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(11) |
EP 0 962 011 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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29.05.2002 Patentblatt 2002/22 |
| (22) |
Anmeldetag: 26.02.1998 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)7: G10D 9/04 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE9800/567 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9838/627 (03.09.1998 Gazette 1998/35) |
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| (54) |
KLAPPENAUFHÄNGUNG FÜR EIN MUSIKINSTRUMENT
KEY LEVER FOR A MUSICAL INSTRUMENT
LEVIER DE TOUCHE POUR INSTRUMENT DE MUSIQUE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE ES FI FR GB IE IT LI NL SE |
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Priorität: |
26.02.1997 DE 29703411 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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08.12.1999 Patentblatt 1999/49 |
| (73) |
Patentinhaber: Kodera, Wolf |
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58452 Witten (DE) |
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Erfinder: |
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- KODERA, Wolf
D-58452 Witten (DE)
- STRATHMANN, Arnfred, Rudolf
D-24109 Melsdorf (DE)
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| (74) |
Vertreter: Habbel, Hans-Georg, Dipl.-Ing. et al |
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Habbel & Habbel
Patentanwälte
Postfach 34 29 48019 Münster 48019 Münster (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-U- 9 317 477 US-A- 3 688 633
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FR-A- 1 034 063 US-A- 4 967 632
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Klappenaufhängung nach dem Oberbegriff des Anspruchs
1.
[0002] Derartige Klappenaufhängungen sind aus der DE-OS 19 03 244 oder aus der GB-PS 717
902 bekannt. Dabei ermöglicht eine Verstellung der Schraube eine Einstellung des Abstandes
zwischen Klappe und Halter, wobei der Halter stets etwa tassenartig mit U-förmigem
Querschnitt ausgestaltet ist. Eine pendelbeweglich oder schwenkbeweglich ausgestaltete
Halterung der Klappe am Halter soll Ungenauigkeiten ausgleichen und auch dann, wenn
der Halter schräg zum Tonloch steht, eine zuverlässige Abdichtung des Tonlochrandes
ermöglichen.
[0003] In der Praxis ergeben sich dennoch stets Schwierigkeiten, eine optimale Anpassung
der Klappe an das Tonloch bzw. den Tonlochrand zu erzielen. Nicht gleichzeitig auf
dem ganzen Tonlochrand aufsetzende Dichtungen führen nämlich einerseits dazu, daß
die gewünschte Abdichtung des Tonloches erst mit Verspätung erzielt wird. Je nach
Steifigkeit der pendelbeweglichen Aufhängung der Klappe sind zudem vergleichsweise
hohe Betätigungskräfte der Klappe erforderlich, um diese zuverlässig abdichtend zu
schließen. Dies kann zu Verkrampfungen führen.
[0004] Zudem bewirkt das verspätete Schließen des Tonloches, daß der Musiker automatisch
mit einem höheren Fingerdruck arbeitet, um ein möglichst rasches, vollständiges Schließen
des Tonloches zu erzielen. Auch hierdurch wird die Möglichkeit zu unerwünschten Verkrampfungen
eröffnet.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine gattungsgemäße Klappenaufhängung dahingehend
zu verbessern, daß eine möglichst präzise Ausrichtung der Klappe zum Tonloch mit möglichst
einfachen Mitteln ermöglicht wird und unerwünschte Nebengeräusche beim Schließen der
Klappe möglichst vermieden werden.
[0006] Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe wird durch eine Klappenaufhängung mit
den Merkmalen des Anspruches 1 gelöst.
[0007] Die Erfindung schlägt mit anderen Worten zwei Maßnahmen vor, nämlich erstens eine
vereinfachte Klappeneinstellung zugunsten deren optimaler Auflage auf dem Tonlochrand
und zweitens eine akustische Entkopplung der Klappe vom Halter und anderen Bauteilen.
[0008] Üblicherweise wird zur Einstellung der Klappe die Justage von Fachkräften vorgenommen.
Sie erfolgt durch Verbiegen des Halters bzw. durch Verbiegen eines Klappenarms, an
dem sich der Halter befindet. Durch Korrekturen und Gegenkorrekturen erfordert dieses
Vorgehen einen erheblichen Zeitaufwand. Demgegenüber wird die Klappeneinstellung neuerungsgemäß
vereinfacht, indem die Klappe nicht höhenbeweglich, sondern pendel- oder schwenkbeweglich
am Halter befestigt ist und in ihrer jeweiligen Stellung fixierbar ist.
[0009] Die Pendelbeweglichkeit wird dadurch ermöglicht, daß die Schraube, welche die Klappe
am Halter festlegt, auf der kugelsegmentförmigen Oberfläche des Halters bewegt werden
kann, wobei die Klappe um ihr Zentrum in allen beliebigen Richtungen gekippt werden
kann. Da bei der Herstellung von Musikinstrumenten die Länge der Halter, also deren
Abstand zum Scharnierpunkt und der Abstand des Scharnierpunktes vom Tonloch, auf einfache
Weise und in der Praxis stets zuverlässig ermittelt und in die Befestigung der Klappenaufhängung
umgesetzt wird, ist in der Regel lediglich eine kippbewegliche Anpassung der Klappe
erforderlich, um ein zuverlässiges und ringsum gleichzeitiges Abdichten des Tonlochrandes
zu gewährleisten.
[0010] Eine akustische Entkopplung der Klappe vom Halter und anderen Bauteilen wird durch
eine schwingungsdämpfende Aufhängung der Klappe am Halter mittels eines schwingungsdämpfenden
Zwischenstücks bewirkt.
[0011] Vorteilhaft kann das Zwischenstück zwischen der Klappe und der Schraube vorgesehen
sein. Resonanzen der Klappe und beim Aufschlagen auf den Tonlochrand auftretende Klappengeräusche
können so wirkungsvoll vermieden werden, da lediglich das vergleichsweise geringe
Klappengewicht gedämpft werden muß.
[0012] Die Anordnung des Kugelmittelpunkts in der Ebene, in der die Klappendichtung dem
Tonlochrand anliegt, stellt das ringsum gleichzeitige Anliegen der Dichtung an den
Tonlochrand sicher.
[0013] Daß die Klappe stets um das Zentrum ihrer Dichtung gekippt wird, wird durch die kugelsegmentförmig
ausgestaltete Oberfläche der Auflageplatte sichergestellt, die auf der Außenseite
des Halters anliegt.
[0014] Vorteilhaft ist auch auf der zur Klappe gerichteten Unterseite des Halters eine Platte
in Form einer Konterplatte vorgesehen, welche dem kugelsegmentartigen Verlauf des
Halters angepaßt ist, so daß stets eine großflächige Anlage und eine sichere Führung
der Klappe um den gedachten Mittelpunkt der Kugel gewährleistet ist.
[0015] Zur Verringerung der Anzahl benötigter Bauteile kann diese Konterplatte auf einfache
Weise durch die zum Halter gerichtete Oberfläche der mit der Schraube zusammenwirkenden
Mutter gebildet sein.
Um bei der freien Beweglichkeit der Klappe dennoch eine zuverlässige Festlegung und
ein festes Anziehen der Schraube zu ermöglichen, können vorteilhaft die Oberfläche
der Konterplatte und die Unterseite des Halters reibfreudig ausgestaltet sein, z.
B. durch geeignete Materialpaarungen, Oberflächenrauhigkeiten oder durch eine reibfreudige
Beschichtung einer oder beider Oberflächen.
[0016] Auf besonders einfache Weise kann die der Außenseite des Halters anliegende Auflageplatte
durch den Schraubenkopf selbst ausgestaltet sein, so daß eine sehr geringe Anzahl
von Bauteilen möglich wird und hierdurch Geräuschentwicklungen oder Justierungenauigkeiten
vermieden werden.
[0017] Die Verwendung einer separaten Scheibe als Auflageplatte vermeidet anderserseits
vorteilhaft die aufwendige Bearbeitung der Unterseite des Schraubenkopfes zur Erzielung
einer kugelsegmentförmigen Kontur. Sie vermeidet zudem, daß beim letzten Festziehen
der Schraube eine unerwünschte Verstellung der Klappe erfolgen kann: es hat sich herausgestellt,
daß die Reibung zwischen einer derartigen Scheibe und dem Halter größer sein kann
als zwischen der Scheibe und dem Schraubenkopf, so daß die Schraube festgezogen werden
kann und dabei ihre gewählte Winkelstellung am Halter beibehält.
[0018] Ein besonders großer Verstellbereich für die Klappe wird ermöglicht, wenn die Bohrung
zumindest den doppelten Durchmesser aufweist wie die Schraube bzw. der Teil der Schraube,
der sich durch diese Bohrung in dem Halter erstreckt.
[0019] Vorteilhaft sind weitere Bauteile wie beispielsweise die üblicherweise mit Perlmutt
ausgelegten Tastenflächen zur Betätigung der Klappe nicht unmittelbar an der Klappe
befestigt, sondern am Halter oder anderen Bauteilen, von denen die Klappe durch das
schwingungsdämpfende Zwischenstück getrennt ist. Dadurch werden Schrägstellungen,
Verbiegungen und ähnliche Einwirkunge, die eine Fehlstellung der Klappe auf dem Tonlochrand
bedingen können, vermieden. Das gleiche wie für die Tastenflächen gilt für Anschläge,
die entweder zur Höhenbegrenzung des Halters bzw. Klappenarms dienen, an dem sie befestigt
sind, oder die zur Kopplung und gemeinsamen Betätigung zweier Klappen in art eines
"Mitnehmers" ausgestaltet sein können: auch bei diesen Anschlägen wird möglichst ein
unmittelbarer Kontakt mit einer Klappe vermieden.
[0020] Eine platz- und gewichtssparende Anordnung der Tastenfläche oder des Anschlags ist
direkt auf dem Schraubenkopf möglich, wobei die Schraube zu ihrer Betätigung eine
entsprechende Umfangsfläche aufweist, z.B. gerändelt zur werkzeuglosen Verschraubung,
oder mit einer 6-Kant-Kontur oder ähnlichen Werkzeugflächen.
[0021] Wenn die Tastenfläche oder der Anschlag exzentrisch neben dem Schraubenkopf angeordnet
sein sollen, können sie vorteilhaft an der separaten, die Auflageplatte bildenden
Scheibe befestigt sein. So läßt sich die Schraube lockern oder fester anziehen, ohne
die Stellung der Tastenfläche oder des Anschlags zu verändern.
[0022] Über die reine Funktion des Klappenhalters hinaus kann der Halter verlängert sein,
um die Tastenfläche aufzunehmen. Weiterhin kann ein derart verlängerter Halter die
aus der Praxis bekannten Anschläge ausbilden, die gegen Puffer aus Filz oder anderen
dämpfenden Materialien wie z.B. Schaumstoffen anschlagen können und die entweder zur
Höhenbegrenzung für die Öffnungsbewegung der Klappe vorgesehen sind oder als Mitnehmer,
wenn durch eine einzelne Taste mehrere Klappen gleichzeitig betätigt werden sollen
und über ein entsprechendes Verbindungsgestänge miteinander verbunden sind.
[0023] Ausführungsbeispiele der Erfindung werden anhand der Zeichnungen im folgenden näher
erläutert. Dabei zeigt
- Fig. 1
- einen Querschnitt durch einen Halter mit einer Klappenaufhängung,
- Fig. 2
- ein Ausführungsbeispiel einer Klappenaufhängung mit einer Tastenfläche, und
- Fig. 3
- ein weiteres Ausführungsbeispiele einer Klappenaufhängung mit einer Tastenfläche.
[0024] In Fig. 1 ist mit 1 ein Halter bezeichnet, der kugelsegmentförmig gebogen ist und
am äußersten Ende eines Klappenarmes 2 angeordnet ist. Halter 1 und Klappenarm 2 dienen
zur Betätigung einer Klappe 3, mit der ein nicht dargestelltes Tonloch eines Blasinstrumentes
verschlossen bzw. geöffnet werden kann.
[0025] Der Halter 1 weist eine Bohrung 4 auf, durch die sich eine Schraube 5 erstreckt,
wobei auf der dem Schraubenkopf gegenüberliegenden Seite des Halters 1 eine Mutter
6 vorgesehen ist, an die sich ein geräuschdämmendes, schwingungsdämpfendes Zwischenstück
6a aus einem Elastomer, einem Schaumwerkstoff oder dergleichen anschließt, und an
welchem wiederum die Klappe 3 befestigt ist, z. B. durch Verklebung. Die Klappe 3
weist eine ringförmige, umlaufende Dichtung 7 auf, deren Zentrum mit 7a gekennzeichnet
ist.
[0026] Eine einfache Anpassung der Klappe 3 an das zugeordnete Tonloch des Blasinstrumentes
kann erfolgen, indem die Schraube 5 gelockert wird, die Klappe 3 geschlossen wird,
wobei sie sich automatisch korrekt ausrichtet. Anschließend kann die Schraube 5 festgezogen
werden, so daß nun die Klappe 3 optimal zum Tonloch ausgerichtet ist und beim Schließvorgang
ein gleichzeitiges Anliegen rings um die Dichtung 7 am Tonlochrand sicherstellt. Eine
derartige Justage der Klappe 3 kann problemlos von Laien durchgeführt werden und,
wenn beim Spiel des Instrumentes unerwünschte Klangverfärbungen auftreten, in kürzester
Zeit mit minimalem Aufwand vorgenommen werden.
[0027] Fig. 2 zeigt ein zweites Ausführungsbeispiel, bei dem der Schraubenkopf der Schraube
5 eine Tastenfläche 8 trägt. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist diese exzentrisch
am Schraubenkopf befestigt, wobei davon ausgegangen wird, daß bei einmal eingestellter
optimaler Position der Tastenfläche 8 der Schraubenkopf beim Lösen und späteren Festziehen
der Schraube 5 stets in der ursprünglichen Ausgangsposition steht.
[0028] Alternativ zum Ausführungsbeispiel von Fig. 2 kann vorgesehen sein, zentral im Schraubenkopf
eine Befestigung der Tastenfläche 8 zu ermöglichen, z. B. durch eine Feingewindebohrung,
in die die Tastenfläche 8 mit einer entsprechend angeformten feinen Schraube eingeschraubt
werden kann. Alternativ hierzu ist eine Befestigung der Tastenfläche 8 mit Hilfe eines
federnden Klemmsitzes od. dgl. an der Schraube möglich, so daß die Tastenfläche 8
entfernt werden kann, um die Schraube 5 zu betätigen und anschließend wieder angebracht
werden kann. Weiterhin kann alternativ vorgesehen sein, die Schraube außen an ihrer
Umfangskontur zu betätigen, z.b. durch dort vorgesehene Werkzeugflächen, wobei die
Tastenfläche fest auf dem Schraubenkopf vorgesehen sein kann.
[0029] Fig. 3 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel, bei dem der Halter 1 auf seiner vom
Klappenarm 2 abgewandten Seite verlängert ist, um die Befestigung entweder einer Tastenfläche
8 zu ermöglichen oder eines Anschlages, der die Bewegung einer Klappe oder eines Klappenarms
begrenzt. Weist die Klappe abweichend von den dargestellten Ausführungsbeispielen
eine Einbuchtung in ihrer Mitte auf, so kann der Halter 1 dem dargestellten Ausführungsbeispiel
entgegengesetzt kugelsegmentartig gebogen sein, also konvex zur Klappe hin, und in
deren Einbuchtung angeordnet sein, wobei der Kugelmittelpunkt wieder in der Ebene
der Klappendichtung liegen kann.
1. Klappenaufhängung für Musikinstrumente, mit einem schwenkbeweglich gelagerten Halter,
und mit einer ein Tonloch des Musikinstrumentes verschließenden Klappe,
wobei die Klappe mit einer das Tonloch abdichtenden Dichtung versehen ist,
und wobei die Klappe verstellbar an dem Halter festgelegt ist und wobei sich eine
Schraube durch eine Bohrung im Halter erstreckt, die mit dem Zentrum der Klappe fluchtet
und wobei die Schraube wirksam mit der Klappe verbunden ist und bei unterschiedlichen
Stellungen unterschiedliche Stellungen der Klappe zum Halter bedingt,
und wobei das Betätigungsende der Schraube von der der Klappe abgewandten Seite des
Halters aus zugänglich ist, dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen der Schraube (5) und der Klappe (3) ein schwingungsdämpfendes Zwischenstück
(6a) angeordnet ist,
und daß der Halter (1) einen kugelsegmentförmig gebogenen Abschnitt aufweist,
wobei der Mittelpunkt der gedachten Kugel in der Ebene der Dichtfläche liegt,
und wobei die Bohrung (4) einen größeren Durchmesser aufweist als der sich durch die
Bohrung (4) erstreckende Teil der Schraube (5),
und wobei die Schraube (5) eine dem Halter (1) anliegende Auflageplatte aufweist,
deren Durchmesser größer ist als der Durchmesser der Bohrung (4),
und wobei die dem Halter (1) anliegende Oberfläche der Auflageplatte dem Halter entsprechend
kugelsegmentförmig gebogen ist.
2. Klappenaufhängung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schraube (5) auf der zur Klappe (3) gerichteten Seite des Halters (1) eine Konterplatte
zugeordnet ist, die dem Halter (1) entsprechend an ihrer dem Halter (1) anliegenden
Oberfläche kugelsegmentartig gebogen ist.
3. Klappenaufhängung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die der Schraube (5) zugeordnete Mutter (6) die Konterplatte ausbildet.
4. Klappenaufhängung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zusammenwirkenden Oberflächen des Halters (1) und der Konterplatte reibfreudig
ausgestaltet sind.
5. Klappenaufhängung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Schraubenkopf die Auflageplatte ausbildet.
6. Klappenaufhängung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflageplatte durch eine separate Scheibe gebildet ist.
7. Klappenaufhängung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser der Bohrung (4) wenigstens doppelt so groß ist wie der Durchmesser
des sich durch die Bohrung (4) erstreckenden Teils der Schraube (5).
8. Klappenaufhängung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Tastenfläche (8) und/oder ein Anschlag, durch das Zwischenstück (6a) von der
Klappe (3) getrennt, vorgesehen ist.
9. Klappenaufhängung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Tastenfläche (8) und/oder der Anschlag auf dem Kopf der Schraube (5) vorgesehen
ist, wobei die Schraube (5) umfangsmäßig eine Betätigungsfläche aufweist.
10. Klappenaufhängung nach den Ansprüchen 5 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Tastenfläche (8) und/oder der Anschlag an der separaten Scheibe vorgesehen ist.
11. Klappenaufhängung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Halter (1) von seiner Schwenkachse aus gesehen über den Bereich der Schraube
(5) hinaus verlängert ist und dort die Tastenfläche (8) und/oder den Anschlag aufweist.
1. Suspension means for musical instrument keys with a pivoted support and with a key
for dosing a sound hole of the musical instrument, the key being provided with seal
for sealing the sound hole, the key being mounted adjustably on the support and a
screw aligned with the centre of the key extending through a bore in the support,
the screw being effectively connected to the key and at different positions determining
different positions of the key with respect to the support, and the actuating end
of the screw being accessible from the side of the support facing away from the key,
characterised in that a vibration-damping intermediate piece (6a) is arranged between the screw (5) and
the key (3) and in that the support (1) has a curved portion forming a spherical segment, the centre of the
imaginary sphere lying in the plane of the sealing face, the bore (4) having a larger
diameter than the part of the screw (5) extending through the bore (4), the screw
(5) having a supporting plate fitting against the support (1), the diameter of which
supporting plate is larger than the diameter of the bore (4), and the surface of the
supporting plate fitting against the support (1) having the form of a spherical segment
corresponding to the support.
2. Key suspension means according to Claim 1, characterised in that a counter-plate is arranged with respect to the screw (5) on the side of the support
(1) facing towards the key (3), which counter-plate has the form of a spherical segment
corresponding to the support (1) on its surface fitting against the support (1).
3. Key suspension means according to Claim 2, characterised in that the nut (6) allocated to the screw (5) forms the counter-plate.
4. Key suspension means according to Claim 2, characterised in that the cooperating surfaces of the support (1) and the counter-plate form a high-friction
connection.
5. Key suspension means according to one of the preceding claims, characterised in that the screw head forms the support plate
6. Key suspension means according to one of Claims 1 to 4, characterised in that the support plate is formed by a separate plate.
7. Key suspension means according to one of the preceding claims, characterised in that the diameter of the bore (4) is at least twice as great as the diameter of the part
of the screw (5) extending through the bore (4).
8. Key suspension means according to one of the preceding claims, characterised in that a key face (8) and/or a stop, separated from the key (3) by the intermediate piece
(6a), is/are provided.
9. Key suspension means according to Claim 8, characterised in that the key face (8) and/or a stop is/are provided on the head of the screw (5), the
screw (5) having a circumferential actuating face.
10. Key suspension means according to Claims 5 and 8, characterised in that the key face (8) and/or the stop is/are provided on the separate plate.
11. Key suspension means according to Claim 8, characterised in that the support (1), seen from the direction of its pivot axis, is prolonged beyond the
area of the screw (5) and the key face (8) and/or the stop is/are located on the prolongation.
1. Levier de touche pour instrument de musique avec un support logé de manière pivotante
et avec une clef fermant une perce de l'instrument de musique, la clef étant munie
d'un joint réalisant l'étanchéité de la perce, la clef étant fixée de manière réglable
sur le support, une vis alignée avec le centre de la clef s'étendant à travers une
forure dans le support, la vis étant reliée de manière active avec la clef en imprimant
pour des positions différentes des positions distinctes à la clef par rapport au support
et l'extrémité d'actionnement de la vis étant accessible à partir du côté du support
qui est opposé à la clef, caractérisé en ce qu'entre la vis (5) et la clef (3) est disposée une pièce intermédiaire amortissant les
vibrations (6a) et en ce que le support (1) comprend une section repliée en forme de segment sphérique, le point
médian de la sphère supposée se trouvant au plan de la surface d'étanchéité, la forure
(4) ayant un diamètre plus important que la partie de la vis (5) traversant la forure
(4), la vis (5) comprenant une plaque d'appui en contact avec le support (1) et dont
le diamètre est plus important que le diamètre de la forure (4) et la surface de la
plaque d'appui en contact avec le support (1) étant repliée conformément au support
en forme de segment de sphère.
2. Levier de touche selon la revendication 1, caractérisé en ce que sur le côté du support (1) dirigé vers la clef (3) une contreplaque qui, conformément
au support (1), est repliée en forme de segment de sphère sur sa surface s'appuyant
sur le support (1), est attribuée à la vis (5).
3. Levier de touche selon la revendication 2, caractérisé en ce que l'écrou (6) attribué à la vis (5) constitue la contreplaque.
4. Levier de touche selon la revendication 2, caractérisé en ce que les surfaces en interaction du support (1) et de la contreplaque sont conçues de
manière à favoriser le frottement.
5. Levier de touche selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la tête de la vis forme la plaque d'appui.
6. Levier de touche selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que la plaque d'appui est formée par un disque séparé.
7. Levier de touche selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le diamètre de la forure (4) est au moins deux fois plus important que le diamètre
de la partie de la vis (5) traversant la forure (4).
8. Levier de touche selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'une surface de touche (8) et/ou un élément d'actionnement séparés de la clef (3) par
la pièce intermédiaire (6a) sont prévus.
9. Levier de touche selon la revendication 8, caractérisé en ce que la surface de touche (8) et/ou l'élément d'actionnement sont prévus sur la tête de
la vis (5), la vis (5) présentant une surface d'actionnement sur son pourtour.
10. Levier de touche selon les revendications 5 et 8, caractérisé en ce que la surface de touche (8) et/ou l'élément d'actionnement sont prévus sur le disque
séparé.
11. Levier de touche selon la revendication 8, caractérisé en ce que, vu à partir de son axe de pivotement, le support (1) est rallongé au-delà de la
zone de la vis (5) et comprend à cet endroit la surface de touche (8) et/ou l'élément
d'actionnement.
