[0001] Die Erfindung betrifft eine Stellunesmeldeanordnung für einen Motorantrieb eines
Stufenschalters, eines Umstellers oder einer Tauchkernspule gemäß dem Oberbegriff
des ersten Patentanspruches.
Eine solche Stellungsmeldeanordnung ist aus der DE-AS 21 08 013 bekannt.
[0002] Stufenschalter ermöglichen die unterbrechungslose Umschaltung zwischen Wicklungsanzapfungen
eines Stufentransformators unter Last.
Umsteller ermöglichen die Umschaltung zwischen Wicklunesanzapfungen eines Stufentransformators
im lastlosen Zustand.
Tauchkernspulen ermöglichen die Einstellung bzw. Veränderung einer Induktivität.
[0003] Stellungsmeldeanordnungen als Bestandteil des Motorantriebes von Stufenschaltern
o.ä. dienen dazu, die jeweilige Stellung des Stufenschalters o.ä. elektrisch zu erfassen
und zu übermitteln; dies wiederum ist einerseits Ausgangspunkt für die - dann optische
- eigentliche Stellungsanzeige und andererseits als Istwert Grundlage nachfolgender
Steuer- bzw. Regelfunktionen.
[0004] Bekannte Stellungsmeldeanordnungen für Stufenschalter bestehen aus einer kreisförmigen
Anordnung einer Vielzahl von Meldekontakten, wobei mindestens je einem Meldekontakte
eine Betriebsstellung des Stufenschalters o. dgl. zugeordnet ist. Dabei werden die
Meldekontakte mittels eines drehbaren zentralen Meldekontakthebels, der mit dem Stufenschalter,
genauer gesagt mit dem Motorantrieb des Sufenschalters, in Verbindung steht, beschaltet.
Dabei wird der Meldekontakthebel bei jeder Änderung der Betriebsstellung des Stufenschalters,
d.h. bei der Umschaltung von einer Wicklungsanzapfung auf eine andere, lediglich um
einen Schaltwinkel bewegt, der dem Abstand zweier benachbarter Meldekontakte entspricht.
Infolge der kontinuierlichen Bewegung des Meldekontakthebels kommt es jedoch zu einer
sehr langsamen Kontakttrennung, die sich, abhängig vom jeweiligen Schaltvorgang, über
mehrere Sekunden erstrecken kann. Eine solche Stellungsmeldeanordnung ist also nicht
geeignet, wenn über die Meldekontakte mit Gleichstrom betriebene Stromkreise geführt
werden oder ganz allgemein höhere Ströme geschaltet werden sollen.
[0005] Aus der DE-OS 18 12 609 ist eine weiter entwickelte Stellungsmeldeanordnung bekannt,
bei der zur Erhöhung der Schaltleistung jeder einzelne Meldekontakt als separater
Sprungschalter ausgebildet ist. Diese Lösung erfordert jedoch einen hohen Aufwand.
[0006] Zur Vereinfachung ist es aus der DE 21 08 013 bekannt, eine Stellungsmeldeanordnung
vorzusehen, bei der im Stromkreis statt der vielen einzelnen Sprungschalter nur noch
ein einziger solcher Sprungschalter bzw. Schnappschalter angeordnet ist, der mittels
einer Nockenscheibe, die über ein Getriebe mit dem Meldekontakthebel gekoppelt ist,
betätigt wird.
Auch diese Anordnung ist jedoch noch zu aufwendig, denn es müssen zwei unterschiedliche
Drehbewegungen erzeugt werden: Zum einen die eigentliche Bewegung des Meldekontakthebels
von einem Meldekontakt auf einen benachbarten, also bei n möglichen Stellungen um
einen Winkel von 360/n Grad. Zum anderen die Bewegung der Nockenscheibe, die pro Schaltung
einen Winkel von 360 Grad durchläuft, also einen kompletten Umlauf vollführt.
Zur weiteren Vereinfachung ist es aus der DE-PS 29 47 343 bekannt, bei einer Stellungsmeldeanordnung
den einzigen vorhandenen Schnappschalter auf dem drehbaren Meldekontakthebel selbst
anzuordnen. Die Betätigung des Schnappschalters erfolgt dabei durch eine konzentrische
Nockenbahn, die um die kreisförmig angeordneten Meldekontakte herum sich erstreckt.
Diese Anordnung weist jedoch den Nachteil auf, daß der bewegliche Meldekontakt nicht
als einfache Brücke ausgeführt werden kann, da, wie erläutert, er den Schnappschalter
mit aufnehmen muß und eine Reihenschaltung Meldekontakt-Schnappschalter-Meldekontakt
auf dem Kontaktarm erforderlich ist. Zudem verkomplizieren auch die elektrischen Zu-
und Ableitungen zum Schnappschalter diese Anordnung, da der Schnappschalter mit dem
Meldekontakthebel eine Drehbewegung vollführt, also kein feststehendes Bauteil mehr
ist. Außerdem ist diese bekannte Anordnung nicht geeignet für eine Ausführung in Leiterplattentechnik.
Insgesamt ist demnach auch diese bekannte Stellungsmeldeanordnung noch zu kompliziert
- sowohl hinsichtlich der Konstruktion selbst als auch hinsichtlich der Herstellung.
[0007] Aufgabe der Erfindung ist es demnach, eine gattungsgemäße Stellungsmeldeanordnung
anzugeben, die nur einen einzigen Sprungschalter aufweist, dabei jedoch einfach und
dennoch funktionssicher aufgebaut ist und sich besonders einfach herstellen läßt.
[0008] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Stellungsmeldeanordnung mit den Merkmalen
des 1. Patentanspruches gelöst.
Die Unteransprüche beziehen sich auf besonders vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung.
[0009] Besonders vorteilhaft an der Erfindung ist dabei, daß sich ein konstruktiv besonders
einfacher und sehr leicht zu montierender Aufbau der gesamten Anordnung ergibt.
[0010] Dies wird dadurch ermöglicht, daß der Meldekontakthebel erfindungsgemäß selbst als
Nockenscheibe ausgebildet ist.
Dieser neuartige Meldekontakthebel übernimmt damit zwei unterschiedliche Funktionen
gleichzeitig, die nach dem Stand der Technik duch getrennte Bauteile realisiert wurden:
Zum einen beschaltet er - wie bekannt - die kreisförmig um ihn herum angeordneten
Meldekontakte und verbindet diese jeweils mit einer Ableitung, zum anderen betätigt
er gleichzeitig mit seiner stirnseitigen Nockenkontur den einzigen, feststehenden
Sprungschalter, der in den Stromkreis geschaltet ist. Mit anderen Worten: Zur Betätigung
des Sprungschalters ist kein zusätzlicher Aufwand erforderlich; weder ist eine zusatzliche
Kurvenscheibe notwendig, noch muß etwa eine zusätzliche Bewegung erzeugt werden. Es
ist klar, daß dies die gesamte Anordnung entscheidend vereinfacht.
Weiterhin ist der erfindungsgemäß als Nockenscheibe ausgebildete Meldekontakthebel
als separates Bauteil herstellbar; die Herstellung zusätzlicher Kurvenscheiben, bei
deren Montage nach dem Stand der Technik konzentrisch um die Meldekontakte herum zudem
noch erhebliche Genauigkeitsanforderungen einzuhalten sind, entfällt völlig.
[0011] In einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung besteht die Nockenscheibe
selbst aus flachem Isoliermaterial und ist mit Durchbrüchen versehen, in denen eine
oder mehrere leitende Kontaktbrücken befestigt sind, die bei Drehung der Nockenscheibe
die einzelnen Meldekontakte beschalten und auch die Verbindung zur Kontaktableitung
herstellen. Durch unterschiedliche Anordnung. Lage, Zahl und Größe der jeweiligen
Kontaktbrücken sind dabei bei ansonsten unveränderter Anordnung die unterschiedlichsten
Beschaltungen bzw. Schaltsequenzen mit geringstem Aufwand realisierbar.
[0012] In einer weiteren besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weist die Nockenscheibe
eine eigene Lagerung, d.h. ein separates Lager auf. Damit können die drehbare Nockenscheibe
und das diese Drehung ermöglichende Lager als eigenständige Baugruppe vorgefertigt
und nachträglich auf besonders einfache Weise mit der Platine, die die kreisförmig
angeordneten Meldekontakte und den Sprungschalter tragt, komplettiert werden.
Besonders vorteilhaft ist es dabei, wenn diese Platine als Leiterplatte ausgebildet
ist.
[0013] Es ist auch möglich, mehrere komplette erfindungsgemäße Anordnungen baukastenatig
übereinander anzuordnen und durch eine gemeinsame zentrische Welle zu betätigen. Dadurch
und durch die bereits beschriebene Variierung der jeweils verwendeten Kontaktbrücken,
die auf den jeweiligen Nockenscheiben angeordnet sind, ist insgesamt auf einfachste
Weise die Realisierung der unterschiedlichsten Beschaltungen der Meidekontakte mit
nur wenigen Bauteilen möglich.
[0014] Die Erfindung soll nachfolgend anhand von Zeichnungen beispielhaft noch näher erläutert
werden.
- Figur 1
- zeigt eine erste erfindungsgemäße Anordnung von oben
- Figur 2
- zeigt diese erste Anordnung in seitlicher Schnittdarstellung
- Figur 3
- zeigt eine zweite erfindungsgemäße Anordnung in seitlicher Schnittdarstellung.
[0015] Die in den Figuren 1 und 2 dargestellte erste Ausführungsform einer erfindungsgemäßen
Stellungsmeldeanordnung weist eine Platine 1 auf. Diese Platine 1 wiederum enthält
kreisförmig angeordnete einzelne, voneinander isolierte, Meldekontakte 11. Sie weist
weiterhin auf einem konzentrischen Kreis dazu einen durchgehenden Ableitkontaktring
12 auf. Meldekontakte 11 als auch Ableitkontaktring 12 können aus separaten Kontaktstücken
bzw. -bahnen bestehen; besonders vorteilhaft ist es jedoch, die Platine 1 als Leiterplatte
auszubilden und Meldekontakte 11 als auch Ableitkontaktring 12 als durchkontaktierte
leitende Bahnen auf der Oberseite dieser Leiterplatte auszubilden.
Außerhalb der Kontaktbahnen ist auf der Platine 1 ein Sprungschalter 3 befestigt,
der eine Betätigungsrolle 31 aufweist. Für diesen Sprungschalter 3 ist ein Mikroschalter
besonders geeignet. Die elektrischen Anschlüsse dieses Sprungschalters 3 sowie die
mit diesen sowie den einzelnen Meldekontakten und dem Ableitkontaktring in Verbindung
stehenden Kontaktbahnen auf der Rückseite der Platine 1 überhaupt sind in den Zeichnungen
nicht dargestellt.
[0016] Die erfindungsgemäße Stellungsmeideanordnung besteht weiterhin aus einer Nockenscheibe
2, die in einem gewissen Abstand parallel zur Platine 1 drehbar auf dieser gelagert
ist. Dazu weist die Nockenscheibe 2 ein Lager 21 auf, das zentrisch im Mittelpunkt
der auf der Platine 1 befindlichen konzentrischen Kontaktbahnen von Meldekontakten
11 und Ableitkontakring 12 auf dieser befestigt ist.
Die Stirnseite der Nockenscheibe 2 weist eine Nockenkontur 22 auf, die mit der Betätigungsrolle
31 des Sprungschalters 3 korrespondiert.
Auf der der Platine 1 zugewandten Seite ist auf der Nockenscheibe 2 eine leitende
Kontaktbrücke 23 angeordnet, die an einem Ende einen zungenartigen Vorsprung aufweist,
der die Meldekontakte 11 beschaltet und die mit einem anderen freien Ende ständig
elektrisch mit dem Ableitkontaktring 12 in Verbindung steht, d.h. auf diesem schleift.
Die Kontaktbrücke 23 kann besonders einfach dadurch befestigt werden, daß sie mit
dafür vorgesehenen Vorsprüngen, freien Enden oder dgl. in auf der Nockenscheibe 2
vorgesehenen Bohrungen 25 eingesteckt wird.
Mit dieser Anordnung sind bei Drehung der Nockenscheibe 2 unterschiedliche einzelne
Meldekontakte 11 nacheinander mit dem Ableitkontaktring 12 verbindbar. Gleichzeitig
wird durch die stirnseitige Nockenkontur 22 der in den elektrischen Kreis eingeschaltete
Sprungschalter 3 betätigt, dessen Betätigungsrolle 31 auf der Nockenkontur 22 abläuft.
Die Nockenscheibe 2 steht über eine zentrische Antriebswelle 4 mit dem Motorantrieb
des jeweiligen Stufenschalters in Verbindung
Die Wirkungsweise dieser beschriebene Anordnung ist folgende:
Soll der Stufenschalter von einer Stufe auf eine benachbarte andere Stufe, d.h. von
einer Wicklungsanzapfung auf eine benachbarte Wicklungsanzapfung, umgeschaltet werden,
wird der zugehörige Motorantrieb in Bewegung gesetzt. Die Antriebswelle 4 und damit
die Nockenscheibe 2 beginnen sich zu drehen. Die leitende Kontaktbrücke 23, die bisher
eine elektrische Verbindung zwischen dem festen Meldekontakt, der die bisherige Stufenstellung
repräsentierte, und dem Ableitkontaktring hergestellt hat, beginnt diesen Meldekontakt
zu verlassen und bewegt sich je nach Drehrichtung in Richtung eines der beiden benachbarten
nächsten Meldekontakte. Gleichzeitig läuft die Betätigungsrolle 31 auf einen Nocken
der Nockenkontur 22 auf, der Sprungschalter 3 wird betätigt und öffnet den Stromkreis,
bevor die Kontaktbrücke 23 den bisherigen Meldekontakt vollständig verläßt. Durch
den in den Stromkreis geschalteten Sprungschalter 3 wird somit der elektrische Kreis
geöffnet, bevor eine mechanische Kontakttrennung am bisher kontaktierten Meldekontakt
erfolgt, so daß kein Lichtbogen o.ä. am Kontakt auftreten kann. Vielmehr erfolgt die
eigentliche Kontakttrennung leistungslos. Bei Weiterdrehung erreicht die Kontaktbrücke
23 den jeweils benachbarten Meldekontakt und stellt die elektrische Verbindung zwischen
diesem und dem Ableitkontaktring 12 her. Anschließend läuft die Betätigungsrolle 3
in ein Nockental der Nockenkontur 22, der Sprungschalter 3 schließt wieder den Stromkreis.
Um diesen Ablauf sicherzustellen, sind entsprechende Dimensionierungen der Breite
der einzelnen Meldekontakte 11 und ihres Abstandes zueinander, der Kontaktbrücke 23
und der Nockenkontur 22 erforderlich. Abhängig von diesen Dimensionierungen sind die
verschiedenartigsten Schaltsequenzen realisierbar. So ist es in Abwandlung des gerade
erläuterten Schaltablaufes durchaus möglich, vorzusehen, daß der Sprungschalter 3
den Stromkreis bereits schließt, bevor die leitende Kontaktbrücke 23 den neuen Meldekontakt
erreicht hat.
Insgesamt vollführen Antriebswelle 4 und damit Nockenscheibe 2 bei jeder Umschaltung
des Stufenschalters eine Drehbewegung um einen Winkel von 360 / n Grad, wobei n die
Zahl der möglichen Stufenstellungen, d.h. die Zahl der vorhandenen Meldekontakte ist.
[0017] Figur 3 zeigt eine zweite Ausführungsform der Erfindung. Dabei ist das Lager 21 mittels
eines Befestigungselementes 25 fest mit der Nockenscheibe 2 verbunden und weist eine
zentrische Lagerbuchse 27 auf, deren Innenkontur der Außenkontur der Antriebswelle
4 entspricht.
[0018] In der Platine 1 ist eine Bohrung 13 vorgesehen, deren Durchmesser etwas größer ist
als der des Lagers 21, so daß dieses eingesteckt werden und sich frei drehen kann.
Die axiale Fixierung erfolgt einerseits durch einen Ansatz 28 an der Lagerbuchse 27
mit größerem Durchmesser, andererseits durch einen Befestigungsring 26, der nach Montage
auf der anderen Seite der Platine 1 in einen Einstich 29 des Lagers 21 eingebracht
wird. Damit ist eine zuverlässige Fixierung der aus Lager 21 und Nockenscheibe 2 bestehenden
Baugruppe bei uneingeschränkter Drehbarkeit auf der Platine 1 gewährleistet.
Diese Ausführung bietet mehrere Vorteile: Zum einen ist die gesamte Baugruppe Nockenscheibe/Lager
vormontierbar, zum anderen braucht diese Baugruppe zur Montage lediglich durch das
Loch 13 der Platine 1 gesteckt und auf der anderen Seite mit dem Befestigungsring
26 arretiert zu werden. Ein weiterer Vorteil ist der, daß die eigentliche Welle 4,
die die Drehbewegung vom Antrieb übertragt, nachträglich in die Lagerbuchse 27 eingesteckt
werden kann. Dabei kann durch entsprechende Konturen eine formschlüssige Verbindung
auf bekannte Weise hergestellt werden.
[0019] Es ist auch möglich, die beschriebenen Stellungsmeldeanordnungen in mehreren Ebenen
übereinander in identischen Ausführungen beispielsweise für mehrphasige Anordungen
mehrmals vorzusehen. In Figur 3 ist eine solche Anordnung in zwei Ebenen angedeutet,
wobei nicht alle Details zeichnerisch dargestellt sind. Es ist zu erkennen, daß eine
zweite Platine 5 und eine zweite Nockenscheibe vorgesehen sind, die eine identische
zweite erfindungsgemäße Anordnung bilden. Die Fixierung und Befestigung der einzelnen
Anordnungen erfolgt dabei durch Distanzelemente 7, die synchrone Bewegung beider Nockenscheiben
2 und 6 durch die die gesamte Anordnung durchlaufende Antriebswelle 4.
1. Stellungsmeldeanordnung für einen Motorantrieb eines Stufenschalters, eines Umstellers
oder einer Tauchkernspule,
wobei eine Vielzahl von festen Meldekontakten (11), die zur zuordnung zu unterschiedlichen
Betriebsstellungen des Stufenschalters, des Umstellers oder der Tauchkernspule ausgebildet
sind, in einem Kreis angeordnet sind,
wobei weiterhin zentrisch in diesem Kreis ein beweglicher Meldekontakthebel drehbar
gelagert ist, und wobei die einzelnen Meldekontakte mittels des Meldekontakthebels
beschaltbar und über mindestens einen zwischengeschalteten Sprungschalter (3) mit
einer Ableitung elektrisch verbindbar sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Meldekontakthebel als Nockenscheibe (2) mit stirnseitiger Nockenkontur (22) ausgebildet
ist,
und daß der mindestens eine Sprungschalter (3) außerhalb des Kreises der Meldekontakte (11)
angeordnet ist, derart, daß er von der Nockenkontur (22), abhängig von der Drehung der Nockenscheibe (2), betätigbar
ist.
2. Stellungsmeldeanordnune nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der mindestens eine Sprungschalter (3) eine Betatigungsrolle (31) aufweist, die mit
der Nockenkontur (22) korrespondiert.
3. Stellungsmeldeanordnung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Meldekontakte (11) auf einer Platine (1) angeordnet sind, wobei konzentrisch
zu diesem Kreis weiterhin ein durchgehender Ableitkontaktring (12) auf der Platine
(1) vorgesehen ist, derart, daß durch die Nockenscheibe (2) je nach deren Stellung mindestens einer der Meldekontakte
(11) mit dem Ableitkontaktring (12) elektrisch verbindbar ist.
4. Stellungsmeldeanordnung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß der mindestens eine Sprungschalter (3) ebenfalls auf der Platine (1) angeordnet ist.
5. Stellungsmeldeanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Nockenscheibe (2) aus flachem Isoliermaterial besteht und Durchbrüche bzw. Bohrungen
(24) aufweist, in denen mindestens eine leitende Kontaktbrücke (23) befestigt ist,
mittels der die Meldekontakte (11) beschaltbar und mit der Ableitung verbindbar sind.
6. Stellungsmeldeanordnung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die mindestens eine leitende Kontaktbrücke (23) an einem Ende einen zungenartigen
Vorsprung aufweist, der die Meldekontakte (11) kontaktiert und beschaltet, und mit
ihrem anderen freien Ende ständig mit dem Ableitkontaktring (12) elektrisch in Verbindung
steht.
7. Stellungsmeldeanordnung nach einem der Ansprüche 3 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Platine (1) als Leiterplatte ausgebildet ist, derart, daß sowohl Meldekontakte (11) als auch Ableitkontaktring (12) als durchkontaktierte leitende
Bereiche auf der Oberfläche ausgebildet sind.
8. Stellungsmeldeanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Nockenscheibe (2) mit einem Lager (21) zu einer separaten Baugruppe vereinigt
ist.
9. Stellungsmeldeanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß Platine (1) und Nockenscheibe (2) parallel zueinander angeordnet und fixiert sind.
10. Stellungsmeldeanordnung nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß, insbesondere für eine mehrpolige Anordnung, mehrere einzelne Stellungsmeldeanordnungen,
aufweisend jeweils Platine (1) und Nockenscheibe (2), baukastenartig übereinander
angeordnet und durch einen gemeinsamen Antrieb betätigbar sind.
1. Position-reporting arrangement for a motor drive of a tap selector switch, a reversing
device or a solenoid coil, wherein a plurality of fixed reporting contacts (11), which
are constructed for association with different operational settings of the tap selector
switch, the reversing device or the solenoid coil, are arranged in a circle, wherein
a movable reporting contact lever is furthermore borne to be rotatable centrally in
this circle and wherein the individual reporting contacts are switchable to by means
of the reporting contact lever and connectible electrically with an output line by
way of at least one interconnected toggle switch (3), characterised in that the reporting contact lever is constructed as cam disc (2) with end face cam outline
(22) and the at least one toggle switch (3) is arranged externally of the circle of
the reporting contacts (11) in such a manner that it is actuable by the cam outline
(22) in dependence on the rotation of the cam disc (2).
2. Position-reporting arrangement according to claim 1, characterised in that the at least one toggle switch (3) comprises an actuating roller (31), which corresponds
with the cam outline (22).
3. Position-reporting arrangement according to claim 1 or 2, characterised in that the reporting contacts (11) are arranged on a mounting plate (1), wherein a continuous
output contact ring (12) is furthermore provided on the mounting plate (1) concentrically
with this circle in such a manner that at least one of the reporting contacts (11)
is electrically connectible with the output contact ring (12) by the cam disc (2)
in accordance with its position.
4. Position-reporting arrangement according to claim 3, characterised in that the at least one toggle switch (3) is likewise arranged on the mounting plate (1).
5. Position-reporting arrangement according to one of the claims 1 to 4, characterised in that the cam disc (2) consists of flat insulating material and has passages or bores (24),
in which at least one conductive contact bridge (23) is fastened, by means of which
the reporting contacts (11) are switchable to and connectible with the output line.
6. Position-reporting arrangement according to claim 5, characterised in that the at least one conductive contact bridge (23) comprises a tongue-like projection,
which makes contact with and switches to the reporting contacts (11), at one end and
by its other free end stands in constant electrical connection with the output contact
ring (12).
7. Position-reporting arrangement according to one of the claims 3 to 6, characterised in that the mounting plate (1) is constructed as printed circuitboard in such a manner that
not only the reporting contacts (11), but also the output contact ring (12) are formed
as contacting-through conductive regions on the surface.
8. Position-reporting arrangement according to one of the claims 1 to 7, characterised in that the cam disc (2) is united with a bearing (21) into a separate subassembly.
9. Position-reporting arrangement according to one of the claims 1 to 8, characterised in that the mounting plate (1) and the cam disc (2) are arranged and fixed parallel to each
other.
10. Position-reporting arrangement according to claim 9, characterised in that, in particular for a multipole arrangement, several individual position-reporting
arrangements, each comprising a respective mounting plate (1) and cam disc (2), are
arranged one above the other in the manner of a kit and actuable by a common drive
1. Dispositif de signalisation de position pour un entraînement motorisé d'un commutateur
de prises, d'un inverseur ou d'une bobine à noyau plongeur, dans lequel
un grand nombre de contacts de signalisation fixes (11) sont répartis suivant un cercle
pour être associés aux différentes positions de fonctionnement du commutateur de prises,
de l'inverseur ou de la bobine à noyau plongeur, et en outre, au centre de ce cercle,
se trouve un levier de contact de signalisation, mobile en rotation, et
les différents contacts de signalisation peuvent être commutés par le levier de contact
de signalisation et être reliés électriquement à une ligne de sortie, par au moins
un commutateur basculant (3), interposé,
caractérisé en ce que
- le levier du contact de signalisation est réalisé sous la forme d'un disque à cames
(2) avec un contour de cames (22) sur sa face frontale et
- au moins un commutateur basculant (3) est prévu à l'extérieur du cercle des contacts
de signalisation (11) de façon à pouvoir être actionné par le contour de cames (22),
en fonction de la rotation du disque à cames (2).
2. Dispositif de signalisation de position selon la revendication 1,
caractérisé en ce qu'
au moins un commutateur basculant (3) comporte un galet d'actionnement (31) coopérant
avec le contour à cames (22).
3. Dispositif de signalisation de position selon l'une quelconque des revendications
1 ou 2,
caractérisé en ce que
les contacts de signalisation (11) sont montés sur une platine (1) et concentriquement
à ce cercle il est prévu sur la platine (1), un anneau de contact de sortie (12),
continu, de façon que suivant le disque à cames (2), selon sa position, au moins l'un
des contacts de signalisation (11) soit relié électriquement à l'anneau de contact
de sortie (12).
4. Dispositif de signalisation de position selon la revendication 3,
caractérisé en ce qu'
au moins un commutateur basculant (3) est également monté sur la platine (1).
5. Dispositif de signalisation de position selon l'une quelconque des revendications
1 à 4,
caractérisé en ce que
le disque à cames (2) est en une matière isolante, plate, et comporte des passages
ou des perçages (24) dans lesquels est fixé chaque fois au moins un pont de contact
(23) conducteur qui permet de commuter les contacts de signalisation (11) et de les
relier à la ligne de sortie.
6. Dispositif de signalisation de position selon la revendication 5,
caractérisé en ce qu'
au moins un pont de contact (23) conducteur comporte, à une extrémité, une partie
en saillie en forme de languette qui touche les contacts de signalisation (11) et
les branche électriquement et l'autre extrémité libre est en permanence reliée électriquement
à l'anneau de contact de sortie (12).
7. Dispositif de signalisation de position selon l'une quelconque des revendications
3 à 6,
caractérisé en ce que
la platine (1) est une platine conductrice de façon qu'à la fois les contacts de signalisation
(11) et l'anneau de contact de sortie (12) soient réalisés par des zones conductrices,
mises en contact à la surface de la platine.
8. Dispositif de signalisation de position selon l'une quelconque des revendications
1 à 7,
caractérisé en ce que
le disque à cames (2) est combiné à un palier (21) pour former un ensemble de construction,
distinct.
9. Dispositif de signalisation de position selon l'une quelconque des revendications
1 à 8,
caractérisé en ce que
la platine (1) et le disque à cames (2) sont parallèles et sont bloqués l'un à l'autre.
10. Dispositif de signalisation de position selon la revendication 9,
caractérisé en ce que
notamment pour une installation multipolaire, plusieurs dispositifs de signalisation
de position, séparés, ayant chaque fois une platine (1) et un disque à cames (2) sont
superposés à la manière d'un jeu de construction et sont actionnés par un moyen d'entraînement
commun.