| (19) |
 |
|
(11) |
EP 0 964 980 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
17.04.2002 Patentblatt 2002/16 |
| (22) |
Anmeldetag: 02.02.1998 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)7: F01B 3/00 |
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
|
PCT/EP9800/550 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
|
WO 9837/308 (27.08.1998 Gazette 1998/34) |
|
| (54) |
AXIALKOLBENMASCHINE MIT DREHZAHLABHÄNGIGER ANPRESSUNG DER ZYLINDERTROMMEL
AXIAL PISTON MACHINE WITH RPM-DEPENDENT PRESSURE ACTING AGAINST THE CYLINDER DRUM
MACHINE A PISTON AXIAL A PRESSION, FONCTION DE LA FREQUENCE DE ROTATION, EXERCEE CONTRE
LE TAMBOUR DE CYLINDRE
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
DE FR GB IT SE |
| (30) |
Priorität: |
18.02.1997 DE 19706263
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
22.12.1999 Patentblatt 1999/51 |
| (73) |
Patentinhaber: BRUENINGHAUS HYDROMATIK GMBH |
|
89275 Elchingen (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- KUNZE, Thomas
D-89297 Roggenburg (DE)
|
| (74) |
Vertreter: Körfer, Thomas, Dipl.-Phys. |
|
Mitscherlich & Partner,
Patent- und Rechtsanwälte,
Sonnenstrasse 33 80331 München 80331 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A- 2 446 535 US-A- 3 810 715
|
FR-A- 2 075 622
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Axialkolbenmaschine nach dem Oberbegriff des Anspruchs
1.
[0002] Eine Axialkolbenmaschine nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 ist z.B. aus der DE
195 22 168 A 1 bekannt. Die dort offenbarte Axialkolbenmaschine besteht aus einer
in einem Gehäuse um eine Triebwellenachse drehbar gelagerten Triebwelle, einer mit
der Triebwelle drehfest verbundenen Zylindertrommel, in welcher Zylinder zur Aufnahme
von axial beweglichen Kolben ausgebildet sind, und einer Steuerplatte mit Steueröffnungen
zur zyklischen Verbindung der Zylinder mit einer Hoch- und einer Niederdruckleitung.
Des weiteren ist eine Anpreßeinrichtung vorgesehen, um die Zylindertrommel gegen die
Steuerplatte zu pressen und somit gegen die Steuerplatte vorzuspannen. Diese Vorspannung
der rotierenden Zylindertrommel gegenüber der stationären Steuerplatte ist erforderlich,
um einen dichtenden Abschluß zwischen der Zylindertrommel und der Steuerplatte zu
gewährleisten und um einem Abheben der Zylindertrommel von der Steuerplatte bei hohen
Drehzahlen entgegenzuwirken. Insbesondere muß ein nicht zentrisches Auswandern der
Zylindertrommel bei hohen Drehzahlen sicher verhindert werden.
[0003] Die aus der DE 195 22 168 A1 bekannte Anpreßeinrichtung besteht im wesentlichen aus
einer in dem Hohlraum zwischen der Triebwelle und der Zylindertrommel vorgesehenen
Anpreßfeder, die sich an ihrem einen Ende an der Triebwelle und an ihrem anderen Ende
an der Zylindertrommel abstützt und somit die Zylindertrommel gegenüber einem Anschlußblock,
an welchem die Triebwelle gelagert ist und in welchem die Steueröffnungen vorgesehen
sind, vorspannt. Durch die Anpreßfeder wird jedoch eine von der Drehzahl unabhängige,
konstante Anpreßkraft auf die Zylindertrommel ausgeübt. Dies ist insofern nachteilig,
als die erforderliche Anpreßkraft durch die von den Kolben ausgeübten Massenträgheitskräfte
vorgegeben ist, die mit dem Quadrat der Betriebsdrehzahl der Zylindertrommel ansteigen.
Die von der Anpreßfeder ausgeübte Anpreßkraft muß daher auf die Maximaldrehzahl der
Zylindertrommel ausgelegt werden und entsprechend groß bemessen sein. Dies hat jedoch
notwendigerweise zur Folge, daß die von der Anpreßfeder ausgeübte Anpreßkraft auch
bei kleinen Drehzahlen in gleicher Weise wirksam ist. Dies führt zu mechanischen Reibungsverlusten
und zu einem erhöhten Verschleiß der aus der Zylindertrommel und der Steuerplatte
bestehenden Gleitpartner. Bei einer Steigerung der maximalen Betriebsdrehzahl muß
gleichzeitig auch die von der Anpreßfeder ausgeübte Federvorspannung erhöht werden,
was nur in gewissen Grenzen möglich ist.
[0004] In der EP 0 162 238 B1 wird daher vorgeschlagen, an der Zylindertrommel umfänglich
verteilte Hydraulik-Hilfszylinder anzuordnen, deren Arbeitsräume mit den Zylinderbohrungen
der Hauptzylinder verbunden sind. Mittels des Hilfszylinders wird eine arbeitsdruck-
und damit drehzahlabhängige Anpressung der Zylindertrommel erzielt. Nachteilig bei
dieser Lösung ist jedoch der relativ hohe Aufwand zur Ausbildung der zusätzlichen
Hydraulikzylinder, was zu relativ hohen Fertigungskosten führt. Ferner wird der benötigte
Bauraum für die Axialkolbenmaschine vergrößert.
[0005] In der DE 195 22 168 A1 wird noch vorgeschlagen, eine sich mit zunehmender Drehzahl
erhöhende Zusatzanpressung dadurch zu erzielen, daß der Leckraum des Gehäuses gedrosselt
mit der Leckölabflußleitung verbunden wird. Der sich dadurch in dem Leckölraum des
Axialkolbenmaschinengehäuses einstellende Staudruck bewirkt eine zusätzliche geringfügige
axiale Kraftkomponente, mit welcher die Zylindertrommel in Richtung auf den Anschlußblock
gedrückt wird. Diese zusätzliche Kraftkomponente ist jedoch vergleichsweise gering,
da die Gehäusewandung einer konventionellen Axialkolbenmaschine nur einem relativ
geringen Innendruck standhält. Ferner ergibt sich das Problem, daß bei einem hohen
Füllstand des Lecköls Planschverluste oder Verwirbelungsverluste auftreten, wenn das
Triebwerk in das Lecköl eintaucht.
[0006] Ergänzend wird noch auf die DE-OS 24 46 535 hingewiesen, aus welcher es bekannt ist,
mittels einer Fliehkrafteinrichtung auf die Niederhaltevorrichtung zum Andrücken der
Gleitschuhe auf die Schrägscheibe einzuwirken. Dazu sind Fliehgewichte am Umfang der
Zylindertrommel angeordnet, die über ein Gestänge und einen Andruckteller auf die
Rückzugkugel der Niederhaltevorrichtung einwirken. Diese Fliehkraftvorrichtung dient
jedoch lediglich zum Andrücken der Gleitschuhe an die Schrägscheibe der Axialkolbenmaschine,
wozu vergleichsweise wesentlich geringere Kräfte notwendig sind als zum Anpressen
der Zylindertrommel an die Steuerplatte. Ferner hat die Fliehkraftvorrichtung einen
relativ geringen Wirkungsgrad, da das die Zylindertrommel durchdringende Gestänge
in radialer Richtung geneigt ist und daher nur eine relativ kleine axiale Kraftkomponente
auf die Niederhaltevorrichtung übertragen wird. Durch die zusätzlichen Konstruktionselemente
des Gestänges und des Andrucktellers ist die Konstruktion relativ aufwendig und kostenintensiv.
Die Anordnung der Fliehgewichte im Außendurchmesser führt ferner zu einer unerwünschten
Vergrößerung des Bauraums der Axialkolbenmaschine. Ferner wird das Montagespiel in
den Fliehgewichten von den umgebenden Hilfs- bzw. Druckelementen nicht ausgeglichen.
Daher ist bei relativ geringen Drehzahlen und bei Beschleunigungsvorgängen aus dem
Stillstand die Anlage der Fliehgewichte an den Stützelementen bzw. Druckelementen
und somit eine Einwirkung der Fliehgewichte auf die Vorrichtung nicht sicher gewährleistet.
Die Folge ist eine unzureichende Anpressung der Gleitschuhe im niedrigen Drehzahlbereich.
[0007] Aus der DE-PS 1 226 418 ist es bekannt, zum Andrücken der Gleitschuhe an die Schrägscheibe
eine mit einem Hebelarm versehene Fliehkraftvorrichtung vorzusehen, die ebenfalls
Fliehgewichte am Außendurchmesser der Zylindertrommel aufweist. Die Krafteinleitung
ist auch bei dieser Vorrichtung sehr aufwendig. Für das drehzahlabhängige Anpressen
der Zylindertrommel an die Steuerplatte ergeben sich vollkommen andere Kräftebereiche
als sie bei Niederhaltevorrichtungen gegeben sind, die dem Andrücken der Gleitschuhe
auf die Schrägscheibe dienen. Die aus den vorstehenden Druckschriften bekannten Fliehkraftvorrichtungen
sind daher zur Lösung des der Erfindung zugrunde liegenden Problems in keinster Weise
geeignet.
[0008] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Axialkolbenmaschine mit einer Anpreßeinrichtung
zum Anpressen der Zylindertrommel an die Steuerplatte anzugeben, bei welcher eine
unnötig hohe Anpressung im niedrigen Drehzahlbereich vermieden ist und die konstruktiv
einfach ausgestaltet ist.
[0009] Die Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale der Ansprüche 1 und 3 in Verbindung
mit den gattungsbildenden Merkmalen gelöst.
[0010] Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, daß eine Anpreßeinrichtung mit einer
drehzahlabhängigen Anpreßkraft zum Anpressen der Zylindertrommel gegen die Steuerplatte
in einfacher Weise durch Verwendung von Fliehkörpern realisiert werden kann, die über
eine Kraftumlenkeinrichtung die Fliehkraft in eine an der Zylindertrommel angreifende
Anpreßkraft mit einer in Richtung auf die Steuerplatte gerichteten und bezüglich der
Triebwellenachse axialen Kraftkomponente umsetzen. Dadurch wird eine unnötig hohe
Anpreßkraft im niedrigen Drehzahlbereich vermieden und die Reibungsverluste minimiert.
Ferner ergibt sich ein geringer Verschleiß an den Dicht- und Gleitstellen. Im Gegensatz
zum Anpressen mittels einer konstanten Federkraft ergibt sich keine durch die Anpreßeinrichtung
bedingte Begrenzung der Maximaldrehzahl, da die Anpreßkraft mit ansteigender Drehzahl
fortwährend steigt.
[0011] Die Ansprüche 2 bzw. 4 bis 14 beinhalten vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung.
[0012] Entsprechend Anspruch 2 kann sich die Kraftumlenkeinrichtung an der Triebwelle abstützen
und zusammen mit den Fliehkörpern in einem Hohlraum zwischen der Zylindertrommel und
der Triebwelle angeordnet sein, was zu einer besonders kompakten Bauform führt. Entsprechend
Anspruch 3 ist es jedoch auch denkbar, daß sich die Kraftumlenkeinrichtung an dem
Gehäuse der Axialkolbenmaschine abstützt.
[0013] Entsprechend Anspruch 4 kann an dem Fliehkörper oder einem mit dem Fliehkörper verbundenen
Stemmelement eine Schrägfläche vorgesehen sein, deren Flächennormale gegenüber der
Triebwellenachse mit einem vorgegebenen Neigungswinkel geneigt ist. In entsprechender
Weise kann nach Anspruch 5 die Schrägfläche auch an einem mit dem Fliehkörper bzw.
dem Stemmelement in Wirkverbindung stehenden Gegenstück vorgesehen sein. Durch die
aufgrund des Neigungswinkels der Schrägfläche auftretende Keilwirkung wird die in
radiale Richtung gerichtete Fliehkraft in eine axiale Kraftkomponente umgesetzt. Entsprechend
Anspruch 6 liegt der Neigungswinkel, den die Flächennormale der Schrägfläche mit der
Triebwellenachse bildet, vorzugsweise im Bereich zwischen 5° und 25°. Ein bevorzugter
Wert ist 15°.
[0014] Entsprechend Anspruch 7 kann das Stemmelement in dem Hohlraum zwischen der Zylindertrommel
und der Triebwelle integriert sein und über ein radiales Verbindungselement mit dem
Fliehkörper verbunden sein. Der Fliehkörper kann dabei am Außenumfang der Zylindertrommel
angeordnet sein, so daß auf den Fliehkörper aufgrund der großen radialen Beabstandung
von der Triebwellenachse eine besonders große Fliehkraft einwirkt. Der Fliehkörper
kann dabei auch innerhalb der Zylindertrommel integriert sein und insbesondere mit
der Zylindertrommel radial bündig abschließen.
[0015] Das Gegenstück, mit welchem der Fliehkörper oder das mit dem Fliehkörper verbundene
Stemmelement zusammenwirkt, kann aus zwei Stützringen bestehen, wobei sich ein erster
Stützring entsprechend Anspruch 8 an der Triebwelle und ein zweiter Stützring an der
Zylindertrommel abstützt. In besonders vorteilhafter Weise kann entsprechend Anspruch
9 zumindest einer der Stützringe mittels eines Federelements, z.B. einer Tellerfeder,
gegen den Fliehkörper bzw. das Stemmelement vorgespannt sein. Dadurch ergibt sich
eine spielfreie Anlage des Fliehkörpers bzw. des Stemmelements an den als Gegenstück
wirkenden Stützringen, so daß die erfindungsgemäße fliehkraftabhängige Anpreßkraft
auch schon im niedrigen Drehzahlbereich und bei Beschleunigungen aus dem Stillstand
heraus wirksam ist.
[0016] Entsprechend Anspruch 10 kann der Fliehkörper einseitig an der Zylindertrommel gelagert
sein und ein Vorsprung des Fliehkörpers an einem Absatz der Triebwelle so angreifen,
daß durch die einsetzende Hebelwirkung die axiale Kraftkomponente der Anpreßkraft
auf die Zylindertrommel ausgeübt wird. In umgekehrter Weise ist es auch denkbar, den
Fliehkörper statt an der Zylindertrommel entsprechend Anspruch 11 an der Triebwelle
zu lagern.
[0017] Die erfindungsgemäße Fliehkraftvorrichtung kann auch gleichzeitig zu einer drehzahlabhängigen
Erhöhung der Anpreßkraft der Niederhaltevorrichtung zum Andrücken der Gleitschuhe
an die Schrägscheibe entsprechend Anspruch 12 eingesetzt werden.
[0018] Dadurch wird sichergestellt, daß auch bei hohen Drehzahlen ein Abheben der Gleitschuhe
von der Gleitfläche der Schrägscheibe sicher vermieden wird. Entsprechend den Ansprüchen
13 und 14 kann die Anpreßkraft für die Niederhaltevorrichtung insbesondere durch ein
zwischen der Rückzugkugel der Niederhaltevorrichtung und der Kraftumlenkeinrichtung,
insbesondere einem der Stützringe, angeordnetes Verbindungsglied, insbesondere einen
axial ausgerichteten Verbindungsstift, vermittelt werden.
[0019] Bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend unter Bezugnahme
auf die Zeichnung näher beschrieben. In der Zeichnung zeigen:
- Fig. 1
- einen axialen Schnitt durch ein erstes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen
Axialkolbenmaschine,
- Fig. 2
- einen Schnitt entlang der Linie A-A in Fig. 1,
- Fig. 3
- einen axialen Schnitt durch ein zweites Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen
Axialkolbenmaschine,
- Fig. 4
- einen axialen Schnitt durch ein drittes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen
Axialkolbenmaschine,
- Fig. 5
- einen Schnitt durch ein viertes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Axialkolbenmaschine,
- Fig. 6
- ein Diagramm zur Erläuterung der von den Kolben ausgeübten Massenträgheitskraft und
der Anpreßkraft bei Verwendung einer konventionellen Federanpressung und
- Fig. 7
- ein Diagramm zur Erläuterung der Anpreßkraft bei einer erfindungsgemäß weitergebildeten
Axialkolbenmaschine.
[0020] Fig. 1 zeigt einen axialen Schnitt durch ein erstes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäß
weitergebildeten Axialkolbenmaschine. Die nur auszugsweise dargestellte Axialkolbenmaschine
weist eine Triebwelle 3 auf, mit welcher eine Zylindertrommel 2 beispielsweise mittels
einer Keil-Nutverbindung 4 in drehfester, jedoch axial verschieblicher Verbindung
steht. Die Zylindertrommel 2 weist auf einem gemeinsamen Umfangskreis gleichmäßig
radial verteilte Zylinderbohrungen 5 auf, in welchen Kolben 6 axial verschiebbar geführt
sind. Die Kolben 6 weisen jeweils einen Kugelkopf 7 auf, der in einer sphärischen
Ausnehmung 8 des zugehörigen Gleitschuhs 9 schwenkbar gelagert ist. Über die Gleitschuhe
9 stützen sich die Kolben 6 gegen eine nicht rotierende Schrägscheibe 10 ab, wobei
der Schwenkwinkel β, den die Flächennormale der Gleitfläche 11 der Schrägscheibe 10
mit der Triebwellenachse 12 bildet, den Kolbenhub festlegt. Die Kolben weisen eine
Axiallängsbohrung 13 auf, die über eine in den Gleitschuhen 9 ausgebildete Bohrung
14 zur hydrostatischen Entlastung der Gleitschuhe mit einer Drucktasche 15 an der
Gleitschuhsohle verbunden ist. Die Gleitschuhe sind in einer ringförmigen Rückzugplatte
16 geführt, die jeweils an einer schulterartigen Anlagefläche 17 der Gleitschuhe 15
anliegt. In eine zentrische Bohrung 18 der Rückzugplatte 16 ist eine teilkugelförmige
Rückzugkugel 19 eingesetzt, die an einer sphärischen Außenfläche 20 bei jedem Schwenkwinkel
β der Schrägscheibe 10 mit der Rückzugplatte 16 in Verbindung steht.
[0021] Die aus der Rückzugplatte 16 und der Rückzugkugel 19 bestehende Niederhaltevorrichtung
16, 19 wird über eine oder mehrere in eine Ausnehmung 21 der Rückzugkugel eingesetzte
Federn 22 in axialer Richtung gegen die Schrägscheibe 10 beaufschlagt, so daß die
Gleitschuhe 9 fortwährend auf der Gleitfläche 11 der Schrägscheibe 10 in Anlage gehalten
werden und die Gleitschuhe 9 insbesondere bei einem Saughub nicht von der Gleitfläche
11 abheben.
[0022] Die Zylinderbohrungen 9 stehen über Verbindungskanäle mit nierenförmigen Steueröffnungen
24 und 25 in Verbindung, die in der Steuerplatte 26 ausgebildet sind, um die Zylinderbohrungen
5 bei jeder Umdrehung der Zylindertrommel 2 zyklisch mit einer nicht mehr dargestellten
Hoch- und Niederdruckleitung zu verbinden.
[0023] Die erfindungsgemäße Weiterbildung betrifft eine Verbesserung der Anpressung der
Zylindertrommel 2 an die Steuerplatte 26. Erfindungsgemäß sind ein oder mehrere, im
Ausführungsbeispiel sechs, radial verteilte Fliehkörper 30a bis 30f vorgesehen. Die
Fliehkörper 30a bis 30f befinden sich in dem in Fig. 1 dargestellten, ersten Ausführungsbeispiel
innerhalb eines zwischen der Zylindertrommel 2 und der Triebwelle 3 ausgebildeten,
ringförmigen Hohlraums 31. Die Fliehkörper 30a bis 30f sind zwischen zwei als Gegenstücke
wirkenden Stützringen 32 und 33 eingeklemmt. Der erste Stützring 32 stützt sich über
einen Anlagering 28 an einem Absatz 34 der Triebwelle 3 ab. Der zweite Stützring 33
stützt sich über einen weiteren Anlagering 34 an der Zylindertrommel 2 ab. Vorzugsweise
ist zumindest einer der Stützringe, im in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel
der Stützring 32, mittels eines Federelementes 35, z.B. einer Tellerfeder, axial federnd
abgestützt, so daß ein Montagespiel zwischen den Fliehkörpern 30a bis 30f und den
Stützringen 32 und 33 ausgeglichen ist und die Fliehkörper 30a bis 30f auch bei niedrigen
Drehzahlen bzw. im Stillstand an den Stützlingen 32 und 33 anliegen.
[0024] Fig. 2 zeigt zur besseren Verdeutlichung der Anordnung der Fliehkörper 30a bis 30f
einen auszugsweisen Schnitt entlang der Linie A-A in Fig. 1. Die Fliehkörper 30a bis
30f bilden in dem in den Fig. 1 und 2 dargestellten Ausführungsbeispiel jeweils ein
Ringsegment. Im Ruhezustand können die Fliehkörper 30a bis 30f an dem Außenumfang
36 der Triebwelle 3 anliegen. Die Endflächen der Fliehkörper 30a bis 30f sind jeweils
als sich radial nach außen konisch verengende Schrägflächen 38 und 39 ausgebildet,
die an entsprechenden an den Stützringen 32 und 33 ausgebildeten, ebenfalls sich radial
nach außen konisch verengenden zweiten Schrägflächen 38 und 39 bündig anliegen.
[0025] Mit zunehmender Drehzahl der Triebwelle 3 und der Zylindertrommel 2 wirkt auf jeden
der Fliehkörper 30a bis 30f eine Fliehkraft F
F ein, die den Fliehkörper 30a bis 30f radial nach außen drängt. Die Fliehkraft F
F ist dabei dem Quadrat der Drehzahl n der Triebwelle 3 bzw. der Zylindertrommel 2
proportional. An den geneigten Schrägflächen 38, 39 bzw. 36, 37 wird dabei eine Normalkraft
F
N in die Stützringe 32 und 33 eingeleitet, die senkrecht zur Flächennormalen der Schrägflächen
36, 37 bzw. 38, 39 steht. In Abhängigkeit von dem Neigungswinkel α, den die Flächennormale
n der Schrägflächen 36, 37 bzw. 38, 39 mit der Triebwellenachse 12 bildet, teilt sich
die Normalkraft F
N in eine radiale Komponente F
R und eine axiale Komponente F
A auf. Bei symmetrischer Ausbildung der Fliehkörper 30a bis 30f bilden die radialen
Kraftkomponenten F
R lediglich innere Kräfte in den Stützringen 32 und 33. Die axiale Komponente F
A führt zu der gewünschten Anpressung der Zylindertrommel 2 an der Steuerplatte 26.
[0026] Der Neigungswinkel α, den die Flächennormale der Schrägflächen 36, 37 bzw. 38, 39
mit der Triebwellenachse 12 bildet, liegt vorzugsweise zwischen 5° und 25°. Ein besonders
bevorzugter Neigungswinkel α ist 15°.
[0027] Das in Fig. 1 dargestellte Ausführungsbeispiel hat den Vorteil einer besonders kompakten
Bauweise, da der zwischen der Zylindertrommel 2 und der Triebwelle 3 vorhandene Hohlraum
31 zur Aufnahme der erfindungsgemäßen Fliehkraftvorrichtung Verwendung findet.
[0028] Die Schrägflächen 38, 39 der Fliehkörper 30a bis 30f wirken mit den Schrägflächen
36, 37 der Stützringe 32 und 33 zu einer Kraftumlenkeinrichtung zusammen, die die
auf die Fliehkörper 30a bis 30d einwirkende Fliehkraft F
F in eine an der Zylindertrommel 2 angreifende Anpreßkraft mit einer in Richtung auf
die Steuerplatte 26 gerichteten und bezüglich der Triebwellenachse 12 axialen Komponente
F
A umsetzt.
[0029] Fig. 3 zeigt einen axialen Schnitt einer Axialkolbenmaschine mit einem zweiten Ausführungsbeispiel
der erfindungsgemäßen Weiterbildung. Bereits beschriebene Elemente sind mit übereinstimmenden
Bezugszeichen bezeichnet.
[0030] Bei dem in Fig. 3 dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Fliehkörper 30a bis
30d ebenfalls in dem zwischen der Zylindertrommel 2 und der Triebwelle 3 ausgebildeten
Hohlraum 31 angeordnet und als Segmente ausgebildet, die sich zu einem Ring ergänzen.
Die Fliehkörper 30a bis 30f sind jeweils in einer im Ausführungsbeispiel als Kugellager
ausgebildeten Fliehkörperlagerung 40a bis 40f an einem Ende einseitig in einem Stürzring
33 gelagert. Der Stützring 33 stützt sich über einen Anlagering 34 an der Zylindertrommel
2 ab bzw. ist an dieser befestigt. Jeder Fliehkörper 30a bis 30f weist einen Vorsprung
41a bis 41f auf, der an einer Stufe oder einem Absatz 42 der Triebwelle 3 angreift.
Wenn die Triebwelle 3 und die Zylindertrommel 2 in Rotation versetzt werden, spreizen
die Fliehkörper 30a bis 30f radial nach außen auf, indem die Fliehkörper 30a bis 30f
in den zugehörigen Fliehkörperlagerungen 40a bis 40f um kleine Schwenkwinkel geringfügig
ausschwenken. Die Fliehkörper 30a bis 30f stoßen sich dabei mit ihren Vorsprüngen
41a bis 41f an dem Absatz 42 der Triebwelle 3 ab, so daß aufgrund der einsetzenden
Hebelwirkung die Fliehkörperlagerung 40a bis 40f mit einer in axialer Richtung wirkenden
Kraftkomponente beaufschlagt wird, die über den Stützring 33 und den Anlagering 34
auf die Zylindertrommel 2 übertragen wird. Auf diese Weise wird die gewünschte drehzahlabhängige,
axiale Anpreßkraft bewirkt. Als Kraftumlenkeinrichtung dient dabei die Fliehkörperlagerung
40a bis 40f bzw. der an dem Absatz 42 der Triebwelle 3 angreifende Vorsprung 41a bis
41f.
[0031] Auch bei dem in Fig. 3 dargestellten Ausfuhrungsbeispiel ergibt sich der besondere
Vorteil einer äußerst kompakten Bauweise.
[0032] Fig. 4 zeigt einen Schnitt durch eine Axialkolbenmaschine 1 mit einem dritten Ausführungsbeispiel
und einem vierten Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Weiterbildung. Bereits
beschriebene Elemente sind mit übereinstimmenden Bezugszeichen versehen, so daß sich
eine wiederholende Beschreibung erübrigt.
[0033] Entsprechend einem in der oberen Hälfte der Fig. 4 dargestellten dritten Ausführungsbeispiel
der Erfindung stützt sich zumindest ein Fliehkörper 30a, vorzugsweise jedpch mehrere
radial verteilte Fliehkörper 30a bis 30f, an dem Gehäuse 50 der Axialkolbenmaschine
1 ab. Jeder Fliehkörper 30a weist dabei erste sich radial konisch nach außen verjüngende
Schrägflächen 38 und 39 auf. Das Gehäuse 50 weist eine an die Schrägfläche 38 des
Fliehkörpers 30a angepaßte Schrägfläche 51 auf, während an der Zylindertrommel 2 eine
an die Schrägfläche 39 des Fliehkörpers 30a angepaßte weitere Schrägfläche 52 ausgebildet
ist. Die Schrägflächen 38, 39 und 51, 52 sind entsprechend dem bereits anhand von
Fig. 1 beschriebenen Ausführungsbeispiel gegenüber der Triebwellenachse 12 geneigt,
so daß aufgrund der bereits beschriebenen Keilwirkung die auf den Fliehkörper 30a
einwirkende Fliehkraft in eine Anpreßkraft mit einer axialen Kraftkomponente umgesetzt
wird, die die Zylindertrommel 2 gegen die Steuerplatte 26 preßt. Die Anpreßkraft nimmt
auch bei diesem Ausführungsbeispiel mit dem Quadrat der Drehzahl der Zylindertrommel
2 zu.
[0034] Das in der unteren Hälfte der Fig. 4 dargestellte vierte Ausführungsbeispiel der
Erfindung unterscheidet sich von dem bereits anhand von Fig. 1 beschriebenen Ausfühningsbeispiel
dadurch, daß nicht unmittelbar die Fliehkörper 30a bis 30f zwischen den Stützringen
32 und 33 eingespannt sind, sondern daß von den Fliehkörpern 30a bis 30f separierte
Stemmkörper 60a bis 60f zwischen den Stützringen 32 und 33 vorgesehen sind. In Fig.
4 ist lediglich der Fliehkörper 30d und der Stemmkörper 60d dargestellt. Der erste
Stützring 32 stützt sich wie bei dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel an
dem Absatz 34 der Triebwelle 3 ab, während sich der zweite Stützring 33 über den Anlagering
34 an der Zylindertrommel 2 abstützt. In ähnlicher Weise wie die Fliehkörper 30a bis
30f in Fig. 1 weisen die Stemmelemente 60a bis 60f in Fig. 4 endseitig erste Schrägflächen
38, 39 auf, die mit an den Stützringen 32 und 33 vorgesehenen zweiten Schrägflächen
36, 37 in der bereits beschriebenen Weise zusammenwirken. Dabei sind die Flächennormalen
der Schrägflächen 36, 37 und 38, 39 entsprechend einem vorgegebenen Neigungswinkel
gegenüber der Triebwellenachse 12 geneigt. Der Neigungswinkel liegt auch bei diesem
Ausführungsbeispiel vorzugsweise zwischen 5° und 25° und beträgt in besonders vorteilhafter
Weise 15°.
[0035] Die Fliehkörper 30a bis 30f sind an dem Außenumfang 61 der Zylindertrommel 2 angeordnet.
Dies hat gegenüber dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel den Vorteil einer
größeren Radialbeabstandung der Fliehkörper 30a bis 30f gegenüber der Triebwellenachse
12, so daß die auf die Fliehkörper 30a bis 30f ausgeübte Fliehkraft F
F entsprechend größer ist. Die Fliehkörper 30a bis 30f sind mit den Stemmelementen
60a bis 60f über radiale Verbindungselemente 62a bis 62f verbunden, wobei in Fig.
4 lediglich das Verbindungselement 62d dargestellt ist. Die Verbindungselemente 62a
bis 62f können z.B. stiftartige Bolzenelemente sein, die sich in Radialbohrungen 63a
bis 63f der Zylindertrommel 2 erstrecken, welche zwischen den Zylinderbohrungen 5
hindurchgeführt sind. Die Fliehkörper 30a bis 30f können auch in der Zylindertrommel
2 integriert bzw. in diese versenkt sein. Besonders vorteilhaft schließen die Fliehkörper
30a bis 30f mit dem Außendurchmesser 61 der Zylindertrommel 2 radial bündig ab, so
daß der benötigte Bauraum durch die erfindungsgemäße Maßnahme nicht vergrößert wird.
[0036] Fig. 4 zeigt einen axialen Schnitt durch eine Axialkolbenmaschine 1 mit einem fünften
Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Weiterbildung. Das Ausführungsbeispiel entspricht
weitgehend dem bereits anhand von Fig. 1 beschriebenen Ausführungsbeispiel. Bereits
beschriebene Elemente sind mit übereinstimmenden Bezugszeichen versehen, so daß sich
eine diesbezügliche wiederholende Beschreibung erübrigt.
[0037] Das in Fig. 5 dargestellte Ausführungsbeispiel unterscheidet sich von dem in Fig.
1 dargestellten Ausführungsbeispiel dadurch, daß der erste Stützring 32 sich über
den ersten Anlagering 28 nicht an einem Absatz 34 der Triebwelle 3 abstützt, sondern
über ein Verbindungsglied an der aus der Rückzugplatte 16 und der Rückzugkugel 19
bestehenden Niederhaltevorrichtung 16, 19. Im in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel
besteht das Verbindungsglied aus zumindest einem, vorzugsweise mehreren, radial verteilten
Verbindungsstiften 70, die zwischen dem Stützring 32 bzw. dem Anlagering 28 und der
Rückzugkugel 19 angeordnet sind.
[0038] Durch die in Fig. 5 dargestellte Weiterbildung läßt sich erreichen, daß auch die
Andrückkraft, mit welcher die Gleitschuhe 9 gegen die Gleitfläche 11 der Schrägscheibe
10 gedrückt werden, mit zunehmender Drehzahl der Triebwelle 3 bzw. der Zylindertrommel
2 ansteigt. Dadurch wird ein sicheres Anliegen der Gleitschuhe 9 an der Gleitfläche
11 der Schrägscheibe 10 auch bei hoher Drehzahl der Zylindertrommel 2 sichergestellt
und ein Abheben der Gleitschuhe 9 von der Gleitfläche 11 sicher vermieden.
[0039] In den Fig. 6 und 7 ist sowohl die von den Kolben 6 ausgeübte Massenkraft F
M als auch die auf die Zylindertrommel 2 gegen die Steuerplatte 26 ausgeübte Anpreßkraft
F
A bzw. F
Fe als Funktion der Drehzahl in der Zylindertrommel 2 dargestellt. Dabei zeigt Fig.
6 eine konventionelle Ausbildung der Anpreßeinrichtung mit einer Anpreßfeder. Die
von der Anpreßfeder ausgeübte Anpreßkraft bzw. Triebwerksvorspannung F
Fe ist konstant und unabhängig von der Drehzahl n. Die von den Kolben 6 auf die Zylindertrommel
2 ausgeübte Massenkraft F
M wächst jedoch mit dem Quadrat der Drehzahl n an. Spätestens wenn die von den Kolben
ausgeübte Massenkraft F
M die von der Anpreßeinrichtung ausgeübte konstante Federkraft F
Fe überschreitet, ist die maximale Drehzahl n
max erreicht.
[0040] Fig. 7 zeigt vergleichsweise die drehzahlabhängige Triebwerksvorspannung F
A der erfindungsgemäßen Anpreßeinrichtung, die der axialen Komponente F
A der Anpreßkraft entspricht. Da die Fliehkraft F
F ebenfalls proportionalzum Quadrat der Drehzahl n der Zylindertrommel 2 ist, läßt
sich bei entsprechender Auslegung der erfindungsgemäßen Anpreßeinrichtung erreichen,
daß die von der erfindungsgemäßen Anpreßeinrichtung ausgeübte Anpreßkraft F
A stets größer ist als die von den Kolben 6 ausgeübte Massenkraft F
M. Eine durch die Anpreßeinrichtung systembedingte Begrenzung der maximalen Drehzahl
n
max besteht daher nicht.
[0041] Die Erfindung ist nicht auf die dargestellten Ausführungsbeispiele begrenzt. Insbesondere
können Maßnahmen der einzelnen Ausführungsbeispiele ohne weiteres miteinander kombiniert
werden. Auch sind verschiedene andere Ausbildungen der Kraftumlenkeinrichtung denkbar.
1. Axialkolbenmaschine (1) mit
einem Gehäuse (50),
einer in dem Gehäuse (50) um eine Triebwellenachse (12) drehbar gelagerten Triebwelle
(3),
einer mit der Triebwelle (3) drehfest verbundenen Zylindertrommel (2), in welcher
Zylinder (5) zur Aufnahme von axial bewegbaren Kolben (6) ausgebildet sind,
einer Steuerplatte (26) mit Steueröffnungen (24, 25) zur zyklischen Verbindung der
Zylinder (5) mit einer Hoch- und einer Niederdruckleitung,
einer Anpreßeinrichtung, um die Zylindertrommel (2) gegen die Steuerplatte (26) vorzuspannen,
wobei die Anpreßeinrichtung zumindest einen Fliehkörper (30a - 30f) umfaßt, der mit
zunehmender Drehzahl (n) der Zylindertrommel (2) mit einer zunehmenden Fliehkraft
(FF) beaufschlagt ist, und
zumindest einer Kraftumlenkeinrichtung (36 - 39; 40a - 40f, 41a - 41f), um die auf
den Fliehkörper (30a - 30f) einwirkende Fliehkraft (FF) in eine an der Zylindertrommel (2) angreifende Anpreßkraft mit einer in Richtung
auf die Steuerplatte (26) gerichteten und bezüglich der Triebwellenachse (12) axialen
Komponente (FA), umzulenken,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Kraftumlenkeinrichtung (36 - 39) in einem Hohlraum (31) zwischen der Zylindertrommel
(2) und der Triebwelle (3) angeordnet ist.
2. Axialkolbenmaschine nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß sich jede Kraftumlenkeinrichtung (36 - 39) an der Triebwelle (3) und der Zylindertrommel
(2) abstützt.
3. Axialkolbenmaschine (1) mit
einem Gehäuse (50),
einer in dem Gehäuse (50) um eine Triebwellenachse (12) drehbar gelagerten Triebwelle
(3),
einer mit der Triebwelle (3) drehfest verbundenen Zylindertrommel (2), in welcher
Zylinder (5) zur Aufnahme von axial bewegbaren Kolben (6) ausgebildet sind,
einer Steuerplatte (26) mit Steueröffnungen (24, 25) zur zyklischen Verbindung der
Zylinder (5) mit einer Hoch- und einer Niederdruckleitung,
einer Anpreßeinrichtung, um die Zylindertrommel (2) gegen die Steuerplatte (26) vorzuspannen,
wobei die Anpreßeinrichtung zumindest einen Fliehkörper (30a - 30f) umfaßt, der mit
zunehmender Drehzahl (n) der Zylindertrommel (2) mit einer zunehmenden Fliehkraft
(FF) beaufschlagt ist, und
zumindest einer Kraftumlenkeinrichtung (36 - 39; 40a - 40f, 41a - 41f), um die auf
den Fliehkörper (30a - 30f) einwirkende Fliehkraft (FF) in eine an der Zylindertrommel (2) angreifende Anpreßkraft mit einer in Richtung
auf die Steuerplatte (26) gerichteten und bezüglich der Triebwellenachse (12) axialen
Komponente (FA) umzulenken,
dadurch gekennzeichnet,
daß sich die Kraftumlenkeinrichtung (37, 38, 51, 52) am Gehäuse (50) und der Zylindertrommel
(2) abstützt.
4. Axialkolbenmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß jede Kraftumlenkeinrichtung (37-39) zumindest eine Schrägfläche (38, 39) aufweist,
die an dem Fliehkörper (30a - 30f) oder einem mit dem Fliehkörper (30a - 30f) verbundenen
Stemmelement (60a - 60f) vorgesehen ist und deren Flächennormale gegenüber der Triebwellenachse
(12) mit einem vorgegebenen Neigungswinkel (α) geneigt ist.
5. Axialkolbenmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß jede Kraftumlenkeinrichtung (37 - 39) zumindest eine Schrägfläche (36, 37) aufweist,
die an einem mit dem Fliehkörper (30a - 30f) oder dem Stemmelement (60a - 60f) in
Wirkverbindung stehenden Gegenstück (32, 33) vorgesehen ist und deren Flächennormale
gegenüber der Triebwellenachse (12) mit einem vorgegebenen Neigungswinkel (α) geneigt
ist.
6. Axialkolbenmaschine nach Anspruch 4 oder 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Neigungswinkel (α), den die Flächennormale (n) der Schrägfläche(n) mit der Triebwellenachse
(12) bildet, im Bereich zwischen 5° und 25° liegt und vorzugsweise 15° beträgt.
7. Axialkolbenmaschine nach einem der Ansprüche 4 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß das bzw. jedes Stemmelement (60a - 60f) in einem Hohlraum (31) zwischen der Zylindertrommel
(2) und der Triebwelle (3) angeordnet ist und über ein radiales Verbindungselement
(62a - 62f) mit zumindest einem zugeordneten Fliehkörper (30a - 30f) verbunden ist.
8. Axialkolbenmaschine nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Gegenstück (32, 33) durch einen sich an der Triebwelle (3) abstützenden ersten
Stützring (32) und einen sich an der Zylindertrommel (2) abstützenden zweiten Stützring
(33) gebildet ist.
9. Axialkolbenmaschine nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß zumindest einer (32) der Stützringe (32, 33) mittels eines Federelementes (35) gegen
den Fliehkörper (30a - 30f) bzw. gegen das Stemmelement (60a - 60f) vorgespannt ist.
10. Axialkolbenmaschine nach Anspuch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß zumindest einer der Fliehkörper (30a - 30f) einseitig an der Zylindertrommel (2)
in einer Fliehkörperlagerung (40a - 40f) gelagert ist und ein Vorsprung (41a - 41f)
des Fliehkörpers (30a - 30f) an einem Absatz (42) der Triebwelle (3) so angreift,
daß bei einem Ausschwenken des Fliehkörpers (30a - 30f) infolge der auf diesen einwirkenden
Fliehkraft (FF) auf die als Kraftumlenkeinrichtung wirkende Fliehkörperlagerung (40a - 40f) die
axiale Komponente (FA) der Anpreßkraft ausgeübt wird.
11. Axialkolbenmaschine nach Anspuch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß zumindest einer der Fliehkörper (30a - 30f) einseitig an der Triebwelle (3) in einer
Fliehkörperlagerung gelagert ist und ein Vorsprung des Fliehkörpers an einem Absatz
der Zylindertrommel so angreift, daß bei einem Ausschwenken des Fliehkörpers (30a
- 30f) infolge der auf diesen einwirkenden Fliehkraft (FF) auf den als Kraftumlenkeinrichtung wirkenden Absatz der Zylindertrommel (2) die
axiale Komponente (FA) der Anpreßkraft ausgeübt wird.
12. Axialkolbenmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß sich die Kolben (6) über Gleitschuhe (9) an einer Schrägscheibe (10) abstützen, daß
eine Niederhaltevorrichtung (16, 19) vorgesehen ist, um die Gleitschuhe (9) in Anlage
an der Schrägscheibe (11) zu halten, und daß die axiale Komponente (FA) der Anpreßkraft zusätzlich auf die Niederhaltevorrichtung (16, 19) einwirkt.
13. Axialkolbenmaschine nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Niederhaltevorrichtung (16, 19) eine an den Gleitschuhen (9) anliegende Rückzugplatte
(16) und eine in jeder Schwenkstellung der Schrägscheibe (10) an der Rückzugplatte
(16) anliegende Rückzugkugel (19) aufweist, und
daß die axiale Komponente (FA) der Anpreßkraft über ein zwischen der Kraftumlenkeinrichtung (36 - 39; 40a bis 40f,
41a - 41f) und der Rückzugkugel (19) angeordnetes Verbindungsglied (70) an der Niederhaltevorrichtung
(16, 19) angreift.
14. Axialkolbenmaschine nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet,
daß jedes Verbindungsglied aus zumindest einem Verbindungsstift (70) besteht, der achsparallel
zur Triebwellenachse (12) zwischen einem der Stützringe (32) und der Rückzugkugel
(19) angeordnet ist.
1. Axial piston machine (1) having
a casing (50),
a drive shaft (3) mounted in the casing (50) so that it can rotate about a drive shaft
axis (12),
a cylinder drum (2) which is connected in a rotationally fixed manner to the drive
shaft (3) and in which cylinders (5) are formed to accommodate axially movable pistons
(6), a control plate (26) with control openings (24, 25) for cyclically connecting
the cylinders (5) to a high-pressure and a low-pressure line,
a pressing-on device for preloading the cylinder drum (2) against the control plate
(26), the pressing-on device comprising at least one centrifugal body (30a - 30f)
which is subjected to an increasing centrifugal force (FF) as the speed (n) of the cylinder drum (2) increases, and
at least one force redirection device (36 - 39; 40a - 40f, 41a - 41f) for redirecting
the centrifugal force (FF) acting on the centrifugal body (30a - 30f) into a pressing-on force which is applied
to the cylinder drum (2) and has a component (FA) which is directed towards the control plate (26) and is axial with respect to the
drive shaft axis (12),
characterised
in that the force redirection device (36 - 39) is arranged in a cavity (31) between the cylinder
drum (2) and the drive shaft (3).
2. Axial piston machine according to Claim 1, characterised
in that each force redirection device (36 - 39) is supported on the drive shaft (3) and the
cylinder drum (2).
3. Axial piston machine (1) having
a casing (50),
a drive shaft (3) mounted in the casing (50) so that it can rotate about a drive shaft
axis (12),
a cylinder drum (2) which is connected in a rotationally fixed manner to the drive
shaft (3) and in which cylinders (5) are formed to accommodate axially movable pistons
(6), a control plate (26) with control openings (24, 25) for cyclically connecting
the cylinders (5) to a high-pressure and a low-pressure line,
a pressing-on device for preloading the cylinder drum (2) against the control plate
(26), the pressing-on device comprising at least one centrifugal body (30a - 30f)
which is subjected to an increasing centrifugal force (FF) as the speed (n) of the cylinder drum (2) increases, and
at least one force redirection device (36 - 39; 40a - 40f, 41a - 41f) for redirecting
the centrifugal force (FF) acting on the centrifugal body (30a - 30f) into a pressing-on force which is applied
to the cylinder drum (2) and has a component (FA) which is directed towards the control plate (26) and is axial with respect to the
drive shaft axis (12),
characterised
in that the force redirection device (37, 38, 51, 52) is supported on the casing (50) and
the cylinder drum (2).
4. Axial piston machine according to one of Claims 1 to 3, characterised in that each force redirection device (37 - 39) has at least one oblique surface (38, 39)
which is provided on the centrifugal body (30a - 30f) or a caulking element (60a -
60f) connected to the centrifugal body (30a - 30f), and the surface normal of which
is inclined relative to the drive shaft axis (12) at a predetermined angle of inclination
(α).
5. Axial piston machine according to one of Claims 1 to 4, characterised in that each force redirection device (37 - 39) has at least one oblique surface (36, 37)
which is provided on a counterpart (32, 33) operatively connected to the centrifugal
body (30a - 30f) or the caulking element (60a - 60f), and the surface normal of which
is inclined relative to the drive shaft axis (12) at a predetermined angle of inclination
(α).
6. Axial piston machine according to Claim 4 or 5, characterised in that the angle of inclination (α) which the surface normal(s) of the oblique surface(s)
forms with the drive shaft axis (12) lies in the range between 5° and 25° and is preferably
15°.
7. Axial piston machine according to one of Claims 4 to 6, characterised in that the or each caulking element (60a - 60f) is arranged in a cavity (31) between the
cylinder drum (2) and the drive shaft (3) and is connected to at least one associated
centrifugal body (30a - 30f) via a radial connecting element (62a - 62f).
8. Axial piston machine according to Claim 5, characterised in that the counterpart (32, 33) is formed by a first support ring (32) supported on the
drive shaft (3) and a second support ring (33) supported on the cylinder drum (2).
9. Axial piston machine according to Claim 8, characterised in that at least one (32) of the support rings (32, 33) is preloaded by means of a spring
element (35) against the centrifugal body (30a - 30f) or against the caulking element
(60a - 60f).
10. Axial piston machine according to Claim 1 or 2, characterised in that at least one of the centrifugal bodies (30a - 30f) is mounted on one side of the
cylinder drum (2) in a centrifugal body bearing arrangement (40a - 40f), and a projection
(41a - 41f) of the centrifugal body (30a - 30f) engages on a shoulder (42) of the
drive shaft (3) such that, when the centrifugal body (30a - 30f) pivots out owing
to the centrifugal force (FF) acting on it, the axial component (FA) of the pressing-on force is exerted on the centrifugal body bearing arrangement
(40a - 40f) acting as the force redirection device.
11. Axial piston machine according to Claim 1 or 2, characterised in that at least one of the centrifugal bodies (30a - 30f) is mounted on one side of the
drive shaft (3) in a centrifugal body bearing arrangement, and a projection of the
centrifugal body engages on a shoulder of the cylinder drum such that, when the centrifugal
body (30a - 30f) pivots out owing to the centrifugal force (FF) acting on it, the axial component (FA) of the pressing-on force is exerted on the shoulder, acting as the force redirection
device, of the cylinder drum (2).
12. Axial piston machine according to one of Claims 1 to 11, characterised in that the pistons (6) are supported on a swash plate (10) via slide shoes (9), in that a holding-down device (16, 19) is provided to keep the slide shoes (9) bearing against
the swash plate (11), and in that the axial component (FA) of the pressing-on force additionally acts on the holding-down device (16, 19).
13. Axial piston machine according to Claim 12, characterised in that the holding-down device (16, 19) has a pull-back plate (16) bearing against the slide
shoes (9), and a pull-back ball (19) bearing against the pull-back plate (16) in every
pivoted position of the swash plate (10), and in that the axial component (FA) of the pressing-on force is applied to the holding-down device (16, 19) via a connecting
member (70) arranged between the force redirection device (36 - 39; 40a to 40f, 41a
- 41f) and the pull-back ball (19).
14. Axial piston machine according to Claim 13, characterised in that each connecting member consists of at least one connecting pin (70) which is arranged
axially parallel to the drive shaft axis (12) between one of the support rings (32)
and the pull-back ball (19).
1. Groupe à pistons axiaux (1) comportant :
un boîtier (50),
un arbre d'entraînement (3) montré mobile en rotation autour d'un axe (12) d'arbre
d'entraînement dans le boîtier (50),
un tambour à cylindres (2) qui est relié solidairement en rotation à l'arbre d'entraînement
(3) et dans lequel sont réalisés des cylindres (5) pour recevoir des pistons (6) axialement
mobiles,
une plaque de commande (26) présentant des ouvertures de commande (24, 25) pour la
liaison cyclique des cylindres (5) avec une conduite à haute pression et avec à une
conduite à basse pression,
un dispositif de pressage pour mettre sous précontrainte le tambour à cylindres (2)
contre la plaque de commande (26), le dispositif de pressage comprenant au moins un
corps centrifuge (30a à 30f) qui est sollicité par une force centrifuge (FF) qui augmente avec l'augmentation de la vitesse de rotation (n) du tambour à cylindres,
et comportant :
au moins un dispositif de renvoi de force (36 à 39 ; 40a à 40f, 41a à 41f) pour renvoyer
la force centrifuge (FF) agissant sur le corps centrifuge (30a à 30f) en une force de pressage attaquant
le tambour à cylindres (2) avec une composante (FA) dirigée en direction de la plaque de commande (26) et axiale par rapport à l'axe
(12) de l'arbre d'entraînement,
caractérisé en ce que :
le dispositif de renvoi de force (36 à 39) est agencé dans une chambre creuse (31)
entre le tambour à cylindres (2) et l'arbre d'entraînement (3).
2. Groupe à pistons axiaux selon la revendication 1, caractérisé en ce que chaque dispositif de renvoi de force (36 à 39) prend appui contre l'arbre d'entraînement
(3) et contre le tambour à cylindres (2).
3. Groupe à pistons axiaux (1) comportant :
un boîtier (50),
un arbre d'entraînement (3) montré mobile en rotation autour d'un axe (12) de l'arbre
d'entraînement dans le boîtier (50),
un tambour à cylindres (2) qui est relié solidairement en rotation à l'arbre d'entraînement
(3) et dans lequel sont réalisés des cylindres (5) pour recevoir des pistons (6) axialement
mobiles,
une plaque de commande (26) présentant des ouvertures de commande (24, 25) pour la
liaison cyclique des cylindres (5) avec une conduite à haute pression et à une conduite
à basse pression,
un dispositif de pressage pour mettre sous précontrainte le tambour à cylindres (2)
contre la plaque de commande (26), le dispositif de pressage comprenant au moins un
corps centrifuge (30a à 30f) qui est sollicité par une force centrifuge (FF) qui augmente
avec l'augmentation de la vitesse de rotation (n) du tambour à cylindres, et comportant:
au moins un dispositif de renvoi de force (36 à 39 ; 40a à 40f, 41a à 41f) pour renvoyer
la force centrifuge (FF) agissant sur le corps centrifuge (30a à 30f) en une force
de pressage attaquant le tambour à cylindres (2) avec une composante (FA) dirigée en direction de la plaque de commande (26) et axiale par rapport à l'axe
(12) de l'arbre d'entraînement,
caractérisé en ce que :
le dispositif de renvoi de force (37, 38, 51, 52) prend appui contre le boîtier (50)
et contre le tambour à cylindres (2).
4. Groupe à pistons axiaux selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que chaque dispositif de renvoi de force (37 à 39) comprend au moins une surface oblique
(38, 39) qui est prévue sur le corps centrifuge (30a à 30f) ou sur un élément de coincement
(60a à 60f) relié au corps centrifuge (30a à 30f) et dont la normale à la surface
est inclinée par rapport à l'axe (12) de l'arbre d'entraînement d'un angle d'inclinaison
prédéterminé (α).
5. Groupe à pistons axiaux selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que chaque dispositif de renvoi de force (37 à 39) comprend au moins une surface oblique
(36, 37) qui est prévue sur un élément complémentaire (32, 33) en liaison d'action
avec le corps centrifuge (30a à 30f) ou avec l'élément de coincement (60a à 60f) et
dont la normale à la surface est inclinée par rapport à l'axe (12) de l'arbre d'entraînement
d'un angle d'inclinaison prédéterminé (α).
6. Groupe à pistons axiaux selon l'une ou l'autre des revendications 4 et 5, caractérisé en ce que l'angle d'inclinaison (α) que forme la ou les normale(s) à la surface de la ou des
surface(s) inclinée(s) avec l'axe (12) de l'arbre d'entraînement est compris entre
5° et 25° et est de préférence de 15°.
7. Groupe à pistons axiaux selon l'une quelconque des revendications 4 à 6, caractérisé en ce que le ou chaque élément de coincement (60a à 60f) est agencé dans une chambre creuse
(31) entre le tambour à cylindres (2) et l'arbre d'entraînement (3) et est relié à
au moins un corps centrifuge associé (30a à 30f) via un élément de liaison radial
(62a à 62f).
8. Groupe à pistons axiaux selon la revendication 5, caractérisé en ce que l'élément complémentaire (32, 33) est formé par une première bague d'appui (32) qui
s'appuie contre l'arbre d'entraînement (3) et par une deuxième bague d'appui (33)
qui s'appuie contre le tambour à cylindres (2).
9. Groupe à pistons axiaux selon la revendication 8, caractérisé en ce que l'une (32) au moins des bagues d'appui (32, 33) est mise sous précontrainte contre
le corps centrifuge (30a à 30f) ou contre l'élément de coincement (60a à 60f) au moyen
d'un élément à ressort (35).
10. Groupe à pistons axiaux selon l'une ou l'autre des revendications 1 et 2, caractérisé en ce l'un au moins des corps centrifuges (30a à 30f) est monté sur un côté sur le tambour
à cylindres (2) dans un palier à corps centrifuge (40a à 40f) et en ce qu'une saillie
(41a à 41f) du corps centrifuge (30a à 30f) attaque un talon (42) de l'arbre d'entraînement
(3), de telle sorte que lors d'un pivotement du corps centrifuge (30a à 30f) en raison
de la force centrifuge (FF) qui agit sur celui-ci, la composante axiale (FA) de la force de pressage est exercée sur le palier à corps centrifuge (40a à 40f)
faisant office de dispositif de renvoi de force.
11. Groupe à pistons axiaux selon l'une ou l'autre des revendications 1 et 2, caractérisé en ce que l'un au moins des corps centrifuges (30a à 30f) est monté sur un côté sur l'arbre
d'entraînement (3) dans un palier à corps centrifuge et en ce qu'une saillie du corps centrifuge attaque un talon du tambour à cylindres, de telle
sorte que lors d'un pivotement du corps centrifuge (30a à 30f) en raison de la force
centrifuge (FF) qui agit sur celui-ci, la composante axiale (FA) de la force de pressage est exercée sur le talon du tambour à cylindres (2) faisant
office de dispositif de renvoi de force.
12. Groupe à pistons axiaux selon l'une quelconque des revendications 1 à 11, caractérisé en ce que les pistons (6) prennent appui contre un plateau oblique (10) via des sabots de coulissement
(9), en ce qu'il est prévu un dispositif pousseur (16, 19) pour maintenir les sabots de coulissement
(9) en appui contre le plateau oblique (11), et en ce que la composante axiale (FA) de la force de pressage agit en supplément sur le dispositif pousseur (16, 19).
13. Groupe à pistons axiaux selon la revendication 12, caractérisé en ce que le dispositif pousseur (16, 19) comprend une plaque de recul (16) prenant appui sur
les sabots de coulissement (9) et une bille de recul (19) prenant appui contre la
plaque de recul (16) dans chaque position de pivotement du plateau oblique (10), et
en ce que la composante axiale (FA) de la force de pressage attaque le dispositif pousseur (16, 19) via un organe de
liaison (70) qui est agencé entre le dispositif de renvoi de force (36 à 39 ; 40a
à 40f, 41a à 41f) et la bille de recul (19).
14. Groupe à pistons axiaux selon la revendication 13, caractérisé en ce que chaque organe de liaison est constitué par au moins une tige de liaison (70) qui
est agencée parallèlement à l'axe (12) de l'arbre d'entraînement entre l'une des bagues
d'appui (32) et la bille de recul (19).