'autre en direction de la largeur de la
fente, sans chevauchement.
2. Socle enfichable selon la revendication 1, caractérisé en ce que les rainures d'encliquetage (40, 41) de chambres de contact adjacentes (25, 26) formées
de manière opposée dans une paroi de séparation commune (44, 45) sont biseautées dans
les régions de coin orientées l'une vers l'autre (46).
3. Socle enfichable selon les revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que le corps de base (1) comporte respectivement au-dessous des chambres de contact (23,
24, 25, 26, 27) pour un relais un coulisseau de verrouillage secondaire (8), comportant
au-dessous de chaque chambre de contact (23 à 27) une cavité d'insertion de passage
(53 à 57) et pouvant être déplacé verticalement par rapport à l'axe d'insertion entre
une position de montage et une position d'extrémité, de sorte que dans la positon
de montage, chaque cavité d'insertion (53 à 57) est respectivement affleurée avec
la chambre de contact correspondante (23 à 27), pour permettre l'insertion d'une douille
de contact (33, 35), et que dans la position d'extrémité, un bord de verrouillage
(64) du coulisseau (8) recouvre une partie de la section transversale de la chambre
de contact pour assurer le verrouillage d'une douille de contact insérée.
4. Socle enfichable selon la revendication 3, caractérisé en ce que chaque chambre de contact (25, 26, 27) comporte respectivement des douilles de contact
(35) avec une section en forme de caisson (38), le coulisseau comportant respectivement
au niveau de son extrémité supérieure, orientée vers le chambre de contact, une barre
de verrouillage (64), s'engageant dans la position d'extrémité au-dessous de la section
en forme de caisson (38).
5. Socle enfichable selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce qu'un corps de base (1) comporte des agencements de chambres de contact pour au moins
deux relais (2), l'agencement des cavités d'insertion (13 à 17) recevant des relais
juxtaposés étant tourné de 180° par rapport au sens d'insertion.
6. Socle enfichable selon l'une des revendications 3 à 5, caractérisé en ce que chaque coulisseau (8) est agencé dans une chambre de verrouillage (59, 60), la région
de paroi entre le coulisseau (8) et le corps de base (1) comportant respectivement
des éléments d'encliquetage à engagement (61, 62, 63) pour assurer une retenue provisoire
du coulisseau (8) dans la position de montage (62) et un verrouillage inamovible du
coulisseau dans la position d'extrémité (63).