| (19) |
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(11) |
EP 0 962 004 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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14.05.2003 Patentblatt 2003/20 |
| (22) |
Anmeldetag: 12.12.1997 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)7: G08G 1/09 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE9702/897 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9803/8617 (03.09.1998 Gazette 1998/35) |
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| (54) |
EINRICHTUNG UND VERFAHREN ZUR INFORMATION ÜBER VERKEHRSSTÖRUNGEN
DEVICE AND METHOD FOR REPORTING TRAFFIC JAMS
DISPOSITIF ET PROCEDE SERVANT A DONNER DES INFORMATIONS SUR LES ENCOMBREMENTS DE LA
CIRCULATION
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE ES FR GB IT |
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Priorität: |
28.02.1997 DE 19708106
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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08.12.1999 Patentblatt 1999/49 |
| (73) |
Patentinhaber: ROBERT BOSCH GMBH |
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70442 Stuttgart (DE) |
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Erfinder: |
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- SCHAEFER, Jochen
D-31139 Hildesheim (DE)
- MESSERSCHMIDT, Rudolf
D-31079 Sibbesse (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 740 280 WO-A-96/30883 DE-A- 4 328 939
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WO-A-89/02142 DE-A- 3 128 578
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Information über Verkehrsstörungen mit
Mitteln zum Empfang von mit Sensoren aufgenommenen Verkehrsdaten sowie ein Verfahren
zur Information über Verkehrsstörungen.
[0002] Zur Information von Autofahrern sind bereits seit längerer Zeit gesprochene Verkehrsdurchsagen
bekannt. Diese sind mit verschiedenen Nachteilen behaftet, beispielsweise mit Verzögerungen
und Ungenauigkeiten, die durch die manuelle und damit auch subjektive Aufnahme und
Weitergabe der Informationen verbunden sind. So kommt es beispielsweise vor, daß ein
Autofahrer in einen Stau gerät, der (noch) nicht angesagt wurde, oder daß er trotz
Stauwarnung die betreffende Straße bei seinem Eintreffen an der bezeichneten Stelle
realtiv störungsfrei befahren kann.
[0003] Eine genauere Erfassung sowie eine schnellere Übermittlung ist mit Hilfe des in den
letzten Jahren bekanntgewordenen Systems zur Übermittlung digital codierter Verkehrsmeldungen
möglich geworden. Der Aufbau und die Codierung dieser Verkehrsmeldungen und die Ortsliste
sind in CEN pr ENV/278/7/1/0012 und pr ENV/278/7/3/0004 festgelegt, der auf dem Normvorschlag
ALERT C, Juni 1996, herausgegeben vom RDS ATT ALERT Consortium, basiert. Die wesentlichen
Elemente einer Verkehrsmeldung sind dabei der Ort des Geschehens (Location) und das
Ereignis (Event). Diese Angaben sind katalogisiert, das heißt, daß jedem verkehrsrelevanten
Ort und jedem verkehrsrelevanten Ereignis ein eindeutiger Code zugewiesen ist. Die
Verkettung der Orte in der Ortstabelle entlang existierender Straßen gibt den Verlauf
wieder. Außer den üblichen Einrichtungen eines Empfangsgerätes mit einem RDS-Decoder
sind zur Nutzung des Verkehrsmeldungskanals TMC (Traffic Message Channel) Einrichtungen
zur Decodierung, zur Speicherung, zur Weiterverarbeitung und zur Ausgabe der Verkehrsmeldungen
erforderlich.
[0004] Digital codierte Verkehrsmeldungen - im folgenden auch TMC-Meldungen genannt - können
mit dem Radio-Daten-System (RDS) übertragen werden, das eine zusätzliche und unhörbare
Übermittlung von digitalen Daten parallel zu Rundfunkprogrammen in einem Datenkanal
ermöglicht. Spezifikationen des Radio-Daten-Systems für UKW-Hörfunk sind unter anderem
in der Druckschrift Tech. 3244 - E, März 1984 der europäischen Runfunk-Union (EBU)
festgelegt. Rundfunkempfänger mit geeigneten RDS-Decodern können übermittelte Daten
zusätzlich zum Audioempfang mit dem selben Empfangsteil aufnehmen und decodieren.
[0005] Digital codierte Verkehrsmeldungen können auch auf andere Weise als über Rundfunksender
und Radiodatensignale übertragen werden. So ist beispielsweise eine Übertragung der
digital codierten Verkehrsmeldungen über Mobilfunknetze möglich. So können beim GSM
(Global System for Mobile Communication) parallel zur Sprache Kurznachrichten (Short
Messages) übertragen werden, welche auch digital codierte Verkehrsmeldungen enthalten
können.
[0006] Diese bekannten Systeme dienen in erster Linie zur Übertragung von Verkehrsmeldungen,
jedoch sind Meldungen mit anderem Inhalt nicht ausgeschlossen, beispielsweise allgemeine
Gefahrenwarnungen. Durch die digitale Codierung ist eine Verarbeitung der empfangenen
Daten vor der Ausgabe möglich, beispielsweise eine Selektion nach Gebieten oder Straßen.
[0007] Auch bei einem solchen System, dessen Eingangsdaten im wesentlichen von Sensoren
erzeugt werden, sind Fehleinschätzungen der ausgegebenen Informationen nicht auszuschließen.
So lassen die bei den bekannten Systemen ausgegebenen Informationen nur begrenzt Rückschlüsse
auf die trotz Verkehrsstörung mögliche Geschwindigkeit oder auf die Dauer einer Verkehrsstörung
zu.
[0008] Aus der DE 31 28 578 A1 ist ein Verfahren zur automatischen Staudetektion und Stauprognose
für den Straßenverkehr bekannt geworden. Hierzu wird vorgeschlagen, die Form der Geschwindigkeitsverteilung
der Fahrzeuge mit einer Referenzkurve zu vergleichen. Unabhängig von exogenen Einflüssen
besteht Staugefahr dann, wenn die Geschwindigkeitsverteilung von der Referenzkurve
in wesentlichen Punkten abweicht. Diese Information wird dazu genutzt, um beispielsweise
über straßenseitige Kommunikationsmittel, wie Warnschilder, auf die Staugefahr hinzuweisen.
[0009] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, dem Autofahrer nicht nur statische
Informationen zugänglich zu machen, sondern Informationen, die Schlüsse auf die tatsächliche
Verkehrsbehinderung zulassen, beispielsweise die zeitliche Entwicklung einer Verkehrsstörung
oder die trotz Verkehrsstörung erzielbare Durchschnittsgeschwindigkeit auf dem betroffenen
Streckenabschnitt.
[0010] Diese Aufgabe wird bei der erfindungsgemäßen Einrichtung dadurch gelöst, daß Mittel
zur Berechnung von auszugebenden Daten, welche die Auswirkung der Verkehrsstörung
beschreiben, aus den empfangenen Verkehrsdaten mit Hilfe eines für den jeweiligen
Streckenabschnitt gültigen Fluß-Dichte-Diagramms vorgesehen sind.
[0011] Die erfindungsgemäße Einrichtung kann in oder im Zusammenhang mit einem Endgerät,
beispielsweise einem Autoradio oder einem Mobilfunkgerät, oder in einer zentralen
Einrichtung angeordnet sein. Das zur Berechnung verwendete Fluß-Dichte-Diagramm wird
häufig auch als Fundamentaldiagramm des Straßenverkehrs bezeichnet und ist beispielsweise
in "Wie sich ein Verkehrsstau entwickelt", Spektrum der Wissenschaft, 11/89, S. 182
beschrieben. Es stellt den Zusammenhang des Verkehrsflusses q - häufig auch Verkehrsstärke
genannt - und der Verkehrsdichte k dar. Um mit Hilfe des Fluß-Dichte-Diagramms die
auszugebenden Daten zu berechnen, können verschiedene Größen als Eingangsdaten verwendet
werden, was jeweils von den zur Verfügung stehenden Sensoren und den Gegegbenheiten
im Einzelfall abhängt. Eine vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung besteht darin,
daß die empfangenen Verkehrsdaten die jeweils gemessene Verkehrsdichte, eine Kennung
des betroffenen Streckenabschnitts und die jeweils gemessene Ausdehnung der Verkehrsstörung
beschreiben.
[0012] Diese Ausführungsform kann ferner derart ausgebildet sein, daß die empfangenen Verkehrsdaten
ferner das jeweils für den Streckenabschnitt gültige Fluß-Dichte-Diagramm beschreiben.
Dies hat den Vorteil, daß ein zentraler Verkehrsrechner das bei der Berechnung zu
berücksichtigende Fluß-Dichte-Diagramm an den jeweils aktuellen Straßenzustand (beispielsweise
einspurige Befahrbarkeit einer Autobahn) anpassen kann. Da das Fluß-Dichte-Diagramm
eine Parabel ist, welche durch den Koordinatennullpunkt geht, genügt eine Beschreibung
durch zwei Größen, beispielsweise durch die Koordinaten des Maximums.
[0013] Eine andere vorteilhafte Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Einrichtung besteht
darin, daß die empfangenen Verkehrsdaten erweiterte TMC-Meldungen sind. Dadurch können
die bestehenden Einrichtungen des TMC-Systems weitgehend benutzt werden. Ferner ist
eine Störung von existierenden TMC-Empfängern auszuschließen.
[0014] Eine vorteilhafte Weiterbildung der erfindungsgemäßen Einrichtung besteht darin,
daß die auszugebenden Daten die mittlere Geschwindigkeit und/oder die Fahrzeit auf
einem bekannten Streckenabschnitt beschreiben. Zusätzlich oder alternativ kann gemäß
einer anderen vorteilhaften Weiterbildung vorgesehen sein, daß die auszugebenden Daten
die Änderung der Länge der Verkehrsstörung beschreiben.
[0015] Damit ist ein Autofahrer wesentlich besser als mit den bekannten Informationssystemen
in der Lage, auf Verkehrsstörungen zu reagieren, beispielsweise zu entscheiden, an
welcher Autobahnabfahrt eine Alternativroute zu wählen ist.
[0016] Eine andere Weiterbildung der erfindungsgemäßen Einrichtung besteht darin, daß in
einem Speicher Daten zur Beschreibung der Fluß-Dichte-Diagramme von Streckenabschnitten
abgelegt sind. Damit ist für diejenigen Streckenabschnitte, für welche keine zeitweiligen
Veränderungen vorliegen, eine Übertragung der das Fluß-Dichte-Diagramm beschreibenden
Daten nicht erforderlich. Die Speicherung der Daten für die "normalen" Flußdiagramme
kann in einfacher Weise im Zusammenhang mit den zur Decodierung von TMC-Meldungen
ohnehin erforderlichen Ortstabellen erfolgen.
[0017] Zur weiteren Erleichterung der Planung und Durchführung von insbesondere längeren
Autofahrten sind Programme zur Berechnung von Routenempfehlungen bekanntgeworden.
Solche Programme sind beispielsweise für Personalcomputer auf dem Markt erhältlich
oder in Navigationssysteme integriert. Der Benutzer gibt Start und Ziel, gegebenenfalls
auch weitere Wegpunkte, ein und erhält dann entweder als Liste oder als Markierung
auf einer Straßenkarte eine Routenempfehlung. Selbst wenn bei der Berechnung dieser
Routenempfehlung der Straßenzustand und möglicherweise existierende Verkehrsstörungen
berücksichtigt werden, kann eine ungünstige Routenberechnung dennoch erfolgen, wobei
der Autofahrer eine Route angezeigt erhält, die sich erst bei einem nach längerer
Zeit erreichten Wegpunkt wegen einer sich inzwischen stark vergrößerten Verkehrsstörung
als falsch herausstellt.
[0018] Bei einer anderen Weiterbildung der erfindungsgemäßen Einrichtung sind daher ferner
Mittel zur Berechnung von Routenempfehlungen vorgesehen, wobei die berechneten auszugebenden
Daten berücksichtigt werden.
[0019] Bei dieser Weiterbildung kann vorgesehen sein, daß die Einrichtung und die Mittel
zur Berechnung von Routenempfehlungen in einem Endgerät angeordnet sind, das die Verkehrsdaten
von mindestens einer zentralen Einrichtung erhält. Dazu ist lediglich eine uni-direktionale
Datenverbindung mit der zentralen Einrichtung zum Endgerät erforderlich, wie beispielsweise
bei dem Radio-Daten-System oder im Broadcast-Kanal eines Mobilfunksystems. Alternativ
kann bei dieser Weiterbildung vorgesehen sein, daß die Einrichtung und die Mittel
zur Berechnung von Routenempfehlungen in einer zentralen Einrichtung angeordnet sind,
der von Endgeräten Daten zu einer jeweils gewünschten Fahrt zuführbar sind und von
der die berechneten Routenempfehlungen zu den Endgeräten übertragbar sind. Diese Weiterbildung
setzt eine bidirektionale Datenverbindung voraus, wie sie beispielsweise von Mobilfunksystemen
zur Verfügung gestellt werden.
[0020] Die erfindungsgemäße Aufgabe wird bei einem erfindungsgemäßen Verfahren zur Information
über Verkehrsstörungen, wobei Verkehrsdaten mit Hilfe von Sensoren aufgenommen werden,
dadurch gelöst, daß aus den aufgenommenen Verkehrsdaten mit Hilfe eines für den jeweiligen
Streckenabschnitt gültigen Fluß-Dichte-Diagramms auszugebende Daten berechnet werden,
welche die Auswirkung der Verkehrsstörung beschreiben.
[0021] Die Erfindung umfaßt ferner ein Verfahren zur Übertragung von Informationen über
Verkehrsstörungen, wobei Verkehrsdaten mit Hilfe von Sensoren aufgenommen werden,
bei dem vorgesehen ist, daß die aufgenommenen Verkehrsdaten an Empfänger übertragen
werden und dort mit Hilfe eines für den jeweiligen Streckenabschnitt gültigen Fluß-Dichte-Diagramms
aus den übertragenen Verkehrsdaten auszugebende Daten berechnet werden, welche die
Auswirkung der Verkehrsstörung beschreiben.
[0022] Durch die in weiteren Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen sind vorteilhafte Weiterbildungen
und Verbesserungen der erfindungsgemäßen Verfahren möglich.
[0023] Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung anhand mehrerer Figuren
dargestellt und in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigt:
- Fig. 1
- ein Blockdiagramm einer erfindungsgemäßen Einrichtung, die vorzugsweise in einem Endgerät
angeordnet ist,
- Fig. 2
- und Fig. 3 Fluß-Dichte-Diagramme,
- Fig. 4
- ein Blockschaltbild einer Einrichtung gemäß einer Weiterbildung der Erfindung in einem
Endgerät und
- Fig. 5
- in einer zentralen Einrichtung.
[0024] Gleiche Teile sind in den Figuren mit gleichen Bezugszeichen versehen.
[0025] Das Ausführungsbeispiel sowie Teile davon sind zwar als Blockschaltbilder dargestellt.
Dieses bedeutet jedoch nicht, daß die erfindungsgemäße Einrichtung auf eine Realisierung
mit Hilfe von einzelnen den Blöcken entsprechenden Schaltungen beschränkt ist. Die
erfindungsgemäße Einrichtung ist vielmehr in besonders vorteilhafter Weise mit Hilfe
von hochintegrierten Schaltungen realisierbar. Dabei können digitale Signalprozessoren
eingesetzt werden, welche bei geeigneter Programmierung die in den Blockschaltbildern
dargestellten Verarbeitungsschritte durchführen. Die erfindungsgemäße Einrichtung
kann zusammen mit weiteren Schaltungsanordnungen innerhalb einer integrierten Schaltung
wesentliche Teile eines Endgerätes, beispielsweise eines Rundfunkempfängers, bilden.
[0026] In einem Empfänger 1 werden Rundfunksignale, die RDS-Signale enthalten, empfangen,
wobei auch die Demodulation, Fehlerkorrektur und Decodierung der RDS-Signale und eine
anschließende Decodierung der TMC-Meldungen erfolgt. Außerdem befindet sich im Empfänger
1 eine Einrichtung zur Selektion der TMC-Meldungen nach vom Benutzer einstellbaren
Selektionskriterien, beispielsweise nach einzelnen Straßen und Gebieten. Die dann
verbleibenden TMC-Meldungen werden einem Selektionsfilter 2 zugeführt, das mit Speichern
3 bis 5, 15 verbunden ist für den Ort LOC, das Ausmaß EXT, die Kennwerte kmax, qmax
des Fluß-Dichte-Diagramms, die jeweils mit der TMC-Meldung übertragene aktuelle Verkehrsdichte
k und die ebenfalls übertragene Ausdehnung 1 der Verkehrsstörung. Diese Angaben können
für mehrere TMC-Meldungen gespeichert werden.
[0027] Bei 7 werden aus der Ortsliste 6 der zu dem jeweiligen Ort (= Streckenabschnitt)
abgespeicherte FDD-Kennwert kmax, qmax und die Streckenlänge 1s ausgelesen. Die Streckenlänge
wird in einem Speicher 8 zwischengespeichert, während bei 14 eine Berechnung des FDD-Kennwertes
für den Fall, daß zu dem Streckenabschnitt mehrere FDD-Kennwerte in der Ortsliste
abgelegt sind, erfolgt. Dies kann der Fall sein, wenn beispielsweise ein Streckenabschnitt
teils vier, teils sechs Fahrstreifen aufweist. Diese Berechnung kann als Minimumbildung
(schlechtester Wert) oder als Mittelwertbildung erfolgen.
[0028] Der somit errechnete FDD-Kennwert wird bei 9 zwischengespeichert. Bei 10 erfolgt
eine Selektion zwischen dem bei 4 und dem bei 9 zwischengespeicherten FDD-Kennwert.
Dabei hat der übertragene und bei 4 zwischengespeicherte FDD-Kennwert Vorrang, so
daß der aus der Ortsliste 6 ausgelesene Kennwert nur verwendet wird, wenn kein FDD-Kennwert
übertragen wurde. Diese Auswahl kann auch bei 7 getroffen werden, was durch eine gestrichelte
Linie angedeutet ist. Das Ergebnis der Selektion bei 10 sowie die zwischengespeicherte
Verkehrsdichte k und die Ausdehnung 1 werden bei 11 ausgewertet.
[0029] Im einzelnen kann die Auswertung mit Hilfe des ebenfalls bei 11 berechneten Fluß-Dichte-Diagramms,
wie im folgenden unter Bezugnahme auf die Figuren 2 und 3 beschrieben, erfolgen. Die
auszugebenden Daten werden dann mit Hilfe einer Ausgabevorrichtung (wie z.B. Display)
12 sichtbar gemacht und/oder können z.B. über Sprachausgabe zur Verfügung gestellt
werden.
[0030] Die Figuren 2 und 3 zeigen jeweils ein Fluß-Dichte-Diagramm, das den Zusammenhang
zwischen Verkehrsfluß q und Verkehrsdichte k darstellt. Dabei wird der Verkehrsfluß
in Autos pro Zeiteinheit gemessen, während die Verkehrsdichte k Autos pro Streckeneinheit
bedeutet. Das Fluß-Dichte-Diagramm stellt etwa eine Parabel dar, die vom Koordinatenursprung
ausgehend bei kmax und qmax ihr Maximum erreicht und dann wieder bis k=2·kmax und
q=0 abfällt. In den Figuren 2 und 3 sind jeweils drei Punkte A, B, C hervorgehoben
für eine geringe Verkehrsdichte k1, eine mittlere Verkehrsdichte k2 und eine hohe
Verkehrsdichte k3.
[0031] Die Steigung der in Fig. 2 gestrichelt dargestellten Geraden ergibt die Durchschnittsgeschwindigkeit
der Fahrzeuge. Bei dem im Zusammnehang mit Fig. 1 erläuterten Ausführungsbeispiel
wurden kmax und qmax für einen vorgegebenen Streckenabschnitt als FDD-Kennung übertragen,
woraus die vollständige Kurve berechnet wird. Herrscht beispielsweise auf dem Streckenabschnitt
eine Verkehrsdichte k2, die ebenfalls zum Endgerät übertragen wird, so kann der Verkehrsfluß
berechnet werden. Durch Division des Verkehrsflusses durch die Verkehrsdichte wird
dann die Steigung der Geraden durch den Punkt B und damit die Durchschnittsgeschwindigkeit
berechnet. Da die Länge 1 der Verkehrsstörung ebenfalls übertragen wurde, kann daraus
wiederum die Zeit zum Durchfahren des von der Verkehrsstörung betroffenen Teils des
Streckenabschnitts berechnet und durch das Ausgabegerät 12 zur Verfügung gestellt
werden. Es können auch andere Ergebnisse angezeigt werden, beispielsweise die Verzögerung
gegenüber einer Fahrt mit etwa "normaler" Geschwindigkeit oder die Zeit für den gesamten
Streckenabschnitt.
[0032] In Fig. 3 sind in den Punkten A, B, C Tangenten an das Fluß-Dichte-Diagramm angelegt.
Die Steigung dieser Tangenten ergibt die Geschwindigkeit von Dichtewellen und die
Steigung einer Sekante, wie sie beispielsweise zwischen den Punkten A und B eingezeichnet
ist, die Geschwindigkeit von Schockwellen. Dichtewellen setzen sich bei positiver
Steigung der Tangenten in Fahrtrichtung, bei negativer Steigung entgegen der Fahrtrichtung
fort, letztere beeinflussen also den nachfolgenden Verkehr. Dadurch kann berechnet
werden, ob eine Verkehrsstörung in einer vorgegebenen Zeit eine Anschlußstelle einer
Autobahn in Fahrtrichtung oder entgegen der Fahrtrichtung erreicht hat.
[0033] Danach kann beispielsweise ein Autofahrer entscheiden oder ein Endgerät empfehlen,
welche Anschlußstelle er zum Verlassen oder zum Auffahren benutzt.
[0034] Fig. 4 zeigt eine Einrichtung, die vorzugsweise ebenfalls in einem Endgerät angeordnet
und durch eine Einrichtung 16 zur Berechnung von Routenempfehlungen ergänzt ist. Zu
dieser gehört ein Speicher 17 mit einer sogenannten digitalen Straßenkarte, die gegebenenfalls
auch mit der Ortsliste 6 kombiniert sein kann. Mit Hilfe einer Tastatur 18 kann der
Benutzer Start, Ziel und gegebenenfalls dazwischenliegende Wegpunkte, die auf der
Fahrt passiert werden sollen, eingeben. Von der Einrichtung 16 ist die in dem Empfänger
1 durchgeführte Selektion der TMC-Meldungen derart steuerbar, daß alle TMC-Meldungen,
die möglicherweise die Berechnung der Routenempfehlung beeinflussen, selektiert werden.
Für alle diese TMC-Meldungen werden die relevanten Daten in den Speichern 3 bis 5
und 15 abgelegt.
[0035] Die jeweils zu einem Streckenabschnitt gehörenden Daten sind von der Einrichtung
16 aus den Speichern abrufbar, worauf das Ergebnis der Auswertung bei 11 der Einrichtung
16 zugeführt werden kann. Damit können bei der an sich bekannten Routenberechnung
Verkehrsstörungen und ihre Auswirkungen berücksichtigt werden. So kann beispielsweise
berechnet werden, ob eine Verkehrsstörung auf einem an sich durch die Routenberechnung
empfohlenen und vom Fahrzeug später zu erreichenden Streckenabschnitt eine starke
Beeinträchtigung darstellt, so daß gegebenenfalls von vornherein eine andere Route
empfohlen wird.
[0036] Fig. 5 zeigt eine erfindungsgemäße Einrichtung, die in einer Zentraleinheit, beispielsweise
in einem zentralen Verkehrsrechner, angeordnet ist und in ihren wichtigsten Komponenten
der Einrichtung nach Fig. 4 entspricht.
[0037] Meldungen zu einzelnen Streckenabschnitten, die im wesentlichen die gleichen Angaben
wie bei den bereits erläuterten Ausführungsbeispielen enthalten, werden über ein Kommunikationsnetz
21, beispielsweise ISDN, von einer Vielzahl in Fig. 5 lediglich angedeuteten Sensoren
22 zugeführt. In den Speichern 3 bis 5 und 15 werden die jeweils vorliegenden Daten
für alle Streckenabschnitte eines Straßennetzes gespeichert, so daß die Einrichtung
16 in der Lage ist, alle gemeldeten Verkehrsstörungen bei der Berechnung beliebiger
Routenempfehlungen zu berücksichtigen.
[0038] Anforderungen zur Berechnung einer Routenempfehlung und die berechneten Routenempfehlungen
werden bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 5 über ein Mobilfunknetz 23 zu Endgeräten
24 übertragen. Die Tastatur 18 und die Anzeigevorrichtung 12 können für Überwachungs-
und Wartungsaufgaben benutzt werden.
1. Einrichtung zur Information eines Autofahrers über Verkehrsstörungen über Funk mit
Mitteln zum Empfang von mit Sensoren aufgenommenen Verkehrsdaten, dadurch gekennzeichnet, daß neben dem Ort (LOC) und dem Ausmaß (EXT) der Verkehrsbehinderung die Verkehrsdichte
(k) in der Empfangseinrichtung empfangen und gespeichert ist, daß die maximale Verkehrsdichte
(kmax) in Abhängigkeit vom übertragenen Ort (LOC) einen Speicher (6) entnommen oder
ebenfalls empfangen und gespeichert ist, daß aus dem Speicher (6) ferner der maximale
Verkehrsfluß (qmax) in Abhängigkeit vom übertragenen Ort (LOC) entnommen ist oder
empfangen ist und dass Mittel (11) vorgesehen sind, die aus den empfangenen Verkehrsdaten
unter Berücksichtigung des Fluß-Dichte-Diagramms die Auswirkung der Verkehrsstörung
beschreiben.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zusätzlich Informationen über die Ausdehnung (1) der Verkehrsstörung
empfängt.
3. Einrichtung nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die empfangenen Verkehrsdaten erweiterte TMC-Meldungen sind.
4. Einrichtung nach einem der vorgehenden Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die auszugebenden Daten die mittlere Geschwindigkeit und/oder die Fahrzeit auf einem
bekannten Streckenabschnitt beschreiben.
5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die auszugebenden Daten die Änderung der Länge der Verkehrsstörung beschreiben.
6. Einrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß ferner Mittel zur Berechnung von Routenempfehlungen vorgesehen sind, wobei die auszugebenden
Daten berücksichtigt sind.
7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung und die Mittel zur Berechnung von Routenempfehlungen in einem Endgerät
angeordnet sind, das die Verkehrsdaten von mindestens einer zentralen Einrichtung
erhält.
8. Einrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung und die Mittel zur Berechnung von Routenempfehlungen in einer zentralen
Einrichtung angeordnet sind, der von Endgeräten Daten zu einer jeweils gewünschten
Fahrt zuführbar sind und von der die berechneten Routenempfehlungen zu den Endgeräten
übertragbar sind.
9. Verfahren zur Information eines Autofahrers über Verkehrsstörungen über Funk, wobei
Verkehrsdaten mit Hilfe von Sensoren aufgenommen werden, dadurch gekennzeichnet, daß neben dem Ort (LOC) und dem Ausmaß (EXT) der Verkehrsbehinderung die Verkehrsdichte
(k) empfangen wird und gespeichert wird, daß die maximale Verkehrsdichte (kmax) in
Abhängigkeit vom übertragenen Ort (LOC) einem Speicher (6) entnommen oder ebenfalls
empfangen und gespeichert wird, daß aus dem Speicher (6) ferner der maximale Verkehrsfluß
(qmax) in Abhängigkeit vom übertragenen Ort (LOC) entnommen oder empfangen wird, und
daß aus den empfangenen Verkehrsdaten unter Berücksichtigung des Fluß-Dichte-Diagramms
die Auswirkung der Verkehrsstörung beschrieben wird.
10. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß Informationen über die Ausdehnung (1) der Verkehrsstörung empfangen werden.
11. Verfahren nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die empfangenen Verkehrsdaten erweiterte TMC-Meldungen sind.
12. Verfahren nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die auszugebenden Daten die mittlere Geschwindigkeit und/oder die Fahrzeit auf einem
bekannten Streckenabschnitt beschreiben.
13. Verfahren nach einem der Ansprüche 9 bis 12, dadurch kennzeichnet, daß die auszugebenden
Daten die Änderung der Länge der Verkehrsstörung beschreiben.
14. Verfahren zur Übertragung von Information über Verkehrsstörungen, wobei Verkehrsdaten
mit Hilfe von Sensoren aufgenommen werden, dadurch gekennzeichnet, daß neben dem Ort (LOC) und dem Ausmaß (EXT) der Verkehrsbehinderung die Verkehrsdichte
(k) übertragen wird, daß vorzugsweise auch die maximale Verkehrsdichte (kmax) übertragen
wird , daß der maximale Verkehrsfluß (qmax) für den Streckenabschnitt übertragen wird,
und daß aus den empfangenen Verkehrsdaten unter Berücksichtigung des Flußdichtediagramms
die Auswirkung der Verkehrsstörung ermittelt wird.
15. Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß Information über die Ausdehnung der Verkehrsstörung übertragen werden.
16. Verfahren nach einem der Ansprüche 14 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die übertragenen Verkehrsdaten erweiterte TMC-Meldungen sind.
1. Device for informing a car driver about traffic disruption by radio having means for
receiving traffic data which is picked up by sensors, characterized in that, in addition to the location (LOC) and the extent (EXT) of the traffic problem, the
traffic density (k) is received in the receiver and stored, in that the maximum traffic density (kmax) is, as a function of the transmitted location
(LOC), extracted from a memory (6) or else received and stored, in that in addition the maximum traffic flow (qmax) is, as a function of the transmitted
location (LOC), extracted from the memory (6) or received, and in that means (11) are provided which describe the effect of the traffic disruption on the
basis of the received traffic data taking into account the flow density diagram.
2. Device according to Claim 1, characterized in that the device additionally receives information relating to the spreading (1) of the
traffic disruption.
3. Device according to one of the preceding claims, characterized in that the received traffic data comprises expanded TMC messages.
4. Device according to one of the preceding Claims 1 to 4, characterized in that the data to be output describes the average speed and/or the driving time on a known
section of a route.
5. Device according to one of Claims 1 to 3, characterized in that the data to be output describes the change in the length of the traffic disruption.
6. Device according to one of Claims 4 to 5, characterized in that in addition means are provided for calculating route recommendations, the data to
be output being taken into account.
7. Device according to Claim 6, characterized in that the device and the means for calculating route recommendations are arranged in a
terminal which receives the traffic data from at least one central device.
8. Device according to Claim 7, characterized in that the device and the means for calculating route recommendations are arranged in a
central device to which data in relation to a respectively desired journey can be
fed by terminals and from which the calculated route recommendations can be transmitted
to the terminals.
9. Method for informing a car driver about traffic disruption by radio, traffic data
being picked up using sensors, characterized in that, in addition to the location (LOC) and the extent (EXT) of the traffic problem, the
traffic density (k) is received and stored, in that the maximum traffic density (kmax) is, as a function of the transmitted location
(LOC), extracted from a memory (6) or else received and stored, in that in addition the maximum traffic flow (qmax) is extracted from the memory (6) as a
function of the transmitted location (LOC) or received, and in that the effect of the traffic disruption is described on the basis of the received traffic
data taking into account the flow density diagram.
10. Method according to Claim 8, characterized in that the information relating to the spreading (1) of the traffic disruption is received.
11. Method according to one of Claims 8 to 10, characterized in that the received traffic data comprises expanded TMC messages.
12. Method according to one of Claims 9 to 11, characterized in that the data to be output describes the average velocity and/or the driving time on a
known section of a route.
13. Method according to one of Claims 9 to 12, characterized in that the data to be output describes the change in the length of the traffic disruption.
14. Method for transmitting information relating to traffic disruption, traffic data being
picked up using sensors, characterized in that, in addition to the location (LOC) and the extent (EXT) of the traffic problem, the
traffic density (k) is transmitted, in that the maximum traffic density (kmax) is preferably also transmitted, in that the maximum traffic flow (qmax) for the section of the route is transmitted, and
in that the effect of the traffic disruption is determined on the basis of the received traffic
data taking into account the flow density diagram.
15. Method according to Claim 14, characterized in that information relating to the spreading of the traffic disruption is transmitted.
16. Method according to one of Claims 14 to 15, characterized in that the transmitted traffic data comprises expanded TMC messages.
1. Installation pour informer un conducteur de perturbations de circulation par radio
comprenant des moyens pour recevoir des données de circulation de capteurs,
caractérisée en ce que
à côté du lieu (localisation) et de l'extension (EXT) de l'encombrement de circulation,
on reçoit et on enregistre la densité de circulation (k) dans l'installation de réception,
on prend la densité de circulation maximale (kmax) dans une mémoire (6) en fonction
du lieu transmis (LOC) ou, le cas échéant, l'information reçue et on l'enregistre,
dans la mémoire (6) on prélève en outre le flux de circulation maximum (qmax) suivant
le lieu de transmission (LOC) où on reçoit cette information, et elle comporte des
moyens (11) qui décrivent l'effet de la perturbation de circulation à partir des données
de circulation reçues en tenant compte du diagramme densité-flux.
2. Installation selon la revendication 1,
caractérisée en ce qu'
elle reçoit en outre les informations concernant l'extension (1) de la perturbation
de circulation.
3. Installation selon l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que
les données de circulation reçues sont des messages (TMC) étendus.
4. Installation selon l'une des revendications 1 à 3,
caractérisée en ce que
les données à émettre décrivent la vitesse moyenne et/ou le temps de trajet sur un
segment routier connu.
5. Installation selon l'une des revendications 1 à 3,
caractérisée en ce que
les données à émettre décrivent la variation de la longueur de la perturbation de
circulation.
6. Installation selon l'une des revendications 4 et 5,
caractérisée en ce qu'
elle comporte, en outre, des moyens pour calculer le trajet recommandé, en tenant
compte des données à émettre.
7. Installation selon la revendication 6,
caractérisée en ce que
l'installation et les moyens de calcul des trajets recommandés font partie d'un terminal
contenant les données de circulation d'au moins une installation centrale.
8. Installation selon la revendication 7,
caractérisée en ce que
l'installation et les moyens de calcul du trajet recommandé font partie d'une installation
centrale recevant des données de terminaux pour le trajet souhaité et qui transmettent
le trajet recommandé, calculé, vers les terminaux.
9. Procédé pour informer un automobiliste par radio pour lui annoncer les perturbations
de circulation, les données de circulation étant prises par des capteurs,
caractérisé en ce que
à côté du lieu (LOC) et de l'extension (EXT) de la perturbation de circulation, on
reçoit la densité de circulation (k) et on l'enregistre,
on prend ou on reçoit également et on enregistre la densité de circulation maximale
(kmax) en fonction du lieu transmis (LOC) dans une mémoire (6),
dans la mémoire (6) on prélève en outre le débit de circulation maximum (qmax) en
fonction du lieu transmis (LOC) où on reçoit l'information,et
à partir des données de circulation reçues, et en tenant compte du diagramme densité-flux,
on décrit l'effet de la perturbation de circulation.
10. Procédé selon la revendication 8,
caractérisé en ce qu'
on reçoit les informations concernant l'extension (1) de la perturbation de circulation.
11. Procédé selon l'une des revendications 8 à 10,
caractérisé en ce que
les données de circulation reçues sont des messages (TMC) étendus.
12. Procédé selon l'une des revendications 9 à 11,
caractérisé en ce que
les données à émettre décrivent la vitesse moyenne et/ou le temps de parcours sur
un segment routier connu.
13. Procédé selon l'une des revendications 9 à 12,
caractérisé en ce que
les données à émettre décrivent la variation de la longueur de la perturbation de
circulation.
14. Procédé de transmission d'informations de perturbations de circulation, selon lequel
on prend les données de circulation à l'aide de capteurs,
caractérisé en ce que
à côté du lieu (LOC) et de l'extension (EXT) de l'obstacle à la circulation, on transmet
la densité de circulation (k),
on transmet de préférence également la densité maximale de circulation (kmax),
on transmet le flux de circulation maximum (qmax) pour le segment routier, et
à partir des données de circulation reçues et en tenant compte du diagramme de densité
de flux, on détermine l'effet de la perturbation de circulation.
15. Procédé selon la revendication 14
caractérisé en ce qu'
on transmet l'information concernant l'extension de la perturbation de circulation.
16. Procédé selon l'une des revendications 14 et 15,
caractérisé en ce que
les données de circulation transmises sont des messages (TMC) étendus.

