[0001] Die Erfindung betrifft ein Sicherheitselement für ein Sicherheitsdokument, wie eine
Banknote, Ausweiskarte oder dergleichen, bestehend aus einem transluzenten Trägermaterial,
das eine opake Schicht mit in Transmission erkennbaren Aussparungen in Form von Zeichen,
Mustern oder dergleichen aufweist, sowie eine magnetische Schicht, die unter der opaken
Schicht angeordnet ist.
[0002] Es ist seit langem bekannt. Sicherheitsdokumente mit Sicherheitsfäden aus Kunststoff
zu versehen, welche eine magnetische Beschichtung aufweisen und damit als maschinenlesbares
Sicherheitsmerkmal dienen (
DE 16 96 245 A1,
EP 0 310 707 A1).
[0003] Um die Fälschungssicherheit dieses bewährten Sicherheitsmerkmals weiter zu erhöhen,
wurde auch bereits vorgeschlagen, die magnetische Beschichtung in diskontinuierlicher
Form auf dem Trägermaterial vorzusehen. So beschreibt beispielsweise die
EP 0 407 550 A1 ein Sicherheitsdokument mit einem eingelagerten Sicherheitsfaden, der mit einem Binärcode
aus magnetischem Material versehen ist. Hierbei werden bestimmte Bitlängen definiert,
welche über die gesamte Länge des Streifens konstant sind. Die Belegung einer Bitlänge
mit magnetischem Material entspricht beispielsweise einer 1, während eine nicht mit
magnetischem Material versehene Bitlänge einer 0 entspricht. Der aus der
EP 0 407 550 A1 bekannte Binärcode zeichnet sich nun dadurch aus, daß er sich aus alternierend angeordneten
Trennsegmenten und Wortsegmenten zusammensetzt, wobei der Wortabschnitt aus einer
bestimmten Anzahl von Bitlängen besteht und die Folge der Binärwerte der Trennsegmente
innerhalb dieser Wortlänge nicht vorkommen darf, um eine eindeutige Erkennung der
Wortsegmente zu ermöglichen. Dieses Sicherheitselement besitzt allerdings den Nachteil,
daß es keine Möglichkeit für eine schnelle visuelle Überprüfung bietet, wie sie in
vielen Situationen des täglichen Lebens notwendig ist.
[0004] Es wurde daher ebenfalls vorgeschlagen, maschinell prüfbare Sicherheitsmerkmale mit
visuellen Merkmalen zu kombinieren. Aus der
EP 0 516 790 A1 ist bereits ein Sicherheitsdokument mit einem derartigen Sicherheitselement bekannt.
Der hier beschriebene Sicherheitsfaden besteht aus einer transparenten Kunsistoffträgerschicht
mit einer metallischen Beschichtung, in welcher Aussparungen in Form von Zeichen oder
Mustern, der sogenannten "Negativschrift", vorgesehen sind. Diese Aussparungen und
die metallische Umgebung sind, sofern der Faden in der Papiermasse vorliegt, bei Betrachtung
im Auflicht kaum sichtbar. Bei Betrachtung im Durchlicht allerdings heben sich die
lichtdurchlässigen Aussparungen stark kontrastierend von ihrer opaken Umgebung ab
und sind damit gut erkennbar. Zugleich weist das Sicherheitselement eine magnetische
Beschichtung auf, die z.B. unterhalb der Metallschicht in den Randbereichen des Fadens
und symmetrisch zu den Aussparungen entlang der Laufrichtung des Elements im Dokument
vorgesehen ist.
[0005] Ein ähnlicher Sicherheitsfaden ist aus der
EP 0 610 917 A1 bekannt. Der hier beschriebene Faden weist eine mit Eisenstaub versetzte Beschichtung
auf, wobei die Dicke der Beschichtung in unterschiedlichen Bereichen variiert Der
Eisenstaub kann mittels Magnetresistoren statisch ohne Relativbewegung zum Sensor
maschinell nachgewiesen werden. Für die visuelle Prüfung sind in dieser Eisenstaubbeschichtung
in Transmission erkennbare Aussparungen vorgesehen. Die unterschiedlichen Schichtdicken
führen jedoch zu einem unterschiedlichen Erscheinungsbild der Randbereiche der Aussparungen.
Zudem besteht bei zunehmender Schichtdicke die Gefahr, daß die Druckfarbe in die Aussparungen
hineinläuft, so daß kleine oder filigrane Zeichen vollständig zulaufen und nicht mehr
erkennbar sind.
[0006] Der Erfindung liegt ausgehend von diesem Stand der Technik die Aufgabe zugrunde,
ein Sicherheitselement vorzuschlagen, das einen erhöhten Fälschungsschutz bietet und
gleichzeitig einfach herstellbar ist.
[0007] Die Lösung dieser Aufgabe ergibt sich aus den unabhängigen Ansprüchen. Weiterbildungen
sind Gegenstand der Unteransprüche.
[0008] Die Erfindung geht von der Idee aus, die Vorteile der visuell prüfbaren Negativschrift
und der maschinell lesbaren magnetischen Codierung zu kombinieren und über die besondere
gegenseitige Zuordnung auf dem Sicherheitselement einen gegenüber den einzelnen Sicherheitsmerkmalen
erhöhten Fälschungsschutz zu gewährleisten.
[0009] Das erfindungsgemäße Sicherheitselement besteht daher gemäß einer ersten Ausführungsform
aus einer zumindest transluzenten Kunststoffschicht, die eine opake Schicht mit Aussparungen
sowie eine magnetische Codierung aufweist, wobei die Aussparungen in den magnetschichtfreien
Bereichen des Elements angeordnet sind. Die besondere geometrische Anordnung der Aussparungen
und der magnetischen Bereiche besteht in einer Ineinanderschachtelung von Codierung
und Aussparungen, d.h. die magnetschichtfreien Anteile der Codierung werden genutzt,
um in diesem Bereich die visuell prüfbaren Negativschriftzeichen anzuordnen. Zusätzlich
ist es allerdings auch möglich, ein weiteres maschinenlesbares Merkmal, wie z.B. eine
weitere magnetische Schicht auf dem Sicherheitselement vorzusehen, das selbstverständlich
die Überprüfbarkeit der anderen Merkmale nicht beeinträchtigen darf.
[0010] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform weist das Sicherheitselement die Form eines
Fadens oder Streifens auf, das zumindest teilweise in ein Dokumeritenmaterial, wie.z.B.
Banknotenpapier, eingebettet wird, oder auch auf der Oberfläche angeordnet sein kann.
[0011] Wenn das Sicherheitselement auf der Oberfläche des Dokumentenmaterials angeordnet
wird, ist es nicht unbedingt notwendig, alle für die Echtheitserkennung notwendigen
Schichten auf einem separaten Träger vorzubereiten. Weist das Sicherheitselement eine
optisch wirksame Schicht, wie z.B. eine Beugungsstruktur oder Interferenzschichtelemente
auf, ist es notwendig, die Oberfläche des Dokumentenmaterials im Bereich des Sicherheitselements
zu glätten, da Oberflächenrauhigkeiten den optischen Effekt und die Brillanz des Elements
beeinträchtigen. Dies geschieht häufig durch Aufbringen einer Untergrundschicht, beispielsweise
einer Lackschicht. In diese Schicht kann nun zusätzlich das magnetische Material eingebracht
werden.
[0012] Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung kann diese Untergrundschicht in
zwei Durchgängen aufgebracht werden. Der ersten aufzubringenden Schicht wird ein Magnetmaterial
zugesetzt und diese Schicht anschließend diskontinuierlich, z.B. in Form eines Barcodes
aufgebracht. Die zweite Schicht wird vollflächig über der ersten Schicht angeordnet
und ist so zusammengesetzt, daß eine optimale Haftung zwischen Dokumentenmaterial
und weiteren aufzubringenden Kennzeichnungsschichten, wie z.B. einem Hologramm erzeugt
wird. Auch hier ist das Sicherheitselement vorzugsweise in Form eines Streifens ausgeführt.
[0013] Die folgenden Beispiele werden daher auch anhand dieser bevorzugten Form beschrieben.
Es ist allerdings im Rahmen der Erfindung ebenso möglich, dem Sicherheitselement jede
beliebige andere Umrißform zu geben.
[0014] Die besonderen Ausführungsformen der Erfindung sowie ihre Vorteile werden anhand
der Figuren näher erläutert.
[0015] Es zeigen:
- Fig.1
- Sicherheitsdokument mit einem erfindungsgemäßen Sicherheitselement,
- Fig. 2
- ein Sicherheitselement in Aufsicht,
- Fig. 3 bis 5
- Varianten des Schichtaufbaus des Sicherheitselementes bei einem Schnitt entlang A
- A,
- Fig 6
- ein erfindungsgemäßes Sicherheitselement in Aufsicht,
- Fig. 7 bis 11
- schematische Darstellung der relativen Anordnung der Negativschrift und der Codierung
zueinander in Aufsicht, die sämtlich nicht erfindungsgemäß sind
- Fig.12
- Sicherheitsdokument mit einer Variante des erfindungsgemäßen Sicherheitselements,
- Fig. 13
- Schnitt entlang A - A durch das Sicherheitsdokument gemäß Fig. 12.
[0016] Fig.1 zeigt ein erfindungsgemäßes Sicherheitsdokument 1, wie eine Banknote, in welches
ein Sicherheitselement 2 in Form eines sogenannten Fenster-Sicherheitsfadens eingebettet
ist. Hierbei wird der Sicherheitsfaden 2 während der Papierherstellung in die Papiermasse
quasi eingewebt, so daß er in regelmäßigen Abständen direkt an die Dokumentenoberfläche
tritt, was durch die schraffierten Kästchen angedeutet wird. Alternativ ist es jedoch
auch möglich, den Faden vollständig in das Papier einzubetten oder ihn so mit dem
Dokumentenmaterial zu verbinden, daß er vollflächig an der Oberfläche zu sehen ist.
[0017] Fig. 2 zeigt prinzipiell das äußere Erscheinungsbild eines nicht zur Erfindung gehörenden
des Sicherheitselements 2. Der Betrachter des Sicherheitselements 2 sieht lediglich
die opake Schicht 3, die in bestimmten Bereichen Aussparungen 4, die Negativschrift,
aufweist. Die magnetische Codierung 20 wird von der opaken Schicht 3 verdeckt und
ist daher nicht ohne zusätzliche Hilfsmittel zu lokalisieren. Sie muß allerdings in
einem Bereich des Elements 2 angeordnet sein, in welchem sich keine Negativschrift
4 befindet, um den optischen Effekt der Negativschrift 4 nicht zu beeinträchtigen.
[0018] Der Aufriß im Bereich 6 zeigt, daß die magnetische Codierung 20 in diesem Fall parallel
zu den Aussparungen 4 angeordnet ist. Sowohl die Codierung 20 als auch die Aussparungen
nehmen in etwa die halbe Fadenbreite ein.
[0019] Die Codierung 20 setzt sich aus magnetischen Bereichen 5 und unmagnetischen Bereichen
15 zusammen und kann mehrmals auf dem Sicherheitselement 2 angeordnet sein. Vorzugsweise
wiederholt sich die Codierung 20 fortlaufend entlang des Elements 2.
[0020] Ein Schnitt entlang A - A durch diesen Faden ist in Fig. 3 dargestellt. Die magnetische
Codierung 20 und die opake Schicht 3 mit den Aussparungen 4 sind auf einem zumindest
transluzenten Kunststoffmaterial 7 angeordnet. Im Falle eines Fadens, der in das Dokumentenmaterial
eingebettet ist, handelt es sich üblicherweise um eine Kunststoffolie, die vorzugsweise
eine Dicke von ca: 10 bis 20 µm aufweist Im Falle eines Sicherheitselements, das auf
die Dokumentenoberfläche aufgebracht wird, kann es allerdings auch sinnvoll sein,
das Kunststoffmaterial als dünne Lackschicht auszubilden. Hier bietet es sich an,
den Schichtaufbau auf einer separaten Folie vorzubereiten und anschlie-ßend auf das
Dokument zu übertragen. Dies kann insbesondere von Vorteil sein, wenn das Sicherheitselement
zusätzlich eine Beugungsstruktur in Form einer Reliefstruktur aufweist, die in das
Kunststoffmaterial eingeprägt wurde. Das Kunststoffmaterial kann auch andere sicherheitstechnisch
relevante Merkmale aufweisen, wie z.B. eine Einfärbung mit lasierenden Farben und/oder
Lumineszenzstoffen.
[0021] Im Randbereich des Kunststoffmaterials 7 ist die magnetische Codierung 20 angeordnet.
Hier durch einen magnetischen Bereich 5 dargestellt. Um das magnetische Material 5
von beiden Seiten des Fadens 2 unsichtbar zu machen, kann unter der Codierung 20 eine
weitere opake Schicht 8 angeordnet sein. Diese Schicht 8 kann entweder in Form eines
Streifens über die gesamte Länge des Sicherheitselements 2 oder nur in den mit Magnetmaterial
beschichteten Bereichen 5 der Codierung 20 vorgesehen sein. Vorzugsweise besteht die
opake Schicht 8 aus dem gleichen Material wie die opake Schicht 3 oder weist zumindest
den gleichen Farbton wie die opake Schicht 3 auf. Sie kann jedoch auch aus einem Material
bestehen, das zur opaken Schicht 3 farblich kontrastiert.
[0022] Über der Codierung 20 ist die opake Schicht 3 angeordnet, die nicht nur die Codierung
20 sondern auch die übrigen Bereiche der Kunststoffschicht 7 abdeckt und lediglich
stellenweise in Form der Negativzeichen 4 unterbrochen ist
[0023] Dieser Faden 2 kann auf sehr einfache und rationelle Weise hergestellt werden. In
einem ersten Schritt wird das Kunststoffmaterial 7 mit der unteren opaken Schicht
8 bedruckt. Anschließend wird die Magnetschicht 5 und gleichzeitig im Bereich der
späteren Zeichen 4 eine lösliche Farbschicht in einem Druckvorgang oder in zwei aufeinanderfolgenden
Druckvorgängen aufgebracht. In einem weiteren Schritt wird die opake Schicht 3, vorzugsweise
Aluminium, über das gesamte Fadenmaterial aufgedampft. In einem letzten Schritt wird
die lösliche Druckfarbe im Bereich der Zeichen 4 mit einem geeigneten Lösungsmittel
gelöst und damit in diesen Bereichen das Metall entfernt, so daß die Negativzeichen
4 entstehen.
[0024] Alternativ ist es auch möglich, die opake Schicht 3 als Druckschicht auszuführen,
bei welcher während des Druckvorgangs die Zeichen 4 ausgespart werden. Hierfür wird
vorzugsweise eine metallpigmenthaltige Druckfarbe verwendet.
[0025] Fig. 4 zeigt einen alternativen Schichtaufbau, wie er sich bei einem Schnitt entlang
A - A in Fig. 2 ergibt. Hier werden die Codierung 20 bzw. das Magnetmaterial 5 und
die opake Schicht 3 mit den Negativzeichen 4 auf unterschiedlichen Oberflächen des
Kunststoffmaterials 7 angeordnet. Auch hier wird die Magnetcodierung beidseitig von
opaken Schichten 3 bzw. 8 abgedeckt. Auf die opake Schicht 8 kann verzichtet werden,
wenn für die magnetischen Bereiche der Codierung 20 bzw. die magnetischen Bereiche
5 der Codierung 20 magnetisches Eisenmaterial verwendet wird, welches im Gegensatz
zu den üblicherweise verwendeten dunklen Magnetmaterialien eine helle Eigenfarbe aufweist.
[0026] Fig. 5 zeigt eine weitere Variante des Schichtaufbaus eines Sicherheitselements gemäß
Fig. 2. Hier wird das Kunststoffmaterial 7 in einem ersten Schritt mit einer semitransparenten
Metallschicht 9 versehen, welche entweder durch gerastertes Aufbringen einer opaken
Metallschicht oder aber durch Aufdampfen einer sehr dünnen, durchgehenden Metallschicht
erzeugt wird. Auf diese Schicht wird die Magnetcodierung 20 aufgebracht, welche anschließend
mit einer opaken, vorzugsweise schwarzen Druckfarbe 3 abgedeckt und gleichzeitig die
Negativzeichen 4 erzeugt werden. Um diesem Faden ein helleres Erscheinungsbild zu
geben, wird in einem letzten Schritt nochmals eine semitransparente Metallschicht
10 über dem gesamten Elementschichtaufbau vorgesehen Aufgrund der Semitransparenz
der Schichten 9 und 10 bleiben die Aussparungen 4 im Durchlicht nach wie vor erkennbar.
[0027] Vor dem Hintergrund dieser prinzipiellen Möglichkeiten des Fadenaufbaus ist es nun
auch möglich, die Aussparungen 4 und die Magnetcodierung 20 in einer besonderen geometrischen
Konstellation anzuordnen, um den Fälschungsschutz weiter zu erhöhen. Eine solche erfindungsgemäße
Ausführungsform zeigt, schematisch die Fig. 6 in Aufsicht. Zur besseren Anschaulichkeit
werden hier lediglich die Codierung 20 sowie die Aussparungen 4 in ihrer relativen
Lage zueinander auf dem Faden gezeigt. Die opake Schicht 3 sowie weitere möglicherweise
vorhandene Schichten werden nicht gezeigt.
Beispiel 1 (Fig. 6 und 11)
[0028] Gemäß Fig. 6 erstreckt sich die Codierung 20 über die gesamte Breite des Fadens.
Sie setzt sich aus Bereichen 5, die mit magnetischem Material versehen sind, und magnetschichtfreien
Bereichen 15 zusammen. In einer speziellen Ausführungsform besteht der Code 20 aus
gleichgroßen Bitzellen, die entweder mit magnetischem Material gefüllt (z.B. binäre
"1") werden oder nicht (z.B. binäre "0"). Gemäß der Erfindung werden die magnetschichtfreien
Bereiche 15 der Codierung 20 genutzt, um hier die in Transmission erkennbaren Aussparungen
4 anzuordnen. Auf diese Weise können Negativschrift 4 und Magnetcodierung 20 gemeinsam
auf einem Faden vorgesehen werden, ohne sich gegenseitig zu beeinträchtigen. Die Aussparungen
4 können daher wie bei Fäden, die lediglich eine Negativschrift aufweisen, in der
Fadenmitte angeordnet und in der üblichen Größe erzeugt werden. Dies hat zum einen
den Vorteil, daß die Aussparungen 4 so groß gewählt werden können, daß sie vom Auge
gut erkennbar sind, was insbesondere bei Sicherheitsfäden mit einer Breite von 2 bis
3 mm, die in das Dokumentenmaterial eingebettet werden, von Vorteil ist. Zudem weist
der Faden das gleiche äußere Erscheinungsbild auf wie ein üblicher Negativschrift-Sicherheitsfaden.
Nichts läßt von außen erkennen, daß gleichzeitig eine Magnetcodierung auf dem Faden
angeordnet ist.
[0029] Die erfindungsgemäße Idee, die Aussparungen 4 in den magnetschichtfreien Zwischenbereichen
15 der Codierung 20 anzuordnen, läßt sich auch besonders vorteilhaft bei einer Codierung
einsetzen, die sich aus Wort- und Trennsegmenten zusammensetzt, wie sie beispielsweise
aus der
EP 0 407 550 A1 bekannt ist. Denn wählt man für die Bitfolge der Trennsegmente lediglich binäre "0",
d.h. magnetschichtfreie Bitzellen, so entsteht ein relativ großer, magnetschichtfreier
Zwischenraum, in welchem problemlos die Aussparungen angeordnet werden können.
[0030] Zusätzlich können selbstverständlich auch in den magnetschichtfreien Bereichen der
Wortsegmente Aussparungen 16 vorgesehen werden. Ein erhöhter Fälschungsschutz wird
dabei erzielt, wenn die Aussparungen 16 als Mikroschriftzeichen ausgeführt werden,
d.h. eine wesentlich geringere Größe aufweisen als die Aussparungen 4. Denn die Mikroschriftzeichen
lassen sich nicht oder nur mit hohem Aufwand imitieren.
[0031] Eine weitere nicht zur Erfindung gehörende Ausgestaltungsvariante zeigt Fig. 11.
Hier wird der Code 20 und die Negativschrift 4 bzw. die Magnetschicht 5 mit den dazwischenliegenden
Aussparungen 4 nicht über die gesamte Breite des Fadens angeordnet. Im verbleibenden
Teil des Sicherheitselements werden ebenfalls Aussparungen 16 vorgesehen, die sich,
wie bereits beschrieben, in der Größe von den Aussparungen 4 unterscheiden.
Beispiel 2 (Fig. 7 bis 9)
[0032] Neben der Magnetcodierung und der Negativschrift kann auch eine weitere Magnetschicht
vorgesehen sein; wodurch ein zusätzlicher Fälschungsschutz erzielt wird. Gemäß Fig.
7 die eine weitere nicht erfidungsgemäße Ausführungsform zeigt, werden die magnetischen
Bereiche 5 der Codierung 20 über eine weitere Magnetschicht 11 miteinander verbunden.
Diese Magnetschicht 11 darf selbstverständlich die Lesbarkeit der Codierung 20 nicht
beeinträchtigen. Da die Sensoren, mit welchen die Magnetcodierung gelesen wird, meist
ein starkes Signal benötigen, muß das Magnetmaterial 5 der Codierung 20 eine bestimmte
Mindestdicke aufweisen. Für eine reine magnetische "Durchgangsprüfung" entlang des
Fadens 2 wäre jedoch eine wesentlich geringere Schichtdicke ausreichend. Das bedeutet,
die Magnetschicht 11 muß eine im Vergleich zur Magnetschicht 5 geringere Dicke aufweisen,
so daß ein Sensor, der die Codierung 20 erfassen soll, kein Signal von der Magnetschicht
11 erhält.
[0033] Dieses magnetische Muster läßt sich auch auf einfache Weise herstellen, indem die
Folie 7 zuerst mit einem magnetischen Streifen in der Dicke der Magnetschicht 11 bedruckt
und anschließend in einem zweiten Druckvorgang in den Bereichen 5 eine Magnetschicht
aufgebracht wird, deren Schichtstärke gerade der Differenz zwischen der Schichtstärke
der Magnetschicht 11 und der für die Codierung 20 benötigten Schichtstärke entspricht.
[0034] Auf diese Weise kann entweder allein das Vorhandensein von magnetischem Material
über die gesamte Fadenlänge oder die magnetische Codierung oder auch beides überprüft
werden.
[0035] Denkbar wäre auch, für die Magnetschicht 11 ein anderes magnetisches Material zu
wählen und neben der Codierung 20 das Vorhandensein der spezifischen physikalischen
Eigenschaften dieser zweiten Magnetschicht 11 zu prüfen.
[0036] Fig. 8 zeigt eine weitere nicht erfindungsgemäße Ausführungsform. Hier wird die zweite
Magnetschicht 12 ebenfalls in Form einer Codierung aufgebracht, die identisch zur
Codierung 20 ist. Im vorliegenden Beispiel wird diese zweite Codierung parallel zur
ersten Codierung aufgebracht und zwischen diesen die Aussparungen 4 angeordnet. Die
Codierungen können hierbei symmetrisch oder asymmetrisch zu den Aussparungen 4 angeordnet
sein. Die Codierungen können jedoch auch in einer anderen Anordnung auf dem Element
vorgesehen werden, zu beachten ist lediglich, daß die Negativschrift 4 nicht verdeckt
wird.
[0037] Aufgrund der doppelten Codierung ist es möglich, eine Koinzidenzprüfung durchzuführen,
bei welcher die Codierungen unabhängig voneinander gelesen und anschließend auf Übereinstimmung
geprüft werden.
[0038] Gemäß Fig. 9 die eine weitere nicht erfindungsgemäße Ausführungsform zeigt, ist die
zweite Magnetschicht 13 ebenfalls in Form einer Codie- . rung aufgebracht. Allerdings
handelt es sich hierbei um eine Negativdarstellung der ersten Codierung 20. Die beiden
Codierungen werden parallel und exakt auf Lücke zueinander aufgebracht, so daß sich
bei einer Prüfung entlang des Fadens ein kontinuierliches Magnetsignal ergibt.
[0039] Selbstverständlich ist es auch im Falle der hier beschriebenen Ausführungsvarianten
möglich, zwischen den magnetischen Bereichen 5,12,13 Aussparungen in Form von Zeichen
beliebiger Größe vorzusehen. Ebenso ist es selbstverständlich möglich, die hier im
Beispiel 2 beschriebenen Varianten bei den übrigen Ausführungsbeispielen, beispielsweise
gemäß Fig. 6 oder 10 einzusetzen.
Beispiel 3 (Fig. 10)
[0040] Gemäß Fig.10 die eine weitere nicht erfindungsgemäße Ausführungsform zeigt, kann
das Sicherheitselement in Teilbereiche, hier I, II, III, untergliedert werden. In
den einzelnen Teilbereichen befindet sich zumindest einmal die vollständige Codierung
20 und ein Negativschriftzug 4. Beide sind parallel zueinander angeordnet. In Teilbereich
II ändert sich jedoch die Anordnung der Negativschrift 4 und der Codierung 20 relativ
zur Anordnung in Teilbereich I. Im vorliegenden Fall handelt es sich um eine Drehung
um 180°. Es wäre jedoch auch möglich, die Teilbereiche in anderen Orientierungen zueinander
anzuordnen. Bei breiteren Sicherheitselementen könnten beispielsweise die Teilbereiche
in ihrem inneren Aufbau identisch sein und lediglich die Orientierung der Teilbereiche
zueinander variieren, indem sie beispielsweise in unterschiedlichen Winkeln zueinander
angeordnet werden.
[0041] Je häufiger die Wechsel und je komplizierter die Anordnungen desto schwieriger wird
es für potenzielle Fälscher, den Faden zu imitieren.
[0042] Die Fig.12 und 13 zeigen eine weitere Ausführungsform des erfindungsgemäßen Sicherheitsdokuments
bzw. Sicherheitselements. In Fig. 12 ist ein Sicherheitsdokument 1 in Aufsicht dargestellt,
auf dessen Oberfläche ein Sicherheitselement 25 angeordnet ist. Dieses Sicherheitselement
25 weist eine optisch variable Struktur auf, die bei Änderung des Betrachtungswinkels
eine Änderung des farblichen Eindrucks der dargestellten Information hervorruft und/oder
eine andere Information erkennen läßt. Im gezeigten Beispiel handelt es sich um eine
geprägte Beugungsstruktur, die mit einer Metallschicht kombiniert ist, so daß die
in der Beugungsstruktur gespeicherte Information in Reflexion für den Betrachter erkennbar
wird.
[0043] Fig. 13 zeigt einen Schnitt entlang A - A, der den Schichtaufbau des Sicherheitselements
25 deutlich macht. Das Wertdokument 1 ist mit einer Lackschicht 27 versehen, welche
in Form einer Codierung, beispielsweise eines Barcodes aufgebracht ist. Diese Lackschicht
enthält magnetische Pigmente, die maschinell nachgewiesen werden können. Über dieser
magnetischen.
[0044] Codierung ist eine vollflächige weitere Lackschicht 28 angeordnet, die keinerlei
magnetische Pigmente enthält und in erster Linie dazu dient, die Oberflächenrauhigkeiten
des Dokuments 1 auszugleichen und eine gute Haftung zu den folgenden Schichten zu
gewährleisten. Auf dieser Lackschicht 28 befindet sich eine Klebstoffschicht 29, welche
z.B. aus einem Lack oder einem Heißschmelzkleber bestehen kann. An diese Klebstoffschicht
29 schließt sich eine Metallschicht 30 an, deren Oberfläche eine Reliefstruktur aufweist,
die die Beugungsstruktur darstellt. Diese Metallschicht 30 enthält Aussparungen 31
in Form von Zeichen, Mustern oder dergleichen, die eine zusätzliche visuell sichtbare
Information darstellen. Über der Metallschicht ist schließlich eine weitere Lackschicht
32 angeordnet. Diese kann aus einem beliebigen Material bestehen, wie z.B. UV-härtbaren
Polymeren oder durch UV-Strahlung initiierbaren Polymeren oder thermoplastischen Materialien.
[0045] Die Lackschicht 32, die Metallschicht 30 sowie die Klebstoffschicht 29 werden vorteilhafterweise
auf einer separaten Trägerschicht vorbereitet und anschließend nach dem Aufbringen
der Lackschichten 27 und 28 mit dem Wertdokumentenmaterial 1 verbunden. Das Trägermaterial
wird anschließend von der Lackschicht 32 abgezogen.
[0046] Da die magnetische Schicht 27 üblicherweise mit einem beliebigen Druckverfahren aufgedruckt
wird, ist es sehr einfach möglich, die Magnetcodierung in den Bereichen des Sicherheitselements
25 aufzubringen, in denen sich keine Aussparungen 31 befinden. In die zweite Lackschicht
28 können weitere Zusätze integriert werden, wie beispielsweise Farbpigmente, lumineszierende
Pigmente oder Effekt- bzw. Glanzpigmente.
[0047] Die erfindungsgemäßen Sicherheitselemente können nicht nur auf oder in Banknoten
vorteilhaft eingesetzt werden, sondern auch auf beliebigen anderen Dokumenten, wie
z.B. Schecks, Ausweiskarten oder dergleichen.
[0048] Statt einer Beugungsstruktur, bestehend aus einer Lackschicht, einer Metallschicht
und einer Klebstoffschicht, ist es auch möglich, andere optisch variable Schichten
zu verwenden, wie z.B. Interferenzschichtaufbauten, Druckfarben mit Interferenzschichtpigmenten
oder Flüssigkristallpigmenten etc.
[0049] Bei der Verwendung von transluzenten, optisch variablen Schichten, wie beispielsweise
bestimmten Interferenzschichtpigmenten, kann es sinnvoll sein, die Lackschicht 28
schwarz einzufärben, da dadurch die Brillanz der optisch variablen Schicht unterstützt
werden kann. Der magnetische Code, der durch die Schicht 27 dargestellt wird, ist
hierbei nach wie vor durch diese Schichten hindurch maschinell lesbar.
1. Sicherheitselement (2, 25) für ein Sicherheitsdokument (1), wie Banknote oder Ausweiskarte,
das aus einer zumindest transluzenten Kunststoffschicht (7, 32) besteht, die eine
opake Schicht (3) mit in Transmission erkennbaren Aussparungen (4,14,16,17, 31) in
Form von Zeichen, Mustern oder dgl. aufweist, sowie eine magnetische Schicht (5, 27)
die unter der opaken Schicht (3) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die magnetische Schicht (5, 27) in Form von voneinander beabstandeten magnetischen
Bereichen vorliegt, die eine Codierung (20) bilden, und die Aussparungen (4,14,16,17,31)
in den magnetschichtfreien Bereichen des Elements angeordnet sind, wobei Codierung
und Aussparungen in besonderer Weise geometrisch angeordnet sind und die Aussparungen
(4, 16) in den magnetschichtfreien Zwischenbereichen (15) der Codierung (20) liegen,
wobei sich die Codierung (20) aus Wort- und Trennsegmenten zusammensetzt, die Trennsegmente
aus magnetschichtfreien Bereichen bestehen, und die Aussparungen (4,16) in diesen
magnetschichtfreien Trennsegmenten und den magnetschichtfreien Bereichen der Wortsegmente
angeordnet sind.
2. Sicherheitselement (2) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Codierung (20) sich nur über einen Teilbereich des Sicherheitselements erstreckt.
3. Sicherheitselement (2) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in dem nicht von der Codierung (20) eingenommenen Teilbereich ebenfalls Aussparungen
(17) angeordnet sind.
4. Sicherheitselement (2) nach wenigstens einen der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Sicherheitselement (2) die Form eines Streifens aufweist und sich die Magnetschichtbereiche
(5) über die gesamte Breite des Sicherheitselements erstrecken.
5. Sicherheitselement (2) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine zweite Magnetschicht (11, 12,13) vorgesehen ist, die so angeordnet ist, daß
die in Transmission erkennbaren Aussparungen (4) frei bleiben.
6. Sicherheitselement (2) nach einen des Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet, daß eine zweite Information in Form von Aussparungen in der opaken Schicht vorgesehen
ist, die sich in der Größe von den ersten Aussparungen unterscheiden
7. Sicherheitselement (2) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die opake Schicht (3) und die Codierung (20) auf unterschiedlichen. Oberflächen der
Kunststoffschicht (7) angeordnet sind, wobei die Aussparungen (4) in der opaken Schicht
(3) so angeordnet sind, daß sie in Transmission erkennbar sind.
8. Sicherheitselement (2) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Magnetschicht (5) von einer weiteren opaken Schicht (8) abgedeckt wird.
9. Sicherheitselement (2) nach wenigstens einen der Ansprüche 1-8, dadurch gekennzeichnet, daß die magnetischen Bereiche (5) der Codierung (20) mit magnetischem Eisen belegt sind.
10. Sicherheitselement (2) nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die opake Schicht (3) eine aufgedampfte Metallschicht oder eine metallpigmenthaltige
Druckfarbe ist
11. Sicherheitselement (2) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die opake Schicht eine schwarze Druckfarbe ist, wobei die opake Schicht (3) und die
Codierung (20) zumindest auf der der Kunststoffschicht (7) abgewandten Seite von einer
semitransparenten Metallschicht (10) abgedeckt sind.
12. Sicherheitselement (2) nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Kunststoffschicht (7) auf einer ihrer Oberflächen eine Beugungsstruktur in Form
eines Reliefs aufweist
13. Sicherheitselement (2) nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Sicherheitselement (2) in Form eines Fadens oder Streifens ausgebildet ist
14. Sicherheitselement (2) nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Codierung im Randbereich entlang des Fadens oder Streifens angeordnet ist.
15. Sicherheitsdokument (1), wie eine Banknote oder Ausweiskarte, dadurch gekennzeichnet, daß es mit einem Sicherheitselement (2) nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 14
versehen ist.
16. Sicherheitsdokument (1) nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß das Sicherheitselement (2) in das Dokumentenmaterial zumindest teilweise eingebettet
ist.
17. Sicherheitsdokument (1) nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß das Sicherheitselement (2) auf der Oberfläche des Sicherheitsdokuments (1) angeordnet
ist.
1. A security element (2, 25) for a security document (1), such as a bank note or ID
card, consisting of an at least translucent plastic layer (7, 32) having an opaque
layer (3) with gaps (4, 14, 16, 17, 31) in the form of characters, patterns or the
like recognizable in transmitted light, and a magnetic layer (5, 27) disposed under
the opaque layer (3), characterized in that the magnetic layer (5, 27) is present in the form of spaced-apart magnetic areas
forming a coding (20), and the gaps. (4, 14, 16, 17, 31) are disposed in the magnetic
layer-free areas of the element, the coding and gaps being disposed geometrically
in special fashion, and the gaps (4, 16) being located in the magnetic layer-free
intermediate areas (15) of the coding (20), the coding (20) being composed of word
and separation segments, the separation segments consisting of magnetic layer-free
areas, and the gaps (4, 16) being disposed in said magnetic layer-free separation
segments and the magnetic layer-free areas of the word segments.
2. The security element (2) according to claim 1, characterized in that the coding (20) extends only over a partial area of the security element.
3. The security element (2) according to claim 2, characterized in that gaps (17) are likewise disposed in the partial area not occupied by the coding (20).
4. The security element (2) according to at least one of claims 1 to 3, characterized in that the security element (2) has the form of a strip and the magnetic layer areas (5)
extend over the total width of the security element.
5. The security element (2) according to claim 1, characterized in that a second magnetic layer (11, 12, 13) is provided, being so disposed that the gaps
(4) recognizable in transmitted light remain free
6. The security element (2) according to any of claims 1 to 5, characterized in that second information is provided in the opaque layer in the form of gaps which differ
in size from the first gaps.
7. The security element (2) according to claim 1, characterized in that the opaque layer (3) and the coding (20) are disposed on different surfaces of the
plastic layer (7), the gaps (4) being so disposed in the opaque layer (3) as to be
recognizable in transmitted light.
8. The security element (2) according to claim 7, characterized in that the magnetic layer (5) is covered by a further opaque layer (8).
9. The security element (2) according to at least one of claims 1 to 8, characterized in that the magnetic areas (5) of the coding (20) are coated with magnetic iron.
10. The security element (2) according to at least one of claims 1 to 9, characterized in that the opaque layer (3) is a vaporized metal layer or a metal-pigmented printing ink.
11. The security element (2) according to claim 1, characterized in that the opaque layer (3) is a black printing ink, the opaque layer (3) and the coding
(20) being covered by a semitransparent metal layer (10) at least on the side facing
away from the plastic layer (7).
12. The security element (2) according to at least one of claims 1 to 11, characterized in that the plastic layer (7) has a diffraction structure in the form of a relief on one
of its surfaces.
13. The security element (2) according to at least one of claims 1 to 12, characterized in that the security element (2) has the form of a thread or strip.
14. The security element (2) according to claim 13, characterized in that the coding is disposed in the edge area along the thread or strip.
15. A security document (1), such as a bank note or ID card, characterized in that it is provided with a security element (2) according to at least one of claims 1
to 14.
16. The security document (1) according to claim 15, characterized in that the security element (2) is embedded at least partly in the document material.
17. The security document (1) according to claim 15, characterized in that the security element (2) is disposed on the surface of the security document (1).
1. Elément de sécurité (2, 25) pour un document sécurisé (1), comme par exemple un billet
de banque ou une carte d'identité, qui est constitué d'une couche en matière plastique
au moins translucide (7, 32) qui comporte une couche opaque (3) avec des évidements
(4, 14, 16, 17, 31) reconnaissables en transmission sous forme de signes, de dessins
ou d'autres éléments de ce genre, ainsi qu'une couche magnétique (5, 27) qui est placée
sous la couche opaque (3), caractérisé en ce que la couche magnétique (5, 27) se présente sous forme de zones magnétiques éloignées
les unes des autres qui forment un code (20) et les évidements (4, 14, 16, 17, 31)
sont disposés dans les zones de l'élément sans couche magnétique, le code et les évidement
étant disposés géométriquement de manière particulière et les évidement (4, 16) est
disposés dans les zones intermédiaires sans couche magnétique (15) du code (20), le
code (20) étant constitué de segments de mots et de segments de séparation, les segments
de séparation étant constitués de zones sans couche magnétique et les évidement (4,
16) étant disposés dans ces segments de séparation sans couche magnétique et dans
les zones sans couche magnétique des segments de mots.
2. Elément de sécurité (2) selon la revendication 1, caractérisé en ce que le code (20) s'étend seulement sur une zone partielle de l'élément de sécurité.
3. Elément de sécurité (2) selon la revendication 2, caractérisé en ce que des évidements (17) sont également disposés dans la zone partielle qui n'est pas
occupée par le code (20).
4. Elément de sécurité (2) selon au moins l'une quelconque des revendications 1 à 3,
caractérisé en ce que l'élément de sécurité (2) présente la forme d'une bande et les zones à couche magnétique
(5) s'étendent sur toute la largeur de l'élément de sécurité.
5. Elément de sécurité (2) selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'il est prévu une deuxième couche magnétique (11, 12, 13) qui est disposée de telle
manière que les évidements reconnaissables en transmission (4) restent libres.
6. Elément de sécurité (2) selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce qu'il est prévu une deuxième information sous forme d'évidements dans la couche opaque
qui se distinguent des premiers évidements par leur taille.
7. Elément de sécurité (2) selon la revendication 1, caractérisé en ce que la couche opaque (3) et le code (20) sont disposés sur des surfaces différentes de
la couche en matière plastique (7), les évidements (4) étant disposés dans la couche
opaque (3) de telle manière qu'ils sont reconnaissables en transmission.
8. Elément de sécurité (2) selon la revendication 7, caractérisé en ce que la couche magnétique (5) est recouverte par une autre couche opaque (8).
9. Elément de sécurité (2) selon au moins l'une quelconque des revendications 1 à 8,
caractérisé en ce que les zones magnétiques (5) du code (20) sont revêtues de fer magnétique.
10. Elément de sécurité (2) selon au moins l'une quelconque des revendications 1 à 9,
caractérisé en ce que la couche opaque (3) est une couche métallisée sous vide ou une encre d'impression
contenant un pigment métallique.
11. Elément de sécurité (2) selon la revendication 1, caractérisé en ce que la couche opaque est une encre d'impression noire, la couche opaque (3) et le code
(20) étant recouverts par une couche métallique semi-transparente (10) au moins sur
la face opposée à la couche en matière plastique (7).
12. Elément de sécurité (2) selon au moins l'une quelconque des revendications 1 à 11,
caractérisé en ce que la couche en matière plastique (7) comporte une structure de diffraction sous forme
d'un relief sur l'une de ses surfaces.
13. Elément de sécurité (2) selon au moins l'une quelconque des revendications 1 à 12,
caractérisé en ce que l'élément de sécurité (2) est conçu sous forme d'un fil ou d'une bande.
14. Elément de sécurité (2) selon la revendication 13, caractérisé en ce que le code est disposé dans la zone marginale le long du fil ou de la bande.
15. Document sécurisé (1), comme par exemple un billet de banque ou une carte d'identité,
caractérisé en ce qu'il est muni d'un élément de sécurité (2) selon au moins l'une quelconque des revendications
1 à 14.
16. Document sécurisé (1) selon la revendication 15, caractérisé en ce que l'élément de sécurité (2) est au moins partiellement incorporé dans le matériau du
document.
17. Document sécurisé (1) selon la revendication 15, caractérisé en ce que l'élément de sécurité (2) est disposé sur la surface supérieure du document sécurisé
(1).