| (19) |
 |
|
(11) |
EP 0 963 538 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
29.12.2004 Patentblatt 2004/53 |
| (22) |
Anmeldetag: 06.03.1998 |
|
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
|
PCT/EP1998/001332 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
|
WO 1998/039611 (11.09.1998 Gazette 1998/36) |
|
| (54) |
WÄLZKÖRPER FÜR EINE DREHTROMMEL SOWIE EINEN WÄLZKÖRPER AUFWEISENDE DREHTROMMEL
ROLLING BODY FOR A ROTARY DRUM AND ROTARY DRUM WITH A ROLLING BODY
CORPS DE ROULEMENT D'UN TAMBOUR ROTATIF ET TAMBOUR ROTATIF PRESENTANT UN CORPS DE
ROULEMENT
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
DE ES FR GB IT NL |
| (30) |
Priorität: |
06.03.1997 DE 29704044 U
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
15.12.1999 Patentblatt 1999/50 |
| (73) |
Patentinhaber: VTA Verfahrenstechnik und Automatisierungs GmbH |
|
45899 Gelsenkirchen (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- SCHLEIFFER, Andreas
D-46282 Dorsten (DE)
- WENNING, Peter
D-48683 Ahaus (DE)
|
| (74) |
Vertreter: GROSSE BOCKHORNI SCHUMACHER |
|
Patent- und Rechtsanwälte
Frühlingstrasse 43A 45133 Essen 45133 Essen (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 205 651 EP-A- 0 342 417 DE-C- 402 290 FR-A- 804 688
|
EP-A- 0 340 438 DE-A- 3 641 731 DE-C- 447 191
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine einen Wälzkörper aufweisende Drehtrommel mit den Gattungsmerkmalen
der Ansprüche 1 und 4 sowie einen Wälzkörper zum Abreinigen von Innenwandbereichen
einer Drehtrommel mit den Gattungsmerkmalen des Anspruchs 10.
[0002] Drehtrommeln, auch als Drehrohre bezeichnet, werden bei verschiedenen Wärmebehandlungsprozessen,
wie beim Trocknen, Schwelen und vielen anderen mehr mit direkter oder indirekter Beheizung
des das zu behandelnde Gut führenden Trommelinnenraums eingesetzt. Wegen der Neigung
vieler Behandlungsgüter an den Trommelinnenwandungen anzubacken, werden Abreinigungseinrichtungen
im Trommelinnenraum verwendet. Zu diesem Zweck sind lose im Drehtrommelinnenraum liegende
Rollkörper bekannt, die in der Regel der Abreinigung dienende Vorsprünge, wie schraubenförmige
Leisten, auf ihrer Mantelfläche tragen und durch ihre Gestaltung und/oder Abstützung
in der Drehtrommel Relativbewegungen zur Drehtrommelinnenwand unter Reinigungswirkung
ausführen. Derartige Wälzkörper und solche aufweisende Drehtrommeln sind in der DE
36 41 731 A1 beschrieben.
[0003] Die EP 0 340 438 A1 betrifft einen ambulant einsetzbaren Wälzkörper zum Ausbrechen
von kleinen Teilbereichen des Ansatzes und auch des Mauerwerkes in einem Drehrohrofen.
Der Wälzkörper ist im Wesentlichen ballig geformt und weist an seinem eingangsseitigen
Ende eine Reinigungszone in Form einer Arbeitsscheibe für den Ausbrechvorgang und
als Befestigungsmittel ein Drehgelenk auf. Zur Positionierung des Wälzkörpers in Bezug
auf die Innenwand des Drehrohrofen greift an dem Drehgelenk ein Seil an, das mit einer
außerhalb des Drehrohrofen angeordneten, ortsfesten Seilwinde verbunden ist. Durch
seine ballige Form erhält der in dem Trommelkörper rollende Wälzkörper einen Bewegungsimpuls
in Richtung des Ausgangs des Drehrohrofen, wodurch das Seil unter Spannung gehalten
wird.
[0004] Der ballige Teil des Wälzkörpers verjüngt sich (ausgehend von einem mittleren Bereich
mit größerem Durchmesser) in Richtung der Arbeitsscheibe sowie auch zu seinem hinteren
Spitzende. Das an die Arbeitsscheibe angrenzende Ende des balligen Teils hat einen
geringeren Durchmesser als die Arbeitsscheibe, die auf den Umfang verteilt zwei längswirkende
Doppetschneidezähne und zwei querwirkende Arbeitszähne trägt. Zwischen dem Drehgelenk
und der Arbeitsscheibe sind verstellbare sogenannte Konizitätsversteller angeordnet,
über die die Anlagepunkte des Wälzkörpers an die Innenwand des Trommelkörpers in einer
Weise einstellbar ist die die Trommelauskleidung an dieser Stelle schont,
weil der Anlagebereich des Wälzkörpers ballig ist. Durch den Konizitätsversteller wird
die Eingriffstiefe der Zähne, in das Mauerwerk variiert.
[0005] Zusätzlich können sogenannte Arbeitselemente benachbart zu den Zähnen an der Arbeitsscheibe
angebracht werden um ein Eingreifen der Zähne in Anbackungen oder das Mauerwerk zu
verhindern. Hierzu stehen die Arbeitselemente über die Schneiden der Zähne nach außen
hervor.
[0006] Besondere Anbackungsprobleme an der Drehtrommelinnenwand treten beim Schwelen von
Kohlenwasserstoffe enthaltenden Materialien, wie von Rückständen aus der Schweröl-/
und Kohlehydrierung auf. Hierbei kondensieren Schwelöldämpfe durch hohe Wärmeverluste
außerhalb der beheizten Zone der Drehtrommel. Hierdurch treten - neben Wärmeäbertragungsproblemen
- Förderprobleme im Eintrags- und Austragsbereich der Drehtrommel auf. Außerdem muß
die Abreinigung der Anbackungen hinreichend schonend erfolgen, um den Drehtrommelverschleiß
in erträglichen Grenzen zu halten. Schließlich können innerhalb der Drehtrommel voneinander
äußerst verschiedene Anbackungen auftreten, weil das zu behandelnde Gut zwischen Eintrags-
und Austragsende chemische und/oder physikalische Umwandlungen erfährt. Zum Beispiel
erfolgt bei einem Schwelprozeß in der Drehtrommel die thermische Spaltung der Kohlenwasserstoffe
an der mehr als 420° C heißen Trommelinnenwand. Während der thermischen Spaltung durchläuft
der entstehende Koks einen plastischen Zustand und bildet in dieser Zone zähflüssige
Anbackungen an der Trommelwand. Im Bereich der Austragszone erreichen die Anbackungen
den festen Aggregatzustand. In der Eintragszone entstehen Anbackungen aus staubbelasteten
Crackprodukten, die den Materialeintrag behindern.
[0007] Die Erfinder haben erkannt, daß eine wirkungsvolle Prozeßförderung in der Drehtrommel
ein besonders gründliches Abreinigen der vorderen Zone, d. h. der Eintragszone der
Drehtrommel, also in einem Bereich, in dem das zu behandelnde Gut erhebliche gasförmige
und flüssige Bestandteile aufweist, besonders wichtig ist und daß andererseits eine
Abreinigung der Drehtrommelinnenwand im hinteren Bereich, insbesondere im Bereich
der Austragszone, in dem das behandelte Gut, soweit es nicht gasförmig bleibt, im
wesentlichen fest bzw. nur relativ wenig feucht ist, in einer möglichst schonenden
Weise, insbesondere der Art erfolgen sollte, daß die Staubentwicklung beim Abreinigen
der Anbackungen in möglichst geringen Grenzen gehalten wird.
[0008] Mithin liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Lösung zu schaffen, mit der
der Wandungsbereich der Eintragszone einer Drehtrommel besonders wirkungsvoll abgereinigt
wird. Nach Möglichkeit sollte die Abreinigungsvorrichtung eine übermäßige Staubentwicklung
im hinteren Trommelbereich vermeiden.
[0009] Zur Lösung dieser Aufgabe wird eine einen Wälzkörper aufweisende Drehtrommel nach
den Ansprüchen 1 und 4 sowie ein Wälzkörper nach Anspruch 10 vorgeschlagen.
[0010] Bei einer einen deratig ausgestatteten und befestigbaren Wälzkörper aufweisenden
Drehtrommel bzw. ausgebildeten Wälzkörper, ist der Wälzkörper in der Lage, die Innenwandung
der Drehtrommel genau in dem Übergangsbereich von aneinander grenzenden zylindrischen
Wandungsteilen und konischen oder gestuften Wandungsteilen gründlich zu reinigen.
[0011] Durch die Drehgelenkverbindung kann der Wälzkörper eine kombinierte Dreh- und Wälzbewegung
ausführen, also Relativbewegungen zu der ihm unmittelbar benachbarten Drehtrommelinnenwand
ohne das sich der Wälzkörper von den zueinander im Winkel stehenden zu reinigenden
Oberflächenbereichen, insbesondere der Kontaktzone zwischen diesen Oberflächenbereichen
nennenswert entfernt. Im übrigen ist dadurch verhindert, daß der Wälzkörper in seinem
austragsseitigen Endbereich nennenswerte achsiale Schabebewegungen ausführt, so daß
eine übermäßige Staubentwicklung im Bereich von Anbackungen mit überwiegend festem
Aggregatzustand relativ wirkungsvoll vermieden werden.
[0012] Der Wälzkörper kann insbesondere ein- oder zweigliedrig ausgebildet sein, wobei bei
zwei- oder mehrgliedriger Ausführung die hintereinander liegenden Wälzkörperglieder
derartig gelenkig miteinander verbunden si.nd, daß die Achsen um die sich die einzelnen
Wälzkörper im wesentlichen drehen zueinander im Winkel stehen können. Vorzugsweise
sind derartige Gelenkverbindungen auch dazu geeignet, daß die Winkelgeschwindigkeit
mit der sich die einzelnen Wälzkörperglieder drehen von Wälzkörperglied zu Wälzkörperglied
unterschiedlich sein kann. Besonders bevorzugt können mehrgliedrige Wälzkörper, parallel
zur Achsrichtung der Drehtrommel gesehen, eine schlangenförmige Bewegung ausführen,
so daß der gesamte Wälzkörper außer der Drehbewegung um die Wälzkörperachse/-achsen
auch eine hundeschwanzähnliche Wedelbewegung ausführen kann.
[0013] Bei mehrgliedrigen Wälzkörpern kann das eine Gliedende in eine, insbesondere ringförmige,
Ausnehmung des anderen Gliedendes gewünschtenfalls eintauchen, so daß bei einer winkligen
Stellung der Wälzkörperglieder zueinander der Spaltbereich zwischen den benachbarten
Wälzkörpergliedern, der keine reinigungsaktiven Oberflächen aufweist, sehr klein gehalten
werden kann.
[0014] Ein derartiger ein- oder mehrgliedriger Wälzkörper kann mittels eines Zwischengliedes,
welches endseitig Gelenkverbindungen aufweist, mit einem nicht mitdrehenden Kopfbereich
der Drehtrommel, insbesondere dem Drehtrommeldeckel verbunden sein, um die hundeschwanzähnliche
Wedelbewegungskomponente des Wälzkörpers zu intensivieren. Dieses Zwischenglied kann
sowohl als reines Zugmittel als auch als Zug-/Druckmittel ausgebildet sein, aber auch
als erstes Glied eines mehrgliedrigen Wälzkörpers dienen, und insbesondere mit ein
Abreinigen der Trommelinnenwand ermöglichenden Elementen an seinem äußeren Mantelumfang
versehen sein.
[0015] Bei einer nach Anspruch 4 mit einem Wälzkörper ausgestatteten Drehtrommel werden
Schälkräfte im Übergangsbereich zu querschnittsverjüngten Zonen nutzbar gemacht, was
trotz einfacher und verschleißarmer Gestaltung der eingesetzten Mittel zu einer überraschend
intensiven und wirkungsvollen Oberflächenreinigung dieses besonders kritischen Drehtrommelbereiches
führt.
[0016] Erfindungsgemäße bzw. erfindungsgemäß verwendbare Wälzkörper können im weiten Rahmen
variierende Grundformen und Oberflächengestaltungen aufweisen, sie können insbesondere
zylindrisch oder konisch bzw. keulenförmig sein, hohl oder aus Vollmaterial, mit leistenförmigen,
spiralförmigen, spitzenähnlichen oder sonstigen Oberflächenvorsprüngen als Reinigungselemeriten
oder aus einer hohlen gerüstartigen Struktur, bei der die Reinigungselemente eine
virtuelle Wälzkörperoberfläche (Mantel) bilden. Die Reinigungselemente können auch
wenigstens eine Aussteifungsfunktion der Wälzkörper übernehmen.
[0017] Während als Drehgelenkverbindungen Kugelgelenkverbindungen besonders vorteilhaft
sind, sind auch kardanische und biegeelastische Drehgelenkverbindungen verwendbar.
[0018] Zweckmäßige Ausgestaltung des Erfindungsgegenstandes, die insbesondere eine intensive
bzw. verschleißarme Reinigung der inneren Trommeloberfläche, insbesondere in der Eintragshälfte
der Drehtrommel gewährleisten, sind in weiteren Ansprüchen enthalten.
[0019] Die vorgenannten, sowie die beanspruchten und in den Ausführungsbeispielen beschriebenen,
erfindungsgemäß zu verwendenden Bauteile unterliegen hinsichtlich ihrer Größe, Formgestaltung,
Materialauswahl und technischen Konzeption keinen besonderen Ausnahmebedingungen,
so daß die in dem jeweiligen Anwendungsgebiet bekannten Auswahlkriterien uneingeschränkt
Anwendung finden können.
[0020] Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile des Gegenstandes der Erfindung ergeben
sich aus der nachfolgenden Beschreibung der zugehörigen Zeichnung, in der - beispielhaft
- bevorzugte Ausführungsformen dargestellt sind. In der Zeichnung zeigen
- Fig. 1
- Eine Drehtrommel in Längsschnittansicht mit einem Wälzkörper in ihrem eintragsseitigen
Bereich - ausschnittsweise;
- Fig. 2
- dieselbe Drehtrommel mit einem anderen Wälzkörper - dieser in Seitenansicht - sowie
- Fig. 3
- dieselbe Drehtrommel mit einem weiteren Wälzkörper - dieser ebenfalls in Seitenansicht
-.
[0021] Die in Figur 1 insgesamt mit 10 bezeichnete Drehtrommel ist lediglich schematisch,
insbesondere ohne Isolations-, Beheizungs- und Dreheinrichtungen dargestellt. Sie
besteht aus einem zylindrischen Wandlungsteil 11 und, an den beiden Stirnenden, je
einem konischen Wandlungsteil 12 sowie einem Flansch 13, der mittels Lager- und Dichtmitteln
14 und 15 an einem drehfesten Deckel 16 in ansich bekannter Weise drehbar dichtend
gelagert ist. Die Isolation-, Beheizungs- und Drehantriebsmittel der Drehtrommel sind
an sich bekannt und in der Zeichnung fortgelassen, da sie nicht zum Erfindungsgegenstand
gehören. Der Deckel 16 ist mit einer Materialeinspeisung 17 und einem Gasabsaugstutzen
18 versehen.
[0022] Ein insgesamt mit 20 bezeichneter Wälzkörper zur Abreinigung der Trommelinnenwandung,
zumindest im dargestellten eintrittsseitigen Kopfbereich, besteht aus einem eingliedrigen
Wälzkörperglied 21, welches über ein Zwischenglied 24 mit dem Deckel 16 über zwei
als Kugelgelenke 25A und 25B ausgebildete Drehgelenkverbindungen allseitig schwenk-
und drehbar verbunden ist. Hierzu ist das Kugelgelenk 25A über eine Verschraubung
26A dem Deckel 16 und das Kugelgelenk 25B mittels einer Verschraubung 26B mit einer
Stirnwand 21A des Wälzkörpergliedes 21 fest verbunden.
[0023] Das Zwischenglied 24 ist als konischer Hohlkörper gestaltet, der sich zum Deckel
16 hin querschnittsverjüngt und dessen äußere Umfangsfläche (Mantel) in geringem,
etwa gleichbleibenden Abstand vom konischen Wandlungsteil 12 der Drehtrommel 10 gehalten
ist. Anbackungen, die dicker als die Dicke des Abstandspaltes 24A sind, können sich
also in der Regel nicht ausbilden, so daß das Zwischenglied 24 weitestgehend auch
die Funktion eines zweiten Wälzkörpergliedes 22 einnimmt. Natürlich kann dieses Zwischen-
bzw. zweite Wälzkörperglied 24, 22 auch mit oberflächennahen Reinigungselementen versehen
sein, wie sie an dem ersten Wälzkörperglied 21 in Gestalt der spiralförmigen Reinigungsleiste
27 verwirklicht sind.
[0024] Das erste Wälzkörperglied 21 weist eine zylindrische Oberflächenzone 21B sowie eine
sich daran in Richtung zum Deckel 16 hin anschließende konische Oberflächenzone 21C
auf. Diese Oberflächenzonen - oder Mantelflächen - sind zum einen dem zylindrischen
Wandlungsteil 11 der Drehtrommel 10 und zum anderen dem konischen Wandlungsteil 12
der Drehtrommel 10 derart zugeordnet, daß die jeweiligen zylindrischen und die jeweiligen
konischen Oberflächenzonen einen Spalt 21D bzw. einen Spalt 21E miteinander bilden.
Diese Spalte definieren die Berührungszonen bzw. Zonen geringsten gegenseitigen Abstandes.
Durch etwa gleich große Konuswinkel der konischen Zone 21C des ersten Wälzkörpergliedes
21 und des konischen Wandlungsteils 12 der Drehtrommel 10 ist der Spalt 21E etwa gleichbleibend
breit. Auch ohne besondere Reinigungselemente aufzuweisen, hat die konische Zone 21C
eine Abreinigungswirkung (ähnlich wie dies beim Zwischenglied 24 bzW. zweiten Wälzkörperglied
22 der Fall ist). Reinigungselemente können zur Verstärkung der Reinigungswirkung
natürlich zusätzlich vorgesehen sein. Das Wälzkörperglied 21A reinigt mithin zwei
im Winkel zueinanderstehende Oberflächenzonen der Drehtrommel 10 in einem einzigen
Arbeitsgang und erfaßt dabei auch den Übergangsbereich dieser beiden Oberflächenzonen
.
[0025] Um eine durchgehende Reinigungswirkung bei aneinander gekoppelten Wälzkörpergliedern
zu erreichen, deren Wälzachsen 31, 32 - wie im Ausführungsbeispiel nach Figur 1 -
einen Winkel alpha miteinander bilden, weist die Stirnfläche des einen Wälzkörpergliedes
21 eine zentrale Ausnehmung 28 auf, in welche das Stirnende des benachbarten Wälzkörpergliedes
22 zumindest teilweise eintauchen kann. Dieselbe Wirkung wird erreicht, wenn die die
konische Zone 21C des ersten Wälzkörpergliedes 21 bildende Außenwand sich über die
Stirnwand 21A, insbesondere fluchtend, hinauserstreckt und somit der Abstandsspalt
zum zweiten Wälzkörpergliedes 22 an der Knickaußenseite mehr oder minder weitgehend
zugedeckt wird. In Figur 1 ist deshalb - lediglich beispielhaft - ein Stirnring 29
dargestellt.
[0026] Bei dem Ausführungsbeispiel nach Figur 2 ist ein erstes Wälzkörperglied 21 keulenförmig
ausgebildet und weist eine erste konische Oberflächenzone 21C' und eine zweite konische
Oberflächenzone 21C'' auf. Beide haben eine gemeinsame Wälzachse 31 und bilden die
Mantelflächen von zwei Kegelstümpfen, die an einer gleich großen Basis aneinander
mit entgegengesetzter, ggf. unterschiedlicher Konizitäten verbunden sind. Die nicht
näher dargestellte Wälzkörperaufhängung an einer ortsfesten Endwand der Drehtrommel
10 kann ähnlich wie das Kugelgelenk 25A gestaltet sein. Die Reinigung der Drehtrommelflächen
11 und 12 erfolgt in ähnlicher Weise wie im Zusammenhang mit Figur 1 beschrieben.
[0027] An dieses erste Wälzkörperglied 21 kann sich ein zweites Wälzkörperglied 22 in ähnlicher
Weise wie in Figur 1 dargestellt anschließen; dies ist in Figur 2 gestrichelt wiedergegeben.
Als weitere Alternative kann bei einem mehrgliedrigen Wälzkörper auch jedes der Wälzkörperglieder
mit nur einer Reinigungszone versehen sein und können einzelne Wälzkörperglieder einen
von 180° abweichenden Winkel miteinander bilden, und jeweils verschieden geneigten
Drehtrommelzonen zugeordnet zu werden.
[0028] Schließlich zeigt Figur 3 ein konisches erstes Wälzkörperglied 21, welches durch
ein als Kette ausgebildetes Zwischenglied 24 wiederum an einem ortsfesten Endbereich
der Drehtrommel 10 befestigt ist und über eine kardangelenkähnliche Drehgelenkverbindung
25 mit der eintragsseitigen Stirnendwand 21A mittig verbunden ist. Die zwischen der
Stirninnenwand 21A und der Konusmantelfläche 21B gebildete stirnseitige Kante 21F
ist im Knickbereich zwischen dem konischen und zylindrischen Wandlungsteil der Drehtrommel
10 angeordnet, so daß auch die konische Verjüngungszone, zumindest in dem Übergangsbereich
abgereinigt wird. Ein solcher Reinigungseffekt tritt auch ein, wenn die Querschnittsverjüngung
der Drehtrommel 10 nicht konisch sondern - wie gestrichelt in Fig. 3 dargestellt -
gestuft gestaltet ist.
1. Drehtrommel enthaltend einen der Prozeßförderung durch Abreinigung von Anbackungen
dienenden zumindest eingliedrigen Wälzkörper (20; 21; 22) zum Abreinigen von Innenwandbereichen
der Drehtrommel (10), mit mindestens zwei Reinigungszonen, die gegebenenfalls vorstehende
Reinigungselemente aufweisen und in Achsrichtung (10A) der Drehtrommel (10) gesehen
hintereinanderliegen, und mit einer an seinem zur Trommeieintragsseite hinweisenden
Stirnende angeordneten Befestigungsvorrichtung, die mittelbar oder unmittelbar eine
Drehgelenkverbindung (25) aufweist. mittels der der Wälzkörper (20) an einem, insbesondere
nicht drehenden. Teil der Drehtrommel (10) befestigbar ist,
dadurch gekennzeichnet, daß
a1) der Wälzkörper (20) eingliedrig ist und zylindrische und/oder konusförmige. aneinander
angrenzende sowie koaxial zueinander ausgerichtete Abschnitte aufweist oder
a2) der Wälzkörper mehrgüedrig (21, 22) gebildet ist und die hintereinanderliegenden
Wälzkörperglieder (21, 22) derart gelenkig miteinander verbunden sind. daß die Wäizachsen
(31, 32), um die sich die einzelnen Wälzkörperglieder (21, 22) im Winkel drehen, zueinander
in einem von 180° abweichenden Winkel stehen und
b) die Reinigungszonen des oder der Wälzkörper (20; 21, 22) aus den im Winkel zueinander
stehenden Mantelflächen (21C', 21C"; 21B, 22B) der zylindrischen und/oder konusförmigen
Abschnitte des Wälzkörpers (20) oder der Wälzkörperglieder (21,22) bestehen.
2. Drehtrommel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet. daß der Wälzkörper (20) einen Übergangsbereich zwischen den im Winkel zueinander stehenden
Mantelflächen (21 B, 21 C, 21 C', 21 C", 22B) aufweist, der mittels der Befestigungsvorrichtung
im Bereich einer Einschnürungskante der Drehtrommel (10) gehalten wird, wobei die
Einschnürungskante durch den Knick- oder Übergangsbereich von aneinander angrenzenden
zylindrischen (11) und konischen oder gestuften Wandungsteilen (12) des Trommelkörpers
(10) definiert ist.
3. Drehtrommel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die im Winkel zueinander stehenden Mantelflächen (21B, 21C, 21C', 21 C", 22B) des
Wälzkörpers (20), ggf. unter Beibehaltung eines Spaltes (21E), den winklig zueinander
angeordneten zylindrischen (11) und konischen Wandungsteilen (12) des Tromrneikörpers
(10) zugeordnet sind.
4. Drehtrommel enthaltend einen der Prozeßförderung durch Abreinigung von Anbackungen
dienenden zumindest eingliedrigen Wälzkörper (20; 21, 22) zum Abreinigen von Innenwandbereichen
der Drehtrommel (10), mit mindestens einer Reinigungszone, die gegebenenfalls vorstehende
Reinigungselemente aufweist, und mit einer an seinem zur Trommeleintragsseite hinweisenden
Stirnende angeordneten Befestigungsvorrichtung, die mittelbar oder unmittelbar eine
Drehgelenkverbindung (25) aufweist, mittels der der Wälzkörper (20) an einem, insbesondere
nicht drehenden, Teil der Drehtrommel (10) befestigbar ist.
dadurch gekennzeichnet,
daß mindestens eine Reinigungszone in Gestalt einer Mantelfläche (21B) des wälzkörpers
ausgebildet ist und daß der Wälzkörper (20) eine Stirnkante (21 F) aufweist, die mittels
der Befestigungsvorrichtung im Bereich einer Einschnürungskante der Drehtrorommel
(10) gehalten wird, wobei die Einschnürungskante durch den Knick- oder Übergangsbereich
von aneinander angrenzenden zylindrischen Wandungsteilen (11) und konischen (12) oder
gestuften Wandungsteilen des Trommelkörpers (10) definiert ist.
5. Drehtrommel nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß bei Mehrgliedrigkeit des Wälzkörpers (20; 21, 22) die hintereinanderliegenden Wälzkörperglieder
(21, 22) derartig gelenkig miteinander verbunden sind, daß die Wälzachsen (31, 32),
um die sich die einzelnen Wälzkörper (21, 22) im wesentlichen drehen, zueinander in
einem von 180° abweichenden Winkel stehen, wobei jedes Wälzkörperglied (21, 22) zumindest
eine Reinigungszone aufweist.
6. Drehtrommel nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Gliedende des einen Wälzkörpergliedes (21 oder 22) mindestens eine zentrale Ausnehmung
(28), insbesondere von kreisringförmiger Gestalt, aufweist, in die das Gliedende des
unmittelbar benachbarten Wälzkörpergiiedes unter Verringerung des Abstandspaltes teilweise
eintauchen kann.
7. Drehtrommel nach einem der Ansprüche 1 bis 6, gekennzeichnet durch ein Zwischenglied (24), welches endseitig Gelenkverbindungen aufweist, mittels derer
das Zwischenglied einenends mit dem Kopfbereich der Drehtrommel (10) und anderenends
mit dem Wälzkörper (20) verbindbar bzw. verbunden ist, um als erstes Glied eines mehrgliedrigen
Wälzkörpers zu dienen und hundeschwanzähnliche Wedelbewegungen des Wälzkörpers (20)
zu intensivieren und das mit, insbesondere leistenförmigen, Reinigungselementen versehen
ist.
8. Drehtrommel nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch mindestens ein Kugelgelenk (25A. 25B) als Drehgelenkverbindung.
9. Drehtrommel nach einem der vorangehenden Ansprüche. dadurch gekennzeichnet. daß der Wälzkörper (20) an einem Deckel (16) der Drehtrommel (10) befestigbar ist.
10. Wälzkörper zum Abreinigen von Innenwandbereichen einer Drehtrommel (10),
mit mindestens zwei der Prozeßförderung durch Abreinigung von Anbackungen dienenden
Reinigungszonen, die in Achsrichtung (10A) des Wälzkörpers (20; 21, 22) gesehen hintereinanderliegen
und gegebenenfalls vorstehende Reinigungselemente anfweisen und
mit einer an seinem einen Stirnende angeordneten Befestigungsvorrichtung, die mittelbar
oder unmittelbar eine Drehgelenkverbindung (25) aufweist, mittels der der Wälzkörper
(20; 21, 22) an einem. insbesondere nicht drehenden, Teil befestigbar ist,
dadurch gekennzeichnet, daß
a) der Wälzkörper mehrgliedrig (21, 22) gebildet ist und die hintereinanderliegenden
Wälzkörperglieder (21, 22) derart gelenkig miteinander verbunden sind, daß die Wälzachsen
(31, 32), um die sich die einzelnen Wälzkörperglieder (21, 22) im Winkel drehen, zueinander
in einem von 180° abweichenden Winkel stehen,
b) die Reinigungszonen der Wälzkörperglieder (21. 22) aus den im Winkel zueinander
stehenden Manteiflächen (21B, 22B) der zylindrischen und/oder konusförmigen Abschnitte
des Wälzkörpers (20) bestehen und
c) das eine Wälzkörperglied (22) als Zwischenglied (24) ausgebildet ist, welches endseitig
Gelenkverbindungen aufweist, mitteis deren es einenends mit dem Kopfbereich einer
Drehtrommel (10) und anderenends mit dem anderen Wälzkörperglied (21) verbindbar bzw.
verbunden ist, um als erstes Glied eines mehrgliedrigen Wälzkörpers zu dienen und
hundeschwanzähnliche Wedelbewegungen des Wälzkörpers (20) zu intensivieren und das
mit, insbesondere leistenförmigen, Reinigungselementen versehen ist.
11. Mehrgliedriger Wälzkörper nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Gliedende des einen Wälzkörpergliedes (21 oder 22) mindestens eine zentrale Ausnehmung
(28), insbesondere von kreisringförmiger Gestalt, aufweist, in die das Gliedende des
unmittelbar benachbarten Wälzkörpergliedes (22 oder 21) unter Verringerung des Abstandspaltes
teilweise eintauchen kann.
1. A rotary drum containing an at least single element rolling body (20; 21; 22) for
assisting the process by removing incrustations on inner wall regions of the rotary
drum (10), with at least two cleaning zones having optionally projecting cleaning
elements and following one another in the axial direction (10A) of the drum (10) and
with a fastening device disposed at its end face pointing towards the feed end of
the drum and directly or indirectly having a swivel joint connection (25) by means
of which the rolling body (20) can be fastened to a part, more particularly a non-rotating
part, of the drum (10),
characterised in that
a1) the rolling member (20) is a single element and has cylindrical and/or conical
adjoining and coaxially aligned portions or
a2) the rolling member has a number of elements (21, 22) and the successive rolling-body
elements (21, 22) are pivotably connected so that their axes (31, 32) rotate around
the individual elements (21, 22) at an angle different from 180° to one another and
b) the cleaning zones of the rolling body or bodies (20; 21, 22) comprise the surfaces
(21C', 21C''; 21B, 22B), at an angle to one another, of the cylindrical and/or conical
portions of the rolling body (10) or rolling body elements (21, 22).
2. A rotary drum according to claim 1,
characterised in that the rolling body (20) has a transition region between the surfaces (21B, 21C, 21C',
21C'', 22B) at an angle to one another, the transition region being held by the fastening
device near the edge of a constriction of the drum (10), wherein the edge is defined
by the bend or transition region between adjoining cylindrical (11) and conical or
stepped wall parts (12) of the drum body (10).
3. A rotary drum according to claim 1 or 2,
characterised in that the surfaces (21B, 21C, 21C', 21C'', 22B) of the rolling body (20) at an angle to
one another are associated, optionally with a gap (21E) being maintained, with the
cylindrical (11) and conical wall parts (12) of the drum body (10) disposed at an
angle to one another.
4. A rotary drum containing an at least single element rolling body (20; 21, 22) for
assisting the process by removing incrustations on inner wall regions of the rotary
drum (10), with at least one cleaning zone having optionally projecting cleaning elements,
and with a fastening device disposed at its end face pointing towards the feed side
of the drum and directly or indirectly having a swivel joint connection (25) by means
of which the rolling body (20) can be fastened to a part, more particularly a non-rotating
part of the drum (10),
characterised in that at least one cleaning zone is in the form of a surface (21B) of the rolling body
(21B) and the rolling body (20) has an end edge (21F) held by the fastening device
near the edge of a constriction of the drum (10), wherein the edge is defined by the
bend or transition region between adjoining cylindrical (11) and conical (12) or stepped
wall parts of the drum body (10).
5. A rotary drum according to any of claims 1 to 4, characterised in that in the case of a multi-element rolling body (20; 21, 22), the successive elements
(21, 22) are pivotably interconnected so that the axes (31, 32) around which the individual
rolling bodies (21, 22) substantially rotate are at an angle to one another different
from 180°, wherein each element (21, 22) has at least one cleaning zone.
6. A rotary drum according to claim 5,
characterised in that the end of one rolling body element (21 or 22) has at least one central recess (28),
particularly circular, into which the end of the immediately neighbouring element
can partly penetrate, thus reducing the gap.
7. A rotary drum according to any of claims 1 to 6, characterised by an intermediate element (24) with end swivel joints via which the intermediate element
is connectable or connected at one end to the head region of the drum (10) and at
the other end to the rolling body (20) in order to serve as the first element of a
multi-element rolling body and to intensify dogtail-like wagging movements of the
rolling body (20), the intermediate element being equipped with cleaning elements,
more particularly in the form of ledges.
8. A rotary drum according to any of the preceding claims, characterised by a swivel joint connection in the form of at least one ball joint (25A, 25B).
9. A rotary drum according to any of the preceding claims, characterised in that the rolling body (20) can be fastened to a cover (16) of the rotary drum (10).
10. A rolling body for cleaning inner surface areas of a rotary drum (10),
comprising at least two cleaning zones for assisting the process by removing incrustations,
the zones having optionally projecting cleaning elements and following one another
in the axial direction (10A) of the rolling body (20; 21, 22) and with a fastening
device at one end face, directly or directly having a swivel joint connection (25)
by means of which the rolling member (20; 21, 22) can be fastened to a part, more
particularly a non-rotating part,
characterised in that
a) the rolling body is multi-element (21, 22) and the successive elements (21, 22)
are pivotably connected so that the axes (31, 32) around which the individual elements
(21, 22) rotate are at an angle different from 180° to one another,
b) the cleaning zones of the rolling body elements (21, 22) comprise the surfaces
(21B, 22B), at an angle to one another, of the cylindrical and/or conical portions
of the rolling body (20) and
c) one rolling-body element (22) is in the form of an intermediate element (24) provided
with end swivel joints by means of which it is connectable or connected at one end
to the head region of a rotary drum (10) and at the other end to the other rolling
body element (21), in order to serve as the first element of a multi-element rolling
body and to intensify dogtail-like wagging movements of the rolling body (20), the
intermediate element being equipped with cleaning elements, more particularly in the
form of ledges.
11. A multi-element rolling body according to claim 10, characterised in that the end of the one element (21 or 22) has at least one central recess (28), particularly
circular, into which the end of the immediately neighbouring rolling body element
(22 or 21) can partly penetrate, thus reducing the gap.
1. Tambour rotatif qui contient un corps de roulement (20 ; 21 ; 22), constitué d'au
moins un organe, destiné à favoriser le processus en nettoyant des adhérences et destiné
à nettoyer des zones de parois intérieures du tambour rotatif (10) avec au moins deux
zones de nettoyage présentant éventuellement des éléments de nettoyage saillants et
placées l'une derrière l'autre lorsqu'on regarde en direction de l'axe (10A) du tambour
rotatif (10), et comportant un dispositif de fixation, disposé sur son extrémité frontale
orientée vers le côté de chargement du tambour, qui présente directement ou indirectement
une liaison à articulation tournante (25) à l'aide de laquelle le corps de roulement
(20) peut être fixé à une partie - qui en particulier ne tourne pas - du tambour rotatif
(10),
caractérisé en ce que
a1) le corps de roulement (20) est constitué d'un organe et présente des segments
cylindriques et/ou coniques adjacents l'un à l'autre et orientés coaxialement l'un
par rapport à l'autre ou
a2) le corps de roulement est constitué de plusieurs organes (21, 22) et les organes
de corps de roulement (21, 22) placés l'un derrière l'autre sont reliés de façon articulée
l'un à l'autre de telle manière que les axes de roulement (31, 32), autour desquels
les organes de corps de roulement (21, 22) particuliers tournent en angle, forment
l'un par rapport à l'autre un angle qui diffère de 180°, et
b) les zones de nettoyage du ou des corps de roulement (20 ; 21 ; 22) sont constituées
des surfaces latérales (21 C', 21 C", 22B) - formant l'une par rapport à l'autre un
angle - des segments cylindriques et/ou coniques du corps de roulement (20) ou des
organes de corps de roulement (21, 22).
2. Tambour rotatif selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
entre les surfaces latérales (21B, 21C', 21C", 22B) formant l'une par rapport à l'autre
un angle, le corps de roulement (20) présente une zone de transition qui est maintenue
dans la zone d'une arête de rétrécissement du tambour rotatif (10) à l'aide du dispositif
de fixation, l'arête de rétrécissement étant définie par la zone de pli ou de transition
de parties de paroi (12) - cylindriques (11) et coniques ou étagées et adjacentes
l'une à l'autre - du corps de tambour (10).
3. Tambour rotatif selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que
les surfaces latérales (21B, 21C, 21C', 21C", 22B) - formant l'une par rapport à l'autre
un angle - du corps de roulement (20) sont associées aux parties de paroi cylindriques
(11) et coniques (12) du corps de tambour (10) formant des angles l'une par rapport
à l'autre, éventuellement en maintenant un intervalle (21E).
4. Tambour rotatif qui contient un corps de roulement (20 ; 21 ; 22), constitué d'au
moins un organe, servant à favoriser le processus en nettoyant des adhérences et destiné
à nettoyer des zones de parois intérieures du tambour rotatif (10), avec au moins
une zone de nettoyage qui présente éventuellement des éléments de nettoyage saillants,
et comportant un dispositif de fixation, disposé sur son extrémité frontale orientée
vers le côté de chargement du tambour, qui présente directement ou indirectement une
liaison à articulation tournante (25) à l'aide de laquelle le corps de roulement (20)
peut être fixé à une partie - qui en particulier ne tourne pas - du tambour rotatif
(10),
caractérisé en ce qu'
au moins une zone de nettoyage est constituée sous forme d'une surface latérale (21B)
du corps de roulement et
le corps de roulement (20) présente une arête frontale (21F) qui est maintenue à l'aide
du dispositif de fixation dans la zone d'une arête de rétrécissement du tambour rotatif
(10), l'arête de rétrécissement étant définie par la zone de pli ou de transition
de parties de paroi (12) - cylindriques (11) et coniques ou étagées et adjacentes
l'une à l'autre - du corps de tambour (10).
5. Tambour rotatif selon l'une des revendications 1 à 4,
caractérisé en ce que
lorsque le corps de roulement (20 ; 21, 22) est constitué de plusieurs organes, les
organes de corps de roulement (21, 22) placés l'un derrière l'autre sont reliés l'un
à l'autre de façon articulée de telle manière que les axes de roulement (31, 32) autour
desquels tournent principalement les corps de roulement (21, 22) particuliers forment
l'un par rapport à l'autre un angle qui diffère de 180°, chaque organe de corps de
roulement (21, 22) présentant au moins une zone de nettoyage.
6. Tambour rotatif selon la revendication 5,
caractérisé en ce que
l'extrémité de l'un des organes de corps de roulement (21 ou 22) présente au moins
un creux (28) central, en particulier de structure circulaire, dans lequel peut en
partie plonger l'extrémité de l'organe de corps de roulement immédiatement voisin
en réduisant l'intervalle d'écart.
7. Tambour rotatif selon l'une des revendications 1 à 6,
caractérisé par
un organe intermédiaire (24) qui présente du côté terminal des liaisons articulées
à l'aide desquelles l'organe intermédiaire peut être lié ou est lié d'un côté à la
zone de tête du tambour rotatif (10) et de l'autre côté au corps de roulement (20)
pour servir de premier organe d'un corps de roulement à plusieurs organes et pour
intensifier des mouvements pendulaires, semblables à ceux de la queue d'un chien,
du corps de roulement (20) et qui est muni d'éléments de nettoyage, en particulier
en forme de bande.
8. Tambour rotatif selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé par
au moins une articulation sphérique (25A, 25B) en tant que liaison à articulation
tournante.
9. Tambour rotatif selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le corps de roulement (20) peut être fixé à un couvercle (16) du tambour rotatif (10).
10. Corps de roulement pour nettoyer des zones de paroi intérieure d'un tambour rotatif
(10), comportant
au moins deux zones de nettoyage, destinées à favoriser le processus en nettoyant
des adhérences, qui sont placées l'une derrière l'autre lorsqu'on regarde en direction
de l'axe (10A) du corps de roulement (20 ; 21, 22) et présentent éventuellement des
éléments de nettoyage saillants, et un dispositif de fixation, disposé sur son extrémité
frontale, qui présente directement ou indirectement une liaison à articulation tournante
(25) à l'aide de laquelle le corps de roulement (20 ; 21, 22) peut être fixé à une
partie qui en particulier ne tourne pas,
caractérisé en ce que
a) le corps de roulement est constitué de plusieurs organes (21, 22) et les organes
de corps de roulement (21, 22) placés l'un derrière l'autre sont reliés de façon articulée
l'un à l'autre de telle manière que les axes de roulement (31, 32), autour desquels
les organes de corps de roulement (21, 22) particuliers tournent en angle, forment
l'un par rapport à l'autre un angle qui diffère de 180°,
b) les zones de nettoyage des organes de corps de roulement (21 ; 22) sont constituées
des surfaces latérales (21B, 22B) - formant l'une par rapport à l'autre un angle -
des segments cylindriques et/ou coniques du corps de roulement (20), et
c) l'un des organes de corps de roulement (22) est constitué en tant qu'organe intermédiaire
(24) qui du côté terminal présente des liaisons articulées à l'aide desquelles il
peut être lié ou est lié d'un côté à la zone de tête d'un tambour rotatif (10) et
de l'autre côté à l'autre organe de corps de roulement (21) pour servir de premier
organe d'un corps de roulement à plusieurs organes et pour intensifier des mouvements
pendulaires, semblables à ceux de la queue d'un chien, du corps de roulement (20),
et qui est muni d'éléments de nettoyage, en particulier en forme de bande.
11. Corps de roulement à plusieurs organes selon la revendication 10,
caractérisé en ce que
l'extrémité de l'un des organes de corps de roulement (21 ou 22) présente au moins
un creux (28) central, en particulier de structure circulaire, dans lequel peut en
partie plonger l'extrémité de l'organe de corps de roulement (22 ou 21) immédiatement
voisin en réduisant l'intervalle d'écart.

