| (19) |
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(11) |
EP 0 959 525 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.05.2009 Patentblatt 2009/20 |
| (22) |
Anmeldetag: 06.02.1999 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (54) |
Antennenanordnung und Funkgerät
Antenna arrangement and radiotelephone
Agencement d' antenne et radiotéléphone
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE ES FR GB IT LI SE |
| (30) |
Priorität: |
23.05.1998 DE 19823126
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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24.11.1999 Patentblatt 1999/47 |
| (73) |
Patentinhaber: IPCom GmbH & Co. KG |
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82049 Pullach (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Hoffmeister, Markus
38239 Salzgitter (DE)
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| (74) |
Vertreter: Gigerich, Jan et al |
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Frohwitter
Patent- und Rechtsanwälte
Postfach 86 03 68 81630 München 81630 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
WO-A-94/28595 JP-A- 10 075 192 US-A- 4 700 197
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DE-A- 19 723 331 US-A- 3 725 938
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Stand der Technik
[0001] Die Erfindung geht von einem Funkgerät nach der Gattung der unabhängigen Ansprüche
1 und 4 aus.
[0002] Aus der noch nicht vorveröffentlichten deutschen Patentanmeldung mit dem Aktenzeichen
197 23 331 ist bereits ein Funkgerät mit einem Gehäuse bekannt, wobei das Gehäuse an einer ersten
Seite eine Hörvorrichtung und an einer zweiten, der ersten Seite gegenüberliegenden
Seite ein Antennenelement umfasst. Das Antennenelement ist an der zweiten Seite des
Gehäuses beweglich gelagert und weist in mindestens einer ersten Position eine gerichtete
und in mindestens einer zweiten Position eine omnidirektionale Abstrahlcharakteristik
auf.
[0003] Aus
US3725938 ist ein Empfangssystem mit einer Funkpeilungsantennenanordnung vom überlappenden
Lappenschalttyp bekannt, bei der mehrere Reflektor/Direktor-Paare vorgesehen sind.
Die Antennenanordnung sieht ein zentral gelegenes Antennenelement vor, um das die
Reflektor/Direktor-Paare in einem umliegenden Kreis so angeordnet sind, dass jedes
Reflektor/Direktor-Paar und das zentrale Antennenelement eine Diagonale bilden. Das
Umschalten der Lappen erfolgt durch die spannungsgesteuerte Halbleiterschaltungen,
welche den jeweiligen Reflektoren und Direktoren zugeordnet sind.
[0004] Aus
US4700197 ist eine Antennenanordnung für ein Kommunikationssystem bekannt, welche eine zentral
gelegene und mit einem Viertel der Betriebswellenlänge ausgeführte Monopol-Antenne
enthält, um die die koaxialparasitären Elemente jeweils in mehreren umliegenden Kreisen
angeordnet sind, und zwar auf einer Massefläche von begrenzter Größe. Die koaxialparasitären
Elemente sind via PIN-Dioden oder äquivalente Schaltmittel mit der Massefläche verbunden.
Durch eine eingesetzte Vorspannung kann das gewünschte koaxialparasitäre Element leitend
gemacht werden und es wird hoch "reflektierend". Dadurch wird das Abstrahlmuster der
Antennenanordnung gesteuert.
[0005] Aus
JP 10 075192 A ist ein Funkgerät bekannt, welches zwei nah aneinander liegende Antennen, eine Monopol-Antenne
und eine "Reversed-F"-Antenne, die mit einem Antennenselektionsschalter verbunden
sind, umfasst. Die Antenne, die ein höher elektrisches Feld aufweist, wird für den
Betrieb des Funkgerätes selektiert. Die Monopol-Antenne ist via eine Impedanzschaltung
mit dem Antennenselektionsschalter verbunden, wobei die Impedanz der Monopol-Antenne
von der Impedanzschaltung eingestellt wird. Die Impedanz der Monopol-Antenne ist so
eingestellt, dass eine unendliche Impedanz zwischen der Monopol-Antenne und der offenen
Stelle des Schaltungsanschlusses der Antennenselektionsschalter entsteht, so dass
verhindert wird, dass das Signal der Monopol-Antenne die Operation der "Reversed-F"-Antenne
beeinträchtigt. Um die Reduktion des Abstrahlwirkungsgrads der Monopol-Antenne durch
die Impedanzschaltung zu vermindern, kann eine Abschlussschaltung vorgesehen sein,
welche die weiteren Impedanzeinstellungen ermöglicht.
Vorteile der Erfindung
[0006] Das erfindungsgemäße Funkgerät mit den Merkmalen der unabhängigen Ansprüche hat demgegenüber
den Vorteil, dass das erfindungsgemäße Funkgerät, in dem mindestens ein erstes Strahlerelement
und mindestens ein zweites Strahlerelement über einer Bezugspotentialfläche einander
benachbart angeordnet sind, eine Speisung des ersten Strahlerelementes über ein Antennennetzwerk
erfolgt, das zweite Strahlerelement zwischen einer hochohmigen und einer niederohmigen
Impedanz umschaltbar mit dem Bezugspotential der Bezugspotentialfläche verbunden ist,
das erste Strahlerelement bei der Betriebswellenlänge resonant ausgeführt ist und
die Resonanz des zweiten Strahlerelementes gegenüber der Resonanz des ersten Strahlerelementes
leicht verstimmt ist, eine gerichtete Abstrahlcharakteristik durch die Variation der
geometrischen Abmessungen des zweiten Strahlerelementes im Vergleich zu den geometrischen
Abmessungen des ersten Strahlerelementes erzielen kann, wenn das zweite Strahlerelement
niederohmig mit dem Bezugspotential verbunden ist. Auf diese Weise wird die Einstrahlung
in den Kopf des Benutzers des Funkgerätes verhindert und diese Maßnahme erfordert
zugleich wenig Aufwand und Kosten bei der Herstellung des Funkgerätes.
[0007] Durch die in den abhängigen Ansprüchen aufgeführten Maßnahmen sind vorteilhafte Weiterbildungen
und Verbesserungen des im unabhängigen Anspruch 1 bzw. 4 angegebenen Funkgerätes möglich.
[0008] Besonders vorteilhaft ist es, das zweite Strahlerelement über ein Halbleiterbauelement,
vorzugsweise eine PIN-Diode, mit dem Bezugspotential zu verbinden. Auf diese Weise
lässt sich der Umschaltvorgang zwischen einer hochohmigen und einer niederohmigen
Verbindung des zweiten Strahlerelementes mit dem Bezugspotential elektronisch steuern.
Durch die elektronisch realisierte Umschaltung zwischen gerichteter Abstrahlcharakteristik
und omnidirektionaler Abstrahlcharakteristik entfällt für den Benutzer eine vergleichsweise
umständliche Positionierung eines Antennenelementes, so dass der Bedienkomfort für
den Benutzer erhöht wird.
[0009] Eine besonders einfache, aufwandsarme und kostensparende Ausführungsform des Funkgerätes
ergibt sich bei einer stabförmigen Ausbildung des ersten Strahlerelementes und des
zweiten Strahlerelementes.
[0010] Ein Vorteil ergibt sich bei einer F-förmigen Ausbildung des ersten Strahlerelementes
und des zweiten Strahlerelementes des Funkgerätes. Auf diese Weise kann die Resonanz
des ersten Strahlerelementes und des zweiten Strahlerelementes durch die gesamten
geometrischen Abmessungen bestimmt werden.
[0011] Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass das Halbleiterbauelement in einen sperrenden
Zustand geschaltet ist, sobald festgestellt wird, dass die Verbindungsqualität einen
ersten vorgegebenen Wert unterschreitet, und dass das Halbleiterbauelement in einen
leitenden Zustand geschaltet ist, solange die Verbindungsqualität einen zweiten vorgegebenen
Wert überschreitet. Auf diese Weise kann bei schlechter Verbindungsqualität automatisch
das zweite Strahlerelement hochohmig mit dem Bezugspotential verbunden und somit eine
omnidirektionale Abstrahlcharakteristik erzielt werden. Entsprechend kann bei guter
Verbindungsqualität das zweite Strahlerelement niederohmig mit dem Bezugspotential
verbunden werden, so dass eine gerichtete Abstrahlcharakteristik erzielt wird. Somit
kann, abhängig von der Verbindungsqualität, automatisch zwischen der gerichteten Abstrahlcharakteristik,
die beispielsweise bei einem Funkgerät hauptsächlich die Einstrahlung in den Kopf
des Benutzers verhindern soll, und der omnidirektionalen Abstrahlcharakteristik, die
hauptsächlich eine gute Verbindungsqualität sicherstellen soll, umgeschaltet werden,
wobei bei Überschreiten einer vorgegebenen Verbindungsqualität die Verhinderung der
Einstrahlung in den Kopf des Benutzers Vorrang hat.
[0012] Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass die Impedanz mittels eines Bedienelementes
umschaltbar ist. Auf diese Weise kann der Benutzer selbst vergleichsweise einfach,
das heißt ohne Veränderung der Position der Antennenanordnung beispielsweise bezüglich
des Gehäuses des Funkgerätes, die Abstrahlcharakteristik seinen Bedürfnissen anpassen.
Zeichnung
[0013] Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und in der nachfolgenden
Beschreibung näher erläutert. Es zeigen Figur 1 eine erste Ausführungsform eines Funkgerätes
mit erfindungsgemäßer Antennenanordnung, Figur 2 eine zweite Ausführungsform eines
Funkgerätes mit erfindungsgemäßer Antennenanordnung, Figur 3 eine dritte Ausführungsform
eines Funkgerätes mit erfindungsgemäßer Antennenanordnung, Figur 4 einen Ablaufplan
für eine Steuerung des Funkgerätes mit erfindungsgemäßer Antennenanordnung, Figur
5 eine gerichtete Abstrahlcharakteristik und Figur 6 eine omnidirektionale Abstrahlcharakteristik.
Beschreibung der Ausführungsbeispiele
[0014] In Figur 1 kennzeichnet 1 ein Funkgerät, das beispielsweise ein Mobil-, ein Schnurlostelefon,
ein Handfunkgerät, ein Betriebsfunkgerät, eine Basisstation oder dergleichen sein
kann. Im Folgenden wird ein als Mobiltelefon ausgebildetes Funkgerät 1 beschrieben.
Das Funkgerät 1 umfasst eine Leiterplatte, die eine Bezugspotentialfläche 25 aufweist.
[0015] Die Bezugspotentialfläche 25 kann sich dabei über einen Teil oder auch über die gesamte
Leiterplatte wie in Figur 1 ausdehnen. Das Bezugspotential der Bezugspotentialfläche
25 ist mit dem Bezugszeichen 80 gekennzeichnet. Über der Bezugspotentialfläche 25
sind am Funkgerät 1 ein erstes Strahlerelement 5 und ein zweites Strahlerelement 10
einander benachbart angeordnet. An einer ersten Seitenfläche 50 des Funkgerätes 1
ist eine Hörvorrichtung 45 angeordnet. die einen Lautsprecher in einer Hörmuschel
umfassen kann. Eine der ersten Seitenfläche 50 gegenüberliegende zweite Seitenfläche
des Funkgerätes 1 ist mit dem Bezugszeichen 55 gekennzeichnet. Das zweite Strahlerelement
10 ist der der Hörvorrichtung 45 des Funkgerätes 1 zugewandten ersten Seitenfläche
50 zugewandt an einer die erste Seitenfläche 50 und die zweite Seitenfläche 55 verbindenden
dritten Seitenfläche 110 angeordnet. Das erste Strahlerelement 5 ist der der Hörvorrichtung
45 abgewandten zweiten Seitenfläche 55 zugewandt an der dritten Seitenfläche 110 angeordnet.
Dabei ist eine Höhe 95 des ersten Strahlerelementes 5 geringfügig kleiner als eine
Höhe 100 des zweiten Strahlerelementes 10. Das erste Strahlerelement 5 und das zweite
Strahlerelement 10 bilden eine Antennenanordnung. Die Höhe 95 des ersten Strahlerelementes
5 wird so gewählt, daß das Strahlerelement in seiner λ/4-Resonanz betrieben wird.
Es wird von einem Antennennetzwerk 30 gespeist. Von der Antennenanordnung 5, 10 empfangene
Signale werden vom Antennennetzwerk 30 nach entsprechender Umwandlung zur Wiedergabe
an die Hörvorrichtung 45 weitergeleitet. Das Antennennetzwerk 30 ist außerdem mit
einer Steuerung 85 des Funkgerätes 1 verbunden, an die eine Eingabeeinheit 90 mit
einem Bedienelement 40 angeschlossen ist. Die Steuerung 85 liefert ein Steuersignal
an die Anode einer PIN-Diode 35, deren Kathode mit dem Bezugspotential 80 verbunden
ist. Die Anode der PIN-Diode 35 ist außerdem mit dem zweiten Strahlerelement 10 verbunden.
[0016] Die Bezugspotentialfläche 25 bildet ein Gegengewicht zur Antennenanordnung 5, 10.
Führt die Steuerung 85 der PIN-Diode 35 ein hochpegeliges Ansteuersignal zu, so wird
die PIN-Diode 35 leitend und das zweite Strahlerelement 10 wird an seinem Fußpunkt
150 niederohmig mit dem Bezugspotential 80 verbunden. Das gespeiste erste Strahlerelement
5 ist bei der Betriebswellenlänge λ resonant. Durch die größere Höhe 100 des nicht
gespeisten zweiten Strahlerelementes 10 ist dessen Resonanzfrequenz gegenüber der
Resonanzfrequenz des ersten Strahlerelementes 5 leicht verstimmt. Hierdurch ergibt
sich eine Phasenverschiebung des Stromes auf dem zweiten Strahlerelement 10 gegenüber
dem gespeisten ersten Strahlerelement 5 und es kommt zu einer Richtwirkung. Bei einem
Betriebsfrequenzbereich von etwa 1,8 bis 1,9GHz, wie sie für Schnurlostelefonie nach
dem DECT-Standard (Digital Enhanced Cordless Telecommunications) oder das deutsche
E-Netz vorgesehen ist, ist die Höhe 95 des ersten Strahlerelementes 5 durch ungefähr
ein Viertel der entsprechenden Betriebswellenlänge λ nach der Beziehung λ=c/f, wobei
c die Lichtgeschwindigkeit ist, festgelegt. Wählt man die Höhe 100 des zweiten Strahlerelementes
10 geringfügig größer, eine Länge der Bezugspotentialfläche 25 zwischen 100mm und
200mm und einen Abstand zwischen dem ersten Strahlerelement 5 und dem zweiten Strahlerelement
10 von 10mm, so wirkt das zweite Strahlerelement 10 als Reflektor und die Antennenanordnung
5, 10 als Richtstrahler mit von der Hörvorrichtung 45 bzw. dem Kopf eines Benutzers
wegweisender Richtwirkung. Figur 5 zeigt ein Richtdiagramm einer solchen gerichteten
Abstrahlcharakteristik 15, deren größte Richtwirkung bei 300° und deren geringste
Richtwirkung bei 120° auftritt. Der Ort der Hörvorrichtung 45 liegt daher gemäß Figur
5 im Bereich 60° - 160°. Die Steuerung 85 prüft anhand vom Antennennetzwerk 30 empfangener
Verbindungsdaten, die die Feldstärke einer aktuell aufgebauten Funkverbindung und/oder
eine Fehlermessung des bei der Funkverbindung übertragenen Datenstroms und/oder dergleichen
umfassen können, ob die Verbindungsqualität einen zweiten vorgegebenen Wert überschreitet.
Dies kann zum Beispiel dadurch geprüft werden, daß in der Steuerung 85 untersucht
wird, ob die Feldstärke der Verbindung über und/oder die Fehlerrate des bei der Verbindung
übertragenen Datenstroms unter einem jeweils vorgegebenen Wert liegen. Ist dies der
Fall, so wird die PIN-Diode 35 durch die Steuerung 85 hochpegelig angesteuert, so
daß die Antennenanordnung 5, 10 als Richtstrahler wirkt und durch ihre Abstrahlcharakteristik
vom Kopf des Benutzers weg die Einstrahlung von elektromagnetischer Energie in den
Kopf des Benutzers verringert und gleichzeitig der Wirkungsgrad der Antennenanordnung
5, 10 erhöht wird. Fällt die Verbindungsqualität unter einen ersten entsprechend vorgegebenen
Wert, beispielsweise dadurch, daß das Funkgerät 1 mit der Antennenordnung 5, 10 so
ungeschickt positioniert ist, daß die Antennenanordnung 5, 10 in die für die aktuelle
Verbindung falsche Richtung strahlt, so steuert die Steuerung 85 die PIN-Diode 35
niederpegelig an, so daß die PIN-Diode 35 in einen sperrenden Zustand übergeht und
das zweite Strahlerelement 10 an seinem Fußpunkt 150 hochohmig mit dem Bezugspotential
80 verbunden ist. In diesem Fall wirkt die Antennenanordnung 5, 10 als Rundstrahler
mit omnidirektionaler Abstrahlcharakteristik, so daß die Abstrahlleistung gemäß Figur
6 für alle Richtungen ungefähr gleich groß ist und sich gemäß Figur 6 ein Richtdiagramm
mit omnidirektionaler Abstrahlcharakteristik 20 ergibt.
[0017] Auf diese Weise hat die Antennenanordnung 5, 10 den Vorteil, automatisch in günstigen
Empfangssituationen die positiven Eigenschaften einer Richtantenne auszunutzen mit
besonders hoher Richtwirkung in einer Vorzugsrichtung. Sollte der Richtstrahler aber
ungeschickt positioniert sein, zum Beispiel wenn das Funkgerät 1 auf einem Tisch liegt
und in diesen hineinstrahlt, das Funkgerät 1 falsch herum in der Tasche getragen wird
und in den Körper des Benutzers strahlt, oder dergleichen, so wird automatisch bei
Unterschreiten des für die Verbindungsqualität vorgegebenen Wertes die Antennenanordnung
5, 10 auf Rundstrahlcharakteristik umgeschaltet.
[0018] Eine Umschaltung der Impedanz der PIN-Diode 35 zwischen leitendem und sperrendem
Zustand bzw. eine Umschaltung der Abstrahlcharakteristik der Antennenanordnung 5,
10 zwischen gerichteter und omnidirektionaler Abstrahlcharakteristik kann auch mittels
des Bedienelementes 40 seitens des Benutzers erfolgen, so daß dieser die aktuelle
Abstrahlcharakteristik der Antennenordnung 5, 10 seinen Bedürfnissen anpassen kann.
[0019] Die Wirkung des zweiten Strahlerelementes 10 in der Antennenanordnung 5, 10 hängt
von der Impedanz zwischen dem Fußpunkt 150 des zweiten Strahlerelementes 10 und dem
Bezugspotential 80, von den geometrischen Abmessungen des zweiten Strahlerelementes
10 im Vergleich zu den geometrischen Abmessungen des ersten Strahlerelementes 5 und
von der verwendeten Betriebsfrequenz ab. Verwendet man den für den GSM-Standard (Global
System for Mobile Communications) vorgesehenen Betriebsfrequenzbereich bei etwa 0,9
bis 1,0GHz und wählt eine Höhe 105 des zweiten Strahlerelementes 10, die geringfügig
kleiner als die Höhe 95 des ersten Strahlerelementes 5 ist, so ergibt sich für den
GSM-Betriebsfrequenzbereich ebenfalls eine Wirkung des zweiten Strahlerelementes 10
als Reflektor, wenn die Impedanz zwischen dem Fußpunkt 150 des zweiten Strahlerelementes
10 und dem Bezugspotential 80 niederohmig ist, das heißt die PIN-Diode 35 leitet.
In diesem Fall wirkt die Antennenanordnung 5, 10 ebenfalls als Richtstrahler mit gerichteter
Abstrahlcharakteristik von der Hörvorrichtung 45 weg.
[0020] Figur 2 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel für ein Funkgerät 1 mit einer erfindungsgemäßen
Antennenanordnung 5, 10. Das erfindungsgemäße Funkgerät gemäß Figur 2 ist dabei gleich
aufgebaut wie das Funkgerät 1 gemäß Figur 1 und weist nur den Unterschied auf, daß
das gespeiste erste Strahlerelement 5 nun der ersten Seitenfläche 50 und das nicht
gespeiste zweite Strahlerelement 10 der zweiten Seitenfläche 55 zugewandt ist. Dabei
ergibt sich eine Richtwirkung der Antennenanordnung 5, 10 von der Hörvorrichtung 45
bzw. dem Kopf des Benutzers weg für den Fall, daß die Höhe 100 des zweiten Strahlerelementes
10 für einen Betriebsfrequenzbereich von etwa 1,8 bis 1,9GHz geringfügig kleiner gewählt
wird als die nach wie vor einem Viertel der Betriebswellenlänge entsprechende Höhe
95 des ersten Strahlerelementes 5 und daß das zweite Strahlerelement 10 an seinem
Fußpunkt 150 niederohmig über die PIN-Diode 35 mit dem Bezugspotential 80 verbunden
ist. Soll eine entsprechende Richtwirkung der Antennenanordnung 5, 10 bei einem Betriebsfreguenzbereich
von etwa 0,9 bis 1,0GHz erzielt werden, so ist die dafür erforderliche Höhe 105 des
zweiten Strahlerelementes 10 geringfügig größer als die nach wie vor einem Viertel
der Betriebswellenlänge entsprechenden Höhe 95 des ersten Strahlerelementes 5 zu wählen,
so daß in diesem Fall das zweite Strahlerelement 10 als Direktor wirkt und eine von
der Hörvorrichtung 45 weg gerichtete Abstrahlcharakteristik realisiert wird.
[0021] Bei den Ausführungsbeispielen gemäß Figur 1 und Figur 2 ist das erste Strahlerelement
5 und das zweite Strahlerelement 10 stabförmig ausgebildet. Die Höhe 95, 100, 105
des jeweiligen Strahlerelementes 5, 10 ist dabei die Höhe des über der Bezugspotentialfläche
25 jeweils angeordneten Stabes.
[0022] In Figur 3 ist in einer bezüglich der Darstellung von Figur 1 bzw. Figur 2 um 90°
gedrehten Seitenansicht ein Ausführungsbeispiel dargestellt, bei dem das erste Strahlerelement
5 und das zweite Strahlerelement 10 F-förmig ausgebildet sind. Ein erster Querbalken
60 des ersten Strahlerelementes 5 und ein erster Querbalken 65 des zweiten Strahlerelementes
10 ist dabei jeweils mit dem Bezugspotential 80 verbunden. Die Speisung des ersten
Strahlerelementes 5 erfolgt über einen zweiten Querbalken 70 des ersten Strahlerelementes
5. Der zweite Querbalken 70 des ersten Strahlerelements 5 ist dabei über das Antennennetzwerk
30 mit der Steuerung 85 verbunden, an die die Eingabeeinheit 90 mit dem Bedienelement
40 angeschlossen ist. An das Antennennetzwerk 30 ist wiederum die als Lautsprecher
ausgebildete Hörvorrichtung 45 angeschlossen, wobei der Lautsprecher 45 in einer Hörmuschel
angeordnet sein kann. Ein zweiter Querbalken 75 des zweiten Strahlerelementes 10 ist
an seinem Fußpunkt 150 an die Anode der PIN-Diode 35 angeschlossen, die auch von der
Steuerung 85 angesteuert wird. Die Kathode der PIN-Diode 35 ist mit dem Bezugspotential
80 verbunden. Ein Längsbalken 115 des ersten Strahlerelementes 5 verläuft senkrecht
zu dessen beiden Querbalken 60, 70, beginnend beim ersten Querbalken 60, die der Bezugspotentialfläche
25 abgewandten Enden dieser beiden Querbalken 60, 70 miteinander verbindend. In gleicher
Weise verbindet ein Längsbalken 120 die beiden Querbalken 65, 75 des zweiten Strahlerelementes
10. Anstelle der Längsbalken 115, 120 können entsprechend auch flächenhafte Längselemente
eingesetzt werden. In gleicher Weise wie bei den Ausführungsbeispielen nach Figur
1 und Figur 2 kann der zweite Querbalken 75 des zweiten Strahlerelementes 10 an seinem
Fußpunkt 150 über die PIN-Diode 35 hochohmig oder niederohmig mit dem Bezugspotential
80 verbunden werden. Die Resonanz des ersten Strahlerelementes 5 und des zweiten Strahlerelementes
10 wird nun nicht mehr allein durch die Höhe 95, 100, 105 des jeweiligen Strahlerelementes
5, 10, sondern auch durch den Abstand des ersten Querbalkens 60 des ersten Strahlerelementes
5 vom zweiten Querbalken 70 des ersten Strahlerelementes 5 bzw. durch den Abstand
des ersten Querbalkens 65 des zweiten Strahlerelementes 10 vom zweiten Querbalken
75 des zweiten Strahlerelementes 10 und durch die Länge des Längsbalkens 115, 120
des jeweiligen Strahlerelementes 5, 10 bestimmt, also durch die gesamten geometrischen
Abmessungen des ersten Strahlerelementes 5 bzw. des zweiten Strahlerelementes 10.
Dabei sind die geometrischen Abmessungen des ersten Strahlerelementes 5 so gewählt,
daß sich bei der verwendeten Betriebsfrequenz eine Resonanz einstellt. Die geometrischen
Abmessungen des zweiten Strahlerelementes 10 sind jedoch gegenüber den geometrischen
Abmessungen des ersten Strahlerelementes 5 so verändert, daß sich für die Resonanz
des zweiten Strahlerelementes 10 eine geringfügige Abweichung von der Resonanz des
ersten Strahlerelementes 5 ergibt und das zweite Strahlerelement 10 somit je nach
gewählter Betriebsfrequenz als Reflektor oder Direktor bei jeweils niederohmiger Verbindung
des Fußpunktes 150 seines zweiten Querbalkens 75 mit dem Bezugspotential 80 in der
Antennenanordnung 5, 10 wirken kann. Wird beispielsweise bei ansonsten gleichen geometrischen
Abmessungen die Höhe 100 des zweiten Strahlerelementes 10 für den Betriebsfrequenzbereich
von etwa 1,8 bis 1,9GHz geringfügig kleiner als die Höhe 95 des ersten Strahlerelementes
5 gewählt, wobei die Höhe des jeweiligen Strahlerelementes 5, 10 jeweils der Höhe
seiner Querbalken 60, 70, 65, 75 entspricht und die beiden Querbalken eines Strahlerelementes
jeweils die gleiche Höhe aufweisen, so wirkt das zweite Strahlerelement 10 als Direktor,
so daß sich eine gerichtete Abstrahlcharakteristik beim ersten Strahlerelement 5 in
Richtung des zweiten Strahlerelementes 10 ergibt, vorausgesetzt die PIN-Diode befindet
sich im leitenden Zustand.
[0023] Befindet sich die PIN-Diode 35 im leitenden Zustand und ist die Höhe 100 des zweiten
Strahlerelementes 10 für einen Betriebsfrequenzbereich von etwa 1,8 bis 1,9GHz geringfügig
größer als die Höhe 95 des ersten Strahlerelementes 5, so wirkt das zweite Strahlerelement
10 als Reflektor und es ergibt sich beim ersten Strahlerelement 5 eine gerichtete
Abstrahlcharakteristik in zum zweiten Strahlerelement 10 entgegengesetzter Richtung.
[0024] Die Hörvorrichtung 45 sollte dabei an der Stelle des Funkgerätes 1 angeordnet sein,
die bei gerichteter Abstrahlcharakteristik der Antennenanordnung 5, 10 die geringste
Richtwirkung aufweist, um die Einstrahlung in den Kopf des Benutzers so gering wie
möglich zu halten.
[0025] Wird die PIN-Diode 35 in den sperrenden Zustand durch die Steuerung 85 geschaltet,
so wirkt die Antennenanordnung 5, 10 als Rundstrahler mit omnidirektionaler Abstrahlcharakteristik.
[0026] In Figur 4 ist ein Ablaufplan für die Funktionsweise der Steuerung 85 des Funkgerätes
1 mit der erfindungsgemäßen Antennenanordnung 5, 10 dargestellt. Bei einem Programmpunkt
200 steuert die Steuerung 85 die PIN-Diode 35 mit einem hochpegeligen Signal an, so
daß die PIN-Diode 35 leitet und das zweite Strahlerelement 10 an seinem Fußpunkt 150
niederohmig mit dem Bezugspotential 80 verbunden ist und die Antennenanordnung 5,
10 eine gerichtete Abstrahlcharakteristik aufweist. Anschließend wird zu einem Programmpunkt
205 verzweigt. Bei Programmpunkt 205 wird geprüft, ob die Verbindungsqualität unter
dem ersten entsprechend vorgegebenen Wert liegt und durch entsprechende Voreinstellung
oder Eingabe des Benutzers an der Eingabeeinheit 90 eine Rundstrahlcharakteristik
zugelassen ist. Ist dies der Fall, so wird zu einem Programmpunkt 210 verzweigt, andernfalls
wird zu einem Programmpunkt 220 verzweigt. Bei Programmpunkt 220 wird geprüft, ob
an der Eingabeeinheit 90 mittels des Bedienelementes 40 eine Eingabe getätigt wurde.
Ist dies der Fall, so wird zu einem Programmpunkt 225 verzweigt, andernfalls wird
zu Programmpunkt 200 zurückverzweigt. Bei Programmpunkt 225 wird geprüft, ob durch
die Betätigung des Bedienelements 40 eine gerichtete Abstrahlcharakteristik vom Benutzer
gewählt wurde. Ist dies der Fall, so wird zum Programmpunkt 200 zurückverzweigt, andernfalls
wird zu Programmpunkt 230 verzweigt. Bei Programmpunkt 230 wird geprüft, ob das Funkgerät
1 ausgeschaltet wurde. Ist dies der Fall, so wird der Programmteil verlassen. Andernfalls
wurde vom Benutzer mittels des Bedienelements 40 eine omnidirektionale Abstrahlcharakteristik
gewählt und zu Programmpunkt 210 verzweigt. Bei Programmpunkt 210 steuert die Steuerung
85 die PIN-Diode 35 mit einem niederpegeligen Signal an, so daß die PIN-Diode 35 in
den sperrenden Zustand übergeht und die Antennenanordnung 5, 10 eine omnidirektionale
Abstrahlcharakteristik aufweist. Anschließend wird zu einem Programmpunkt 215 verzweigt.
Bei Programmpunkt 215 wird geprüft, ob die Verbindungsqualität über einem zweiten
vorgegebenen Wert liegt, der vorzugsweise über dem ersten vorgegebenen Wert liegt,
um zu häufiges und unnötiges Schalten der PIN-Diode 35 zu vermeiden. Ist dies der
Fall, so wird zu Programmpunkt 200 zurückverzweigt und auf gerichtete Abstrahlcharakteristik
umgeschaltet. Andernfalls wird zu Programmpunkt 210 zurückverzweigt und die Antennenanordnung
5, 10 weiterhin mit omnidirektionaler Abstrahlcharakteristik betrieben.
[0027] Es kann auch vorgesehen sein, mehrere Strahlerelemente am Funkgerät 1 vorzusehen
und über das Antennennetzwerk 30 zu speisen und mehrere nicht gespeiste Strahlerelemente
vorzusehen, die jeweils umschaltbar sehr hochohmig oder sehr niederohmig an ihrem
Fußpunkt mit dem Bezugspotential 80 verbindbar sind. Bei niederohmiger Verbindung
der nicht gespeisten Strahlerelemente an ihrem Fußpunkt mit dem Bezugspotential 80
läßt sich eine Antennenanordnung mit entsprechend verbesserter Richtwirkung realisieren.
[0028] Anstelle einer PIN-Diode 35 kann auch eine herkömmliche pn-Diode, ein Transistor,
oder eine auf sonstige Weise sehr niederohmig oder sehr hochohmig schaltbare Impedanz
vorgesehen sein.
[0029] Für die Strahlerelemente ist keine große Höhe bei den verwendeten Betriebsfrequenzen
erforderlich, so daß sie sehr einfach und platzsparend in den zum Beispiel bei Mobiltelefonen
weit verbreiteten Antennenstummeln untergebracht werden können.
[0030] Die für die erforderliche Verstimmung der Resonanz des zweiten Strahlerelementes
10 gegenüber der Resonanz des ersten Strahlerelementes 5 benötigte Höhendifferenz
der beiden Strahlerelemente 5, 10 liegt in der Größenordnung eines Achtzigstel der
Betriebswellenlänge.
1. Funkgerät (1) mit einer Hörvorrichtung (45) und einer Antennenanordnung (5, 10), welche
wahlweise eine gerichtete Abstrahlcharakteristik (15) oder eine omnidirektionale Abstrahlcharakteristik
(20) aufweist, wobei mindestens ein erstes Strahlerelement (5) und mindestens ein
zweites Strahlerelement (10) über einer Bezugspotentialfläche (25) einander benachbart
angeordnet sind, wobei eine Speisung des ersten Strahlerelementes (5) über ein Antennennetzwerk
(30) erfolgt, wobei das zweite Strahlerelement (10) zwischen einer hochohmigen und
einer niederohmigen Impedanz (35) umschaltbar mit dem Bezugspotential (80) der Bezugspotentialfläche
(25) verbunden ist, wobei das erste Strahlerelement (5) bei der Betriebswellenlänge
resonant ausgeführt ist und wobei die Resonanz des zweiten Strahlerelementes (10)
gegenüber der Resonanz des ersten Strahlerelementes (5) leicht verstimmt ist, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Strahlerelement (10) einer der Hörvorrichtung (45) des Funkgerätes (1)
zugewandten Seitenfläche (50) des Funkgerätes (1) zugewandt angeordnet ist, dass das
erste Strahlerelement (5) einer der Hörvorrichtung (45) des Funkgerätes (1) abgewandten
Seitenfläche (55) des Funkgerätes (1) zugewandt angeordnet ist und dass die geometrischen
Abmessungen des zweiten Strahlerelementes (10) im Vergleich zu den geometrischen Abmessungen
des ersten Strahlerelementes (5) so gewählt sind, dass das zweite Strahlerelement
(10) in einem Betriebsfrequenzbereich als Reflektor wirkt, wenn das zweite Strahlerelement
(10) niederohmig mit dem Bezugspotential (80) verbunden ist.
2. Funkgerät (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Strahlerelement (10) höher über der Bezugspotentialfläche (25) als das
erste Strahlerelement (5) ist und dass als Betriebsfrequenzbereich etwa 1,8 bis 1,9
GHz vorgesehen sind.
3. Funkgerät (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Strahlerelement (5) höher über der Bezugspotentialfläche (25) als das zweite
Strahlerelement (10) ist und dass als Betriebsfrequenzbereich etwa 0,9 bis 1,0 GHz
vorgesehen sind.
4. Funkgerät (1) mit einer Hörvorrichtung (45) und einer Antennenanordnung (5, 10), welche
wahlweise eine gerichtete Abstrahlcharakteristik (15) oder eine omnidirektionale Abstrahlcharakteristik
(20) aufweist, wobei mindestens ein erstes Strahlerelement (5) und mindestens ein
zweites Strahlerelement (10) über einer Bezugspotentialfläche (25) einander benachbart
angeordnet sind, wobei eine Speisung des ersten Strahlerelementes (5) über ein Antennennetzwerk
(30) erfolgt, wobei das zweite Strahlerelement (10) zwischen einer hochohmigen und
einer niederohmigen Impedanz (35) umschaltbar mit dem Bezugspotential (80) der Bezugspotentialfläche
(25) verbunden ist, wobei das erste Strahlerelement (5) bei der Betriebswellenlänge
resonant ausgeführt ist und wobei die Resonanz des zweiten Strahlerelementes (10)
gegenüber der Resonanz des ersten Strahlerelementes (5) leicht verstimmt ist, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Strahlerelement (5) einer der Hörvorrichtung (45) des Funkgerätes (1) zugewandten
Seitenfläche (50) des Funkgerätes (1) zugewandt angeordnet ist, dass das zweite Strahlerelement
(10) einer der Hörvorrichtung (45) des Funkgerätes (1) abgewandten Seitenfläche (55)
des Funkgerätes (1) zugewandt angeordnet ist und dass die geometrischen Abmessungen
des zweiten Strahlerelementes (10) im Vergleich zu den geometrischen Abmessungen des
ersten Strahlerelementes (5) so gewählt sind, dass das zweite Strahlerelement (10)
in einem Betriebfrequenzbereich als Direktor wirkt, wenn das zweite Strahlerelement
(10) niederohmig mit dem Bezugspotential (80) verbunden ist.
5. Funkgerät (1) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Strahlerelement (5) höher über der Bezugspotentialfläche (25) als das zweite
Strahlerelement (10) ist und dass als Betriebsfrequenzbereich etwa 1,8 bis 1,9 GHz
vorgesehen sind.
6. Funkgerät (1) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Strahlerelement (10) höher über der Bezugspotentialfläche (25) als das
erste Strahlerelement (5) ist und dass als Betriebsfrequenzbereich etwa 0,9 bis 1,0
GHz vorgesehen sind.
7. Funkgerät (1) nach Anspruch 1 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Strahlerelement (10) über ein Halbleiterbauelement (35), vorzugsweise
eine PIN-Diode, mit dem Bezugspotential (80) verbunden ist.
8. Funkgerät (1) nach Anspruch 1 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Strahlerelement (5) und das zweite Strahlerelement (10) stabförmig ausgebildet
sind.
9. Funkgerät (1) nach Anspruch 1 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Strahlerelement (5) und das zweite Strahlerelement (10) F-förmig ausgebildet
sind, dass ein erster Querbalken (60) des ersten Strahlerelementes (5) und ein erster
Querbalken (65) des zweiten Strahlerelementes (10) jeweils mit dem Bezugspotential
(80) verbunden ist, dass die Speisung des ersten Strahlerelementes (5) über einen
zweiten Querbalken (70) des ersten Strahlerelementes (5) erfolgt, dass ein zweiter
Querbalken (75) des zweiten Strahlerelementes (10) zwischen der hochohmigen und der
niederohmigen Impedanz (35) umschaltbar mit dem Bezugspotential (80) verbunden ist.
10. Funkgerät (1) nach Anspruch 1 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass beim Unterschreiten einer vorgegebenen Verbindungsqualität des Funkgerätes das zweite
Strahlerelement (10) hochohmig mit dem Bezugspotential (80) verbunden wird.
11. Funkgerät (1) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass beim Überschreiten einer vorgegebenen Verbindungsqualität des Funkgerätes das zweite
Strahlerelement (10) niederohmig mit dem Bezugspotential (80) verbunden wird.
12. Funkgerät (1) nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Impedanz (35) mittels eines Bedienelementes (40) umschaltbar ist.
1. Radio telephone (1) comprising a listening device (45) and an antenna arrangement
(5, 10) which optionally has a directional radiation pattern (15) or an omnidirectional
radiation pattern (20), wherein at least one first radiator element (5) and at least
one second radiator element (10) are arranged adjacent to one another over a reference
potential plane (25), the first radiator element (5) being fed via an antenna network
(30), the second radiator element (10) being connected switchably to the reference
potential (80) of the reference potential plane (25) between a high-valued and a low-valued
impedance (35), the first radiator element (5) being constructed to be resonant at
the operating wavelength and the resonance of the second radiator element (10) being
slightly detuned with respect to the resonance of the first radiator element (5),
characterized in that the second radiator element (10) is arranged facing a side area (50) of the radio
telephone (1) turned towards the listening device (45) of the radio telephone (1),
in that the first radiator element (5) is arranged facing a side area (55) of the radio telephone
(1) turned away from the listening device (45) of the radio telephone (1), and in that the geometric dimensions of the second radiator element (10), in comparison with
the geometric dimensions of the first radiator element (5), are selected in such a
manner that the second radiator element (10) acts as reflector in an operating frequency
range when the second radiator element (10) is connected to the reference potential
(80) via a low impedance.
2. Radio telephone (1) according to Claim 1, characterized in that the second radiator element (10) is higher above the reference potential plane (25)
than the first radiator element (5), and in that about 1.8 to 1.9 GHz are provided as operating frequency range.
3. Radio telephone (1) according to Claim 1, characterized in that the first radiator element (5) is higher above the reference potential plane (25)
than the second radiator element (10), and in that about 0.9 to 1.0 GHz is provided as operating frequency range.
4. Radio telephone (1) comprising a listening device (45) and an antenna arrangement
(5, 10) which optionally has a directional radiation pattern (15) or an omnidirectional
radiation pattern (20), wherein at least one first radiator element (5) and at least
one second radiator element (10) are arranged adjacent to one another over a reference
potential plane (25), the first radiator element (5) being fed via an antenna network
(30), the second radiator element (10) being connected switchably to the reference
potential (80) of the reference potential plane (25) between a high-valued and a low-valued
impedance (35), the first radiator element (5) being constructed to be resonant at
the operating wavelength and the resonance of the second radiator element (10) being
slightly detuned with respect to the resonance of the first radiator element (5),
characterized in that the first radiator element (5) is arranged facing a side area (50) of the radio telephone
(1) turned towards the listening device (45) of the radio telephone (1), in that the second radiator element (10) is arranged facing a side area (55) of the radio
telephone (1) turned away from the listening device (45) of the radio telephone (1),
and in that the geometric dimensions of the second radiator element (10), in comparison with
the geometric dimensions of the first radiator element (5), are selected in such an
manner that the second radiator element (10) acts as director in a operating frequency
range when the second radiator element (10) is connected to the reference potential
(80) via a low impedance.
5. Radio telephone (1) according to Claim 4, characterized in that the first radiator element (5) is higher above the reference potential plane (25)
than the second radiator element (10), and in that about 1.8 to 1.9 GHz are provided as operating frequency range.
6. Radio telephone (1) according to Claim 4, characterized in that the second radiator element (10) is higher above the reference potential plane (25)
than the first radiator element (5), and in that about 0.9 to 1.0 GHz is provided as operating frequency range.
7. Radio telephone (1) according to Claim 1 or 4, characterized in that the second radiator element (10) is connected to the reference potential (80) via
a semiconductor component (35), preferably a PIN diode.
8. Radio telephone (1) according to Claim 1 or 4, characterized in that the first radiator element (5) and the second radiator element (10) are constructed
to be rod-shaped.
9. Radio telephone (1) according to Claim 1 or 4, characterized in that the first radiator element (5) and the second radiator element (10) are constructed
to be F-shaped, in that a first crossbar (60) of the first radiator element (5) and a first crossbar (65)
of the second radiator element (10) is in each case connected to the reference potential
(80), in that the first radiator element (5) is fed via a second crossbar (70) of the first radiator
element (5), and in that a second crossbar (75) of the second radiator element (10) is connected switchably
to the reference potential (80) between the high-valued and the low-valued impedance
(35).
10. Radio telephone (1) according to Claim 1 or 4, characterized in that when the connection quality of the radio telephone drops below a predetermined connection
quality, the second radiator element (10) is connected to the reference potential
(80) via a high impedance.
11. Radio telephone (1) according to Claim 10, characterized in that when a predetermined connection quality of the radio telephone is exceeded, the second
radiator element (10) is connected to the reference potential (80) via a low impedance.
12. Radio telephone (1) according to Claim 10 or 11, characterized in that the impedance (35) can be switched by means of an operating element (40).
1. Radiotéléphone (1) avec un dispositif d'écoute (45) et un agencement d'antenne (5,
10) présentant au choix une caractéristique d'émission directionnelle (15) ou une
caractéristique d'émission omnidirectionnelle (20), au moins un premier élément rayonnant
(5) et au moins un deuxième élément rayonnant (10) étant disposés au voisinage l'un
de l'autre sur une surface au potentiel de référence (25), une alimentation du premier
élément rayonnant (5) étant assurée par l'intermédiaire d'un réseau d'antenne (30),
le deuxième élément rayonnant (10) étant relié au potentiel de référence (80) de la
surface au potentiel de référence (25) de manière commutable entre une impédance de
valeur ohmique élevée et une impédance de valeur ohmique faible (35), le premier élément
rayonnant (5) étant réalisé de manière à résonner à la longueur d'onde de fonctionnement
et la résonnance du deuxième élément rayonnant (10) étant légèrement désaccordée vis-à-vis
de la résonnance du premier élément rayonnant (5), caractérisé en ce que le deuxième élément rayonnant (10) est disposé de manière à être orienté vers une
surface latérale (50) du radiotéléphone (1) orientée vers le dispositif d'écoute (45)
du radiotéléphone (1), en ce que le premier élément rayonnant (5) est disposé de manière à être orienté vers une surface
latérale (55) du radiotéléphone (1) orientée à l'opposé du dispositif d'écoute (45)
du radiotéléphone (1), et en ce que les dimensions géométriques du deuxième élément rayonnant (10) par rapport aux dimensions
géométriques du premier élément rayonnant (5) sont choisies de telle sorte que le
deuxième élément rayonnant (10) agisse comme réflecteur dans une plage de fréquences
de fonctionnement lorsque le deuxième élément rayonnant (10) est relié au potentiel
de référence (80) par une valeur ohmique faible.
2. Radiotéléphone (1) selon la revendication 1, caractérisé en ce que par rapport à la surface au potentiel de référence (25), le deuxième élément rayonnant
(10) se trouve à un niveau plus élevé que le premier élément rayonnant (5), et en ce que la plage de fréquences de fonctionnement est prévue de 1,8 à 1,9 GHz environ.
3. Radiotéléphone (1) selon la revendication 1, caractérisé en ce que par rapport à la surface au potentiel de référence (25), le premier élément rayonnant
(5) se trouve à un niveau plus élevé que le deuxième élément rayonnant (10), et en ce que la plage de fréquences de fonctionnement est prévue de 0,9 à 1,0 GHz environ.
4. Radiotéléphone (1) avec un dispositif d'écoute (45) et un agencement d'antenne (5,
10) présentant au choix une caractéristique d'émission directionnelle (15) ou une
caractéristique d'émission omnidirectionnelle (20), au moins un premier élément rayonnant
(5) et au moins un deuxième élément rayonnant (10) étant disposés au voisinage l'un
de l'autre sur une surface au potentiel de référence (25), une alimentation du premier
élément rayonnant (5) étant assurée par l'intermédiaire d'un réseau d'antenne (30),
le deuxième élément rayonnant (10) étant relié au potentiel de référence (80) de la
surface au potentiel de référence (25) de manière commutable entre une impédance de
valeur ohmique élevée et une impédance de valeur ohmique faible (35), le premier élément
rayonnant (5) étant réalisé de manière à résonner à la longueur d'onde de fonctionnement
et la résonnance du deuxième élément rayonnant (10) étant légèrement désaccordée vis-à-vis
de la résonnance du premier élément rayonnant (5), caractérisé en ce que le premier élément rayonnant (5) est disposé de manière à être orienté vers une surface
latérale (50) du radiotéléphone (1) orientée vers le dispositif d'écoute (45) du radiotéléphone
(1), en ce que le deuxième élément rayonnant (10) est disposé de manière à être orienté vers une
surface latérale (55) du radiotéléphone (1) orientée à l'opposé du dispositif d'écoute
(45) du radiotéléphone (1), et en ce que les dimensions géométriques du deuxième élément rayonnant (10) par rapport aux dimensions
géométriques du premier élément rayonnant (5) sont choisies de telle sorte que le
deuxième élément rayonnant (10) agisse comme directeur dans une plage de fréquences
de fonctionnement lorsque le deuxième élément rayonnant (10) est relié au potentiel
de référence (80) par une valeur ohmique faible.
5. Radiotéléphone (1) selon la revendication 4, caractérisé en ce que par rapport à la surface au potentiel de référence (25), le premier élément rayonnant
(5) se trouve à un niveau plus élevé que le deuxième élément rayonnant (10), et en ce que la plage de fréquences de fonctionnement est prévue de 1,8 à 1,9 GHz environ.
6. Radiotéléphone (1) selon la revendication 4, caractérisé en ce que par rapport à la surface au potentiel de référence (25), le deuxième élément rayonnant
(10) se trouve à un niveau plus élevé que le premier élément rayonnant (5), et en ce que la plage de fréquences de fonctionnement est prévue de 0,9 à 1,0 GHz environ.
7. Radiotéléphone (1) selon la revendication 1 ou 4, caractérisé en ce que le deuxième élément rayonnant (10) est relié au potentiel de référence (80) par l'intermédiaire
d'un composant semi-conducteur (35), de préférence une diode PIN.
8. Radiotéléphone (1) selon la revendication 1 ou 4, caractérisé en ce que le premier élément rayonnant (5) et le deuxième élément rayonnant (10) sont réalisés
sous forme de barres.
9. Radiotéléphone (1) selon la revendication 1 ou 4, caractérisé en ce que le premier élément rayonnant (5) et le deuxième élément rayonnant (10) sont réalisés
en forme F, en ce qu'une première traverse (60) du premier élément rayonnant (5) et une première traverse
(65) du deuxième élément rayonnant (10) sont respectivement reliées au potentiel de
référence (80), en ce que l'alimentation du premier élément rayonnant (5) est assurée par l'intermédiaire d'une
deuxième traverse (70) du premier élément rayonnant (5), en ce qu'une deuxième traverse (75) du deuxième élément rayonnant (10) est reliée au potentiel
de référence (80) de manière commutable entre l'impédance de valeur ohmique élevée
et l'impédance de valeur ohmique faible (35).
10. Radiotéléphone (1) selon la revendication 1 ou 4, caractérisé en ce que le deuxième élément rayonnant (10) est relié par une valeur ohmique élevée au potentiel
de référence (80) lorsque la qualité de liaison du radiotéléphone passe au-dessous
d'une valeur définie.
11. Radiotéléphone (1) selon la revendication 10, caractérisé en ce que le deuxième élément rayonnant (10) est relié par un valeur ohmique faible au potentiel
de référence (80) lorsque la qualité de liaison du radiotéléphone passe au-dessus
d'une valeur définie.
12. Radiotéléphone (1) selon la revendication 10 ou 11, caractérisé en ce que l'impédance (35) est commutable au moyen d'un élément de commande (40).
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