[0001] Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Verfahren und Vorrichtungen zum Falzen
von Blattstapeln unter Verwendung von Falzanlagen, die beispielsweise in einem Papierhandhabungssystem
verwendet sind.
[0002] Papierhandhabungssysteme werden hauptsächlich von großen Unternehmen, Banken, Versicherungsgesellschaften,
Dienstleistungsunternehmen usw. verwendet. Bei diesen Unternehmen dienen die Papierhandhabungssysteme
zur Verarbeitung von großen Mengen Papier, beispielsweise Rechnungen, Mahnungen, Kontoauszügen,
Versicherungspolicen oder Schecks. Um am Ende des Papierhandhabungssystems eine entsprechende
Zusammenstellung verschiedener notwendiger Papiere zu erhalten, ist es notwendig,
daß das Papierhandhabungssystem die verschiedenen Papiere nach deren Druck richtig
verarbeitet. Diese Verarbeitung erfolgt an aufeinanderfolgenden Stationen des Papierhandhabungssystems
und umfaßt beispielsweise die Trennung, Sortierung, Sammlung, Falzung und Heftung
der verschiedenen Papiere sowie eine darauffolgende Kuvertierung des zusammengestellten
Füllguts, sowie eine Frankierung des fertigen Briefes, so daß am Ausgang des Papierhandhabungssystem
versandfertige Briefe ausgegeben werden.
[0003] Die vorliegende Erfindung betrifft Verfahren und Vorrichtungen zum Falzen von Blattstapeln,
die beispielsweise in Papierhandhabungssystemen der oben beschriebenen Art verwendet
werden können. Bei solchen Papierhandhabungssystemen werden für jeweilige Briefe Blattstapel
zusammengestellt, die eine unterschiedliche Anzahl von Blättern aufweisen können.
Der Ausdruck Blattstapel, wie er hierin verwendet wird, soll sowohl ein einzelnes
Blatt als auch eine Mehrzahl von Blättern umfassen.
[0004] Ein Blatt Papier weist je nach Faserlage, Faserart, Flächengewicht, Dicke usw. eine
unterschiedliche Falzwilligkeit, d.h. einen unterschiedlichen Falzwiderstand, auf.
Der Falzwiderstand eines Blattstapels ist somit durch die Falzwilligkeit der einzelnen
den Blattstapel bildenden Blätter sowie die Anzahl der den Stapel bildenden Blätter
definiert. Dieser Falzwiderstand eines Blattstapels bedeutet, daß nur mit einer Geschwindigkeit
gefalzt werden kann, die auf eine der oben genannten Kenngrößen, nämlich Faserlage,
Faserart, Flächengewicht, Dicke sowie Anzahl der auf einmal gefalzten Blätter, abgestimmt
ist.
[0005] Soll bei bekannten Anlagen Papier mit unterschiedlicher Falzwilligkeit, d.h. unterschiedlichem
Falzwiderstand, verarbeitet werden, so muß die Falzgeschwindigkeit so gewählt werden,
daß auch das Gut mit geringster Falzwilligkeit, d.h. höchstem Falzwiderstand, noch
verarbeitet werden kann. Dies bedeutet, daß stets die langsamste notwendige Geschwindigkeit
gefahren werden muß, was selbstverständlich zu Taktleistungsverlusten führt. Heutige
Falzwerke besitzen deshalb häufig einen Einstellmechanismus mechanischer oder elektrischer
Art, mit dem die Geschwindigkeit durch den Bediener einer Anlage vor einem Job eingestellt
wird. Der Ausdruck Job bezieht sich hierbei auf einen Produktionszyklus, in dem eine
Vielzahl von Blattstapeln, die unterschiedliche Falzwilligkeiten aufweisen können,
gefalzt werden.
[0006] Werden jedoch bei einem Job, bei dem Papier mit identischen Kennwerten verarbeitet
wird, vor dem Falzen Blätter in wechselnder Anzahl gesammelt, so muß auch bei der
oben genannten Bedienereinstellung für einen Job die langsamste notwendige Geschwindigkeit
für den gesamten Job eingestellt werden, was wiederum zu Taktleistungsverlusten führt.
[0007] Die DE 4446206 A1 beschreibt eine Vorrichtung zum Vorbereiten von aus unterschiedlichen
Anzahlen von Seiten bestehenden Sendungen oder dergleichen auf das Kuvertieren. Die
bekannte Vorrichtung weist eine Vorrichtung zum aufeinanderfolgenden Transport von
einzelnen Seiten vorzubereitender Sendungen und Mittel zur Trennung der Seiten einer
jeweils vorzubereitenden Sendung von den Seiten der nachfolgenden Sendung und zum
Zusammenfassen von jeweils einer vorzubereitenden Sendung zugeordneten Seiten auf.
Die Vorrichtung weist ferner einen Grenzwertzähler zum Zählen der Seiten der jeweils
vorzubereitenden Sendung auf. Solange die durch den Grenzwertzähler gezählte Anzahl
von Seiten für eine Sendung unterhalb eines Grenzwerts liegt, wird die Sendung mittels
einer im Transportweg der Sendungen angeordneten Falzeinrichtung gefalzt. Ist die
durch den Grenzwertzähler erfaßte Anzahl von Seiten für eine Sendung jedoch gleich
oder oberhalb des Grenzwertes, so wird die Sendung nicht gefalzt, sondern ungefalzt
weitertransportiert. Die in der DE 4446206 A1 beschriebene Vorrichtung liefert jedoch
keine Lösung für das oben beschriebene Problem, da bei einem abzuarbeitenden Job die
Falzgeschwindigkeit noch auf die größte noch zu verarbeitende Stapelhöhe eingestellt
werden muß. Ferner werden Sendungen, deren Blattzahl einen vorbestimmten Grenzwert
überschreitet, gar nicht gefalzt.
[0008] Die DE 39 34 623 A1 offenbart eine Vorrichtung zum Bestimmen der Falzkraft von einlagigen
oder mehrlagigen zu falzenden Papierproben unterschiedlicher Dicke, wobei die Vorrichtung
zum Messen der Papierhöhe und der Zusammendrückbarkeit beim Falzen verwendet werden
kann.
[0009] Die DE 31 20 526 A1 offenbart eine Falzvorrichtung, bei der die Bandgeschwindigkeit
eines Zuführbandes und die Taktzahl der Falzmaschine abhängig von Parametern des Papiers,
wie z. B. der Formatlänge, der Formatbreite, der Papiereigenschaften, von Wichtungsfaktoren
etc., von einer Recheneinheit bestimmt werden. Die Parameter werden über eine Eingabeeinrichtung
in einen Rechner eingegeben, und der Rechner gibt z. B. die Bandgeschwindigkeit und
die Taktzahl aus, die in analoge Stellgrößen umgewandelt werden.
[0010] Ausgehend von dem genannten Stand der Technik liegt der vorliegenden Erfindung die
Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zum Falzen von einer Mehrzahl von zeitlich aufeinanderfolgenden
Blattstapeln zu schaffen, das eine optimierte Steuerung der Falzgeschwindigkeit der
Falzanlage ermöglicht.
[0011] Diese Aufgabe wird durch ein Verfahren gemäß Anspruch 1 sowie eine Vorrichtung gemäß
Anspruch 10 gelöst.
[0012] Die vorliegende Erfindung schafft ein Verfahren zum Falzen von Blattstapeln, die
aus einem oder mehreren Blättern bestehen können, wobei die Blätter einen unterschiedlichen
Falzwiderstand aufweisen können, durch ein zeitlich aufeinanderfolgendes, zyklisches
Zuführen, das Bewegungsphasen und Bewegungspausen aufweist, einer Mehrzahl von Blattstapeln
zu einer Falzanlage, wobei bei dem Verfahren zunächst ein Stapel-Falzwiderstand für
einen jeweiligen Blattstapel aus zumindest der Anzahl und/oder dem Falzwiderstand
der einzelnen, einen Blattstapel bildenden Blätter ermittelt wird, und dann ein jeweiliger
Blattstapel gefalzt wird, wobei zum Falzen des Blattstapels die Falzgeschwindigkeit
der Falzanlage abhängig von dem für diesen Blattstapel ermittelten Stapel-Falzwiderstand
gesteuert wird, wobei die Steuerung der Falzgeschwindigkeit der Falzanlage jeweils
während Bewegungspausen der zyklischen Zuführung durchgeführt wird, derart, daß im
Fall einer Falzgeschwindigkeitsverringerung für das Falzen des nächsten zu falzenden
Blattstapels die Bewegungspause verlängert wird, wenn während der normalen Bewegungspause
der zyklischen Zuführung die erforderliche Falzgeschwindigkeitsverringerung nicht
erreicht wird, und daß im Fall einer Falzgeschwindigkeitserhöhung für das Falzen des
nächsten zu falzenden Blattstapels abhängig vom Zeitbedarf entweder die Bewegungspause
verlängert wird, wenn während der normalen Bewegungspause der zyklischen Zuführung
die erforderliche Falzgeschwindigkeitserhöhung nicht erreicht wird, oder die Bewegungspause
nicht verlängert wird, obwohl die erforderliche Falzgeschwindigkeitserhöhung während
der normalen Bewegungspause nicht erreicht wird.
[0013] Im Gegensatz zum Stand der Technik, bei dem Stapel innerhalb eines Jobs mit der für
den Stapel mit dem höchsten Falzwiderstand erforderlichen Geschwindigkeit oder einer
für einen derartigen Stapel erforderlichen Leistung gefalzt werden, liefert die vorliegende
Erfindung eine variable Einstellung der Falzgeschwindigkeit auf der Basis der jeweiligen
Stapel-Falzwiderstände der einzelnen Blattstapel. Dadurch können beispielsweise Anlagen
mit kleiner dimensionierten Antrieben realisiert werden, da zum Falzen von Stapeln
mit höherem Falzwiderstand, beispielsweise dickeren Stapeln, die Falzgeschwindigkeit
der Anlage automatisch abgesenkt werden kann. Das erfindungsgemäße Verfahren und die
erfindungsgemäße Vorrichtung ermöglichen somit die Realisierung von Falzanlagen, die
kleiner dimensionierte Antriebe aufweisen. Alternativ ermöglichen dieselben bei gleicher
Dimensionierung der Antriebe einen erhöhten Durchsatz.
[0014] Die vorliegende Erfindung schafft ferner eine Vorrichtung zum Falzen von Blattstapeln,
die aus einem oder mehreren Blättern bestehen können, wobei die Blätter einen unterschiedlichen
Falzwiderstand aufweisen können, wobei die Vorrichtung eine Falzanlage mit steuerbarer
Falzgeschwindigkeit, eine Einrichtung zum zeitlichen aufeinanderfolgenden, zyklischen
Zuführen, das Bewegungsphasen und Bewegungspausen aufweist, einer Mehrzahl von Blattstapeln
zu der Falzanlage, eine Einrichtung zum Ermitteln eines Stapel-Falzwiderstandes der
Blattstapel, die der Falzanlage zugeführt werden, und eine Einrichtung aufweist, zum
Steuern der Falzgeschwindigkeit der Falzanlage abhängig von dem jeweiligen ermittelten
Stapel-Falzwiderstand eines Blattstapels für das Falzen dieses Blattstapels, jeweils
zwischen dem Falzen zweier Stapel, derart, daß im Fall einer Falzgeschwindigkeitsverringerung
für das Falzen des nächsten zu falzenden Blattstapels die Bewegungspause verlängert
wird, wenn während der normalen Bewegungspause der zyklischen Zuführung die erforderliche
Falzgeschwindigkeitsverringerung nicht erreicht wird, und daß im Fall einer Falzgeschwindigkeitserhöhung
für das Falzen des nächsten zu falzenden Blattstapels abhängig vom Zeitbedarf entweder
die Bewegungspause verlängert wird, wenn während der normalen Bewegungspause der zyklischen
Zuführung die erforderliche Falzgeschwindigkeitserhöhung nicht erreicht wird, oder
die Bewegungspause nicht verlängert wird, obwohl die erforderliche Falzgeschwindigkeitserhöhung
während der normalen Bewegungspause nicht erreicht wird.
[0015] Die Einrichtung zum zeitlich aufeinanderfolgenden Zuführen einer Mehrzahl von Blattstapeln
zu der Falzanlage kann beispielsweise die Transport- und Zusammentrag-Bahn eines Papierhandhabungssystems
sein. In diesem Fall stellt die Falzanlage eine Verarbeitungsstation des Papierhandhabungssystems
dar.
[0016] Gemäß bevorzugten Ausführungsbeispielen der vorliegenden Erfindung wird auf der Basis
des Stapel-Falzwiderstands eines jeweiligen Blattstapels mittels Vergleichstabellen
eine optimale Falzgeschwindigkeit der Falzanlage für diesen Blattstapel ermittelt.
Nachfolgend wird die Falzgeschwindigkeit der Falzanlage auf diese optimale Falzgeschwindigkeit
gesteuert.
[0017] Die vorliegende Erfindung schafft eine Geschwindigkeitsoptimierung beim Falzen von
Blattstapeln mit unterschiedlichem Falzwiderstand unter Berücksichtigung der Randbedingungen,
dahingehend, daß das Massenträgheitsmoment der angetriebenen Falzwerkteile aus Festigkeitsgründen
nicht beliebig verringert werden kann und die Dynamik des Antriebssystems sowohl aus
technischen als auch aus Kostengründen nicht beliebig erhöht werden kann.
[0018] Die vorliegende Erfindung ist mit beliebigen bekannten Falzanlagen realisierbar.
Dabei ist das Falzwerk vorzugsweise mit Falzwalzen ausgerüstet, die eine Polyurethanschaum-Beschichtung
(Vulkozellbeschichtung) beispielsweise auf einem Stahlkern aufweisen. Dadurch ist
eine Verringerung des Massenträgheitsmoments des Falzwerks auf ca. 15% gegenüber gebräuchlichen
Stahlwalzen möglich. Mit bekannten, bereits bisher in Falzwerken eingesetzten Drehstrommotoren,
die über handelsübliche Frequenzumrichter betrieben werden, kann somit eine sehr hohe
Dynamik erzielt werden.
[0019] Bevorzugte Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung werden nachfolgend bezugnehmend
auf eine Falzanlage, die Bestandteil eines Papierhandhabungssystems, beispielsweise
einer Kuvertieranlage, ist, erläutert. Es ist jedoch offensichtlich, daß die vorliegende
Erfindung auch auf andere Verarbeitungsanlagen, bei denen Blattstapel mit unterschiedlichem
Falzwiderstand gefalzt werden, anwendbar ist.
[0020] Bei einem Papierhandhabungssystem wird an verschiedenen Stationen eine Verarbeitung
von Papierstapeln durchgeführt. Eine derartige Station eines Papierhandhabungssystem
ist beispielsweise eine Falzanlage. Die unterschiedlichen Stationen sind durch eine
Transporteinrichtung miteinander verbunden, wobei die Stapel mittels der Transporteinrichtung
zwischen den Verarbeitungsstationen bewegt werden. Die vorliegende Erfindung schafft
nun ein Verfahren und eine Vorrichtung, um die Verarbeitungsgeschwindigkeit der Falzanlage
in Abhängigkeit von dem Falzwiderstand der einzelnen zu falzenden Blattstapel automatisch
anzupassen. Das Papierhandhabungssystem kann beispielsweise taktweise arbeiten, wobei
zyklisch Bewegungsphasen und Bewegungspausen aufeinanderfolgen. Bei einem solchen
Papierhandhabungssystem werden Blattstapel durch das Stapeln von Blättern an Sammel-
und Übergabe-Stellen sowie Beilagestationen gebildet.
[0021] Eine Steuerungseinrichtung des Papierhandhabungssystems ermittelt den Stapel-Falzwiderstand
jeweiliger Blattstapel, die dem Falzwerk zugeführt werden. Für die Ermittlung des
Falzwiderstands werden beispielsweise für jedes dem Papierhandhabungssystem zugeführte
Blatt Informationen bezüglich Kenndaten des Blatts, beispielsweise des Flächengewichts,
über eine Eingabevorrichtung der Steuerungseinrichtung zugeführt. In gleicher Weise
können vor Beginn der Verarbeitung eines Jobs Kenndaten bezüglich aller während dieses
Jobs dem Papierhandhabungssystem zugeführten Blätter der Steuereinrichtung eingegeben
werden. Die Blattanzahl der jeweils durch das Papierhandhabungssystem transportierten
Stapel kann durch die Steuerungseinrichtung aus den Informationen, die derselben für
jedes dem Papierhandhabungssystem zugeführten Blatt geliefert werden, ermitteln. Alternativ
kann die Blattzahl eines jeweiligen Stapels mittels optischer Erfassungseinrichtungen
erfaßt werden. Eine solche Erfassung mittels optischer Erfassungseinrichtungen kann
beispielsweise vorteilhaft verwendet werden, wenn die während eines Jobs verwendeten
Blätter die gleichen Kenndaten aufweisen. Die Steuerungseinrichtung hat ferner Kenntnis
von der verwendeten Falzart, die durch das Falzwerk, das in das Papierhandhabungssystem
installiert ist, definiert ist. Optional kann diese Falzart jeweils vor Beginn der
Verarbeitung eines Jobs eingegeben werden.
[0022] Die Steuerungseinrichtung ermittelt aus den Kenndaten der Blätter, beispielsweise
dem Flächengewicht, sowie der Blattanzahl die Falzwilligkeit, d.h. den Falzwiderstand,
eines jeweiligen Blattstapels. Über die Falzwilligkeit und unter Berücksichtigung
der verwendeten Falzart wird nun beispielsweise über Vergleichstabellen die optimale
Geschwindigkeit des Falzwerkes gefunden.
[0023] Es ist offensichtlich, daß die Steuerungseinrichtung die Falzwilligkeit der jeweiligen
Blattstapel ausschließlich auf der Basis der Blattanzahl bestimmen kann, wenn Blätter
mit identischen Kenndaten verwendet werden, bzw. auf der Basis der Kenndaten der Blätter
ermitteln kann, wenn Stapel gleicher Blattzahl verwendet werden.
[0024] Die Geschwindigkeitsanpassung des Falzwerks kann nur zwischen zwei Papierdurchläufen
vorgenommen werden. Wie beschrieben, werden die einzelnen Blattstapel mittels einer
Transporteinrichtung dem Falzwerk zeitlich aufeinanderfolgend, z.B. taktweise, zugeführt.
Die Steuerung der Falzgeschwindigkeit kann nur zwischen dem Falzen zweier Stapel durchgeführt
werden. Erfolgt die Zuführung nicht taktweise, kann es erforderlich sein, die Transportgeschwindigkeit
der Transporteinrichtung zu steuern, um zu gewährleisten, daß die Falzgeschwindigkeit
der Falzanlage jeweils auf die Falzgeschwindigkeit für den nächsten, die Anlage erreichenden
Stapel gesteuert ist, bevor der Stapel die Falzanlage erreicht. Vorzugsweise werden
die Blattstapel auf dem Papierhandhabungssystem jedoch zyklisch, d.h. taktweise, bewegt.
Die Steuerung der Falzgeschwindigkeit der Falzanlage findet dabei vorzugsweise jeweils
während Totzeiten, d.h. Bewegungspausen, der zyklischen Zuführung statt.
[0025] Ist diese Totzeit zu kurz, um mit der begrenzten Dynamik des Antriebs die Geschwindigkeitsanpassung
durchzuführen, so ist zwischen notwendiger Geschwindigkeitserhöhung und Geschwindigkeitsverringerung
des Falzantriebs zu unterscheiden. Bei einer notwendigen Geschwindigkeitsverringerung
muß mit der Zuführung des Guts solange gewartet werden, bis die für dieses Gut maximale
Geschwindigkeit, die wiederum aus der optimalen Geschwindigkeit des Falzwerkes errechnet
wird, erreicht ist. Bei einer notwendigen Geschwindigkeitserhöhung können gemäß einem
Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung zwei Taktzeitberechnungen durchgeführt
werden. Die erste Variante bezieht sich auf die Durchlaufzeit mit Geschwindigkeitsanpassung
nur in der Totzeit, während die zweite Variante auf die Durchlaufzeit mit einer Geschwindigkeitsanpassung
bis die optimale Geschwindigkeit erreicht ist, gerichtet ist. Die Regelung erfolgt
bei diesem Ausführungsbeispiel dann nach der Variante mit der kürzeren Durchlaufzeit.
[0026] Besitzt die Steuerungseinrichtung bereits frühzeitig Kenntnis der Daten mehrerer
aufeinanderfolgender Stapel, so kann es sinnvoll sein, die Geschwindigkeitsanpassung
des Falzantriebs gemäß der vorliegenden Erfindung über alle bekannten Daten nach einer
vorgestellten Berechnung zu optimieren. Ist der Nachläufer des Falzwerkes in dem Papierhandhabungssystems
nicht immer aufnahmebereit, so ist es ferner vorteilhaft, notwendige Wartezeiten des
Falzwerkes, bis der Nachläufer aufnahmebereit ist, für die Geschwindigkeitsanpassung
für den nächsten zu falzenden Stapel zu nutzen.
[0027] Die vorliegende Erfindung ermöglicht es somit, jedes einzelne zu falzende Gut, beispielsweise
ein einzelnes Blatt oder einen Stapel aus mehreren Blättern, mit der für das jeweilige
Gut möglichen Maximalgeschwindigkeit zu falzen. Dadurch werden Taktleistungsverluste,
wie sie bei bekannten Verfahren auftreten, vermieden. Ferner ermöglicht es die vorliegende
Erfindung, kleiner dimensionierte Antriebe zu verwenden, da der Antrieb nicht auf
das Falzgut mit dem höchsten Falzwiderstand ausgelegt sein muß, da beim Falzen eines
derartigen Falzguts die Geschwindigkeit automatisch abgesenkt wird, woraufhin die
Geschwindigkeit automatisch wieder erhöht wird, wenn nachfolgend ein Falzgut mit einem
geringeren Falzwiderstand gefalzt werden soll.
1. Verfahren zum Falzen von Blattstapeln, die aus einem oder mehreren Blättern bestehen
können, wobei die Blätter einen unterschiedlichen Falzwiderstand aufweisen können,
durch ein zeitlich aufeinanderfolgendes, zyklisches Zuführen, das Bewegungsphasen
und Bewegungspausen aufweist, einer Mehrzahl von Blattstapeln zu einer Falzanlage,
gekennzeichnet durch folgende Schritte:
Ermitteln eines Stapel-Falzwiderstandes für einen jeweiligen Blattstapel aus zumindest
der Anzahl und/oder dem Falzwiderstand der einzelnen, einen Blattstapel bildenden
Blätter; und
Falzen eines jeweiligen Blattstapels, wobei zum Falzen des Blattstapels die Falzgeschwindigkeit
der Falzanlage abhängig von dem für diesen Blattstapel ermittelten Stapel-Falzwiderstand
gesteuert wird,
wobei die Steuerung der Falzgeschwindigkeit der Falzanlage jeweils während Bewegungspausen
der zyklischen Zuführung durchgeführt wird, derart
daß im Fall einer Falzgeschwindigkeitsverringerung für das Falzen des nächsten zu
falzenden Blattstapels die Bewegungspause verlängert wird, wenn während der normalen
Bewegungspause der zyklischen Zuführung die erforderliche Falzgeschwindigkeitsverringerung
nicht erreicht wird;
daß im Fall einer Falzgeschwindigkeitserhöhung für das Falzen des nächsten zu falzenden
Blattstapels abhängig vom Zeitbedarf entweder die Bewegungspause verlängert wird,
wenn während der normalen Bewegungspause der zyklischen Zuführung die erforderliche
Falzgeschwindigkeitserhöhung nicht erreicht wird, oder die Bewegungspause nicht verlängert
wird, obwohl die erforderliche Falzgeschwindigkeitserhöhung während der normalen Bewegungspause
nicht erreicht wird.
2. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Basis des Stapel-Falzwiderstandes
eines jeweiligen Blattstapels mittels Vergleichstabellen eine optimale Falzgeschwindigkeit
der Falzanlage für diesen Blattstapel ermittelt wird.
3. Verfahren gemäß Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Stapel-Falzwiderstand
für einen Blattstapel durch die Erfassung der Blattzahl des Blattstapels und die Verwendung
von Kennwerten der einzelnen Blätter des Blattstapels ermittelt wird.
4. Verfahren gemäß Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kennwerte eines Blatts
die Faserlage, die Faserart, das Flächengewicht und/oder die Dicke desselben beschreiben.
5. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die der Falzanlage
zugeführten Blätter jeweils den gleichen festgelegten Falzwiderstand aufweisen, wobei
der Falzwiderstand eines jeweiligen Blattstapels auf der Basis des festgelegten Falzwiderstandes
und der Anzahl der den Stapel bildenden Blätter ermittelt wird.
6. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen
Blattstapel mittels einer Transporteinrichtung zeitlich aufeinanderfolgend der Falzanlage
zugeführt werden.
7. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die verwendete
Falzart bei der Steuerung der Falzgeschwindigkeit berücksichtigt wird.
8. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß in der Falzanlage
Falzwalzen verwendet werden, die trägheitsreduziert ausgebildet sind.
9. Verfahren gemäß Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß in der Falzanlage Falzwalzen
verwendet werden, die eine Polyurethanschaum-Beschichtung aufweisen oder die durch
Hohlwalzen gebildet sind.
10. Vorrichtung zum Falzen von Blattstapeln, die aus einem oder mehreren Blättern bestehen
können, wobei die Blätter einen unterschiedlichen Falzwiderstand aufweisen können,
mit
einer Falzanlage mit steuerbarer Falzgeschwindigkeit;
einer Einrichtung zum zeitlichen aufeinanderfolgenden, zyklischen Zuführen, das Bewegungsphasen
und Bewegungspausen aufweist, einer Mehrzahl von Blattstapeln zu der Falzanlage;
gekennzeichnet durch
eine Einrichtung zum Ermitteln eines Stapel-Falzwiderstandes der Blattstapel, die
der Falzanlage zugeführt werden, und
eine Einrichtung zum Steuern der Falzgeschwindigkeit der Falzanlage abhängig von dem
jeweiligen ermittelten Stapel-Falzwiderstand eines Blattstapels für das Falzen dieses
Blattstapels, jeweils zwischen dem Falzen zweier Stapel, derart,
daß im Fall einer Falzgeschwindigkeitsverringerung für das Falzen des nächsten zu
falzenden Blattstapels die Bewegungspause verlängert wird, wenn während der normalen
Bewegungspause der zyklischen Zuführung die erforderliche Falzgeschwindigkeitsverringerung
nicht erreicht wird;
daß im Fall einer Falzgeschwindigkeitserhöhung für das Falzen des nächsten zu falzenden
Blattstapels abhängig vom Zeitbedarf entweder die Bewegungspause verlängert wird,
wenn während der normalen Bewegungspause der zyklischen Zuführung die erforderliche
Falzgeschwindigkeitserhöhung nicht erreicht wird, oder die Bewegungspause nicht verlängert
wird, obwohl die erforderliche Falzgeschwindigkeitserhöhung während der normalen Bewegungspause
nicht erreicht wird.
11. Vorrichtung gemäß Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zum Ermitteln
des Stapel-Falzwiderstands denselben auf der Basis der Blattanzahl eines jeweiligen
Stapels und/oder den Falzwiderstand der einzelnen, einen jeweiligen Blattstapel bildenden
Blätter ermittelt.
12. Vorrichtung gemäß Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung
zum Steuern der Falzgeschwindigkeit der Falzanlage auf der Basis des Stapel-Falzwiderstands
eines jeweiligen Blattstapels mittels Vergleichstabellen eine optimale Falzgeschwindigkeit
der Falzanlage für diesen Stapel ermittelt.
13. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Falzanlage
Falzwalzen aufweist, die eine Polyurethanschaum-Beschichtung aufweisen oder die durch
Hohlwellen gebildet sind.
1. A method of folding stacks of sheets, which can consist of one or of a plurality of
sheets that may have different folding resistances, by supplying a plurality of stacks
of sheets to a folding system by means of a temporally successive, cyclic supply which
comprises phases of movement and pauses in movement,
characterized by the following steps:
determining a stack folding resistance for a respective stack of sheets on the basis
of at least the number and/or the folding resistance of the individual sheets forming
a stack of sheets; and
folding a respective stack of sheets, the folding speed used by the folding system
for folding said stack of sheets being controlled in dependence upon the stack folding
resistance that has been determined for this stack of sheets,
the control of the folding speed of the folding system being carried out during respective
pauses in movement of the cyclic supply in such a way
that, in the case of a reduction of the folding speed for the folding of the next
stack of sheets to be folded, the pause in movement is extended, if the necessary
folding-speed reduction is not achieved during the normal pause in movement of the
cyclic supply;
that, in the case of an increase in the folding speed for the folding of the next
stack of sheets to be folded, the pause in movement is, depending on the time required,
either extended, if the necessary increase in the folding speed is not achieved during
the normal pause in movement of the cyclic supply, or not extended, although the necessary
increase in the folding speed is not achieved during the normal pause in movement.
2. A method according to claim 1, characterized in that an optimum folding speed of the
folding system for a respective stack of sheets is determined by means of comparison
tables on the basis of the stack folding resistance of said stack of sheets.
3. A method according to claim 1 or 2, characterized in that the stack folding resistance
for a stack of sheets is determined by detecting the number of sheets of said stack
of sheets and by making use of characteristic values of the individual sheets of said
stack of sheets.
4. A method according to claim 3, characterized in that the characteristic values of
a sheet describe the fibre orientation, the kind of fibres, the basis weight and/or
the thickness of said sheet.
5. A method according to one of the claims 1 to 4, characterized in that the sheets supplied
to the folding system each have the same fixed folding resistance, said folding resistance
of a respective stack of sheets being determined on the basis of said fixed folding
resistance and the number of sheets forming said stack.
6. A method according to one of the claims 1 to 5, characterized in that the individual
stacks of sheets are supplied to the folding system in temporal succession with the
aid of a transport means.
7. A method according to one of the claims 1 to 6, characterized in that the kind of
folding used is taken into account in the control of the folding speed.
8. A method according to one of the claims 1 to 7, characterized in that the folding
system makes use of folding rolls which are implemented such that they have a reduced
moment of inertia.
9. A method according to claim 8, characterized in that the folding system makes use
of folding rolls which are provided with a polyurethane foam coating or which consist
of hollow rolls.
10. An apparatus for folding stacks of sheets, which can consist of one or of a plurality
of sheets that may have different folding resistances, comprising:
a folding system having a controllable folding speed;
a means for effecting a temporally successive, cyclic supply of a plurality of stacks
of sheets to said folding system, said cyclic supply comprising phases of movement
and pauses in movement;
characterized by
a means for determining a stack folding resistance of the stacks of sheets supplied
to the folding system, and
a means for controlling, between the folding of two stacks, the folding speed of the
folding system in dependence upon the respectively determined stack folding resistance
of a stack of sheets for the folding of this stack of sheets, in such a way
that, in the case of a reduction of the folding speed for the folding of the next
stack of sheets to be folded, the pause in movement is extended, if the necessary
folding-speed reduction is not achieved during the normal pause in movement of the
cyclic supply;
that, in the case of an increase in the folding speed for the folding of the next
stack of sheets to be folded, the pause in movement is, depending on the time required,
either extended, if the necessary increase in the folding speed is not achieved during
the normal pause in movement of the cyclic supply, or not extended, although the necessary
increase in the folding speed is not achieved during the normal pause in movement.
11. An apparatus according to claim 10, characterized in that the means for determining
the stack folding resistance determines said stack folding resistance on the basis
of the number of sheets of a respective stack and/or on the basis of the folding resistance
of the individual sheets forming a respective stack of sheets.
12. An apparatus according to claim 10 or 11, characterized in that the means for controlling
the folding speed of the folding system determines with the aid of comparison tables
an optimum folding speed of the folding system for a respective stack of sheets on
the basis of the stack folding resistance of said stack.
13. An apparatus according to one of the claims 10 to 12, characterized in that the folding
system comprises folding rolls which are provided with a polyurethane foam coating
or which consist of hollow rolls.
1. Procédé de pliage de piles de feuilles pouvant consister d'une ou de plusieurs feuilles,
les feuilles pouvant présenter une résistance au pliage différente, par une alimentation
cyclique successive dans le temps, présentant des phases de déplacement et des pauses
de déplacement, d'une pluralité de piles de feuilles vers une installation de pliage,
caractérisé par les étapes suivantes consistant à :
déterminer une résistance au pliage d'une pile de feuilles concernée, à partir d'au
moins le nombre et/ou la résistance au pliage des différentes feuilles constituant
la pile de feuilles ; et
plier une pile de feuilles concernée, la vitesse de pliage de l'installation de pliage
étant, pour le pliage de la pile de feuilles, réglée en fonction de la résistance
au pliage déterminée pour cette pile de feuilles,
le réglage de la vitesse de pliage de l'installation de pliage étant effectué chaque
fois pendant les pauses de déplacement de l'alimentation cyclique, de telle sorte
qu'en cas de ralentissement de la vitesse de pliage pour le pliage de la pile de feuilles
à plier suivante, la pause de déplacement est prolongée lorsque le ralentissement
de la vitesse de pliage requis n'est pas obtenu au cours de la pause de déplacement
normale de l'alimentation cyclique ;
qu'en cas d'augmentation de la vitesse de pliage pour le pliage de la pile de feuilles
à plier suivante, en fonction du temps requis, soit la pause de déplacement est prolongée
lorsque l'augmentation de la vitesse de pliage requise n'est pas obtenue au cours
de la pause de déplacement normale de l'alimentation cyclique, soit la pause de déplacement
n'est pas prolongée, bien que l'augmentation de la vitesse de pliage requise ne soit
pas obtenue au cours de la pause de déplacement normale.
2. Procédé suivant la revendication 1, caractérisé par le fait que sur base de la résistance
au pliage d'une pile de feuilles concernée est déterminée, à l'aide de tableaux comparatifs,
une vitesse de pliage optimale de l'installation de pliage pour cette pile de feuilles.
3. Procédé suivant la revendication 1 ou 2, caractérisé par le fait que la résistance
au pliage d'une pile de feuilles est déterminée par la détection du nombre de feuilles
de la pile de feuilles et l'utilisation de valeurs caractéristiques des différentes
feuilles de la pile de feuilles.
4. Procédé suivant la revendication 3, caractérisé par le fait que les valeurs caractéristiques
d'une feuille décrivent la position de fibres, le type de fibres, le poids par unité
de surface et/ou l'épaisseur de celle-ci.
5. Procédé suivant l'une des revendications 1 à 4, caractérisé par le fait que les feuilles
alimentées vers l'installation de pliage présentent, chacune, la même résistance au
pliage déterminée, la résistance au pliage d'une pile de feuilles concernée étant
déterminée sur base de la résistance au pliage déterminée et du nombre de feuilles
constituant la pile.
6. Procédé suivant l'une des revendications 1 à 5, caractérisé par le fait que les différentes
piles de feuilles sont alimentées vers l'installation de pliage successivement dans
le temps, à l'aide d'un dispositif de transport.
7. Procédé suivant l'une des revendications 1 à 6, caractérisé par le fait qu'il est
tenu compte, lors du réglage de la vitesse de pliage, du type de pliage utilisé.
8. Procédé suivant l'une des revendications 1 à 7, caractérisé par le fait que dans le
dispositif de pliage sont utilisés des cylindres de pliage réalisés avec réduction
de l'inertie.
9. Procédé suivant la revendication 8, caractérisé par le fait que dans le dispositif
de pliage sont utilisés des cylindres de pliage présentant un revêtement de mousse
de polyuréthane ou constitués de cylindres creux.
10. Dispositif de pliage de piles de feuilles pouvant consister d'une ou de plusieurs
feuilles, les feuilles pouvant présenter une résistance au pliage différente, avec
une installation de pliage à vitesse de pliage réglable ;
un dispositif d'alimentation cyclique successive dans le temps, présentant des phases
de déplacement et des pauses de déplacement, d'une pluralité de piles de feuilles
vers l'installation de pliage ;
caractérisé par
un dispositif de détermination d'une résistance au pliage des piles de feuilles alimentées
vers l'installation de pliage, et
un dispositif de réglage de la vitesse de pliage de l'installation de pliage en fonction
de la résistance au pliage d'une pile de feuilles déterminée pour le pliage de cette
pile de feuilles, chaque fois entre le pliage de deux piles, de telle sorte
qu'en cas de ralentissement de la vitesse de pliage pour le pliage de la pile de feuilles
à plier suivante, la pause de déplacement est prolongée lorsque le ralentissement
de la vitesse de pliage requis n'est pas obtenu au cours de la pause de déplacement
normale de l'alimentation cyclique ;
qu'en cas d'augmentation de la vitesse de pliage pour le pliage de la pile de feuilles
à plier suivante, en fonction du temps requis, soit la pause de déplacement est prolongée
lorsque l'augmentation de la vitesse de pliage requise n'est pas obtenue au cours
de la pause de déplacement normale de l'alimentation cyclique, soit la pause de déplacement
n'est pas prolongée, bien que l'augmentation de la vitesse de pliage requise ne soit
pas obtenue au cours de la pause de déplacement normale.
11. Dispositif suivant la revendication 10, caractérisé par le fait que le dispositif
de détermination de la résistance au pliage de la pile détermine celle-ci sur base
du nombre de feuilles d'une pile concernée et/ou de la résistance au pliage des différentes
feuilles constituant la pile de feuilles concernée.
12. Dispositif suivant la revendication 10 ou 11, caractérisé par le fait que le dispositif
de réglage de la vitesse de pliage de l'installation de pliage détermine, sur base
de la résistance au pliage d'une pile de feuilles déterminée, à l'aide de tableaux
comparatifs, une vitesse de pliage optimale de l'installation de pliage pour cette
pile.
13. Dispositif suivant l'une des revendications 10 à 12, caractérisé par le fait que l'installation
de pliage présente des cylindres de pliage présentant un revêtement de mousse de polyuréthane
ou constitués de cylindres creux.