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EP 0 956 912 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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27.02.2002 Patentblatt 2002/09 |
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Anmeldetag: 12.05.1999 |
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Werkzeug zur Herstellung strukturierter Bleche
Tool for manufacturing structured metal sheets
Dispositif pour produire des tôles structurées
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Benannte Vertragsstaaten: |
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BE DE ES FI FR GB IT NL SE |
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Priorität: |
14.05.1998 DE 19821482
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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17.11.1999 Patentblatt 1999/46 |
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Patentinhaber: EKO Stahl GmbH |
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15890 Eisenhüttenstadt (DE) |
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Erfinder: |
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- Casajus, Alvaro, Dr.
15232 Frankfurt (Oder) (DE)
- Hartmann, Hans-Jörg, Dr.
15890 Eisenhüttenstadt (DE)
- Kleiner, Matthias, Prof. Dr.
58739 Wickede (DE)
- Schmolke, Bernd
15295 Brieskow-Finkenheerd (DE)
- Rauer, Jörg, Dr.
15890 Eisenhüttenstadt (DE)
- Wenzel, Klaus
15890 Eisenhüttenstadt (DE)
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Vertreter: Wenzel, Klaus |
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EKO Stahl GmbH, Werkstrasse 1 15890 Eisenhüttenstadt 15890 Eisenhüttenstadt (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
GB-A- 2 050 904
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US-A- 3 638 474
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Werkzeug zur Herstellung strukturierter dünner Bleche
mit verbesserter Formsteifigkeit.
[0002] Zur Verminderung des Gewichtes und zur Reduzierung des Materialeinsatzes werden in
vielen Bereichen der Technik strukturierte Bleche eingesetzt, um den Anforderungen
des jeweiligen Einsatzgebietes bezüglich seiner Formsteifigkeit zu entsprechen.
Die Herstellung derartiger Bauteile erfolgt dabei durch geeignete Vorrichtungen bzw.
Werkzeuge im kontinuierlichen oder diskontinuierlichen Betrieb. Zur Herstellung von
Tragplatten im diskontinuierlichen Betrieb ist z. B. gemäß GB-A-2 050 904 ein Werkzeug
nach dem Oberbegriff von Anspruch 1 bekannt, dass aus einer formstabilen Platte und
einzelnen darauf befestigten kreisförmigen Ziehteilen besteht. Dieser Tragplatte mit
den fest mit ihr verbundenen Ziehteilen ist ein Lochwerkzeug mit kreisförmigen Durchgängen
zugeordnet zwischen denen die Verformung der Platine zu einer Tragplatte mit kuppelförmigen
Vorsprüngen erfolgt. Dieses Werkzeug weist jedoch keine hohe Flexibilität bei einer
Umstellung der Struktur des Tragprofils auf. Darüber hinaus ist immer ein neues Lochwerkzeug
für jedes geänderte Profil. erforderlich.
Einfache, flächenartig ausgebildete Bauteile, wie z.B. Fassadenelemente, Wärmetauscher
odgl. werden vorzugsweise aus bandförmigen Vormaterial gefertigt. Komplizierte Bauteile,
wie sie z.B. in der Automobilindustrie bei der Fertigung von Fahrzeugkarosserien zum
Einsatz kommen werden dabei unter Verwendung entsprechend aufwendiger Formgebungswerkzeuge
hergestellt. Derartige Werkzeuge sind sehr kostenintensiv.
[0003] Zur Herstellung von wölbstrukturierten Materielbahnen ist gemäß DE 44 37 986 eine
Vorrichtung bekannt, bei der bandförmiges Vormaterial unter Verwendung einer strukturierten
Walze und eines mit einem Elastomer beschichteten Walzenkörpers strukturiert wird.
Die Verwertung eines solchen strukturierten Materials ist jedoch nur für ausgewählte
Einsatzgebiete vorteilhaft. Für die Fertigung von Bauteilen bei denen die strukturierten
Seiten durch Schweißen oder ein ähnliches Fügeverfahren miteinander verbunden werden
müssen, sind zusätzliche Maßnahmen zur Vorbereitung der miteinander zu verbindenden
Blechteile im Fügebereich notwendig. Der Einsatz von Laserschweißanlagen zum Verbinden
derartig strukturierten Vormaterials erfordert auf Grund der notwendigen geringen
Toleranzen im Schweißnahtbereich eine besonders sorgfältige Vorbereitung der miteinander
zu verbindenden Teile.
Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß verfahrensbedingt während des Strukturierungsvorganges
das Blech über eine Walze gekrümmt wird und diese Krümmung durch eine nachgeordnete
Richteinheit beseitigt werden muß, um ein qualitätsgerechtes ebenes Blech zu erhalten.
Durch diese nachträgliche Rückbiegung geht ein Teil der Steifigkeit des strukturierten
Bleches wieder verloren.
Die Flexibilität bezüglich der Herstellung unterschiedlicher Breiten ist regelmäßig
mit einem Einsatz einer anderen Strukturwalze verbunden, die in ihrer Anschaffung
kostenintensiv ist und entsprechend der Anzahl der benötigten Strukturen und Abmessungen
einen ausreichenden Lagerbestand erfordert.
[0004] Aufgabe der Erfindung ist es, ein Werkzeug zur Strukturierung dünner Bleche zu finden,
mit dem die Herstellung dreidimensionaler ebener Bleche mit verbesserter Formsteifigkeit
in Richtqualität möglich ist und das sich durch eine hohe Flexibilität bezüglich der
zu erzeugenden Struktur und der Größe der zu strukturierenden Fläche auszeichnet.
[0005] Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch die Merkmale des Anspruches 1 gelöst. Vorteilhafte
Ausgestaltungen ergeben sich aus den Unteransprüchen.
[0006] Mit der Anwendung des erfindungsgemäßen Werkzeuges ist die Herstellung strukturierter
Bleche mit einer verbesserten Formsteifigkeit und Ebenheit möglich, da ein nachfolgendes
Richten der mit diesem Werkzeug hergestellten Bleche nicht erforderlich ist. Weiterhin
sind keine zusätzlichen Maßnahmen zur Vorbereitung der Blechkanten zum Verbinden von
strukturierten Blechen erforderlich, da der Fügebereich eines Bleches von der Verformung
ausgenommen ist. Durch die Verwendung von einzelnen geometrischen Körpern ist eine
hohe Flexibilität bezüglich der herzustellenden Struktur und der zu strukturierenden
Fläche gegeben, da die zu strukturierende Fläche eines Bleches oder eines zu strukturierenden
Bauteiles aus Blech auf einfache Weise durch die Wahl der Anzahl, Größe und Form der
eingesetzten geometrischen Körper sowie des Rahmens mit Platte variiert werden kann.
[0007] Das erfindungsgemäße Werkzeug soll nachfolgend an drei Ausführungsbeispielen näher
erläutert werden. In den dazugehörenden Zeichnungen zeigen:
- Fig. 1 :
- Draufsicht der Negativform
- Fig. 2 :
- Seitenansicht der Negativform
- Fig. 3 :
- Ansicht eines strukturierten Bleches
- Fig. 4a :
- Draufsicht der Negativform mit Leisten und einer eingelagerten 2. Kugelschicht
- Fig. 4b :
- Seitenansicht der Negativform mit einer eingelagerten 2. Kugelschicht
- Fig. 5 :
- Seitenansicht des Werkzeuges mit Druckbeaufschlagung durch eine Elastomerschicht
- Fig. 6 :
- Seitenansicht des Werkzeuges mit Druckbeaufschlagung durch eine Elastomerschicht und
ein gasförmiges oder flüssiges Medium
- Fig. 7 :
- Seitenansicht des Werkzeuges mit Druckbeaufschlagung durch eine Positivform
[0008] Das erfindungsgemäße Werkzeug besteht aus einer formstabilen ebenen Platte 1, auf
der in geordneter Form einzelne gleichartige geometrische Körper 2 angeordnet sind.
Die geometrischen Körper 2 sind gemäß Fig. 1 Stahlkugeln gleicher Größe, wobei in
Abhängigkeit von der angestrebten Struktur eines Bleches 4 Rollen, Walzen, Pyramidenstümpfe
oder Kegelstümpfe verwendbar sind. Ihre Anzahl ist so bemessen, daß sie sich innerhalb
eines Rahmens 3 in ihrer Lage auf der Platte 1 selbst fixieren. Dazu ist der Rahmen
3 auf die sich aus der jeweiligen Anzahl und Größe der Körper 2 sich ergebende Seitenlänge
einstellbar.
An den Innenseiten des Rahmens 3 sind in Abhängigkeit von der Größe der verwendeten
Körper 2 vorzugsweise Leisten 8 angeordnet, die zur Unterstützung der Fixierung der
Körper 2 auf der Platte 1 sowie Verbesserung der Strukturausbildung im Übergangsbereich
vom ebenen Blech zum strukturierten Blech dienen und entsprechend ausgebildet sind.
Die Leisten 8 sind dabei zweckmäßigerweise so am Rahmen 3 befestigt, daß diese in
vertikaler Richtung mit der Bewegung der auf einem Ziehkissen 10 lagernden Platte
1 in Richtung des zu strukturierenden Bleches 4 verschiebbar sind.
Die verwendeten geometrischen Körper 2 ergeben in ihrer Gesamtheit die Negativform
für ein zu strukturierendes Blech 4.
Ausgehend von der zu erzielenden Struktur im Blech 4 wird die Größe und die Form der
einzelnen Körper 2 festgelegt. Eine mittels der Stahlkugeln hergestelltes strukturiertes
Blech 4 ist in Fig. 3 dargestellt.
Die Formsteifigkeit eines Bleches 4 kann durch das Einbringen weiterer Strukturelemente
in das Blech 4 verbessert werden. Dazu ist in eine durch Kugeln gebildeten ersten
Form eine weitere Schicht kleinerer Kugeln eingelagert. Die so erhaltene, aus zwei
Schichten von Körpern 2 bestehende Form bildet die Negativform. Die Lage der kleineren
Kugeln auf der durch der Anordnung der Schicht größerer Kugeln auf der Platte 1 ergibt
sich aus den durch drei bzw. vier benachbarte größere Kugelkörper gebildeten Vertiefung.
Der Durchmesser der kleinen Kugeln ist dabei so bemessen, daß ihr oberer Scheitelpunkt
mit dem oberen Scheitelpunkt der größeren Kugeln in einer Ebene liegt. Durch diese
Ausgestaltung einer Negativform wird erreicht, daß die durch die symmetrische Anordnung
der Strukturierungskörper 2 entstehenden Symmetrieachsen ebenfalls strulcturiert werden,
wodurch eine weitere Verbesserung der Steifigkeit des Bleches 4 erreicht wird.
Die Platte 1 ist mit seinen äußeren Abmessungen so ausgebildet, daß diese im Rahmen
3 in vertikaler Richtung beweglich ist. Der Rahmen 3 ist auf einem Pressentisch 7
befestigt.
[0009] Der Negativform sind Mittel zur Druckbeaufschlagung zugeordnet, die unterschiedlich
ausgebildet sein können. Gemäß Fig. 5 wird zur Strukturierung des Bleches 4 ein mit
einem Elastomer 5 beschichteter Stempel 6 verwendet.
Die Schichtstärke und die Elastizität des verwendeten Elastomers 5 wird dabei von
der Blechdicke und der zu erreichenden Strukturierung bestimmt. Das Blech 4 lagert
auf dem Rahmen 3 und wird während des Strukturierungsvorganges vom Stempel 6 fest
mit dem Rahmen 3 verspannt. Durch die vertikale Bewegung des Ziehkissens 10 mit Platte
1 wird die durch die einzelnen geometrischen Körper 2 gebildete Negativform zusammen
mit den gegebenenfalls verwendeten Leisten 8 gegen das Blech 4 gepreßt, wobei die
vorgegebene Strukturierung des Bleches 4 erfolgt. Gemäß Fig. 6 erfolgt die Strukturierung
durch eine Druckbeaufschlagung des Bleches 4 in einer 1. Stufe durch ein gasförmiges
oder flüssiges Wirkmedium, welches über entsprechende Zuführungen 9 in den zwischen
Stempel 6 mit Elastomerschicht 5 und Blech 4 befindlichen Zwischenraum gepreßt wird
und zunächst zu einer gleichmäßigen Dehnung des zu strukturierenden Bleches 4 führt.
Die nachfolgende Ausbildung der Struktur des Bleches 4 erfolgt danach wie im vorhergehenden
Beispiel unter Einsatz des mit einem Elastomer 5 beschichteten Stempels 6. Diese Ausgestaltung
der Druckbeaufschlagung ermöglicht eine bessere Ausprägung der angestrebten Struktur.
[0010] Eine weitere Möglichkeit der Druckbeaufschlagung ist in Fig. 7 dargestellt. Gemäß
dieser Ausführung erfolgt die Strukturierung durch eine Negativform und eine dazu
entsprechend ausgestaltete Positivform, wobei sich die Positivform aus den gleichen
geometrischen Körpern 2 aufbaut. Die verwendeten geometrischen Körper 2 werden dabei
durch entsprechende Mittel in ihrer horizontalen Lage gehalten.
Diese Ausgestaltung der Druckmittelbeaufschlagung ist vorzugsweise für die Strukturierung
höherer Blechdicken einsetzbar.
1. Werkzeug zur Herstellung strukturierter dünner Bleche mit verbesserter Formsteifigkeit
bestehend aus einer formstabilen ebenen Platte (1) auf der einzelne gleichartige geometrische
Körper (2) in geordneter Form innerhalb eines Rahmens (3) angeordnet sind, welche
in ihrer Gesamtheit die Negativform für ein zu verformendes Blech (4) bilden, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzahl der geometrischen Körper (2) im Rahmen (3) so bemessen ist, dass diese
sich in ihrer Lage auf der Platte (1) selbst fixieren und innerhalb des Rahmens (3)
in vertikaler Richtung beweglich sind und dieser so ausgebildeten Negativform Mittel
zur Druckbeaufschlagung zugeordnet sind.
2. Werkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als geometrische Körper (2) Kugeln, Rollen, Walzen, Pyramiden- oder Kegelstümpfe
verwendet werden.
3. Werkzeug nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen (3) in Abhängigkeit von der Größe der zu strukturierenden Fläche verstellbar
ist.
4. Werkzeug nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckbeaufschlagung des zu verformenden Bleches (4) durch ein mit einem Elastomer
(5) beschichteten Stempel (6) erfolgt.
5. Werkzeug nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckbeaufschlagung des zu verformenden Bleches (4) durch ein gasförmiges oder
flüssiges Medium erfolgt.
6. Werkzeug nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckbeaufschlagung des zu verformenden Bleches (4) durch Kombination der Merkmale
gemäß der Ansprüche 4 und 5 erfolgt.
7. Werkzeug nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckbeaufschlagung des zu verformenden Bleches(4) durch eine an einem Stempel
(6) befestigten Positivform erfolgt.
8. Werkzeug nach den Ansprüchen 1 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass die in der Positivform angeordneten geometrischen Körper (2) selbstzentrierend befestigt
sind.
9. Werkzeug nach dem Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass an den Innenseiten des Rahmens (3) vorzugsweise auswechselbare Leisten (8) befestigt
sind.
1. Tool for producing textured thin sheets with improved dimensional stability, consisting
of a dimensionally stable flat plate (1), on which individual identical geometrical
bodies (2) are arranged in an orderly manner inside a frame (3), these bodies (2)
in their entirety forming the negative mould for a sheet (4) to be formed, characterized in that the number of geometrical bodies (2) in the frame (3) is proportioned in such a way
that they fix themselves in their position on the plate (1) and are movable in the
vertical direction within the frame (3), and means for applying pressure are assigned
to this negative mould formed in such a way.
2. Tool according to Claim 1, characterized in that the geometrical bodies (2) used are balls, rollers, cylinders, truncated pyramids
or truncated cones.
3. Tool according to Claims 1 and 2, characterized in that the frame (3) is adjustable as a function of the size of the surface to be textured.
4. Tool according to Claims 1 to 3, characterized in that the pressure is applied to the sheet (4) to be formed by a punch (6) coated with
an elastomer (5).
5. Tool according to Claims 1 to 4, characterized in that the pressure is applied to the sheet (4) to be formed by a gaseous or liquid medium.
6. Tool according to Claims 1 to 5, characterized in that the pressure is applied to the sheet (4) to be formed by a combination of the features
according to Claims 4 and 5.
7. Tool according to Claims 1 to 6, characterized in that the pressure is applied to the sheet (4) to be formed by a positive mould fastened
to a punch (6).
8. Tool according to Claims 1 and 7, characterized in that the geometrical bodies (2) arranged in the positive mould are fastened in a self-centring
manner.
9. Tool according to Claims 1 to 3, characterized in that preferably interchangeable strips (8) are fastened to the inner sides of the frame
(3).
1. Outil pour la fabrication de tôles minces structurées avec une stabilité de forme
améliorée, composé d'une plaque plane (1) de forme stable sur laquelle sont disposés
des corps géométriques individuels de même nature (2) sous une forme ordonnée à l'intérieur
d'un cadre (3), qui forment par leur ensemble la forme négative pour une tôle à déformer
(4), caractérisé en ce que le nombre des corps géométriques (2) dans le cadre (3) est calculé de telle manière
que ceux-ci se placent eux-mêmes dans une position fixe sur la plaque (1) et soient
mobiles en direction verticale à l'intérieur du cadre (3) et en ce que des moyens d'application d'une pression sont associés à cette forme négative ainsi
formée.
2. Outil suivant la revendication 1, caractérisé en ce que l'on utilise comme corps géométriques (2) des billes, des galets, des cylindres,
des troncs de pyramide ou des troncs de cône.
3. Outil suivant la revendication 1 et 2, caractérisé en ce que le cadre (3) est réglable en fonction de la taille de la surface à structurer.
4. Outil suivant les revendications 1 à 3, caractérisé en ce que l'application de la pression sur la tôle à déformer (4) se fait par un poinçon (6)
revêtu d'un élastomère (5).
5. Outil suivant les revendications 1 à 4, caractérisé en ce que l'application de la pression sur la tôle à déformer (4) se fait par un fluide gazeux
ou liquide.
6. Outil suivant les revendications 1 à 5, caractérisé en ce que l'application de la pression sur la tôle à déformer (4) se fait par une combinaison
des caractéristiques des revendications 4 et 5.
7. Outil suivant les revendications 1 à 6, caractérisé en ce que l'application de la pression sur la tôle à déformer (4) se fait par une forme positive
fixée à un poinçon (6).
8. Outil suivant les revendications 1 à 7, caractérisé en ce que les corps géométriques (2) disposés dans la forme positive sont fixés de façon autocentrante.
9. Outil suivant la revendication 1 à 3, caractérisé en ce que des barrettes (8) de préférence interchangeables sont fixées sur les faces intérieures
du cadre (3).