[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einer PET-Flasche mit Kunststoffschraubverschluß,
bestehend aus einem im wesentlichen zylindrischen Mantel mit Innengewinde für das
Aufschrauben auf das Außengewinde eines Flaschenhalses, und mit einer im wesentlichen
kreisscheibenförmigen Kopfplatte sowie einem im wesentlichen zylindrischen und sich
von der Innenseite der Kopfplatte axial nach innen erstreckenden Dichtungsstreifen,
dessen Außendurchmesser in etwa dem äußeren Flaschenhalsdurchmesser entspricht oder
aber geringfügig größer ist und dessen Innendurchmesserei n-deutig kleiner ist als
der äußere Flaschenhalsrand, wobei radial außerhalb des Dichtungsstreifens am Übergang
von der Kopfplatte zu dem Mantel des Verschlusses ein Wulst mit einer in etwa zylindrischen
Innenfläche vorgesehen ist, dessen Innendurchmesser höchstens gleich der und vorzugsweise
etwas geringer als die Summe aus Flaschenhalsdurchmesser und dem Zweifachen der Dicke
des Dichtungsstreifens ist.
[0002] Eine derartige Kombination aus einer PET-Flasche mit einem Kunststoffschraubverschluß
ist bereits aus der DE 41 28 474 bekannt.
[0003] Die bekannte Kombination des werzctaresses ist für das Aufschrauben des Verschlusses
auf den Gewindehals von Flaschen vorgesehen und so ausgestaltet, daß der in etwa zylindrische
Dichtungsstreifen sich von oben und außen her auf den Flaschenhalsrand auflegt und
dabei im wesentlichen entlang der oberen äußeren, abgerundeten Kante des Flaschenhalses
bzw. der Flaschenmündung dichtend anliegt. Dabei wird der Dichtungsstreifen zusätzlich
noch zwischen einem äußeren, in etwa zylinderförmigen Wulst und dem Flaschenhals eingeklemmt
und in festen Dichtungseingriff mit dem Flaschenhalsrand gezogen und gedrückt. Grundsätzlich
wäre ein solcher Verschluß auch für Kunststoffflaschen, z.B. PET-Flaschen, verwendbar.
[0004] Bei Mehrwegflaschen aus Glas werden die Flaschen insgesamt und insbesondere auch
die Flaschenhälse und -mündungen vor der Wiederverwendung visuell geprüft. Dabei kann
jedoch nicht ausgeschlossen werden, daß Beschädigungen des Flaschenhalsrandes in dem
Bereich, wo ermitderVerschlußkappe bzw. Dichtungselementen der Verschlußkappe in Dichtungseingriff
tritt, übersehen werden, insbesondere wenn diese Beschädigungen relativ klein und
unauffällig sind. Grundsätzlich gilt dies auch für Kunststoffflaschen, insbesondere
für die zunehmend mehr Verbreitung findenden PET-Flaschen. Bei Kunststoffflaschen
ist unter Umständen auch herstellungsbedingt mit etwas größeren Fertigungstoleranzen
oder mit Beschädigungen im Verlaufe der Herstellung oder Handhabung zu rechnen. Kleine
Beschädigungen, insbesondere in Form von kleinen Dellen oder Riefen, sind visuell
nur schwer zu erkennen. Es kann also durchaus vorkommen, daß Flaschen abgefüllt und
verschlossen werden, deren Flaschenhalsrand geringfügige Beschädigungen, Verformungen
oder herstellungsbedingte Unebensehen werden, die aber ausreichen, den Dichtungseingriff
zwischen Flaschenhalsrand und Dichtungselementen der Verschlußkappe zu beeinträchtigen.
Dies gilt insbesondere, wenn das Flascheninnere unter Druck steht, wie z. B. im Falle
der Verwendung der Flaschen für kohlensäurehaltige Getränke. Eine schlechte Abdichtung
kann bei solchen Flaschen dazu führen, daß Gas aus der Flasche entweicht und dadurch
den Druck absenkt, was wiederum zu einem Ausgasen der in dem Getränk enthaltenen Kohlensäure
führt, welches dann nach einigen Tagen oder Wochen Lagerzeit seine Kohlensäure weitgehend
verloren hat und entsprechend schal schmeckt.
[0005] Aus der WO 96/02430 ist bereits eine Verschlußkappe bekannt geworden, die einen besonders
guten Dichtungseingriff gewährleisten soll. Anstelle eines in etwa zylindrischen Dichtungsstreifens
weist diese bekannte Verschlußkappe jedoch einen sich in etwa horizontal erstreckenden
Dichtungsstreifen auf, der sich auf den oberen Flaschenhalsrand auflegt, wobei zusätzlich
ringförmige Vorsprünge am Boden bzw. der Kopfplatte der Verschlußkappe vorgesehen
sind, die auf der dem Flaschenhalsrand gegenüberliegenden Seite des Dichtungsstreifens
mit diesem in Eingriff treten und einen linienförmigen Dichtungsdruck auf den Dichtungsstreifen
ausüben sollen. Zusätzlich ist noch eine innere, in etwa zylinderförmige Dichtolive
vorgesehen, wobei der Begriff "Olive" anschaulich den unteren Querschnitt dieses Teiles
umschreibt, welcher einen nach außen vorspringenden Bereich hat, der ebenfalls in
etwa linienförmig mit der zylindrischen Innenfläche des Flaschenhalses in Eingriff
treten soll. Die Innenfläche eines Flaschenhalses ist zwar zumindest bei PET-Flaschen
im allgemeinen ziemlich exakt definiert, kann jedoch durchaus Beschädigungen aufweisen,
so daß der Vorsprung der Dichtolive trotz seines im wesentlichen linienförmigen Eingriffs
mit dem Flaschenhalsinneren keine sichere Abdichtung gewährleisten kann. Der dichtende
Vorsprung bei dem bekannten Verschluß ist außerdem in erheblichem Abstand zum Ansatz
der Dichtungslamelle an der Kopfplatte vorgesehen, so daß sich im Bereich des Vorsprunges
keine sehr hohen elastischen Rückstell- bzw. Andruckkräfte ergeben.
[0006] Eine sich im wesentlichen radial erstreckende Dichtungslamelle überdeckt zwar teilweise
den äußeren, im allgemeinen wohl definierten, abgerundeten Flaschenhalsrand, der aber
auch beschädigt sein kann, erfaßt jedoch ebenso wie die Dichtolive nicht die innere,
leicht abgerundete Kante des Flaschenhalsrandes. Diese zur Achse des Verschlusses
unterschiedlich angestellten Teile definieren eine sacklochartige Vertiefung mit erheblicher
Hinterschneidung, die bei der Herstellung und bei dem dabei notwendigen Herauspressen
von Luft erhebliche Probleme bereitet.
[0007] Aus der WO 96/26121 ist ein entsprechender Schraubverschluß bekannt, der außer einer
in etwa konisch nach außen gerichteten, umlaufenden Dichtungslamelle, welche mit dem
äußeren Flaschenhalsrand in Eingriff treten soll, zusätzlich noch einen inneren Zentrieransatz
aufweist, dessen Außendurchmesser jedoch etwas geringer ist als der Innendurchmesser
des Flaschenhalses und der keine Dichtfunktion aufweist. Dieser Ansatz tritt daher
nicht in Dichtungseingriff mit dem Inneren des Flaschenhalses und insbesondere nicht
mit dem oberen inneren Flaschenhalsrand.
[0008] Wegen der konischen Form der Dichtungslamelle ist die Entformung eines solchen Verschlusses
aus einem Spritzgießwerkzeug relativ schwierig und aufwendig. Dies gilt noch mehrfürden
zuvorerwähnten Verschluß gemäß WO 96/02430, bei welcher die Dichtungslamelle sich
parallel zur Kopfplatte radial einwärts nahezu in einer Ebene erstreckt und zusammen
mit einer weiter innen liegenden Dichtolive einen nahezu geschlossenen Hohlraum definiert.
[0009] Aus der EP 0076778 ist eine Verschlußkappe mit einem Dichtring und einer Dichtolive
bekannt. Der Dichtring ist aber, sich im Durchmesser verjüngend, schräg nach innen
gerichtet, so daß auch hier die Entformung nur schwer zu bewerkstelligen ist und zudem
die Dichtfunktion des Dichtringes schlechter ist, da sich der Dichtring nur unter
Druck auf den Flaschenhalsrand auflegt und nicht, wie bei dem im wesentlichen zylindrischen
sich axial von der Innenseite der Kopfplatte nach innen erstreckende Dichtungsstreifen,
unter Dehnung auf den Fiaschenhais aufgieitet.
[0010] Die bekannten Verschlüsse haben daher zumindest teilweise Probleme bei der Herstellung
und insbesondere beim Entformen und gewähren andererseits noch keine absolut sichere
Abdichtung im Falle von kleinen Beschädigungen oder Verformungen des Flaschenhalsrandes
oder bei rauhen Transportbedingungen und hohen Temperaturen.
[0011] Gegenüber diesem Stand der Technik liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde,
eine PET-Flasche mit einem Kunststoffschraubverschluß mit den eingangs genannten Merkmalen
zu schaffen, welche Undichtigkeiten noch besser verhindert und welche darüber hinaus
nach Möglichkeit leicht entformbar sein sollte, um das Herstellen mit einem möglichst
einfach gebauten Spritzgießwerkzeug zu erleichtern.
[0012] Diese Aufgabe wird dadurch gelost, daß die PET-Flasche mit dem Kunststoffschraubverschluß
zusätzlich zu den eingangs genannten Merkmalen die weiteren Merkmale aufweist, daß
radial innerhalb des zylindrischen Dichtungsstreifens ein weiterer, im wesentlichen
zylindrischer Dichtungsstreifen, nachstehend als Dichtolive bezeichnet, mit einer
Querschnittsform, die in etwa einer Olive entspricht, vorgesehen ist, dessen Außendurchmesser
mindestens in dem nahe der Kopfplatte gelegenen und dem Dichtungsstreifen gegenüberliegenden
Bereich größer ist als der Innendurchmesser eines Flaschenhalses, für welchen der
Verschluß vorgesehen ist, und daß die Abweichung (|2R
1 - d|) des Außendurchmessers der Dichtolivevom Innendurchmesserdes Flaschenhalses
deutlich geringer ist als die Abweichung (|2r
2 - D|) des Innendurchmessers des Dichtungsstreifens vom Außendurchmesser des Flaschenhalses.
[0013] Während der äußere Dichtungsstreifen, der in etwa so ausgestaltet ist, wie im Falle
der bekannten DE 41 28 474, somit eine recht gute Abdichtung des oberen äußeren Flaschenhalsrandes
erreicht, ist zusätzlich eine innere Dichtolive vorgesehen, die zusätzlich auch die
Innenfläche am oberen Rand des Flaschenhalses abdichtet. Letzteres wird dadurch erreicht,
daß diese Dichtolive auch in dem nahe der Kopfplatte gelegenen und dem Dichtungsstreifen
gegenüberliegenden Bereich, d.h. in dem Bereich, in welchem bei auf eine Flasche aufgeschraubtem
Verschluß normalerweise auch die oberen Ränder des Flaschenhalses liegen, immer noch
einen größeren Außendurchmesser hat als es dem Innendurchmesser des Flaschenhalses
bzw. des Flaschenhalsrandes in diesem Bereich entspricht, so daß also die innere Dichtolive
radial nach innen weggedrängt wird und sich dabei abdichtend an die Innenfläche des
Flaschenhalsrandes anlegt. Aus den Durchmesserbedingungen für den Dichtungsstreifen
und die Dichtolive ergibt sich zwangsweise, daß in einer gegebenen axialen Position,
und insbesondere in dem axialen Bereich, in welchem sich der obere Flaschenhalsrand
befindet, der lichte Abstand zwischen dem Dichtungsstreifen und der Dichtolive kleiner
sein muß als es der Dicke des Flaschenhalsrandes entspricht. Besonders bevorzugt ist
dabei eine Ausführungsform der Erfindung, bei welcher der lichte Abstand zwischen
Dichtungsstreifen und Dichtolive in dem abdichtenden Bereich weniger als zwei Drittel,
unter Umständen sogar weniger als die Hälfte der Dicke des Flaschenhalses beträgt.
Da die Dichtolive ebenso wie der Dichtungsstreifen vorzugsweise aus dem Kunststoffmaterial
des Verschlusses bestehen, haben sie eine genügende Elastizität, um beim Aufsetzen
bzw. Festschrauben des Verschlusses durch den Flaschenhalsrand weggedrängtzu werden,
dabei jedoch aufgrund der auftretenden elastischen Rückstellkräfte in sehr festen,
dichtenden Eingriff mit dem oberen Flaschhalsrand zu kommen.
[0014] Zusätzlich ist in der bevorzugten Ausführungform der Erfindung vorgesehen, daß die
Dichtolive auf ihr Außenseite einen flachen Wulst aufweist, der im Querschnitt in
etwa die Form eines stumpfwinkligen Dreiecks hat.
[0015] Dabei ist zu berücksichtigen, daß das radiale Wegdrängen des inneren Ansatzes nach
innen gleichbedeutend mit einer Kompression des Materials ist, aus welchem die Dichtolive
besteht. Der Wulst, der einen entsprechend größeren Außendurchmesser hat, tritt zum
einen in Dichtungseingriff mit der Innenfläche des Flaschenhalsrandes und erzwingt
darüber hinaus eine stärkere Kompression des Materials, aus welchem die Dichtolive
besteht, und damit eine Vergrößerung der elastischen Rückstellkraft, die letztlich
den sicheren Dichtungseingriff gewährleistet.
[0016] An ihrem freien Ende ist die Dichtolive vorzugsweise abgerundet und/oder abgeschrägt,
so daß bei der axialen Eewegung in Richtung des Flaschenhalses die Dichtolive auch
tatsächlich radial nach innen gedrücktwird und nicht auf dem Flaschenhalsrand aufsitzt
oder gar radial nach außen weggedrängt wird.
[0017] In analoger Weise hat in der bevorzugten Ausführungsform auch der Dichtungsstreifen
an seinem freien Ende eine abgerundete und/oder abgeschrägte Form, so daß er beim
axialen Bewegen in Richtung auf den Flaschenhals radial nach außen aufgespreizt wird,
wenn er mit dem Flaschenhalsrand in Eingriff kommt.
[0018] insgesamt lassen sich die bevcrzugten Varianten von Dichtungsstreifen und Dichtolive
dahingehend charakterisieren, daß ihre Abweichungen von einer exakten Hohlzylinderform
im wesentlichen auf die Außenwand des Ansatzes und auf die Innnenwand des Dichtungsstreifens
beschränkt sind. Dabei ist die Olive in der bevorzugten Ausführungsform etwa doppeltso
dick und um mindestens 50% länger (in axialer Richtung) als der Dichtungsstreifen.
Vorzugsweise beträgt die axiale Länge der Dichtolive sogar etwa das Doppelte der axialen
Länge des Dichtungsstreifens. Aufgrund dieser relativ massiven Ausgestaltung der Dichtolive
ist in der Ausführungsform der Erfindung gemäß Anspruch 1 die Abweichung des Außendurchmessers
der Dichtolive von dem Durchmesser des Flaschenhalsrandes, jedenfalls in dem Bereich,
wo die Abdichtung im wesentlichen auftritt, geringer als die entsprechende Abweichung
des Innendurchmessers des Dichtungsstreifens von dem Außendurchmesser des Flaschenhalsrandes,
da der Dichtungsstreifen dünner und kürzer und damit leichter elastisch dehnbar und
wegbewegbar ist.
[0019] Vorzugsweise verlaufen die Außenflächen der Dichtolive und die Innenfläche des Dichtungsstreifens
über die axiale Erstreckung des Dichtungsstreifens hinweg im wesentlichen parallel,
d.h. man hat überdie Länge des Dichtungsstreifens hinweg eine in etwa konstante lichte
Weite zwischen Dichtolive und Dichtungsstreifen, und die Außenfläche der Dichtotive
verläuft dabei vor allem in der axialen Höhe des Endes des Dichtungsstreifens parallel
zu der abgeschrägten und abgerundeten Form desselben. Im Querschnitt hat also der
zwischen Dichtolive und Dichtungsstreifen gebildete Hohlraum eine schmale, leicht
konkäv gekrümmte und oben abgerundete Gestalt, ist an seinem unteren Ende offen und
oben geschlossen. Der sich von unten nach oben leicht geschwungen erstreckende Hohlraum
hat dabei im Querschnitt eine im wesentlichen konstante Breite und verjüngt sich nur
an seinem oberen geschlossenen und abgerundeten Ende, wobei der obere Abschnitt, bezogen
auf die Verschlußachse, nahezu zylindrisch ist, und der untere Abschnit sich konisch
nach außen aufwertet. Die axiale Länge des Hohlraumes, der deutlich schmaler ist als
der zugehörige Flaschenhals dick ist, ist dabei durch die Länge des äußeren Dichtungsstreifens
definiert, der seinerseits relativ kurz ist, so daß er im auf einen Flaschenhals aufgeschraubten
Zustand so eben den äußeren, abgerundeten Flaschenhalsrand voilständig umfaßt. Hierdurch
bleibt der schmale Hohlraum zwischen Dichtolive und Dichtungsstreifen axial entsprechend
kurz, was den Herstellungsvorgang und auch die Ausgestaltung eines entsprechenden
Spritzgießwerkzsuges erieichtert. Konkret hat dieser Hohlraum eine axiale Tiefe (entsprechend
der axialen Länge des Dichtungsstreifens) von weniger als 4 mm, vorzugsweise von weniger
als 3 mm und insbesondere etwa 2 bis 2,5 mm.
[0020] Das freie Ende des Mantels des Schraubverschlusses ist vorzugsweise einstückig mit
einem Garantie- und Abreißband versehen. Wie auch insgesamt der Verschluß in der bevorzugten
Ausführungsform aus einem einzigen Stück aus einem homogenen Kunststoffmaterial in
Spritzgußtechnik hergestellt ist. Die im wesentlichen zylindrischen Formen der Dichtolive
und des Dichtungsstreifens und die kurze axiaie Länge desselben erlauben dabei ein
relativ leichtes und einfaches Entformen und ein entsprechend einfach geformtes Herstellungswerkzeug.
[0021] Weitere Vorteile, Merkmale und Anwendungsmöglichkeiten der vorliegenden Erfindung
werden deutlich anhand der folgenden Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform
und der dazugehörigen Figuren. Es zeigen:
- Figur 1a
- den Schraubverschluß für die erfindungsgemäße Kombination aus PET-Flasche und Kunststoffschraubverschluß
in einer die Achse enthaltenden, vergrößerten Schnittdarstellung.
- Figur 1 b
- den Schraubverschluß nach Figur 1a in einer Seitenansicht, etwa in Originalgröße und
- Figur 2
- den Verschluß nach Figur 1 in derselben axialen Schnittebene, jedoch in einem auf
einen Flaschenhals aufgeschraubten Zustand.
[0022] Man erkennt in Figur 1a den Schraubverschluß für die erfindungsgemäße Kombination
aus PET-Flasche und Kunststoffschraubverschluß in einem die Achse enthaltenden Längsschnitt.
Der Schraubverschluß besteht im wesentlichen aus einem zylindrischen Mantel 1 mit
einer einstückig daran anschließenden, in etwa kreisscheibenförmigen Kopfplatte 2.
Am freien Ende des zylindrischen Mantels 1 setzt noch, ebenfalls einstückig, mit dem
Mantel 1, ein Garantie- und Abreißband 7 an, welches durch Losdrehen der Schraubkappe
von einer Flasche aufreißt oder von dem Mantel 1 abreißt und damit eine bereits geöffnete
Flasche kennzeichnet.
[0023] Der zylindrische Mantel 1 hat ein stückweise unterbrochenes Innengewinde 8 sowie
auf seiner Außenseite eine Griffriffelung 9, weiche das Aufbringen von Drehmoment
beim Ergreifen der Verschlußkappe mir den Fingern erleichtern soll.
[0024] Die beiden, die Dichtung mit dem Flaschenhals bewirkenden Elemente sind der ringförmig
umlaufende, zylindrische Dichtungsstreifen 4 und die ebenfalls ringförmig und parallel
hierzu umlaufende Dichtolive 3. Wie man erkennt, verläuft die Außenwand des zylindrischen
Dichtungsstreifens 4 ebenso wie die Innenwand der zylindrischen Dichtolive 3 im Schnitt
gerade und damit ziemlich exakt zylindrisch. Die Innenwand des zylindrischen Dichtungsstreifens
4 verläuft nur über einen relativ kurzen Abschnitt achsparallel und ist dann in Richtung
des freien Endes abgerundet und schräg nach außen vertaufend. Die Außenwand der zylindrischen
"Olive" 3 weist einen im Querschnitt flachen Wulst in etwa in Form eines stumpfwinkligen
Dreiecks auf, wobei die stumpfe Spitze dieses stumpfwinkligen Dreiecks den maximalen
Außendurchmesser des Ansatzes 3 bzw. des Wulstes definiert und axial in etwa mit dem
freien Ende des Dichtungsstreifens 4 zusammenfällt. Zur Kopfplatte 2 hin verläuft
dann die Außenwand der zylindrischen Dichtolive 3, ausgehend von dem Wulst näherungsweise
parallel zu dem schräg und abgerundet verlaufenden Endabschnitt, bevor sie wieder
näherungsweise achsparallel verläuft und dann in einem Bogen in die Innenwand des
Dichtungsstreifens 4 übergeht.
[0025] In Figur 1b ist der Verschluß in etwa in natürlicher Größe in einer Seitenansicht
dargestellt. Man erkennt deutlich die Riffelung 9 auf der Außenseite der Schraubkappe,
die das Auf- und Zuschrauben des Verschlusses erleichtern soll, sowie das untere Garantieund
Abreißband 7. Im übrigen ist der Verschluß in den Figuren 1 und 2 exakt maßstabsgetreu
dargestellt, wobei das Maß R
a etwas weniger als 31 mm beträgt. Hieraus lassen sich wegen der maßstabgetreuen Darstellung
auch alle anderen Maße exakt ableiten und die absoluten und relativen Maße sämtlicher
Elemente sind aufgrund der maßstabgetreuen Darstellung durch die Figuren offenbart.
Es versteht sich jedoch, daß die Erfindung nicht auf die Einhaltung der absoluten
und relativen Maße der einzelnen Elemente der Verschlußkappe beschränkt ist.
[0026] Auch das freie Ende der Dichtolive 3 ist deutlich abgerundet, so daß das freie Ende
der Dichtolive 3, wenn es auf den Rand eines Flaschenhalses stößt, nach innen abgleitet
und weggedrängt wird. In Figur 2 ist der Kunststoffschraubverschluß nochmals in derselben
Schnittebene, jedoch in dem auf einen Flaschenhals fest aufgeschraubten Zustand zu
erkennen. Wie man sieht, ist die Dichtolive 3 durch Ineingrifftreten ihres abgerundeten
freien Endes mit der Stirnfläche des Flaschenhalses 10 nach innen weggedrängt, der
Wulst liegt an der inneren, zylindrischen Fläche des Flaschenhalses an. Wie man erkennt,
ist dabei die zylindrische Olive 3 nach innen weggedrückt und komprimiert, so daß
sich eine entsprechende elastische Rückstellkraft ergibt, weiche einen festen Dichtungseingriff
herstellt.
[0027] Am oberen äußeren Rand des Flaschenhalses ergibt sich die Dichtung durch den Eingriff
mit dem Dichtungsstreifen 4, der beim Ineingrifftreten seines freien, abgerundeten
bzw, abgeschrägten Endes mit der Stirnseite des Flaschenhalses nach außen weggedrängt
und dann zwischen der Außenfläche des Flaschenhalses und einem zylindrischen Wulst
5 eingeklemmt und durch den Wulst um den oberen äußeren Flaschenrand herumgezogen
wird, wobei dieser Wulst 5 am Übergang zwischen Kappenmantel und Kopfplatte vorgesehen
ist und eine im wesentlichen zylindrische Innenfläche aufweist. Wegen der Einzelheiten
des hierdurch erzielten, guten Dichtungseingriffes wird auf die DE 41 28 474 verwiesen.
Da die Dichtolive 3 deutlich dicker und vorzugsweise etwa doppelt so dick ausgebildet
ist (ohne Berücksichtigung des Wulstes) wie der Dichtungsstreifen 4, ist in der bevorzugten
Ausführungsform der Erfindung vorgesehen, daß der Außendurchmesser 2R
1 der Dichtolive, in dem Bereich, in welchem sie mit dem oberen Flaschenhalsrand in
Eingriff tritt, einen kleineren Unterschied zum Innendurchmesser d des Flaschenhalsrandes
in diesem Bereich aufweist als der Dichtungsstreifen 4 mit seiner Innenfläche relativ
zu dem Außenrand des Flaschenhalses, da der Dichtungsstreifen 4 bei gleicher Krafteinwirkung
leichter verformbar ist als die Dichtolive 3. Dies kann man auch in Figur 2 und durch
den Vergleich mit Figur 1 deutlich erkennen. Der Durchmesserunterschied |d - 2R
1| zwischen Dichtolive und innerem Flaschenhalsrand bei dem nicht auf einen Flaschenhals
aufgeschraubten Verschluß beträgt nur etwa ein Drittel bis ein Viertel des Durchmesserunterschiedes
D - 2r
2 zwischen der Innenfläche des Dichtungsstreifens und dem äußeren Flaschenhalsrand.
[0028] Durch die erfindungsgemäße PET-Flasche mit Kunststoffschraubverschluß wird erreicht,
daß sowohl die obere äußere Kante als auch die Innenfläche der Flaschenhalsmündung
zwischen zwei gegenüberliegenden Dichtungselementen eingefaßt und abgedichtet wird.
Man hat damit zwei nahezu gleichwertige und voneinander unabhängige Dichtungen, so
daß im Falle von unbemerkt bleibenden Beschädigungen, Verformungen oder Toleranzabweichungen
des oberen Flaschenhalsrandes die Wahrscheinlichkeit, daß zumindest eine der beiden
Dichtungen eine hinreichende Abdichtung gewährleistet, relativ groß ist, da es unwahrscheinlich
ist, daß eine Beschädigung oder Verformung, die sowohl die obere Außenkante als auch
die obere Innenfläche des Flaschenhalsrandes erfaßt, unbemerkt bleibt.
[0029] Außerdem übt der Flaschenhals auf die beiden Dichtungselemente radial entgegengesetzte
Kräfte aus, die sich weitgehend aufheben. Hierdurch vermeidet man, daß die bei herkömmlichen
einseitig anliegenden Dichtungen diese Kräfte aufnehmende Kopfplatte (oder Kappenboden)
diesen Kräften durch langsames Fließen nachgibt und damit den Dichtungseingriff allmählich
schwächer macht.
1. PET-Flasche mit einem Kunststoffschraubverschluß, bestehend aus einer Kappe mit einem
im wesentlichen zylindrischen Mantel (1) mit Innengewinde (8) für das Aufschrauben
auf das Außengewinde (11) des Flaschenhalses (10), und mit einer im wesentlichen kreisscheibenförmigen
Kopfplatte (2) sowie einem im wesentlichen zylindrischen und sich von der Innenseite
der Kopfplatte (2) axial erstreckenden Dichtungsstreifen (4), dessen Außendurchmesser
in etwa dem äußeren Flaschenhalsdurchmesser entspricht oder geringfügig größer ist
und dessen Innendurchmesser (2R2) eindeutig kleiner ist als der äußere Flaschenhalsdurchmesser (D), wobei radial außerhalb
des Dichtungsstreifens (4) am Übergang von der Kopfplatte (2) zu dem Mantel (1) des
Verschlusses ein Wulst (5) mit einer in etwa zylindrischen Innenfläche vorgesehen
ist, dessen Innendurchmesser höchstens gleich der und vorzugsweise etwas geringer
als die Summe aus äußerem Flaschenhalsdurchmesser (D) und dem Zweifachen der Dicke
des Dichtungsstreifens (4) ist, dadurch gekennzeichnet, daß radial innerhalb des zylindrischen Dichtungsstreifens (4) eine aus einem weiteren,
im wesentlichen zylindrischen Dichtungsstreifen mit in etwa olivenförmigem Querschnitt
bestehende Dichtolive (3) vorgesehen ist, deren Außendurchmesser (2R1) mindestens in dem nahe der Kopfplatte gelegenen und dem Dichtungsstreifen (4) gegenüberliegenden
Bereich größer ist als der Innendurchmesser (d) des Flaschenhalses (10), und daß die
Abweichung (|2R1 - d|) des Außendurchmessers (2R1) der Dichtolive (3) vom Innendurchmesser (d) des Flaschenhalses deutlich geringer
ist als die Abweichung (|2r2 - D|) des Innendurchmessers (2r2) des Dichtungsstreifens (4) vom Außendurchmesser (D) des Flaschenhalses.
2. PET-Flasche mit einem Kunststoffschraubverschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der lichte Abstand (r2 - R1) zwischen dem Dichtungsstreifen (4) und der Dichtolive (3) in dem abdichtenden Bereich
weniger als zwei Drittel und wahlweise weniger als die Hälfte der Dicke des Flaschenhalses
(10) beträgt.
3. PET-Flasche mit einem Kunststoffschraubverschluß nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtolive (3) auf ihrer Außenseite einen flachen Wulst (6) mit dem Querschnitt
eines stumpfwinkligen Dreieckes aufweist.
4. PET-Flasche mit einem Kunststoffschraubverschluß nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtolive (3) an ihrem freien Ende im Querschnitt derart abgerundet und/oder
abgeschrägt verläuft, daß beim axialen Bewegen auf einen Flaschenhals (10) die Dichtolive
(3) radial nach innen gedrängt wird.
5. PET-Flasche mit einem Kunststoffschraubverschluß nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß der Dichtungsstreifen (4) an seinem freien Ende derart abgerundet und/oder abgeschrägt
verläuft, daß er beim axialen Bewegen des Verschlusses auf den Flaschenhals radial
nach außen aufgespreizt wird.
6. PET-Flasche mit einem Kunststoffschraubverschluß nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß Abweichungen von der Hohlzylinderform der Dichtolive (3) und des Dichtungsstreifens
(4) im wesentlichen auf die Außenwand der Dichtolive (3) und die Innenwand des Dichtungsstreifens
(4) beschränkt sind.
7. PET-Flasche mit einem Kunststoffschraubverschluß nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß die einander zugewandten Flächen des Dichtungsstreifens (4) und der Dichtolive (3)
über den größten Teil der axialen Länge des Dichtungsstreifens (4) parallel verlaufen.
8. PET-Flasche mit einem Kunststoffschraubverschluß nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß die axiale Länge der Dichtolive (3) um mindestens 50%, vorzugsweise um etwa 100%
größer ist als die axiale Länge des Dichtungsstreifens.
9. PET-Flasche mit einem Kunststoffschraubverschluß nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß die mittlere Dicke der Dichtolive (3) etwa das Doppelte der Dicke des Dichtungsstreifens
(4) beträgt.
10. PET-Flasche mit einem Kunststoffschraubverschluß nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis der Abweichungen mindestens 1:2, vorzugsweise 1:3 bis 1:5 beträgt.
11. PET-Flasche mit einem Kunststoffschraubverschluß nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß der untere Rand des Mantels (1) mit einem Garantie- und Abreißband (7) versehen ist.
12. PET-Flasche mit einem Kunststoffschraubverschluß nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, daß der Kunststoffschraubverschluß einstückig und vorzugsweise aus einem homogenen Material
hergestellt ist.
1. A PET bottle with a plastics screw closure, comprising a cap having a substantially
cylindrical peripheral wall portion (1) with a female screwthread (8) for screwing
on to the male screwthread (11) of the bottle neck (10), and a head plate portion
(2) substantially in the form of a circular disc, and a substantially cylindrical
sealing strip (4) which extends axially from the inside of the head plate portion
(2) and whose outside diameter approximately corresponds to the outside diameter of
the bottle neck or is slightly larger than same and whose inside diameter (2R2) is markedly smaller than the outside diameter (D) of the bottle neck, wherein provided
radially outside the sealing strip (4) at the transition from the head plate portion
(2) to the peripheral wall portion (1) of the closure is a bead (5) having a substantially
cylindrical inside surface whose inside diameter is at most equal to and preferably
somewhat smaller than the sum of the outside diameter (D) of the bottle neck and double
the thickness of the sealing strip (4), characterised in that provided radially inside the cylindrical sealing strip (4) is a sealing olive (3)
which comprises a further, substantially cylindrical sealing strip of substantially
olive-shaped cross-section and whose outside diameter (2R1) at least in the region near the head plate portion and opposite the sealing strip
(4) is larger than the inside diameter (d) of the bottle neck (10), and that the deviation
(|2R1 - d|) of the outside diameter (2R1) of the sealing olive (3) from the inside diameter (d) of the bottle neck is markedly
less than the deviation (|2r2 - D|) of the inside diameter (2r2) of the sealing strip (4) from the outside diameter (D) of the bottle neck.
2. A PET bottle with a plastics screw closure according to claim 1 characterised in that the internal spacing (r2 - R1) between the sealing strip (4) and the sealing olive (3) in the sealing region is
less than two thirds and optionally less than half the thickness of the bottle neck
(10).
3. A PET bottle with a plastics screw closure according to claim 1 or claim 2 characterised in that on its outside the sealing olive (3) has a shallow bead (6) of the cross-section
of an obtuse-angled triangle.
4. A PET bottle with a plastics screw closure according to one of claims 1 to 3 characterised in that at its free end the sealing olive (3) extends in a rounded-off and/or bevelled cross-sectional
configuration such that upon axial movement on to a bottle neck (10) the sealing olive
(3) is displaced radially inwardly.
5. A PET bottle with a plastics screw closure according to one of claims 1 to 4 characterised in that at its free end the sealing strip (4) is of a rounded-off and/or bevelled configuration
such that upon axial movement of the closure on to the bottle neck the sealing strip
is spread radially outwardly.
6. A PET bottle with a plastics screw closure according to one of claims 1 to 5 characterised in that deviations from the hollow-cylindrical shape of the sealing olive (3) and the sealing
strip (4) are essentially limited to the outside wall of the sealing olive (3) and
the inside wall of the sealing strip (4).
7. A PET bottle with a plastics screw closure according to one of claims I to 6 characterised in that the mutually facing surfaces of the sealing strip (4) and the sealing olive (3) extend
parallel over the major part of the axial length of the sealing strip (4).
8. A PET bottle with a plastics screw closure according to one of claims 1 to 7 characterised in that the axial length of the sealing olive (3) is greater than the axial length of the
sealing strip by at least 50% and preferably by about 100%.
9. A PET bottle with a plastics screw closure according to one of claims 1 to 8 characterised in that the mean thickness of the sealing olive (3) is approximately double the thickness
of the sealing strip (4).
10. A PET bottle with a plastics screw closure according to one of claims 1 to 9 characterised in that the ratio of the deviations defined in claim 1 is at least 1:2 and preferably 1:3
to 1:5.
11. A PET bottle with a plastics screw closure according to one of claims 1 to 10 characterised in that the lower edge of the peripheral wall portion (1) is provided with an anti-tamper
and tear-off strip (7).
12. A PET bottle with a plastics screw closure according to one of claims 1 to 11 characterised in that the plastics screw closure is produced in one piece and preferably from a homogeneous
material.
1. Bouteille de PET munie d'un bouchon fileté en plastique, constitué d'un couvercle
comportant un corps (1) essentiellement cylindrique, avec un filetage intérieur (8)
pour vissage sur le filetage extérieur (11) du goulot de bouteille (10), ainsi qu'une
plaque de tête (2), ayant essentiellement la forme d'un disque circulaire, ainsi qu'une
bande d'étanchéité (4), essentiellement cylindrique et s'étendant axialement à partir
de la face intérieure de la plaque de tête (2), bande d'étanchéité dont le diamètre
extérieur correspond approximativement au diamètre extérieur du goulot de bouteille
ou est légèrement plus grand, et dont le diamètre intérieur (2R2) est nettement plus petit que le diamètre extérieur (D) du goulot de bouteille, un
ronflement (5), ayant une surface intérieure approximativement cylindrique, étant
prévue radialement à l'extérieur de la bande d'étanchéité (4) au niveau de la transition
entre la plaque de tête (2) et le corps (1) du bouchon, renflement dont le diamètre
intérieur est au plus égal ou de préférence est un peu inférieur à la somme du diamètre
extérieur (D) du goulot de bouteille et du double de l'épaisseur de la bande d'étanchéité
(4), caractérisée en ce qu'on prévoit, radialement à l'intérieur de la bande d'étanchéité cylindrique (4), une
olive d'étanchéité (3), constituée d'une autre bande d'étanchéité essentiellement
cylindrique et dont la section transversale a approximativement la forme d'une olive,
olive d'étanchéité dont le diamètre extérieur (2R1) est, au moins dans la zone située au voisinage de la plaque de tête et opposée à
la bande d'étanchéité (4), supérieur au diamètre intérieur (d) du goulot de bouteille
(10), et en ce que l'écart (|2R1-d|) entre le diamètre extérieur (2R1) de l'olive étanchéité (3) et le diamètre intérieur (d) du goulot de bouteille est
nettement plus petit que l'écart (|2r2-D|) entre le diamètre intérieur (2r2) de la bande d'étanchéité (4) et le diamètre extérieur (D) du goulot de bouteille.
2. Bouteille de PET munie d'un bouchon fileté en plastique selon la revendication 1,
caractérisée en ce que la distance libre (r2-R1) entre la bande d'étanchéité (4) et l'olive d'étanchéité (3) est, dans la zone assurant
l'étanchéité, inférieure aux deux tiers éventuellement inférieure à la moitié de l'épaisseur
du goulot de bouteille (10).
3. Bouteille de PET munie d'un bouchon fileté en plastique selon la revendication 1 ou
2, caractérisée en ce que l'olive d'étanchéité (3) comporte, sur sa face extérieure, un renflement plat (6),
dont la section transversale est un triangle obtusangle.
4. Bouteille de PET munie d'une bouchon fileté en plastique selon l'une des revendications
1 à 3, caractérisée en ce que l'olive d'étanchéité (3) possède en son extrémité libre une section transversale
arrondie et/ou biseautée de telle sorte que, lors du déplacement axial sur un goulot
de bouteille (10), l'olive d'étanchéité (3) soit poussée radialement vers l'intérieur.
5. Bouteille de PET munie d'un bouchon fileté en plastique selon l'une des revendications
1 à 4, caractérisée en ce que la bande d'étanchéité (4) court, en son extrémité libre, d'une manière arrondie et/ou
biseautée, de telle sorte que, lors du déplacement axial du bouchon sur le goulot
de bouteille, elle élargisse radialement vers l'extérieur.
6. Bouteille de PET munie d'un bouchon fileté en plastique selon l'une des revendications
1 à 5, caractérisée en ce que les écarts entre la forme cylindrique creuse de l'olive d'étanchéité (3) et de la
bande d'étanchéité (4) sont pour l'essentiel limités à la paroi extérieure de l'olive
d'étanchéité (3) et à la paroi intérieure de la bande étanchéité (4).
7. Bouteille de PET munie d'un bouchon fileté en plastique selon l'une des revendications
1 à 6, caractérisée en ce que les faces dirigées l'une vers l'autre de la bande étanchéité (4) et de l'olive d'étanchéité
(3) courent d'une manière parallèle sur la plus grande partie de la longueur axiale
de la bande d'étanchéité (4).
8. Bouteille de PET munie d'un bouchon fileté en plastique selon l'une des revendications
1 à 7, caractérisée en ce que la longueur axiale de l'olive d'étanchéité (3) est au moins 50% et de préférence
d'environ 100% supérieure à la longueur axiale de la bande d'étanchéité.
9. Bouteille de PET munie d'un bouchon fileté en plastique selon l'une des revendications
1 à 8, caractérisée en ce que l'épaisseur moyenne de l'olive d'étanchéité (3) est approximativement égale au double
de l'épaisseur de la bande d'étanchéité (4).
10. Bouteille de PET munie d'un bouchon fileté en plastique selon l'une des revendications
1 à 9, caractérisée en ce que le rapport entre les écarts définis dans la revendication 1 est d'au moins 1:2, de
préférence de 1:3 à 1:5.
11. Bouteille de PET munie d'un bouchon fileté en plastique selon l'une des revendications
1 à 10, caractérisée en ce que le bord inférieur du corps (1) est pourvu d'une bande de garantie et de déchirure
(7).
12. Bouteille de PET munie d'un bouchon fileté en plastique selon l'une des revendications
1 à 11, caractérisée en ce que le bouchon fileté en plastique est fabriqué en une seule pièce et de préférence en
un matériau homogène.