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(11) |
EP 0 963 298 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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23.10.2002 Patentblatt 2002/43 |
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Anmeldetag: 14.02.1998 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP9800/854 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9803/6919 (27.08.1998 Gazette 1998/34) |
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VERFAHREN ZUR HERSTELLUNG VON WACHSKREIDEN UND VERPACKUNGSBEHÄLTER FÜR WACHSKREIDEN
METHOD FOR THE PRODUCTION OF WAXY CHALK
PROCEDE DE PRODUCTION DE CRAIE DE CIRE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE ES FR GB IT LI |
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Priorität: |
19.02.1997 DE 19706372
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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15.12.1999 Patentblatt 1999/50 |
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Patentinhaber: |
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- Faber- Castell AG
90546 Stein (DE)
- Weckerle GmbH
82362 Weilheim (DE)
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Erfinder: |
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- GRAF VON FABER-CASTELL, Anton-Wolfgang
D-90546 Stein (DE)
- WECKERLE, Peter
D-82362 Weilheim (DE)
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Vertreter: Mörtel, Alfred, Dr. Dipl.-Phys. |
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Mörtel & Höfner
Blumenstrasse 1 90402 Nürnberg 90402 Nürnberg (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 303 058 DE-A- 4 305 369 DE-U- 29 702 855 FR-A- 1 113 451 US-A- 3 166 792
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DE-A- 1 407 098 DE-C- 801 202 FR-A- 1 055 222 US-A- 1 945 255 US-A- 4 602 886
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Wachskreiden und einen Verpackungsbehälter
für solche Kreiden. Wachskreiden werden üblicherweise durch ein Extrusionsoder ein
Gießverfahren hergestellt. Bei dem letzteren Verfahren wird eine verflüssigte Kreidenmasse
in der Kreidegeometrie entsprechende Formen eingegossen. Nach dem Erkalten der Masse
werden die Kreiden entformt und verpackt. In US 3,166, 792 ist ein Verfahren beschrieben,
mit dem ein Endverbraucher sich selbst Wachsmalkreiden herstellen kann. Dazu ist eine
Vorrichtung vorgesehen, die einen mit Wasser befüllbaren Behälter umfasst, mit dem
die in eine der Stiftform entsprechende Gießform eingefüllte Kreidenmasse durch Kühlung
verfestigbar ist. In DE 1 407 098 ist ein Verfahren zum einbringen von gießbaren Pasten
in Stift- oder Stangenform, z.B. von Lippenstiftmassen in einen Behälter beschrieben.
Die Offenlegungsschrift DE 43 05 369 A1 offenbart ein Verfahren zur Herstellung einer
Mine, bei dem die flüchtige Bestandteile enthaltende Minenmasse in ein spritzbares
Kunststoffröhrchen eingegossen wird. Das mit Minenmasse gefüllte Kunststoffröhrchen
bildet die Mine eines Stiftes mit Holzummantelung.
[0002] Aufgabe der Erfindung ist es ein vereinfachtes Verfahren zur Herstellung von Wachskreiden
und einen Verpackungsbehälter für solche Kreiden vorzuschlagen.
[0003] Diese Aufgabe wird nach Anspruch 1 dadurch gelöst, dass die verflüssigte Wachskreidenmasse
in eine Form gegossen wird, die ein Verpackungsbehälter mit mehreren der Kreidengeometrie
entsprechenden Formhohlräumen ist, wobei die Formhohlräume mit einem abnehmbaren Deckel
verschlossen werden. Bei diesem Verfahren entfällt der Entformungs- und im wesentlichen
auch der Verpackungsschritt. Ein Entformen und ein Einlegen der Kreiden in Verpackungsbehälter
ist also nicht mehr notwendig. Die Form kann beispielsweise so ausgebildet sein, dass
mehrere parallel nebeneinander angeordnete, der Kreidengeometrie entsprechende und
allseits geschlossene Formhohlräume mit der verflüssigten Kreidenmasse befüllt werden.
Die gleichzeitig als Verpackungsbehälter dienende Form kann so ausgebildet sein, dass
durch entsprechende Perforierungen oder Schwächungsstellen der Behälter geöffnet werden
kann und die Kreiden entnommen werden können.
[0004] Um das Entnehmen zu erleichtern, ist es vorteilhaft, wenn die Wände der Formhohlräume
mit einem Trennmittel benetzt sind. Da üblicherweise Malkreiden in mehreren Farbtönen
angeboten werden, ist es zweckmäßig, wenn die einzelnen Formhohlräume des Verpackungsbehälters
mit unterschiedlich gefärbten Kreidenmassen befüllt werden.
[0005] Der Verpackungsbehälter kann in vorteilhafter Weise auch Formhohlräume aufweisen,
die nach Art einer einerseits offenen Rinne ausgebildet sind. Durch diese Ausgestaltung
ist der Gießvorgang wesentlich erleichtert. Die Rinne kann nach dem Erkalten der Kreidenmasse
durch einen Deckel, zweckmäßigerweise einen mehrere Formhohlräume überdeckenden abnehmbaren
Deckel verschlossen werden.
[0006] Die Erfindung wird nun anhand von Zeichnungen näher erläutert:
[0007] Es zeigen:
- Fig.1
- einen für ein erfindungsgemäßes Verfahren verwendbaren Verpackungsbehälter, ohne Deckel,
und
- Fig.2
- eine schematische Darstellung des Eingießens von Kreidenmasse in einen Verpackungsbehälter
und
- Fig.3
- eine weitere Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Verpackungsbehälters.
[0008] Fig.1 zeigt eine schachtelartige Verpackung 1, in der durch Trennwände 2 mehrere
Formhohlräume 3 voneinander abgetrennt sind. Die Formhohlräume 3 sind entsprechend
der gewünschten Kreidengeometrie gestaltet. Sie weisen eine für Wachskreiden übliche
Länge von 8 bis 14 cm auf. Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Querschnittsform
etwa quadratisch. Es sind aber auch Verpackungsbehälter bzw. Formhohlräume für Kreiden
mit dreieckigem, rechteckigem usw. Querschnitt denkbar.
[0009] Der Gießvorgang erfolgt ganz einfach dadurch, daß über eine Gießeinrichtung 4 eine
verflüssigte Kreidenmasse in einen Formhohlraum 3 eingegossen wird. In Fig.2 ist angedeutet,
daß für jeden Formhohlraum 3 eine eigene Gießvorrichtung 4, 4a, 4b usw. vorgesehen
ist, um den Verpackungsbehälter mit Kreidenmassen unterschiedlicher Farben zu füllen.
Nach dem Erkalten der Kreidenmasse wird der Verpackungsbehälter mit einem Deckel (nicht
dargestellt), verschlossen. Das Material für den Verpackungsbehälter ist vorzugsweise
Kunststoff. Es wird dabei ein solcher Kunststoff gewählt, an dem die Kreidenmassen
nicht haften. Eine andere Möglichkeit, ein Festhaften und damit eine Erschwerung der
Entnahme der Kreiden aus dem Verpackungsbehälter zu verhindern, besteht darin, die
Wände der Formhohlräume mit einem Trennmittel zu benetzen.
[0010] Der in Fig.3 gezeigte Verpackungsbehälter ist im wesentlichen quaderförmig. Die Formhohlräume
sind hier als Formröhren 6 ausgebildet, die einerseits blind enden und andererseits
in einer Stirnseite 9 des Behälters mit Öffnungen 7 münden. Mit der oben beschriebenen
Gießvorrichtung werden die Formröhren 6 über die Öffnungen 7 gefüllt. Die Stirnseite
9 ist mit einem abnehmbaren Deckel 8, der sämtliche Öffnungen 7 überdeckt, abschließbar.
Neben Kunststoff kommt auch Metall als Material für den Verpakkungsbehälter in Frage.
1. Verfahren zum Herstellen von Wachskreiden durch Gießen einer Wachskreidenmasse in
eine Form, bei dem die Form ein Verpackungsbehälter (1) mit mehreren der Kreidengeometrie
entsprechenden Formhohlräumen (3) ist, wobei die Formhohlräume mit einem Deckel verschlossen
werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Wände der Formhohlräume vor dem Eingießen der Kreidenmasse mit einem Trennmittel
benetzt werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass in die Formhohlräume (3) unterschiedlich gefärbte Kreidenmassen gegossen werden.
4. Verpackungsbehälter für Wachskreiden,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Verpackungsbehälter eine Gießform für die Wachskreiden mit mehreren der Kreidengeometrie
entsprechenden Formhohlräumen (3) und mit einem die Formhohlräume verschließenden
abnehmbaren Deckel ist.
5. Verpackungsbehälter nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Formhohlräume (3) nach Art einer Rinne ausgebildet sind.
6. Verpackungsbehälter nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Deckel mehrere Formhohlräume (3) überdeckt.
7. Verpackungsbehälter nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Formhohlräume als sacklochförmige, stirnseitig mündende Formröhren (6) ausgebildet
sind.
8. Verpackungsbehälter nach Anspruch 7,
gekennzeichnet durch
einen stirnseitigen, sämtliche Öffnungen (7) der Formröhren (6) überdeckenden Deckel
(8).
9. Verpackungsbehälter nach einem der Ansprüche 5 - 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Deckel und/oder der Verpackungsbehälter aus Kunststoff oder Metall bestehen.
1. Method of producing wax crayons by pouring a wax-crayon substance into a mould, in
the case of which the mould is a packaging container (1) with a plurality of mould
cavities (3) corresponding to the crayon geometry, the mould cavities being closed
by a cover.
2. Method according to Claim 1, characterized in that the walls of the mould cavities are wetted with a release agent before the crayon
substance is poured in.
3. Method according to Claim 1 or 2, characterized in that crayon substances of different colours are poured into the mould cavities (3).
4. Packaging container for wax crayons, characterized in that the packaging container is a mould for the wax crayons with a plurality of mould
cavities (3) corresponding to the crayon geometry and with a removable cover which
closes the mould cavities.
5. Packaging container according to Claim 4, characterized in that the mould cavities (3) are designed in the manner of a channel.
6. Packaging container according to Claim 5, characterized in that the cover covers over a plurality of mould cavities (3).
7. Packaging container according to Claim 4, characterized in that the mould cavities are designed as blind-hole-like mould tubes (6) which open out
on the end side.
8. Packaging container according to Claim 7, characterized by an end-side cover (8) which covers over all the openings (7) of the mould tubes (6).
9. Packaging container according to one of Claims 5 - 8, characterized in that the cover and/or the packaging container consist/consists of plastic or metal.
1. Procédé de fabrication de craie de cire par coulée d'une masse de craie de cire dans
un moule, dans lequel le moule est une barquette (1) d'emballage comportant plusieurs
empreintes (3) de moule correspondant à la géométrie des craies, les empreintes de
moule étant fermées par un couvercle.
2. Procédé suivant la revendication 1, caractérisé en ce que les parois des empreintes de moule sont mouillées avec un lubrifiant avant la coulée
de la masse de craie.
3. Procédé suivant la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que des masses de craie colorées de manière différente sont coulées dans les empreintes
(3) de moule.
4. Barquette d'emballage pour des craies de scie, caractérisée en ce que la barquette d'emballage est un moule de coulée pour les craies de cire comportant
plusieurs empreintes (3) de moule correspondant à la géométrie des craies et comportant
un couvercle pouvant être retiré et fermant les empreintes de moule.
5. Barquette d'emballage suivant la revendication 4, caractérisée en ce que les empreintes (3) de moule sont formées à la manière d'une rigole.
6. Barquette d'emballage suivant la revendication 5, caractérisée en ce que le couvercle recouvre plusieurs empreintes (3) de moule.
7. Barquette d'emballage suivant la revendication 4, caractérisée en ce que les empreintes (3) de moule sont réalisées sous la forme de tubes (6) de moulage
débouchant du côté de la face avant et en forme de trou borgne.
8. Barquette d'emballage suivant la revendication 7, caractérisée par un couvercle (8) recouvrant du côté avant l'ensemble des ouvertures (7) des tubes
(6) de moulage.
9. Barquette d'emballage suivant l'une des revendications 5 à 8, caractérisée en ce que le couvercle et /ou la barquette d'emballage est/sont en matière plastique ou en
métal.

