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(11) |
EP 0 957 661 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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30.06.2004 Patentblatt 2004/27 |
| (22) |
Anmeldetag: 09.04.1999 |
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Verwendung einer Elektrokochplatte in einem Elektroherd und Elektroherd
Use of an electric cooking plate in an electric range and electric range
Utilisation d'une plaque de cuisson électrique dans une cuisinière électrique et cuisinière
électrique
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE DK ES FI FR GB GR IT SE |
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Benannte Erstreckungsstaaten: |
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SI |
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Priorität: |
12.05.1998 DE 19821140
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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17.11.1999 Patentblatt 1999/46 |
| (73) |
Patentinhaber: E.G.O. ELEKTRO-GERÄTEBAU GmbH |
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75038 Oberderdingen (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Krist, Josef
75031 Eppingen (DE)
- Schwarzer, Otto
75038 Oberderdingen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Patentanwälte Ruff, Wilhelm,
Beier, Dauster & Partner |
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Postfach 10 40 36 70035 Stuttgart 70035 Stuttgart (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 113 923 EP-A- 0 327 849 DE-A- 2 442 717 DE-A- 4 008 830
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EP-A- 0 307 630 EP-A- 0 473 986 DE-A- 3 131 462
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Verwendung einer Elektrokochplatte in einem Elektroherd
mit mehreren Elektrokochplatten mit einem Kochplattenkörper, einem unteren Abdeckblech
und einem Anschlußstück zum elektrischen Anschluß der Kochplatte, wobei das Anschlußstück
an dem Kochplattenkörper bzw. dem Abdeckblech angebracht ist. Des weiteren betrifft
die Erfindung einen Elektroherd.
[0002] Eine Elektrokochplatte dieser Art geht beispielsweise aus der DE-OS 33 01 219 hervor.
Ein Positionierteil enthält eine Schweißverbindung zwischen einem Anschluß der Heizungseinrichtung
der Kochplatte und einer flexiblen Verbindungsleitung, die zur Energieversorgung bzw.
Kochplattensteuerung geführt ist. Das Positionierteil soll hier die Position der Anschlüsse
bzw. der diese bildenden Anschlußdrähte fixieren und ein gegenseitiges Kontaktieren
verhindern. Die Verschweißungen zwischen jeweils einer Verbindungsleitung und einem
Anschlußdraht sind innerhalb des Positionierteils angeordnet, während eine Verschweißung
zwischen dem starren Anschlußdraht und einem Anschlußkabel außerhalb des Positionierteils
liegt.
[0003] Aus der EP-A-0 473 986 ist es bekannt, den Anschluss einer Kochplatte mittels sogenannter
Aderendhülsen durchzuführen. Dabei werden Anschlusskabel mit einem offenliegenden
Ende an einen Anschlussdraht geschweißt, welcher eine Anschlussleitung der Kochplatte
darstellt. Ein schnelles Herstellen oder Lösen dieser Schweißverbindung ist nicht
möglich.
AUFGABE UND LÖSUNG
[0004] Es ist Aufgabe der Erfindung, eine vorgenannte Verwendung und einen Elektroherd zu
schaffen, die sehr einfach anschließbar sind, wobei bei der Elektrokochplatte die
Endmontage leicht durchzuführen ist sowie der Anschluß sicher und sehr montagefreundlich
gestaltet ist.
[0005] Diese Aufgabe wird durch die Merkmale der Ansprüche 1 und 13 gelöst. Auf diese Weise
kann bei der Endmontage die Verbindung zwischen Elektrokochplatte und Kochplattensteuerung,
bei einem Elektroherd oder einer Kochmulde durch eine schnell herzustellende Steckverbindung
direkt an der Kochplatte erfolgen, was sowohl zeitsparend als auch sicher durchführbar
ist.
[0006] Vorteile ergeben sich bei einem nachträglich notwendigen Austausch einer defekten
Elektrokochplatte eines Elektroherdes oder einer Kochmulde, da in einem solchen Fall
zum einen nur sehr schwer Schweißverbindungen an den Kochplattenanschlüssen hergestellt
werden können sowie bei der evtl. Zusammenfassung von Verbindungsleitungen zu Kabelbäumen
o.dgl., die direkt an die Kochplatten herangeführt sind, ein aufwendiges Neuverlegen
eines Teils dieser Kabel eingespart werden kann. Die Steckanschlüsse an den Verbindungsleitungen
können herstellerseitig bis in den unter den eingebauten Elektrokochplatten liegenden
Bereich geführt und dort eventuell teilweise fixiert sein, so daß sowohl Endmontage
als auch Austausch einzelner Kochplatten schnell und ohne Verwechslungsgefahr durchführbar
sind.
[0007] Die Anbringung des Anschlußstücks am Kochplattenkörper bzw. dem Abdeckblech erfolgt
bevorzugt durch Arretierungsmittel, wobei die Anbringung besonders vorteilhaft nicht
nur kraftschlüssig, sondern auch formschlüssig ist. Darüber hinaus kann das Anschlußstück
lösbar sein, wozu die Arretierungsmittel insbesondere als Vorsätze, Rastnasen o. dgl.
ausgeführt sind, die in ihrem Verlauf eine Querschnittsaufweitung oder eine erhebliche
Richtungsänderung aufweisen. Eine mögliche Montageart ist das Einführen einer Rastnase
in eine speziell geformte Ausnehmung oder Vertiefung in dem Kochplattenkörper oder
dem Abdeckblech mit anschließendem Einschwenken.
[0008] Bevorzugt ist das Anschlußstück mit einem wenigstens eine Anschlußleitung enthaltenden
Isolierstück kraftübertragend verbunden, vorteilhaft einstückig. Die Einstückigkeit
kann durch Verbinden der beiden Stücke hergestellt sein, vorzugsweise sind sie einstückig
hergestellt. Das Isolierstück kann als Durchführung der Anschlußleitung durch das
Abdeckblech dienen, wozu es mit diesem verbunden sein kann und einen, vorzugsweise
alle, Anschlüsse enthält. Besonders bevorzugt sind die Anschlüsse von Heizeinrichtungen
über einen Anschlußdraht o.dgl. mit den Steckanschlußfahnen verbunden.
[0009] Eine Kontaktierung der Anschlußleitungen oder Anschlußdrähte der Kochplatte mit den,
vorzugsweise aus Metall bzw. speziell vernickeltem Stahl bestehenden, Steckanschlußfahnen
kann untrennbar ausgeführt sein, vorzugsweise durch Verschweißen mittels einer Schweißzange.
In weiterer Ausgestaltung kann die Verbindung der Anschlüsse mit den Steckanschlußfahnen
nach dem Anbringen von Anschlußstück und Isolierstück erfolgen und eine selbsttätige
Lösung des Anschlußstücks bzw. der Arretierungsmittel und/oder des isolierstücks verhindern,
indem es eine Bewegung der Arretierungsmittel in Gegenrichtung zu deren Einführungsbewegung
unterbindet.
[0010] Zur Kennzeichnung von Elektrokochplatten beispielsweise nach Einbauort, Leistungsklasse
oder Bauartunterschieden ist das Anschlußstück quasi durch seine Form codiert. Dies
ist eine für mindestens eine Steckanschlußfahne unterschiedliche Ausbildung desjenigen
Teils des An-Anschlußstücks, das in Anlage mit einem die Steckanschlüsse aufnehmenden
Steckergehäuse o.dgl. kommt bzw. eine Verbindung eingeht. Die unterschiedliche Ausbildung
kann jeweils auf den Bereich einer Steckanschlußfahne beschränkt sein. Sowohl Ausnehmungen
als auch Vorsprünge, jeweils zwischen Anschlußstück und Steckergehäuse korrespondierend,
bieten sich an, wodurch die Anzahl der verschiedenen Codierungen ausreichend groß
wird. Die Codierungen können so ausgelegt sein, daß ein Verdrehen des Steckergehäuses
um 180° oder ein Vertauschen zweier Steckanschlüssse vermieden wird.
[0011] Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist das An-Anschlußstück, dessen
Körper vorzugsweise einstückig ist und nur aus einem Material besteht, bevorzugt auch
das Isolierstück sowohl elektrisch als auch vorteilhaft thermisch isolierend, verwendet
werden bevorzugt Keramikwerkstoffe, wie beispielsweise Steatit, oder evtl. spezielle
Kunststoffmaterialien. Eine besonders sichere Isolierung der Steckanschlußfahnen kann
durch Materialbrücken des Anschlußstücks und/oder des Steckergehäuses zwischen den
Steckanschlußfahnen erreicht werden. Besonders bevorzugt weist das Anschlußstück derartige
Materialbrücken auf, da hierdurch im nicht angeschlossenen Zustand die Steckan-Steckanschlußfahnen
abstützbar sind. Bei einer Alternativausführung ist es möglich, die Anschlußfahnen
weitgehend mit offenen Zwischenräumen an dem Anschlußstück vorzusehen, um Platz für
Materialbrücken zu schaffen, die zwischen den Steckanschlüssen am Steckergehäuse ausgebildet
sind. Die Materialbrücken können die unter Spannung stehenden Steckanschlüsse der
Herdsteuerung im nichtmontierten Zustand trennen und/oder sich nach Zusammenstecken
zur verbesserten Isolierung zwischen die einzelnen Kontakte schieben.
[0012] Zur Befestigung des Anschlußstücks kann ein Träger an dem Kochplattenkörper bzw.
dem unteren Abdeckblech, beispielsweise durch Umbördeln, Verstemmen oder Vernieten,
befestigt sein. Eine indirekte Befestigung des Anschlußstücks über den Träger eröffnet
bei einem thermisch und/oder elektrisch isolierend ausgebildeten Träger die Möglichkeit,
das Anschlußstück bzw. die Steckanschlußfahnen zusätzlich von der Kochplatte und damit
der Hauptwärmequelle abzukoppeln. Beispielsweise besteht der Träger aus einem relativ
dünnen Blech mit geringer Wärmeleitung, wobei das Isolierstück durch ihn hindurchgeführt
sein kann und entweder der Träger das Isolierstück oder das Isolierstück den Träger
an der Kochplatte festlegen kann.
[0013] Zur vereinfachten Montage stehen das Anschlußstück und/oder die Steckanschlußfahnen
bevorzugt nicht über den Außenradius des Kochplattenkörpers über, sondern befinden
sich vorteilhafterweise radial innerhalb eines Randes des Kochplattenkörpers. Ein
solcher Rand kann insbesondere flanschartig von dem Kochplattenkörper abstehen und
in eine dementsprechend geformte Ausnehmung in der Oberseite eines Elektroherdes oder
Kochfeldes eingeführt werden. Gemäß einer besonders vorteilhaften Montagemöglichkeit
kann die Kochplatte einfach senkrecht von oben in eine Ausnehmung des Elektroherdes,
vorzugsweise ohne Verschwenken oder Verkippen, eingesetzt und arretiert sowie angeschlossen
werden.
[0014] Die Anbringung der Steckanschlußfahnen in dem Anschlußstück kann mit Absätzen o.dgl.
abgestützt sein. Gemäß einer Ausführung der Erfindung können die Steckanschlußfahnen
von einer Seite aus in das Anschlußstück bis an einen Anschlag eingeführt werden,
insbesondere in Steckrichtung. Bei einer bevorzugten Ausführung der Erfindung sind
die Steckanschlußfahnen mit Verriegelungsmitteln an oder in dem Anschlußstück angebracht,
insbesondere formschlüssig. Möglich sind Laschen o.dgl. an der Steckanschlußfahne,
die in eine Ausnehmung in dem Anschlußstück eingreifen und derart verformt bzw. verbogen
oder verdreht werden, daß sie die Steckanschlußfahne an dem Anschlußstück festlegen.
Insbesondere können die die Ausnehmung begrenzenden Flächen, an denen eine zu verdrehende
Lasche anliegt, in Verdrehrichtung ansteigend ausgebildet sein und auf die Lasche
zulaufen. Dadurch wird die Steckanschlußfahne beim Verdrehen weiter in das Anschlußstück
gezogen. Alternativ kann wenigstens eine Steckanschlußfahne bereits bei der Herstellung
des Anschlußstücks darin eingearbeitet bzw. eingegossen, eingepreßt oder umspritzt
werden, was sich insbesondere bei einem Spritzgußherstellungsverfahren für das Anschlußstück
eignet. Wenigstens eine Steckanschlußfahne kann aus dem Anschlußstück hervorragen,
bevorzugt mit einem Kontaktabschnitt für die Steckanschlüsse.
[0015] Bevorzugt sind die Steckanschlußfahnen parallel zueinander angeordnet und weisen
vorzugsweise im wesentlichen auf eine Mitte der Elektrokochplatte zu. Die sich aus
dem Verlauf der Steckanschlußfahnen ergebende Steckrichtung ist vorteilhaft in etwa
parallel zu der Oberseite des Kochplattenkörpers.
[0016] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann an der Unterseite des Kochplattenkörpers
ein Temperaturbegrenzer gegen Überhitzung der Elektrokochplatte vorgesehen sein. Eine
Begrenzung der maximalen Arbeitstemperatur erfolgt im Sinne einer genauen sowie raschen
Auswertung möglichst nahe an der Kochplatte bzw. deren Heizung.
[0017] Als Abdeckblech wird ein die Unterseite des Kochplattenkörpers größtenteils abdeckender
Blechteller vorgeschlagen, der bis auf Befestigungs- und Anschlußausnehmungen geschlossen
ist. Über ein zentral angeordnetes Befestigungselement, beispielsweise einen Gewindebolzen,
wird er mit einem ein Gewinde aufweisenden Abschnitt des Kochplattenkörpers verschraubt.
Beim Zusammenbau der Elektrokochplatte wird bevorzugt das Isolierstück vor oder mit
dem Blechteller angebracht, während das Anschlußstück vorteilhaft erst danach befestigt
wird.
[0018] Ein Vorteil der Erfindung besteht darin, daß eine Steckverbindung zwischen Elektrokochplatte
und Kochplattensteuerung bzw. Energieversorgung unmittelbar an der Kochplatte, vorzugsweise
direkt daran, möglich ist. Beim Transport und bei der Endmontage sind an den Kochplatten
keine unpraktischen und hindernden Anschlußkabel im Weg. Darüber hinaus muß man nicht
aufwendig nach den am Ende von Kabeln angebrachten Anschlüssen o.dgl. in einem auf
der Unterseite eines Elektroherdes herrschenden Kabelwirrwarr suchen. An der Unterseite
eines Elektroherdes können vorkonfektionierte Kabelbäume vorgesehen sein, die direkt
an die Aufnahmeöffnungen reichen und vordefinierte Anschlußstellen bilden.
[0019] Diese und weitere Merkmale gehen außer aus den Ansprüchen auch aus der Beschreibung
und den Zeichnungen hervor, wobei die einzelnen Merkmale jeweils für sich allein oder
zu mehreren in Form von Unterkombinationen bei einer Ausführungsform der Erfindung
und auf anderen Gebieten verwirklicht sein und vorteilhafte sowie für sich schutzfähige
Ausführungen darstellen können, für die hier Schutz beansprucht wird. Die Unterteilung
der Anmeldung in einzelne Abschnitte sowie Zwischen-Überschriften beschränkt die unter
diesen gemachten Aussagen nicht in ihrer Allgemeingültigkeit.
KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
[0020] Bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt
und werden im folgenden näher beschrieben. In den Zeichnungen zeigen:
- Fig. 1
- einen Querschnitt durch eine erfindungsgemäße Elektrokochplatte mit einem Anschlußstück,
das Steckanschlußfahnen enthält und an einer Abdeckung der Kochplattenunterseite angebracht
ist,
- Fig. 2
- eine Ansicht der Kochplatte aus Fig. 1 von unten,
- Fig. 3
- eine Variante eines Anschlußstücks samt Stekkergehäuse in einer vergrößerten Ansicht
gemäß Fig. 1,
- Fig. 4
- eine Unteransicht der Elektrokochplatte aus Fig. 3,
- Fig. 5
- eine weitere Variante gemäß einem Aspekt der Erfindung mit einem an einem Träger angebrachtes
Anschlußstück samt Steckergehäuse,
- Fig. 6
- eine Draufsicht auf ein erfindungsgemäßes Steckergehäuse, das im wesentlichen geschlossen
ist sowie eine Codiernase aufweist,
- Fig. 7
- eine Ansicht der Elektrokochplatte aus Fig. 5 von unten,
- Fig. 8
- einen vergrößerten Querschnitt des Anschlußstücks aus Fig. 1,
- Fig. 9
- eine vergrößerte Rückansicht des Anschlußstücks aus Fig. 8 und
- Fig. 10
- eine Draufsicht auf das Anschlußstück aus Fig. 8 samt Teilschnitt mit Ansicht der
verdrehten Befestigungslasche.
DETAILLIERTE BESCHREIBUNG BEVORZUGTER AUSFÜHRUNGSBEISPIELE
[0021] Die Querschnittsansicht in Fig. 1 einer erfindungsgemäßen Elektrokochplatte 11, die
auf ihrer eigentlichen Oberseite 12 liegend dargestellt ist, weist einen im wesentlichen
flachen Kochplattenkörper 13 auf, der an seiner Innenseite mit einer zentrischen Verrippung
14 versehen ist. In den Zwischenräumen zwischen den Rippen 14 sind längliche schlauchförmige
Heizeinrichtungen 15 angeordnet mit einer im linken Teil der Fig. 1 dargestellten
kurzen nach oben reichenden Anschlußleitung 16. An die äußerste Heizeinrichtung 15
anschließend ist der Kochplattenkörper 13 mit einem Einsatzflansch 17 versehen. An
diesen schließt sich ein Überfallrand 20 an, der eine Ausnehmung in einem Elektroherd,
in die die Kochplatte 11 eingesetzt wird, nach oben abschließt. In der Mitte weist
die Oberseite 12 eine zentrale Einbuchtung 18 auf, die in einen abstehenden Gewindeansatz
19 an der Innenseite übergeht.
[0022] Die Unterseite der Elektrokochplatte 11 wird größtenteils von einem Blechteller 21
abgedeckt, der mittig auf dem Gewindeansatz 19 aufliegt und in seinem äußeren Bereich
an den äußersten Heizeinrichtungen 15 und dem Einsatzflansch 17 anliegt. Mittels eines
in den Gewindeansatz 19 eingeschraubten Gewindebolzen 22 und einer darauf geführten
Mutter 23 wird der Blechteller 21 an der Unterseite befestigt.
[0023] Durch eine Ausnehmung 25 im äußeren Bereich des Blechtellers 21 ist ein Isolierstück
26 geführt, das mit einem Abschnitt mit verringertem Durchmesser über das Blech übersteht,
welches an einem im wesentlichen umlaufenden Absatz 27 aufliegt. Durch eine Bohrung
28 ist ein Anschlußdraht 29 geführt, der mit der Anschlußleitung 16 verbunden ist.
Die Bohrung 28 ist im unteren Bereich zur vereinfachten Durchführung des Anschlußdrahtes
29 aufgeweitet ausgeführt. Das Isolierstück 26 ist durch Passung in der Ausnehmung
25 gehaltert, möglich wäre des weiteren eine Art Gewindeansatz.
[0024] Radial nach außen an das Isolierstück 26 anschließend befindet sich ein Anschlußstück
31, das mit einer unteren Rastnase 32 in eine Rastöffnung 33 im Blechteller 21 halternd
eingesteckt ist. Das Einführen erfolgt von radial innen und schräg oben, danach wird
das Anschlußstück 31 nach rechts in die Endposition gekippt, wobei es im oberen Bereich
des Isolierstücks 26 sowie mit der Unterseite an dem Blechteller 21 anliegt.
[0025] In einem Schlitz 34 in dem Anschlußstück 31 befindet sich eine Steckanschlußfahne
35, von der ein Kontaktabschnitt 36 leicht abgeschrägt und zugespitzt radial nach
außen und eine Schweißfahne 37 radial nach innen steht, zu der der Anschlußdraht 29
geführt und verbunden ist. In Steckrichtung S ist die Steckanschlußfahne 35 durch
Absätze im oberen und unteren Bereich an korrespondierenden Schultern 39 im Anschlußstück
31 gehaltert, so daß sie durch eine beim Aufstecken auftretende Kraft in Richtung
S nicht weiter eingedrückt werden kann. In der entgegengesetzten Richtung wird die
Steckanschlußfahne 35 durch eine Lasche 40 gehalten, die durch den Schlitz 34 geführt
ist und nach dem Einstecken in einer Öffnung 44 um ihre Längsrichtung verdreht wird,
wodurch sie über die Begrenzung des Schlitzes reicht und somit ein Ausziehen verhindert.
Die Anbringung der Steckanschlußfahnen in dem Isolierstück ist in den Fig. 8 bis 10
detailliert dargestellt und wird später beschrieben.
[0026] Die Verbindung zwischen der Schweißfahne 37 und dem Anschlußdraht 29, die nach dem
Einsetzen des mit der Steckanschlußfahne 35 versehenen Anschlußstücks 31 mittels der
Rastnase 32 in den Blechteller hergestellt wird, verhindert eben diese Bewegung in
umgekehrter Richtung und somit ein Lösen des Anschlußstücks. Neben der elektrischen
Verbindung ist die zweite Funktion eine mechanische Verbindung.
[0027] An den Gewindeansatz 19 anschließend ist zwischen Blechteller 21 und Kochplattenkörper
13 ein Temperaturbegrenzer 41 angebracht, und zwar im Bereich der Einbuchtung 18.
Dieser begrenzt die maximal erreichbare Arbeitstemperatur der Elektrokochplatte 11
und reicht zu diesem Zweck wenigstens mit einer Meßspitze 42 an den Kochplattenkörper
13.
[0028] Die Fig. 2 zeigt eine Ansicht der Unterseite der Elektrokochplatte 11. Im linken
Bereich sieht man in Draufsicht das Isolierstück 26, das länglich mit halbkreisförmigen
Enden ausgebildet ist und in der Ausnehmung 25 in dem Blechteller 21 sitzt. Durch
vier Bohrungen 28 sind jeweils die Anschlußdrähte 29 geführt. An das Isolierstück
grenzt das Anschlußstück 31 an, das vier Steckanschlußfahnen 35 aufweist, die mit
dem Kontaktabschnitt 36 radial nach außen und mit den Schweißfahnen 37 nach innen
überstehen. Ebenso wie in Fig. 1 ist deutlich zu sehen, daß weder das Anschlußstück
31 noch die Anschlußfahnen 35 über den Einsatzflansch 17 des Kochplattenkörpers 13
überstehen.
[0029] In Fig. 3 ist entsprechend Fig. 1 eine vergrößerte Darstellung des Bereichs der Elektrokochplatte
11 dargestellt, in dem sich das Anschlußstück 31 befindet. Bei dieser Ausführungsform
der Erfindung ist das Anschlußstück derart ausgeführt, daß es mit einer kurzen Rastnase
32 durch eine Rastöffnung 33 in dem Blechteller 21 geführt ist und das Anschlußstück,
das mit einem unteren, radial innenliegenden Abschnitt an dem radial äußeren Teil
des Isolierstücks 26 anliegt, festlegt. Das Isolierstück 26 sowie dessen Anbringung
und Befestigung an der Elektrokochplatte 11 mittels des Blechtellers 21 entsprechen
der Fig. 1.
[0030] In Schlitze 34 auf der Oberseite des Anschlußstücks 31 sind die Steckanschlußfahnen
35 eingesetzt, wobei sie, anders als in Fig. 1, nach oben und im wesentlichen zur
Seite hin nicht von dem Anschlußstück abgedeckt werden. Während in Fig. 1 die Laschen
40 radial nach innen geführt sind, sitzen die Laschen 40 hier in einer senkrecht zur
Steckrichtung S verlaufenden Öffnung 44. Ähnlich wie in Fig. 1 können die Laschen
in der Öffnung 44 durch einen ihrer Materialstärke entsprechenden Schlitz geführt
sein, wobei der über diesen Schlitz hinausragende Teil durch Verdrehen die gesamte
Steckanschlußfahne 35 festlegt. Bei der in Fig. 3 dargestellten Ausführung ist die
Steckanschlußfahne sowohl in Steckrichtung S als auch in gegengesetzter Richtung lediglich
durch die Lasche 40 sowie die Verbindung der Schweißfahne 37 mit dem Anschlußdraht
29 gehaltert. Durch diese Verbindung sowie durch die Anlage an dem Isolierstück 26
wird ein Herauskippen des Anschlußstücks 31 verhindert.
[0031] Gegen das Anschlußstück 31 wird in Steckrichtung S ein Steckergehäuse 45 geführt,
das zu den Steckanschlußfahnen 35 korrespondierende Steckanschlußschuhe 46 aufweist.
Die Steckanschlußschuhe 46 können von einer flachen Seite 55 ausgehend in engem Radius
nach innen greifende Zungen 56 aufweisen, die einen eingeführten Kontaktabschnitt
gegen die flache Seite 55 zur großflächigen Kontaktierung drücken. An dem anderen
Ende sind die Steckanschlußschuhe mit einer flexiblen Verbindungsleitung 47 verbunden.
Der Kontaktabschnitt 36 weist ein Loch 57 auf, in das ein nicht dargestellter Vorsprung
an der flachen Seite 55 des Steckanschlußschuhs 46 eingreifen und eine rastende Verbindung
herstellen kann.
[0032] Das Steckergehäuse 45 umgreift die Steckanschlußschuhe 46 voll, die darin festgelegt
sind. Dadurch sind zwischen den Steckanschlußschuhen Materialbrücken, die bei einer
Ausführung des Anschlußstücks 31 gemäß Fig. 3 zwischen jeweils den Steckanschlüssen
liegen und eine Isolierung sicherstellen. Zur erhöhten Anschlußsicherheit sind sowohl
an dem Anschlußstück 31 als auch an dem Steckergehäuse Codiernasen 48 vorgesehen,
die ein Verdrehen oder Verwechseln des Steckers entweder mechanisch oder visuell erkennbar
verhindern.
[0033] In Fig. 4 ist zu sehen, daß die Steckanschlußfahnen 35 in den Schlitzen 34 nach oben
hin freiliegen. Erst durch das Darüberschieben des Steckergehäuses 45 werden sie von
diesem zumindest teilweise abgedeckt. Wie man in der Fig. 4 sieht, stehen sich die
Codiernasen 48 an Anschlußstück 31 und Stecker 45 bei einem Verdrehen des Steckers
genau entgegen, ein Aufstecken ist nicht möglich. Auf ähnliche Weise kann für einen
Elektroherd o.dgl. eine Anzahl von Anschlußstücken und Steckern derart mit Codiernasen
versehen sein, daß sowohl ein Verdrehen der Stecker als auch ein Anschluß eines Stekkers
an eine nicht vorgesehene Kochplatte unmöglich ist.
[0034] Gestrichelt dargestellt ist in der Fig. 4 die Öffnung 44, in der die Lasche 40 gegenüber
dem in einer Ebene mit der Steckanschlußfahne verlaufenden Einführschlitz 34 um etwa
60° verdreht ist, so daß ein Herausziehen der Lasche und somit Entfernen der Steckanschlußfahne
von dem Anschlußstück 31 verhindert wird.
[0035] Die Fig. 5 entspricht vom Aufbau der Kochplatte 11 der Fig. 3. Allerdings ist hier
in der Ausnehmung 25, durch die das Isolierstück 26 über den Blechteller 21 ragt,
durch seitliches Umbördeln ein dünner Träger 50 mit dem Blechteller verbunden. Der
obere Abschnitt des Isolierstücks 26 reicht durch eine Trägeröffnung 51, die innerhalb
der Ausnehmung 25 verläuft, über den Blechteller hinaus. An eine Abstufung schließt
sich von der Trägeröffnung 51 radial nach außen laufend ein von dem Blechteller beabstandeter
Trägerabschnitt 52 an. Daran ist das Anschlußstück 31 befestigt, vorzugsweise ähnlich
wie bei den vorhergehenden Ausführungen durch Einführen einer angeformten Rastnase
o.dgl. in eine passende Ausnehmung in dem Trägerabschnitt 52.
[0036] Die Steckanschlußfahnen 35 sind im wesentlichen wie in Fig. 1 gestaltet, wobei in
Verlängerung des Kontaktabschnittes 36 die Lasche 40 in einer zur Befestigung vorgesehenen
Öffnung 44 steckt, darin verdreht ist, und des weiteren die Schweißfahne 37 zu dem
Anschlußdraht 29 geführt und mit diesem verschweißt ist. Durch Schultern 39 in dem
Anschlußstück wird die Steckanschlußfahne 35 in Steckrichtung S und durch die Lasche
40 in entgegengesetzter Richtung gehalten.
[0037] Das Steckergehäuse ist ähnlich wie in Fig. 3 ausgeführt, allerdings mit einer ausgeprägt
abstehenden Codiernase 48.
[0038] Die Fig. 6 zeigt eine mögliche Ausführung eines Steckergehäuses 45, das in etwa dem
aus Fig. 5 entspricht. Die Codiernase ist hier in etwa dreieckförmig mit in Steckrichtung
S verlaufender abgeflachter Spitze 53 ausgeführt, die in eine dementsprechende Ausnehmung
an dem Anschlußstück 31 eingreifen kann. Die Codiernase 48 ist seitlich etwas zur
Mitte des Steckers hin versetzt, wodurch mehrere Steckverbindungen gekennzeichnet
sein können.
[0039] Die Fig. 7 zeigt ähnlich der Fig. 4 eine Ansicht der Innenseite der Kochplatte gemäß
Fig. 5. Man sieht den Träger 50, der das Isolierstück 26 umgibt und das Anschlußstück
31 trägt. An dessen radial innerem Ende stehen die verdrehten Befestigungslaschen
40 aus dem Anschlußstück heraus. Das Steckergehäuse 45 ist bei dieser Ausführung mit
im wesentlichen voneinander getrennten Gehäuseabschnitten für die Steckanschlußschuhe
46 versehen, von denen einer eine längliche, schmale Codiernase 48 trägt.
[0040] Die Fig. 8 zeigt einen vergrößerten Schnitt durch ein Anschlußstück 35 gemäß Fig.
1. Deutlich zu erkennen ist das Ansteigen der Anlageflächen 58 durch die schräge Linie
der Begrenzung der Öffnung 44 zu dem Schlitz 34 hin. Die Verdrehrichtung V ist dabei
von der Schweißfahne 37 aus gesehen im Uhrzeigersinn, der Verdrehwinkel beträgt etwa
30°.
[0041] Die Unterseite 61 des Anschlußstücks 31 weist Bögen 59 auf, durch die die Anlagefläche
zum Blechteller hin zwecks geringer Wärmehaltung verkleinert wird. An der Oberseite
sind weitere Codiervertiefungen 60 vorgesehen.
[0042] Die Fig. 9 zeigt das Anschlußstück 31 aus Fig. 8 von hinten. Zu sehen ist eine Codierausnehmung
49, in die eine Codiernase 48 des Steckers 45 eingreifen kann. Der Verdrehwinkel der
Laschen 40 beträgt etwa 30° im Uhrzeigersinn. Die Öffnungen 44 sind rund. Die Steckanschlußfahnen
35 sind bis auf Kontaktabschnitt 36 und Schweißfahne 37 komplett von dem Anschlußstück
umgeben. Die Anzahl der Codiervertiefungen 60 ist je nach Steckanschlußfahne, über
der sie ausgebildet sind, unterschiedlich und reicht von einer bis vier. Die Rastnase
32 ist in der Mitte des Anschlußstücks an der durch die Bögen 59 unterbrochenen Unterseite
61 angeformt. Durch die Bögen 59 wird die Fläche der Unterseite in etwa halbiert,
eine weitere Reduzierung ist bei geeigneter Materialwahl möglich.
[0043] Der Teilschnitt in Fig. 10 verdeutlicht das Ansteigen der Anlagefläche 58 der Lasche
40. Je weiter die Lasche gedreht wird, desto stärker zieht sie die Steckanschlußfahne
in bzw. gegen das Anschlußstück. Dabei kann ein Umbiegen der an den Anlageflächen
58 anliegenden Laschenkanten entgegen der Verdrehrichtung V auftreten und als Selbsthemmung
der Verdrehung in das Material der Anlagefläche greifen um ein Zurückdrehen zu erschweren
und so die Verbindung gegen ungewolltes Lösen zu sichern.
[0044] Zum Zusammenbau einer erfindungsgemäßen Ausführung des Anschlusses wird zuerst die
Steckanschlußfahne 35 in das Anschlußstück 31 eingeführt und durch Verdrehen der Lasche
40 gesichert. Das Anschlußstück wird anschließend mit einer Rastnase 32 in eine korrespondierende
Ausnehmung in dem an dem Kochplattenkörper 13 befestigten Blechteller 21, der das
Isolierstück 26 in der Ausnehmung 25 aufweist, eingesetzt. Durch Verschweißen der
Steckanschlußfahne 35 bzw. der Schweißfahne 37 mit dem Anschlußdraht 29, der durch
die Bohrung 28 des Isolierstücks 26 verläuft, wird das Anschlußstück 31 in seiner
Position festgelegt. Zur Demontage muß die Verbindung zwischen Steckanschlußfahne
35 und Anschlußdraht 29 gelöst werden. Es ist möglich, das Isolierstück 26 einstückig
mit dem Anschlußstück 31 auszuführen und bei der Montage über einen Anschlußdraht
29 zu führen. Hier stellt das Verbinden der Steckanschlußfahne mit dem Anschlußdraht
den letzten Schritt bei der Befestigung des Anschlußstücks dar.
1. Verwendung einer Elektrokochplatte in einem Elektroherd mit mehreren Elektrokochplatten
(11) mit einem Kochplattenkörper, einem unteren Abdeckblech und einem Anschlußstück
zum elektrischen Anschluß der Kochplatte, wobei das Anschlußstück an dem Kochplattenkörper
bzw. dem Abdeckblech angebracht ist, wobei das Anschlußstück (31) wenigstens eine
Steckanschlußfahne (35) zur Kontaktierung von Steckanschlüssen aufweist, und daß die
wenigstens eine Steckanschlußfahne einen Anschlußabschnitt zum Anschluß einer aus
einer Unterseite der Kochplatte herausgeführten Anschlußleitung (16, 29) zur Energieversorgung
der Elektrokochplatte (11) aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß das Anschlußstück (31) abschnittsweise unterschiedlich ausgebildet ist jeweils im
Bereich einer Steckanschlußfahne (35), wobei als Unterschiede Ausnehmungen und/oder
Vorsprünge vorgesehen sind, die zu korrespondierenden Ausnehmungen und/oder Vorsprüngen
in Steckergehäusen (45) der Steckanschlüsse passen.
2. Verwendung einer Elektrokochplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Anschlußstück (31) mit Arretierungsmittteln an der Unterseite des Kochplattenkörpers
(13) bzw. des Abdeckblechs angebracht ist, insbesondere formschlüssig, wobei es vorzugsweise
lösbar angebracht ist und die Arretierungsmittel insbesondere abstehende Rastnasen
(32) sind, die durch Einschwenken in eine Ausnehmung in dem Kochplattenkörper oder
dem Abdeckblech einführbar sind.
3. Verwendung einer Elektrokochplatte nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Anschlußstück (31) mit einem Isolierstück (26) verbunden ist, insbesondere einstückig,
das wenigstens eine Anschlußleitung (16, 29) aufnimmt und durch das Abdeckblech geführt
ist, wobei vorzugsweise Heizeinrichtungen (15) mit ihrer Anschlußleitung (16) über
einen Anschlußdraht (29) mit den Steckanschlußfahnen (35) verbunden sind.
4. Verwendung einer Elektrokochplatte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlußleitungen (16, 29) mit den Steckanschlußfahnen (35) untrennbar verbunden
und vorzugsweise miteinander verschweißt sind, wobei vorzugsweise die Verbindung der
Anschlußleitungen mit den Steckanschlußfahnen eine zusätzliche Befestigung der Arretierungsmittel
oder des Anschlußstücks (31) bildet.
5. Verwendung einer Elektrokochplatte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmungen und/oder Vorsprünge beim Einbau in den Elektroherd bei allen Kochplatten
unterschiedlich sind.
6. Verwendung einer Elektrokochplatte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Anschlußstück zwischen den Steckanschlußfahnen (35) Materialbrücken o.dgl. aufweist,
die die Steckanschlußfahnen abstützen und insbesondere eine direkte Luftverbindung
blockieren, und insbesondere an seiner Unterseite (61) Ausnehmungen in Form von Bögen
(59) o.dgl. aufweist zur Reduzierung der Kontaktfläche zwischen Anschlußstück (31)
und Kochplatte.
7. Verwendung einer Elektrokochplatte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Anschlußstück (31) an einem Träger (50) an dem Kochplattenkörper (13) bzw. dem
unteren Abdeckblech angebracht ist, der insbesondere durch Umbördeln oder Verstemmen
befestigt ist, wobei der Träger vorzugsweise wärmebeständig und/oder isolierend ausgebildet
ist und insbesondere das Isolierstück (26) zumindest teilweise umgibt.
8. Verwendung einer Elektrokochplatte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Anschlußstück (31) und/oder die Steckanschlußfahnen (35) nicht über den Außenradius
des Kochplattenkörpers (13) überstehen und vorzugsweise radial innerhalb eines in
eine Ausnehmung eines Elektroherdes einzuführenden Randes, insbesondere eines flanschartig
abstehenden Randes, des Kochplattenkörpers verlaufen.
9. Verwendung einer Elektrokochplatte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine Steckanschlußfahne (35), insbesondere in einer Steckrichtung (S),
mit Absätzen o.dgl. in dem Anschlußstück (31) abgestützt ist, wobei sie vorzugsweise
von einer seite aus in das Anschlußstück einführbar ist, insbesondere in Steckrichtung.
10. Verwendung einer Elektrokochplatte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine Steckanschlußfahne (35) mit Verriegelungsmitteln an dem Anschlußstück
(31) angebracht ist, insbesondere formschlüssig, wobei vorzugsweise an der Steckanschlußfahne
eine Lasche (40) als Verriegelungsmittel angeformt ist, die zur Befestigung an dem
Anschlußstück in eine Ausnehmung (44) eingreift und verformbar oder verdrehbar ist.
11. Verwendung einer Elektrokochplatte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine Steckanschlußfahne (35) aus dem Anschlußstück (31) hervorragt, bevorzugt
mit einem gesamten durch einen Steckanschluß zu kontaktierenden Kontaktabschnitt (36),
wobei insbesondere ein Teil der Steckanschlußfahne vollständig von dem Anschlußstück
umgeben ist.
12. Verwendung einer Elektrokochplatte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Abdeckblech als ein diese zumindest teilweise umschließender Blechteller (21)
ausgebildet ist, der im wesentlichen geschlossen ist und die Unterseite des Kochplattenkörpers
(13) abdeckt, wobei Durchführungen für Anschlußdrähte (29) und mindestens ein, insbesondere
zentral angeordnetes, Befestigungselement zur Befestigung an einem Elektroherd vorgesehen
sind.
13. Elektroherd mit mehreren Elektrokochplatten (11) mit einem Kochplattenkörper, einem
unteren Abdeckblech und einem Anschlußstück zum elektrischen Anschluß der Kochplatte,
wobei das Anschlußstück an dem Kochplattenkörper bzw. dem Abdeckblech angebracht ist,
wobei das Anschlußstück (31) wenigstens eine Steckanschlußfahne (35) zur Kontaktierung
von Steckanschlüssen aufweist, und daß die wenigstens eine Steckanschlußfahne einen
Anschlußabschnitt zum Anschluß einer aus einer Unterseite der Kochplatte herausgeführten
Anschlußleitung (16, 29) zur Energieversorgung der Elektrokochplatte (11) aufweist,
dadurch gekennzeichnet, daß das Anschlußstück (31) abschnittsweise unterschiedlich ausgebildet ist jeweils im
Bereich einer Steckanschlußfahne (35), wobei als Unterschiede Ausnehmungen und/oder
Vorsprünge vorgesehen sind, die zu korrespondierenden Ausnehmungen und/oder Vorsprüngen
in Steckergehäusen (45) der Steckanschlüsse passen.
14. Elektroherd nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektrokochplatte (11) nach einem der Ansprüche 2 bis 12 ausgebildet ist.
1. Use of an electric cooking plate in an electric range with several electric cooking
plates (11), with a cooking plate element, a bottom cover plate and a connecting piece
for electrical connection of the cooking plate, where the connecting piece is attached
to the cooking plate element or to the cover plate, where the connecting piece (31)
has at least one plug-in connector lug (35) for contacting plug-in connectors, and
where the at least one plug-in connector lug has a connecting section for connection
of a connecting lead (16, 29) leading out of an underside of the cooking plate for
supplying power to the electric cooking plate (11), characterized in that the connecting piece (31) is formed differently in some sections in each area of
a plug-in connector lug (35), where the differences comprise recesses and/or projections
matching corresponding recesses and/or projections in connector housings (45) of the
plug-in connectors.
2. Use of an electric cooking plate according to Claim 1, characterized in that the connecting piece (31) is attached with locking means to the underside of the
cooking plate element (13) or of the cover plate, in particular in positive form,
where said connecting piece is attached preferably releasable and the locking means
are in particular protruding engaging noses (32) that can be inserted into a recess
in the cooking plate element or in the cover plate by swivelling them in.
3. Use of an electric cooking plate according to Claim 1 or 2, characterized in that the connecting piece (31) is connected to an insulator (26), in particular single-piece,
that receives at least one connecting lead (16, 29) and is passed through the cover
plate, where preferably heating units (15) are connected by their connecting lead
(16) via a connecting wire (29) to the plug-in connector lugs (35).
4. Use of an electric cooking plate according to one of the previous claims, characterized in that the connecting leads (16, 29) are undetachably connected to the plug-in connector
lugs (35) and are preferably welded to one another, where the connection of the connecting
leads to the plug-in connector lugs preferably forms an additional fastening for the
locking means or for the connecting piece (31).
5. Use of an electric cooking plate according to one of the previous claims, characterized in that the recesses and/or projections are different for all cooking plates during installation
into the electric range.
6. Use of an electric cooking plate according to one of the previous claims, characterized in that the connecting piece has between the plug-in connector lugs (35) material bridges
or similar that support the plug-in connector lugs and in particular block any direct
air connection, and in particular has on its underside (61) recesses in the form of
arches (59) or similar for reducing the contact surface between connecting piece (31)
and cooking plate.
7. Use of an electric cooking plate according to one of the previous claims, characterized in that the connecting piece (31) is attached to a support (50) on the cooking plate element
(13) or on the lower cover plate, which is fastened in particular by beading or crimping,
where the support is preferably heat-resistant and/or insulating and in particular
at least partially surrounds the insulator (26).
8. Use of an electric cooking plate according to one of the previous claims, characterized in that the connecting piece (31) and/or the plug-in connector lugs (35) do not project beyond
the outer radius of the cooking plate element (13) and run preferably radially inside
an edge to be inserted into a recess of an electric range, in particular inside an
edge projecting flange-like from the cooking plate element.
9. Use of an electric cooking plate according to one of the previous claims, characterized in that at least one plug-in connector lug (35) is supported, in particular in one insertion
direction (S) with shoulders or the like in the connecting piece (31), where said
plug-in connector lug is preferably insertable from one side into the connecting piece,
in particular in the insertion direction.
10. Use of an electric cooking plate according to one of the previous claims, characterized in that at least one plug-in connector lug (35) is attached with locking means to the connecting
piece, in particular in positive form, where a tab (40) is preferably integral with
the plug-in connector lug as the locking means and engages in a recess (44) for fastening
to the connecting piece and is shapeable or twistable.
11. Use of an electric cooking plate according to one of the previous claims, characterized in that at least one plug-in connector lug (35) protrudes from the connecting piece (31),
preferably with the entire contact section (36) to be contacted by a plug-in connector,
where in particular part of the plug-in connector lug is completely surrounded by
the connecting piece.
12. Use of an electric cooking plate according to one of the previous claims, characterized in that the cover plate is designed as a sheet metal plate (21) at least partially surrounding
the cooking plate and that is substantially closed and covers the underside of the
cooking plate element (13), where leadthroughs for connecting wires (29) and at least
one in particular centrally arranged fastening element are provided for fastening
to an electric range.
13. Electric range with several electric cooking plates (11), with a cooking plate element,
a bottom cover plate and a connecting piece for electrical connection of the cooking
plate, where the connecting piece is attached to the cooking plate element or to the
cover plate, where the connecting piece (31) has at least one plug-in connector lug
(35) for contacting plug-in connectors, and where the at least one plug-in connector
lug has a connecting section for connection of a connecting lead (16, 29) leading
out of an underside of the cooking plate for supplying power to the electric cooking
plate (11), characterized in that the connecting piece (31) is formed differently in some sections in each area of
a plug-in connector lug (35), where the differences comprise recesses and/or projections
matching corresponding recesses and/or projections in connector housings (45) of the
plug-in connectors and that are different for all cooking plates during installation
into the electric range.
14. Electric range according to Claim 13, characterized in that the electric cooking plate (11) is designed according to one of the Claims 2 to 12.
1. Utilisation d'une plaque de cuisson électrique dans une cuisinière électrique avec
plusieurs plaques de cuisson (11), avec un corps de plaque de cuisson, une tôle de
recouvrement inférieure et une pièce de jonction pour le branchement électrique de
la plaque de cuisson, la pièce de jonction étant montée sur le corps de plaque de
cuisson ou sur la tôle de recouvrement, sachant que la pièce de jonction (31) présente
au moins une languette de jonction (35) pour connecter des prises enfichables, et
qu'au moins une languette de jonction présente une section de jonction destinée à
connecter une conduite de raccordement (16, 29) sortant de la face inférieure de la
plaque de cuisson pour alimenter en énergie la plaque de cuisson électrique (11),
caractérisée en ce que la pièce de jonction (31 ) présente à chaque fois des sections de formes différentes
dans la zone d'une languette de jonction (35), ces formes différentes étant prévues
comme évidements et/ou saillies qui s'adaptent à des évidements et/ou des saillies
dans des corps (45) des prises enfichables.
2. Utilisation d'une plaque de cuisson électrique selon la revendication 1, caractérisée en ce que la pièce de jonction (31) est placée avec des moyens de blocage, notamment de manière
ajustée, sur la face inférieure du corps de plaque de cuisson (13) ou de la tôle de
recouvrement, sachant qu'elle est de préférence placée de manière amovible et que
les moyens de blocage sont en particulier des ergots (32) faisant saillie et pouvant
être introduits par pivotement dans un évidement pratiqué dans le corps de la plaque
de cuisson ou dans la tôle de recouvrement.
3. Utilisation d'une plaque de cuisson électrique selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que la pièce de jonction (31 ) est reliée à une pièce isolante (26), notamment d'un seul
tenant, qui accueille au moins une conduite de raccordement (16, 29) et traverse la
tôle de recouvrement, des dispositifs de chauffage (15) étant de préférence reliés
aux languettes de jonction (35) avec leur conduite de raccordement (16) par l'intermédiaire
d'un fil de raccordement (29).
4. Utilisation d'une plaque de cuisson électrique selon l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que les conduites de raccordement (16, 29) sont reliées de manière inséparable aux languettes
de jonction (35) et de préférence soudées entre elles, la liaison entre les conduites
de raccordement et les languettes de jonction formant de préférence une fixation supplémentaire
des moyens de blocage ou de la pièce de jonction (31).
5. Utilisation d'une plaque de cuisson électrique selon l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que dans le montage dans la cuisinière électrique, les évidements et/ou saillies sont
différents pour chaque plaque de cuisson.
6. Utilisation d'une plaque de cuisson électrique selon l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que la pièce de jonction présente entre les languettes de jonction (35) des ponts matériels
ou éléments similaires qui supportent les languettes de jonction et bloquent en particulier
une communication aérienne directe, et présente en particulier sur sa face inférieure
(61) des évidements en forme d'arcades (59) ou d'éléments similaires pour réduire
la surface de contact entre la pièce de jonction (31) et la plaque de cuisson.
7. Utilisation d'une plaque de cuisson électrique selon l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que la pièce de jonction (31 ) est placée dans un support (50) sur le corps de plaque
de cuisson (13) ou la tôle de recouvrement inférieure, qui est en particulier fixé
par bordelage ou matage, le support étant de préférence résistant à la chaleur et/ou
isolant et entourant en particulier la pièce isolante (26) au moins partiellement.
8. Utilisation d'une plaque de cuisson électrique selon l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que la pièce de jonction (31) et/ou les languettes de jonction (35) ne dépassent pas
du bord extérieur du corps de plaque de cuisson (13) et s'étendent de préférence dans
le sens radial à l'intérieur d'une bordure à introduire dans un évidement d'une cuisinière
électrique, en particulier d'une bordure en forme de bride faisant saillie sur le
corps de plaque de cuisson.
9. Utilisation d'une plaque de cuisson électrique selon l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce qu'au moins une languette de jonction (35), en particulier dans un sens d'enfichage (S),
est soutenue dans la pièce de jonction (31) par des épaulements ou éléments similaires,
et peut être de préférence enfichée à partir d'un côté de la pièce de jonction, en
particulier dans le sens d'enfichage.
10. Utilisation d'une plaque de cuisson électrique selon l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce qu'au moins une languette de jonction (35) est fixée à la pièce de jonction (31) avec
des moyens de verrouillage, en particulier de manière ajustée, une patte (40) étant
de préférence formée sur la languette de jonction comme moyen de verrouillage qui,
pour la fixation à la pièce de jonction, s'engage dans un évidement (44) et peut être
déformé ou tordu.
11. Utilisation d'une plaque de cuisson électrique selon l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce qu'au moins une languette de jonction (35) sort de la pièce de jonction (31), de préférence
avec toute une section de contact (36) devant établir le contact avec une prise enfichable,
une partie de la languette de jonction étant en particulier entièrement entourée par
la pièce de jonction.
12. Utilisation d'une plaque de cuisson électrique selon l'une des revendications p récédentes,
caractérisée en ce que la tôle de recouvrement est formée comme un plateau de tôle (21) entourant la plaque
de cuisson au moins partiellement, qui est pour l'essentiel fermé et recouvre la face
inférieure du corps de plaque de cuisson ( 13), sachant que sont prévus des passages
pour des fils de raccordement (29) et au moins un élément de fixation occupant une
position centrale et destiné à assurer la fixation à une cuisinière électrique.
13. Cuisinière électrique avec plusieurs plaques de cuisson électriques, avec un corps
de plaque de cuisson, une tôle de recouvrement inférieure et une pièce de jonction
pour le branchement électrique de la plaque de cuisson, la pièce de jonction étant
montée sur le corps de plaque de cuisson ou sur la tôle de recouvrement, sachant que
la pièce de jonction (31) présente au m oins une languette de jonction (35) pour connecter
des prises enfichables, et qu'au moins une languette de jonction présente une section
de jonction destinée à connecter une conduite de raccordement (16, 29) sortant de
la face inférieure de la plaque de cuisson pour alimenter en énergie la plaque de
cuisson électrique (11 ),
caractérisée en ce que la pièce de jonction (31) présente à chaque fois des sections de formes différentes
dans la zone d'une languette de jonction (35), ces formes différentes étant prévues
comme évidements et/ou saillies qui s'adaptent à des évidements et/ou des saillies
dans des corps (45) des prises enfichables et, dans le montage dans la cuisinière
électrique, sont différents pour chaque plaque de cuisson.
14. Cuisinière électrique selon la revendication 13, caractérisée en ce que la plaque de cuisson électrique (11) est formée selon l'une des revendications 2
à 12.