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(11) |
EP 0 957 040 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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01.03.2006 Patentblatt 2006/09 |
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Anmeldetag: 05.05.1999 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Transportsystem für in Form von Stapeln transportierbare Fahrzeugreifen
Transport system for a stack of vehicle tyres
Système de transport pour une pile de pneus de véhicule
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE IT LI |
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Priorität: |
13.05.1998 DE 29808604 U
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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17.11.1999 Patentblatt 1999/46 |
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Patentinhaber: Reifen-Ihle GmbH |
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89312 Günzburg (DE) |
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Erfinder: |
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- Bauknecht, Jörg
89278 Nersingen-Unterfahlheim (DE)
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Vertreter: Munk, Ludwig |
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Patentanwalt
Prinzregentenstrasse 1 86150 Augsburg 86150 Augsburg (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
WO-A-99/32367 US-A- 4 480 748 US-A- 4 893 713
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FR-A- 1 464 115 US-A- 4 829 909
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Transportsystem für in Form von Stapeln transportierbare
Fahrzeugreifen.
[0002] In Reifenlagern, etc. werden in der Regel Reifenstapel gebildet. Die zum Transport
derartiger Stapel vorgesehenen, zweirädrigen Transportkarren besitzen ein auf dem
Fahrwerk aufgenommenes Gestell mit zwei Holmen und einem vom unteren Ende der Holme
etwa rechtwinklig abstehenden, schwertförmigen Ausleger. Zum Aufnehmen eines Stapels
wird dieser Ausleger bis zum Anlaufen der Holme am Stapelumfang unter den jeweils
aufzunehmenden Stapel eingefahren. Anschließend wird die Transportkarre gekippt, so
dass der vom Ausleger untergriffene und abgestützte Reifenstapel mit seinem Umfang
auf die Holme aufgelegt wird.
[0003] Bisher liegt der unterste Reifen jedes Stapels direkt auf dem Fußboden der Lagerhalle
etc. auf, was zwar eine gute, allseitige Zugänglichkeit für die Transportkarre ergibt.
Es erfordert aber viel Kraft, den Ausleger unter einen derartigen Stapel hineinzustoßen,
bzw. ihn außer Eingriff mit einem derartigen Stapel zu bringen. Man hat sich daher
bereits damit beholfen, den schwertförmigen Ausleger einzufetten. Dies ergibt jedoch
nur eine kurzzeitige Entlastung, da der Schmierfilm sehr schnell verbraucht ist. Außerdem
führt dies zu unerwünschten Schmierspuren auf den Reifen. Um das Herausziehen des
Auslegers zu ermöglichen, besitzen die bisher gebräuchlichen Transportkarren zudem
eine an ihrer Achse angreifende, schwenkbare Zugstange, was einen nicht unbeträchtlichen
zusätzlichen Bauaufwand erfordert.
[0004] Die FR-A 1464 115 zeigt eine Holzpalette zur Aufnahme schwerer Lasten, wie Metalldrahtbündeln,
Papierrollen etc.. Diese bekannte Holzpalette enthält zwei parallele Tragbalken, auf
denen ein kreisrunder Aufnahmetisch aufgenommen ist. Hierbei ist es nicht möglich,
mehrere der bekannten Holzpaletten hängend an einer zum Transport eines Reifenstapels
geeigneten Transportkarre mitzuführen. Abgesehen davon sind die bekannten Holzpaletten
nicht nur teuer und problematisch in der Entsorgung, sondern besitzen auch ein hohes
Gewicht, was bei einem Reifenstapel-Transportsystem die Handhabung erschweren würde.
Hinzu kommt, dass die parallelen Tragbalken nur einen durchgehenden Einfahrkanal ergeben,
so dass die bekannten Holzpaletten nur von zwei um 180° einander gegenüberliegenden
Seiten her auf einem Ausleger eines Transportgeräts aufnehmbar sind. Das würde in
einem engen Reifenlager mit eng beieinander stehenden Reifenstapeln die Handhabung
erschweren.
[0005] Die US-A 4 893 713 zeigt eine Vorrichtung zur Aufnahme eines einzelnen Flugzeugreifens.
Diese bekannte Vorrichtung besteht aus einem Unterteil und einem hiermit verspannbaren
Oberteil. Diese Teile sind durch eine zentrale Schraube miteinander verspannbar und
querschnittsmäßig so an den Reifenquerschnitt angepasst, dass sich praktisch den Reifen
von oben und unten umfassende Schalen ergeben. Eine Anordnung dieser Art wäre für
ein Reifenstapel-Transportsystem zum Umschlag von in einem Reifenlager bereitgehaltenen
Autoreifen etc. völlig ungeeignet.
[0006] Die US-A 4480 748 zeigt eine rechteckförmige Kunststoffpalette, die als Ober- und
Unterteil von aufeinander stapelbaren Schiffscontainern Verwendung findet. Auch hierbei
geht es daher offenbar nicht um eine Palette zur Aufnahme eines Reifenstapels, sondern
zur Aufnahme schwerer Schiffsladungs-Einheiten. Aber auch eine Verkleinerungsform
der bekannten Schwerlast-Palette würde nicht zu einer für ein Reifenstapel-Transportsystem
geeigneten Palette führen.
[0007] Die US-A 4 829 909 zeigt eine aus Kunststoff bestehende Palette mit kreuzförmiger
Konfiguration zum Transport von Schwerlasten, wie gerollten Metallbändern etc.. Diese
bekannte Schwerlast-Palette enthält ein ringförmiges Zentrum, von dem vier Tragarme
radial abstehen, die außen mit Aufnahmeeinrichtungen für Spanngurte versehen sind,
mittels derer die Ladung mit der Palette verspannt werden kann. Die genannten Tragarme
sind paarweise mit parallelen Einfahrkanälen versehen. Auch hier würde eine Verkleinerung
nicht zu einer für ein Reifenstapel-Transportsystem geeigneten Palette führen. Die
Aufnahme der beladenen Palette auf der Transportkarre des erfindungsgemäßen Reifenstapel-Transportsystems
in einem engen Reifenlager wäre schwierig. Dasselbe gilt für den Umschlag der leeren
Paletten. Hinzu kommt, dass die bei der bekannten Anordnung vorgesehenen vier Tragarme
zu einer statischen unbestimmten Auflage führen, was bei einem Reifenstapel, der nicht
mit der Palette verspannt wird, zu Unsicherheiten führen kann.
[0008] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Reifenstapel-Transportsystem zu schaffen,
das eine rationelle Arbeitsweise mit hoher Bedienungsfreundlichkeit gewährleistet.
[0009] Diese Aufgabe wird durch den Anspruch 1 gelöst.
[0010] Hierdurch kommt ein Transportsystem für in Form von Stapeln transportierbare Fahrzeugreifen
in Vorschlag, das eine Transportkarre und scheibenförmige Paletten umfasst, auf die
jeweils der unterste Reifen eines zugeordneten Stapels auflegbar ist und die im so
beladenen Zustand auf einer wenigstens ein Schwert umfassenden Auslegeranordnung der
Transportkarre aufnehmbar und im Leerzustand ineinander stapelbar und so hängend an
der Transportkarre mitführbar sind, wobei die Paletten, die als Kunststoff-Tiefziehformlinge
ausgebildet sind und eine von einem Dreieck abgeleitete Konfiguration mit leicht gebogenen
Seiten aufweisen, mit Durchgriffsausnehmungen zum Aufhängen und mit in den Eckbereichen
angeordneten nach unten vorspringenden, einen nach oben offenen, konisch sich erweiternden
Querschnitt aufweisenden Stützfüßen versehen sind, zwischen denen drei am Umfang der
Palette sich wiederholende Einfahrkanäle für die Auslegeranordnung der Transportkarre
vorgesehen sind.
[0011] Das erfindungsgemäße Reifenstapel-Transportsystem führt in vorteilhafter Weise zu
einer sinnfälligen und rationalen Arbeitsweise beim Umschlag von Reifen und Paletten.
Dadurch, dass die zum erfindungsgemäßen Reifenstapel-Transportsystem gehörende Palette
von drei Richtungen und damit praktisch allseitig zugängliche Aufnahmekanäle für die
Auslegeranordnung der ebenfalls zum erfindungsgemäßen Reifenstapel-Transportsystem
gehörenden Transportkarre aufweist, kann eine mit einem Reifenstapel beladene Palette
auch in einem engen Reifenlager, in welchem die einzelnen Reifenstapel eng beieinander
stehen, gut aufgenommen bzw. abgesetzt werden. Die von einer Dreieckform abgeleitete
Konfiguration der Palette gewährleistet dabei eine zuverlässige, statisch bestimmte
Aufnahme des zugeordneten Reifenstapels. Da mehrere, leere Paletten hängend an der
zum Reifenstapel-Transportsystem gehörenden Transportkarre mitführbar sind, wird in
vorteilhafter Weise auch der Umschlag der leeren Paletten erleichtert.
[0012] Vorteilhafte Ausgestaltungen und zweckmäßige Fortbildungen der übergeordneten Maßnahmen
sind in den Unteransprüchen angegeben. So können die Paletten zweckmäßig mit wenigstens
einer ihrer Oberseite zugeordneten Zentrierhilfe versehen sein.
[0013] Eine weitere vorteilhafte Maßnahme kann darin bestehen, dass die leeren Paletten
an einer konsolenartigen Halteeinrichtung der Transportkarre aufhängbar sind.
[0014] Vorteilhaft kann die Palette als Kunststoff-Tiefziehformling ausgebildet sein. Dies
ermöglicht in vorteilhafter Weise die Erzielung einer vergleichsweise großen Wanddicke,
die zweckmäßig 2 bis 3 mm beträgt, und gewährleistet dennoch eine kostengünstige Herstellung.
[0015] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und zweckmäßige Fortbildungen der übergeordneten
Maßnahmen sind in den restlichen Unteransprüchen angegeben und aus der nachstehenden
Beispielsbeschreibung anhand der Zeichnung näher entnehmbar.
[0016] In der nachstehend beschriebenen Zeichnung zeigen:
- Figur 1
- eine schematische Darstellung eines erfindungsgemäßen Reifenstapel-Transportsystems,
- Figur 2
- einen Schnitt durch die in Figur 1 verwendete Palette und
- Figur 3
- eine Ansicht eines weiteren Beispiels für eine erfindungsgemäße Palettte.
[0017] Die Figur 1 zeigt eine Transportkarre 1 mit zugeordneter Palette 2, die zur Aufnahme
eines Reifenstapels 3 geeignet ist. Derartige aus mehreren, aufeinandergelegten Reifen
3a bestehende Stapel werden beispielsweise bei der Herstellung bzw. bei der Lagerung
von Reifen gebildet.
[0018] Die Transportkarre 1, die nach Art einer zweirädrigen Sackkarre aufgebaut ist, besitzt
ein durch eine Achse mit zwei seitlichen Rädern gebildetes Fahrwerk 4, auf dem ein
Traggestell mit zwei parallelen Holmen 5 aufgenommen ist. Diese sind an ihrem oberen
Ende und etwa auf Griffhöhe durch Bügel 6, 7 verbunden, wobei der obere Bügel 6 zum
Kippen der Transportkarre 1 und der untere Bügel 7 zum Fahren der Transportkarre 1
benutzt werden. Zwischen die Holme 5 kann eine hier durch ein Lochblech gebildete,
gewölbte Wand 8 eingesetzt sein, an deren Rückseite eine Aufzeichnungseinrichtung
9 angebracht sein kann. Dabei handelt es sich im dargestellten Beispiel um eine Schreibunterlage.
Es wäre aber auch die Verwendung einer elektronischen Einrichtung mit eigener Intelligenz
denkbar.
[0019] Das auf dem Fahrwerk aufgenommen Traggestell ist ferner mit einer hier zwei mit Abstand
parallel nebeneinander angeordnete, schwertförmige Ausleger 10 enthaltenden Auslegeranordnung
versehen. Die Ausleger 10 sind so am unteren Ende der Holme angebracht, dass sie mit
den Holmen 5 einen rechten Winkel einschließen, also bei etwa lotrechter Holmausrichtung
auf dem Fußboden aufliegen. Die Ausleger 10 können zu ihrem freien Ende hin in der
Breite und/oder Dicke verjüngt sein.
[0020] Jedem Stapel 3, der durch Aufeinanderschichten von Reifen gebildet wird, wird eine
platten- bzw. scheibenförmige Palette 2 zugeordnet, auf die der unterste Reifen des
zugeordneten Stapels 3 aufgelegt wird, wie durch den Pfeil 11 angedeutet ist. Die
Palette 2 besitzt hierzu ein hier ringförmig umlaufendes Aufnahmebett 12 für den zugeordneten
Reifen und vom Aufnahmebett 12 noppenförmig nach unten vorspringende Stützfüße 13,
die einen in Figur 2 bei a angedeuteten Bodenabstand des Aufnahmebetts 12 ergeben.
Im dargestellten Beispiel besitzt die Palette 2 eine kreisrunde Konfiguration. Es
wäre aber auch eine andere Konfiguration denkbar, z.B. eine von einem Polygon, etwa
einem Dreieck, abgebildete Konfiguration.
[0021] Zwischen den vom Aufnahmebett 12 abgehenden Stützfüßen 13 ergeben sich, wie Figur
2 weiter erkennen läßt, Einfahrkanäle 14 für die schwertförmigen Ausleger 10 der Transportkarre.
Die Stützfüße 13 sind dabei so angeordnet, dass sich die Einfahrkanäle 14 am Umfang
der Palette 2 wiederholen. Hierdurch ist sichergestellt, dass die Transportkarre 1
mit ihren Auslegern 10 von mehreren Seiten her unter der Palette 2 in Stellung gebracht
werden kann, wie in Figur 1 durch die Pfeile 15 angedeutet ist.
[0022] Im dargestellten Beispiel sind vier mit gleichem gegenseitigen Winkelabstand angeordnete,
also um jeweils 90° gegeneinander versetzte Stützfüße 13 vorgesehen. Es wäre aber
auch denkbar, weniger, z.B. drei Stützfüße oder mehr, z.B. fünf Stützfüße vorzusehen.
In jedem Fall sollen diese gleichmäßig gegeneinander versetzt angeordnet sein. Die
in Figur 2 bei a angedeutete, durch die Höhe der Stützfüße 13 bewirkte, lichte Höhe
der Einfahrkanäle 14 entspricht zumindest der größten Dicke der Ausleger 10 und besitzt
demgegenüber zweckmäßig etwas Übermaß. Ein Maß a im Bereich von 15 bis 25 mm, vorzugsweise
von etwa 20 mm, hat sich als zweckmäßig erwiesen.
[0023] Im dargestellten Beispiel besitzt die Palette 2, wie Figur 2 weiter deutlich zeigt,
eine zentrale kuppenförmige Erhebung 16, die vom hier ringförmig umlaufenden Aufnahmebett
12 umfaßt ist und dessen radial innere Begrenzung bildet. Die Querschnittskontur der
Palette 2 im Bereich des Aufnahmebetts 12 kann eben oder vorzugsweise der Querschnittskonfiguration
der aufzunehmenden Reifen angepasst sein. Im dargestellten Beispiel ist auch eine
radial äußere Begrenzung des Aufnahmebetts 12 vorgesehen. Diese wird durch einen hier
ganz umlaufenden Tellerrand 17 gebildet. Die Erhebung 16 und/oder der Tellerrand 17
gewährleisten eine zuverlässige Zentrierung des jeweils untersten Reifens des zugeordneten
Reifenstapels 3. Es ist dabei auch möglich, jedes der beiden Zentrierungshilfsmittel
an einen anderen Reifen anzupassen. So kann beispielsweise der Durchmesser der inneren
Zentrierhilfe, hier der Erhebung 16, an die lichte Weite der Felgenbohrung eines kleineren
Reifens angepaßt sein, während der Durchmesser der äußeren Zentrierhilfe, hier des
Tellerrands 17, auf den Außendurchmesser eines größeren Reifens abgestimmt ist. Hierdurch
ist es sichergestellt, dass ein und dieselbe Palette für unterschiedliche Reifengrößen
verwendbar ist. Die Zentriereinrichtungen müssen nicht umlaufend ausgebildet sein.
Es wäre aber auch denkbar, eine nicht ganz umlaufende, äußere Begrenzung, beispielsweise
in Form von klauenförmigen Ansätzen vorzusehen.
[0024] Der Tellerrand 17 und die umlaufende Flanke der Erhöhung 16 sind v-förmig gegeneinander
geneigt, so dass sich ein nach oben sich erweiternder Querschnitt des Aufnahmebetts
12 ergibt. Die Stützfüße 13 sind, wie aus Figur 2 anschaulich entnehmbar ist, als
nach oben offene Ausformungen des Bodens des Aufnahmebetts 12 ausgebildet, die ebenfalls
nach oben konisch erweitert sind. Auf diese Weise ergibt sich eine ineinander stapelbare
Konfiguration der Palette 2, d.h. mehrere leere Paletten 2 können ineinander gestapelt
werden, wodurch sich eine vergleichsweise geringe Stapelhöhe ergibt.
[0025] Ein derartiger Stapel ist an der Transportkarre 1 aufnehmbar, die hierzu eine geeignete
Halteeinrichtung aufweisen kann. Im dargestellten Beispiel ist die Transportkarre
1 hierzu mit einer von der Wand 8 nach hinten abstehenden Konsole 18 versehen, an
der eine oder mehrere ineinander gestapelte Paletten 2 aufhängbar sind. Die Paletten
2 sind mit im Bereich des Deckels der Erhebung 16 vorgesehen Durchgriffsausnehmungen
19 versehen, durch welche die Konsole 18 durchgreifen kann. Im dargestellten Beispiel
sind zwei durch einen Steg 20 voneinander getrennte Durchgriffsausnehmungen 19 vorgesehen.
Der hierbei vorgesehene Steg 20 kann als Traggriff fungieren, was die Handhabung erleichtert.
[0026] Die grundsätzliche Bau- und Wirkungsweise der der Figur 3 zugrundeliegenden Palette
entspricht der Anordnung gemäß Figuren 1 und 2. Für gleiche Teile finden daher gleiche
Bezugszeichen Verwendung.
[0027] Die der Figur 3 zugrundeliegende Palette 2 besitzt eine weiter oben schon erwähnte,
von einem Dreieck abgeleitete Konfiguration, wobei die Seiten leicht gebogen sind,
so daß sich eine der Querschnittsform des Kolbens eines Kreiskolbenmotors ähnliche
Konfiguration ergibt. Die dreieckähnliche Konfiguration der Palette 2 ermöglicht eine
verschnittarme Herstellung und gewährleistet eine materialsparende Herstellung. In
den drei Eckbereichen der Palette 2 sind drei Stützfüße 13 vorgesehen. Dies ergibt
eine DreipunktAuflage, die auch bei unebenem Untergrund eine wackelfreie Abstützung
gewährleistet Am inneren. Ende der die Stützfüße 13 bildenden Vertiefungen oder radial
innerhalb hiervon ist eine innere Zentrierhilfe 16a, hier in Form von konzentrisch
zur Palettenmitte angeordneten, nockenförmigen Erhöhungen vorgesehen. Auch ein umlaufender,
zur Palettenmitte konzentrischer Steg oder eine mittige, kuppenförmige Erhöhung wären
denkbar. Im Bereich des äußeren Palettenrands ist hier keine weitere Zentrierhilfe
vorgesehen, so daß sich ein ebenes Auflagebett 12 ergibt, das sich von der inneren
Zentrierhilfe 16a nach radial außen erstreckt. Das Fehlen der radial äußeren Begrenzung
des Aufnahmebetts 12 erleichtert die Verwendung der vorliegenden Palette 2 für unterschiedliche
Reifengrößen, da hier die Möglichkeit besteht, daß größere Reifen die Palette 2 in
radialer Richtung etwas überragen können. Die vorliegende Palette 2 besitzt auch eine
Durchgriffsausnehmung 19, die hier als zentrisches Loch ausgebildet ist. Die vorliegende
Palette 2 kann daher auch ohne weiteres an der Reifentransportkarre 1 aufgehängt werden.
[0028] Die Palette 2 ist in jedem Fall zweckmäßig als Kunststoff-Produkt ausgebildet. Die
Verwendung von Polypropylen kann sich dabei als besonders brauchbar erweisen. Die
Wanddicke beträgt 2 bis 3 mm. Eine derart große Wanddicke läßt sich besonders einfach
durch Umformung entsprechender Kunststoff-Tafeln im Tiefzieh-Verfahren verwirklichen.
Die Ausbildung der Palette 2 als Kunststoff-Tiefziehformling ermöglicht zudem eine
wirtschaftliche Herstellung auch bei kleineren Serien.
1. Transportsystem für in Form von Stapeln (3) transportierbare Fahrzeugreifen mit einer
Transportkarre (1) und mit scheibenförmigen Paletten (2), auf die jeweils ein unterster
Reifen (3a) eines zugeordneten Stapels (3) auflegbar ist und die im so beladenen Zustand
auf einer wenigstens ein Schwert umfassenden Auslegeranordnung (10) der Transportkarre
(1) aufnehmbar und im Leerzustand ineinander stapelbar und so hängend an der Transportkarre
(1) mitführbar sind, wobei die Paletten (2), die als Kunststoff-Tiefziehformling ausgebildet
sind und eine von einem Dreieck abgeleitete Konfigurartion mit leicht gebogenen Seiten
aufweisen, mit Durchgriffsausnehmungen (19) zum Aufhängen und mit in den Eckbereichen
angeordneten, nach unten vorspringenden, einen nach oben offenen, konisch sich erweiternden
Querschnitt aufweisenden Stützfüßen (13) versehen sind, zwischen denen drei am Umfang
der Paletten (2) sich wiederholende Einfahrkanäle (14) für die Auslegeranordnung (10)
der Transportkarre (1) vorgesehen sind.
2. Transportsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Paletten (2) mit wenigstens einer ihrer Oberseite zugeordneten Zentrierhilfe
(16, 17; 16a) versehen sind.
3. Transportsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Paletten (2) wenigstens eine radial innere, vorzugsweise als kuppenförmige Erhebung
ausgebildete Zentriereinrichtung (16,16a) aufweist, die ein sie umgebendes, eine vorzugsweise
ebene Auflagefläche aufweisendes, ringförmiges Aufnahmebett (12) radial innen begrenzt.
4. Transportsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Paletten (2) wenigstens eine radial äußere, vorzugsweise als Tellerrand ausgebildete
Zentriereinrichtung (17) aufweist, welche das vorzugsweise ebene, ringförmige Aufnahmebett
(12) radial außen begrenzt.
5. Transportsystem nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Zentriereinrichtungen (16, 16a bzw. 17) nicht umlaufend ausgebildet sind.
6. Transportsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützfüße (13) als Ausformungen des Bodens des Aufnahmebetts (12) ausgebildet
sind.
7. Transportsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Paletten (2) aus Polypropylen besteht und vorzugsweise eine Wanddicke von 2 -
3 mm aufweist.
8. Transportsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Auslegeranordnung (10) der Transportkarre (1) zwei mit Abstand nebeneinander
angeordnete Ausleger aufweist.
9. Transportsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Paletten (2) im Leerzustand an einer konsolenartigen Halteeinrichtung (18) der
Transportkarre (1) aufhängbar sind.
1. A transport system for transporting vehicle tyres which are transportable in the form
of stacks (3), comprising a transport cart (1) and disc-shaped pallets (2) on each
of which a bottom tyre (3a) of an associated stack (3) of tyres can be placed, which
pallets (2) can in loaded condition be taken up by a cantilever arrangement (10) of
the transport cart (1), comprising at least one arm, and are stackable into one another
when not loaded and are in this way transportable in suspended mode on the transport
cart (1), with the pallets (2), designed as deep drawn plastic mouldings and having
a configuration which is derived from a triangle with slightly bent sides, being provided
with reach-through recesses (19) for hanging up the said pallets (2) and with support
feet (13) arranged in the corner areas and projecting downward, having a cross-section
which is open towards the top and conically widening in an upward direction, between
which feet provision is made for three repeated slide-in channels (14) arranged along
the circumference of the pallets (2) for receiving the cantilever arrangement (10)
of the transport cart (1).
2. A transport system according to Claim 1, characterized in that the pallets (2) are provided with at least one centring aid (16, 17; 16a) associated
with their upper side.
3. A transport system according to any of the preceding Claims, characterized in that the pallets (2) are provided with at least one radially inner centring aid (16, 16a)
preferably designed as a hump-like elevation radially inwardly limiting a surrounding
ring-shaped receiving bed (12) which is preferably designed as a flat support surface.
4. A transport system according to any of the preceding Claims, characterized in that the pallets (2) are provided with at least one radially outer centring device (17)
preferably designed in the form of a plate rim, such centring device (17) limiting
the preferably flat, ring-shaped receiving bed (12) on its radially outer side.
5. A transport system according to Claim 2 or 3, characterized in that the centring devices (16, 16a and 17 respectively) do not extend along the entire
circumference.
6. A transport system according to any of the preceding Claims, characterized in that the support feet (13) are designed as bulged-out portions of the bottom of the receiving
bed (12).
7. A transport system according to any of the preceding Claims, characterized in that the pallets (2) are made of polypropylene and have a wall thickness of preferably
2 - 3 mm.
8. A transport system according to any of the preceding Claims, characterized in that the cantilever arrangement (10) of the transport cart (1) comprises two arms arranged
side by side and spaced at a certain distance.
9. A transport system according to any of the preceding Claims, characterized in that the pallets (2) in an unloaded condition are attachable to a bracket-like holding
device (18) on the transport cart (1).
1. Système de transport pour des pneus de véhicule transportables sous forme de piles
(3), comprenant une charrette transporteuse (1) et des palettes (2) en forme de disque
sur lesquelles peut être placé respectivement un pneu inférieur (3a) d'une pile associée
(3) et qui, lorsqu'elles sont chargées de cette manière, peuvent être reçues sur une
disposition à bras (10) de la charrette transporteuse (1) - cette disposition à bras
comprenant au moins un bras - et qui, lorsqu'elles sont vides, sont empilables les
unes dans les autres et peuvent être transportées ainsi sur la charrette transporteuse
(1) en étant accrochées sur celle-ci, les palettes (2) qui sont réalisées en tant
que pièces formées embouties en matière plastique et qui présentent une configuration
dérivée d'un triangle ayant des côtés légèrement courbés étant pourvues d'ouvertures
de passage (19) pour les accrocher ainsi que de pieds d'appui (13) disposés au niveau
des angles, qui sont en saillie vers le bas et présentent une section transversale
ouverte vers le haut et s'élargissant de façon conique, entre lesdits pieds d'appui
étant prévus trois canaux d'entrée (14) pour la disposition à bras (10) de la charrette
transporteuse (1), qui se répètent sur la circonférence des palettes (2).
2. Système de transport selon la revendication 1, caractérisé par le fait que les palettes (2) sont pourvues d'au moins une aide au centrage (16, 17 ; 16a) qui
est associée à la face supérieure de celles-ci.
3. Système de transport selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait que les palettes (2) présentent au moins un dispositif de centrage (16, 16a) radialement
intérieur, réalisé de préférence comme élévation en forme de colline, qui limite,
radialement à l'intérieur, un lit de réception (12) annulaire qui l'entoure et qui
présente une surface d'appui de préférence plane.
4. Système de transport selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait que les palettes (2) présentent au moins un dispositif de centrage (17) radialement extérieur,
réalisé de préférence en tant que bord d'assiette, qui limite, radialement à l'extérieur,
le lit de réception (12) annulaire de préférence plan.
5. Système de transport selon la revendication 2 ou 3, caractérisé par le fait que les dispositifs de centrage (16, 16a ou bien 17) sont réalisés de manière à ne pas
s'étendre tout autour.
6. Système de transport selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait que les pieds d'appui (13) sont réalisés en tant que pièces formées dans le fond du lit
de réception (12).
7. Système de transport selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait que les palettes (2) sont réalisées en polypropylène et présentent de préférence une
épaisseur de paroi comprise entre 2 et 3 mm.
8. Système de transport selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait que la disposition à bras (10) de la charrette transporteuse (1) présente deux bras disposés
à distance l'un à côté de l'autre.
9. Système de transport selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait que les palettes (2), lorsqu'elles sont vides, peuvent être accrochées sur un dispositif
de support (18) de type console de la charrette transporteuse (1).

