[0001] Die Erfindung betrifft ein Druckluftaufbereitungssystem, das aus einzelnen Einheiten
zusammengesetzt ist, wobei zumindest eine Filtereinheit, und gegebenenfalls eine Reglereinheit
und/oder eine Ölereinheit vorhanden ist, die über einen Kundenbus mit einem Steuergerät
koppelbar sind.
[0002] Derartige Druckluftaufbereitungssysteme sind allgemein bekannt und im Handel erhältlich.
Jede der darin enthaltenen Einheiten ist, soweit sie elektrische Sensoren oder Aktoren
enthält, bei diesen bekannten Systemen einzeln an das Steuergerät angeschlossen. Dies
bedeutet, dass alle Einheiten sternförmig mit dem Steuergerät verbunden sind. Der
Benutzer kann die einzelnen Einheiten mit Hilfe des Steuergeräts beeinflussen, beispielsweise
kann er das Zusammenwirken der einzelnen Einheiten in dem Druckluftaufbereitungssystem
mit Hilfe von in dem Steuergerät enthaltenen speicherprogrammierbaren Steuerungen
steuern und/oder regeln.
[0003] Die einzelnen Einheiten des bekannten Druckluftaufbereitungssystems können von dem
Benutzer modulartig zusammengebaut werden. Dabei kann der Benutzer auswählen, welche
Einheiten in seinem vorliegenden Anwendungsfall erforderlich sind und demgemäß ausgewählt
werden müssen. Die Auswahl und die Anordnung der einzelnen Einheiten legen somit letztendlich
das Druckluftaufbereitungssystem fest.
[0004] Ein Nachteil des bekannten Druckluftaufbereitungssystems besteht darin, dass durch
die Parallel Verkabelung mit steigender Komponentenzahl ein erheblicher Installationsaufwand
entsteht.
[0005] Aufgabe der Erfindung ist es, ein Druckluftaufbereitungssystem zu schaffen, das möglichst
flexibel mit unterschiedlichen Steuergeräten zusammenarbeiten kann.
[0006] Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
[0007] Die einzelnen Einheiten des erfindungsgemäßen Druckluftaufbereitungssystems sind
somit nicht mehr unmittelbar mit dem Steuergerät verbunden. Stattdessen ist erfindungsgemäß
eine Entkopplung zwischen den Einheiten und dem Steuergerät vorgesehen, die mit Hilfe
der Schnittstelle vorgenommen wird. Auf der einen Seite der Schnittstelle sind die
Einheiten angeordnet, die über einen einheitlichen
[0008] Systembus miteinander verbunden sind. Die Einheiten und der Systembus sind dadurch
völlig unabhängig von dem eingesetzten Steuergerät und können deshalb unabhängig von
diesem Steuergerät immer gleich ausgestaltet sein. Auf der anderen Seite der Schnittstelle
ist der Kundenbus vorgesehen, mit dem das Druckluftaufbereitungssystem an das Steuergerät
des jeweiligen Benutzers angeschlossen werden kann. Diese andere Seite der Schnittstelle
ist somit abhängig von dem Steuergerät und ist in jedem Anwendungsfall an das jeweils
benutzte Steuergerät anzupassen.
[0009] Durch die erfindungsgemäße Entkopplung der Einheiten von dem Kundenbus wird erreicht,
dass das Druckluftaufbereitungssystem äußerst flexibel eingesetzt werden kann. Der
hierzu für die Schnittstelle erforderliche Mehraufwand ist im Vergleich zu dem Nutzen
vernachlässigbar. Insbesondere wird durch die Erfindung erreicht, dass die einzelnen
Einheiten einheitlich ausgestaltet werden können, was mit großen Einsparungen bei
den Herstellungskosten der Einheiten verbunden ist. Ebenfalls wird es durch die Erfindung
möglich, ein Druckluftaufbereitungssystem anzubieten, bei dem sich der Benutzer nicht
mehr um irgendwelche steuergeräteabhängige Busverbindungen oder dergleichen kümmern
muss, sondern bei dem sich der Benutzer einzig auf die von ihm erwünschten Eigenschaften
des Druckluftaufbereitungssystems konzentrieren kann. Die funktionsfähige Verknüpfung
der einzelnen Einheiten ist durch die Einführung der erfindungsgemäßen Schnittstelle
automatisch gewährleistet.
[0010] Bei einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung sind die einzelnen Einheiten
jeweils auch direkt an den Kundenbus anschließbar. Auf diese Art und Weise wird es
einem Benutzer ermöglicht, die jeweiligen Einheiten auch in einem Druckluftaufbereitungssystem
nach dem Stand der Technik einzusetzen. Es versteht sich, dass die erfindungsgemäßen
Vorteile dann nicht erreicht werden. Andererseits wird jedoch dem Benutzer eine weitere
Anwendungsmöglichkeit der Einheiten geboten.
[0011] Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung sind unterschiedliche Protokolle
des Kundenbusses vorhanden, wobei die Schnittstelle für eine Mehrzahl der Protokolle
des Kundenbusses vorgesehen ist.
[0012] Unter einem Protokoll eines Kundenbusses soll nachfolgend die Art und Weise verstanden
werden, wie beispielsweise bestimmte Leitungen des Kundenbusses elektrisch geschaltet
sind oder wie beispielsweise bestimmte Signale auf diesen Leitungen insbesondere im
Hinblick auf ihre zeitliche Abfolge erzeugt und auf dem Kundenbus übertragen werden.
Ersichtlich gibt es hierzu eine Vielzahl von Möglichkeiten, wie ein derartiges Protokoll
eines Kundenbusses festgelegt werden kann. Dies hat zur Folge, dass die Schnittstelle
des erfindungsgemäßen Druckluftaufbereitungssystems an diese unterschiedlichen Möglichkeiten
der Protokolle des Kundenbusses angepasst werden muss.
[0013] Eine erste Möglichkeit der Anpassung kann darin bestehen, dass für jedes bestimmte
Protokoll des Kundenbusses eine bestimmte Schnittstelle zur Verfügung gestellt wird.
Die Schnittstelle kann dabei als Hardwarebauteil ausgeführt sein. Es ist aber auch
möglich, dass die Anpassung an die unterschiedlichen Protokolle des Kundenbusses softwaremäßig
erreicht wird. In diesem Fall handelt es sich bei der Schnittstelle um ein Hardware-Bauteil,
das entsprechend des jeweiligen Protokolls unterschiedlich programmiert ist.
[0014] Besonders zweckmäßig ist es, wenn die Schnittstelle für eine Mehrzahl der Protokolle
des Kundenbusses vorgesehen ist. In diesem Fall handelt es sich bei der Schnittstelle
um ein Hardwarebauteil, das entweder hardwaremäßig und/oder softwaremäßig an die unterschiedlichen
Protokolle des Kundenbusses angepasst ist. Der Vorteil dieser Schnittstelle besteht
darin, dass ein Benutzer ein- und dieselbe Schnittstelle für verschiedene Steuergeräte
verwenden kann. Der Benutzer muss sich also nicht um steuergeräteabhängige Busverbindungen
und dergleichen kümmern, sondern kann sich gezielt auf sein anwendungsspezifisches
Druckluftaufbereitungssystem konzentrieren.
[0015] Ein weiterer Vorteil der Erfindung entsteht dadurch, dass die Schnittstelle als weitere
Einheit ausgebildet ist. Der Benutzer kann dann die Schnittstelle wie ein weiteres
Modul in seinem Druckluftaufbereitungssystem verwenden. Dies ergibt insgesamt ein
einheitliches und in sich geschlossenes System. Der Benutzer muss nur noch sein Steuergerät
an dieses System anschließen und kann dann mit der Benutzung des Druckluftaufbereitungssystems
beginnen.
[0016] Bei weiteren vorteilhaften Ausgestaltungen der Erfindung ist mindestens eine der
Einheiten über den Systembus mit Eingangssignalen beaufschlagbar bzw. sind von mindestens
einer der Einheiten Ausgangssignale über den Systembus abgebbar. Über den Systembus
werden somit Eingangs- und Ausgangssignale übertragen. Damit wird es möglich, dass
diese Eingangs- und Ausgangssignale auf dem Systembus zur Verfügung stehen und damit
von den einzelnen Einheiten verwendet werden können. Dies hat den Vorteil, dass in
den einzelnen Einheiten Steuerungen oder Regelungen enthalten sein können, die von
den genannten Eingangs- und Ausgangssignalen Gebrauch machen. Die einzelnen Einheiten
können dadurch wesentlich "intelligenter" ausgestaltet werden. Auf diese Weise wird
erreicht, dass das gesamte Druckluftaufbereitungssystem eine wesentlich höhere Flexibilität
und Qualität besitzt als die bisher bekannten Druckluftaufbereitungssysteme.
[0017] Weitere Merkmale, Anwendungsmöglichkeiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich
aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen der Erfindung, die in
den Figuren der Zeichnung dargestellt sind. Dabei bilden alle beschriebenen oder dargestellten
Merkmale für sich oder in beliebiger Kombination den Gegenstand der Erfindung, unabhängig
von ihrer Zusammenfassung in den Patentansprüchen oder deren Rückbeziehung sowie unabhängig
von ihrer Formulierung bzw. Darstellung in der Beschreibung bzw. in der Zeichnung.
[0018] Die einzige Figur der Zeichnung zeigt ein schematisches Blockschaltbild eines erfindungsgemäßen
Druckluftaufbereitungssystems 1.
[0019] Das Druckluftaufbereitungssystem 1 weist eine Mehrzahl einzelner Einheiten auf, die
der Drucklufterzeugung und der Steuerung bzw. Regelung der erzeugten Druckluft dienen.
[0020] So ist eine Eingangsventileinheit 2 vorgesehen, die von einem Druck P
in beaufschlagt ist, und mit der insbesondere das gesamte Druckluftaufbereitungssystem
ein- und ausgeschaltet werden kann.
[0021] Des Weiteren ist eine Filtereinheit 3 vorgesehen, die über eine Druckluftleitung
mit der Eingangsventileinheit 2 verbunden ist, und die insbesondere der Reinigung
der Druckluft dient. Zu diesem Zweck ist in der Filtereinheit 3 beispielsweise ein
nicht näher dargestellter Wasserabscheider enthalten.
[0022] Des Weiteren ist in dem Druckluftaufbereitungssystem 1 eine Druckreglereinheit 4
vorgesehen, die über eine Druckluftleitung mit der Filtereinheit 3 verbunden ist,
und die insbesondere der Regelung der Druckluft auf einen erwünschten Sollwert P
soll dient.
[0023] Des Weiteren ist eine Verteilereinheit 5 vorgesehen, die über eine Druckluftleitung
mit der Druckreglereinheit 4 verbunden ist, und die der Verteilung der Druckluft an
die verschiedenen Anwendungsorte dient.
[0024] Schließlich ist in dem Druckluftaufbereitungssystem 1 eine Ölereinheit 6 vorgesehen,
die über eine Druckluftleitung mit der Verteilereinheit 5 verbunden ist. Die Ölereinheit
6 ist mit einer Ausgangsleitung versehen, in der der Druck P
out herrscht. In der Ölereinheit 6 kann beispielsweise ein sogenannter Impulsöler enthalten
sein, der eine bestimmte Ölmenge aus einem Ölbehälter an die Druckluft abgeben kann.
[0025] Die beschriebenen Einheiten 2, 3, 4, 5, 6 weisen jeweils eine elektrische Kontrollschaltung
7 auf, die vorzugsweise in allen Einheiten gleichartig ausgestaltet ist. Die Kontrollschaltung
7 dient dazu, die in der jeweiligen Einheit vorhandenen elektrischen Signale im Hinblick
auf eine einheitliche Verwendung innerhalb des gesamten Druckluftaufbereitungssystems
1 zu verarbeiten.
[0026] Das Druckluftaufbereitungssystem 1 weist einen Systembus 8 auf, an den alle Einheiten
2, 3, 4, 5, 6 angeschlossen sind. Dabei erfolgt die Kopplung des Systembusses 8 mit
den genannten Einheiten mit Hilfe der einheitlichen Aufbereitung der elektrischen
Signale durch die Kontrollschaltung 7. Diese einheitliche Aufbereitung der elektrischen
Signale ist dabei an das Protokoll des Systembusses 8 angepasst. Unter dem Protokoll
des Systembusses 8 soll nachfolgend die Art und Weise verstanden werden, wie die einzelnen
Leitungen des Systembusses 8 elektrisch geschaltet sind und wie die einzelnen Signale
auf diesen Leitungen insbesondere im Hinblick auf ihr zeitliches Verhalten erzeugt
und auf dem Systembus 8 übertragen werden.
[0027] Des Weiteren ist in dem Druckluftaufbereitungssystem 1 eine Schnittstelle 9 vorgesehen,
die auf ihrer einen Seite mit dem Systembus 8 verbunden ist. Auf ihrer anderen Seite
ist die Schnittstelle 9 über einen Kundenbus 10 mit einem Steuergerät 11 verbunden.
[0028] Auf der mit dem Steuergerät 11 verbundenen Seite der Schnittstelle 9 sind eine Mehrzahl
von Kundenbussen 10 vorgesehen, die unterschiedliche Protokolle aufweisen. Unter dem
Protokoll eines Kundenbusses 10 wird wiederum die Art und Weise verstanden, wie die
einzelnen Leitungen des Kundenbusses 10 elektrisch geschaltet sind und wie die einzelnen
Signale auf diesen Leitungen insbesondere im Hinblick auf ihr zeitliches Verhalten
elektrisch erzeugt und auf dem Kundenbus übertragen werden.
[0029] Die genannten, unterschiedlichen Protokolle des Kundenbusses 10 sind dazu vorgesehen,
dass unterschiedliche. Steuergeräte 11 unmittelbar an die Schnittstelle 9 angeschlossen
werden können. Ein Steuergerät 11, das somit mit einem anderen Protokoll des Kundenbusses
10 zusammenarbeitet, wird an den mit dem entsprechenden Protokoll versehenen Kundenbus
10 der Schnittstelle 9 angeschlossen und ist damit einsatzbereit.
[0030] Dabei ist es möglich, dass das Protokoll des Kundenbusses 10 und das Protokoll des
Systembusses 8 einander entsprechen. Dies bedeutet mit anderen Worten, dass als Protokoll
für den Systembus 8 auch ein vorhandenes Protokoll eines Kundenbusses 10 verwendet
werden kann. In diesem Fall ist es möglich, das Steuergerät 11 unmittelbar, also ohne
Zwischenschaltung der Schnittstelle 9 an den Systembus 8 anzuschließen.
[0031] Des Weiteren ist es möglich, dass die Schnittstelle 9 als weitere Einheit ausgebildet
ist. Die bereits vorhandenen Einheiten 2, 3, 4, 5, 6 und die weitere Einheit für die
Schnittstelle 9 können dann modulartig zu einem einheitlichen Gerät zusammengesetzt
werden.
[0032] Eine weitere Möglichkeit besteht darin, dass die einzelnen Einheiten 2, 3, 4, 5,
6 auch mit Anschlüssen versehen sind, die dem Protokoll eines Kundenbusses 10 entsprechend,
und über die sie unmittelbar an das Steuergerät 11 angeschlossen werden können.
[0033] In den beschriebenen Einheiten 2, 3, 4, 5, 6 können elektrische und/oder pneumatische
Komponenten enthalten sein, die von Eingangssignalen beaufschlagt werden, und/oder
die Ausgangssignale abgeben. Diese Eingangssignale und/oder Ausgangssignale sind dabei
über den Systembus 8 geführt.
[0034] So ist es möglich, dass die Filtereinheit 3 beispielsweise ein 2-Wege-Ventil 12 aufweist,
mit dem der erwähnte Wasserabscheider entleert werden kann. Dieses 2-Wege-Ventil 12
wird von einem Eingangssignal angesteuert, das unter Zwischenschaltung der Kontrollschaltung
7 auch auf dem Systembus 8 vorhanden ist.
[0035] Ebenfalls ist es möglich, dass in der Filtereinheit 3 beispielsweise mit Hilfe eines
ohmschen Wegsensors 13 ein Ausgangssignal erzeugt wird, das dem Füllstand des Wasserabscheiders
entspricht. Dieses Ausgangssignal steht dann wieder über die Kontrollschaltung 7 auf
dem Systembus 8 zur Verfügung.
[0036] Des Weiteren ist es möglich, dass der Reglereinheit 4 ein Eingangssignal für den
erwünschten Sollwert P
soll des Drucks der aufbereiteten Druckluft zugeführt wird, und/oder dass von der Reglereinheit
ein Ausgangssignal erzeugt wird, das dem tatsächlich vorhandenen Ist-Wert P
ist dieses Drucks entspricht. Die genannten Eingangs- und Ausgangssignale der Reglereinheit
4 sind dann wiederum über die Kontrollschaltung 7 auf dem Systembus 8 verfügbar.
[0037] Eine weitere Möglichkeit besteht darin, dass die Ölereinheit 6 mit einem Eingangssignal
beaufschlagt wird, das die Abgabe einer bestimmten Ölmenge an die Druckluft zur Folge
hat. Hierzu kann ein 2-Wege-Ventil 14 oder dergleichen vorgesehen sein. Ebenfalls
ist es möglich, dass in der Ölereinheit 6 ein Ausgangssignal erzeugt wird, das dem
Füllstand des Öls in einem Ölbehälter entspricht, aus dem die genannte Ölmenge an
die Druckluft abgegeben wird. Dieser Füllstand kann wiederum beispielsweise mit Hilfe
eines ohmschen Wegsensors 15 erfasst werden. Die genannten Eingangs- und Ausgangssignale
sind dann wieder über die Kontrollschaltung 7 auf dem Systembus 8 verfügbar.
[0038] Sämtliche, von den Einheiten 2, 3, 4, 5, 6 an den Systembus 8 abgegebenen Ausgangssignale
liegen an der Schnittstelle 9 an und werden von dort über den Kundenbus 10 an das
Steuergerät 11 weitergegeben. Der Benutzer kann bei einer entsprechenden Ausgestaltung
des Steuergeräts 11 die Werte dieser Ausgangssignale ablesen und ggf. abspeichern.
Des Weiteren kann der Benutzer unter anderem auf der Grundlage dieser Ausgangssignale
anwendungsspezifische Steuerungen oder Regelungen erstellen, zu deren Durchführung
das Steuergerät 11 zum Beispiel die genannten Eingangssignale über den Kundenbus 10
und die Schnittstelle 9 an den Systembus 8 weitergibt. Diese Eingangssignale beaufschlagen
dann, wie beschrieben, die einzelnen Einheiten 2, 3, 4, 5, 6 und werden dort mit Hilfe
der Kontrollschaltungen 7 weiterverarbeitet.
[0039] Es versteht sich, dass die verschiedenen Einheiten 2, 3, 4, 5, 6 auch noch andere
Ausgangssignale erzeugen können bzw. von anderen Eingangssignalen beaufschlagt sein
können.
1. Druckluftaufbereitungssystem (1), das aus einzelnen Einheiten (2 bis 6) zusammengesetzt
ist, wobei zumindest eine Filtereinheit (3) und gegebenenfalls eine Reglereinheit
(4) und/oder eine Ölereinheit (6) vorhanden ist, mit folgenden Merkmalen:
die Einheiten (2 bis 6) sind über einen Systembus (8) miteinander verbunden,
es ist eine Schnittstelle (9) vorgesehen, über die der Systembus (8) mit einem Kundenbus
(10) koppelbar ist, wobei die Schnittstelle (9) zur funktionsfähigen Verknüpfung des
Systembusses (8) und des Kundenbusses (10) vorgesehen ist,
und es ist ein Steuergerät (11) vorgesehen, das mit dem Kundenbus (10) koppelbar ist.
2. Druckluftaufbereitungssystem (1) nach Anspruch 1, wobei die einzelnen Einheiten (2
bis 6) jeweils auch direkt an den Kundenbus (10) anschließbar sind.
3. Druckluftaufbereitungssystem (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei unterschiedliche
Protokolle des Kundenbusses (10) vorhanden sind, und dass die Schnittstelle (9) für
eine Mehrzahl der Protokolle des Kundenbusses (10) vorgesehen ist.
4. Druckluftaufbereitungssystem (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das
Protokoll des Systembus (8) einem der Protokolle des Kundenbusses (10) entspricht.
5. Druckluftaufbereitungssystem (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die
Schnittstelle (9) als weitere Einheit ausgebildet ist.
6. Druckluftaufbereitungssystem (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei mindestens
eine der Einheiten (2 bis 6) über den Systembus (8) mit einem Eingangssignal beaufschlagbar
ist.
7. Druckluftaufbereitungssystem (1) nach Anspruch 7, wobei die Filtereinheit (3) mit
einem Eingangssignal zum Entleeren eines Wasserabscheiders und/oder die Reglereinheit
(4) mit einem Eingangssignal für einen erwünschten Druck und/oder die Ölereinheit
(6) mit einem Eingangssignal zum Abgeben einer bestimmten Ölmenge beaufschlagbar ist.
8. Druckluftaufbereitungssystem (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei von
mindestens einer der Einheiten (2 bis 6) ein Ausgangssignal über den Systembus (8)
abgebbar ist.
9. Druckluftaufbereitungssystem (1) nach Anspruch 9, wobei von der Filtereinheit (3)
ein Ausgangssignal über den Füllstand eines Wasserabscheiders und/oder von der Reglereinheit
(4) ein Ausgangssignal über einen vorhandenen Druck und/oder von der Ölereinheit (6)
ein Ausgangssignal über den Füllstand eines Ölbehälters abgebbar ist.
1. Système de traitement d'air sous pression (1) composé d'unités séparées (2 à 6), parmi
lesquelles se trouvent au moins une unité de filtration (3) et éventuellement une
unité de réglage (4) et/ou une unité de lubrification (6), et présentant les caractéristiques
suivantes :
les unités (2 à 6) sont reliées entre elles par un bus système (8),
il est prévu une interface (9) permettant de coupler le bus système (8) à un bus client
(10), l'interface (9) étant destinée à relier en fonctionnement le bus système (8)
au bus client (10),
et il est prévu un dispositif de commande (11) apte à être couplé au bus client (10).
2. Système de traitement d'air sous pression (1) selon la revendication 1, dans lequel
chacune des unités séparées (2 à 6) peut également être directement raccordée au bus
client (10).
3. Système de traitement d'air sous pression (1) selon l'une des revendications précédentes,
dans lequel différents protocoles de bus client (10) sont disponibles, et où l'interface
(9) est prévue pour une pluralité de protocoles de bus client (10).
4. Système de traitement d'air sous pression (1) selon l'une des revendications précédentes,
dans lequel le protocole du bus système (8) correspond à l'un des protocoles du bus
client (10).
5. Système de traitement d'air sous pression (1) selon l'une des revendications précédentes,
dans lequel l'interface (9) est conçue sous la formé d'une unité supplémentaire.
6. Système de traitement d'air sous pression (1) selon l'une des revendications précédentes,
dans lequel au moins l'une des unités (2 à 6) peut recevoir un signal d'entrée via
le bus système (8).
7. Système de traitement d'air sous pression (1) selon la revendication 7, dans lequel
l'unité de filtration (3) peut recevoir un signal d'entrée pour la vidange d'un séparateur
d'eau et/ou l'unité de réglage (4) un signal d'entrée pour une pression souhaitée
et/ou l'unité de lubrification (6) un signal d'entrée pour la libération d'une quantité
déterminée d'huile.
8. Système de traitement d'air sous pression (1) selon l'une des revendications précédentes,
dans lequel au moins une des unités (2 à 6) peut délivrer un signal de sortie via
le bus système (8).
9. Système de traitement d'air sous pression (1) selon la revendication 8, dans lequel
l'unité de filtration (3) peut délivrer un signal de sortie relatif au niveau de remplissage
d'un séparateur d'eau et/ou l'unité de réglage (4) un signal de sortie relatif à une
pression disponible et/ou l'unité de lubrification (6) un signal de sortie relatif
au niveau de remplissage d'un réservoir d'huile.
1. Compressed air preparation/processing system (1). which consists of individual units
(2 to 6), whereby at least one is a filter unit (3), and if required a regulator unit
(4) and/or a lubricator unit (6), with the following features:
The units (2 to 6) are connected to each other via a system bus (8).
An interface (9) is included in the design, which enables the system bus (8) to be
connected to a customer bus (10), whereby the interface (9) is designed to provide
a functioning link between the system bus (8) and the customer bus (10),
and a control device (11) is included in the design, which can be connected to the
customer bus (10).
2. Compressed air preparation/processing system (1), in accordance with claim 1, in which
the individual units (2 to 6) can also be connected directly to the customer bus (10).
3. Compressed air preparation/processing system (1), in accordance with one of the above
claims, in which the customer bus (10) has various protocols, and the interface (9)
is designed to process various protocols of the customer bus (10).
4. Compressed air preparation/processing system (1), in accordance with one of the above
claims, in which the protocol of the system bus (8) corresponds to one of the protocols
of the customer bus (10).
5. Compressed air preparation/processing system (1), in accordance with one of the above
claims, in which the interface (9) is designed as a separate unit.
6. Compressed air preparation/processing system (1), in accordance with one of the above
claims, in which at least one of the units (2 to 6) can be activated with an input
signal via the system bus (8).
7. Compressed air preparation/processing system (1), in accordance with claim 6, in which
the filter unit (3) can be activated with an input signal, so that it empties a water
separator and/or the regulator unit (4) with an input signal for the required pressure,
and/or activates the lubricator unit (6) with an input signal to dispense a specific
quantity of oil.
8. Compressed air preparation/processing system (1), in accordance with one of the above
claims, in which at least one of the units (2 to 6) can send an output signal via
the system bus (8).
9. Compressed air preparation/processing system (1), in accordance with claim 8, in which
the filter unit (3) can send an output signal showing how full the water separator
is, and/or the regulator unit (4) can send an output signal showing the current pressure
level, and/or the lubricator unit (6) can send an output signal showing how full the
oil reservoir is.