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(11) |
EP 0 962 007 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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27.03.2002 Patentblatt 2002/13 |
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Anmeldetag: 03.02.1998 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)7: G09F 3/03 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/CH9800/043 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9837/531 (27.08.1998 Gazette 1998/34) |
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| (54) |
ANHÄNGER MIT VERRIEGELBAREM BÜGEL
TAG WITH LOCKABLE SHACKLE
ETIQUETTE MUNIE D'UN ETRIER VERROUILLAGE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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BE DE ES FR GB IT NL |
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Priorität: |
18.02.1997 CH 37297
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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08.12.1999 Patentblatt 1999/49 |
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Patentinhaber: STOBA AG |
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CH-9326 Horn (CH) |
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Erfinder: |
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- AICHMANN, Ortwin
A-6912 Hörbranz (AT)
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| (74) |
Vertreter: Hunziker, Jean |
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Patentanwaltsbureau
Jean Hunziker
Siewerdtstrasse 95 8050 Zürich 8050 Zürich (CH) |
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Entgegenhaltungen: :
GB-A- 2 098 576 US-A- 4 836 590
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US-A- 4 779 911 US-A- 5 154 497
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Anhänger nach dem Oberbegriff von Anspruch
1.
[0002] Anhänger dieser Art sind in Dokument US-A-4 836 590 beschrieben und dienen beispielsweise
als Schlüsselanhänger, als Preis-, Markenauszeichnungs-, Adressträger usw. an Kleidungsstücken,
Koffern, Mappen, Taschen, Schirmen, Sportartikeln, Fotoapparaten, Schuhen usw., wobei
jeweils das Gehäuse als Informationsträger mit Kennzeichnungs-, Identifikationsaussagen
oder dergleichen versehen ist, die auf die Flächen des Gehäuses aufgeklebt, aufgedruckt,
geprägt oder eingraviert sind.
[0003] So ist beispielsweise aus CH 650 349 ein solcher Anhänger bekannt, welcher sich leicht
und billig herstellen lässt und aus wenigen Teilen aufgebaut ist. Der Schliessbügel
dieses Anhängers ist gleichzeitig als im Anhängergehäuse verschiebbares Schieberteil
ausgebildet und weist in entsprechende Ausnehmungen des Anhängergehäuses federnd einrastbare
Klinkenelemente auf. Der Schliessbügel selbst ist in der offenen Position ausbiegbar,
beispielsweise zur Aufnahme von Schlüsseln oder dergleichen, in der geschlossenen
Position bildet er zusammen mit der Stirnseite des Anhängergehäuses eine geschlossene
Öse, in welcher beispielsweise der Schlüssel sicher gehalten bleibt. Die Schliessposition
ist von Aussen lösbar durch Druck auf das Klinkenelement gegen die Einrastrichtung,
wofür eine entsprechend von aussen zugängliche Öffnung im Anhängergehäuse vorgesehen
ist.
[0004] Für bestimmte Anwendungsbereiche sollen derartige Anhänger nach einmaligem Schliessen
nun nicht mehr zerstörungsfrei geöffnet werden können. Hierfür eignet sich ein Anhänger
der oben beschriebenen Gattung nur bedingt, da er in seiner ursprünglich vorgesehenen
Form von aussen entriegelbar ist. Auch ein einfaches Abdecken der Entriegelungsabdeckung
ist kein zuverlässiger Schutz vor einer Öffnungsmanipulation, welche anschliessend
kaum oder zumindestens nicht offensichtlich feststellbar ist.
[0005] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung bestand nun darin, einen Anhänger der genannten
Art mit einfachem Aufbau und einfacher Bedienbarkeit für einen einmaligen Verschluss
zu schaffen, welcher nach dem Schliessvorgang nicht mehr zerstörungsfrei zu öffnen
ist, wobei auch eine versuchte Öffnungsmanipulation offensichtlich feststellbar sein
soll.
[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss durch die kennzeichnenden Merkmale von Anspruch
1 gelöst. Die erfindungsgemässe Lösung zeichnet sich insbesondere durch den einfachen
Aufbau und die einfache Bedienbarkeit bei zuverlässiger Verriegelung aus. Wenn der
Anhänger einmal geschlossen worden ist, so lässt er sich nicht mehr zerstörungsfrei
öffnen. Die erfindungsgemässe Ausgestaltung des Anhängers hat nun den besonderen Vorteil,
dass auch der Versuch des Öffnens des Anhängers durch die aufgebrochene Sollbruchstelle
klar und nicht mehr rückgängigmachbar angezeigt wird. Damit können bereits Manipulationen
am Anhänger festgestellt werden, ohne dass dieser vollständig zerstört worden wäre.
[0007] Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen
2 bis 8.
[0008] Insbesondere vorteilhaft erweist sich dabei die Ausführung, bei welcher sowohl der
Schieber wie auch der Bügel in geschlossenem Zustand vom Verriegelungselement erfasst
resp. dieses eingeklinkt wird. Die Sollbruchstelle wird vorzugsweise durch eine Verminderung
der Wandstärke in diesem Bereich des Gehäuses auf einfachste Weise gebildet.
[0009] Vorzugsweise wird ein erfindungsgemässer Aufhänger gemäss Anspruch 9 als Sicherheitsverschluss
oder Sicherheitsplombe verwendet.
[0010] Ein Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung wird nachstehend anhand von Zeichnungen
noch näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 die schematische Schnittaufsicht eines erfindungsgemässen Anhängers in offener
Position;
Fig. 2 die Schnittaufsicht nach Figur 1 in geschlossener Position;
Fig. 3 den Längsschnitt durch den Anhänger im Bereich des Haltenockens;
Fig. 4 den Längsschnitt nach Figur 3 bei resp. nach einer Manipulation; und
Fig. 5 die Schnittaufsicht nach Figur 2 nach erfolgter Öffnungsmanipulation.
[0011] Ein erfindungsgemässer Anhänger 1 weist ein in seinem Gehäuse 2 verschiebbaren Schieber
3 auf. Direkt am oberen Ende des Schiebers 3 ist ein Bügel 4 angeformt, welcher hakenförmig
ausgebildet ist. In der dargestellten offenen Position bildet der Bügel 4 mit der
Stirnseite des Gehäuses 2 einen offenen Ring, mit welchem der Anhänger 1 in das dafür
vorgesehene Teil eingehängt werden kann.
[0012] Im Gehäuse 2 ist nun ein Verriegelungselement 5 angeordnet, welches vorzugsweise
als im wesentlich U-förmiger Verriegelungsbügel ausgebildet ist. Dieser Verriegelungsbügel
5 weist an seinen beiden Schenkeln jeweils nach Aussen abgebogene Enden 6 und 7 auf,
welche als Verriegelungsklinken dienen. Durch diesen Aufbau des Verriegelungsbügels
5 lassen sich die beiden Schenkel nach Innen federnd bewegen. In der in Figur 1 dargestellten
Position ist die Verriegelungsklinke 7 in eine Ausnehmung 8 des Schiebers 3 eingerastet
und fixiert damit diesen in der dargestellten Position. Die Ausnehmung 8 ist vorzugsweise
derart trapezförmig ausgeformt, dass sie eine untere, senkrecht zum Schenkel des Verriegelungsbügels
5 ausgerichtete untere Anschlagsfläche 8' und eine dazu schräg nach oben verlaufende
obere Anschlagsfläche 8" aufweist. Durch diese Ausgestaltung der Ausnehmung 8 lässt
sich der Schieber 3 nicht nach oben aus dem Gehäuse 2 herausziehen, da er durch die
Anschlagsfläche 8' blockiert ist. Durch Aufbringen eines Druckes auf den Bügel 4 lässt
sich nun der Schieber 3 in das Gehäuse 2 hineindrücken, da durch die schräge Anschlagsfläche
8" der Schenkel des Verriegelungsbügels 5 gegen Innen gedrückt wird und aus der Ausnehmung
8 ausrasten kann.
[0013] Es wird nun auch klar, dass der Schieber 3 von Aussen einfach in das Gehäuse 2 in
die in Figur 1 gezeigte Position eingefahren werden kann. Indem der Schieber 3 an
seinem unteren, freien Ende ebenfalls eine entsprechend der Anschlagsfläche 8'' schräg
ausgebildete Anlaufkante 3' aufweist, wird beim Einschieben des Schiebers 3 in das
Gehäuse 2 durch diese Anlaufkante 3' die Verriegelungsklinke 7 gegen Innen gedrückt,
bis sie in die Ausnehmung 8 einrastet.
[0014] In Figur 2 ist nun die geschlossenen Position des Aufhängers 1 dargestellt. In dieser
Position ist die Verriegelungsklinke 7 in die rechteckförmige Ausnehmung 9 des Schiebers
3 eingeklinkt. Damit lässt sich nun der Schieber 3 nicht mehr verschieben, ohne dass
der Schenkel des Verriegelungsbügels 5 mit der Verriegelungsklinke 7 nach Innen ausgeschwenkt
würde. Dies ist aber wegen des geschlossenen Gehäuses 2 nicht möglich, ohne dass von
Aussen zerstörerisch auf den Aufhänger 1 eingewirkt wird. Um eine zusätzliche Sicherheit
des Verschlusses zu gewährleisten, ist vorzugsweise eine weitere Ausnehmung 10 im
Bügel 4 vorgesehen, in welche die Verriegelungsklinke 6 des zweiten Schenkels des
Verriegelungsbügels 5 in derselben Weise einrastet. Damit wird auch vermieden, dass
durch Kraftaufwendung von Aussen nur der Bügel 4 aus dem Gehäuse 2 herausgezogen resp.,
abgebogen wird, und damit der aus dem Bügel 4 und der Stirnseite des Gehäuses 2 gebildete
geschlossene Ring geöffnet werden kann.
[0015] Damit wird einmal ein zuverlässiger, einmal verschliessbarer Aufhänger 1 mit einfachem
Aufbau gebildet, welcher nicht mehr zerstörugsfrei geöffnet werden kann.
[0016] Der Verriegelungsbügel 5 ist im Gehäuse 2 erfindungsgemäss nun derart angeordnet,
dass sein Bogenteil 5' zwischen der unteren Gehäusewand 2' und einem Haltenocken 11
fixiert ist, wie besonders deutlich aus dem Schnittbild von Figur 3 hervorgeht. Wird
nun eine Zugkraft auf den Bügel 4 resp. den Schieber 3 bezüglich dem Gehäuse 2 ausgeübt,
so wird diese Kraft über die Verriegelungsklinken 6, 7 auf den Verriegelungsbügel
5 und damit direkt über den Bogenteil 5' auf den Haltenocken 11 übertragen. Dieser
Haltenocken 11 ist nun erfindungsgemäss direkt am Gehäuse 2 angeformt, hier direkt
an der Bodenfläche des Gehäuses 2. Im Uebergangsbereich vom Gehäuse 2 zum Haltenocken
11 ist nun erfindungsgemäss eine Sollbruchstelle 12 vorgesehen, hier vorzugsweise
in der Form einer sehr dünnen Wandung auf einer Seite des Haltnockens 11. Wird nun
eine Zugkraft auf den Bügel 4 resp. den Schieber 3 in Pfeilrichtung, wie in Figur
4 dargestellt, ausgeübt, so reisst diese Sollbruchstelle 12 beim Überschreiten des
entsprechend dimensionierten resp. gewünschten Kraftwertes infolge der Ausbiegung
des Haltnockens 11 wie dargestellt ein. Dieser Riss ist nun bleibend in der Oberfläche
des Gehäuses 2 vorhanden und ist von Aussen einfach und schnell erkennbar. Damit kann
zuverlässig und auf einfache Weise eine versuchte Öffnungsmanipulation am Anhänger
1 erkannt werden. Vorteilhafterweise ist diese Kennung, nämlich das Einreissen der
Sollbruchstelle, nicht mehr auslöschbar oder kaschierbar.
[0017] Vorzugsweise ist nun nicht nur auf einer Seite des Gehäuses 2 eine Sollbruchstelle
vorgesehen, sondern beispielsweise auch auf der vorderen Seite, wie ebenfalls aus
Figur 3 hervorgeht. Hier ragt beispielsweise der Haltenocken 11 in eine Öffnung 13
einer die obere Gehäuseoberfläche bildenden Abdeckplatte 14. Diese Abdeckplatte 14
ist mit dem Gehäuse 2 im Randbereich fest verbunden, beispielsweise verklebt oder
verschweisst. Ein Bereich der Abdeckplatte 14 um diese Öffnung 13 herum weist nun
ebenfalls eine Sollbruchstelle 15 auf, indem dort ebenfalls eine im Verhältnis zur
normalen Wandstärke sehr kleine Wandstärke gewählt wird. Wenn nun, wie bereits vorgängig
geschildert, der Haltenocken 11 infolge einer auf den Bügel 4 resp. Schieber 3 einwirkenden
Zugkraft ausgebogen wird, wie in Figur 4 dargestellt, bewirkt dies ein Brechen der
entsprechenden Sollbruchstelle 15. Dies ist nun wiederum von Aussen ohne weiteres
erkennbar und nicht mehr rückgängig zu machen.
[0018] Sollte nun trotzdem eine Öffnungsmanipulation vorgenommen worden sein, welche die
Sollbruchstellen 12, 15 zum Einreissen gebracht hat, so ist als zusätzlicher Verriegelungsschutz
vorzugsweise ein Blockiersteg 16 innerhalb des Gehäuses 2 angeordnet. Dieser Blockiersteg
16 weist vorzugsweise die Form des Endes des entsprechenden Schenkels des Verriegelungsbügels
5 mit Verriegelungsnocken 7 auf. Damit wird ein seitliches Ausbiegen des Verriegelungsbugeis
5 in dieser Lage verunmöglicht, wie in Figur 5 dargestellt ist. Der Haltenocken 11
ist zwar durch die Zugkraft stark verbogen und die entsprechenden Sollbruchstellen
12 resp. 15 sind eingerissen, die Verriegelungsnocken 6 und 7 sind aber immer noch
in den entsprechenden Ausnehmungen 9 und 10 eingeklinkt, weshalb sich der Schieber
3 und damit auch der Bügel 4 nicht weiter aus dem Gehäuse 2 herausziehen lassen und
damit verschlossen bleiben. Selbst eine von Aussen erfolgende zerstörende Manipulation
kann damit nicht mehr zu einem Ausklinken der Verriegelungsnocken 6 resp. 7 führen.
Ein Ausklinken des Verriegelungsnockens 6 wird hier beispielsweise durch die entsprechende
Form der Aussenwand des Gehäuses 2 bewirkt, welche ein seitliches Verschwenken des
entsprechenden Schenkels des Verriegelungsbügels 5 verhindert. Sogar, wenn in diesem
Fall der Haltenocken 11 vollständig von seiner Wandung des Gehäuses 2 abgetrennt würde,
bliebe damit eine zuverlässige Verriegelung des Schiebers 3 und des Bügels 4 gewährleistet.
[0019] Der hier vorgestellte erfindungsgemässe Anhänger lässt sich aus diesen Gründen insbesondere
gut als Sicherheitsverschluss resp. Sicherheitsplombe einsetzen, welche nur einmal
verschlossen wird und nicht mehr zerstörungsfrei geöffnet werden kann. Vorteilhaft
dabei ist die einfache und offensichtliche Prüfbarkeit, ob ein Öffnungsmanipulationsversuch
stattgefunden hat oder nicht.
1. Anhänger (1) mit einem Bügel (4), der stirnseitig eines flächigen Gehäuses (2) hervorragt
und an einem Schieberteil (3) angeformt ist, welches im Gehäuse (2) von einer geöffneten
in eine geschlossene Position verschiebbar angeordnet ist, wobei in der geschlossenen
Position das Gehäuse (2) die Bügelöffnung verschliesst, dadurch gekennzeichnet, dass im Gehäuse ein Verriegelungselement (5) angeordnet ist, welches in der geöffneten
und in der geschlossenen Stellung selbst federnd in das Schieberteil (3) einklinkbar
ist, wobei das Verriegelungselement (5) in Richtung der Stirnseite des Gehäuses (2)
an einem mit der Innenwand des Gehäuses (2) verbundenen Haltenockens (11) in Anschlag
steht, wobei im Verbindungsbereich von der Gehäusewand zum Haltenocken (11) wenigstens
ein Bereich der Gehäusewand als Sollbruchstelle (12;15) ausgebildet ist.
2. Anhänger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in geschlossener Stellung das Verriegelungselement (5) auch in das freie Ende des
Bügels (4) einklinkbar ist.
3. Anhänger nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Verriegelungselement (5) als U-förmiger Bügel ausgebildet ist und vorzugsweise
an seinen beiden freien Schenkeln nach aussen abgebogene Einklinkorgane (6;7) aufweist.
4. Anhänger nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das in geöffneter Stellung eingeklinkte Verriegelungselement (5) unter Aufbringung
einer Schliesskraft nur in Richtung der geschlossenen Stellung ausklinkbar ist.
5. Anhänger nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Sollbruchstelle (12) als ein um das Mehrfache der übrigen Wandstärke des Gehäuses
(2) verringerter Wandbereich ausgebildet ist, vorzugsweise unmittelbar angrenzend
an den Haltenocken (11).
6. Anhänger nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Haltenocken (11) direkt an eine Wand des Gehäuses (1) angeformt ist und in eine
entsprechende Ausnehmung (13) der gegenüberliegenden Wandseite hineinragt.
7. Anhänger nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass angrenzend an die Ausnehmung (13) eine weitere Sollbruchstelle (15), vorzugsweise
in Form einer reduzierten Wandstärke, angeordnet ist.
8. Anhänger nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass im Gehäuse (1) mindestens ein Blockiersteg (16) derart angrenzend an das Verriegelungselement
(5) angeordnet ist, welcher ein Ausbiegen des Verriegelungselementes (5) resp. ein
Entriegeln dieses Elementes (5) in geschlossenem Zustand verhindert, wenn das Verriegelungselement
(5) innerhalb des Gehäuses (2) in Richtung des Bügels (3) verschoben worden ist.
9. Verwendung des Anhängers nach einem der Ansprüche 1 bis 8 als Sicherheitsverschluss
oder Sicherheitsplombe.
1. Tag (1) with a shackle (4) protruding at the front of a flat casing and formed at
a slide (3) slidable in the casing (2) from an open to a closed position, the casing
(2) closing the shackle opening when in the closed position, characterised in that a locking component (5) is arranged in the casing, which can be latched resiliently
into the slide (3) in the open and the closed positions, whereby the locking component
(5) rests at a retaining cam (11) connected with the inside wall of the casing (2),
whereby at least one area of the casing wall in the area connecting the casing wall
to the retaining cam (11) is designed as a snap-off point (12; 15).
2. Tag according to Claim 1, characterised in that the locking component (5) can also be latched into the free end of the shackle (4)
when in the closed position.
3. Tag according to Claims 1 or 2, characterised in that the locking component (5) is in the form of a U-shaped stirrup preferably having
at its free arms latching ends (6; 7) bent outward.
4. Tag according to one of the Claims 1 to 3, characterised in that the locking part (5) latched in the open position can be released by applying the
closing force only in the direction of the closed position.
5. Tag according to one of the Claims 1 to 4, characterised in that the snap-off point (12) is formed by a wall area with a thickness which is a fraction
of the thickness of the rest of the wall of the casing (2), preferably adjoining the
retaining cam (11).
6. Tag according to Claims 1 to 5, characterised in that the retaining cam (11) is formed directly at a wall of the casing (1) and protrudes
into a corresponding recess (13) in the wall on the opposite side.
7. Tag according to Claim 6, characterised in that another snap-off point (15), preferably in the form of a wall with a reduced thickness,
is arranged adjacent to the recess (13).
8. Tag according to one of the Claims 1 to 7, characterised in that at least one blocking stay (16) is arranged adjacent to the locking component (5)
preventing the locking component (5) bending away or this component (5) unlatching
in the closed condition when the locking component (5) has been shifted within the
casing (2) in the direction of the slide (3).
9. Using the tag according to one of the Claims 1 to 8 as a safety closure or safety
seal.
1. Attache (1) comportant un étrier (4) qui dépasse à l'extrémité d'un boîtier (2) plat
et qui est venu de moulage sur un élément coulissant (3), lequel élément est déposée
dans le boîtier (2) de manière à pouvoir coulisser d'une position ouverte à une position
fermée, en position fermée le boîtier (2) fermant l'ouverture d'étrier, caractérisée en ce que dans le boîtier est disposé un élément de verrouillage (5) qui, en position ouverte
et en position fermée, peut s'encliqueter de manière auto-élastique dans l'élément
coulissant (3), en direction du côté d'extrémité du boîtier (2), l'élément de verrouillage
(5) étant en butée contre une came de maintien (11) reliée à la paroi du boîtier,
tandis que dans la zone de liaison entre la paroi du boîtier et la came de maintien
(11), au moins une zone du boîtier est réalisée en tant que point destiné à la rupture
(12 ; 15).
2. Attache selon la revendication 1, caractérisée en ce qu'en position fermée, l'élément de verrouillage (5) peut s'encliqueter aussi dans l'extrémité
libre de l'étrier (4).
3. Attache selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que l'élément de verrouillage (5) est réalisé en tant qu'étrier en U et présente, de
préférence sur ses deux branches libres, des organes d'encliquetage (6 ; 7) repliés
vers l'extérieur.
4. Attache selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que l'élément de verrouillage (5), encliqueté en position ouverte, peut être dégagé,
par application d'une force de fermeture uniquement dans le sens de la position fermée.
5. Attache selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que le point destiné à la rupture (12) est réalisé sous la forme d'une zone de paroi,
de préférence directement adjacente à la came de maintien (11) et dont l'épaisseur
est réduite de plusieurs fois par rapport à l'épaisseur du reste de la paroi du boîtier
(2).
6. Attache selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que la came de maintien (11) est moulée directement sur une paroi du boîtier (1) et s'engage
dans un évidement (13) correspondant du côté de paroi opposé.
7. Attache selon la revendication 6, caractérisée en ce qu'un autre point destiné à la rupture (15), de préférence sous la forme d'une épaisseur
de paroi réduite, est disposé adjacent à l'évidement (13).
8. Attache selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisée en ce que dans le boîtier (1) est disposée, adjacente à l'élément de verrouillage (5), au moins
une barrette de blocage (16) de manière qu'elle empêche une courbure de l'élément
de verrouillage (5), respectivement un déverrouillage de cet élément (5) à l'état
fermé, lorsque l'élément de verrouillage (5) a été déplacé à l'intérieur du boîtier
(2) en direction de l'étrier (3).
9. Utilisation de l'attache selon l'une des revendications 1 à 8 en tant que fermeture
de sécurité ou plomb de sécurité.

